Gute Nachrichten für die kriselnde Solarindustrie: Die EU reagiert offenbar auf die Beschwerde, chinesische Firmen würden Produkte zu Billigpreisen verkaufen, und plant saftige Strafzölle.
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Diplomaten zufolge könnten die vorläufigen Zölle ab 6. Juni in Kraft treten. Sie könnten dann wie in den USA bei 30 Prozent liegen – für einzelne Unternehmen aber auch darüber, wie Reuters von einem weiteren Insider erfuhr.
Besonders deutsche Unternehmen wie Q-Cells oder Solarworld, die früher als Weltmarktführer in diesem Bereich galten, leiden schon seit langem unter der Konkurrenz aus China. Zahlreiche Firmen sind bereits pleite.Sicher ist es für die genannten Firmen und weitere gut, wenn auf diese Weise chinesische Solarmodule nicht mehr die Konkurrenz sind.
Sicher ist es für die genannten Firmen und weitere gut, wenn auf diese Weise chinesische Solarmodule nicht mehr die Konkurrenz sind.
Eine andere Frage ist aber die, inwieweit Subventionen oder Strafzölle das "freie Spiel der Märkte" richten.
Wenn durch staatliche Stellen in China geförderte Solarunternehmen ihre produzierten Module zu Preisen auf den Markt werden, die unter den tatsächlichen Produktionskosten liegen, dann ist das kein "freies Spiel der Märkte". Dass dies selbst für eine Vielzahl chinesischer Produzenten gefährlich ist, sieht man an den vielen Pleiten auch unter den chinesischen Herstellern.Richtig, sehe ich auch so!
Es ist wohl so, Subventionen sind gut, aber nur, wenn es einem dabei auch selbst gut geht.Sicher ist es für die genannten Firmen und weitere gut, wenn auf diese Weise chinesische Solarmodule nicht mehr die Konkurrenz sind.Was heißt hier "freies Spiel der Märkte"?
Eine andere Frage ist aber die, inwieweit Subventionen oder Strafzölle das "freie Spiel der Märkte" richten.
Wenn durch staatliche Stellen in China geförderte Solarunternehmen ihre produzierten Module zu Preisen auf den Markt werden, die unter den tatsächlichen Produktionskosten liegen, dann ist das kein "freies Spiel der Märkte". Dass dies selbst für eine Vielzahl chinesischer Produzenten gefährlich ist, sieht man an den vielen Pleiten auch unter den chinesischen Herstellern.
Gilt der Grundsatz, dass der Preis die Nachfrage bestimmt, nur für deutsche oder evtl. europäische Unternehmen? Wenn deutsche Unternehmen z.B. in Bangladesch unter katastrophalen Bedingungen Bekleidung herstellen lassen und in Deutschland billigst verkaufen können, dann ist das ok.? Es ist wohl so: Marktwirtschaft ist gut, aber nur, wenn es einem dabei auch selbst gut geht.
Richtig, sehe ich auch so! Das sind Extreme, die nicht geduldet werden dürfen!Jetzt aber nicht die Ursache mit der Wirkung verwechseln. Ohne diese uferlose "EEG-Umlage" als Folge der Extremförderung gäbe es keinen Anlass zur Befreiung.
Was ist aber, wenn der deutsche Stromverbraucher Unternehmen subventioniert, damit sie auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig bleiben können?
So die staatliche Begründung, dass bestimmte Unternehmen von der EEG-Umlage befreit sind, die dann zusätzlich der Verbraucher aufzubringen hat.
Zwischen Europa und China droht ein offener Handelskonflikt auszubrechen. Am Mittwoch hatte die EU Strafzölle auf chinesische Solarpaneele (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eu-beschliesst-wegen-dumping-strafzoelle-gegen-solar-module-aus-china-a-898734.html) beschlossen. Sie sollen ab dem 6. Juni in Kraft treten und bei durchschnittlich 47 Prozent liegen. Das lässt in Deutschland die Angst vor chinesischen Vergeltungsmaßnahmen wachsen - auch bei der Bundesregierung.
Die EU sollte hier die int. Handelsregeln auch durchaus einmal anwenden und nicht gleich wegen aufgeblasener Drohungen aus China den Schwanz gleich wieder einziehen.@superhaase, typischer Superhaasen-Beitrag ;), PV geht vor, koste es was es auch wolle. Wer bläst sich hier denn auf? Deutschland ist auf den Leistungs- und Warenaustausch angewiesen. Wir leben gut vom Export. Man sollte das nicht auch noch der deutschen PV-Bewegung opfern.
Wer sind wir denn, dass wir vor China kuschen müssen? Regiert denn China schon die Welt bzw. die Weltwirtschaft?
Nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) gibt es für Solarparks auf solchen Konversionsflächen eine Netzeinspeisevergütung. Diese ist notwendig, um eine solche Anlage rentabel betreiben zu können.Da kann auf den "Sonnenseiten" wieder gejubelt werden wie zum Beispiel hier. (http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&article:oid=a20281&template=print_detail.html) Die damit verbundenen Probleme und die Zeche gehen wie immer zu Lasten der Verbraucher und der Allgemeinheit. Theodor Fontane hat schon wieder Recht: "Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf."
@superhaase, typischer Superhaasen-Beitrag ;), PV geht vor, koste es was es auch wolle.Wer fordert denn sowas?
Deutschland ist auf den Leistungs- und Warenaustausch angewiesen. Wir leben gut vom Export.Das gilt für China mindestens ebenso.
Man sollte das nicht auch noch der deutschen PV-Bewegung opfern.Es geht wohl eher darum, was man der chinesischen PV-Bewegung opfert.
Protektionismus ist mindestens so schädlich wie dieser PV-Wahnsinn, der mit oder ohne Strafzölle ungebremst fortgesetzt wird: ...Anti-Dumping-Zölle haben nichts mit Protektionismus zu tun, sondern mit der Durchsetzung eines fairen Handels.
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer Wacker Chemie hat seine Kritik an Strafzöllen in der Solarindustrie bekräftigt. 'Strafzölle bremsen die Entwicklung der Solarindustrie und verteuern die Energiewende', sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Mittwoch laut Manuskript auf der Hauptversammlung. Wacker setze sich mit Nachdruck für einen freien Handel ein und lehne Beschränkungen ab. 'Meinungsverschiedenheiten müssen im Dialog geklärt werden', betonte der Manager.
Es wird wissen, wovon er redet.Ja, er weiß, dass er nur für sich und seine eigene Firma spricht, die von den chinesischen PV-Dumpingpreisen nicht betroffen ist, und gegen die die Chinesen schon "Vergeltungs-Zölle" angedroht haben.
Wenn man vom Preisdumping nicht betroffen ist, lässt es sich halt auch gut gegen die Strafzölle stänkern. Der Mann von Wacker Chemie würde wohl das Gegenteil erzählen, ginge es um Strafzölle gegen Dumpingimporte von Solar-Silizium. Das Hemd ist halt immer näher als die Hose. ;)Das mit dem Hemd und der Hose gilt offensichtlich und im Besonderen für Sie persönlich @superhaase. Da wird von den Verbrauchern hoch subventionierter und überflüssiger EE-Strom zunehmend zu Niedrigstpreisen geradezu verscherbelt oder an manchen Tagen auch ins Ausland verschenkt oder die Abnahme noch vergütet und Sie beanstanden "chinesische PV-Dumpingpreise".
Das mit dem Hemd und der Hose gilt offensichtlich und im Besonderen für Sie persönlich @superhaase. Da wird von den Verbrauchern hoch subventionierter und überflüssiger EE-Strom zunehmend zu Niedrigstpreisen geradezu verscherbelt oder an manchen Tagen auch ins Ausland verschenkt oder die Abnahme noch vergütet und Sie beanstanden "chinesische PV-Dumpingpreise".Das ist mal wieder verquirlter Nonsens, aber von Ihnen darf man ja kaum noch etwas besseres erwarten. ::)
... Sinn und Zweck der Energiewende und des EEG als Anschubfinanzierung ... .WOW! ;D Der übliche Blick durch die Solaristenbrille mit seitlich eingehängten Blendklappen. Ja @superhaase, man sieht sie vielfach und deutlich, die Anschubfinanzierung bis zur Pleite. ;) .... und die Strompreise steigen weiter. Von 10 Prozent und mehr ist die Rede, noch in diesem Jahr. ::)
Verkehrte Welt am Strommarkt: An der Leipziger Energiebörse wird Strom immer billiger, die Marktpreise sind im freien Fall. Doch die Endkunden dürften davon nach Experteneinschätzungen nicht profitieren. Sie müssen wohl auch in Zukunft mit weiter steigenden Preisen rechnen.
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Das liegt an den Erneuerbaren Energien. Scheint die Sonne und weht der Wind, stehen hohe Strommengen aus Erneuerbaren zur Verfügung. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, den Strom abzunehmen und an der Börse zu handeln. Die Folge des Überangebots ist ein rapider Verfall der Marktpreise sowohl am Spot- als auch am Terminmarkt. In den nächsten Jahren werden die Preise immer weiter fallen.
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Knackpunkt ist die Umlage für Erneuerbare Energien, die in den Endpreis einfließt. Deren Höhe ist die Differenz zwischen Börsenstrompreis und dem festgelegten Vergütungssatz für Strom aus Erneuerbaren. Deshalb und wegen steigender Netzentgelte wird sich die Preisspirale weiterdrehen. Strom wird sich auf jeden Fall weiter verteuern."
Knackpunkt ist die Umlage für Erneuerbare Energien, die in den Endpreis einfließt. Deren Höhe ist die Differenz zwischen Börsenstrompreis und dem festgelegten Vergütungssatz für Strom aus Erneuerbaren. Deshalb und wegen steigender Netzentgelte wird sich die Preisspirale weiterdrehen. Strom wird sich auf jeden Fall weiter verteuern.Naja, da bekleckert sich der Experte nicht gerade mit Ruhm.
Das liegt an den Erneuerbaren Energien. Scheint die Sonne und weht der Wind, stehen hohe Strommengen aus Erneuerbaren zur Verfügung. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, den Strom abzunehmen und an der Börse zu handeln. Die Folge des Überangebots ist ein rapider Verfall der Marktpreise sowohl am Spot- als auch am Terminmarkt. In den nächsten Jahren werden die Preise immer weiter fallen.Das "Überangebot" kommt nicht von den erneuerbaren Energien, denn man will die Stromversorgung ja auf erneuerbare Energien umstellen. Da kann man wohl schlecht, den EE-Strom als "Überangebot" bezeichnen, denn genau dieser EE-Strom hat gesetzlich Vorrang im Netz und ist der vorrangig "gewollte" Strom.
Naja, da bekleckert sich der Experte nicht gerade mit Ruhm.@superhaase, mit was bekleckern Sie sich denn ständig?! Was soll Ihr Drehen und Wenden denn bringen. Das EEG mit der extremen Förderung ist die Ursache dieser unanständigen Strompreise. Infolge wird der Ausbau ungebremst und rücksichtslos fortgesetzt. Egal ob Speicher, Netze oder Bedarf vorhanden sind. Die Einspeisung ist ja garantiert und die Preise auch.
