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Erneuerbare nicht schuld an steigender EEG-Umlage (http://www.zfk.de/newsticker/artikel/erneuerbare-nicht-schuld-an-steigender-eeg-umlage.html)
Nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e. V. (BEE) zahlen Verbraucher für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien im kommenden Jahr nur einen geringfügigen Aufschlag beim Strompreis. Die reinen Förderkosten für Strom aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie Wasserkraft und Geothermie betragen danach im nächsten Jahr 2,54 statt bisher 2,39 ct/kWh. Dennoch steigt die EEG-Umlage insgesamt von heute 5,27 auf voraussichtlich rund 6,4 Cent/kWh an. Für diese Erhöhung sind insbesondere die fallenden Börsenpreise für Strom verantwortlich. Zudem steigern großzügige Ausnahmeregelungen für die Industrie die Kosten für Verbraucher.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang_AW
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Was für eine Überschrift, "EE nicht schuld". So lenkt man von der eigenen Schuld ab. Am Ende war es wieder keiner! In Wahlkampfzeiten bleibt dann für die einen noch die Bundeskanzlerin übrig.
Dass das EEG ein Rohrkrepierer ist, ist offenkundig, dazu braucht es keine Studien und Berechnungen mehr. Das "System" ist von Beginn an auf Crash angelegt. Die Protagonisten sollten jetzt aber nicht versuchen von ihrer eigenen Beteiligung und Verantwortung abzulenken. Dazu gehört so manche Leserin und Leser der ZfK. Das sind "Aufsichtsräte, Vorstände, Geschäftsführer, Bereichs- und Abteilungsleiter sowie Personal-Verantwortliche in Stadtwerken und Versorgungsunternehmen".
Es ist höchste Zeit zur Korrektur.
Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie-Agentur:
»Das EEG in der heutigen Form sollten wir abschaffen. Der Ausbau von Windrädern und Solaranlagen sollte nur noch zugelassen werden, wenn die Anlagen sich ins System integrieren lassen.«
Er plädierte im Handelsblatt dafür, den Einspeisevorrang der Erneuerbaren abzuschaffen. Außerdem sollen die Produzenten von Strom aus erneuerbaren Quellen die Vermarktung ausschließlich selbst vornehmen. Es soll für Neuanlagen spätestens 2020 nur noch die Direktvermarktung auf eigenes Risiko geben. "Der Selbstvermarktungsdruck bringt viele innovative Dienstleister an den Start".
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@PLUS:
Sie können die Fakten wie so oft gerne leugnen.
Die Fakten verschwinden aber nicht, sondern bleiben.
Und die Fakten sind, dass der EE-Zubau nur einen sehr kleinen Anteil an der angekündigten EEG-Umlage-Erhöhung hat.
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Sie können die Fakten wie so oft gerne leugnen. Die Fakten verschwinden aber nicht, sondern bleiben. ..
Ja klar, @superhaase, die Wahrheit haben Sie und die Solaristen für sich gepachtet. Richtig alleine ist, dass die Fakten nicht verschwinden. Die Folgen dieser verkorksten EEG-Energiewende auch nicht und gerade die PV-Förderung ist an den Folgen maßgeblich beteiligt.
Es geht nicht (nur) um den Zubau. Die EE-Protagonisten haben weit mehr Einfluss auf die Umlage. Denken Sie nur an die Verabschiedung der Eigenverbraucher von der Umlagenfinanzierung und den anderen Steuern und Abgaben. Der immer kleiner werdende Rest darf das dann zusätzlich aufbringen. Wie wirkt sich denn das auf die Umlage je kWh aus?
Nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e. V. (BEE) zahlen Verbraucher für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien im kommenden Jahr nur einen geringfügigen Aufschlag beim Strompreis.
Was soll diese Verharmlosung der angerichteten Misere. Das ist die pure egoistische Interessenvertretung und Ablenkung von der eigenen Verantwortung! Der Anstieg der EEG-Umlage, auch Ökostromzulage genannt, von netto 0,20 Cent von 2000 bis 5,277 Cent in 2013, ist vom Himmel gefallen?
Schon die Belastung der Verbraucher damit ist nicht gerechtfertigt, somit auch kein weiterer Aufschlag, wie geringfügig der ausfallen wird, werden wir ja bald sehen!
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In der WELT liest es sich so:
Differenz zu den garantierten Vergütungssätzen wächst
Dafür [weiterer Anstieg der EEG-Umlage] ist aber nicht der Zubau an neuen Solaranlagen oder Windparks verantwortlich, die Ökostromproduktion könnte 2013 sogar niedriger ausfallen als 2012 – beim Wind sind es über zehn Prozent weniger. Sondern Hauptgrund für den Anstieg ist der Verfall der Börsenstrompreise.
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article119711784/Verbraucher-muessen-fuer-Oekostrom-viel-mehr-zahlen.html
Auch zunehmende Befreiungen von der EEG- Umlage führen zu einem Anstieg derselben.
Wenn die bereits am Netz befindlichen Anlagen Bestandsschutz haben und die Differenzkosten nicht aus dem Bundeshaushalt finaziert werden, wird sich bei der EEG- Umlage kaum etwas ändern, selbst wenn die vergütete EEG- Strommenge nicht weiter anwächst.
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Wenn die bereits am Netz befindlichen Anlagen Bestandsschutz haben und die Differenzkosten nicht aus dem Bundeshaushalt finaziert werden, wird sich bei der EEG- Umlage kaum etwas ändern, selbst wenn die vergütete EEG- Strommenge nicht weiter anwächst.
So ist es, aber das muss ja so nicht bleiben. Man könnte die Nutznießer der EEG-Wende ja auch an den Kosten beteiligen. Sonst und wenn es um die Belastung der Verbraucher geht sind die Politiker ja auch außerordentlich kreativ.
PS
SCHWEIZER VORSCHLAG: (http://www.kaltduschenmitdoris.ch/themen/energiewende/item/122-energiewende_light) Eigentlich müsste es nicht eine „Kostendeckende Einspeisevergütung“ geben, sondern eine „Einspeiseabgabe“. Die Einspeiser sollten zahlen müssen."
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Windbranche erwartet stärksten Neubau seit zehn Jahren
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE97R03720130828
EE ist nicht PV allein....
Und wenn die Differenzkosten bei Wind ca. 12 ct/kWh sind, dann wird dieser Zubau sehr wohl zu spüren sein, denn er wird auf die bestehende Umlage aufgesattelt. Es ist ja nicht so, dass in 2014 gigantische Vergütungs-€ wegfallen werden. Schuld an der EEG-Umlage sind das Gesetz und die Vergütungskassierer. Die Diskussion ist mittlerweile schon auf einem Niveau angekommen, wie man es sonst nur von der Waffenlobby kennt; Nicht die Waffen töten die Menschen, sondern die, die den Abzug ziehen!
"...Anstieg der EEG-Umlage ist aber nicht der Zubau an neuen Solaranlagen oder Windparks verantwortlich sondern..."
So wird man's sicher in den Griff kriegen.
Gruß
NN
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Es ist letztendlich nur eine Begrifflichkeits/Definitionssache. Natürlich sind EE Anlagen "schuld" am Anstieg der EEG-Umlage, da es ohne EE keine EEG-Umlage gäbe. Wenn man von dieser kindlichen Definition aber mal wegkommt, ist der Hauptgrund des diesjährigen Anstiegs, ein weiteres mal die 2009 verabschiedete AusglMechV, die definiert, dass EEG-Mengen ohne erfindlichen Grund an der Börse vermarktet werden und damit ein System konstruieren, dass dafür nicht geschaffen ist. Es ergibt keinen logischen Sinn, dass Kraftwerke mit Grenzkosten gleich 0 künstlich einem Wettbewerb unterliegen, da sie diesen bei positiven Börsenpreisen immer für sich entscheiden werden. Diese Schieflage sorgt für eine falsche Darstellung der Kosten.
Die logische und transparente Darstellung der Preise wäre statt 4Cent Börsenpreis + 6,5Cent EEG -> 7Cent Börsenpreis + 3,5Cent EEG
Eine Prima Zusammenfassung aus dem Jahr 2009, die heute noch gültig ist:
http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/091201.htm
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... Natürlich sind EE Anlagen "schuld" am Anstieg der EEG-Umlage, da es ohne EE keine EEG-Umlage gäbe. Wenn man von dieser kindlichen Definition aber mal wegkommt, ist der Hauptgrund des diesjährigen Anstiegs, ein weiteres mal die 2009 verabschiedete AusglMechV, die definiert, dass EEG-Mengen ohne erfindlichen Grund an der Börse vermarktet werden und damit ein System konstruieren, dass dafür nicht geschaffen ist. ....
Die logische und transparente Darstellung der Preise wäre statt 4Cent Börsenpreis + 6,5Cent EEG -> 7Cent Börsenpreis + 3,5Cent EEG
Was ist an dieser Wahrheit kindlich? Nichts ist härter als die kindliche Wahrheit (http://www.youtube.com/embed/aSsWP1NjlKc) ;) Kindlich naiv war der Glaube an die Prognosen der letzten Jahre. Die Mehrkosten von einer Kugel Eis bis zu maximal 1,1 Cent und dann schnell weniger haben die Protagonisten unter den Politikern und die Lobbyisten den Verbrauchern vorgemacht. Das widerstandslose Hinnehmen durch die Verbraucher und das Hinnehmen der Vermischung von Verbraucher- mit Einspeiserinteressen durch die Verbraucher war ein Fehler. Die Auswirkungen sind vielfältig, bis hinein in die so missglückten Versorgergenossenschaften. Eigennutz, Ideologie und Eigeninteressen im Hintergrund bilden die Wurzeln des Scheiterns. Die Prognosen wurden nicht von Kindern sondern von Erwachsenen gemacht. Die meisten wohl mit Kalkül zur Durchsetzung von Ideologie und Eigeninteressen.
Man muss das schon deutlich und erwachsen beim Namen nennen: Ohne diese unsoziale und rechtswidrige EEG-Wende hätten wir nicht mit die höchsten und weiter steigenden Strompreise in Deutschland. Wir hätten diese insgesamte Misere nicht!
"7 Cent Börsenpreis + 3,5 Cent EEG" sind weder logisch noch transparent. Wie hoch der Börsenpreis wäre ist Spekulation, aber sicher keine 7 Cent. Eine Umlage von + 3,5 Cent gäbe es nicht! Nein, aufgeklärte Verbraucher werden nach den gemachten Erfahrungen solchen Sprüchen keinen Glauben mehr schenken. Man kann sich ja auch mal die Preisbildung anderer Börsen ansehen. (http://www.nordpoolspot.com/)
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Es ergibt keinen logischen Sinn, dass Kraftwerke mit Grenzkosten gleich 0 künstlich einem Wettbewerb unterliegen, da sie diesen bei positiven Börsenpreisen immer für sich entscheiden werden.
Richtig.
Aus lauter naiver Marktgläubigkeit hat man den EE-Strom in ein völlig ungeeignetes Marktsystem gepresst.
Die 2010 eingeführte AusglMechV war ein großer Fehler. Das ist inzwischen angesichts der Entwickungen sicher bewiesen.
Wenn also Merkel und Rösler nach einer "grundlegenden EEG-Reform" rufen, dann muss dabei diese AusglMechV wieder beseitigt und durch ein anderes System ersetzt werden.
Selbst eine Rückkehr zum vorherigen System würde wahrscheinlich schon eine erhebliche Entzerrung und Verbesserung der Situation bringen.
Allerdings: Sicher ist das nicht, denn der Braunkohlestrom ist weiterhin extem billig und der Stromüberschuss mit dem schwankenden Braunkohlestromexport würde weiter bestehen bleiben. Es ist also durchaus fraglich, ob die Börsenstrompreise steigen würden, wenn der EE-Strom nicht mehr an der Börse vermarktet würde.
Die sicherste Lösung der Strommarkt-Probleme ließe sich wohl durch eine Verteuerung des Braunkohlestroms erreichen. Dazu könnte man auf europäischer Ebene die CO2-Zertifikate deutlich verknappen, was im Sinne der Klimaziele sehr sinnvoll wäre, oder man könnte eine nationale Braunkohlesteuer erheben.
Beides wird CDU/FDP aber wohl nicht machen.
Eine Abschaffung des EEG wird bei rot-grün dominiertem Bundesrat auch nicht möglich sein.
Ich fürchte, das ganze System wird trotz Gezeter auf allen Seiten so weiterlaufen und die EEG-Umlage wird weiter steigen und erst wieder sinken, wenn mangels Exportleitungskapazitäten bei weiterem PV-Zubau irgendwann die Braunkohlekraftwerke doch tage- oder wochenweise vom Netz gedrängt werden.
Die langsame und somit für die nicht-privilegierten Stromverbraucher preislich schmerzhaftere Lösung über den weiteren EE-Zubau wird wohl kommen.
Ein unsäglicher schwarz-gelber Energiewende-Murks.
Einzig die Industrie freut sich über niedrige Großhandelsstrompreise, und jammert gleichzeitig der Politik vor, wie schlimm doch die steigenden Strompreise wären. >:(
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... Wenn also Merkel und Rösler nach einer "grundlegenden EEG-Reform" rufen, dann muss dabei diese AusglMechV wieder beseitigt und durch ein anderes System ersetzt werden.
....
Ein unsäglicher schwarz-gelber Energiewende-Murks.
@superhaase, dieser Ausgleichsmechanismus des EEG kann ja ein Krampf sein, aber was Sie da immer schreiben ist Tarnen, Täuschen, Verfälschen in Reinkultur. Es war bei Ihnen immer Schwarz-Gelb. Andere waren nie dabei. Außerdem rufen nicht nur Merkel und Rösler nach einer "grundlegenden EEG-Reform"!
Auch die SPD hat dem Ausgleichsmechanismus zugestimmt. (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/136/1613651.pdf)
.... und die Protagonisten des EEG, die sogenannte "EEG-Viererbande", bestand aus dem verstorbenen SPD-Urgesteins Hermann Scheer, den Grünen Michaele Hustedt und Hans-Josef Fell sowie dem SPD-Politiker Dietmar Schütz.
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Ja, die AusglMechV haben hauptsächlich CDU und SPD zu verantworten.
Mit unsäglichem Energiewendemurks habe ich aber mehr die heutige Hilflosigkeit der Bundessregierung gemeint, die die Ursachen nicht erkennen will und die wirklich funktionierenden Problemlösungen (z.B. Wiederbelebung des CO2-Zertifikatehandels) verweigert.
Inzwischen spricht ja sogar BUM Altmeier von einem neuen Strommarkt-Design:
"Ich hatte bereits in meinem Zehn-Punkte-Programm vom August letzten Jahres eine grundlegende Reform des EEG angemahnt. Das ist mittlerweile überall anerkannt. Deshalb habe ich die berechtigte Hoffnung, dass sehr schnell nach der Bundestagswahl zuerst die EEG-getriebene Strompreisentwicklung gebremst und dann durch eine grundlegende EEG-Reform in Verbindung mit einem neuen Strommarktdesign die Bezahlbarkeit, Verlässlichkeit und Berechenbarkeit der Energiewende dauerhaft gesichert werden können."
Man darf gespannt sein, aber wie gesagt habe ich wenig Hoffnung.
Ohne CO2-Zertifikateverteuerung wird alles nicht viel helfen, der Stromüberschuss und Export und die damit verbundenen Probleme werden bleiben.
