Forum des Bundes der Energieverbraucher

Energiepolitik => Erneuerbare Energie => Thema gestartet von: Energiesparer51 am 28. Januar 2013, 11:11:55

Titel: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Energiesparer51 am 28. Januar 2013, 11:11:55
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article113173489/Altmaier-stoppt-Preistreiberei-beim-Oekostrom.html

und Welt Online (die man im Privaten Modus des Browsers auch unlimitiert kostenlos lesen kann)verkündet es, als sei die erdachte Lösung schon in Kraft.

Zitat
Erstmals sollen zudem auch die Besitzer bestehender Ökostromkraftwerke zur Kasse gebeten werden: Mit einem "Energie-Soli" müssen sie für eine gewisse Zeit auf Teile der Vergütung verzichten. Dies soll laut Altmaier rund 300 Millionen Euro bringen. ..........

Das Paket soll Altmaier zufolge bis August, also noch vor der Bundestagswahl, in Kraft treten. Bisher hatte Altmaier anders als der Koalitionspartner FDP Reformen noch vor der Wahl als nicht durchsetzbar bezeichnet.
Titel: Altmeier blickt in die richtige Richtung, ist ab noch auf dem Weg
Beitrag von: PLUS am 28. Januar 2013, 11:57:42
Nach dem die Politik mit einer extremen Subvention zu Lasten der Verbraucher  diese irrsinnige  Solarweltmeisterschaft in nördlichen Breiten ermöglicht hat, steigt die Gefahr, dass diese "ÖKO"-Energieblase bald platzt. Mehr als 100 Milliarden wurden so zu Lasten der Verbraucher schon fehlinvestiert und es hat immer noch kein Ende! Einspeisevorrang und Abnahmegarantie ohne Verpflichtungen, zwanzig Jahre Preisgarantie zum vielfachen Marktpreis etc. pp.. Dass das nicht gut gehen konnte war offenkundig. Sorry, aber nur Profiteure und Ideologen verweigen sich noch dieser Erkenntnis.

Es ist natürlich schwer, den Geist wieder einzufangen, den andere aus der Flasche gelassen haben. BM Altmaier versucht es wenigstens ein bisschen. Dass die einseitige Belastung der Verbraucher keine zwanzig Jahre mehr Bestand haben wird, sollte gerade in diesem Energieverbraucherforum nicht überraschen. Das ganze Konstrukt ist an vielen Ecken rechtswidrig, davon bin ich überzeugt. Es zeigt eine Planfehlwirtschaft mit allen negativen Erscheinungen in Reinkultur. Ein einziger Flicken reicht bei diesem löchrigen "ÖKO"-EEG nicht mehr. Es ist Schrott und gehört entsorgt.
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: superhaase am 28. Januar 2013, 14:03:41
BM Altmaier produziert, was er seit Amtsantritt ausschließlich produziert: Heiße Luft.
Er kann noch so ambitionierte oder abstruse Pläne herausblasen, er setzt damit rein gar nichts in Bewegung.

Ohne Zustimmung des rot-grün dominierten Bundesrats hat alles keine Aussicht auf Erfolg.
Deswegen kann er auch völlig unrealistische Gesetzespläne von sich geben, er wird nicht in Verlegenheit kommen, diese wirklich umsetzen und vor dem BVG vertreten zu müssen.

Man muss daher über die aktuellen Vorschläge des Herrn Altmaier wohl nicht viele Worte verlieren.
Es lohnt den Aufwand und die AUfregung nicht, weil nichts davon die Chance hat, Gesetz zu werden.

Und das ist auch gut so.

Ich warte ja darauf, was die großen Stromkonzerne dazu sagen, wenn ihre geplanten Investition in Offshore-Windparks nun wieder mit einem neuen Torpedo "sabotiert" werden sollen.  :D
Titel: Altmaier blickt in die richtige Richtung - es reicht nicht, handeln ist angesagt
Beitrag von: PLUS am 28. Januar 2013, 14:37:51
BM Altmaier produziert, was er seit Amtsantritt ausschließlich produziert: Heiße Luft.
Er kann noch so ambitionierte oder abstruse Pläne herausblasen, er setzt damit rein gar nichts in Bewegung. Ohne Zustimmung des rot-grün dominierten Bundesrats hat alles keine Aussicht auf Erfolg. Deswegen kann er auch völlig unrealistische Gesetzespläne von sich geben, er wird nicht in Verlegenheit kommen, diese wirklich umsetzen und vor dem BVG vertreten zu müssen. Man muss daher über die aktuellen Vorschläge des Herrn Altmaier wohl nicht viele Worte verlieren.
Es lohnt den Aufwand und die AUfregung nicht, weil nichts davon die Chance hat, Gesetz zu werden.
Und das ist auch gut so. Ich warte ja darauf, was die großen Stromkonzerne dazu sagen, wenn ihre geplanten Investition in Offshore-Windparks nun wieder mit einem neuen Torpedo "sabotiert" werden sollen.  :D
Ist ja klar @superhaase, dass Sie als Solaristenpionier den bescheidenen Versuch von BM Altmaier nicht gut finden. Ja, es wäre gut, wenn sich das BVerfG bald mit dem EEG befassen würde, dann aber umfänglich. Die schleichende Enteignung der Verbraucher wäre der erste Punkt, denn das GG ist nicht speziell für Solaristen und PV-Profiteure geschrieben worden. Verfassungswidrige Gesetze haben auf lange Sicht keinen Bestand.

