Autor Thema: BEV - absolut unseriös  (Gelesen 213662 mal)

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Offline stolpen

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #15 am: 21. August 2016, 22:25:25 »
Ich kann die Vorschreiber nur bestätigen. Bei uns wurde die gleiche Masche versucht. Laut Kundenservice kommt kommende Woche der Bonus. Wenn nicht, geht Einwurfeinschreiben raus. Ist mir wirklich noch bei keinem Anbieter so passiert.

Wer sich im Bundesanzeiger die Bilanz 2015 von BEV ansieht stellt fest, daß die Finanzanlagen im Jahr 2014 bei 0 Euro waren und sich im Jahr 2015 auf 14,5 Millionen erhöht haben.
Meine Vermutung: Die Zocken  Kunden teilweise   mit überhöhten Abschlägen ab und zahlen die Boni alle erstmal gar nicht und auf Reklamation nur sehr zögerlich aus, damit die Finanzanlagen möglichst viel Geld einbringen.

Offline Nichtmituns

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #16 am: 01. September 2016, 22:44:47 »
Da müssen wir uns in den langen Reigen der Beschwerdeführer einreihen.
Nachdem ab 01.01.2016 ein Vertrag mit einem prognostizierten Verbrauch von 4.000 KW/h abgeschlossen haben, kam plötzlich im Mai ein Schreiben, dass der Tankstellenbetreiber angeblich einen höheren Verbrauch prognostiziert hätte daher müsste die monatlich Abschlagszahlung um mehr als 15% erhöht werden. Ein Blick auf den Zähler ergab genau das Gegenteil. Wir werden voraussichtlich weniger verbrauchen. Foto gemacht, hingeschickt Widerspruch eingelegt. Interessiert dort keinen. Netzbetreiber angerufen Thema dort geklärt. Neue Prognose (3.999 KW/h) wurde vom Netzbetreiber an die BEV versandt. Zwischenzeitlich Einzugsermächtigung widerrufen, Lastschrift widerrufen und vertraglich vereinbarten Abschlagszahlungen überwiesen. Doch wer glaubt, dass die BEV trotz der Fakten klein beigibt hat sich getäuscht. Jetzt haben sie den in einem vorherigen Beitrag benannten (Haus)Rechtsanwalt, Achim Stapf, eingeschaltet. Der geht den Weg der Drohung, dass der Vertrag wegen der zu Unrecht geforderten......Achtung, gut aufpassen.....insgesamt 26 € (2x13 €) gekündigt werden soll, und droht mit Schufa etc. Außerdem verlangt er noch Gebühren für seine unrechtmäßige Beauftragung. Hier soll mit Einschüchterung und Drohung vorsätzlich Unrecht durchgesetzt werden. Wir werden ja mal sehen. Es gibt ja auch noch die Anwaltskammer und eine Staatsanwaltschaft.
Fraglich ist dabei, woher kommen die positiven Bewertungen bei den Portalen, wie z.B. Verivox, oder check24? Haben die bezahlte Schreiberlinge? Es mutet so an. Es gibt ein sehr undurchsichtige Energiekartell, welches keine Möglichkeit ausläßt Recht und Ordnung zu beugen und zu verletzen. Und der Staat schaut zu. Sind ja alles nur Einzelfälle. Selbst wenn es Hunderttausende sind.