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Hier ein Film zu diesem Thema. (http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1981384/ZDFzoom:-Preistricks-beim-Strom)
„Strommarkt der Zukunft – Realistische Kosten-/Nutzenbetrachtung Erneuerbarer Energien und Überblick zu verschiedenen Modellen eines künftigen Strommarktdesigns" (http://www.htw-saarland.de/wiwi/fakultaet/personen/professoren/dozenten-h-o/leprich/leprich/publikationen/leprich_29._november_bad_driburg.pdf)
Das europäische Strommarktdesign der Zukunft
(http://www.et-energie-online.de/Zukunftsfragen/tabid/63/Year/2013/Month/2/NewsModule/413/NewsId/429/Das-europaische-Strommarktdesign-der-Zukunft.aspx)
Strommarkt Design der Zukunft ohne Merit Order? (http://blog.stromhaltig.de/2013/03/strommarkt-design-der-zukunft-ohne-merit-order/#sthash.vhK0updd.dpbs)
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Der EEG-Umlagenrechner.
http://www.agora-energiewende.de/service/eeg-rechner/
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Der EEG-Umlagenrechner.
Nette Spielerei:
(http://img18.myimg.de/SzenarioEEGUmlage597c2_thumb.jpg) (http://www.myimg.de/?img=SzenarioEEGUmlage597c2.png)
Als wenn unter diesen EEG-Bedingungen jemals etwas berechenbar gewesen wäre. Sämtliche "Berechnungen" der Vergangenheit sind längst Makulatur. Solange das EEG besteht wird das auch in Zukunft so bleiben. Die Belastung der Verbraucher, diese wachsende jährlich zweistellige Milliarden-"Umlagen"-Umverteilung zu Gunsten Dritter ist unsozial, ungerecht rechtswidrig und mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar.
Eine Berechnung, die die künftige Belastung der nicht privilegierten Verbraucher zum Ergebnis haben soll, braucht verlässliche Parameter. Die gibt es nicht! Eine zuverlässige Rechnung oder Begrenzung der Belastung der Verbraucher wird es mit dieser EEG-Wende niemals geben.
Das EEG-Konstrukt muss weg!
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[...]
Das EEG-Konstrukt muss weg!
Nicht "weg", aber bzgl. der bekannten Fehlentwicklungen ist -wie hier zigfach aufgezeigt- Handlungsbedarf besonders der Politik überfällig.
Aber das hat die noch amtierende Bundesregierung ja auch in anderen Bereichen (Hartz IV / kritische Beschäftungsverhältnisse, Probleme
der EU-Südländer = Euro-/Bankenkrise usw. usf.) leider total verschlafen !
Der Wähler will es aber ja so: Immer schön weiter mit "Mutti". :(
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Eine zuverlässige Rechnung oder Begrenzung der Belastung der Verbraucher wird es mit dieser EEG-Wende niemals geben.
Es wird auch niemals eine zuverlässige Berechnung der höhe des zukünftigen Preises des konventionelle Stroms geben.
Es wird auch niemals eine zuverlässige Berechnung der zukünftigen Kartoffelpreises geben.
Was haben Sie nur für Vorstellungen?
Karl Valentin pflegte zu sagen: "Prognosen sind schwierig - insbesondere, wenn sie die Zukunft beteffen." ;)
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Es wird auch niemals eine zuverlässige Berechnung der höhe des zukünftigen Preises des konventionelle Stroms geben. Es wird auch niemals eine zuverlässige Berechnung der zukünftigen Kartoffelpreises geben. Was haben Sie nur für Vorstellungen?
Karl Valentin pflegte zu sagen: "Prognosen sind schwierig - insbesondere, wenn sie die Zukunft beteffen." ;)
@superhaase, lassen Sie doch den Karl Valentin aus dem Spiel. Was schreiben Sie da nur wieder, es geht hier um die EEG-Umlage! Man muss nicht rücksichts- und grenzenlos fördern. Man kann die Förderung auch begrenzen. Z.B. unsere Schweizer Nachbarn machen es vor: Für die Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien und den Gewässerschutz bezahlen die Schweizer Stromverbraucher ab 2014 einen Zuschlag von 0,6 Rappen pro Kilowattstunde. Alle Schweizer Stromverbraucher bezahlen diesen Zuschlag pro verbrauchte Kilowattstunde. Im Juni 2010 hatte das Parlament mit der Änderung des Energiegesetzes entschieden, dass dieser Zuschlag auf maximal 0,9 Rappen/kWh erhöht werden kann.
Kein Vergleich mit dem deutschen uferlosen und unsozialen umverteilenden EEG. Das muss jetzt weg! Mehrheit der Deutschen lehnt EEG-Umlage ab (https://dl.dropboxusercontent.com/u/177288458/Scholz%20%26%20Friends%20Agenda/Meinungsmonitor%20Energiewende/130903_Meinungsmonitor%20Energiewende.pdf)
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Das die Mehrheit der deutschen die EEG-Umlage ablehnt ist genau eine Frage der etwas längeren Studie(44 zu 52%). Außerdem akzeptieren 71% der Deutschen einen Aufschlag auf Ihre Stromrechnung. 55% sind außerdem bereit weitere Umlagen auf den Strompreis zur Finanzierung der Energiewende beizutragen.
Aber schön, dass Plus weiter für eine Minderheit kämpft. Da sollte man tolerant sein.
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Das die Mehrheit der deutschen die EEG-Umlage ablehnt ist genau eine Frage der etwas längeren Studie(44 zu 52%). Außerdem akzeptieren 71% der Deutschen einen Aufschlag auf Ihre Stromrechnung. 55% sind außerdem bereit weitere Umlagen auf den Strompreis zur Finanzierung der Energiewende beizutragen. Aber schön, dass Plus weiter für eine Minderheit kämpft. Da sollte man tolerant sein.
@Agnitio gerne kämpfe ich für Minderheiten wenn ich von der Richtigkeit überzeugt bin. Es kann ja sein, dass das hier im solarlastigen Forum eine Minderheitenmeinung ist. Das Forum repräsentiert aber nicht die Gesamtheit der Energieverbraucher. Sie haben ganz schön und wohl absichtlich vorbeigelesen und vorbeigeschrieben:
Die Schmerzgrenze bei den Mehrkosten ist für 23 Prozent der Deutschen schon bei 5 Euro pro Monat erreicht. 31 Prozent halten auch 10 Euro pro Monat für akzeptabel. Lediglich 17 Prozent der Deutschen halten auch 20 Euro oder mehr pro Monat für zumutbar.
Ich befinde mich da mit meiner Meinung bei der Mehrheit der Verbraucher!
Heute kann man in der Tagespresse lesen, dass die EEG-Umlage auf 6,3 Cent je Kilowattstunde steigen soll. Für einen typischen 4-Personenhaushalt mit einem Verbrauch von 4500 Kilowattstunden kommen damit weitere Mehrkosten von 55 Euro im Jahr dazu.
Dass diese "ÖKO"-Stromförderung abgewählt wurde haben auch die GRÜNEN noch nicht begriffen. Da lehnten die Grünen doch wieder grundlegende Änderungen an der Ökostromförderung vor den für Donnerstag angesetzten Gesprächen mit der Union ab. Ihr energiepolitischer Sprecher Oliver Krischer sagte: "Es soll keinen Systemwechsel geben."
Es wird einen "Systemwechsel" geben müssen. So oder so. So geht das nicht weiter!
PS - mal wieder zur Erinnerung:
Die Zukunft der EEG-Umlage – weiter auf verfassungswidrigen Wegen? (http://et-energie-online.de/Portals/0/PDF/zukunftsfragen_2012_11_manssen.pdf)(http://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Bilder/Uebersichtsseiten/Energiekonzept/0=B%C3%BChne/grafik_investitionen_erneuerbare_energien.jpg?__blob=poster&v=2)(http://www.imgbox.de/users/public/images/9WPqTl0VrM.png)
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http://de.statista.com/statistik/daten/studie/234370/umfrage/entwicklung-der-haushaltsstrompreise-in-deutschland/
Es hat natürlich nichts mit EEG und KWK und Stromsteuer zu tun, wenn man diese Statistik sieht...
Gruß
NN
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Wie an Weihnachten:
morgen Kinder wird's was geben ;D ;D ;D
Bekanntgabe der EEG:
vermutlich steigt die EEG auf 6,3 Cent/kWh
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Wie an Weihnachten:
morgen Kinder wird's was geben ;D ;D ;D
Bekanntgabe der EEG:
vermutlich steigt die EEG auf 6,3 Cent/kWh
Die Bescherung gabs heute schon.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eu-kommissar-oettinger-schoente-subventionsbericht-zu-energiepolitik-a-927676.html (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eu-kommissar-oettinger-schoente-subventionsbericht-zu-energiepolitik-a-927676.html)
Das ist schon eine beeindruckende Förderungen der konventionellen Erzeugung. Das mal umgerechnet auf die kWh und als Umlage extra auf der Stromrechnung ausgewiesen.
Das geht einfach so ohne "Mullen und Knullen" still und heimlich unterm Tisch. Das Wahlvieh merkelts ja nich und schimpftauf das Bildgegebene Abzockerle.
Mich würd mal folgende Situation interessieren:
Das EEG Gesetz auf den STand von 2009 mit heutiger Vergütung. Dann noch eine Verpflichtung für alle KKW betreibenden Konzerne zur Versicherung eventueller Betriebsrisiken, einen realistischen Preis für den Verbrauch der endlichen Ressourcen KOhle, Öl, Gas, Uran.
Mal schauen, wie schnell wir den Umschwenk auf nachhaltige Energieerzeugung hinkriegen würden.
Gebe bestimmt ein Interessantes Bild.
Nur ob das unser Atom Komissar von RWEEONVATTENFALLEDFENBW.......usw. Gnaden möchte, bleibt dahingestellt.
Vermutlich ist die Interessenlage eine andere.
Nur mal am Rande angemerkt.
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Die Bescherung gabs heute schon.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eu-kommissar-oettinger-schoente-subventionsbericht-zu-energiepolitik-a-927676.html
siehe auch "Oettinger schönt Subventionsbericht".
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Auf WDR2 gab es heute zu dem Thema EEG-Umlage inen aus meiner Sicht durchaus treffenden "Klartext", den man hier Klartext zur EEG-Umlage: "Das Rad der Energiegeschichte sollte nicht zurückgedreht werden." (15.10.2013) (http://www.wdr2.de/musik/audioklartextzureegumlagedasradderenergiegeschichtesolltenichtzurueckgedrehtwerden100-audioplayer.html) nachhören kann.
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Auf WDR2 gab es heute zu dem Thema EEG-Umlage inen aus meiner Sicht durchaus treffenden "Klartext"....
@bolli, das ist kein Klartext, Sie verwechseln da eine Erbsensuppe aus der EEG-Lobby-Tüte mit klarer Kloßbrühe. Dass Profitoptimierung betrieben wird ist bekannt. Da fehlt aber auf keiner Seite die Scheinheiligkeit. Die notwendige Transparenz fehlt nach wie vor. Wie lange streiten die Verbraucher denn schon um billige Preise (§315 BGB).
Richtig, die EEG-Umlage ist nicht die ganze Miete. Mehrwertsteuer und die diversen Steuern, Abgaben bzw. Umlagen vergessen? Netzkosten, Infrastruktur, Backup-Kraftwerke müssen zusätzlich von den Verbrauchern finanziert werden. Das spiegelt sich im Strompreis wider.
Was von der Journaille jeweils verbreitet wird, ist ideologiebehaftet und lobbygesteuert. Dieser Beitrag springt da direkt ins Auge. So wird das nichts mit der Energiewende und so einfach ist das schon gar nicht. Schwarz und Weiss ist da ebenfalls nichts. Es wird immer schmutziger und Grau.
Die organisierten Profiteure sorgen für die Meinungsmache. Das EEG ist unsozial und rechtswidrig. Die jetzt höchsten EU-Strompreise steigen weiter. Die Umverteilung entspricht einer Enteignung zu Gunsten Dritter. Das ist mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar. Es wird, höchste Zeit dass das Konstrukt in Karlsruhe und in Brüssel auf den Prüfstand kommt.
Die EEG-Zwangsumlage gehört in den selben Sack wie die GEZ-Zwangsgebühr und draufgeschlagen. Man trifft immer richtig!
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Die EEG-Zwangsumlage gehört in den selben Sack wie die GEZ-Zwangsgebühr und draufgeschlagen. Man trifft immer richtig!
Köstlich! :-*
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Ich hatte schon auf @PLUS Reaktion gewartet und wäre enttäuscht gewesen, wenn sie anders ausgefallen wäre. ;D
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Eines Tages kommen wir Plus noch auf die Schliche und er verwendet per Copy-Paste aus seiner Anti-EE-Word Datei aus Versehen 2mal den gleichen Text. ;)
Der neueste Fehltritt von Oettinger ist trotzdem wieder oberpeinlich. Der Mann ist schon seit längerem nicht mehr tragbar, aber offenbar wird ja jeder unfähige Politiker nach Europa entsorgt.
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Die letzen drei Beiträge tragen nichts zum Thema bei. Welche Interessen die Schreiber wohl verfolgen bzw. vertreten?
EE nicht schuld? Aber vielleicht das Konstrukt "EEG & Co." bzw. die Politik, die diese Misere verursacht und zugelassen hat und so dafür verantwortlich ist.
Die EEG-Umlage wird uferlos weiter steigen, wenn das Schule macht und weiter zugelassen wird:
Selbstversorgung ohne angemessenen Beitrag zur Infrastruktur und der Energiewende. Da zeigt sich wieder die Verfassungswidrigkeit dieses Konstrukts. Klein und Groß mit Möglichkeiten und den erforderlichen Penunzen lässt sich fördern und dann verabschiedet sich dann, wenn die Folgen sichtbar werden von der Tilgung des angerichteten Schuldenbergs. Vergessen wird, dass Klima- Umweltschutz und Zukunftssicherung allgemeine Aufgaben sind, die von der Allgemeinheit, je nach Leistungsfähigkeit über die Steuern zu finanzieren sind.
Es ist längst offenkundig, das Konstrukt ist ein Rohrkrepierer. Der verbleibende Rest der nicht beteiligten privilegierten Kleinverbraucher soll die Zeche bald alleine bezahlen. Kosten und Risiken zu Lasten der Haushaltsstromverbraucher. Nutzen und garantierte Renditen den Profiteuren dieser EEG-Wendenpolitik. Für die beitragsfreie lukrative Eigenversorgung wird schon lange Reklame gemacht. Man verdient gut dabei. Die Industrie ist nicht schuld, sie nutzt ebenfalls die gegebenen Rahmenbedingungen. Schuld ist der Staat, diese unsoziale, ideologie- und lobbygesteuerte Politik, die das zulässt und die kleinen Stromverbraucher so vom Regen in die Traufe befördert. Wo bleibt deren Vertretung?
Die restlichen Verbraucher müssen mehr zahlen
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Denn wenn die Netzentgelte und die EEG-Umlage durch die Selbstversorgung steigen, dann wächst wiederum der Anreiz, sich durch eigne Solaranlagen und Windräder von diesen Kosten zu befreien. Verbraucherschützer warnen schon jetzt vor Mehrbelastungen für Haushalte. „Wir fordern, dass im nächsten Jahr eine Reform der Netzentgelte auf den Weg gebracht wird“, sagt Holger Krawinkel, der im Verbraucherzentrale Bundesverband den Bereich Energie leitet. Damit die Kosten für die Netzinfrastruktur gerechter auf alle Stromverbraucher verteilt wird, sollten die Nutzungsentgelte künftig in Form einer „Flatrate“ bezahlt werden. Bislang werden die Netzentgelte zumindest im Niedrigspannungsbereich je bezogener Kilowattstunde berechnet, wovon Eigenversorger profitieren. Krawinkel fordert, dass stattdessen schon für die Netzanbindung zu zahlen ist, also für eine bestimmte Netzleistung, auf die auch Eigenversorger angewiesen sind. „Das wäre zumindest ein erster Schritt“, sagt Krawinkel.