Nach der in D bald ausgelutschten PV wird jetzt mit Windenergie und weiter mit pseudowissenschaftlichen Studien unlautere EE-Werbung betrieben. Es sind wieder nur getarnte Werbebroschüren mit bestenfalls Halbwahrheiten. Es sind nicht nur die großen Stromkonzerne mit Offshore-Windparks im Spiel. Diesen Unfug betreiben auch Stadtwerke und andere. Das Risiko, alle Fehler, die teure Investition und die Folgekosten lässt man wieder die Verbraucher tragen. Richtig ist nur im Gegensatz zur PV in unseren Breiten, dass am richtigen Standort an der Küste sich moderne Windenergieanlagen längst rechnen, aber eben nicht in Blickweite eines jeden Kirchturms. Man will es trotzdem ideologisch und profitorientiert durchsetzen. Die Zeche will man wieder die Verbraucher bezahlen lassen. Nein danke, es reicht langsam!

Man wirbt für Bürgerenergieanlagen, hier konkret für Bürgerwindparks und einer selbstgestrickten "Kommunalen Wertschöpfung". Am Beispiel einer 2 MW-Windanlage wird gerechnet:

Einnahmen aus EEG-Vergütung 7.240 T€. Übrig bleibt angeblich in zwanzig Jahren ein Gesamtergebnis an "Kommunaler Wertschöpfung" von 2.834 T€ die in der Kommune verbleiben (1.644 T€ Unternehmensgewinne nach Steuern, 882 T€ Arbeitseinkommen nach Steuer und 308 T€ Steuern an die Kommune).

Bezahlen müssen diese "Wertschöpfung" und den Peripherieaufwand wohl nur Verbraucher außerhalb der "Kommune" und die "Kommune" ist eine Insel. Für wie dumm werden Bürgerinnen und Bürger von den Ideologen und Profiteuren verkauft. Langsam sollt man aus dem Milliardenschaden klug werden. iöw (http://www.ioew.de/uploads/tx_ukioewdb/Kommunale_Wertschoepfung_Erneuerbare_Energien_update.pdf)
Titel: Re: Altmaier blickt in die richtige Richtung - es reicht nicht, handeln ist angesagt
Beitrag von: superhaase am 28. Januar 2013, 14:45:59
Richtig ist nur im Gegensatz zur PV in unseren Breiten, dass am richtigen Standort an der Küste sich moderne Windenergieanlagen längst rechnen, aber eben nicht in Blickweite eines jeden Kirchturms. Man will es trotzdem ideologisch und profitorientiert durchsetzen. Die Zeche will man wieder die Verbraucher bezahlen lassen. Nein danke, es reicht langsam!
Sie denken also wirklich, man könnte Deutschland nur aus Onshore-Küstenwindkraftwerken komplett mit nachaltig erzeugtem Strom versorgen?
Oder plappern Sie nur mal wieder unüberlegtes Zeug.
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Wolfgang_AW am 28. Januar 2013, 15:07:16

Notbremse bei Ökostrom (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/notbremse-bei-oekostrom-altmaier-ueberrumpelt-roesler-a-880066.html)

Zitat
  • Die Einspeisevergütung für Neuanlagen soll flexibilisiert werden. Investoren müssen demnach damit rechnen, dass sie eine Anlage in Betrieb nehmen, die Einspeisevergütung aber erst einige Monate später erhalten, wenn das EEG-Konto wieder ausgeglichen ist.
  • Besitzer bestehender Ökostromkraftwerke sollen über einen sogenannten Energie-Soli an den Kosten der EEG-Umlage beteiligt werden. Dieser besagt, dass sie für eine gewisse Zeit auf Teile der Vergütung verzichten.
  • Eigenverbrauch: Wer Strom selbst herstellt und verbraucht, musste bisher die Umlage nicht zahlen. Das gilt auch für Industrieunternehmen, die konventionelle Kraftwerke auf dem eigenen Grundstück betreiben. Künftig sollen diese nun auch EEG-Umlage zahlen.
  • Die Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen sollen begrenzt werden. Derzeit werden ausgerechnet die größten Stromfresser der Nation bei der EEG-Umlage stark entlastet. Firmen zahlen die volle EEG-Umlage nur für die ersten eine Million Kilowattstunden Strom, die sie verbrauchen, danach fällt die Beteiligung rapide ab. Diese Mindestumlage will Altmaier offenbar erhöhen und/oder die Zahl der befreiten Unternehmen reduzieren.[/l]

Auch ich sehe diese Initiative entspannt - politisches Kalkül!

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Vor allem in der parlamentarischen Mühle und zudem im Bundestagswahljahr.
 
Sollte der Bundesrat eine entsprechende Initiative ablehnen, kann man Rot-Grün zur Wahl entsprechend die Verweigerungshaltung bescheinigen.

