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Piratengesocks
Sukram:
Neues Datenleck in Hehlvetien- diesmal beim Geheimdienst:
--- Zitat ---Maurer räumte ein, dass die Angelegenheit glückhaft ausgegangen sei. Viel stand dabei auf dem Spiel. Bei einer Weitergabe der gestohlenen Daten wäre «die Glaubwürdigkeit des Staates auf Jahre untergraben gewesen». Sowohl bei ausländischen Nachrichtendiensten wie auf diplomatischer Ebene.
... Über den konkreten Dateninhalt schwieg sich Maurer weiter aus. Die Inhalte hätten aber Rückschlüsse darüber erlaubt, «wie der Staat Schweiz funktioniert».
--- Ende Zitat ---
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Wir-hatten-Glueck/story/20595597
Geheimnisvoll: "Wie der Staat Schweiz funktioniert"?
Man befasse sich mal mit deren Milizsystem- selbst "Joe" Ackermann war hoher Militär (und hat dann flugs Kameraden nachgezogen zur Dt. Bank); seit allerdings das angelsächsische Bankenunwesen Einzug gehalten hat, geht einiges schief & gelangt an die Öffentlichkeit, was früher hübsch unter der Decke gehalten werdne konnte...
Ansonsten machen sonst nur Staaten wie Rußland, Nordkorea, China ein Geheimnis draus, wie sie funktionieren.
Schönes Beispiel, wie "die Glaubwürdigkeit untergraben wird": Uner dem Deckmäntelchen diplomatischer Beziehungen- die Schweiz vertritt die USA im Iran- wird munter weiter mit iranischem Öl gehandelt:
--- Zitat ---Vitol handelt mit iranischem Öl
GENF. - Über eine Tochtergesellschaft in Bahrain soll nach Recherchen von Reuters der in der Schweiz ansässige weltgrößte Ölhändler Vitol 2 Millionen Barrel iranisches Heizöl gekauft und es China angeboten haben. Vitol untergrabe mit dem Kauf und Verkauf von iranischem Heizöl die westlichen Bemühungen, den Fluss von Petrodollars zu unterbinden und damit Teheran wegen des angeblichen Atomwaffenprogramms unter Druck zu setzen, schreibt Reuters.
--- Ende Zitat ---
http://www.brennstoffspiegel.de/energiepolitik.html?newsid=12367&title=UPDATE+Krimireif%3A+Vitol+handelt+mit+iranischem+%C3%96l&start=0
und die sind nicht die einzigen dort, die weiter Iranöl verschachern.
Man hatte wohl mit diesen Daten im Ausland beweisen können, was alle ahnen: daß man von den Schweizern bzw. dem Schweizer "Finanzplatz" belogen & beschissen wird.
Es bröckelt weiter:
«
--- Zitat ---Es geht um Steuergerechtigkeit»
Christian Wanner, freisinniger Präsident der Finanzdirektorenkonferenz, sagt, die heutige Unterscheidung von Steuerbetrug und -hinterziehung sei ungerecht.
--- Ende Zitat ---
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Es-geht-um-Steuergerechtigkeit/story/12729107
PLUS:
--- Zitat von: Sukram am 29. September 2012, 12:48:31 ---......
Man hatte wohl mit diesen Daten im Ausland beweisen können, was alle ahnen: daß man von den Schweizern bzw. dem Schweizer "Finanzplatz" belogen & beschissen wird.
.........
Es bröckelt weiter:
.........
--- Ende Zitat ---
Dann ist ja jetzt alles gut, man muss nur noch wählen ;)
.... - dann können die Kavallerie und Infantrie bei diesem Befehlshaber stürmen. Steinbrück ist viel wie man den Medien entnehmen kann, er ist aber auch ein Pharisäer, glänzt er doch im Bundestag mit häufiger Abwesenheit. Anstatt sich seiner Aufgabe als Volksvertreter zu widmen hält er lieber private Vorträge, für die er mindestens 600.000.- Euro, eher das Doppelte jährlich nebenher einkassiert. Ein tolles Vorbild und Bewerber für das Bundeskanzleramt. Wenigsten hat der Spiegel das bei den vielen Vorschusslorbeeren nochmal deutlich gemacht.