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FAZ (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiepolitik/steigende-eeg-umlage-die-industrie-macht-ihren-strom-selbst-12618930.html)
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In diesem Jahr ist die Steigerung der EEG-Umlage gerade mal genauso hoch wie die Absenkung des Börsenpreises in der gleichen Zeit. Das heißt, Strom müsste für nichtprivilegierte Verbraucher nicht mal teurer und für die privilegierten sogar billiger werden, d.h. ohne erstere zusätzlich zu belasten. Der Industriestandort müsste also enorm profitieren.
Eigentlich könnte das doch als großer Erfolg und quasi als Wendepunkt gesehen werden. Freilich ist das nicht zum Vorteil der großen Vier. Instrumentalisiert wird die Meldung zur Steigerung der EEG-Umlage daher um den Umbau oder besser die Abschaffung des EEG zu fordern.
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...Eigentlich könnte das doch als großer Erfolg und quasi als Wendepunkt gesehen werden. Freilich...
@Energiesparer51, warum jetzt eigentlich "Eigentlich"? Sind Sie selbst nicht von Ihrer Rechnung überzeugt oder ist sie nicht so einfach, nicht vollständig oder gar fehlerhaft?
Profitiert "der Industriestandort" wirklich von diesem EEG-Konstrukt? Wie sieht das mit den einfachen Haushaltsstromverbrauchern aus? Das sollte doch in diesem Forum vorrangig interessieren!
Was soll nur immer das Zeigen auf die großen Energiekonzerne. Tausend mal Klein ist noch kein Argument und in der Regel nicht gerade effektiv. Man kann das alleine an der kleinteiligen deutschen Netzstruktur sehen. Warum sollen Tausend Netzbetreiber günstiger sein als ein Dutzend. Warum sollen eine Million Stromerzeuger den Storm günstiger und zuverlässiger erzeugen als Hundert? Mehr Markt oder mehr Wettbewerb gibt es deshalb noch lange nicht, im Gegenteil! Vergleichen Sie, u a. die Entwicklung der letzten Zeit, die Netzentgelte und die Strompreise in Europa.
Ohne die Reserven der "großen Vier", die immer noch für die Backup-Versorgung geradestehen, wenn Wind- und Sonne nicht ausreichend liefern, nicht mal gegen Kosten, hätten wir wohl längst ein paar Blackouts hinter uns. Zuwenig und dann zuviel, glühende und dann kalte Drähte, alles Realität und bekannt. Die kritischen Zustände wie z.B. Ende März, die nur mit starken Eingriffen in den Kraftwerksbetrieb gemeistert wurden, wären keine Ausnamen mehr.
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Die kritischen Zustände wie z.B. Ende März, die nur mit starken Eingriffen in den Kraftwerksbetrieb gemeistert wurden, wären keine Ausnamen mehr.
Bitte unterbauen Sie diese Aussage mit nachprüfbaren Fakten.
Danke!
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Ohne die Reserven der "großen Vier", die immer noch für die Backup-Versorgung geradestehen, wenn Wind- und Sonne nicht ausreichend liefern, nicht mal gegen Kosten, hätten wir wohl längst ein paar Blackouts hinter uns.
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Die kritischen Zustände wie z.B. Ende März, die nur mit starken Eingriffen in den Kraftwerksbetrieb gemeistert wurden, wären keine Ausnamen mehr.
Quatsch.
Es gäbe keine kritischen Zustände, ohne die "Reserven der großen Vier" gäbe es derzeit überhaupt keine Stromversorgung, da kein stabiler Netzbetrieb möglich wäre.
Der Weg zu einer Stromversorgung aus nahezu 100% erneuerbaren Energien ist noch weit und das Ziel soll nach aktuellen Planungen erst 2050 oder später erreicht werden.
Das ist doch eine Binsenweisheit.
Was wollen Sie uns mit Ihrer wahnsinig aussagekräftigen Aussagen eigentlich erklären?
Hat jemand gefordert, die "Reserven der großen Vier" sofort abzureißen?
Nein.
Ihre Gemecker wird immer inhaltsleerer.
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...Eigentlich könnte das doch als großer Erfolg und quasi als Wendepunkt gesehen werden. Freilich...
@Energiesparer51, warum jetzt eigentlich "Eigentlich"? Sind Sie selbst nicht von Ihrer Rechnung überzeugt oder ist sie nicht so einfach, nicht vollständig oder gar fehlerhaft?
Versuchen Sie doch einfach nochmal, den ganzen Absatz zu lesen und zu verstehen und nicht nur Ihnen passende Teile
Eigentlich könnte das doch als großer Erfolg und quasi als Wendepunkt gesehen werden. Freilich ist das nicht zum Vorteil der großen Vier. Instrumentalisiert wird die Meldung zur Steigerung der EEG-Umlage daher um den Umbau oder besser die Abschaffung des EEG zu fordern.
Sie erkennen (vielleicht), dass "eigentlich" hat nichts mit Rechnen sondern mit Situationseinschätzung zu tun. 8)
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Ohne die Reserven der "großen Vier", die immer noch für die Backup-Versorgung geradestehen, wenn Wind- und Sonne nicht ausreichend liefern, nicht mal gegen Kosten, hätten wir wohl längst ein paar Blackouts hinter uns. Zuwenig und dann zuviel, glühende und dann kalte Drähte, alles Realität und bekannt. Die kritischen Zustände wie z.B. Ende März, die nur mit starken Eingriffen in den Kraftwerksbetrieb gemeistert wurden, wären keine Ausnamen mehr.
"Reserven" ist hier das falsche Wort. Wie superhaase schon bemerkte, sind die Grundlastkraftwerke heute noch ein wichtiger Anteil unseres Stromsystems, ohne den unsere Stromversorgung nicht möglich wäre. Als "Reserve" dient bekanntlich die Regelenergie, deren Verfügbarkeit ja auch regelmäßig neu festgelegt wird. Diese gab es allerdings auch schon zu Zeiten der Versorgung ohne EE.
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An der Börse sinken die Erzeugerpreise und im Gegenzug steigt die EEG-Umlage.
Und der willige Haushalteskunde zahlt auch weiterhin diesen Unsinn ohne Murren.
Was geschähe wohl, wenn der Benzinpreis sinken würde, aber im Gegenzug die KFZ-Steuer so erhöht würde, dass nicht nur die Differenz ausgeglichen, sondern noch ein erklecklicher Überschuss herauskäme. Ob das hingenommen würde ?
Oder anders gefragt:
Weil Tankstellen einen nicht akzeptablen Umsatz generieren, erfolgt eine Umlage auf den Treibstoffpreis insgesamt.
Und unsere (Aus-)Gewählte streitet mir ihren Vasallen und Kontrahenten um die künftigen Posten und Pöstchen in der neuen Re-Gier-ung.
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Alles ok. h.terbeck!
Der Einzelne kann da wenig ausrichten, aber gibt es nicht einen "Bund der Energieverbraucher"?
Für eine Protestnote würde ich da gerne unterschreiben.
Oder ist der BdEV etwa ein zahnloser Tiger?
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An der Börse sinken die Erzeugerpreise und im Gegenzug steigt die EEG-Umlage.
Es recht jetzt an neuen Windkraftanlagen!!!
Wie lange soll der Unsinn noch weitergehen und wir Verbraucher zahlen da kräftig drauf.
Man nehme nur mal Rheinland-Pfalz.
Gerade gestern an einer markanten Stelle, der Kloppberg bei Alzey, welcher total vollgespargelt ist, gesehen dass jetzt ältere Windmühlen gegen neuere hochgepowert werden.
Aber unsere grüne Wirtschaftministerin Evelin Lemke will ja noch mehr in Rheinland-Pfalz :'(
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An der Börse sinken die Erzeugerpreise und im Gegenzug steigt die EEG-Umlage.
Es recht jetzt an neuen Windkraftanlagen!!!
Wie lange soll der Unsinn noch weitergehen und wir Verbraucher zahlen da kräftig drauf.
Man nehme nur mal Rheinland-Pfalz.
Gerade gestern an einer markanten Stelle, der Kloppberg bei Alzey, welcher total vollgespargelt ist, gesehen dass jetzt ältere Windmühlen gegen neuere hochgepowert werden.
Aber unsere grüne Umweltministerin Lemke will ja noch mehr in Rheinland-Pfalz :'(
Herr Cremer,
selbst wenn diese WKA nich "repowered" würden, selbst wenn nicht eine einzige neue PVA gebaut werden würde.
Die Umlage würde trotzdem steigen!
1. Die Betreiber der konventionellen Kraftwerke werden diese sooft es geht Vollast laufen lasse. Dadurch sinkt der STrompreis weiter und die Umlage steigt,
da die Menge aus EE durch den Einspeisevorrang gleich bleibt.
2. Die Bundesregierung wird weiter immer mehr Unternehmen aus der Umlage entlassen. Dadurch steigt die Belastung für alle verbliebenen.
.....Offshorewindkraft
Egal wie sie es drehen es kann nur hoch gehen. Dies dank der Umstellung der Berechnung in 2010 durch die schwarz gelben.
Es hilft nur eine Rückkehr zum EEG 2009 mit den heutigen niedriegferen Vergütungen.
Das Argument, das nur eine Abschaffung der Förderung der EE hilft zieht nicht. Vorher sollte man doch die direkte und indirekte Förderung aller
konventionellen Erzeugerquellen einstellen, bzw. direkt auf die kWh umlegen. Diese Förderung, so haben wir die Woche vom Herrn Öttinger gelernt, ist ungleich teurer!
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Quatsch.
Es gäbe keine kritischen Zustände, ohne die "Reserven der großen Vier" gäbe es derzeit überhaupt keine Stromversorgung, da kein stabiler Netzbetrieb möglich wäre. Der Weg zu einer Stromversorgung aus nahezu 100% erneuerbaren Energien ist noch weit und das Ziel soll nach aktuellen Planungen erst 2050 oder später erreicht werden.
Das ist doch eine Binsenweisheit. Was wollen Sie uns mit Ihrer wahnsinig aussagekräftigen Aussagen eigentlich erklären? Hat jemand gefordert, die "Reserven der großen Vier" sofort abzureißen? Nein. Ihre Gemecker wird immer inhaltsleerer.
@superhaase, so so, wieder einmal "Quatsch"! Was erzählen Sie denn da wieder für Binsenweisheiten. Darum geht es nicht, der Inhalt Ihres Beitrags, ist nach Ihrer Wortwahl nur "inhaltsleeres Gemecker"! Keiner hat "gefordert", aber die Freude an den wachsenden wirtschaftlichen Problemen der Energieversorgerkonzerne aufgrund der EEG-Politik ist doch offenkundig und das ist wirklich Quatsch. Wollen Sie bestreiten, dass bei dieser EEG-Politik nicht nur Milliarden an Kapital vernichtet wird, sondern die Versorgungssicherheit sich nicht verbessert sondern verschlechtert?! Ist die Energiewende ein Kampf gegen Energiekonzerne zu Gunsten Dritter oder um was geht es da eigentlich?
Als Verbraucher ist mir z.B. die EnBW als Energieversorger, die sich ohnehin im öffentlich-rechtlichen Eigentum befindet, weit wirtschaftlicher, effektiver und zuverlässiger als hunderte "Dorf"-Stadtwerke mit eigenem Strom- und Gasnetz oder tausende PV- und Windradbetreiber vom profitorientierten Hobbydachkraftwerk bis zu den sogenannten Energiegenossenschaften mit ihren PV- und Wind-"Parks" und "BIO"-Monokulturen. Schon die Benennung als "Park" gehört zur Volksverdummung. Die Genossenschaftsgründer würden sich im Grabe herumdrehen, wenn sie sehen würden, was hier mit ihrer Idee für eine Schindluderei betrieben wird.
@Agnitio, wenn "Reserven" das falsche Wort ist, dann können Sie gerne das richtige Wort dafür nennen. Was damit gemeint ist, liegt doch klar auf der Hand. Es ist einfach töricht, jedes neue Problem der Energiekonzerne zu besingen und den Niedergang der Energiekonzerne zu begrüssen, wie das hier im Forum geschieht. Ist der Niedergang der Energiekonzerne denn im Interesse der Verbraucher? Oder wessen Interessen sind das?
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Wollen Sie bestreiten, dass bei dieser EEG-Politik nicht nur Milliarden an Kapital vernichtet wird, ...
Ja, das bestreite ich. Es wird kein Kapital vernichtet.
Wo denn? Wie kommen Sie auf so einen Unsinn?
... sondern die Versorgungssicherheit sich nicht verbessert sondern verschlechtert?!
Von einer Verschlechterung der Versorgungssiucherheit kann keine Rede sein.
Das ist unbegründete Angstpropaganda der großen Stromkonzerne, die genauso wenig Ernst zu nehmen ist wie dere Lüge von der Stromlücke bei Abschaltung der Atomkraftwerke. Wie wir inzwischen wissen, haben wir zu viele Kraftwerke (vor allem alte Braunkohlekraftwerke) und zu viel Strom, der teilweise mit Mitgift ins Ausland gepresst wird.
Ist die Energiewende ein Kampf gegen Energiekonzerne zu Gunsten Dritter oder um was geht es da eigentlich?
So kann man das sehen. Daran sind aber die Energiekonzerne selbst Schuld, weil sie sich nie auf die Energiewende eingelassen haben, sondern diese immer mit allen Mitteln bekämpft haben.
Der "Kampf gegen die Energiekonzerne" ist also vielmehr ein "Kampf der Energiekonzerne gegen die Energiewende".
Ist der Niedergang der Energiekonzerne denn im Interesse der Verbraucher? Oder wessen Interessen sind das?
Insofern ist auch der Niedergang der Energiekonzerne im Interesse der Verbraucher, da die Energiewende im Interesse der Verbraucher ist und ein Niedergang der Gegner der Energiewende folglich positiv zu werten ist.
Außerdem ist die Liberalisierung der Stromerzeugung auch im Interesse der Verbraucher, und auch im Interesse der kleinen Stromerzeuger, die damit für mehr Wettbewerb sorgen und somit auch für niedrigere Strompreise.
Dass eine Energiewende nur mittels der großen Stromkonzerne erheblich teurer wäre bzw. wird, kann man ja derzeit sehr schön am Beispiel der Offshore-Windkraft sehen: Da hier die großen Konzerne aufgrund der erforderlichen Finanzkraft keine ernthafte Konkurrenz haben, konnten sie bei der Politik sehr hohe Einspeisevergütungen durchsetzen, die die von ihnen gewünschte Rendite in kürzerer Zeit und somit mit weniger Risko ermöglichen. Für den Verbraucher wird die Offshore-Windkraft nun viel teurer.
Den großen Stromkonzernen waren die erzielbaren Renditen sowohl bei der Binnenland-Windkraft als aich bei der PV und bei der Biomasse immer viel zu niedrig und das zugehörige Risiko zu hoch, daher haben sie da bisher so gut wie nichts investiert. Mit einer Rendite im einstelligen Prozentbereich oder mit einem ROI von 10 Jahren oder länger brauchte man denen nicht kommen, da wurde man nur ausgelacht.
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@superhaase, mit Ihrem Lieblingswort: Großer Quatsch, was Sie da schreiben. Das ist kaum noch zu überbieten!
Heute sind die Tageszeitungen wieder voll mit dem Thema Strom und Energiewende. Auszug Südwestpresse:Energiewende noch teurer
Ökostrom-Umlage steigt auf 6,24 Cent – ENBW will Strompreis stabil halten
....