Offline Erdferkel

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #17 am: 02. September 2016, 13:45:33 »
Hallo Nichtmituns, willkommen im Forum.
Der Aussage zum Energiekartell kann ich mich vollumfänglich anschliessen, das ist leider von unserer Regierung wohl genau so gewollt und wird weiter gefördert.
Zu eurer Thematik möchte ich mal ein paar Überlegungen beisteuern, ich kann die Vorgehensweise durchaus nachvollziehen, ist aber m.E. fraglich ob das der für den Kunden günstigste Weg ist:
Die Tricksereien und Taktiken gerade der "Billigheimer" sind schon in diversen Beiträgen (z.B. bei der 365ag, ehemals almado) erörtert und Lösungsvorschläge ausgearbeitet worden, vieleicht sollte man das mal bündeln in einem eigenen Discounter-Unterforum.
Gerade diese Anbieter werden jede von Ihnen dargebotene Angriffsfläche (durch den Zahlungsrückstand ) gnadenlos ausnutzen, versuchen den Vertrag möglichst spät aber vorzeitig zu kündigen und dann den Bonus verweigern. Ich bin auch von einer Abschlagserhöhung betroffen, jedoch kann ich diese nachvollziehen, hatten vorher jahrelang 3200Kwh Pakete, diesmal kein Paket weil Beleuchtung in den Aquarien von HQ Dampflampen auf LED umgerüstet, ergibt rechnerisch eine Ersparnis von ca. 700Kwh, also Verbrauch mal mit 2500Kwh angegeben, das wird wohl auch hinkommen. Netzbetreiber hat natürlich den Vorjahresverbrauch von 3200Kwh mitgeteilt und natürlich auch die Durchleitung entsprechend berechnet, also Abschlag um 25,- € pro Monat erhöht, das entspricht aufgeteilt auf die restlichen Abschläge genau dem Mehrverbrauch von 700Kwh. Ich hab auch überlegt ob ich dagegen vorgehen soll, es dann aber gelassen, wichtiger ist mir eine reibungslose Vertragsbeendigung, ob die Kohle bei o,3% Zinsen aufm Tagesgeldkonto liegt oder die BEV damit zockt ist mir egal, hauptsache ich krieg die Knete nachher wieder.
Ihr habt warscheinlich auch die AGB von meinem Vertrag, und da werden sich jetzt mehrere Streitigkeiten entwicken: Die Abschlashöhe wird nicht angepasst werden (8.4 AGB), der Anwalt Stapf wird versuchen seine Gebühren und die offene Forderung einzutreiben (8.7 AGB), BEV wird versuchen den Bonus zu sparen und zu guter Letzt werden die pro Überweisung 2,00€ kassieren wollen (8.2 der AGB). Ob das nachher vor Gericht durchgeht ist erstmal egal, die ganze Nummer wird jedenfalls ziemlich unangenehm werden fürchte ich...
Viel gelabert, ich kann nur die Empfehlung geben sich VOR irgendwelchen Schritten hier im Forum zu informieren und die Vor- und Nachteile zu diskutieren, da sind echte Spezialisten unterwegs die in der Regel gerne helfen...😏

Offline Nichtmituns

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #18 am: 02. September 2016, 21:49:23 »
Hallo Erdferkel,
wir haben uns durchaus Gedanken gemacht, ob es sich lohnt wegen dieser geringen Summe einen Aufstand zu machen. Aber, wenn es keiner tut, dann geht es halt immer so weiter. Es handelt sich um organisierten, knallharten Betrug, der durch unsere Regierenden gedeckt wird. Da bleibt nur noch die Hoffnung auf die Judkative, und darauf, dass sich viele andere auch vehement auf die Hinterfüsse stellen. Wir ziehen das durch. Im Zweifelsfall hilft vor den drohenden Kosten, die eine gerichtliche Auseinandersetzung mit sich bringt, eine Rechtsschutzversicherung. Wir werden, falls es dazu kommt, das Urteil veröffentlichen. Im Übrigen werden wir Schlichtungsversuche ablehnen, da die "Schlichter" ohnehin von der Energiewirtschaft finanziert werden. Das bringt in soweit nicht.

Offline Erdferkel

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #19 am: 03. September 2016, 09:53:12 »
Moin Nichtmituns,
es ist absolut richtig sich da auf die Hinterbeine zu stellen und sich ggf. auch an die Verbraucherzentralen zu wenden, die Judikative wird von sich aus wenig unternehmen. Bei der Almado hat es bis July 2016 gedauert bis die Verbraucherzentrale da ein Urteil erstritten hat (weiss jemand ob das inzwischen rechtskräftig ist oder wurden Rechtsmittel eingelegt?), vorher war da jeder Einzelkämpfer. Das mit der Schlichtungsstelle kann ich nicht bestätigen, die haben meinen Feldzug gegen Almado sehr gut unterstützt, der Schlichtungsprozess ist halt langwierig.
RSV schön und gut, meine will 150,- SB, und ob man eine Kostenzusage auch über mehrere Instanzen bekommt steht in den Sternen. Bei dem Streitwert ist in der Regel beim Amtsgericht schluss, und da gibts Richter die sich an einem schlechten Tag auch mal über solche "Bagatellklagen" aufregen und Urteile fällen die kaum nachvollziehbar sind.
Ich hau jetzt mal meine Kündigung an die BEV raus, mal schauen ob ich eine Reaktion bekomme!
Ie wollt ihr weiter vorgehen?