Wenn Altmaier so viel daran gelegen hätte die Auswüchse in den Griff zu bekommen, dann wäre eine Novelle des EEG sinnvoller gewesen. Zeit hätte er genügend gehabt, aber keinen Mut vor der Wahl.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Altmaier blickt in die richtige Richtung - es reicht nicht, handeln ist angesagt
Beitrag von: PLUS am 28. Januar 2013, 15:11:40
Sie denken also wirklich, man könnte Deutschland nur aus Onshore-Küstenwindkraftwerken komplett mit nachaltig erzeugtem Strom versorgen?
@superhaase, nein, das denke ich nicht. Indem man Milliarden in der Sonne verbrennt oder im Meer versenkt sichert man die Energieversorgung wohl erst recht nicht. Mit der Brechstange geht es nicht und die vorgeschobenen Argumente nimmt den selbsternannten Energie- Umwelt- und Klimarettern doch längst kein aufgeklärter Verbraucher mehr ab. Es geht den meisten EE-Protagonisten um den Eigennutz, der Rest blickt durch die einschränkende Ideologiebrille.

Was macht ein kluger Mensch, wenn der Köder mehr Wert ist als der Fisch?@Wolfgang_AW, Wahl ist immer, und die Bundestagswahl soll eine Korrektur verhindern? Manoman, was sind das für Hoffnungen und Zukunftsaussichten! 
Titel: Re: Altmaier blickt in die richtige Richtung - es reicht nicht, handeln ist angesagt
Beitrag von: Wolfgang_AW am 28. Januar 2013, 15:47:09
@Wolfgang_AW, Wahl ist immer, und die Bundestagswahl soll eine Korrektur verhindern? Manoman, was sind das für Hoffnungen und Zukunftsaussichten!

@PLUS
Sie sehen doch ansonsten die gesetzgeberischen Verfahren, meist mit Recht, relativ kritisch.

Und nun meinen Sie ernsthaft, dass Altmaier sich noch vor der Bundestagswahl mit diesem Vorschlag durchsetzt?? Ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gerade das EEG zeigt doch exemplarisch wie es nach und nach in der parlamentarischen Mühle immer weiter zerfleddert wurde - oder sahen Sie bislang stringentes Handeln??

Ich gab nur wieder was ich vermute. Mein Wunsch liegt nicht bei einer erneuten Korrektur die sicher an anderer Stelle wieder Ungerechtigkeiten aufreißt sondern in einem EEG, welches den einzelnen Marktteilnehmern gerecht wird. Aber auch hier: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich wiederhole mich, solange sich zwei Ministerien um die Lufthoheit über die EE streiten, dazu noch mit unterschiedlichen Parteienpräferenzen, solange wird es bei einem kleinlichen Hickhack bleiben und das EEG noch weiter konterkariert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Altmaier blickt in die richtige Richtung - es reicht nicht, handeln ist angesagt
Beitrag von: superhaase am 28. Januar 2013, 15:55:36
@superhaase, nein, das denke ich nicht. Indem man Milliarden in der Sonne verbrennt oder im Meer versenkt sichert man die Energieversorgung wohl erst recht nicht.
Dass man die PV-Überförderung hätte vermeiden können und auch müssen, da sind wir uns einig.
Dass die Energiewende nicht zumm Nulltarif zu haben ist, haben alle aufgeklärten verbaucher längst verstanden und akzeptiert.
Sie, lieber PLUS, gehören insofern nicht zu den aufgeklärten Verbrauchern. ;)

Zitat
Mit der Brechstange geht es nicht und die vorgeschobenen Argumente nimmt den selbsternannten Energie- Umwelt- und Klimarettern doch längst kein aufgeklärter Verbraucher mehr ab. Es geht den meisten EE-Protagonisten um den Eigennutz, der Rest blickt durch die einschränkende Ideologiebrille.
Wieder einmal eine Salve aus Ihrer Phrasendrechmaschine. Bravo!

Und die Kohlekraftwerksbetreiber als Protagonisten der konventionellen Stromerzeugung handeln Ihrer Meinung nach selbstverständlich altruistisch und Verzichten auf jeglichen Vorteil oder Gewinn, gelle?

Zitat
Was macht ein kluger Mensch, wenn der Köder mehr Wert ist als der Fisch?
  • Er schmeißt den Fisch wieder ins Wasser. Passiert das ständig, hört er mit dem Angeln auf und sucht sich einen anderen Ort. Sollten Sie das nicht langsam auch tun?
Wollen Sie jetzt dem Krankenpfleger aus der Sachsenklinik Konkurrenz machen, der immer alle Sprichwörter verdreht und vermischt?   :D

Wenn der Köder mehr Wert ist als der Fisch, dann wäre es geradezu dumm, erst mit dem Köder den Fisch zu fangen und danach den Fisch wieder ins Wasser zu werfen, so dass man gar nichts mehr hat.
Klug wäre es hingegen, gar nicht erst zu angeln und gleich den Köder zu verkaufen, sofern man einen Abnehmer findet.  ;D
Titel: Warum Altmaiers Strompreisbremse ein Bluff ist
Beitrag von: Energiesparer51 am 28. Januar 2013, 17:58:17
"Warum Altmaiers Strompreisbremse ein Bluff ist",  titelt der Focus.

http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/verbraucher-solarbranche-industrie-was-altmaiers-strompreisbremse-bedeutet_aid_907435.html

und liegt damit vielleicht richtiger als das Springer-Blatt "Welt Online".

