@PLUS
Original von PLUS
Sie irren gewaltig, es geht mir gerade um eine seriöse Betrachtung mit Fakten! Vermischen, Tarnen und Täuschen ist nicht meine Sache!
Ach ja??
Dann sollten Sie sich mal die Fakten der folgende Studien serös betrachten und darauf achten, dass Sie nicht wieder in Ihr rituelles Tarnen und Täuschen verfallen.
Hier auszugsweise einige wenige Punkte
Bruttobeschäftigung durch erneuerbare EnergienBei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass mit 73,4 % (19,5 Mrd. €) der wesentliche Anteil der Investitionen 2010 im Bereich der Photovoltaik getätigt wurde (vgl. Abbildung 1). 2009 lag der Anteil der PV‐Investitionen dagegen noch bei knapp 60 % (12,4 Mrd. €).
(...)
Die Bruttobeschäftigung 2010, die aus den Umsätzen der Herstellung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien resultiert, beträgt etwa 234.100 Personen und ist damit gegenüber 2009 um 12 % gestiegen.
(...)
Auf die Photovoltaik entfielen davon 107.800 Beschäftigte, (...) Hier wirkt sich vor allem der Beschäftigungszuwachs bei der Photovoltaik aus, da die Produktion der Anlagen zu einem erheblichen Teil in Ostdeutschland liegt.
Update 2009 Kosten- und Nutzenwirkungen des Ausbaus Erneuerbarer EnergienDie Bewertung der vermiedenen Emissionen mit den entsprechenden Schadenskostenansätzen für Treibhausgase (THG) und Luftschadstoffe (LSS) ergibt vermiede Umweltschäden in Höhe von insgesamt 7,8 Mrd. € (2009). Diese Nutzenwirkung basiert überwiegend auf vermiedene THG-Emissionen (überwiegend CO2), die einen dominie-renden positiven Beitrag liefern, während LSS im kleinen Umfang ein teils negatives Vorzeichen ausweisen, jedoch in der Summe positiv sind.
(...)
Die Stromverbraucher insgesamt sehen sich durch die EEG-Umlage einer Belastung von ca. 4,6 Mrd. € in 2009 (4,7 Mrd. € 2008 ) ausgesetzt. Der Merit-Order-Effekt, dessen Wert nicht für 2009 berechnet wurde, wirkt durch die Strompreissenkung zwar ent-lastend, ist jedoch nicht direkt den Belastungen durch die EEG-Umlage gegenüberzu-stellen, da unklar ist, zu welchen Anteilen die Preiseffekte an die Konsumenten weiter-gegeben werden. Sollten die Preissenkungen (Merit-Order) vollständig an die Strom-verbraucher durchgereicht werden, stünden ihren Belastungen durch Steuern und Um-lage Entlastungen in ähnlicher Höhe entgegen.
Die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind enorm und da ist die PV-Industrie zu einem großen Teil beteiligt.
Auch die Arbeitslosen- Kranken- und Rentenversicherung ist entlastet - im Gegenteil es werden Einnahmen induziert, die auch den Steuerzahler entlasten.
Die EE helfen den Strommarkt zu öffen und das Oligopol zu schwächen.
Nun noch ein Wort zu den \"Irrsinnskosten\" von 100 Mrd. € die ja eine kumulierte Summe sind und den Blick auf eine realistische Betrachtungsweise trüben.
Realistischer Weise sollte man diese Kosten durch das EEG auf die jährliche Belastung eines Haushalts herunterbrechen.
Ich will die Belastung, vor allem für sozial schwache Familien, nicht klein reden, aber für uns Stromverbraucher sehen die \"Irrsinnskosten\" dann schon weniger irrsinnig aus.
Einen Haushalt mit einem Verbrauch von 2500 Kwh/Jahr kostet die EEG-Umlage ~ 105,-€/a brutto = 8,75 €/mtl
bei 4000 Kwh/Jahr beläuft sich die Belastung auf brutto ~ 168,-€/a = 14,-€/mtl
Wenn ich mir die Wahlen so anschaue, dann wollen offensichtlich die Wähler den Ausstieg aus der Atomenergie und den Einstieg in EE. Dies ist nicht zum Nulltarif zu haben, dafür bei kleinerem Risiko.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang_AW