Die erhöhte EEG-Umlage wird ja durch die sinkenden Börsenpreise kompenisert, wenn diese an die Verbraucher weitergegeben werden. Bei Gewerbekunden mit größerem Verbrauch ist das wohl der Fall, die privaten Haushaltskunden sind durch ihre Wechselunwilligkeit an dem mangelnden Wettbewerb und damit den überhöhten Strompreisen zum Teil selbst Schuld.
Das EEG mit der extremen Förderung ist die Ursache dieser unanständigen Strompreise.Ja, insbesondere die Ausnahmeregeln für die Industrie.
Infolge wird der Ausbau ungebremst und rücksichtslos fortgesetzt. Egal ob Speicher, Netze oder Bedarf vorhanden sind.Wieder einmal schreiben Sie Quatsch.
.... und lassen Sie doch mal die Bundesregierung in Ruhe.Wie bitte?
Die Regierung ist nicht immer schuldig, sie und der zuständige Bundesminister können nicht, wenn andere nicht wollen. Eben wurde die sogenannte Strompreisbremse oder eine grundlegende Novellierung zum EEG im Bundesrat abgelehnt.Die sogenannte "Strompreisbremse" wurde zurecht abgelehnt, weil sie größtenteils schon aus rechtlichen Gründen nicht ausführbar war.
Ihre Behauptung, die "extreme EEG-Förderung" sei die Ursache für die "unanständigen" Strompreise, ist also nichts als ein Märchen.@superhaase, Sie lenken mit der Wirkung von der Ursache ab. Es ist kein Märchen, es ist Fakt. Märchen erzählen doch Sie wenn es um PV geht. Die dreistellige EE-Förderfolgen-Milliardenzeche ist gemacht, sie wächst immer noch, sie muss bezahlt werden. Der Streit, wer bezahlt, der begonnene Verschiebebahnhof ändert daran nichts. Bis jetzt zahlen am Ende immer die einfachen Verbraucher über die Preise. Die Nutznießer, die EE-Erzeuger mit ihrem Umfeld kassieren nur.
Andererseits wettern Sie ja hier ständig gegen die Pumpspeicherkraftwerke.Ich wettere nicht gegen Pumpspeicherkraftwerke. Die wenigen Möglichkeiten sind kaum ein Tropfen auf dem heissen Stein. Sie sind keine Lösung und dazu noch aus vielen Gründen problematisch. Außerdem bin ich mit einer wachsenden Zahl von Menschen nicht bereit, die Umwelt, die Landschaft und mehr diesem ungesteuerten EE-Wahn zu opfern. Das bezieht sich nicht nur auf Pumpspeicher! Die Sünden kennen Sie. Schauen Sie sich in der Landschaft um. Wer die Veränderung nicht sieht, ist blind vor Ideologie.
Die sogenannte "Strompreisbremse" wurde zurecht abgelehnt, weil sie größtenteils schon aus rechtlichen Gründen nicht ausführbar war.Die Ablehnung war ein Fehler, auch für die, die abgelehnt haben. Man hat auch keine ernsthafte Alternative angeboten. Die Strompreisbremse wurde aus Ideologie, aus Egoismus und aus Parteipolitik abgelehnt, nicht "aus rechtlichen Gründen". Diese kommen immer ins Spiel, wenn es in den Kram passt, ansonsten geht man mit dem "Recht" nicht gerade zimperlich um. Hat man denn nach Lösungen gesucht? Man kocht die eigene Suppe immer zu Lasten der Verbraucher. Die lobbystarken Profiteure verteidigen ihre Pfründe. Die Verbraucher haben da bis jetzt wenig entgegengesetzt. Sie sind unterwandert, die EE-Erzeuger geben sich als Verbraucher aus und vertreten so ihre Interessen. Hier liegt der Grund für die Ablehnung.
Ich wettere nicht gegen Pumpspeicherkraftwerke.Muss ich Ihnen hier Ihre eigenen Schimpftiraden gegen Pumpspeicherkraftwerke verlinken?
Die wenigen Möglichkeiten sind kaum ein Tropfen auf dem heissen Stein. Sie sind keine Lösung und dazu noch aus vielen Gründen problematisch.Quatsch. Es gibt in den Nachbarländern in den Alpen und in Skandinavien ausreichend Speicherkapazitäten. Da muss nicht einmal ein neuer Stausee angelegt werden.
Außerdem bin ich mit einer wachsenden Zahl von Menschen nicht bereit, die Umwelt, die Landschaft und mehr diesem ungesteuerten EE-Wahn zu opfern. Das bezieht sich nicht nur auf Pumpspeicher! Die Sünden kennen Sie. Schauen Sie sich in der Landschaft um. Wer die Veränderung nicht sieht, ist blind vor Ideologie.Jetzt wirds lustig!
Bitte gerne, verlinken Sie, warum tun Sie es nicht. Sind das vielleicht solche "Schimpftiraden" (http://www.news.ch/Nach+Schlamm+Panne+im+Stausee+Anzeige+eingereicht/581814/detail.htm) die Ihnen nicht passen?Ich wettere nicht gegen Pumpspeicherkraftwerke.Muss ich Ihnen hier Ihre eigenen Schimpftiraden gegen Pumpspeicherkraftwerke verlinken?
Sie können ja mal mit der Suchfunktion selbst danach suchen. Sie werden staunen. ;)
Die "Speicherkapazitäten" in Skandinavien und in den Alpen helfen hier vor Ort nichts. Sie sind viel zu teuer und lange nicht so umwelt- und klimafreundlich wie Sie das propagieren.Naja, sie sind halt schon vorhanden. Weitere Umweltveränderung ist nicht erforderlich, außer Netzanbindung durch Fernleitungen.
Das ist keine Lösung!Dann schlagen Sie doch einmal eine andere Lösung vor!
Tragen die Solaristen etwas zur Finanzierung bei?In gleichem Maße wie andere Stromerzeuger auch.
Bezahlen muss für den Strom und für alle dazu erforderlichen Einrichtugen letztendlich immer der Stromverbraucher.Nein, das muss er nicht nur nach meiner Meinung nicht. Er muss nicht für jeden teuer geförderten Unfug und auch noch für den Profit per Zwang bezahlen, der an andere umverteilt wird. Das wird bald geklärt werden, da bin ich sicher!
Sie geben wie immer unüberlegte Phrasen von sich.Na, apropos "Schimpftiraden", da sind Sie sich wieder sehr treu. Vergessen Sie es.
Nein, das muss er nicht nur nach meiner Meinung nicht. Er muss nicht für jeden teuer geförderten Unfug und auch noch für den Profit per Zwang bezahlen, der an andere umverteilt wird. Das wird bald geklärt werden, da bin ich sicher!Na dann warten wir das "bald" halt mal ab.
PwC entdeckt Fehler in Prognos-Studie: Mögliche Photovoltaik-Strafzölle bewirken laut PricewaterhouseCoopers keine Arbeitsplatzverluste in der EU-Solarbranche
Vielleicht nicht in der EU-Solarbranche, aber sonst? @Wolfgang_AW, hätten Sie zum Lobby-Server der Solarbranche verlinkt, wenn die "Entdeckung" eine Solarstromabgabe betroffen hätte?ZitatPwC entdeckt Fehler in Prognos-Studie: Mögliche Photovoltaik-Strafzölle bewirken laut PricewaterhouseCoopers keine Arbeitsplatzverluste in der EU-Solarbranche
Besten Dank an @Superhaase, das war jetzt ein sachlicher und ausgewogener Beitrag, den ich fast vollständig mit unterschreiben kann. 100 % muss nicht sein. @Superhaase, weiter so!Oh Gott, was hab ich jetzt bloß falsch gemacht? ;)
Die Strafzölle der EU regen die chinesischen Solarhersteller auf. Das sei Protektionismus, sagt der Chef des Herstellers Yingli. Europas Solarindustrie ist in dem Konflikt gespalten.
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Die Diskussion um die möglichen Strafzölle spitzt sich wenige Tage vor dem Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang am Wochenende in Berlin zu.
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Es bestehe die Gefahr, dass die EU und China wechselseitig mit Strafzöllen reagierten, die dann verschiedenste Branchen von der Solar- bis zur Stahlindustrie treffen könnten. Rösler plädierte für eine einvernehmliche Lösung. Dafür hatte sich zuvor auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgesprochen. BGA-Präsident Börner hofft auf eine Einigung in letzter Minute im Rahmen des Staatsbesuchs.
Aber auch in der europäischen Branche sind die Anti-Dumping-Zölle umstritten: Solaranlagen könnten sich massiv verteuern.Das halte ich für ausgemachten Blödsinn.
Anti-Dumping: Kritik an Strafzöllen wird lauterAuch hier sieht man wieder wie unsinnig und in sich widersprüchlich diese Argumentation der Zoll-Gegner ist:
http://www.zfk.de/politik/weltweit/artikel/anti-dumping-kritik-an-strafzoellen-wird-lauter.html
Bis auf den Besitzer von Solarworld und seine Kumpanen, scheinen alle anderen Marktakteuere gegen die Zölle zu sein.
Gruß
NN
Eine Studie des unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos komme zu dem Schluss, dass Zölle von 60% zu einem Verlust von bis zu 242.000 Arbeitsplätzen und einem volkswirtschaftlichen Schaden von 27 Mrd. € in Europa in den nächsten drei Jahren führen würden. Die derzeitige Marktsituation biete AFASE zufolge keinen Spielraum für Preiserhöhungen. Bereits Zölle in Höhe von 15 % würden 85 % der Solarnachfrage in der EU vernichten.Wenn also - wie die AFASE selbst sagt - die derzeitige Marktsituation keinen Spielraum für Preiserhöhungen bietet (wie ich oben schon sagte), warum sollten dann Preiserhöhungen kommen?
@superhaase, das gehört ja fast zum kleinen Einmaleins der Grundschule. Es ist mit der Protektion ähnlich wie bei den PV-Subventionen. Da folgt die eine Subvention der nächsten. Wer nicht von der Sonne geblendet ist sieht das! Protektionismus nährt den Protektionismus.
Auch hier sieht man wieder wie unsinnig und in sich widersprüchlich diese Argumentation der Zoll-Gegner ist: ...........
Protektionismus nährt den Protektionismus.Eine aus der Luft gegriffene Plattitüde.
Die Folgen sind immer Krisen.
Gerade Deutschland ist besonders auf den weltweiten Handel angewiesen. Lernen Sie denn überhaupt nichts, nicht mal aus Erfahrungen?Denken Sie etwa, China ist nicht auf den weltweiten Handel angewiesen?
Vermutlich geht es beim Ruf nach Einfuhrabwehrzöllen wie gehabt wieder nur um die Pfründe der Solargemeinde. Die negativen Auswirkungen auf andere ist egal. Dieser Egoismus ist widerlich.Es geht bei den Zöllen um einen fairen Handel, den die Chinesen massiv verletzt haben. Es geht um den Schutz der eigenen Wirtschaft und damit darum, diese vor negativen Auswirkungen zu schützen.