Die höhere Umlage taugt nach Ansicht von Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller(Grüne) nicht als Argument für höhere Strompreise. Zumal der Großhandelspreis für Strom weiter extrem niedrig sei. „Und davon profitieren die Unternehmen.“ Er forderte die Konzerne auf, die höhere Umlage nicht einfach an die Kunden weiterzugeben, und lobte den Energiekonzern ENBW, der Preiserhöhungen vermeiden wolle. Die ENBW verkündete, dass die Preise für die große Mehrzahl ihrer Kunden voraussichtlich bis weit ins Jahr 2014 stabil blieben. Ausnahmen betreffen Kunden, bei denen etwa eine Preisgarantie ausläuft. Auch Eon will die Preise beibehalten.
....
Auszug aus dem redaktionellen Kommentar:
...
Der große Erfolg des Ökostroms hat paradoxe Folgen:
Er verteuert den gesamten Strom, statt ihn billiger zu machen. Wie im Lehrbuch lässt sich daran ablesen, was passiert, wenn der Markt außer Kraft gesetzt wird. Der Großteil der Bürger zahlt die Zeche, während die Anlagenbesitzer profitieren. Um den sauberen Strom anzuschieben, waren Preis- und Abnahmegarantie gerechtfertigt – aber nur für eine begrenzte Zeit. Längst müssten für neue Anlagen die gleichen Bedingungen gelten wie für Gaskraftwerke. Die bekommen keine Dauersubventionen samt sicherer Abnahme von unverkäuflichem Strom. Daher rechnen sie sich nicht, obwohl sie für die Versorgungssicherheit dringend nötig wären. Ändern lässt sich dies wohl nur mit einem harten Schnitt. Jedes Zögern müssen die Stromverbraucher teuer bezahlen.
Für mich nichts Neues. Ja, die Erkenntnis wächst wie man lesen kann, das kann man auch hier im Forum mehrfach nachlesen. ;)
Noch zur Erinnerung (nur eines unter vielen Beispielen, das Schule machen könnte): Auf der Flucht vor dem teueren Strom (http://www.shz.de/schleswig-holstein/wirtschaft/auf-der-flucht-vor-dem-teuren-strom-id3374926.html)
PS: Duisburg. Die Stadtwerke werden den Aufschlag für Erneuerbare Energien an ihre Kunden weitergeben. Ab Januar muss eine vierköpfige Familie mit 35 Euro Mehrkosten rechnen. (http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/teurer-strom-duisburger-stadtwerke-fordern-eeg-reform-id8564931.html)
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@ tabula rasa
Es hilft nur eine Rückkehr zum EEG 2009 mit den heutigen niedriegferen Vergütungen.
Das würde mich mal interessieren, wie die heutige EEG-Umlage nach EEG 2009 aussehen würde, falls es sie dann noch gäbe. Erläutern Sie mir das mal bitte. Welche Mechanismen mit welchen Preisbestandteilen würden die Letztverbraucher schultern müssen? Wie sähe die Be/Entlastung der Allgemeinheit aus?
Gruß
NN
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@ tabula rasa
Es hilft nur eine Rückkehr zum EEG 2009 mit den heutigen niedriegferen Vergütungen.
Das würde mich mal interessieren, wie die heutige EEG-Umlage nach EEG 2009 aussehen würde, falls es sie dann noch gäbe. Erläutern Sie mir das mal bitte. Welche Mechanismen mit welchen Preisbestandteilen würden die Letztverbraucher schultern müssen? Wie sähe die Be/Entlastung der Allgemeinheit aus?
Gruß
NN
@Netznutzer
gerne können Sie über beigefügten Link das Gesetz studieren.
http://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2009/index.html (http://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2009/index.html)
Nach entsprechenden Studium sollten Sie sich diese Fragen beantworten können.
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Bitte unterbauen Sie diese Aussage mit nachprüfbaren Fakten.
Das gefällt Ihnen offensichtlich nicht?! Wo liefern Sie denn "nachprüfbaren Fakten" zu Ihren Aussagen?
Jeder, auch Sie kann das leicht selbst nachvollziehen. Im WWW sind die "nachvollziehbaren Aussagen" zu den zunehmenden Probleme leicht zu finden, wenn man nur will. Kalte und glühende Drähte. Niedrigste oder gar negative Strompreise, unnütz und teuer erzeugt, bezahlt von den Verbrauchern. Dazu noch die Beeinträchtigung der Sicherheit der Versorgung. Märchen oder Fakt?! Der unstete Wind- und Sonnenstrom ist nicht grundlastfähig. Die zuverlässige Grundlast liefern immer noch konventionelle und atomare Kraftwerke. Die am ehesten kompatiblen und umweltfreundlichen und flexiblen GuD-Kraftwerke rechnen sich wegen der EEG-Bedingungen nicht mehr.
Schon wieder wohl gerne vergessen, im März letzten Jahres ist es laut Bundesnetzagentur im deutschen Stromnetz mehrmals zu schwierigen Situationen gekommen. Fast 40 mal mussten Netzbetreiber eingreifen. Die Stromproduktion aus Erneuerbaren stellte das Netz vor Probleme.
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Niedrigste oder gar negative Strompreise, unnütz und teuer erzeugt, bezahlt von den Verbrauchern.
Der Grund für die negativen Strompreise sind die Braunkohlekraftwerke und die Atomkraftwerke, die nicht flexibel genug sind, um für wenige Stunden abgeschaltet bzw. stark gedrosselt zu werden.
Dazu noch die Beeinträchtigung der Sicherheit der Versorgung. Märchen oder Fakt?!
Propaganda-Märchen!
Die Versorgung ist sicher, dafür ist gesorgt. Darüber wacht auch die Netzagentur in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern und sorgt z.B. auch durch die Verpflichtung von Kaltreserve-Kraftwerken vor.
Der unstete Wind- und Sonnenstrom ist nicht grundlastfähig. Die zuverlässige Grundlast liefern immer noch konventionelle und atomare Kraftwerke.
Die Grundlast ist nichts Erstrebenswertes, Sie verwechseln da etwas.
Die Grundlastkraftwerke sind nicht die Lösung, sondern das Problem (siehe negative Strompreise).
Kein Mensch braucht Grundlast.
Gebraucht werden flexible konv. Kraftwerke, die die schwankende Residuallast befriedigen können.
Braunkohle- und Atomkraftwerke waren als Grundlastkraftwerke aufgrund der Subventionen billige Stromlieferanten, haben aber bzgl. Netzstabilität schon von Anfang an Probleme bereitet. Daher musste auch früher schon auf Pumpspeicherwerke zur Aufnahme des nicht benötigten Grundlaststroms zurückgegriffen werden, sowie auf Maßnahmen zur Steigerung des Stromverbrauchs in der Nacht (Nachtspeicherheizungen).
Die am ehesten kompatiblen und umweltfreundlichen und flexiblen GuD-Kraftwerke rechnen sich wegen der EEG-Bedingungen nicht mehr.
Quatsch. ;)
Sie rechnen sich wegen des billigen und schmutzigen Braunkohlestroms nicht mehr, der im Überfluss erzeugt und mangels Bedarf zeitweise zu negativen Preisen exportiert wird.
Würde Frau Merkel endlich zulassen, dass der CO2-Zertifikatehandel in der EU wiederbelebt wird, dann würde der Braunkohlestrom teurer und somit unrentabler. Das Problem mit der Rentabilität der GuD-Kraftwerke wäre gelöst, sowie auch etliche andere Probleme, wie z.B. die negativen Strompreise und die Engpasssituationen im Höchstspannungsnetz.
Schon wieder wohl gerne vergessen, im März letzten Jahres ist es laut Bundesnetzagentur im deutschen Stromnetz mehrmals zu schwierigen Situationen gekommen. Fast 40 mal mussten Netzbetreiber eingreifen. Die Stromproduktion aus Erneuerbaren stellte das Netz vor Probleme.
Auch Quatsch.
Die schwierigen Situationen resultierten ausschließlich aus ünnötig erzeugtem und exportiertem Braunkohle- und Atomstrom, der das Netz überlastet und verstopft, obwohl er aufgrund von ausreichend EE-Strom in Deutschland nicht benötigt wird.
Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien konnte über das Höchstspannungsnetz innerhalb Deutschlands bisher immer problemlos verteilt werden. (Abgesehen von Windparkabschaltungen aufgrund von lokalen Netzengpässen im Mittelspannungs- oder Hochspannungsnetz, die es zu beseitigen gilt.)
Dass der EE-Strom die Höchstspannungsnetz-Engpässe hervorrruft, ist ein Propaganda-Märchen, das nur aus der Sicht der Braunkohle- und Atomkraftwerksbetreiber richtig erscheint, weil diese ihren Strom nicht mehr ungehindert erzeugen und absetzen können.
Dies ist allerdings das Ziel der Energiewende: Weniger Braunkohle- und Atomstrom.
Folglich sind diese Netzeingriffe, sofern sie Braunkohle- oder Atomkraftwerke vom Netz nehmen, kein Problem, sondern das erwünschte Ziel der Energiewende.
Sich darüber zu beklagen, ist dumm.
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...
Quatsch. ;)
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Würde Frau Merkel endlich zulassen, dass der CO2-Zertifikatehandel in der EU wiederbelebt wird, dann würde der Braunkohlestrom teurer und somit unrentabler.
...
Auch Quatsch.
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Sich darüber zu beklagen, ist dumm.
@Superhaase, wieder soviel "Quatsch" und Dummheit >:( und lassen Sie doch mal die Bundeskanzlerin aus dem Spiel. Ihre politischen Vorlieben sind doch längst bekannt. Fragen Sie lieber in NRW oder in Brandenburg nach, wenn Sie die Verteidiger der Kohle- und Kohlekraftwerke suchen. (http://www.pcwelt.de/news/Windows_8.1_ab_13_Uhr_gratis_zum_Download-Update-8254939.html?r=96255797749498&lid=279748&pm_ln=11)
...Der "Monitoringbericht 2012" – erstmals gemeinsam von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt erarbeitet – lege eklatante Schwächen des deutschen Stromübertragungsnetzes offen, so das "Handelsblatt" von heute (27. November). Betreiber von Übertragungsnetzen mussten dem Bericht zufolge häufiger denn je in den Netzbetrieb eingreifen. Der Bericht, der morgen präsentiert werden soll, spricht von einer starken Zunahme angespannter Netzsituationen, die in immer größeren Gebieten auftreten sollen. So sollen sich beispielsweise die brenzligen Situationen zwischen dem niedersächsischen Sottrum und dem hessischen Borken auf 319 Stunden ausgedehnt haben. Dies entspreche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 1242 %. Zwar haben sich auf dem Leitungsabschnitt vom thüringischen Remptendorf bis ins bayrische Redwitz die Störungen nur um 218 % erhöht, dafür summierten sich aber bereits in 2011 die kritischen Stunden auf 1727.
Schuld sei der wachsende Anteil der erneuerbaren Energien. Die volatile Leistung führe dazu, dass sich Phasen mit einem Überschuss an Sonnen- und Windenergie mit Flauten abwechseln. Für solche Fälle müssen dann Kraftwerke hoch- und runtergefahren werden.
Der Verband kommunaler Unternehmen gibt dem Bericht insoweit Recht, als er den mangelnden Wettbewerb in der Stromerzeugung bemängelt....
Hervorhebung extra für @Superhaase. Eine von vielen Quelle (http://www.zfk.de/strom/stromnetze/artikel/monitoringbericht-bis-zu-1242-prozent-mehr-netzeingriffe.html)n. @superhaase, was soll das Leugnen. Die Probleme liegen doch klar auf der Hand. Die Ursache liegen beim grenzenlosen und gründlich missratenen EEG, da beißt die Maus keinen Faden ab! So wird das nichts mit der Energiewende! :(
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Schuld sei der wachsende Anteil der erneuerbaren Energien. Die volatile Leistung führe dazu, dass sich Phasen mit einem Überschuss an Sonnen- und Windenergie mit Flauten abwechseln. Für solche Fälle müssen dann Kraftwerke hoch- und runtergefahren werden.
Eben genau diese Aussage ist totaler Blödsinn.
Idiotisch!
Erstens:
Es gab bis heute noch keine einzige Sekunde, in der in Deutschland ein Überschuss an Sonnen- und Windstrom erzeugt wurde.
Schon diese Aussage ist nachweislich eine Lüge.
Zweitens:
Es ist ja das Ziel der Energiewende, die konv. Stromerzeugung durch die erneuerbaren Energien zu ersetzen.
Was also soll geschehen, wenn es Phasen mit viel Wind- und Solarstrom gibt, der laut Gesetz Vorrang im Stromnetz hat, und der knov. Strom nicht gebraucht wird?
Völlig klar:
Die konv. Kraftwerke müssen heruntergefahren werden.
Was macht man zu Zeiten, wenn wenig Wind- und Solarstrom erzeugt wird?
Auch völlig klar:
Die konv. Kraftwerke müssen wieder hochgefahren werden.
Wie soll es denn anders gehen?
Für was sollte eine Energiewende gemacht werden, wenn man die konv. Kraftwerke nicht herunterfahren wollte?
Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!
Wer sich darüber beklagt oder das als "Problem" darstellt, an dem die erneuerbaren Enerigene "Schuld sind", ist einfach ein Depp.
Auch wenn der Depp in der Netzagentur sitzt oder im Bundeskartellamt, ist er ein Depp, wenn er solchen Schwachsinn von sich gibt.
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Eben genau diese Aussage ist totaler Blödsinn. Idiotisch! .....
Es gab bis heute noch keine einzige Sekunde, in der in Deutschland ein Überschuss an Sonnen- und Windstrom erzeugt wurde. Schon diese Aussage ist nachweislich eine Lüge.
.....
Wer sich darüber beklagt oder das als "Problem" darstellt, an dem die erneuerbaren Enerigene "Schuld sind", ist einfach ein Depp. Auch wenn der Depp in der Netzagentur sitzt oder im Bundeskartellamt, ist er ein Depp, wenn er solchen Schwachsinn von sich gibt.
@Superhaase, was sind Sie? Was für eine hanebüchene Argumentation. Dann gibt es auch keinen Hunger in unserer Welt. Man muss nur Hunger in Afrika und anderswo mit dem Überschuss hierzulande miteinander verrechnen. Wir haben ja Überschußprobleme bei der Produktion und werfen in der sogenannten zivilisierten Welt tonnenweise Lebensmittel in den Müll. Es ist wie bei der Energiewende, so wird das nichts mit der Welternährung und der Beiseitigung des Hungers.
Sie sind in Ihrem Wahn offensichtlich zur Sachlichkeit unfähig und nicht mehr in der Lage über Ihre gezogenen Solaristengrenzen hinweg zu denken.
PS - Sorry für den falschen LINK. Hier der richtige LINK dazu:
Fragen Sie lieber in NRW oder in Brandenburg nach, wenn Sie die Verteidiger der Kohle- und Kohlekraftwerke suchen. (http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/in-nrw-stehen-die-schaedlichsten-kohlekraftwerke-1.3298699)
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@Superhaase, was sind Sie? Was für eine hanebüchene Argumentation. Dann gibt es auch keinen Hunger in unserer Welt. Man muss nur Hunger in Afrika und anderswo mit dem Überschuss hierzulande miteinander verrechnen. Wir haben ja Überschußprobleme bei der Produktion und werfen in der sogenannten zivilisierten Welt tonnenweise Lebensmittel in den Müll. Es ist wie bei der Energiewende, so wird das nichts mit der Welternährung und der Beiseitigung des Hungers.
Das ist das Dümmste, was Sie hier bsiher von sich gegeben haben, lieber PLUS.
Ihnen ist aber auch nichts zu damlilch ... ::)
Sie sind in Ihrem Wahn offensichtlich zur Sachlichkeit unfähig und nicht mehr in der Lage über Ihre gezogenen Solaristengrenzen hinweg zu denken.