Offline Nichtmituns

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #20 am: 03. September 2016, 20:37:06 »
Moin Erdferkel,
wir haben gekündigt und die Bestätigung liegt seit gestern vor. Dennoch versucht die BEV den Vertrag vorzeitig zu beenden, um sich den Bonus zu ersparen. wenn die RSV aussteigt zahlen wir halt selbst. Gott sei dank sind wir dazu in der Lage. Aber wir sehen dass so. Manchmal ist es nur ein kleines Steinchen, welches eine Lawine auslöst. Und, je mehr diesen Weg gehen, oder gehen können, sollten das dann auch tun. Auch wenn eine "Niederlage" mal schmerzt. Ohne Widerstand wird sich allerdings auch nichts ändern, und es wird immer schlimmer und dreister. Vlt. sollte man überlegen, wie man organisiert gegen diese Kriminellen vorgeht. Es ist ja leider nur der "157362ste" Einzelfall.

Offline Erdferkel

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #21 am: 14. September 2016, 09:48:57 »
Guten Morgen zusammen, das scheint wirklich eine interessante Nummer zu werden:
Ich hab ja meine Kündigung zum 31.03.2017 per Fax an die in den AGB genannte Nummer geschickt, die 2 Wochen Frist für die Bestätigung des Kündigungstermins läuft Freitag ab, -bisher erfolgte keine Reaktion.
Ich fange jetzt an die nächsten Schritte zu planen, vieleicht hat jemand noch einen Tip?

Ich würde dann am Montag eine Mail an den Kundendienst schicken und auf das Fax verweisen, nochmal 2 Wochen Frist für die Kündigungsbestätigung einräumen und weitere Schritte ankündigen wenn auch diese verstreicht. Spontan fallen mir 3 Möglichkeiten ein:
1. Einschalten der Schlichtungsstelle, da wären dann in der Beschwerdemail statt der 2 Wochen 4 Wochen Frist einzuräumen
2. Kündigung durch Gerichtsvollzieher zustellen lassen und die Kosten in Rechnung stellen
3. Feststellungsklage dass der Vertrag ordnungsgemäß gekündigt wurde und zum 31.03.2017 zu beenden und der Anschluss beim Netzbetreiber freizugeben ist.

Auf jeden Fall Warnung an Alle Kunden: Zeit einplanen, das scheint nicht reibungslos abzulaufen!!   >:(


Offline Erdferkel

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #22 am: 14. September 2016, 15:09:36 »
Update: Hab mit meinem Netzbetreiber Bayernwerk telefoniert um den aktuellen Zählerstand durchzugeben, da hätte ich die zu hoch angesetzten Abschläge dann in der Mail gleich mit bemängelt, und da fragt mich die Mitarbeiterin doch nicht plötzlich ob ich schon einen neuen Anbieter hätte, da würde eine Versorgungsabmeldung zum 31.03.17 vorliegen, ob wir ausziehen oder Interesse an einem Angebot hätten??? Warscheinlich von Eon, die stecken doch unter einer Decke... hab dankend abgelehnt.
Bin trotzdem schonmal etwas besänftigt, mal abwarten ob und wann die Bestätigung vom Versorger eintrudelt.

 8)

Offline Makebo

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #23 am: 14. September 2016, 15:49:30 »
E.ON-Angebot durch Bayernwerk, soviel zum Legal Unbundling und Diskriminierungsfreiheit...!

und da fragt mich die Mitarbeiterin doch nicht plötzlich ob ich schon einen neuen Anbieter hätte, da würde eine Versorgungsabmeldung zum 31.03.17 vorliegen, ob wir ausziehen oder Interesse an einem Angebot hätten??? Warscheinlich von Eon, die stecken doch unter einer Decke... hab dankend abgelehnt.