Bei den Chinesen wundert mich das nicht, aber bei den Europäern ist das schon traurig, dass so viele so dumm und unüberlegt daherreden - einschließlich aller deutschen Parteien. So einfach gehen die alle der chinesischen Propaganda auf den Leim. ::)@superhaase, lesen Sie Ihr eigenes "Dahergerede" und fassen Sie sich an die eigene Nase. Hauptsache die Europäer und damit auch die Deutschen gehen den Solaristen nicht weiter auf den giftigen Leim. Der klebt schon überall!
Hauptsache die Europäer und damit auch die Deutschen gehen den Solaristen nicht weiter auf den giftigen Leim. Der klebt schon überall!Was wollen Sie damit Sachliches ausdrücken?
@PLUS:@egn, Subventionen stammen aus dem gleichen Topf. Der Energiewende will ich grundsätzlich nicht im Weg stehen. Der steht eher der PV-Extremismus im Weg. 8)
Es freut mich, dass Sie gegen Protektionismus sind und damit der Energiewende mit PV nicht im Weg stehen wollen. 8)
@superhaase, sie schreiben als Solarist gegen "subventioniertes Dumping"?Selbstverständlich. Warum denn nicht?
Was ist denn die deutsche Extremförderung?Welche "Extremförderung"?
Warum sind wir hier in nördlichen Breiten denn Solarweltmeister! Wegen der tollen Bedingungen?Ja!
Selbstverständlich. Warum denn nicht? Welche "Extremförderung"?@superhaase, Protektion steht für Begünstigung. Subvention ist eine Bevorzugung und Förderung ohne marktmäßige Gegenleistung. Wieviel Millarden werden noch jedes Jahr über die EEG-Umlage zu Lasten der Stromverbraucher umverteilt? Welche Energieerzeuger nochmal haben eine Abnahmegarantie zu Wucherpreisen aber keine Verpflichtungen? Vergessen Sie doch endlich mal Ihre Märchen. Ohne diese Protektion und Subvention gäbe es keine Solarweltmeisterschaft in Deutschland!
Es gibt keine Extremförderung der PV mehr. Es gab in Deutschland vorübergehend eine Überförderung der PV, das ist richtig. Aber das ist mit dem geltenden EEG endgültig vorbei.
Außerdem ist die deutsche EEG-Förderung immer auch offen für alle ausländischen Hersteller gewesen. Sie hat nie auf einem Protektionismus oder einer Dumpingsubvention beruht.
Sie sind schon wieder dabei, alle Begriffe durcheinanderzuwürfeln und reden wirr.
Sowohl die gute Infrastruktur als auch das Handwerk und die guten gesetzlichen Bedingungen (Erfolggeschichte EEG, immer daran denken! ;)) und alle anderen guten Randbedingungen haben dafür gesorgt.
@superhaase, Protektion steht für Begünstigung. Subvention ist eine Bevorzugung und Förderung ohne marktmäßige Gegenleistung. Wieviel Millarden werden noch jedes Jahr über die EEG-Umlage zu Lasten der Stromverbraucher umverteilt? Welche Energieerzeuger nochmal haben eine Abnahmegarantie zu Wucherpreisen aber keine Verpflichtungen? Vergessen Sie doch endlich mal Ihre Märchen. Ohne diese Protektion und Subvention gäbe es keine Solarweltmeisterschaft in Deutschland!Aber das hatten wir doch alles schon zigmal.
@superhaase, die PV ist da immer noch kräftig dabei. Protektion und Subvention ist extrem gegeben, dazu braucht es weder die Chinesen noch das Ausland insgesamt. PV muss sich endlich bedingungslos dem Wettbewerb stellen, zunächst wenigstens unter den EE.Wie immer lenken Sie vom Thema ab. ::)
Das ist wie gesagt eine sehr egoistische Haltung.
Nur weil man für sich persönlich keine Nachteile erwartet, oder vielleicht sogar Vorteile erhofft, sollen andere dem subventionierten Dumping der Chinesen geopfert werden.
Würden Sie auch noch so reden, wenn Ihr Arbeitsplatz bzw. Ihre Firma betroffen wäre?
Die geplanten Schutzzölle sind kein Protektionismus. Sie sind eine sehr späte Abwehrreaktion auf die massiven chinesischen Subventionen, die den fairen Handel und Wettbewerb mittels Dumping zerstört haben.
Die Energiewende und der weitere Ausbau der PV in Europa sind durch die Schutzzölle nicht im Geringsten gefährdet. Ein chinesisches Dumping ist für die Energiewende weder nötig noch hilfreich.
Das ist doch gerade der Punkt, die Strafzölle ändern nichts daran dass eine ganze Reihe von europäischen Firmen derzeit die Module gar nicht zu Preisen produzieren können, die für eine Rentabilität einer Investition nach dem EEG nötig wären. Die kann man nicht dadurch retten dass man Strafzölle einführt, denn sie würden dadurch keine € Umsatz mehr machen. Die EEG Vergütung sinkt unabänderlich jeden Monat weiter, ob es jetzt die Strafzölle gibt oder nicht.Sicher können nicht alle europäischen Produzenten durch Zölle gerettet werden. Das ist auch gar nicht das Ziel der Zölle.
Da bin ich völlig gegenteiliger Meinung. Natürlich wird der PV Markt einbrechen wenn die Module wesentlich teurer werden, das ist ganz normales Markt geschehen.Das bestreitet auch keiner.
Die Hersteller die zu teuer sind dass man noch eine EEG Anlage rentabel bauen kann, werden so oder so pleite gehen.Klar. Logisch.
Wenn es gar keinen europäischen Hersteller mehr gibt der eine rentable EEG Installation liefern kann, dann gibt es nur noch den Eigenverbrauch als Triebfeder für den weiteren Ausbau.Es ist völlig unbegründet, zu behaupten, alle europäischen Hersteller würden pleite gehen, trotz der Schutzzölle.
Die Modulproduktion ist hochautomatisiert und beschäftigt kaum Menschen.Eben darum ist es auch nicht richtig, dass in Europa keine konkurrenzfähigen Module gebaut werden können.
Fachleute befürchten eine Welle von Schadensfällen bei Solaranlagen. Der Experte für solare Energien vom TÜV Rheinland, Willi Vaaßen, führte gegenüber dem BR-Politikmagazin "Kontrovers" den Qualitätsverlust vor allem auf die staatlichen Förderungen zurück. Das Bundesumweltministerium sieht auf Anfrage von „Kontrovers“ keine Mitverantwortung für die steigende Zahl von Schadensfällen.
Link fehlerhaft, hier klicken (sehenswert!): Schrott auf deutschen Dächern (http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/130522-kontrovers-solar-104.html)
hier nochmal klicken: Das Thema ist auch nicht neu und im Forum schon vertreten. (http://forum.energienetz.de/index.php/topic,15763.msg83826.html#msg83826)
@Wolfgang_AW, "mitnichten"! Der verlinkte Beitrag "Schrott auf deutschen Dächern" und der von mir verlinkte Forums-Beitrag, zeigen unverkennbar einen direkten Zusammenhang. Das bezieht sich gerade auch auf die angesprochenen giergesteuerten "billigen mangelhaften Installationen". Gerade da zeigt sich ja Ihr "Geiz ist geil" z. B. in den eingeflogenen "billigen" chinesischen Modulen. Vielleicht sehen Sie sich nochmal den Beitrag des Bayerischen Fernsehen genau an.Link fehlerhaft, hier klicken (sehenswert!): Schrott auf deutschen Dächern (http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/130522-kontrovers-solar-104.html)Ihr weiterer Link zeigt allerdings mitnichten einen Zusammenhang zu der von mir angeführten, in Einzelfällen fehlerhaften Technik bzw. mangelhaften Installation, sondern wärmt nur wieder Ihre bekannte pauschale, negative Einstellung zur Photovoltaik im Allgemeinen auf.
hier nochmal klicken: Das Thema ist auch nicht neu und im Forum schon vertreten. (http://forum.energienetz.de/index.php/topic,15763.msg83826.html#msg83826)
Es geht darum die PV technisch und im Verbund des Systems voran zu bringen und nicht pauschal zu verteufeln.
Es geht nicht allein um die reine Modulproduktion. Damit allein wird kein deutscher Hersteller auf Dauer überleben können.Dem will ich gar nicht widersprechen. Ist alles mehr oder weniger richtig.
Die Firmen sollten sich darauf besinnen hochwertige Systemlösungen anzubieten statt nurmehr Billigprodukte. Dieser Wandel wurde im PV-Modulrausch vernachlässigt. Wer diesen Wandel nicht schafft wird mit und ohne Zölle nicht überleben.
Zudem wird die Qualität zukünftig eine größere Rolle spielen.
Die gerne vorgebrachte Behauptung, das Stromeinspeisen nach EEG wäre ein risikoloses Geschäft war schon immer falsch.Die "Behauptung" stimmt! @superhaase, Sie verwechseln da etwas. Die EEG-Stromeinspeisung ist ein risikoloses Geschäft. In der Zwischenzeit genügt ja schon die Bereitschaft dazu.
Wer auf dem Markt etwas verkaufen möchte, muß bedarfsgerecht Ware zu einem attraktiven Preis anbieten, sonst bleibt er auf seiner Ware sitzen. Dieses Risiko haben Sie mit Ihrer PV-Anlage eben gerade nicht. Immer wenn Sie können wird Ihnen der Strom zum garantierten Preis vollständig abgenommen.Sie langweilen mit Ihrem längst widerlegten Gequengel.
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Die Bereitschaft marktgerecht anzubieten ist nicht vorhanden.
@superhaase, was ist daran "langweilig", was ist daran "widerlegt", was ist daran "Gequengel". Das sind einfach unwiderlegbare Fakten!Wer auf dem Markt etwas verkaufen möchte, muß bedarfsgerecht Ware zu einem attraktiven Preis anbieten, sonst bleibt er auf seiner Ware sitzen. Dieses Risiko haben Sie mit Ihrer PV-Anlage eben gerade nicht. Immer wenn Sie können wird Ihnen der Strom zum garantierten Preis vollständig abgenommen.Sie langweilen mit Ihrem längst widerlegten Gequengel. ...
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Die Bereitschaft marktgerecht anzubieten ist nicht vorhanden.
@superhaase, was ist daran "langweilig", was ist daran "widerlegt", was ist daran "Gequengel". Das sind einfach unwiderlegbare Fakten!Versuchen Sie doch einmal, den Sinn und Zweck des EEG und der Energiewende mit eigenen Worten zu erklären.