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article113191684/Altmaier-legt-sich-mit-dem-Oeko-Mainstream-an.html

Zitat
Altmaier legt sich mit dem Öko-Mainstream an

Der alte Streit, wer der deutsche Energieminister sei, ist für den Augenblick entschieden: Bundesumweltminister Peter Altmaier hat seinem Kabinettskollegen Philipp Rösler aus dem Wirtschaftsressort das Heft des Handelns entrissen und mit seinen Vorschlägen zur Zukunft der Energiewende politische Tabus gleich im Dutzend gebrochen.


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/strompreis-mal-kurz-den-saft-abdrehen-1.1585581
Zitat

Altmaier, und das ist wohl das Kalkül, wäre dennoch fein raus: Sollte im Herbst, also kurz vor der Bundestagswahl, abermals die Ökostrom-Umlage steigen, wären die Schuldigen rasch gefunden - die Verhinderer seines Gesetzes.


Titel: Altmaiers Tritt auf die Strompreisbremse ist überfällig
Beitrag von: PLUS am 29. Januar 2013, 11:39:28
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/strompreis-mal-kurz-den-saft-abdrehen-1.1585581

Altmaier, und das ist wohl das Kalkül, wäre dennoch fein raus: Sollte im Herbst, also kurz vor der Bundestagswahl, abermals die Ökostrom-Umlage steigen, wären die Schuldigen rasch gefunden - die Verhinderer seines Gesetzes.
Die Schuldigen muss man nicht suchen, sie sind jetzt schon bekannt. Ja, und es sind überwiegend dieselben, die schon die gesamte galoppierende Energiepreisentwicklung zu verantworten haben. Wer zahlt denn mit die höchsten Strompreise in Europa?!

Es ist einfach scheinheilig, wie heute wieder in den einschlägigen Gazetten zu lesen ist, jetzt BM Altmaier das "Wahlargument" vorzuhalten. Wahl ist in Deutschland immer. BM Altmaier macht jetzt wenigstens erstmals einen Versuch, Druck von den gebeutelten Verbrauchern wegzunehmen. Mit einer Entlastung, selbst wenn dieser zarte Versuch gelingen sollte, hat das noch lange nichts zu tun und die bekannten "Schuldigen" werden alles dafür tun um Altmaiers Bremse zu manipulieren. Man wird wohl die Marder an die Bremsschläuche lassen.

.... und Verbraucherschützer Krawinkel hat Recht (s.o. WELT-Artikel):

Zitat
"Endlich wird beim Ökostrom nicht mehr über Mengen und Einspeisevergütungen geredet, sondern über die Kostensteigerungen", sagte der Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Holger Krawinkel, der "Welt". "Wir begrüßen das sehr." Nach einer ersten kurzen Analyse hätten Altmaiers Vorschläge zwangsläufig starke Auswirkungen auf den künftigen Ökostrom-Mix in Deutschland, sagte Krawinkel weiter.

Das geplante Einfrieren der EEG-Umlage bis 2014 und die darauf folgende Begrenzung des Kostenanstiegs auf jährlich 2,5 Prozent bedeutet nach den Berechnungen des Energieexperten, dass die durchschnittliche Vergütung für eine Kilowattstunde Ökostrom bis 2022 auf etwa 8 Cent fallen müsse. Derzeit wird eine Kilowattstunde Ökostrom noch doppelt so hoch, mit etwa 17 Cent pro Kilowattstunde vergütet.

Um diese Werte zu erreichen, könnten künftig nur noch die kostengünstigsten Ökostrom-Arten ausgebaut werden, glaubt Krawinkel. Dazu rechnet der Verbraucherschützer vor allem Windkraft an Land und Solarstrom, der schon für Kosten unter 8 Cent pro Kilowattstunde produziert werden könne.

"Alles andere ist zu teuer", sagte Krawinkel. Insbesondere bedeuteten Altmaiers Vorschläge vermutlich den "Tod der Offshore-Windkraft". Die Verbraucherzentrale hatte bereits in der Vergangenheit stets gegen den von der Bundesregierung geplanten Ausbau der vergleichsweise hoch vergüteten Offshore-Windkraft argumentiert.

Als aufgeklärter und nicht privilegierter Verbraucher kann man das nur unterstützen. Nutznießer der EEG-Umlagenverteilung sind an der Sicherung ihres Profits interessiert, sie vertreten keine Verbraucherinteressen. Es ist unglaublich, umverteilt wird hier schon längst weit mehr als im umstrittenen Länderfinanzausgleich. Wo bleibt der Widerstand, wo die Politiker, die das Grundgesetz noch lesen.
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Cremer am 29. Januar 2013, 12:55:49
@Wolfgang_AW

nun erst mal Abwarten ob das Gesetz von Altmeier wirklich im BR geblockt wird. Da spielt auch der Zeitpunkt für die Bundestagswahl eine Rolle.

Unsere Stadtrats-SPD z.B. hat jedenfalls schon mal unsere Idee der BIFEP aus dem November aufgegriffen, Sozialtarife bei den  SW KH einzuführen, obwohl sie 2006 noch lauthals im Einklang mit der CDU dagegen war.Schließlich haben wir 2014 auch Kommunalwahl und da muss man den Bürgern was bieten.