Ihr dummdreister Vergleich mit dem Hunger in der Welt ist wohl sachlich, oder wie?
Versuchen Sie doch lieber einmal - wenigstens ein einziges Mal - meine obige Argumentation bzgl. Hoch- und Runterfahren von konv. Kraftwerken sachlich zu widerlegen.
Ich bin sicher, Sie werden es wieder nicht tun, weil Sie es gar nicht können. Sie weichen dann aus oder schreiben so dämliches polemisches Zeug wie eben.
Aber das kennen wir von Ihnen ja auch nicht anders.
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Das ist das Dümmste, was Sie hier bsiher von sich gegeben haben, lieber PLUS.
Ihnen ist aber auch nichts zu damlilch ... ::)
Ihr dummdreister Vergleich mit dem Hunger in der Welt ist wohl sachlich, oder wie?
Versuchen Sie doch lieber einmal - wenigstens ein einziges Mal - meine obige Argumentation bzgl. Hoch- und Runterfahren von konv. Kraftwerken sachlich zu widerlegen. Ich bin sicher, Sie werden es wieder nicht tun, weil Sie es gar nicht können. Sie weichen dann aus oder schreiben so dämliches polemisches Zeug wie eben. Aber das kennen wir von Ihnen ja auch nicht anders.
@Superhaase, auf dem Sportplatz und in manchen Foren hätten Sie längst die ROTE KARTE erhalten.
@superhaase, ok, trotz Ihrer Unverschämtheiten, nur wenige Punkte, eine tiefere Diskussion ist bei Ihrem ausgeprägten rücksichtslosen und eigennützigen Fanatismus sinnlos.
- Das Hoch- und Runterfahren ist weder effizient noch effektiv. Das gilt in Bezug auf die Umwelt, das Klima und den Mitteleinsatz.
- Stillstehende Kraftwerke kosten und müssen zusätzlich finanziert werden.
- Entweder wird der Verbraucher oder der Steuerzahler damit belastet!
Alternativ wäre eine Wendenpolitik jenseits der Brechstange gewesen:
- Stufenweise, Zug um Zug, nach dem Kaizen-Prinzip (http://www.hs-owl.de/fb7/fileadmin/download/labore/klose/pdf/Kaizen_Text2_bearbeitet.pdf).
- Paralleler Aufbau abgesicherter EE-Kapazitäten unter Berücksichtigung von Speichern und Netzen mit der gleichgeschalteten Rücknahme konventioneller oder atomarer Kraftwerke. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Die deutsche Hauruckmethoden mit der Brechstange und dem Vorschlaghammer nutzen weder dem Klima noch der Umwelt. Das EEG ist insgesamt schädlich, unsozial und rechtswidrig. Einem Rechts- und Sozialstaat einfach unwürdig. Hunderte Milliarden verschwendet, nichts gewonnen! Die Verbraucher werden für die Pleite jetzt auch noch zur Kasse gebeten! Sie und Ihre PV-Gemeinde profitieren. Dagegen hätte ich bei einem anderen Vorgehen und einem Ergebnis im Sinne der Ziele (siehe § 1 EnWG) keinen Einwand.
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Bitte unterbauen Sie diese Aussage mit nachprüfbaren Fakten.
Das gefällt Ihnen offensichtlich nicht?! Wo liefern Sie denn "nachprüfbaren Fakten" zu Ihren Aussagen?
Jeder, auch Sie kann das leicht selbst nachvollziehen. Im WWW sind die "nachvollziehbaren Aussagen" zu den zunehmenden Probleme leicht zu finden, wenn man nur will. Kalte und glühende Drähte. Niedrigste oder gar negative Strompreise, unnütz und teuer erzeugt, bezahlt von den Verbrauchern. Dazu noch die Beeinträchtigung der Sicherheit der Versorgung. Märchen oder Fakt?! Der unstete Wind- und Sonnenstrom ist nicht grundlastfähig. Die zuverlässige Grundlast liefern immer noch konventionelle und atomare Kraftwerke. Die am ehesten kompatiblen und umweltfreundlichen und flexiblen GuD-Kraftwerke rechnen sich wegen der EEG-Bedingungen nicht mehr.
Schon wieder wohl gerne vergessen, im März letzten Jahres ist es laut Bundesnetzagentur im deutschen Stromnetz mehrmals zu schwierigen Situationen gekommen. Fast 40 mal mussten Netzbetreiber eingreifen. Die Stromproduktion aus Erneuerbaren stellte das Netz vor Probleme.
@ PLUS
ist es nicht eher so, das auch in früheren Zeiten ohne den Zubau an EE der Netzbetreiber regelmäßig eingreifen musste?
Ist es nicht auch seine Aufgabe stabilisierend in das Netz einzugreifen? Er wird hierfür vom Stromkunden doch auch fürstlich entlohnt und das staatlich garantiert.
Oder etwa nicht?
Ist es nicht so, dass die EE einen Vorrang im Netz haben? So steht es im Gesetz. Richtig?
Ist es nicht so, das der Anschlusspunkt jeder größeren EE Anlage vom Netzbetreiber vor dem Anschluss an das Netz auf Verträglichkeit geprüft werden muss
und der Anschluss einer Genehmigung des Netzbetreibers bedarf?
Wir haben also eine genehmigte Erzeugerquelle die einen gesetzlichen Vorrang vor konventionellen Erzeugern hat.
Nunkommen wir in die Situation, das viel Strom mit gesetzlich verankerter Vorfahrt im Netz ist.
Was ist die Pflicht ist Betreibers einers konventionellen Kraftwerks zur Gewährleistung der Netzstabilität in diesem Fall?
RICHTIG! Er sollte seine Kapazität drosseln. Macht er aber nicht oder doch.
Wenn er es macht (drosseln) verliert er Geld. Macht er es nicht haben wir "zuviel Strom im Netz".
Warum? Siehe oben die Erneuerbaren haben Einspeisevorrang. Oder etwa doch nicht?
Liegt der Hauptanteil des STromverbrauchs in Deutschland nicht in der Tageszeit? Gab es nicht immer Verbrauchsspitzen zu Tageszeit?
Haben Stromversorger den Nachttarif nicht auch deswegen angeboten, weil Nachts weniger gebraucht wird?
Meines Wissens nach erzeugen Solarelektrische Erzeugeranlagen Ihren Strom am Tage. Also dann wenn der Verbrauch am höchsten ist. Oder?
Wir haben also zum Beispiel eine solareelektrische Anlage mit gesetzlichen Vorrang im Netz, die zu der Zeit Strom produziert, wo am meisten gebraucht wird!
Wie kann z.Bsp. dieser Strom unnütz bzw. soviel bzw. micht bedarfsgerecht erzeugt worden sein?
Sie oben: Die Anschlusspunkt und die Größe der Anlage ist vom Netzbetreiber geprüft und genehmigt.
Der STrom wird zu der Zeit erzeugt, wo der Bedarf am höchsten ist. Oder ist der Strombedarf etwa nachts am höchsten?
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@tabula rasa, mir ist nicht klar, was Sie mir mit Ihrem Beitrag erklären wollen. Ich hatte doch zum Beispiel auf die Probleme im März verwiesen. Am Sonntag 24. März gab es einen neuen Rekord. Es wurde laut Netzagentur mehr Wind- und Sonnenstrom eingespeist als jemals zuvor. An diesem Tag betrug der Spitzenwert der Einspeisung 32,9 Gigawatt.
Dann gibt es wieder trübe (Werk)-Tage, da wird der Strom dringend gebraucht und die Sonne scheint nicht und es herrscht Flaute. Glühende Drähte, kalte Drähte - nicht verstanden? Negieren macht doch keinen Sinn, eine Diskussion dann ohnehin nicht.
Immer wieder immer noch: Der Stromüberschuss vom sonnigen Augustsonntag nutzt nichts für die Weihnachtsgans. Der teuer vergütete Strom zur sonnigen Mittagszeit an arbeitsfreien Tagen wird regelrecht verschenkt. Sie wissen doch hoffentlich, wie die EEG-Umlage zustande kommt. Ja, Wind- und Sonnenstrom werden mit zwanzig Jahre lang garantierten Wucherpreisen und Abnahmegarantie unabhängig vom Bedarf und Marktwert vergütet. Das ist ein wesentlicher EEG-Fehler. Ein Einspeiser muss sich nicht um Bedarf, Netz oder Speicher Gedanken machen. Kosten und Risiko gehen immer zu Lasten der Verbraucher oder Steuerzahler. Das kann und darf nicht sein!
Jede kWh wird unabhängig von der Erzeugung mit der EEG-Umlage belastet, die Differenz zum Marktwert ist aber beim PV-Strom am Höchsten. Hier werden immer noch zum Teil über 50 ct/kWh vergütet. Die Differenz zum Marktwert, der immer öfter gegen Null tendiert, zahlen die Verbraucher. Die EEG-Umlage ist dabei nur ein Teil der Miete, die den EE zuzurechnen ist.
Warum sind denn die deutschen Strompreise für die Verbraucher im Vergleich so hoch, wenn das alles so toll ist mit dem EEG. Welche Ziele wurden denn erreicht, welche werden wirklich verfolgt (§1 EnWG). Die EEG-Umlage, die Förderung des EE-Stromes, ist jetzt schon doppelt so hoch wie der durchschnittliche Marktwert. Das zeigt doch schon unbestreitbar alleine die Pleite dieser EEG-Wende. Die Umlage bzw. das EEG wurde 2009 den Verbrauchern noch mit maximal 1,1 cent/kWh verkauft. Die Kanzlerin wollte die Umlage bei 3,5 cent/kWh stoppen. Die EEG-Umlage kennt allerdings keine Grenze wie man sehen kann.
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Ein Wunder:
PLUS bringt sachliche Argumente.
Das muss belohnt werden!
Hier meine Antwort darauf:
Das Hoch- und Runterfahren ist weder effizient noch effektiv. Das gilt in Bezug auf die Umwelt, das Klima und den Mitteleinsatz.
Das ist falsch, wie Ihnen schon erklärt wurde.
Das Hoch- und Runterfahren der Kohlekraftwerke verringert jedenfalls den Brennstoffverbrauch und ist somit effektiv und effizient in Bezug auf die Umwelt und das Klima.
Das mit dem Mitteleinsatz ist komplizierter, aber eine effizientere Art der Energiewende ist nicht ersichtlich (sieh unten bzgl. Ihres Alternativvorschlags).
Stillstehende Kraftwerke kosten und müssen zusätzlich finanziert werden.
Das ist auch falsch.
Stillstehende Braunkohlekraftwerke haben zwar Kosten, aber dafür ist keine zusätzliche Finanzierung erforderlich, da die Braunkohlekraftwerke genügend Profit einfahren, wenn viel Strom nachgefragt wird und der Börsenstrompreis weit über den Grenzkosten der Braunkohlekraftwerke liegt.
Wenn, wie von vielen vernünftigen Leuten gefordert, auch der CO2-Zertifikatepreis wieder auf ein notwendiges Niveau gebracht wird, dann ist die Finanzierung aller konv. Kraftwerke (bis auf die alten ineffizienten und nicht mehr benötigten Braunkohlekraftwerke) problemlos über die Gewinnmargen gesichert - auch bei längeren Stillstandszeiten.
Mit zunehmendem Angebot an EE-Strom werden bei ausreichend hohem CO2-Zertifikatspreis nach und nach zuerst die alten und umweltschädlichsten Braunkohlekraftwerke endgültig stillgelegt, weil sie unrentabel werden wenn ihre Einsatzzeiten zu weit zurückgegangen sind (und sie dann auch nicht mehr nötig sind). Steinkohle und Gaskraftwerke bleiben noch länger am Netz.
Alles liefe wie am Schnürchen, wenn die CO2-Preise ausreichend hoch wären.
Alternativ wäre eine Wendenpolitik jenseits der Brechstange gewesen:
- Stufenweise, Zug um Zug, nach dem Kaizen-Prinzip (http://www.hs-owl.de/fb7/fileadmin/download/labore/klose/pdf/Kaizen_Text2_bearbeitet.pdf).
- Paralleler Aufbau abgesicherter EE-Kapazitäten unter Berücksichtigung von Speichern und Netzen mit der gleichgeschalteten Rücknahme konventioneller oder atomarer Kraftwerke. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Ein solches Szenario wäre natürlich möglich, aber auf jeden Fall teurer als die flexible Nutzung von bereits vorhandenen konv. Kraftwerken zum Bedienen der Residuallast und dem Ausgleich der schwankenden EE-Stromerzeugung.
Sie müssen doch nur daran denken, dass bisher wegen des EE-Ausbaus keine Speicherkapazitäten in Deutschland zugebaut werden mussten. Es reicht allein die zeitweise Drosselung oder Abschaltung konv. Kraftwerke, die an sich für den Stromverbraucher keine Kosten verursacht.
Der Zubau von Speichern parallel zu EE-Kraftwerken, so dass die EE-Kraftwerke mit ihren "eigenen" Speichern sofort fähig wären die Lastkurve nachzufahren, wäre mit Sicherheit sehr viel teurer gewesen - nämlich um die Kosten der erforderlichen Speicher.
Es gibt keinen Grund, das zeitweise Herunterfahren von Kraftwerken, das ja auch früher schon zum Abbilden der Lastkurve gemacht wurde, nun parallel zum EE-Ausbau auszuweiten und somit nun die anders und häufiger schwankende Residuallastkurve abzubilden.
Die Kostenfrage spricht ganz klar für diese Version und gegen Ihren Vorschlag, lieber PLUS.
PS:
Ich kanns immer noch nicht fassen - PLUS hat einen sachlichen Vorschlag gemacht!
Wahnsinn.
Hurra!
Eine sachliche Diskussion mit PLUS hat begonnen!
Cool. ;)
Mal sehen, wie weit diese geführt werden kann.
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Ich kanns immer noch nicht fassen - PLUS hat einen sachlichen Vorschlag gemacht!
Wahnsinn.
Hurra!
Eine sachliche Diskussion mit PLUS hat begonnen!
Cool. ;)
Mal sehen, wie weit diese geführt werden kann.
@superhaase, das nennen Sie eine sachliche Diskussion? Einfach manipuliert und zum Großteil grundfalsch Ihre Argumentation.
Es reicht, sich akutuell den Stand dieser EEG-Wende gemessen an allen Zielen sich anzusehen und mit dem Umfeld zu vergleichen, dann ist bei einer sachlichen Betrachtung offenkundig, dass Sie nicht Recht haben. Selbst nach einem Crash werden Sie das weiter in Ihrer unsachlichen Art und Weise bestreiten. @Superhaase, bei Ihnen ist von Sachlichkeit keine Spur, kein Jota!
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@Netznutzer
gerne können Sie über beigefügten Link das Gesetz studieren.
http://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2009/index.html
Nach entsprechenden Studium sollten Sie sich diese Fragen beantworten können.
Ja, Ihre Antwort verdeutlicht es, Sie haben es verstanden. Genauso lesen sich auch Ihre übrigen Beiträge.
Gruß
NN
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@superhaase, das nennen Sie eine sachliche Diskussion? Einfach manipuliert und zum Großteil grundfalsch Ihre Argumentation.
Ja, das ist sachlich, weil es um konkrete Fakten und Zusammenhänge geht, die logisch nachvollziehbar dargelegt und somit diskutierbar sind.
Noch ein kleiner Tipp an Sie für die Fortführung einer sachlichen Diskussion:
Jetzt wäre Sie dran, Ihre Behauptung zu begründen, meine Argumentation wäre manipuliert und zum Großteil grundfalsch.