 8)

Offline Erdferkel

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #24 am: 14. September 2016, 16:22:38 »
E.ON-Angebot durch Bayernwerk, soviel zum Legal Unbundling und

Ohh, bitte nicht falsch interpretieren, das mit Eon ist reine Spekulation von mir, ist der lokale Grundversorger hier... Vieleicht makelt sie das ja nebenbei privat, Hab das gleich unterbunden und abgelehnt, kümmer ich mich selber drum, ist ja auch noch viel zu früh..

Offline bolli

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #25 am: 15. September 2016, 08:09:38 »
Ich würde dann am Montag eine Mail an den Kundendienst schicken und auf das Fax verweisen, nochmal 2 Wochen Frist für die Kündigungsbestätigung einräumen und weitere Schritte ankündigen wenn auch diese verstreicht. Spontan fallen mir 3 Möglichkeiten ein:
1. Einschalten der Schlichtungsstelle, da wären dann in der Beschwerdemail statt der 2 Wochen 4 Wochen Frist einzuräumen
2. Kündigung durch Gerichtsvollzieher zustellen lassen und die Kosten in Rechnung stellen
3. Feststellungsklage dass der Vertrag ordnungsgemäß gekündigt wurde und zum 31.03.2017 zu beenden und der Anschluss beim Netzbetreiber freizugeben ist.

Auf jeden Fall Warnung an Alle Kunden: Zeit einplanen, das scheint nicht reibungslos abzulaufen!!   >:(
Gut und richtig ist auf jeden Fall, für den ganzen Prozess ausreichend Zeit einzuplanen. Ein Problem taucht manchmal noch insofern auf, als manche Versorger gerne nach der Kündigung die Zahlung der Abschläge nicht mehr per Lastschrifteinzug einziehen möchten sondern eine manuelle Überweisung vom Kunden verlangen (vermutlichl um zu verhindern, dass die letzten Abschläge zurück gebucht werden, wenn der Bonus nicht gezahlt wurde :( ). Hier muss man ggf. entscheiden, ob man das mitmacht oder sich dagegen wehrt.
Problem in dem ganzen Verfahren ist ja letztlich der Nachweis des Zugangs der Kündigung. Daher sehe ich Ihre Varianten 1 und 3 als nur begrenzt tauglich an, da Sie den Faxzugang nicht endgültig nachweisen können. Ihr Protokoll über das Gerät ist ein technisches Protokoll, was möglicherweise auch bei bestimmten Systemzuständen ausgegeben wird, die nicht mit dem Zugang beim Empfänger gleichzusetzen sind. Es gibt da schon Rechtsprechung in beide Richtungen, weshalb mir an dieser Stelle dieser Weg zu aufwendig wäre.

Die Zustellung per Gerichtsvollzieher mit Kostenerstattung sehe ich als nicht machbar an, da Sie Ihre Zustellungskosten in der Regel nicht beim Empfänger geltend machen können.
ich habe in den letzten Jahren mehrfach bei Problemfällen das Einschreiben mit Rückschein gewählt und mir bei meiner (freundlichen) Poststelle den Inhalt des Einschreibens auf der Kopie bestätigen lassen. Da das Schreiben ja nur ein Zweizeiler ist, hat die Dame in der Poststelle dieses freundlicherweise schriftlich bestätigt (hatte natürlich den Bestätigungssatz mit Übereinstimmung mit dem versandten Schriftstück vorgedruckt). Bei weniger Entgegenkommen hätte ich eine eigene dritte Person mitgenommen zur Bestätigung.
Aber auch hier muss man natürlich frühzeitig agieren, da der Empfänger die Abnahme des Einschreibens "verweigern" kann (durch nicht abholen). Dann bleibt tatsächlich nur der Gerichtsvollzieher.
Den habe ich aber in fast 10 Jahren regelmäßigem Lieferantenwechsel noch nie gebraucht.