SPD hat sich als klassiche Partei für Arbeiter längst verabschiedet.
Wollen mal sehen wie sich das zum Herbst entwickelt :D

Titel: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: Energiesparer51 am 31. Januar 2013, 19:29:44
http://www.zfk.de/politik/artikel/viel-kritik-an-altmaier-vorschlag.html
Titel: Re: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: superhaase am 31. Januar 2013, 20:02:57
http://www.zfk.de/politik/artikel/viel-kritik-an-altmaier-vorschlag.html
Daraus:
Zitat
Auch Peter Altmaiers Vorschlag für eine Einbeziehung des Stromeigenverbrauchs in die EEG-Umlage sei unausgegoren. Selbstverständlich müssen sich auch Kraftwerke für den Eigenverbrauch an den Systemkosten, wie zum Beispiel dem Netzausbau, beteiligen. „Die selbst erzeugte und selbst verbrauchte Strommenge jedoch mit der vollen EEG-Umlage zu belasten, ist mehr als paradox. Die im eigenen Garten angebaute und selbst verzehrte Tomate wird doch auch nicht besteuert“, erläutert Thorsten Herdan.
Sach ich doch auch immer: Netzkosten und meinetwegen auch EEG-Umlage teilweise auf die fixen Netzanschlusswerte ausrichten und nicht nur auf den Verbrauch.    :)
Titel: Re: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: PLUS am 01. Februar 2013, 12:36:04
http://www.zfk.de/politik/artikel/viel-kritik-an-altmaier-vorschlag.html
Daraus:
Zitat
Auch Peter Altmaiers Vorschlag für eine Einbeziehung des Stromeigenverbrauchs in die EEG-Umlage sei unausgegoren. Selbstverständlich müssen sich auch Kraftwerke für den Eigenverbrauch an den Systemkosten, wie zum Beispiel dem Netzausbau, beteiligen. „Die selbst erzeugte und selbst verbrauchte Strommenge jedoch mit der vollen EEG-Umlage zu belasten, ist mehr als paradox. Die im eigenen Garten angebaute und selbst verzehrte Tomate wird doch auch nicht besteuert“, erläutert Thorsten Herdan.
Die im Organblatt der Kommunalwirtschaft abgedruckte PM zeigt ganz sicher keine Verbraucherinteressen.

Zitat
Die im eigenen Garten angebaute und selbst verzehrte Tomate wird doch auch nicht besteuert

Schön, dass von dieser Lobbyistenseite die Sache beim Namen genannt wird. Handelt sich also doch um eine verkappte Steuer. Es gibt da in dieser Richtung noch mehr fragwürdiger Abgaben und Umlagen ;).

Man kann die Vorschläge von BM Altmaier kritisieren. Trotzdem hinkt das abgenutzte Tomaten-Beispiel gewaltig. Wo wurde der Tomatenanbau in Deutschland entsprechend gefördert? Besser hätte T. Herdan die Ananas als Beispiel gewählt. Wenn schon ein Vergleich, die Ananas passt als Förderbeispiel in unseren Breiten besser zur Milliardenverschwendung der PV-Förderung.

Das ganze EEG-Fehlkonstrukt hat insgesamt kein Fundament, nicht nur auf einer Seite und schon gar nicht nach den Kriterien eines sozialen Rechtsstaates. Diese EEG hat keine Zukunft. BM Altmaier sollte nicht mehr flicken sondern diesen Schrott entsorgen.

Will die Politik wirklich warten, bis Gerichte den GG- und/oder EU-Maßstab anwenden müssen. In diesem Zustand wird das EE-Konstrukt die Einspeisevergütungsdauer von zwanzig Jahren nicht erleben. Wer will gegen diese Zukunftsprognose wetten?
Titel: Re: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: superhaase am 01. Februar 2013, 15:28:21
Trotzdem hinkt das abgenutzte Tomaten-Beispiel gewaltig. Wo wurde der Tomatenanbau in Deutschland entsprechend gefördert?
Es geht ja laut Altmeier um den ungeförderten PV-Strom, der nicht für eine Vergütung ins Netz eiongespeist, sondern direkt selbst verbraucht wird.
Der Vergleich passt daher wie die Faust aufs Auge.
Titel: Re: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: PLUS am 01. Februar 2013, 16:25:07
Es geht ja laut Altmeier um den ungeförderten PV-Strom, der nicht für eine Vergütung ins Netz eiongespeist, sondern direkt selbst verbraucht wird. Der Vergleich passt daher wie die Faust aufs Auge.
Bei eingeschränktem Sichtfeld aus einer Solaristenscharte sieht man das vielleicht so. Es gibt keinen ungeförderten PV-Strom in Deutschland. Ohne die schon geleisteten Milliarden Euro und den aufgehäuften Milliardenschuldenberg zu Lasten der Verbraucher gäbe es keinen selbst verbrauchten PV-Strom der sich auf diese Weise rechnet.

PV-Strom ist der unzuverlässigste und teuerste Strom der in Deutschland erzeugt wird. Das gilt generell. Wer den teuersten Strom selbstverbraucht weil z.B. der Stadtwerkestrom brutto noch teuerer ist, erspart sich die diversen Steuern, Abgaben und Umlagen, die dann Andere zusätzlich mit aufbringen müssen um die Infrastruktur zu finanzieren und zu sichern. Belastet werden dabei gerade die Bevölkerungsgruppen, die ohnehin knapp bei Kasse sind und sich die teuere Energie nicht mehr leisten können.