Also: Wo sind meine Argumente manipuliert bzw. falsch?
Zeigen Sie es bitte auf!
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@Netznutzer
gerne können Sie über beigefügten Link das Gesetz studieren.
http://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2009/index.html
Nach entsprechenden Studium sollten Sie sich diese Fragen beantworten können.
Ja, Ihre Antwort verdeutlicht es, Sie haben es verstanden. Genauso lesen sich auch Ihre übrigen Beiträge.
Gruß
NN
Wer ist denn Ihnen auf den Schlips getrampelt.
Ist das die Art wie in diesem Forum diskutiert wird?
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[...]
Wer ist denn Ihnen auf den Schlips getrampelt. Ist das die Art wie in diesem Forum diskutiert wird?
Womöglich ein anscheinend von sich sehr überzeugter 'Jungspund', der zu den Aussagen anderer User
"nachprüfbare Fakten" einfordert und zu seinen eigenen Aussagen selbst kaum was liefert? ;)
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der Staat zwingt mich hoch subventionierten Strom aus erneuerbaren Energien zu kaufen, der von einer kleinen reichen Minderheit produziert und mit einer vom Staat garantierten Rendite und Abnahmegarantie verkauft wird. Jeder muss diesen Strom kaufen, es gibt keine Alternative (nur die, dass ich selbst produziere), das ist der Geburtsfehler dieses EEG! Für betuchte Leute eigentlich eine Gelddruckmaschine. Man hätte den Solaristen die Investitionen in Anlagen anders schmackhaft machen müssen. Dasselbe könnte man jetzt auch mit den Elektroautos machen. Der Staat garantiert mir z.B. 10 Jahre lang für jeden gefahrenen Kilometer 50Cent, das macht bei 6000km im Jahr 3000€, also 30000€ in 10 Jahren. Da greift man dann schon mal gleich eher zu. Jeder hätte den Anreiz so viel wie möglich mit seiner Elektrokarre zu fahren, er bekommt ja noch Geld fürs Fahren. Aber der Staat hat kein Geld, also lässt er sich das wieder von der Masse bezahlen, indem er z.B. einen Elektrozuschlag auf Benzin erhebt. Je mehr Elektrokarren unterwegs sind, desto geringer der Ölpreis. Aber nicht der Preis für Benzin, das aus der Zapfsäule kommt. In dem Preis steckt ja noch der Elektrozuschlag und je mehr Elektrokarren unterwegs sind, desto höher wird der Zuschlag. Jetzt brauchen wir nur noch 3-4 Unternehmen, die die Strassen unter sich aufteilen und Maut verlangen (Netzentgelte). Ausserdem haben Elektrokarren immer Vorfahrt auf den Strassen. Wenn das Ganze genauso schlecht geplant und ausgeführt wird wirds genau so ein Desaster.
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der Staat zwingt mich hoch subventionierten Strom aus erneuerbaren Energien zu kaufen, der von einer kleinen reichen Minderheit produziert und mit einer vom Staat garantierten Rendite und Abnahmegarantie verkauft wird.
Das ist Unsinn.
Der EE-strom wird von einer großen Vielzahl und Vielfalt von ganz normalen Bürgern und Unternehmen erzeugt.
Das ist keine "kleine reiche Minderheit".
Jeder muss diesen Strom kaufen, es gibt keine Alternative (nur die, dass ich selbst produziere), das ist der Geburtsfehler dieses EEG!
Nein, das ist der Sinn und Zweck des EEG. Auch eine Quotenregelung hätte diesen Zwang gebracht.
Das war und ist so beabsichtigt, weil nur so ein großer und zuverlässiger Absatz von EE-Strom geschaffen und garantiert wird, so dass es sich für die Industrie lohnt, viel Geld in die Entwicklung der EE-Techniken zu investieren für Forschung und Aufbau einer Massenproduktion, so dass diese Techniken konkurrenzfähig werden.
Eine freiwillige Abnahme von EE-Strom wäre nie über eine kleine Nische hinausgekommen. Das hätte gar nichts gebracht.
Für betuchte Leute eigentlich eine Gelddruckmaschine.
Das sind Aktien von Versicherungen auch - hier bezahlen Sie als "armer" kleiner Versicherter die hohe Eigenkapitalrendite der Aktionäre.
Ebenso waren das bisher die Aktien der großen Stromerzeuger. Das allerdings ändert sich gerade aufrgund der schlechten Geschäftspolitik der Stromkonzerne.
Man hätte den Solaristen die Investitionen in Anlagen anders schmackhaft machen müssen.
Wie?
Ohne Aussicht auf eine positive und angemessene Rendite geht da nichts. Marmelade auf die PV-Module schmieren macht zwar die Module schmackhaft, aber die Investition nicht. ;)
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Ohne Aussicht auf eine positive und angemessene Rendite geht da nichts. Marmelade auf die PV-Module schmieren macht zwar die Module schmackhaft, aber die Investition nicht. ;)
@superhaase, wie nennen Sie das sonst so, Ihr Geschreibe ist doch nicht mehr als "Geschwurbel"! Diese "positive Rendite" ist keine Rendite, da rentiert sich nichts! Es wird kein Ertrag erwirtschaftet. Es ist ein Verlustgeschäft, das seinesgleichen sucht.
Ihre "Rendite" und die unwirtschaftliche Erzeugung mit allen anhängenden Kosten wird dem Verbraucher aufgelastet. Es ist eine Förderung zu Gunsten Dritter, zu Lasten von Stromverbrauchern. Es ist selbstverständlich eine Umverteilung von Arm zu Reich, was denn sonst. Der umstrittene Länderfinanzausgleich kommt bei der wachsenden jährlichen Milliardensummen da nicht mehr mit.
Unabhängig von der grundsätzlich verkorksten EEG-Wende entspricht die EEG-Umlage einer schleichenden Enteignung zu Gunsten Dritter ohne Nutzen und Entschädigung. Das ist mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar. Es ist eine Frage der Zeit bis Gerichte und das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe dazu Farbe bekennen müssen. Vielleicht sorgt vorher noch Brüssel für ein Ende. Die deutsche Politikerkaste von Links über die Mitte bis Rechts ist dazu ja offensichtlich nicht in der Lage.
Selbstverständlich sind die profitierenden Einspeiser im Verhältnis zu den belasteten Stromverbrauchern, die die Zeche und die künstliche "Rendite" per Zwang bezahlen, eine Minderheit.
Zeigen Sie es bitte auf!
Ich habe Ihnen längst gezeigt, wie Sie zur Erkenntnis kommen können, nochmal:
Es reicht, sich aktuell den Stand dieser EEG-Wende gemessen an allen Zielen anzusehen und mit dem Umfeld zu vergleichen, dann ist bei einer sachlichen Betrachtung offenkundig, dass Sie nicht Recht haben.
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@superhase
es ist doch unbestritten, das Anreize gesetzt werden mussten, damit die Leute in Solar investieren.
Ich sage ja nur, die Anreize waren falsch gesetzt. Warum soll die Allgemeinheit dafür bezahlen, dass sich einige wenige, und in Deutschland sind Hausbesitzer mit Solaranlage immer noch eine Minderheit,eine goldene Nase verdienen. Und wer eine Solaranlage hat, hat auch ein Haus und wer ein Haus hat kann so arm nun auch nicht sein. Wenn bei Bahlsen der Firmenparkplatz mit Steuergeld
verlegt wird, dann regen sie sich bestimmt auch auf.
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Zeigen Sie es bitte auf!
Ich habe Ihnen längst gezeigt, wie Sie zur Erkenntnis kommen können, nochmal:
Es reicht, sich aktuell den Stand dieser EEG-Wende gemessen an allen Zielen anzusehen und mit dem Umfeld zu vergleichen, dann ist bei einer sachlichen Betrachtung offenkundig, dass Sie nicht Recht haben.
Das reicht eben nicht.
Das ist kein Aufzeigen einer Manipulation oder eines Fehlers in meiner Argumentation bzgl. des Hoch- und Runterfahrens der konv. Kraftwerke.
Das ist eine pauschale, faktenfreie, nicht greifbare und somit unsachliche Behauptung.
Bitte sagen Sie genau, wo meine Argumenteation bzgl. des Hoch- und Runterfahrens der konv. Kraftwerke fehlerhaft oder manipuliert ist.
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@superhase
es ist doch unbestritten, das Anreize gesetzt werden mussten, damit die Leute in Solar investieren.
Ich sage ja nur, die Anreize waren falsch gesetzt. Warum soll die Allgemeinheit dafür bezahlen, dass sich einige wenige, und in Deutschland sind Hausbesitzer mit Solaranlage immer noch eine Minderheit,eine goldene Nase verdienen. Und wer eine Solaranlage hat, hat auch ein Haus und wer ein Haus hat kann so arm nun auch nicht sein.
Es gibt auch genügen PV-Fonds oder Bürgersolaranlagen, in die auch Leute ohne eigenes Haus investieren können. Bei EEG-geförderten Windkraftwerken spielt der eigene Hausbesitz sowieso keine Rolle.
Völlig an der Sache vorbeigehendes "Argument".
Wenn nicht die Leute, die Geld haben, wer soll den in PV-Anlagen investieren?
Der Arbeitslose oder der Harz-IV-Empfänger? Wie denn?
Es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass nur der Geld investieren kann, der welches "übrig" hat.
Das ist bei Solaranlagen genauso wie bei Windkraftwerken, Gaskraftwerken, Kohlekraftwerke, Wohnungen, Automobilfabriken, Katalysatorherstellern ...
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Das reicht eben nicht. Das ist kein Aufzeigen einer Manipulation oder eines Fehlers in meiner Argumentation bzgl. des Hoch- und Runterfahrens der konv. Kraftwerke. Das ist eine pauschale, faktenfreie, nicht greifbare und somit unsachliche Behauptung. Bitte sagen Sie genau, wo meine Argumenteation bzgl. des Hoch- und Runterfahrens der konv. Kraftwerke fehlerhaft oder manipuliert ist.
@Superhaase, dass es Ihnen nie reicht ist jetzt keine Überraschung. @Superhaase,nichts ist ohne Wirkung!
Z. B. bei den Atomkraftwerken bedeutet regelmäßiges Drosseln und Wiederhochfahren für die Kraftwerke absoluten Dauerstress. Das Risiko wird nicht kleiner sondern größer! Gerade das wollen wir doch bis zur endgültigen Abschaltung vermeiden!
Lars Olov Höglund, Chefkonstrukteur Vattenfall:
»Man kann die Kraftwerke hoch und runter fahren, aber sie sind nicht dafür gedacht, sondern sie sollen in Volllast laufen oder abgestellt sein. Das ist das, wofür sie ausgelegt sind. Das mit dem Hoch- und Runterfahren, das ist nur eine Möglichkeit, aber das ist nicht zu empfehlen.« Der schwedische Ingenieur hat viele Jahre Kernkraftwerke für Vattenfall und Siemens gebaut. Aus seiner langjährigen Berufserfahrung weiß er, dass es vor allem beim Hoch- und Runterfahren der Reaktoren zu Problemen kommen kann: »Wir sehen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durch diesen Dauerstress. Diese Materialien stehen unter einem ganz hohen Druck, unter ganz hohen Temperaturen.
Und diese zusätzlichen Wechsel, die niemals vorgesehen wurden, als die Reaktoren gebaut wurden, die führen natürlich zu erhöhten Sicherheitsproblemen.«
Bei den Kohlekraftwerken ist das ähnlich nur unter anderen Vorzeichen. Das Hoch- und Runterfahren ist weit weg von einem optimalen Betrieb. Bei Kohlekraftwerken geschieht dies zusätzlich mit schlechter Effizienz und unter Abgabe von mehr Umweltschadstoffen und Klimagasen. Nicht gerade gut für Umwelt und Klima.
Unter dem Strich nicht viel gewonnen und zu welchem Preis?! Milliarden ohne Sinn und Verstand verschwendet!
Gas- und Dampfturbinenkraftwerk sind zwar flexibel, optimal ist das Hoch- und Runterfahren da aber ebenfalls nicht. Auch das hat seinen Preis, den die Verbraucher letztendlich auch wieder zusätzlich bezahlen. Aber das ist ja kein Thema mehr, sie werden ohnehin unter diesen EEG-Bedingungen nicht mehr gebaut.
Wenn das "Hoch- und Runterfahren" von der Politik trotzdem so gewollt ist, dann stellt sich die Frage nach der Verantwortung und die Umsetzung darf keinesfalls in unserem Rechtsstaat grundrechtswidrig gestaltet werden. Klima- Umweltschutz und Zukunftssicherung sind allgemeine Aufgaben, die aus den öffentlichen Haushalten zu finanzieren sind.
Wenn nicht die Leute, die Geld haben, wer soll den in PV-Anlagen investieren?
Der Arbeitslose oder der Harz-IV-Empfänger? Wie denn?
So nicht! Der Hartz-IV-Empfänger muss diese unwirtschaftliche Investition und die künstliche Rendite allerdings nicht finanzieren. Nochmal, dass ist grundrechtswidrig!
Ist diese EEG-Wende wirklich so toll, wie Sie sie hier im Forum immer verkaufen wollen, @superhaase. Toll für die Verbraucher oder nur toll für die EEG-profitierenden EE-Einspeiser?
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@superhase
was sie schreiben überzeugt mich nicht:
1) wer vor 10 Jahren 30000€ in eine Solaranlage auf das Dach seines Hauses investiert hatte, konnte sich fast auf den Cent genau ausrechnen, was aus dem Invest wird, der hat nämlich in eine Gelddruckmaschine investiert. Wer diese 30000€ auch hatte, aber kein Haus, und diese 30000€ dann wie sie sagen, in einen PV-Fond oder in Solaraktien investiert hat, der gut heute wahrscheinlich schön blöd aus der Wäsche - wenn ich mir so die Kurse angucke.
2) Sie konnten mir bisher nicht erklären, warum ich ihre Solaranlage auf ihrem Dach finanzieren soll.
Den Vorteil dieser Anlage haben nur sie! Ich dagegen muss den teuren Strom bezahlen, der auch durch ihre Anlage so teuer ist. Also bitte, was genau habe ich davon, dass sie eine Solaranlage auf ihrem Dach haben?
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Ist diese EEG-Wende wirklich so toll, wie Sie sie hier im Forum immer verkaufen wollen, @superhaase. Toll für die Verbraucher oder nur toll für die EEG-profitierenden EE-Einspeiser?
Ich behaupte nicht, dass die "EEG-Wende" ausnahmslos toll ist.
Ich kritisiere viele Fehlentwicklungen.
Aber wir waren gerade in einer anderen sachlichen Diskussion, über das grundsätzliche Für und Wider des EEG oder einer anderen Finanzierung wurde bereits an vielen anderen Stellen hier im Forum ausführlich gestritten.
Lassen Sie uns doch mal bei einem Diskussionsthema bleiben, nämlich der Frage, ob parallel zum Ausbau der erneuerbaren Energien das Hoch- und Runterfahren von konv. Kraftwerken zur Residuallastdeckung sinnvoll ist, oder ob es bessere und billigere Alternativen gäbe.
Z. B. bei den Atomkraftwerken bedeutet regelmäßiges Drosseln und Wiederhochfahren für die Kraftwerke absoluten Dauerstress. Das Risiko wird nicht kleiner sondern größer! Gerade das wollen wir doch bis zur endgültigen Abschaltung vermeiden!
Korrekt.
Von Atomkraftwerken war in diesem Zusammenhang auch eher nicht die Rede.
Wir waren da mehr bei den Kohlekraftwerken.
Die Atomkraftwerke haben ihr jeweils festgelegtes Ende mit Reststrommengen, dabei soll es bleiben, darüber wollen wir hier mal nicht reden.
