Autor Thema: Zuviel Ökostrom gefährdet die Energiewende  (Gelesen 4372 mal)

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Offline Cremer

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Zuviel Ökostrom gefährdet die Energiewende
« Antwort #15 am: 03. April 2012, 07:40:43 »
@superhaase,

Zitat
Meine Absicht kann ich Ihnen erklären:
Ich sehe in der Energiewende eine unumgängliche Notwendigkeit - aus wirtschaftlichen Gründen (die schmutzigen Energien sind endlich und werden immer teurer werden) und aus ethischen Gründen (wir dürfen nicht alle Resourcen für uns heute verbraten und dabei eine kaputte Umwelt hinterlassen).
Daher stehe ich hinter der Energiewende und interessiere mich für alle diesbezüglichen Entwicklungen. Dabei trete ich z.B. auch den in diesem Forum verbreitenten Falschbehauptungen und Propagandalügen entgegen und versuche, die Fakten darzustellen.

Ich bin da sicher nicht so diplomatisch wie ich es z.B. im Berufsleben täglich sein muss.
Ich denke aber, man kann in einem solchen Forum auch mal etwas vom Leder ziehen, wenn da irgendwelche Leute hanebüchenen Unsinn verbreiten, wie hier schon geschehen (siehe die hüpidrüki-Story, oder mein Liebling nomos=PLUS mit seinem irrationalen und hasserfüllten Anti-EEG- und ANti-PV-Kreuzzug).
Den Spaß gönn ich mir.

na, dann haben Sie sich ja mal so richtig geoutet

Weiterhin viel Spaß :]
MFG
Gerd Cremer
BIFEP e.V.

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Offline superhaase

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Zuviel Ökostrom gefährdet die Energiewende
« Antwort #16 am: 03. April 2012, 07:42:19 »
Andererseits sagt ja STATKRAFT, dass es keine Subventionen für neue Gaskraftwerke braucht, und lehnt diese ab.
Überhaupt scheint es sehr fraglich, ob die oft aufgerufene große Zahl an angeblich nötigen neuen Gaskraftwerken wirklich notwendig ist.
Der bestehende Kraftwerkspark kann mit der zeitweisen Abschaltung und Wiederinbetriebnahme von Grundlastkraftwerken im erforderlichen \"Rythmus\" von Tagen bis Wochen womöglich auch einen weiteren Zubau an unstetiger EE-Stromerzeugung gut ausregeln?
Schließlich gibt es eine Menge Mittellast- und Spitzenlastkraftwerke auch noch.

Warum nicht diesen alten Kraftwerkspark solange es geht weiter nutzen und nur die Anlagen modernisieren, die am Ende ihrer technischen Lebensdauer angekommen sind?

Wenn man davon ausgeht, dass der EE-Ausbau schneller geht als früher angenommen (bei der PV ist das ja schon der Fall), dann braucht man womöglich keinen neuen großen Park an fossilen Kraftwerken.
Ein paar GW an Leitungen nach Norwegen würden natürlich auch enorm helfen.
Vielleicht hat die norwegische STATKRAFT auch das im Hinterkopf?

ciao,
sh
8) solar power rules

Offline Netznutzer

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Zuviel Ökostrom gefährdet die Energiewende
« Antwort #17 am: 03. April 2012, 08:57:03 »
http://www.welt.de/wirtschaft/article106149661/Verzoegern-der-Energiewende-kostet-Arbeitsplaetze.html

So ist das, ohne angemessene Netzentgelte keine Investitionen, ohne diese gibt\'s den berühmten Flaschenhals.

Gruß

NN

Offline Klaus_F

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Zuviel Ökostrom gefährdet die Energiewende
« Antwort #18 am: 03. April 2012, 10:22:29 »
Zitat
Original von Netznutzer
http://www.welt.de/wirtschaft/article106149661/Verzoegern-der-Energiewende-kostet-Arbeitsplaetze.html

So ist das, ohne angemessene Netzentgelte keine Investitionen, ohne diese gibt\'s den berühmten Flaschenhals.

Gruß

NN

Warum es überhaupt Netzentgelte geben muss stellt \"Die Welt\" natürlich nicht in Frage. Warum muss etwas Konkurrenzloses (es ist schließlich sinnlos und zu teuer, zwei parallele Stromtrassen anzulegen) in privater Hand sein? Beziehungsweise einigen Aktionären gehören? So wird der Strom vergleichsweise immer teurer bleiben! Es müssen ja Dividenden ausgeschüttet werden. Und damit bleibt der Ausbau auf der Strecke...

 

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