Sukram:
Hauptsache er versteuert es ;D
und er wirkt schon- die Hehlvetier sind hellauf begeistert:
Was wäre die Alternative? Siggi Popp oder "eingeschlafene Füße" Steinmeier. Immerhin ist er nicht Jurist oderLeerer, sondern Volxwirtschaftler (auch wenn ich nicht wagen würde, an der Fassade allzu tief zu kratzen).
Neues von derSteuerfront-
Griechenland hat offenbar meine Idee aufgegriffen, macht's aber jetzt selbst:
--- Zitat ---Kehrtwende: Griechenland will Steuerdaten-CD aus der Schweiz nutzen
...
Griechenland räume der Identifizierung von Steuerhinterziehern mit Hilfe der CD «Priorität» ein, sagte Finanzminister Giannis Stournaras am Montag der Zeitung «Financial Times» (FT). ...
...Noch vor zwei Wochen hatte der stellvertretende Finanzminister Giorgos Mavraganis dem Parlament mitgeteilt, dass Griechenland die Daten nicht benutzen werde, weil es sich sonst um «Industriespionage» handele.
Die Liste von Kontodaten war offenbar von einem Mitarbeiter der Bank HSBC in Genf entwendet worden. Bereits 2010 sagte der damalige griechische Finanzminister Giorgos Papaconstantinou der «FT», er habe von der damaligen französischen Finanzministerin Christine Lagarde die CD erhalten. Diese habe er überprüft und an griechische Steuerermittler weitergeleitet.
Stournaras sagte in der vergangenen Woche, dass derzeit gegen mehr als 30 Politiker und Behördenleiter wegen Steuerbetrugs ermittelt werde. Deren Namen waren von der Presse veröffentlicht worden, worauf der griechische Parlamentspräsident Evangelos Meimarakis vorübergehend seinen Posten niederlegen musste.
Verhandlungen über Steuerabkommen
Die Schweiz und Griechenland verhandeln derzeit über ein Steuerabkommen nach dem Muster der Abkommen mit Deutschland, Grossbritannien und Österreich. Mit dem Steuerabkommen sollen auf Schweizer Bankkonten liegende Vermögen von Griechen besteuert werden.
...
--- Ende Zitat ---
http://bazonline.ch/wirtschaft/agenturen-ticker/Kehrtwende-Griechenland-will-SteuerdatenCD-aus-der-Schweiz-nutzen/story/12471908
8) :-*
...in der Not frißt der Teufel Fliegen, und alte Seilschaften brechen auseinander. Sonst bricht Griechenland auseinander:
Die griechische Regierung erwartet für dieses Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,5 Prozent und für das kommende Jahr ein Minus von 3,8 Prozent.
Die Arbeitslosenquote soll 2012 durchschnittlich bei 23,5 Prozent liegen und 2013 auf 24,7 Prozent steigen.
Der Haushaltsentwurf sieht für 2013 weiter ein Defizit von 4,2 Prozent des BIPs vor, obwohl die Regierung in den letzten zwei Jahren mehrfach Ausgaben gekürzt und Steuern erhöht hat.
PLUS:
--- Zitat von: Sukram am 01. Oktober 2012, 22:33:16 ---Neues von derSteuerfront-
Griechenland hat offenbar meine Idee aufgegriffen, macht's aber jetzt selbst ...
--- Ende Zitat ---
@Sukram, da darf man noch Zweifel anmelden ob Griechenland etwas selbst macht. Es "machen" die Eurostaaten u. a. Deutschland. Griechenland vollzieht immer nur gerade das, was von dort gefordert wird, damit die Milliarden weiter fliessen.