...@superhaase, Sie verkörpern die Impertinenz im Forum wie kein anderer. Dass Sie die PV in ihrer deutschen Ausprägung als Nutznießer und Protagonist verteidigen ist ja noch ok, aber so geht das nicht. Sie überziehen ständig und gewaltig. Zwar ist das nicht der Sinn und Zweck eines Forums, man sollte Sie ignorieren, was mir schon empfohlen wurde. Sie sollten ein Tagebuch führen und nicht in Foren schreiben. Dort können Sie sich über den Sinn und Zweck des EEG auslassen und können täglich Ihre eigene Meinung lesen. Warum tun Sie das nicht? Eine sachliche Auseinandersetzung in einem Forum ist Ihnen doch fremd. Das wollen oder können Sie nicht!
Vielleicht merken Sie dann selbst, was Sie oben wieder für ein dummes Zeug geschrieben haben mit "bedarfsgerechte Ware zu einem attraktiven Preis".
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Was Sie hier ständig wiederholen, sind keine Fakten, sondern nur dummes Zeug.
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Ihre Ignoranz und Ihre ideologische Verblendung sind beispiellos.
....Das ist riskant, denn der gegenwärtig rasche Fortschritt der Technik in vielen Bereichen der Gewinnung erneuerbarer Energien lässt es als ratsam erscheinen, nicht voreilig auf einige bestimmte Technologien zu Lasten Anderer zu setzen. Ein Beispiel für schlechte Erfahrungen mit der selektiven Förderpolitik bietet die Photovoltaik. Die geförderten Anlagen erhalten 20 Jahre lang garantierte Vergütungszahlungen für den erzeugten Strom. Die Differenzkosten, das ist die Differenz zwischen den Vergütungszahlungen und dem Marktwert des nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) geförderten Stroms, werden für alle bis einschließlich 2010 errichteten Photovoltaikanlagen auf 85 Milliarden Euro geschätzt.
Dies bedeutet ein gewaltiges Subventionsprogramm für eine Technologie, die im Jahr 2011 geschätzt ca. 55 % der Förderkosten erneuerbarer Energien verursacht hat, dabei aber nur 20 % des nach EEG vergüteten Stroms oder etwa 3 % des gesamten Stromverbrauchs ausmacht ..
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An den erneuerbaren Energien zeigt sich an vielen Stellen, zu welchen Verzerrungen es kommen kann, wenn eine Einbindung in die Marktprozesse fehlt und Preissignale nicht genutzt werden. Die Förderung der erneuerbaren Energien setzt den Strommarkt in Teilen außer Kraft. Diese Energien sollen in der Zukunft einen Großteil der Stromversorgung übernehmen, die Förderung erfolgt aber ohne jeden Bezug zum Strommarkt.
Der am Markt gebildete Strompreis wird dadurch für Investitions- und Produktionsentscheidungen von erneuerbaren Energien weitgehend irrelevant. An die Stelle des Marktpreises tritt der von staatlichen Stellen festgelegte Verrechnungspreis. Die Stromnachfrager zahlen dabei nicht nur die Subventionen für die erneuerbaren Energien, sondern zusätzlich auch die Kosten, die entstehen, um den Strom in nachfragearmen Zeiten wieder zu „entsorgen“.
Da wegen des Einspeisevorrangs der erneuerbaren Energien und wegen der konstanten Vergütung etwa ein Produzent von Windkraft seinen Strom unabhängig von der Nachfragesituation einspeist, müssen bei schwacher Nachfrage gegebenenfalls andere Kraftwerke heruntergefahren werden, was Kosten verursacht, die möglicherweise beim Windkraftbetreiber geringer wären. Auf diese Art sind negative Strompreise an der Leipziger Strombörse zu erklären:
Die Betreiber konventioneller Kraftwerke sind bereit, dafür zu zahlen, dass sie weiter Strom liefern können. Auch bei der Regelenergie, durch die Stromangebot und -nachfrage kurzfristig ausgeglichen werden, könnten erneuerbare Energien in den Markt mit integriert werden. Hierzu fehlen in der jetzigen Förderstruktur für die Anbieter erneuerbarer Energien weitgehend die Anreize. Eine vollständige Integration der erneuerbaren Energien in den Regelenergiemarkt könnte Preissignale senden, um diese Technologien auch als Anbieter von Systemdienstleistungen zu fördern. Dagegen läuft eine Regulierung, die Marktprozesse umgeht oder aushebelt, unvermeidlich Gefahr, wichtige Anreize, die von Preissignalen ausgehen würden, auszuschalten.
ZitatDie Hersteller die zu teuer sind dass man noch eine EEG Anlage rentabel bauen kann, werden so oder so pleite gehen.Klar. Logisch.
Die Hersteller aber, die nicht zu teuer sind, werden überleben.
Lieber egn, Sie haben die ganze rechtliche Situation in Bezug auf die Strafzölle scheinbar gar nicht verstanden.ZitatDie Hersteller die zu teuer sind dass man noch eine EEG Anlage rentabel bauen kann, werden so oder so pleite gehen.Klar. Logisch.
Die Hersteller aber, die nicht zu teuer sind, werden überleben.
Wenn es aber solche gibt, dann gibt es auch keinen Grund Strafzölle zu erheben.
Insofern widerlegen Sie hier Ihre eigene Argumentation.
„Beim heutigen Treffen von Karel De Gucht und Zhong Shan hat Kommissar De Gucht klar seine Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, eine Lösung für den Photovoltaik-Handelsstreit zu finden“, sagte EU-Handelssprecher John Clancy.Das ist wohl eine Watschn für Frau Merkel und die deutsche Regierung. ;)
“Von chinesischer Seite kam heute jedoch kein konkreter Vorschlag, was ganz normal ist. Wir befinden uns noch nicht in offiziellen Verhandlungen, die nur beginnen, falls und nachdem am 05.06.2013 eine Entscheidung über die Strafzölle getroffen ist.“
“Außerdem machte De Gucht dem Vizeminister sehr deutlich, dass er sich des Drucks bewusst sei, den China auf einige EU-Staaten ausübe. Das erklärt, warum sie sich in ihrer Ratgeberfunktion gegenüber der EU-Kommission so positionieren.“
Das EU-Handelsbüro betonte, wie wichtig die Unabhängigkeit der Europäischen Kommission bei Handelsstreitigkeiten sei. Dadurch könne sie Entscheidungen zum Wohle Europas treffen, die auf Tatsachen beruhen und nicht durch internationalen Druck entstanden sind.
Lieber egn, Sie haben die ganze rechtliche Situation in Bezug auf die Strafzölle scheinbar gar nicht verstanden.
Außerdem sagte ich, dass einige europäische Hersteller durch steigende Auslastung ihrer Produktionsanlagen (weil der chinesische Marktanteil von rund 80% in Europa zurückgehen wird) bei aktuellen Preisen rentabel produzieren können.
Meine Argumentation ist diesbezüglich also durchaus widerspruchsfrei.
Das ist wohl eine Watschn für Frau Merkel und die deutsche Regierung. ;)
Das haben die Solarlobbyisten fein hinbekommen: China erwägt Strafzölle auf europäische Autos@NN, wenn das erst die vereinigten streitbaren Metaller und Autobauer spitz bekommen! ;)
Prima, für die Totgeburt PV Module in D, EU zu produzieren, die Industrien zu opfern, die wirklich Gewinne schreiben und Menschen und Regionen in Lohn und Brot halten.
Gut gemacht, Herr Solarworld, Vielen Dank. Wir werden an Sie und Ihre Verdienste um die deutschen Arbeitsplätze denken, wenn Ihr Unternehmen bei IV vorstellig, oder ins Ausland an Investoren wegverkauft wird
Die französische Zeitung "Les Echos" hatte zuvor berichtet, die Regierung in Peking werfe europäischen Oberklasse-Autobauern vor, dass diese dank Beihilfen ihre Fahrzeuge in China unter Wert verkaufen könnten. Die chinesischen Behörden prüften entsprechende Beschwerden einheimischer Autobauer.Wenn dem so ist, dann sind Strafzölle auf deutsche Autos in China gerechtfertigt.
Für die Energiewende ist es wohl egal, ob die hier verbauten Module billig aus China oder etwas teurer aus Deutschland stammen.Das ist zweifellos richtig. Ich sag ja auch immer, dass die Entscheidung "Strafzölle ja/nein" auf die Energiewende in Deutschland und Europa kaum Einflus haben wird.
Für die Beschäftigten, deren Arbeitsplätze davon abhängen, solche Module zu installieren, ist es wohl auch belanglos.
...
Die von der EU getroffene Zollentscheidung wird jedoch nicht von allen europäischen Solarunternehmen und europäischen Photovoltaik-Verbänden uneingeschränkt mitgetragen. Viele haben sich öffentlich gegen Zölle ausgesprochen, da diese der europäischen Solarindustrie und der europäischen Wirtschaft als Ganzes schaden könnten.
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Der Handelskrieg hat begonnen:Der Handelskrieg begann schon mit dem staatlich subventionierten Dumping der Chinesen. Also schon vor etwa 2 Jahren?
Der Handelskrieg hat begonnen:Der Handelskrieg begann schon mit dem staatlich subventionierten Dumping der Chinesen. Also schon vor etwa 2 Jahren?
...Auch Merkel und Rößler haben sich so positioniert.
Die von der EU getroffene Zollentscheidung wird jedoch nicht von allen europäischen Solarunternehmen und europäischen Photovoltaik-Verbänden uneingeschränkt mitgetragen. Viele haben sich öffentlich gegen Zölle ausgesprochen, da diese der europäischen Solarindustrie und der europäischen Wirtschaft als Ganzes schaden könnten.
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Wie subventioniert China die PV-Modul-Herstellung eigentlich? Hat da jemand ein Surftipp dazu?
@superhaase,Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen in Deutschland sind denn vergleichbar mit dem Subventionieren der chinesischen Hersteller durch nahezu unbegrenzte günstige Staatsbankenkredite in China, so dass diese über lange Zeit mit Dumpingpreisen auf dem Weltmarkt agieren können, ohne selbst pleite zu gehen?
das finde ich jetzt aber lustig: Sie werfen einen Staat vor, wirtschaftspolitische Maßnahmen ergriffen zu haben, um eine Branche zu befeuern?
Warum darf das Deutschland, und China nicht?
Wenn ich hier manche Argumentation höre, die von deutscher Großkotzigkeit nur so strotzt, dann können wir froh sein, dass diese nicht wirklich verantwortung tragen.Welche Argumentation strotzte denn von "deutscher Großkotzigkeit"?
Auf jeden Fall sollte sich die Solarbranche nicht so wichtig nehmen, als ob der Weltfrieden davon abhängt, ob nun chinesiche oder deutsche oder sonstige Module verbaut werden.Immerhin handelt es sich hier um das bisher größte Anti-Dumping-Verfahren der EU-Geschichte, bei dem es um Importe im Wert von über 21 Mrd. Euro pro Jahr geht.
Ich habe die rechtliche Situation durchaus verstanden, aber die Frage ist doch was es bringt ein paar 1000 Arbeitsplätze zum Preis von einigen 100.000 Arbeitsplätzen zu retten.Sie möchten also rechtliche Entscheidungen von einer Betrachtung des (vermeintlichen) volkswirtschaftlichen Gesamtnutzens abhängig machen?