Warum haben wir denn in Deutschland weiter steigende Spitzenpreise für Strom? Weil wir Solarweltmeister sind und weit mehr als jedes andere Volk den Strom kostenlos von der Sonne beziehen?  Wenn das alles so toll wäre, wie Sie @superhaase, das seit Jahren als Märchen erzählen, müsste sich längst das Gegenteil zeigen! Die EEG-Umlage sprengte bisher jede prognostizierte Grenze. In der Summe wird in der Zwischenzeit weit mehr von Arm nach Reich umverteilt wie das im umstrittenen Länderfinanzausgleich der Fall ist.

Es reicht immer noch nicht, die EE-Geschäftemacher suchen weiter den Profit und machen jetzt Propaganda für den Eigenstromverbrauch. Es handelt sich dabei um die Ausweitung des deutschen Modells der Entsolidarisierung durch das EEG bei der Stromversorgung. Das EnWG mitsamt dem EEG ist nur noch eine Farce. BM Altmaier setzt insofern immerhin auch an der richtigen Stelle an. Die Profiteure der ohnehin teueren  Energiewende, die sich jetzt auch noch entsolidarisieren, müssen als Nutznießer an erster Stelle an den Folgen und Kosten beteiligt werden. Diese Verabschiedung und Entsolidarisierung geht nicht!

PS
Zum ungebremsten PV-Wahnsinn in unseren nördlichen Breiten, aus der jüngsten PM der Bundesnetzagentur:
Zitat
"Insgesamt erfolgte im vergangenen Jahr ein Zubau an Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von 7,6 GW. Dies stellt erneut einen Rekordwert dar", betonte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Obwohl sich der Zubau zum Jahresende etwas abgeschwächt hat, wurde der gesetzlich vorgesehene Zubaukorridor, an dem sich die Vergütung des Stroms aus Photovoltaik-Anlagen bemisst, im maßgeblichen Zeitraum wieder deutlich überschritten."
Titel: Re: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: superhaase am 01. Februar 2013, 18:37:04
Ohne die schon geleisteten Milliarden Euro und den aufgehäuften Milliardenschuldenberg zu Lasten der Verbraucher gäbe es keinen selbst verbrauchten PV-Strom der sich auf diese Weise rechnet.
Schön, dass Sie endlich einmal den Erfolg des EEG hier so bereitwillig anerkennen.

Zitat
Wer den teuersten PV-Strom selbstverbraucht weil z.B. der Stadtwerkestrom brutto noch teuerer ist, erspart sich die diversen Steuern, Abgaben und Umlagen, die dann Andere zusätzlich mit aufbringen müssen um die Infrastruktur zu finanzieren und zu sichern.
Exakt genau so verhält es sich bei den im eigenen Garten angebauten Tomaten, die man anstelle von auf dem Wochenmarkt gekauften Tomaten verzehrt. Da entgehen dem Staat und den Kommunen auch Steuern und Standgebühren.
Sag ich ja schon immer.

Hinzu kommt, dass auch das Einsparen von Energie (z.B. das Ersetzen des alten Kühlschranks durch ein neues energiesparendes Modell) auch die Wirkung hat, dass dem Staat und der Kommune Einnahmen entgehen.
Diese Argumentation ist also nicht überzeugend, sondern ziel in billiger Weise auf einen Neideffekt.
Titel: Re: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: PLUS am 02. Februar 2013, 11:39:28
Schön, dass Sie endlich einmal den Erfolg des EEG hier so bereitwillig anerkennen.
--
Exakt genau so verhält es sich bei den im eigenen Garten angebauten Tomaten, die man anstelle von auf dem Wochenmarkt gekauften Tomaten verzehrt. Da entgehen dem Staat und den Kommunen auch Steuern und Standgebühren. Sag ich ja schon immer.
@superhaase, das ist kein Erfolg. Mehr als 100 Milliarden Euro wurden wegen dieser extremen PV-Förderung  fehlinvestiert. Wer sich mit dieser Einstellung so verhält, Geld anderer verschwendet und  einen Milliardenschuldenberg hinterlässt, den völlig Unbeteiligte abtragen sollen, lebt wie die Mistel auf den Bäumen. Das Ziel des EEG ist nicht der Profit für wenige PV-Eigenstromnutznießer  zu Lasten anderer Verbraucher. Für den Erfolg der Energiewende gibt es ganz andere Kriterien, die noch in keiner Weise erfüllt sind, im Gegenteil.

Das Tomatenbeispiel hinkt gewaltig. Die Aufgabe, die man mit der Energiewende erfüllen will, ist ein allgemeine Aufgabe, deren Kosten und Folgen nicht den nicht privilegierten Stromverbrauchern aufgehalst werden kann. Vielleicht braucht BM Altmeier noch einen EEG-Betrag analog der GEZ-Gebühr die sich jetzt ja Rundfunkbeitrag nennt. Wie wäre es mit einem Energiewendenbeitrag unabhängig davon ob Sie in Ihrem Garten Tomaten anpflanzen oder nicht. ;)

Aber Vorsicht, gegen diesen (solchen) "Beitrag" wird schon gewaltig protestiert und in Bayern ist er gerichtsanhängig. Nur im Freistaat war das möglich. Die Kommunen kämpfen diesmal an vorderster Front. 