--- Zitat ---Stournaras sagte in der vergangenen Woche, dass derzeit gegen mehr als 30 Politiker und Behördenleiter wegen Steuerbetrugs ermittelt werde.
--- Ende Zitat ---
Dreißig! Wow! Wirklich beeindruckend! Eine rechtsstaatliche Steuerermittlung und die Verfolgung von Hinterziehung hat man schon beim Eurobeitritt angekündigt. Wie war das nochmal mit den Krähen?!
--- Zitat ---Die Liste von Kontodaten war offenbar von einem Mitarbeiter der Bank HSBC in Genf entwendet worden. Bereits 2010 sagte der damalige griechische Finanzminister Giorgos Papaconstantinou der «FT», er habe von der damaligen französischen Finanzministerin Christine Lagarde die CD erhalten. Diese habe er überprüft und an griechische Steuerermittler weitergeleitet.
--- Ende Zitat ---
So so, bereits 2010 und auch noch geprüft weitergegeben! Wie war das nochmal mit den Krähen?! Dazu nur, im letzten Jahr haben die Guthaben von Ausländern in der Schweiz abgenommen, mit einer Ausnahme. Guthaben von Griechen sind laut Nationalbank um 1,5 Milliarden angewachsen. Da wären neue CDs fällig und was ist mit dem Geld das nach Resteuropa u. a. nach D verschoben und hier investiert wurde. Wer liefert da die Daten ins griechische Steuerparadies?
--- Zitat ---Die griechische Regierung erwartet für dieses Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,5 Prozent und für das kommende Jahr ein Minus von 3,8 Prozent.
Die Arbeitslosenquote soll 2012 durchschnittlich bei 23,5 Prozent liegen und 2013 auf 24,7 Prozent steigen.
Der Haushaltsentwurf sieht für 2013 weiter ein Defizit von 4,2 Prozent des BIPs vor, obwohl die Regierung in den letzten zwei Jahren mehrfach Ausgaben gekürzt und Steuern erhöht hat.
--- Ende Zitat ---
Ja, und wen überrascht das? Wer soll bei diesem Chaos dort investieren? Die Griechen müssen zuerst das Chaos beseitigen. Nicht Resteuropa oder Deutschland ist daran schuld. Die Eigenverantwortung wird seit Jahren nicht wahrgenommen. Tarnen, Täuschen und fortgesetzter Betrug vor und seit dem Eurobeitritt! Die Rechtsstaatlichkeit ist zuerst herzustellen und dann stellt sich die ernsthafte Frage, wie das unter den EURO-Bedingungen besser werden kann oder ob der Weg zurück zur Drachme der richtigere ist.
PS und dazu:
601.500.000.000 Euro Steuereinnahmen in diesem Jahr. Der deutsche Steuerstaat nimmt so viel Geld ein wie noch nie. Die Steuerschätzer stehen vor einer erneuten Revision nach oben.
.... und es reicht doch nicht, die Schulden steigen weiter. Nürburgring, Hauptstadtflughafen, Athen ....
Sukram:
--- Zitat von: PLUS am 02. Oktober 2012, 11:51:06 ---.... und es reicht doch nicht, die Schulden steigen weiter. Nürburgring, Hauptstadtflughafen, Athen ....
--- Ende Zitat ---
Alles "peanuts" gegen den explodierenden Sozialetat.
Hier bewundere ich übrigens die Eidgenossen:
Die bieten abgelehnten Asylbewerbern, unintegrierbaren/straffällig gewordenen "Migranten" und sonstigen Bereicherern bis zu 4000 "Rückkehrprämie"...
könnte man hierzuland' auch anwenden & auf 40.000 erhöhen; wäre immer noch ein "Geschäft".
Immerhin- Beck geht; Wann geht Wowibär?
Stattdessen wirft Buschkowski das Handtuch :-(
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