Bei den Kohlekraftwerken ist das ähnlich nur unter anderen Vorzeichen. Das Hoch- und Runterfahren ist weit weg von einem optimalen Betrieb. Bei Kohlekraftwerken geschieht dies zusätzlich mit schlechter Effizienz und unter Abgabe von mehr Umweltschadstoffen und Klimagasen. Nicht gerade gut für Umwelt und Klima.
...
Gas- und Dampfturbinenkraftwerk sind zwar flexibel, optimal ist das Hoch- und Runterfahren da aber ebenfalls nicht.
Das ist in dieser Pauschalität so nicht richtig.
Steinkohlekraftwerke sind z.B. sowieso für einen sehr häufigen, ja regelmäßigen Lastwechsel ausgelegt.
Sie wurden auch schon vor der Energiewende mit regelmäßigen (täglichen) Lastwechseln betrieben, um die "Mittellast" zu befriedigen. Gaskraftwerke waren von je her Spitzenlastkraftwerke mit sehr kurzfristigen und stark schwankenden Einsatzkurven.
In Bezug auf Steinkohle- und Gaskraftwerke sind Ihre Argument also erwiesenermaßen schlicht falsch.
Lediglich in Bezug auf die Braunkohlekraftwerke wäre dieses Argument stichhaltig, da (vor allem die alten) Braunkohlekraftwerke als Grundlastkraftwerke auf einen durchgehenden Vollastbetrieb ausgelegt sind.
Allerdings ist es nun keineswegs so, dass zum Nachfahren der Residuallastkurve ausgerechnet die Braunkohlekraftwerke mehrmals täglich hoch- und runtergefahren werden müssten.
Das ist nicht nötig und auch nicht sinnvoll.
Die Braunkohlekraftwerke müssten lediglich - wie auch vor der Energiewende teilweise schon gemacht - für Zeitbereiche von mehreren Tagen bzw. Wochen gedrosselt oder abgeschaltet werden, wenn aufgrund der Wettervorhersage viel Wind- oder Solarstrom zu erwarten ist. Die Phasen der Abschaltung werden dabei im Laufe der Zeit mit zunehmendem EE-Ausbau (und auch Speicherausbau bzw. -anbindung und europäische Vernetzung) immer länger, bis schließlich nach und nach immer mehr Braunkohlekraftwerke ganz stillgelegt werden können.
Sicher werden diese Braunkohlekraftwerke dabei häufiger hoch- und runtergefahren als es ganz ohne die Energiewende geschehen wäre. Die ANlagen altern und verschließen dadurch schneller.
Das ist aber volkswirtschaftlich kein Problem, da sie ja sowieso nach und nach überflüssig gemacht werden (und auch gemacht werden sollen), so dass sie dann nicht ersetzt werden müssen. Es geht also dadurch nichts verloren und auch der Stromverbraucher hat dadurch keine höheren Kosten seitens der Braunkohlekraftwerke, lediglich die Gewinne aus der Braunkohleverstromung gehen zurück und enden irgendwann.
Aber das ist wohl im Zuge der Energiewende unvermeidbar.
Für die kurzfristigen (tage- oder stundenweise) auftrentenden Residuallastschwankungen in diesen Zeiträumen der abgeschalteten bzw. gedrosselten Braunkohlekraftwerke reichen dann die bereits vorhandenen Steinkohle und Gaskraftwerke aus, wie schon auch vor der Energiewende.
Einzig der Braunkohlestromexport würde wieder erheblich reduziert und negative Strompreise würden vermieden. Netzengpässe würden gar nicht erst auftreten und die Netzeingriffe der Netzbetreiber würden wieder zurückgehen.
Das alles wäre mit höheren CO2-Zertifikatepreisen erreichbar.
Das Hoch- und Runterfahren ist weit weg von einem optimalen Betrieb. Bei Kohlekraftwerken geschieht dies zusätzlich mit schlechter Effizienz und unter Abgabe von mehr Umweltschadstoffen und Klimagasen. Nicht gerade gut für Umwelt und Klima.
Das Thema hatten wir schon.
Ich habe Ihnen schon erklärt, dass Ihre Aussage sachlich falsch ist.
Die Effizienz (Wirkungsgrad) der Kohlekraftwerke sinkt zwar im Teillastbetrieb ab, das ist schon richtig, trotzdem werden aber im Vergleich zum Volllastbetrieb insgesamt weniger Schadstoffe erzeugt, weil einfach weniger Kohle verbrannt wird, wenn die Kohlekraftwerke gedrosselt oder zeitweise abgeschaltet werden.
Das ist doch nicht so schwer zu verstehen.
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@superhase
was sie schreiben überzeugt mich nicht:
1) wer vor 10 Jahren 30000€ in eine Solaranlage auf das Dach seines Hauses investiert hatte, konnte sich fast auf den Cent genau ausrechnen, was aus dem Invest wird, der hat nämlich in eine Gelddruckmaschine investiert. Wer diese 30000€ auch hatte, aber kein Haus, und diese 30000€ dann wie sie sagen, in einen PV-Fond oder in Solaraktien investiert hat, der gut heute wahrscheinlich schön blöd aus der Wäsche - wenn ich mir so die Kurse angucke.
Von Solaraktien habe ich nicht gesprochen.
Und PV-Fonds sowie Bürgersolarparks dürften wohl ganz gut dastehen und Rendite abwerfen (sofern richtig kalkuliert).
Und dazu brauchte man meist keine 30.000 €, sondern man kann sich da meist schon mit wenigen tausen € beteiligen.
2) Sie konnten mir bisher nicht erklären, warum ich ihre Solaranlage auf ihrem Dach finanzieren soll.
Den Vorteil dieser Anlage haben nur sie! Ich dagegen muss den teuren Strom bezahlen, der auch durch ihre Anlage so teuer ist. Also bitte, was genau habe ich davon, dass sie eine Solaranlage auf ihrem Dach haben?
Ob ich die Solaranlage auf dem Dach habe, oder ob eine Fabrik die Solaranlage auf dem Dach hat, oder ob ein Bürgersolarpark eine Solaranlage auf der Wiese stehen hat, ist doch völlig egal.
(Übrigens besitze ich gar kein Haus und kein Dach. Meine PV-Anlage ist auf einem gepachteten Dach errichtet.)
Den Nutzen haben jeweils
1) die Investoren mit einer Rendite auf ihr eingesetztes Kapital,
2) die Gesellschaft und damit auch die Gemeinschaft der Stromverbraucher durch die fortschreitende Umstellung auf eine nachhaltige Stromversorgung.
Das ist übrigens bei Braunkohlekraftwerken anders:
Da zahlen sie ebenfalls für den Strom
Hier hat der Investor die Rendite, und der Stromkunde und die Gesellschaft auch eine sichere Stromversorgung, aber die Probleme Nicht-Nachhaltigkeit, nämlich der Enteignung ganzer Dörfer, der Umweltschädigung durch Tagebau und Staub, Schadstoffe sowie Klimagase und die daraus folgenden Kosten tragen wir alle und einige wenige ganz besonder stark.
Den Vorteil der Solaranlage auf meinem Dach habe also nicht allein ich.
Selbst finanzielle Vorteile habe nicht nur ich: durch eingesparte Kosten der konv. Stromerzeugung (externe Kosten) wird auch die Gesellschaft kostenmäßig entlastet, was z.B. über niedrigere Gesundheitskosten auf alle Bürger wieder zurückkommt.
Insbesondere hat die Gesellschaft den unschätzbaren (auch finanziellen) Vorteil, dass eine saubere und überall einsetzbare Stromquelle wettbewerbsfähig gemacht worden ist, die den Strom in Zukunft umweltfreundlich und konkurrenzlos günstig herstellen kann - weltweit. Das sorgt auch für niedrige Energiekosten in der Zukunft, neben den ökologischen Vorteilen.
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Die Effizienz (Wirkungsgrad) der Kohlekraftwerke sinkt zwar im Teillastbetrieb ab, das ist schon richtig, trotzdem werden aber im Vergleich zum Volllastbetrieb insgesamt weniger Schadstoffe erzeugt, weil einfach weniger Kohle verbrannt wird, wenn die Kohlekraftwerke gedrosselt oder zeitweise abgeschaltet werden. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen.
@superhaase, Ihre Argumentation ist schlicht und einfach illegal und illegitim. Input-Output, Wirtschaftlichkeit, Verlässlichkeit, Sicherheit ....! Wenn Kohlekraftwerke abgeschaltet sind, verbrennen sie überhaupt keine Kohle, diese Binsenweisheit müssen Sie mir nicht erklären. Fahren Sie mit dem Fahrrad, dann verbrauchen Sie keinen Sprit. Ihre PV-Anlage wurde aber sicher nicht auf dem Fahrradanhänger geliefert. Sie wollen die globale Wirkung nicht zur Kenntnis nehmen. Ich bleibe dabei, das EEG, insbesondere die Extremförderung der teuersten EE-Stromerzeugung, die PV, ist gescheitert. Die Auswüchse der einseitigen extremen Förderung werden hier überdeutlich:(http://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Bilder/Uebersichtsseiten/Energiekonzept/0=B%C3%BChne/grafik_investitionen_erneuerbare_energien.jpg?__blob=poster&v=2)
Von einer globalen Wirkung, die beim Klimaschutz nötig wäre, ist kein Jota erreicht. Gerade in Deutschland ist man mit diesem EEG keinem der Ziele wirklich näher gekommen. Nichts ist bei einer Gesamtbetrachtung sicherer, preisgünstiger, verbraucherfreundlicher, effizienter und umweltverträglicher an der Stromversorgung geworden. Unsozial und rechtswidrig ist das ganze Konstrukt.
PS Ergänzung noch dazu:
Bei den Kohlekraftwerken ist das ähnlich nur unter anderen Vorzeichen. Das Hoch- und Runterfahren ist weit weg von einem optimalen Betrieb. Bei Kohlekraftwerken geschieht dies zusätzlich mit schlechter Effizienz und unter Abgabe von mehr Umweltschadstoffen und Klimagasen. Nicht gerade gut für Umwelt und Klima.
...
Gas- und Dampfturbinenkraftwerk sind zwar flexibel, optimal ist das Hoch- und Runterfahren da aber ebenfalls nicht.
Das ist in dieser Pauschalität so nicht richtig. ...
Doch das ist pauschal so richtig und trifft mehr oder weniger auf alle Kraftwerke (Kohle, Atom, Gas ...) zu. @Superhaase, bei welchem Kraftwerkstyp ist denn "hoch und runter" optimal?
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@superhase
also der einzige Vorteil ihrer PV-Anlage auf dem gepachteten Dach, besteht für mich darin, dass ich eine nachhaltige Energie bekomme! Dafür soll ich ihre PV-Anlage mitfinanzieren.
Nachhaltige Energie kann ich aber auch auf andere Art und Weise als durch PV-Anlagen bekommen.
Ich schätze mal bis zum Jahr 2030 werden die Solar/PV Anlagen mit bis zu 150 Mrd € gefördert.
Das ist mit Abstand die teuerste Art und Weise nachhaltige Energie zu produzieren. Wenn man dann noch bedenkt, das wir in Deutschland zusammengerechnet max. 2 Monate Sonnenschein haben, das hat Alaska auch, ist dies nicht gerade zielführend. Da kann man mit den 150Mrd besseres anstellen,
als mit Kadmium und Blei vergifteten Solarschrott zu subventionieren.
Es irritiert mich auch, wenn sie behaupten, dass durch eingesparte Kosten der Produktion von konv. erzeugten Strom die Gesundheitskosten niedriger sein werden. Soll das bedeuten, dass wenn wir keinen Strom aus Kohle mehr herstellen, es auch keine Bergleute mehr gibt die laufend krank sind und unsere Gesundheitskosten in die Höhe treiben??
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@superhaase, Ihre Argumentation ist schlicht und einfach illegal und illegitim.
Inwiefern?
Es ist doch alles ganz einfach logisch nachvollziehbar.
Sie wollen mich doch jetzt hoffentlich nicht ins Gefängnis bringen lassen? ;)
Input-Output, Wirtschaftlichkeit, Verlässlichkeit, Sicherheit ....! Wenn Kohlekraftwerke abgeschaltet sind, verbrennen sie überhaupt keine Kohle, diese Binsenweisheit müssen Sie mir nicht erklären. Fahren Sie mit dem Fahrrad, dann verbrauchen Sie keinen Sprit. Ihre PV-Anlage wurde aber sicher nicht auf dem Fahrradanhänger geliefert. Sie wollen die globale Wirkung nicht zur Kenntnis nehmen.
Welche globale Wirkung?
Wir waren beim Hoch- und Runterfahren von konv. Kraftwerken.
Dass wir in Deutschland weniger Braunkohle verbrennen, wenn die Braunkohlekraftwerke zeitweise runtergefahren werden, ist eine globale Wirkung.
Und diese ist wohl ausschließlich positiv zu bewerten.
Auch finanziell ist das für die Stromverbraucher in Deutschland günstiger als die von Ihnen vorgeschlagene Vorgehensweise eines gleichzeitig zwingend erfolgenden Speicherausbaus mit dem EE-Ausbau. Das hatte ich Ihnen erklärt, und Sie konnten das nicht widerlegen (haben es gar nicht erst versucht).
Ich bleibe dabei, das EEG, insbesondere die Extremförderung der teuersten EE-Stromerzeugung, die PV, ist gescheitert. Die Auswüchse der einseitigen extremen Förderung werden hier überdeutlich:
Sie fangen wieder an, das Thema zu wechseln bzw. zu vermischen.
Bleiben Sie doch mal bei einem Diskussionsthema: das Hoch- und Runterfahren von Kraftwerken.
Die frühere Überförderung der PV bestreite ich ja gar nicht. Die ist bzgl. des zwischen uns gerade strittigen Hoch- und Runterfahrens von konv. Kraftwerken aber ohne Bedeutung. Das wäre auch nur wegen der Windkraft erforderlich. Also lassen Sie das PV-Kostenthema doch mal kurz beiseite.
Doch das ist pauschal so richtig und trifft mehr oder weniger auf alle Kraftwerke (Kohle, Atom, Gas ...) zu. @Superhaase, bei welchem Kraftwerkstyp ist denn "hoch und runter" optimal?
Ja, hier haben Sie schon Recht, "optimal" ist so ein Lastfolgebetrieb für ein Kraftwerk nie und bringt immer eine Verschlechterung der Effizienz. Da hatte ich Ihre Aussage nicht ganz wörtlich genommen.
Aber das gab es auch schon vor der Energiewende, es war schon immer notwendig, der schwankenden Last zu folgen. Es geht gar nicht anders.
Daher sind wie gesagt Steinkohle- und Gaskraftwerke von Anfang an darauf ausgelegt worden, so dass es für diese Kraftwerke keine technischen Probleme und auch keine großen Effizienzverluste bedeutet.
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@superhase
also der einzige Vorteil ihrer PV-Anlage auf dem gepachteten Dach, besteht für mich darin, dass ich eine nachhaltige Energie bekomme! Dafür soll ich ihre PV-Anlage mitfinanzieren.
Nachhaltige Energie kann ich aber auch auf andere Art und Weise als durch PV-Anlagen bekommen.
Ja, sicher.
Einen Teil Ihrer Energie könne sie auch anders nachhaltig erzeugen. Wird er ja auch.
Eine Vollversorgung zu 100% aus nachhaltigem Strom wird aber ohne PV in Europa nicht gehen, oder würde erheblich teurer, weil die gegenseitige antisyklische Ergänzung von Wind- und Sonnenstrom wegfiele und deutlich mehr Speicher und mehr Netze erforderlich wären. Auch ist das Potential nur an Windkraft wohl kaum ausreichend. Und wenn, dann ist es vielleicht auch gar nicht wünschenswert, dieses Windpotential bis in den letzten Landschaftswinkel maximal auszunutzen ....