Wie ich schon schrieb haben die Chinesen selbst die Energiewende mit finanziert. Man kann es auch so sehen, dass die Chinesen uns die Module teilweise geschenkt haben. Dieser Meinung bin nicht nur ich. (http://www.techfieber.de/green/2013/06/05/solar-china-hat-energiewende-subventioniert-so-solar-hersteller-wirsol/)Dass Wirsol hier als reiner Händler und Projektierer, der von billigen chinesischen PV-Modulen zu profitieren glaubt, so spricht, verwundert nicht.
Viele hier haben scheinbar nicht verstanden, was Dumping bedeutet, .......Nicht umsonst spielen schon die Pole verrückt. Verstanden, mit Verstand (?) was denn? ;D
Es ist auch völlig irrelevant, dass durch das Preisdumping der Endkunde einen Preisvorteil hat. Das darf in einem Anti-Dumping-Verfahren keine Rolle spielen.
Da sorgt sich unser Forenmitglied @superhaase um den lauteren Wettbewerb. Als Frontkämpfer der Solaristen befürwortet der den größten Wettbewerbseingriff aller Zeiten in Deutschland. Jedes Jahr werden dafür zweistellig Milliardenbeträge von den Verbrauchern abgezockt.Der "größte Markteingriff aller Zeiten" in Form des EEG, den Sie hier meinen, also der GröMaZ, greift in einen Markt ein, der noch nie ein echter Wettbewerbsmarkt war, sondern von einem Oligopol beherrscht wurde und wird.
Da kämpft User @superhaase egoistisch und rücksichtslos wie immer diesmal für Antidumpingzölle, egal welche Schäden das bei anderen und der deutschen Volkswirtschaft insgesamt anrichtet. Hauptsache der Eigennutz ist gesichert.Ich habe durch Erhebung oder Nichterhebung der Zölle keine eigenen Vorteile oder Nachteile, keinen Eigennutz.
Aber völlig unveständlich ist dabei, dass er als Solaristenvorkämpfer bei Durchsetzung der angekündigten EU-Zöllen damit die Solaranlagen massiv verteuern könnte. Das wäre dann wirklich mal eine wirksame PV-Bremse, die unsere Politiker nicht hinbekommen. So etwas nennt man dann auf der Solaristenseite Eigentor.Sehn'se, daran können sogar Sie erkennen, dass ich diese Sache abseits von Eigeninteresse diskutiere, ja sogar abseits eines Nutzens oder Interesses für die Durchsetzung der PV in Deutschland oder auf dem Weltmarkt.
Die Chinesen machen sich langsam lächerlich mit ihren Drohungen.
Man sollte sich da nicht gleich einschüchtern lassen, sondern vielleicht mal mit ernsthaften Drohungen gegenhalten. Auch mit Drohungen und Abschreckung läßt sich ein (Handels)-Krieg verhindern, mit ständiger Nachgiebigkeit dagegen nicht, das hat die Weltgeschichte gezeigt.
Es ist unvergleichlich naiv, zu glauben, man könne sich im wirtschaftlichen Wettbewerb mit China dadurch behaupten, dass man vor den Chinesen kuscht und jeden Streit mit ihnen vermeidet.
Die Chinesen werden alle ihre Interessen ohne Rücksicht auf andere durchsetzen - wer sich nicht wehrt, weil er vor chinesischen Drohungen Angst hat, der kann gleich den Löffel abgeben.
Was sind in Europa denn bitteschön für Weicheier und Angsthasen am Werk?
Man muss sich angesichts des Lamentos und der vollen Hosen ja schon schämen - es beginnt schon zu riechen. ;)
Das ist eine Argumentation, die gerade uns deutschen nicht ansteht.Das kann ich nicht erkennen.
Die Zeiten sind vorbei, als man mit China noch nach Belieben umspringen konnte. Inzwischen ist China eine (Wirtschafts-) Weltmacht geworden!Eben deshalb muss man aufpassen und die eigenen Interessen auch gegenüber China vertreten und durchzusetzen versuchen.
Man muss vor den Chinesen nicht kuschen, aber vernünftig reden. Da sind Drohgebärden (und m.E. auch Strafzölle) wenig hilfreich.Die vorläufigen Strafzölle sind ein Druckmittel und eine Ausgangsbasis, um einen ernsthaften Verhandlungswillen der Chinesen überhaupt erst zu erreichen.
Und wir in Deutschland sollten nicht so tun, als ob wir keine staatlichen Subventionen zahlen.Auch diese Subventionen sind Gegenstand einer Untersuchung vor einer EU-Komission.
Es passt hier zum Thema: Befreiung von der EEG-Umlage und Stromsteuer. Begründung: Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Ach so, Deutschland ist natürlich nicht China.
Es passt hier zum Thema: Befreiung von der EEG-Umlage und Stromsteuer.@Stromfraß, ja das passt und gerade auch das Thema Steuern, EEG-Umlage und Steuern zahlen die "normalen" Verbraucher, die Stromsteuer ist der kleinste Teil. Siehe weiter unten, alleine 7 Mrd.€ "Mehrwert"-Steuer! Zunächst,
Ich habe mich im Gegensatz zu anderen auch schon seit Jahren dafür ausgesprochen, durch eine automatische Degressionsanpassung der PV-Einspeisevergütung den mittels Einspeisevergütung geförderten PV-Zubau in einen Zielkorridor zu bringen. Lange bevor man dies dann endlich auch in der letzten EEG-Reform gemacht hat. Mir war nämlich schon immer auch an einer Berücksichtigung der dem Verbraucher aufgelasteten Kosten gelegen.@Superhaase, nicht was bei Ihnen, "im Gegensatz zu anderen nämlich schon immer gelegen war", zählt. Es zählen die Auswirkungen der Politik, die Sie propagiert haben. Aktuell:
Eben das ist aber nicht eine Auswirkung der Politik, die ich propagiert habe.Ich habe mich im Gegensatz zu anderen auch schon seit Jahren dafür ausgesprochen, durch eine automatische Degressionsanpassung der PV-Einspeisevergütung den mittels Einspeisevergütung geförderten PV-Zubau in einen Zielkorridor zu bringen. Lange bevor man dies dann endlich auch in der letzten EEG-Reform gemacht hat. Mir war nämlich schon immer auch an einer Berücksichtigung der dem Verbraucher aufgelasteten Kosten gelegen.@Superhaase, nicht was bei Ihnen, " "im Gegensatz zu anderen nämlich schon immer gelegen war", zählt. Es zählen die Auswirkungen der Politik, die Sie propagiert haben. Aktuell:
Wunsch
Der Zielkorridor, besser Zubaukorridor genannt, bezeichnet den im EEG gewollte jährlichen PV-Zubau von 2.500 bis 3.500 MWp Gesamtleistung.
Wirklichkeit
Aufgrund der Förderung und der Renditeaussichten, bei zwanzig Jahre langer Einspeisegarantie zu Garantiepreisen, hat der Zubau im Jahr 2012 mit 7.600 Megawatt (MW) wieder einen neuen deutschen (Welt)-Rekord aufgestellt.
Der PV-Zubau für den Zeitraum Januar bis April 2013 liegt nach den Zahlen der Bundesnetzagentur schon wieder bei 1.144 Megawatt.1,144 GWp in 4 Monaten macht etwa 3,4 GWp in 12 Monaten.
Gut so.Nichts ist gut! Es folgt ja keine Korrektur, es geht ohne Pause weiter. Dächer und Landschaften sind schon im Übermaß mit diesem Schrott vollgepflastert und es geht weiter so. Für Innovationen ist kein Geld da und bald auch kein Platz mehr.
Alles ist gut.
Warum leugenen Sie die inzwischen erfolgreiche Korrektur bei der PV-Förderung, die die Überförderung endgültig beseitigt und ein Förderungsende bei 52 GWp festgeschrieben hat?Gut so.Nichts ist gut! Es folgt ja keine Korrektur, es geht ohne Pause weiter.
Alles ist gut.
Dächer und Landschaften sind schon im Übermaß mit diesem Schrott vollgepflastert und es geht weiter so. Für Innovationen ist kein Geld da und bald auch kein Platz mehr.Auch das ist beides falsch.
Warum sollen wir Verbraucher diesen Unfug auch noch widerstandslos mit Zwangsumlage, zusätzlichen Netz- und Ersatzkraftwerke-Speicherkosten und Mehr"wert"steuern finanzieren?!Weil zu diesem "Unfug" und zu dem "Unfug der Windkraftwerke" keine nachhaltige Alternative in Sicht ist, und ein Umbau der Energieversorgung hin zur Nachhaltigkeit nicht nur zwecks Umweltschutz, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich ist und inzwischen auch höchste Eile geboten ist, wie die Internationale Energieagentur IEA hier (http://www.sueddeutsche.de/wissen/bericht-der-internationalen-energieagentur-erderwaermung-erreicht-gefaehrliche-schwelle-1.1693119) sagt:
Die Regierungen müssten nun den Druck erhöhen, forderte die IEA. Der Energieverbrauch müsse mit Verbesserungen bei der Effizienz deutlich gesenkt werden, sagte Birol. Fossile Energieträger wie Kohle, Gas und Öl müssten noch stärker durch CO2-freie Energien ersetzt werden. Auch der Bau schadstoffreicher Kraftwerke und die Subventionierung fossiler Brennstoffe müsse gestoppt werden. Noch sei eine Umkehr möglich, so Birol. Viel Zeit aber bleibe nicht. Und: Je mehr verstreiche, desto teurer werde der Umbau. Schon jetzt seien bis 2020 Kosten von 1,5 Billionen Dollar absehbar. Das ist viel, weiß auch Birol. Doch Abwarten sei noch teurer. Schon in ein paar Jahren werde der Kampf gegen den Klimawandel bis zu fünf Billionen Dollar kosten.
Wollen Sie hier absichtlich Lügen verbreiten?@superhaase, Sie sind mal wieder kräftig dabei jede Grenze zu sprengen. Man sollte mit Ihnen keine Diskussion führen.
Es gibt noch sehr viel Potential für den weiteren PV-Ausbau allein auf Dächern weit über die Förderungsgrenze von 52 GWp hinaus.Sie merken schon überhaupt nicht mehr wie Sie sich selbst widersprechen. Wenn das so ist, dann ist jeder Cent Förderung so überflüssig wie ein Kropf. Die 52 GWp sind auch ohne Förderung noch schnell genug erreicht. Da müssen nicht die Verbraucher auch noch dafür bluten.
Ich denke, wir werden langfristig wohl über 200 GWp installierte PV-Leistung allein in Deutschland sehen.
@Superhaase:Ob es wirklich zu riesigen Nachteilen kommt, ist doch gar nicht sicher.
Ich bestreite doch nicht dass Anti-Dumping Zölle berechtigt sind. Aber ich sage, man muss nicht unbedingt auf seinem Recht bestehen, wenn man dadurch keine volkswirtschaftlichen Vorteile hat, im Gegenteil sogar riesige Nachteile.