Offline Erdferkel

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #26 am: 15. September 2016, 09:40:44 »
Hallo bolli, Bev bucht auch nach Kündigung weiter ab, habe jedenfalls keine derartige Klausel wie in den Almado AGB gefunden.
Es sieht ja ganz gut aus, Versorgungsabmeldung liegt beim Netzbetreiber vor, da wird die Bestätigung hoffentlich doch noch kommen, @Nichtmituns hat ja auch eine Kündigungsbestätigung erhalten.
Ich habe das gestern auch mal gegoogelt, Zustellung durch Gerichtsvollzieher ist gar nicht viel teurer, wenn man alle benötigten Kopien (insgesamt 3 Ausfertigungen des Schriftsatzes) fertig beilegt sind da wohl 10,-€ Gebühren fällig, oder kommt da noch was dazu?
Der Zugangsnachweis ist glaube ich zumindest bei Einschalten der Schlichtungsstelle in der Situation kein Problem: Es wurde per Fax und nochmal per Mail gekündigt UND es wäre noch reichlich Zeit für eine ordentliche Kündigung, die hätte spätestens 6 Wochen vor Vertragsende, also Mitte Februar 2017 zu erfolgen. Vorteil ist auch, daß hier eine "unabhängige" Stelle in den Vorhang eingeschaltet wird, da würden ja dann wohl der Vorgang inkl. Dokumente mit bitte um Stellungnahme von der Schlichtungsstelle nochmal an die BEV geschickt, da hat jedenfalls damals auch Almado endlich reagiert.

Ich bin mal gespannt was der Briefträger die nächsten Tage bringt.

Offline Erdferkel

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #27 am: 17. September 2016, 17:03:13 »
Hurra, Kündigungsbestätigung ist da!

Ohmanoman, was für ein Laden, da scheints echt noch zu haken im Getriebe:

Schreiben datiert auf München, den 12.09.2016,

Sehr geehrter Kunde,
gerne hätten wir sie blabla......
Leider haben Sie Ihren Vertrag gkündigt. Wir bestätigen Ihnen den Erhalt Ihrer Kündigung vom 16.10.2016
Es ist schade blabla...
Wir werden unsere vertragliche Leistung zum 31.03.2017 einstellen.

Kann ich das so akzeptieren oder sollte ich da Korrektur fordern?? Kündigung ist glaube ich am 02. oder 03.09.2016 gefaxt worden, müsste ich nachschauen?

Offline bolli

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #28 am: 19. September 2016, 07:06:33 »
Ich würde denen einen einfachen Brief (ggf. auch Fax) schicken mit dem richtigen Kündigungsdatum (und dem süffisanten Hinweis, dass auch sie wohl kaum in die Zukunft schauen könnten, um ein Schreiben vom 16.10.2016 bereits am 12.09.2016 zu beantworten). Rechtliche Relevanz dürfte es nach jetzigem Stand nicht haben.

Offline Erdferkel

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Re: BEV - absolut unseriös
« Antwort #29 am: 19. September 2016, 11:41:27 »
Guten Morgen Bolli, bäähhh, ich werde da wohl wirklich nochmal schreiben müssen, beim Prüfen der Kunden- und Vertragsnummer ist mir in dem Schreiben mit der Ankündigung der Abschlagserhöhung noch was aufgefallen, und das kann so auch nicht bleiben:
Vertrags- und Versorgungsbeginn war der 01.04.2016, an diesem Tag erfolgte auch die erste Abbuchung, Fälligkeit immer am 1. des Monats. Mit Schreiben vom 22.7. kam dann die Info dass der Abschlag ab 01.09.2016 bis zum Ende der Belieferungsperiode auf 89,- € angepasst wird und zu folgenden Terminen fällig ist: 01.09.16, 01.10.16..usw.01.03.2017 und 01.04.2017.
Die wollen am 01.04.2017 noch einen 13. Abschlag einziehen? Das können die abhaken!
Das ist wohl ein Standardschreiben, nur Netzbetreiber und Anschlussdaten und Abschlagstermine sind individuell ergänzt, ist das bei anderen Betroffenen auch so?
Ich schreib heute Abend ein Briefchen und werde um Richtigstellung aller Punkte bitten.

 

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