Die PV bietet wohl bezüglich Umwelt- und Landschaftsbelastung die schonendste Art des EE-Ausbaus, oder?
Ich schätze mal bis zum Jahr 2030 werden die Solar/PV Anlagen mit bis zu 150 Mrd € gefördert.
Das ist mit Abstand die teuerste Art und Weise nachhaltige Energie zu produzieren.
Die Überförderung der PV in Deutschland beklagen wir alle.
Da rennen Sie offene Türen bei mir ein.
Aber die Überförderung ist jetzt Vergangenheit. Die PV aus neu zugebauten Anlagen ist heute schon billiger als Biogasverstromung, Geothermieverstromung und Offshore-Windkraft.
Und keine nachhaltige Stromerzeugungsart sinkt im Preis so schnell wie die PV.
Ihre Aussage, dass die PV die mit Abstand teuerste Art der Erzeugung nachhaltiger Energie ist, bezieht sich nur auf die Vergangenheit bzw. die in der Vergangenheit entstandenen Kosten, die noch für etwa 20 Jahre abzutragen sind.
Für die Zukunft ist die PV die mit Abstand billigste Stromerzeugungsart, die am einfachsten auszubauen ist.
Wenn man dann noch bedenkt, das wir in Deutschland zusammengerechnet max. 2 Monate Sonnenschein haben, das hat Alaska auch, ist dies nicht gerade zielführend. Da kann man mit den 150Mrd besseres anstellen,
als mit Kadmium und Blei vergifteten Solarschrott zu subventionieren.
Jetzt werden Sie unsachlich und reden polemischen Unsinn.
Es ist z.B. völlig egal, wie lange die Sonne scheint, denn nach dem EEG werden nur die erzeugten kWh bezahlt. Wenn wenig Sonne scheint, dann können Sie sich doch freuen, weil wenig von dem teueren Strom erzeugt wird und Sie weniger über die EEG-Umlage bezahlen müssen.
Dieses Argument ist in Bezug auf das EEG und die Förderkosten also ein Zirkelschluss, der völlig unsinnig ist.
Zu der unsachlichen Polemik wg. "giftigem Solarschrott" muss man nichts sagen. Nur soviel: schon mal was von Recycling gehört? Kein Solarmodul gibt Cadmium oder Blei in die Luft ab, aber was glauben Sie blasen die Kohlekraftwerke so an Cadmium, Blei und Quecksilber etc. in die Atmosphäre?
Man muss das immer in einer Abwägung betrachten.
Sicher wäre es "umweltfreundlicher" und resourcenschonender, gar keinen Strom zu erzeugen und zu verbrauchen, also auch keinen PV-Strom. Auf so einem Niveau wollen Sie aber nicht diskutieren, oder?
Es irritiert mich auch, wenn sie behaupten, dass durch eingesparte Kosten der Produktion von konv. erzeugten Strom die Gesundheitskosten niedriger sein werden. Soll das bedeuten, dass wenn wir keinen Strom aus Kohle mehr herstellen, es auch keine Bergleute mehr gibt die laufend krank sind und unsere Gesundheitskosten in die Höhe treiben??
Nein, das soll es nicht bedeuten.
Diese Aussage bezog sich nicht auf die Bergleute, sondern auf die Bevölkerung in ganz Deutschland und insbesondere in der Umgebung der Braunkohletagebaue. Schon mal die Staubbelastung dort gesehen? Oder die Studien zu den externen Kosten der Braunkohleverstromung gelesen?
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@superhase
sagt ihnen Buschhaus etwas? Ich komme aus der Gegend, wenn sie dort 20km vom Werk weg gewohnt haben und der Wind hatte eine bestimmte Richtung, konnten sie keine Wäsche nach draussen hängen (schon gar keine weiße). Da würde ich schon lieber 20km von einem Atomkraftwerk entfernt wohnen. Deshalb bin ich ja auch für die Energiewende, nur nicht für eine so sau schlecht gemachte. Ich hätte nie gedacht, dass eine Physikerin so irrational handelt. Entweder ist man konsequent und sagt, AKWs sind so gefährlich, die müssen sofort alle abgeschaltet werden, oder man schaltet das Gehirn ein und überlegt wie man sozial, günstig und umweltfreundlich eine Energiewende zustande bringen kann. Das geht aber nicht von jetzt auf gleich und das muss von oben geplant werden und nicht wie jetzt, dass jedes Land sein eigenes Süppchen kocht.
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@Energietourist:
Buschhaus?
Na dann kennen Sie sich ja bestens aus.
Was die von Ihnen angesprochene schlecht gemachte Energiewende und die Irrationalität einer Physikerin angeht, sind wir zumindest oberflächlich einer Meinung.
Nur sehe ich die Probleme der Energiewende nicht in der PV an sich oder dem hohen Anfangspreis der PV, sondern woanders (auch in der früheren zeitweisen Überförderung der PV in den Jahren 2009 bis 2011 und in der noch andauernden Überförderung bzw. falschen Regulierung der Biomassenutzung usw.).
Außerdem glaube ich nicht, dass die Physikerin irrational handelt, sondern wohlbedacht und interessengetrieben (auch im Interesse ihrer Machterhaltung) - teils wider besseres Wissen und teils mit geheuchelter Begründung (siehe doppelte Atomausstiegswende).
Insgesamt planlos ist die Vorgehensweise seit vielen Jahren jedenfalls.
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Sie fangen wieder an, das Thema zu wechseln bzw. zu vermischen. Bleiben Sie doch mal bei einem Diskussionsthema: das Hoch- und Runterfahren von Kraftwerken. Die frühere Überförderung der PV bestreite ich ja gar nicht. Die ist bzgl. des zwischen uns gerade strittigen Hoch- und Runterfahrens von konv. Kraftwerken aber ohne Bedeutung. Das wäre auch nur wegen der Windkraft erforderlich. Also lassen Sie das PV-Kostenthema doch mal kurz beiseite.
Da wird nichts vermischt, wir sind beim Thema. Gerade die extreme PV-Förderung zu Lasten der Verbraucher führte zur extremen PV-Investition und zunehmend zur unsteten Stromerzeugung. Daher das zunehmende Hoch- und Runterfahren und die Netzeingriffe. Ufer- und rücksichtlos, unsozial und rechtswidrig ist dieses EEG.
@Superhaase, Sie wissen doch, die Sonne scheint im Schnitt nur zu rund einem Drittel der Zeit. Das ist Fakt und kein Unsinn! Bei hohem Bedarf im Winter am wenigsten. Am sonnigen Augustsonntag im Überfluss. Gerade das "PV-Kostenthema" können wir nicht beiseite lassen. Das EEG und insbesondere die extreme PV-Förderung ist Schuld an den Kosten und am wachsenden Milliardenschuldenberg. Untrennbar verbunden mit der EEG-Umlage und ursächlich für die Erhöhung. Das ist das Thema.
Diese EEG-Wende ist gescheiter. Man hätte das besser machen können. Wie, können Sie oben nachlesen.
PS noch dazu:
Schon mal die Staubbelastung dort gesehen? Oder die Studien zu den externen Kosten der Braunkohleverstromung gelesen?
... und wie sieht es mit den ungefilterten Einzelöfen und Pelletheizungen aus. Die Baumärkte sind wieder kräftig beim Verkauf von Einzelöfen. Bei den Einzelöfen wird oft das Holz genommen was man hat und was sonst so brennt. Im Baumarkt bekommt man dann noch billige Braunkohlebriketts im Tragepack dazu. Bald stinkt es in den Innenstädten bei gegebener Wetterlage wieder. Dann ruft man wieder nach Umweltzonen und Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 kmh und beklebt die Autos mit grünen Aufklebern. Was für eine irrwitzige Umweltpolitik. Es gab Zeiten, da hat man feste und flüssige Brennstoffe aus Umweltschutzgründen per Ortssatzung verboten. Heute kräht kein Hahn mehr danach. Vielleicht wollten die Satzungsgeber aber auch nur das Gasmonopol der eigenen Stadtwerke vervollkommnen; Feinstaub und Gestank hin oder her.
http://www.bmu.de/service/publikationen/downloads/details/artikel/fragen-und-antworten-zur-novelle-der-1-bundesimmissionsschutzverordnung-1-bimschv/#3
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Da wird nichts vermischt, wir sind beim Thema. Gerade die extreme PV-Förderung zu Lasten der Verbraucher führte zur extremen PV-Investition und zunehmend zur unsteten Stromerzeugung. Daher das zunehmende Hoch- und Runterfahren und die Netzeingriffe. Ufer- und rücksichtlos, unsozial und rechtswidrig ist dieses EEG.
Auch hier liegen Sie falsch.
Gerade die PV-Stromerzeugung hat das Hoch- und Runterfahren der Mittellast und Spitzenlastkraftwerke bis heute reduziert, weil die PV immer zu Hoch- und Spitzenlastzeiten Strom erzeugt. Darüber beklagen sich doch deren Betreiber. Schon vergessen?
Auch an einem sonnigen Augustsonntag ist mittags die höchste Last und mussten früher die Mittel- und Spitzenlastkraftwerke hochgefahren und später wieder runtergefahren werden.
Ein zunehmendes Hoch- und Runterfahren, so wie es früher schon war, würde sich erst wieder ergeben, wenn auch die Braunkohlekraftwerke dazu gezwungen würden, für längere Phasen vom Netz zu gehen - z.B. über höhere CO2-Preise. Dies dann wohl vor allem bei viel Windkraft. Sie erinnern sich: die Netzengpässe und die Netzeingriffe, die Sie so fürchten (unbegründeter Weise), finden immer bei viel Windkraft im Netz statt, nicht wegen des PV-Stroms.
Ich stelle also fest, dass Sie sachlich in Bezug auf Hoch- und Runterfahren der konv. Kraftwerke und der damit verbundenen Kosten nicht zeigen können, wo meine Argumentation falsch oder manipuliert ist, wie Sie behauptet haben.
Ein Ausweichen auf die PV-Förderkostendiskussion hilft Ihnen hier nicht weiter.
1:0 für mich. ;)
@Superhaase, Sie wissen doch, die Sonne scheint im Schnitt nur zu rund einem Drittel der Zeit. Das ist Fakt und kein Unsinn!
Das habe ich nie bestritten.
Diese Aussage ist aber relativ wertlos.
Soll das heißen, wir sollen deswegen auf die EE-Stromart mit dem größten Potential und den in Zukunft niedrigsten Kosten in Deutschland verzichten?
Das wäre doch dumm, finden Sie nicht?
Was wäre dann der Ersatz hierfür in Zukunft?
Noch wesentlich mehr Windkrafträder an Land, oder im Meer, noch mehr SPeicher und Netze für noch mehr Geld?
Denken Sie doch einmal nach, bevor Sie Ihre Plattitüden so gedankenlos wiederholen.
Bei hohem Bedarf im Winter am wenigsten. Am sonnigen Augustsonntag im Überfluss.
Dafür bei hohem Bedarf mittags am meisten. An sonnigen Augustsonntagen kann man in Zukunft sicher auch PV-Anlagen mal entschädigungslos vom Netz nehmen, das ist kein Problem für niemanden.
Im Winter haben wir vermehrt Windkraft.
Ich habe Ihnen schon x-mal erklärt, dass sich Wind und Sonne sowohl jahreszeitlich als auch bzgl. Wetterlage recht gut antizyklisch ergänzen, was die Versorgungssicherheit erhöht und die Kosten insgesamt senkt.
Aber das wollten Sie noch nie verstehen, weil es nicht in Ihr Weltbild der bösen unnützen PV passt.
Gerade das "PV-Kostenthema" können wir nicht beiseite lassen. Das EEG und insbesondere die extreme PV-Förderung ist Schuld an den Kosten und am wachsenden Milliardenschuldenberg. Untrennbar verbunden mit der EEG-Umlage und ursächlich für die Erhöhung. Das ist das Thema.
Ja, das stelle ich dopch gar nicht in Frage.
Da gebe ich Ihnen doch Recht: Die extreme PV-Überförderung hat zu hohe Kosten verursacht, die wir noch 20 Jahre lang abzahlen müssen.
Das hatte ich doch schon immer anerkannt.
Ist es jetzt gut damit?
Können Sie dann das nicht mal außen vor lassen, wenn wir über etwas ganz anderes reden, wie z.B. das Hoch- und Runterfahren der konv. Kraftwerke wegen dem EE-Ausbau und ob es dazu bessere Alternativen gäbe?
Es hat in einer sachlichen Diskussion doch keinen Sinn, dass Sie ständig in dieses Loch bohren, dass schon längst durchgedrungen und inzwischen schon ausgeleiert ist, aber gar nicht da liegt, wo die Schraube hin soll. ;)
Diese EEG-Wende ist gescheiter. Man hätte das besser machen können. Wie, können Sie oben nachlesen.
Besser machen ja.
Gescheitert nein.
Es lässt sich noch sehr vieles reparieren, wenn auch nicht alles (die frühere PV-Überförderung ist wohl nicht rückgängig zu machen).
Einer der wichtigsten und einfachsten Schritte wäre eine Wiederbelebung des CO2-Zertifikatehandels - das würde schon viele Probleme Lösen: keine negativen Strompreise mehr, weniger Netzengpässe und Netzeingriffe, weniger Netzausbau erforderlich, deutlich sinkende EEG-Umlage, Rückgang der CO2-Emissionen, Rentabilität der GuD-Kraftwerke.
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@Superhaase, Sie wissen doch, die Sonne scheint im Schnitt nur zu rund einem Drittel der Zeit. Das ist Fakt und kein Unsinn!
Das habe ich nie bestritten. Diese Aussage ist aber relativ wertlos.
Soll das heißen, wir sollen deswegen auf die EE-Stromart mit dem größten Potential und den in Zukunft niedrigsten Kosten in Deutschland verzichten? Das wäre doch dumm, finden Sie nicht? Was wäre dann der Ersatz hierfür in Zukunft? Noch wesentlich mehr Windkrafträder an Land, oder im Meer, noch mehr SPeicher und Netze für noch mehr Geld? Denken Sie doch einmal nach, bevor Sie Ihre Plattitüden so gedankenlos wiederholen.
@superhaase, Sie winden und drehen sich wie ein schlüpfriger Aal und erzählen wieder Märchen, das ist Ihr größtes Potential ;). "Ihre Aussagen sind relativ wertlos". Denken Sie erst noch einmal nach, was ist, wenn keine Sonne scheint und Flaute herrscht. Wo ist dieser "Ersatz". Kalte Drähte, glühende Drähte usw. usf.
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@superhaase, Sie winden und drehen sich wie ein schlüpfriger Aal und erzählen wieder Märchen, das ist Ihr größtes Potential ;). "Ihre Aussagen sind relativ wertlos". Denken Sie erst noch einmal nach, was ist, wenn keine Sonne scheint und Flaute herrscht. Wo ist dieser "Ersatz". Kalte Drähte, glühende Drähte usw. usf.
Hallo?
Gedächtnis an Logikzentrum: Ist da jemand?
Bitte die verfügbaren Informationen ANWENDEN!
"Was ist, wenn keine Sonne scheint und Flaute herrscht?"
Antwort:
Dann werden die noch vorhandenen konv. Kraftwerke hochgefahren, solange die Speicher und die Wasserkraft- und Biomassekraftwerke etc. noch nicht ausreichen.
Das ist der Ersatz.
Darüber reden wir doch die ganze Zeit.
Es gibt dann keine "glühenden und kalten Drähte", sondern immer und überall ausreichend Strom ohne Probleme.