Dass Sie den Sinn und Zweck der EEG-Förderung als Anschubfinanzierung nicht verstehen können/wollen, ist bekannt.Es gibt noch sehr viel Potential für den weiteren PV-Ausbau allein auf Dächern weit über die Förderungsgrenze von 52 GWp hinaus.Sie merken schon überhaupt nicht mehr wie Sie sich selbst widersprechen. Wenn das so ist, dann ist jeder Cent Förderung so überflüssig wie ein Kropf. Die 52 GWp sind auch ohne Förderung noch schnell genug erreicht. Da müssen nicht die Verbraucher auch noch dafür bluten.
Ich denke, wir werden langfristig wohl über 200 GWp installierte PV-Leistung allein in Deutschland sehen.
Es ist so! Für den Schrott auf den Dächern und in der Landschaft wurden bereits dreistellige Milliarden an Euros zu Lasten der Verbraucher verschwendet. Die Folgekosten kommen dazu! Das Geld ist ausgegeben, die Kosten müssen bezahlt werden. Das Geld steht nicht mehr für wirkliche EE-Innovationen zur Verfügung und da stehen wir erst ganz am Anfang. Die garantierte Einspeisung und die garantierte Vergütung bindet den Schrott auch noch zwanzig Jahre, wenn er solange Strom liefert. Wer da in Europa auf lange Sicht im Vorteil ist, wird sich erst noch erweisen. Die deutschen Solaristen und Energiewender sollten sich da mit ihrer Überheblichkeit ohnehin zurückhalten. Wer mit seinen diversen unkoordinierten Truppen sein Pulver so vorzeitig und chaotisch in die Luft ballert wie das hier gschieht, macht zwar einen tollen Wirbel, er wird den Wettlauf um die Energiewende so kaum gewinnen.Wieder einmal schreiben Sie wirres Zeug und differenzieren nicht zwischen der (inzwischen beseitigten) Überförderung der PV in Deutschland, die hier jeder kritisiert hat, und dem grundsätzlichen Sinn der EEG-Förderung in der Vergangenheit und auch der Gegenwart.
Sie sollten zu diesem Thema vielleicht keine Beiträge mehr schreiben, solange Sie sich nicht beruhigen und sachlich argumentieren können. Sie machen sich mit ihrem polemischen Geschimpfe gegen die "Solaristen und Energiewender" jedenfalls nicht glaubwürdiger.@superhaase, Sie und die Sachlichkeit, gibt es eine größere Differenz? Vielleicht beruhigen Sie sich mal selbst und schreiben besser nichts mehr zum Thema.
Geschenkt, Ihr alte abgenutzte Leier. Wer glaubt denn noch diesen unglaubwürdigen Prognosen (Märchenerzählungen)? Langsam merkt der Letzte, vielleicht außer Ihnen, dass das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat!Sie bezeichnen also das aktuell geltende EEG mit dem Förderungsdeckel für PV bei 52 GWp und der automatischen Degressionanpassung als Märchenerzählung, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat?
Sie bezeichnen also das aktuell geltende EEG mit dem Förderungsdeckel für PV bei 52 GWp und der automatischen Degressionanpassung als Märchenerzählung, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat?Mit dem Erreichen der 52 GWp ist weder die Energiewende geschafft noch ist die Preistreiberei durch diesen PV-Förderunfug beendet.
Sie spielen heute wieder das Kasperle, gell? ;D
Mit dem Erreichen der 52 GWp ist weder die Energiewende geschafft noch ist die Preistreiberei durch diesen PV-Förderunfug beendet.Niemand hat behauptet, dass damit die Energiewende geschafft wäre.
PV bleibt unter den gegebenen Bedingungen noch lange ein Preistreiber. Leider werde ich Sie wieder zur gegebenen Zeit, wie bisher, an Ihre falschen "Prognosen" erinnern müssen. Es ist bis jetzt nicht erkennbar, wann das wirklich ein Ende hat.Preistreiber im Sinne weiterer Erhöhungen des Strompreises bleibt die PV nur noch in geringem Umfang bis etwa 2015, dann wird wie erwähnt der geltende Förderungsdeckel erreicht sein.
Solarweltmeisterschaft und Strompreisweltmeisterschaft sind keine erstrebenswerten Ziele. Darum geht es nicht.Ich wüsste auch nicht, wer das als Ziel ausgerufen hätte. So ein Blödsinn. ::)
Die gesamten Auswirkungen werden, wie gehabt, immer weiter von Solaristen wie Sie es sind, mit Märchenerzählungen verschleiert und wo immer Sie glauben, dass es geht, auch noch bis zuletzt geleugnet.Konkret bitte:
... der unzuverlässige und nicht bedarfsgerecht zur Verfügung stehende PV-Strom ist nicht wettbewerbsfähig, auch nicht nach Erreichen des sogenannten Förderdeckels.Wettbewerbsfähig ist der Solarstrom dann, wenn PV-Kraftwerke ohne Förderung gebaut und wirtschaftlich betrieben werden können.
Auch sind damit die Belastungen für die Stromverbraucher noch lange nicht beendet. PV-Strom in unseren Breiten und bei unseren Voraussetzungen verursacht neben dem unwirtschaftlichen Aufwand noch enormen Zusatz- und Ergänzungsaufwand. Sie setzen Ihre schwammige Netzparität und den Eigenverbrauch gleich mit Wettbewerbsfähigkeit. Das ist schlichter und grober Unfug.
Nochmal zum Mitschreiben, Aufwand und Kosten für die deutsche Energieversorgung und gewollten Energiewende verschwinden durch den Eigenverbrauch nicht, ...Auch das ist falsch.
Wie ich schon dauernd sagte, ist ein starker Einbruch oder gar Kollaps des europäischen PV-Marktes wegen der Strafzölle mit einem Verlust von hunderttausenden Arbeitsplätzen in der Solarbranche völlig unrealistisch.Es geht wohl kaum "nur" um die Solarbranche! Nicht soviel aufblasen, weiter schon gar nicht! Die "Katastrophe" mit Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft in Deutschland ist bis jetzt noch nicht abgeblasen!
...
Die große Katastrophe ist jedenfalls erst mal abgeblasen.
Es geht wohl kaum "nur" um die Solarbranche! Nicht soviel aufblasen, weiter schon gar nicht! Die "Katastrophe" mit Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft in Deutschland ist bis jetzt noch nicht abgeblasen!Doch, bei dem Solar-Zollverfahren geht es ausschließlich um die Solarbranche.
Kommentare zum "Solarmodul"-Handelsstreit (http://meta.tagesschau.de/id/74016/handelsstreit-eu-beschwert-sich-ueber-chinesische-zoelle#comment-1065970)
Das bedeutet also einen durch die Strafzölle bedingten Rückgang der europäischen PV-Nachfrage in 2013 von lediglich 10%.
Selbst wenn man annimmt, dass die nicht-chinesischen und vor allem die europäischen Hersteller nicht in der Lage sind, durch bessere Preise diesen Nachfragerückgang wieder allmählich auszugleichen, würde also der PV-Markt in Europa auch 2014 durch die Strafzölle lediglich um etwa 20% reduziert im Vergleich zu einem Markt ohne Zölle.
Ich glaube sogar, dass es diese Nachfragesenkung um 20% gar nicht geben wird, sondern dass diese geringer ausfällt. Die europäischen Hersteller haben derzeit eine so geringe Auslastung ihrer Produktionsanlagen, dass einge davon allein durch die Übernahme chinesischer Marktanteile und die damit einhergehende höhere Auslastung ihrer Kapazitäten in die schwarzen Zahlen kommen können, ohne ihre aktuellen Preise zu erhöhen. Das wird den Preisanstieg gering halten und daher auch den Nachfragerückgang bremsen.
Wir werden es sehen.
Die große Katastrophe ist jedenfalls erst mal abgeblasen.
Vielleicht wäre der der PV-Markt aber ohne die Strafzölle auch um 20-30 % gewachsen. In der Differenz ergibt sich dann eine Marktschwächung von 40-50 %.Das ist schlicht falsch.
Der Rückgang im PV Markt ist aber nicht so sehr das entscheidende, sondern dass die Investoren für die Module bis zu 45? % mehr bezahlen müssen als bisher. Sie glauben doch nicht dass die Hersteller in der EU, die schon bisher nicht konkurrenzfähig waren, die Preise senken können? Das hätten sie ja dann auch schon vorher machen können.45% Preissteigerung? Dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte.
Wie schon geschrieben, wirken die Strafzölle wie eine Sondersteuer für alle PV-Investoren. Der Finanzminister kann sich freuen, der private PV Investor,d er sich eine Eigenversorgungsanlage aufbauen möchte, der zahlt die Zeche.Es wird etwas höhere, aber dann faire und reale Preise geben.
Das ist keinesfalls richtig. Die Dummen sind die PV-Käufer hier in Europa.Warum sollten diese "die Dummen" sein.
Die Studie geht ohne Zölle von einer sowieso aufgrund der Förderungskürzungen hervorgerufenen Nachfragesenkung von 17,3 GWp um 25% auf 12,9 GWp aus.
Wie man an dieser Äußerung wieder sieht, wollen Sie nicht verstehen, dass es einigen (sicher nicht allen, aber das hat auch niemand behauptet) europäischen Herstellern auch mit aktuell nur wenige Prozent über den chinesischen Preisen liegenden Preisen möglich ist, mit einer Rohmarge von über 20% PV-Module zu produzieren (z.B. Centrosolar mit ihrem 350MWp-Werk, laut deren aktuellen Geschäftsberichten). Deren Problem ist lediglich die extrem geringe Auslastung ihrer Anlagen von meist deutlich unter 50%, so dass sie nicht die Fixkosten (Kapitalkosten etc.) decken können.
Es gibt aber nun in Europa und dem Rest der Welt außerhalb Chinas weit mehr als genug Produktionskapazitäten, um den Europäischen Markt zu befriedigen, so dass es wohl nicht zu der Vollauslastung und zu starken Preissteigerungen kommen wird.
Man wird das ja bald sehen.
Es wird etwas höhere, aber dann faire und reale Preise geben.
Warum sollen die Investoren in PV-Fabriken "die Zeche" zahlen und ihr eingesetztes Kapital bei Insolvenzen verlieren, nur damit ein PV-Investor seine Eigenversorgungsanlage billiger bekommt?
Wie gesagt ist der wirschaftliche Nutzen des Endverbrauchers niemals eine Rechtfertigung für Preisdumping.
Dieses Argument sollten Sie sich endlich mal abschminken.
Es wird übrigens auch nicht auf alle Module ein Zoll erhoben, sondern nur auf chinesische, und der chinesische Marktanteil wird ja infolgedessen auch erheblich reduziert werden. Viel Geld werden die europäischen Staaten mit dem Zoll sicher nicht einnehmen - das wird m.E. gegen Null gehen.
Man kann von viel ausgehen wenn man irgendwas beweisen will.Sie unterstellen also dem amerikanischen Studienersteller, dass er die Harmlosigkeit der europäischen Strafzölle beweisen will?
Wenn der Unterschied nur so gering ist, warum dann so hohe Strafzölle?Weil sich die Strafzölle natürlich an den Gesamtkosten der Herstellung orientieren, und zuwar an den chinesischen, inklusive Transport. Das Problem der Chinesen ist auch, dass sie ohne Sinn und Verstand viel zu schnell viel zu zu große Produktionskapazitäten aufgebaut haben, ohne einen Markt dafür zu haben.
Soll sich doch Centrosolar und andere anstrengen die Kosten weiter zu senken, oder auch auf einen Teil der Marge verzichten. Man kann auch die Abschreibungen reduzieren und die Fixkosten über einen längeren Zeitraum finanzieren.Woher wollen Sie wissen, dass diese Firmen das nicht seit zwei Jahren versuchen?
Die zeigt wieder den Widerspruch in Ihrer Argumentation. Wenn auch noch andere Hersteller außerhalb Europas günstiger produzieren als die europäischen Hersteller, so dass die Marktpreise nicht steigen, was helfen dann Strafzölle auch chinesische Module.So habe ich das gar nicht gesagt.
Gerade vorher haben Sie was anderes geschrieben. Sie drehen sich irgendwie im Kreis.Nein, Ich sage die ganze Zeit schon, dass es wohl leicht steigende Preise geben wird, aber keine extremen Presisprünge in der Höhe der Zölle, wie viele meinen.
Es ist normal dass Unternehmen, die im Wettbewerb nicht mithalten können, vom Markt verschwinden. Von den Investoren der PV Industrie wurde das große Rad gedreht. Anstatt die Gewinne überwiegend in die Weiterentwicklung der Produkte zu stecken, wurden die Investoren versorgt.Ach ja?
Natürlich wird der günstige Preis durch Subventionen in China erreicht, aber genauso wurden in D hohe staatliche Subventionen gezahlt, ob es nun günstige Finanzierungen oder sehr günstige Gewerbeflächen waren.Sicher gab es Ansiedlungssubventionen, das ist bekannt.
Es geht also gar nicht darum das Preisniveau der chinesischen Module auf das der europäischen zu bringen, sondern darum die chinesischen Hersteller zu bringen, sondern darum die Konkurrenten ganz vom Markt zu drängen und den europäischen Markt komplett ab zu schotten?Es geht darum, die das Preisniveau der chinesischen Importe nahe an die chinesischen Kosten zu bringen. Das europäuischen Preisniveau spielt in dem Anti-Dumpingverfahren meines Wissen nicht die entscheidende Rolle.
Derzeit haben die Chinesen 80 % Marktanteil. Selbst wenn der Marktanteil der Chinesen auf 30 % sinkt, und ein Ausbau von 13 GWp erfolgt, dann ergeben sich bei Modulpreisen von 60 ct/Wp Milliarden an Einnahmen für den Staat.Ich kommen bei diesen Zahlen auf etwa 900 Mio. Euro.
Dass superhaase schon von Berufs wegen argumentiert, dass PV die beste Sache der Welt ist, mag aus seiner Sicht verständlich sein. Da muss alles, was dem entgegen steht, bekämpft werden.Was unterstellen Sie denn da?
Was unterstellen Sie denn da?
Ich habe beruflich nichts mit PV zu tun.
Ich habe lediglich eine kleine private PV-Anlage (10kWp), bin aber mit dreimal so viel Kapital in Windparks investiert.
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China hat ein Anti-Dumping-Verfahren gegen Weine aus Staaten der Europäischen Union (EU) eingeleitet. Kurz nachdem die EU-Kommission Strafzölle auf chinesische Solarmodule verhängt hat, prüft die Regierung in Peking also entsprechende Schritte für italienischen Chianti, französischen Bordeaux oder deutschen Riesling. Das Handelsministerium teilte mit, China prüfe unzulässige Staatssubventionen beim Weinanbau in EU-Staaten.
...
Dabei ist vor allem der erzeugte PV-Strom kaum nennenswert innerhalb der Energiebilanz ...Quatsch.
SPON berichtet:Man wird dann im Ergebnis auch diese Weinberge noch mit Solarpanelle bepflastern und oben drauf dann Windräder setzen. (http://www.total-lokal.de/images/design/headerbilder/deutschland/rheinland-pfalz/donnersbergkreis/Weinberg_in_der_Pfalz.jpg) Bald kommen nicht nur die Panelle, sondern auch der Wein aus China.
Retourkutsche im Solarstreit: China prüft Strafzölle auf Weine aus Europa
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/china-prueft-im-solarstreit-strafzoelle-auf-eu-weine-a-903818.html
SPON berichtet:Man wird dann im Ergebnis auch diese Weinberge noch mit Solarpanelle bepflastern und oben drauf dann Windräder setzen. (http://www.total-lokal.de/images/design/headerbilder/deutschland/rheinland-pfalz/donnersbergkreis/Weinberg_in_der_Pfalz.jpg) Bald kommen nicht nur die Panelle, sondern auch der Wein aus China.
Retourkutsche im Solarstreit: China prüft Strafzölle auf Weine aus Europa
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/china-prueft-im-solarstreit-strafzoelle-auf-eu-weine-a-903818.html
Hier ist man schon dabei (http://www.hessigheim.de/tourismus/index.php) und mancher "Gegenwind" (http://gegenwind-husarenhof.de/zkriterien06.html#moztocid23062012ak) ist viel zu schwach gegen Profit und Eigennutz. Man nimmt die nachhaltige Schädigung von Landschaft und Umwelt und die Belastung der Verbraucher durch "BIO", "ÖKO", "PV" und "WIND" rücksichtslos in Kauf. Man denkt dabei ja angeblich immer an die Kinder und die Enkel. Wer die Augen offen hat kann die dauerhaften Auswirkungen landauf landab nicht mehr übersehen.
Ja klar, die Ausnahme in der Umwelt: "Glänzende und reflektierende Materialien sind unzulässig. Ausgenommen sind Solaranlagen."
Die EU-Kommission hat beschlossen, dass in den nächsten zwei Monaten vorläufige Strafzölle auf Einfuhren von chinesischen Solarmodulen und deren Komponenten von durchschnittlich 11,8 Prozent fällig werden. Am 6. August werde der Extrazoll dann auf die vollen 47,6 Prozent steigen. Wegen des hohen Marktwerts der Einfuhren von geschätzt 21 Milliarden Euro pro Jahr ist der Streitfall beispiellos.
Da sollte man auf alle Solarmodule und Windräder dauerhaft Straf-"zölle" erheben! Sie verschandeln ja auch dauerhaft die Landschaft. Man darf das gerne dann auch noch "Konzessionsabgabe" nennen.
Hat denn China nun schon Konkretes im Auge?Manchen Europäern tuts schon weh! China hat ja "schon Konkretes im Auge". Beim Wein wird es nicht bleiben. Aber man verhandelt und da hat die Vernunft immer noch eine Chance.
Oder prüft man noch, was am ehesten den Europäern weh tun könnte?
Peinlich für Merkel und Rösler, die durch ihr Verhalten nichts weiter bewirkt haben, als die europäische Verhandlungsposition zu schwächen. Was für Amateure! ::)Immer wie man es gerade braucht. Nein @Superhaase, die Beiden tragen zu einer "friedlichen Lösung" (siehe Handelsblatt) bei. Es ist gut, wenn es zu keinem Handelskrieg kommt. Es gäbe nur Verlierer! Das auch noch wegen Solarmodulen. Gehts noch!?
Alle anderen, die den chinesischen Drohungen auf den Leim gegangen sind, dürfen sich nun wieder entspannen. ;) Alles wird gut.
Wer da wohl zum Schluss als "Amateure" dasteht sind eher die Scharfmacher aus der Solaristenecke. ;)Von den PV-Unternehmen, die das Anti-Dumping -Verfahren beantragt haben, ist keines als Scharfmacher aufgetreten.
Die EU-Kommission untersucht seit vergangenem Jahr, ob Solarmodule aus China in Europa zu billig sind. Der Verdacht lautet auf Dumping, das heißt, die Waren werden womöglich unter ihrem eigentlichen Marktwert angeboten, um Wettbewerber auszustechen. Als Gegenmaßnahme sieht das Recht Extrazölle auf die chinesischen Importe vor, um die europäische Industrie zu schützen.
Sind seitens der EU Stümper am Werk oder kann es das Handelsblatt nur nicht vernünftig erklären?Letzteres trifft zu.
Die Volksrepublik will ab Freitag Strafzölle in Höhe von bis zu 37 Prozent auf eine aus der Europäischen Union (EU) importierte Chemikalie erheben, wie das chinesische Handelsministerium am Donnerstag ankündigte. Dabei handelt es sich um die Substanz Toluidine, die in der Agrarchemie, in der Pharmaproduktion, in der Reifenherstellung und bei der Produktion von Pigmenten zum Einsatz kommt. Die Zölle liegen den Angaben nach zwischen 19,6 und 36,9 Prozent. Sie sollen ab Freitag für fünf Jahre in Kraft bleiben.Man kann wohl nur hoffen, dass Vernunft siegt.
Man wird dann im Ergebnis auch diese Weinberge noch mit Solarpanelle bepflastern und oben drauf dann Windräder setzen. Bald kommen nicht nur die Panelle, sondern auch der Wein aus China.
Hier ist man schon dabei und mancher "Gegenwind" ist viel zu schwach gegen Profit und Eigennutz. Man nimmt die nachhaltige Schädigung von Landschaft und Umwelt und die Belastung der Verbraucher durch "BIO", "ÖKO", "PV" und "WIND" rücksichtslos in Kauf. Man denkt dabei ja angeblich immer an die Kinder und die Enkel. Wer die Augen offen hat kann die dauerhaften Auswirkungen landauf landab nicht mehr übersehen.
Ja klar, die Ausnahme in der Umwelt: "Glänzende und reflektierende Materialien sind unzulässig. Ausgenommen sind Solaranlagen."
Zum eigentlichen Thema: Ich sehe es als problematisch an, wenn Europa in dieser Diskussion völlig einknickt. Das Kräftemessen mit China werden sie verlieren und das wissen beide Seiten. Im Endeffekt ist die PV ein fast zufällig gewähltes Importgut, was für Strafzölle herhalten muss. Das gleiche könnte man auf andere Produktionsgüter ausweiten. Der Schlüssel ist es, in Europa wieder mehr zum Qualitätsdenken zurückzukehren. Das hat auch mancher PV-Bauer vergessen, der der Meinung ist "billiger ist besser". Dass europäische Module häufig noch die qualitativ besseren sind, ist bei der Anlagenplanung oft egal, wenn der einzige relevante Faktor der Kaufpreis ist.Das sehen Sie falsch.
Ackerflächen sind seit 2010 nicht mehr EEG-förderfähig. Sie sind also mal wieder im Bereich Polemik? Hetze? Aggressionsbewältigung?@Agnitio, den Schuh ziehen Sie sich mal selbst an. Wenn man der PV-Propaganda folgt, dann rechnet sich PV doch dort längst und die Netzparität sei erreicht. Wozu braucht man dann noch die EEG-Förderung für die Investitionsentscheidung bei solchen Solarparks?
Sie reden von Schädigung der Umwelt von EE-Anlagen, aber sind Verfechter welcher Stromerzeugungsart? Atom? Kohle?Ich bin kein Verfechter dieser oder anderer Stromerzeugungsarten. "Stromerzeugungsarten" sind nur Mittel zum Zweck. Das Beste zuerst. Auch das können Sie im Forum nachlesen. Ich bin allerdings entschieden gegen diese Energiewende mit der Brechstange und insbesondere mit dieser PV-Subventionsorgie. Hier kommt das teuerste und uneffektivste zuerst.
Zum eigentlichen Thema: Ich sehe es als problematisch an, wenn Europa in dieser Diskussion völlig einknickt. Das Kräftemessen mit China werden sie verlieren und das wissen beide Seiten. Im Endeffekt ist die PV ein fast zufällig gewähltes Importgut, was für Strafzölle herhalten muss. Das gleiche könnte man auf andere Produktionsgüter ausweiten. Der Schlüssel ist es, in Europa wieder mehr zum Qualitätsdenken zurückzukehren. Das hat auch mancher PV-Bauer vergessen, der der Meinung ist "billiger ist besser". Dass europäische Module häufig noch die qualitativ besseren sind, ist bei der Anlagenplanung oft egal, wenn der einzige relevante Faktor der Kaufpreis ist.Sie machen sich das einfach, wenn Sie die Qualitätsfrage mit den Modulen aus China in Verbindung bringen. Diese sind nicht schlechter und nicht besser. Sie kosten weniger. Die mangelnde Qualität und der Schrott auf den Dächern haben nichts mit China sondern mit der extremen Förderung zu tun. In der Goldgräberstimmung mit den diversen Rendite- und Profitversprechen versuchen halt viele ihren schnellen Reibach zu machen. Da bleibt nicht nur die Qualität bei der Installation auf der Strecke. Geradezu brandgefährlich sind manche Anlagen. Die Gier für die sonnigen Renditen blendet die Sicherheit oft aus. Da wird auf die Dächer geschraubt was geht. Man hat das immer besonders vor angekündigten Kürzungen der Einspeisevergütungen gesehen. Dann zeigen sich die wahren Motive, wenn Module fehlen, lässt man sie sogar "umweltfreundlich" per Jumbo aus China einfliegen. Alles nachzulesen, auch hier im Forum. Es ist der Eigennutz und nicht die hehren Motive der Energiewende für die Zukunft, die die PV-Investitionen treibt. Da ist nichts Gutes mehr übrig, unter dem Strich ein einziges Desaster.
Zweierlei Maß
Gegen die Chinesen wird wegen angeblichen Preisdumping Strafzölle auf Photovoltaik eingeführt. Haben die Chinesen jedem 2000 EUR bezahlt, der 1 kW Photovoltaik genommen hat? Nein! Aber -0,20 EUR pro kWh ist genauso als hätten die Chinesen jeden Abnehmer von Photovoltaik 2000 EUR pro kW bezahlt. Minus 0,20 EUR pro kWh, das ist Preisdumping! Wo bleibt das Verfahren gegen jene, die am EEX Strom zu diesen Preis anbieten?
Ein Gegenbeispiel ist ja in dem von Ihnen verlinkten Artikel beschrieben. Obwohl der deutlich Pro-Europa verfasst ist, erschließt sich mir kein Sinn auf Importzölle für deutsche Autos oder verschiedene Weine, da diese Firmen Ihre Produkte kostendeckend verkaufen wollen(müssen).
Dass europäische Module häufig noch die qualitativ besseren sind
Deutsche PKW-Käufer subventionieren massiv den Export derselben Fahrzeuge in europäisches und nicht-europäisches Ausland. Sagt Ihnen EU-Rückimport etwas? Sehen Sie sich an, wieviel ein Porsche in D kostet, und dasselbe Modell in USA oder in China.Dass man im Ausland aufgrund der dort anderen Marktbedingungen womöglich niedrigere Preise nehmen muss und so weniger Gewinn pro Fahrzeug erzielen kann, ist noch nicht Subventionierung oder Dumping.
Da liegt schon eine Vermutung nahe.
Wodurch wird das belegt?
Ich nenne Ihnen ein anderes Beispiel; Es gibt Länder, in denen es nicht oder kaum regnet. Hier kann man anders konstruierte PV-Module verbauden als im nördlichen Europa, mit den großen Temeraturschwankungen und den entsprechenden Niederschlagsmengen. Trotzdem sind Fälle bekannt, wo gerade solche, für extrm trockene Gegenden gefertigten Module, nach D geliefert wurden, um die Nachfrage nach hoher Einspeisevergütung zu befriedigen. Ansonsten liest man doch nur von fast vollständig automatisierten Fertigungsanlagen, und wie man lesen konnte, lieferten die USA einen Großteil des Grundstoffs zu subventionierten Preisen nach China.
@Supperhaase definiert uns mal wieder was Dumping und Subventionierung ist. Von Agrar über Afrika, deren Potentaten bis zur WTO. Soweit alles klar mit dem Solardumping! ;)Haben Sie sachlich etwas entgegenzusetzen?
@Supperhaase definiert uns mal wieder was Dumping und Subventionierung ist. Von Agrar über Afrika, deren Potentaten bis zur WTO. Soweit alles klar mit dem Solardumping! ;)
Einfach nicht die Zeit mit Lesen des Blödsinns aus Weiden verschwenden.Der Netzbetreiber wieder!
Ich denke, das Thema ist eh bald vom Tisch bzw. regelt sich von selbst.Das wäre zu wünschen.
In anderen Teilen der Welt sind die Modulpreise einiges höher als in D. Dort geht nix unter 600€/kWp. Man ist sich in anderen Ländern der vielen Vorteile bewusst, die PV bietet.
Im Libanon gibt es da sehr gute Beispiele. Und auch sehr gute Bsp. wieviel Potenzial in EE steckt.
CEDRO („Country Energy Efficiency and Renewable Energy Demonstration Project for the Recovery of Lebanon“) wurde mit Fördermitteln in Höhe von 9,76 Millionen US-Dollar von der spanischen Regierung und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) unterstützt. Mit diesen Mitteln wurden bereits 71 PV-Demonstrationsanlagen mit einer Gesamtkapazität von 100 Kilowatt auf öffentlichen Gebäuden im Libanon realisiert.
ZitatIm Libanon gibt es da sehr gute Beispiele. Und auch sehr gute Bsp. wieviel Potenzial in EE steckt.ZitatCEDRO („Country Energy Efficiency and Renewable Energy Demonstration Project for the Recovery of Lebanon“) wurde mit Fördermitteln in Höhe von 9,76 Millionen US-Dollar von der spanischen Regierung und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) unterstützt. Mit diesen Mitteln wurden bereits 71 PV-Demonstrationsanlagen mit einer Gesamtkapazität von 100 Kilowatt auf öffentlichen Gebäuden im Libanon realisiert.
Echtes Schnäppchen, diese PV im Libanon, 100 kWp mit 9,76 Mio. US-$, Unterstützung wohlgemerkt.
http://www.exportinitiative.de/nachrichten/nachrichten0/back/148/article/libanon-regierung-will-dezentrale-erneuerbare-energien-projekte-voranbringen/
Gruß
NN
China und die EU stehen vor einer Einigung im Solarstreit. Nach Handelsblatt-Informationen sieht der Kompromiss-Vorschlag vor, dass China pro Jahr Solarmodule mit einer Leistung von sieben Gigawatt nach Europa exportieren darf. Bedingung ist aber ein Mindestpreis von 57 Cent pro Watt. Im Gegenzug stimmt China zu, dass alle weiteren Exporte einem vorläufigen Antidumpingzoll von 47,6 Prozent unterliegen. Der soll ab 6. August gelten. Bereits seit Juni erhebt die EU Zölle von knapp zwölf Prozent.
...
Europas Hersteller, die mit ihrer Initiative "EU Prosun" die Antidumpingklage eingereicht hatten, wollen den Kompromiss jedoch nicht akzeptieren. Die vereinbarten Mindestpreise lägen auf dem selben Niveau wie die heutigen Dumpingpreise, sagte EU Prosun-Chef Milan Nitzschke dem Handelsblatt. "Wir bereiten deshalb eine Klage beim Europäischen Gerichtshof gegen den Kompromiss vor."
Die vereinbarten Mindestpreise lägen auf dem selben Niveau wie die heutigen Dumpingpreise, sagte EU Prosun-Chef Milan Nitzschke dem Handelsblatt.Aha! Wussten das die Verhandlungsführer der EU nicht?
Autor: pitti
« am: Heute um 12:08:26 »
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Zitat von: Netznutzer am Heute um 11:43:59
Zitat
Im Libanon gibt es da sehr gute Beispiele. Und auch sehr gute Bsp. wieviel Potenzial in EE steckt.
Zitat
CEDRO („Country Energy Efficiency and Renewable Energy Demonstration Project for the Recovery of Lebanon“) wurde mit Fördermitteln in Höhe von 9,76 Millionen US-Dollar von der spanischen Regierung und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) unterstützt. Mit diesen Mitteln wurden bereits 71 PV-Demonstrationsanlagen mit einer Gesamtkapazität von 100 Kilowatt auf öffentlichen Gebäuden im Libanon realisiert.
Echtes Schnäppchen, diese PV im Libanon, 100 kWp mit 9,76 Mio. US-$, Unterstützung wohlgemerkt.
http://www.exportinitiative.de/nachrichten/nachrichten0/back/148/article/libanon-regierung-will-dezentrale-erneuerbare-energien-projekte-voranbringen/
Gruß
NN
HUUUUh.... Danke. Einmal mehr haben Sie bewiesen was zu vermuten war. Ich frage mich, was der Bau eines neuen KKW/BKKW mit notwendiger Übertragungs- und Verteilnetzstruktur kosten könnte um all diese Dieselgeneratoren abschalten zu können......
Keine Vision. Keine Ideen. Nix. Hauptsache alles bleibt so wie es ist. Das konventionelle Energieträger durch Verknappung immer teurer Werden ist eh gottgeben.
Egal, auch solche Leute wie sie muss es geben. Auch wenn diese immer weniger werden.
Die Europäische Union und China haben einen Kompromiss im Solarstreit gefunden. Beide Seiten einigten sich auf Mindestpreise für Importe chinesischer Solarprodukte in die EU. Der Branche wird dieses Abkommen kaum gefallen.
Die Europäische Union (EU) verhängt langfristige Strafzölle auf Solarmodule aus China. Das haben die EU-Staaten am Montag in Brüssel beschlossen. Betroffen sind chinesische Unternehmen, die sich nicht an Exportbedingungen halten, die die EU und China im Sommer ausgehandelt hatten. Die Zölle gelten ab dem 6. Dezember für zwei Jahre.
ganz ehrlich: Genau richtig ist das!!!