Die Politik sollte sich besinnen und die Dinge, die zu den Pflichten des Staates gehören seriös und sparsam steuerfinanziert aus den Haushalten decken. Das Zusatzabkassieren beim Bürger muß aufhören. Zu den Aufgaben gehört ganz sicher Information, Bildung ebenso wie die Energiewende, die zur Daseinsvorsorge zählt.

Die EEG-Umlage und die neue Rundfunkgebühr gehören in einen Sack und draufgeschlagen, man trifft immer richtig. ;)

... und @superhaase, wenn Sie schon zitieren, dann bitte unverändert. Das sind keine Hervorhebungen mehr, das ist unanständig.
Titel: Wirtschaft gegen "Strompreisbremse"
Beitrag von: Energiesparer51 am 04. Februar 2013, 07:40:30
http://www.focus.de/politik/deutschland/energie-wirtschaft-gegen-strompreisbremse_aid_911944.html

Warum wohl?

Rösler stellt sich gegen Altmaiers Vorstoß zur Ökostrom-Umlage
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-02/eeg-oekostrom-altmaier-roesler
Warum wohl?

Es kann keine Lösung geben, die den Haushaltskunden ent- und die Industrie gegenüber dem jetzigen Zustand, in dem der Haushaltskunde die Industrie entlastet, nicht belastet wird.

Außer vielleicht das Drehen an der Stromsteuerschraube. Damit wird allerdings bezüglich der EEG-Umproblematik gar nichts verändert. Und die zur Rentenversicherung umverteilte Stromsteuer muss dort auch wieder irgendwie kompensiert werden. Fragt sich nur zu wessen Lasten.



Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Netznutzer am 04. Februar 2013, 17:24:07
Zitat
Rentenversicherung umverteilte Stromsteuer muss dort auch wieder irgendwie kompensiert werden

Wenn man die derzeitigen, exorbitanten Überschüsse in den Sozialversicherungen sieht, kann man die Frage schnell beantworten.

Gruß

NN
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: PLUS am 04. Februar 2013, 18:05:41
Zitat
Rentenversicherung umverteilte Stromsteuer muss dort auch wieder irgendwie kompensiert werden
Wenn man die derzeitigen, exorbitanten Überschüsse in den Sozialversicherungen sieht, kann man die Frage schnell beantworten.
@NN, diese "Überschüsse" hat der Finanzminster längst im Visier und schon verplant. Die werden sicher einkassiert und nicht dem Beitragszahler zurückgegeben. Die zusätzlichen Mehrwertsteuer-Milliarden aus dem Strompreisanstieg nimmt man dazu gerne auch noch mit. Warum sollte man denn den Preisanstieg bremsen, wenn die Bürger und Verbraucher das widerstandslos ertragen. Sie wählen trotzdem wie immer.

Man bedient sich beim Bürger direkt und indirekt aus Taschen, die der Bürger selbst nicht alle kennt. Bis zur "Wahl" noch getarnt, danach offen. Man verbraucht das Geld nicht für die Renten, nicht für Pflege oder Bildung, nein, man braucht es für üppige Pensionen, Umverteilung, Griechenland & Co., Drohnen, Kosovo, Afghanistan, Horn von Afrika bald Mali usw.. Das Geld ist dann mal weg und man deckt sich wieder beim Bürger ein. Man ist kreativ, den Steuern von A-Z folgen die Umlagen, Abgaben, Maut, Gebühren und Beiträge, wie immer man das auch in den diversen Gesetzen und Verordnungen nennt. Es wird privat- oder öffentlich -rechtlich zusätzlich abkassiert.
Ich warte jetzt nur noch auf den EEG-Beitrag nach dem GEZ-Muster. Da beschweren sich jetzt die Kommunen über extreme Beitragserhöhungen. Läuft denn in jeder  Amtsstube ein Radio oder Fernsehapparat? Egal wie hoch und wie berechnet, rechte Tasche - linke Tasche, auch diese Beiträge holt man sich wieder aus den Taschen der Bürger und die Verschwendung geht weiter.  >:(

PS: Philipp Rösler könnte hier wieder Punkten, wenn er  die Mövenpick-Steuer für Strom- und Gas fordern und durchsetzen würde.  :D
Titel: Strompreisbremse
Beitrag von: Wolfgang_AW am 14. Februar 2013, 21:14:24
Strompreisbremse (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/strompreisbremse-bund-und-laender-vor-schwierigen-verhandlungen-a-883432.html)

Zitat
Überraschend haben die Minister Altmaier und Rösler ihre Dauerfehde beendet und ein gemeinsames Papier vorgelegt. Jetzt sind die Länder am Zug - doch das macht eine Einigung nicht einfacher. Besonders die Grünen profilieren sich als Gegner.
...
Im Detail sieht der gemeinsame Vorschlag folgende Punkte vor:

Altmaier hat sich mit seinem Vorschlag durchgesetzt, dass die Ökostrom-Umlage auf ihrem heutigen Niveau eingefroren wird. Bis Ende 2014 soll sie nicht mehr steigen, wird also gesetzlich begrenzt. Danach wächst sie um maximal 2,5 Prozent pro Jahr.
    • Der gemeinsame Vorschlag sieht zudem vor, dass neue, aber auch schon bestehende Solar- und Windparks einen Beitrag zur Kostendämpfung der Ökostrom-Umlage leisten sollen.
    • Rösler setzte sich durch mit dem Vorschlag für neue Windenergieanlagen an Land: Die Anfangsvergütung wird auf 8 Ct/kWh abgesenkt. Das bringt eine jährliche Kostenersparnis von 40 Millionen, laut Papier.
    • Auch die energieintensive Industrie soll stärker herangezogen werden.
    • Der Gülle-Bonus, der mit der EEG-Novelle 2008 auch rückwirkend für damals bereits bestehende Biomasse-Anlagen eingeführt wurde, wird mit Wirkung ab 1. August 2013 gestrichen. Dies betrifft Anlagen, die zwischen 2004 und 2008 in Betrieb genommen wurden.
    • Weiter heißt es: Im Übrigen werden die Vergütungen für Bestandsanlagen im Jahr 2014 pauschal um 1,5 Prozent abgesenkt, befristet für ein Jahr. Dies betrifft alle Anlagen, die vor dem 1. August 2013 in Betrieb genommen worden sind.
    • Direktvermarktung: Betreiber von größeren Anlagen (ab einer Leistung von 150 Kilowatt), die ab dem 1. August 2013 in Betrieb genommen werden, müssen ihren Strom selbst verkaufen. Sie haben keinen Anspruch mehr auf eine fixe Einspeisevergütung, also einen festgelegten Preis. Hier entspricht der Vorschlag der bisherigen Linie Röslers.
    • Beim Einspeisemanagement wird die Entschädigung bei Anlagen, die in der festen Einspeisevergütung einspeisen, "deutlich abgesenkt", heißt es weiter. Dies geht auf einen Vorschlag Röslers zurück. Konkret heißt das: Wenn das Netz überlastet ist, wird die Anlage abgekoppelt. Bislang bekommt der Betreiber bis zu 95 Prozent des Ausfalls erstattet, künftig wird es erheblich weniger sein.
    • Branchen, die nicht im intensiven internationalen Wettbewerb stehen, werden aus der Besonderen Ausgleichsregelung herausgenommen und damit künftig nicht mehr privilegiert, heißt es weiter.
    • Dagegen soll die Mindest-Umlage der privilegierten stromintensiven Unternehmen ("Selbstbehalt") ab 1. Januar 2014 angehoben werden.[/l]
    [/l][/l]
Mit freundlichen Grüßen


Wolfgang_AW


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Titel: Re: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: Black am 15. Februar 2013, 14:56:28
In diesem Zustand wird das EE-Konstrukt die Einspeisevergütungsdauer von zwanzig Jahren nicht erleben. Wer will gegen diese Zukunftsprognose wetten?

Das Konstrukt einer garantierten Einspeisevergütung für EEG Strom gibt es seit dem EEG 2000 und damit immerhin schon seit 13 Jahren. Da sind 20 Jahre nicht mehr lang.

Auch wenn man das EEG mal wieder überarbeiten oder gar abschaffen würde, ändert das nichts daran, dass für bereits bestehende Anlagen die garantierten 20 Jahre abgezahlt werden.
Titel: Re: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: Black am 15. Februar 2013, 15:03:58
Es reicht immer noch nicht, die EE-Geschäftemacher suchen weiter den Profit und machen jetzt Propaganda für den Eigenstromverbrauch. Es handelt sich dabei um die Ausweitung des deutschen Modells der Entsolidarisierung durch das EEG bei der Stromversorgung. Das EnWG mitsamt dem EEG ist nur noch eine Farce. BM Altmaier setzt insofern immerhin auch an der richtigen Stelle an. Die Profiteure der ohnehin teueren  Energiewende, die sich jetzt auch noch entsolidarisieren, müssen als Nutznießer an erster Stelle an den Folgen und Kosten beteiligt werden. Diese Verabschiedung und Entsolidarisierung geht nicht!

Wissen Sie welche Bevölkerungsgruppe am meisten Zeter und Mordio wegen der Energiepreise schreit und gegen das EEG wettert? Die Armen? Nein, die normale Mittelschicht.

Und wer packt sich derzeit in großen Mengen Solarzellen auf das Dach des Reihenhäuschens? Die großen Konzerne? Nein, die Mittelschicht.
Titel: Re: Viel Kritik an Altmeier Vorschlag
Beitrag von: Energiesparer51 am 20. Februar 2013, 20:49:32
...
Das Konstrukt einer garantierten Einspeisevergütung für EEG Strom gibt es seit dem EEG 2000 und damit immerhin schon seit 13 Jahren. Da sind 20 Jahre nicht mehr lang.
...

Den Vorgänger des EEG, das Stromeinspeisungsgesetz gab es schon seit 1991

http://de.wikipedia.org/wiki/Stromeinspeisungsgesetz

Somit gibt es garantierte Preise für Strom aus erneuerbaren Energien bereits seit 22 Jahren.

Titel: Frontal21 - Altmeier würgt Energiewende ab
Beitrag von: Wolfgang_AW am 13. März 2013, 15:35:09
Strompreisbremse ohne Wirkung (http://www.zdf.de/Frontal-21/Strompreisbremse-ohne-Wirkung-27022266.html?mediaType=Artikel)

Zugehöriges PDF-Manuskript der Sendung vom 12.03.2013 (http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/27025716/1/data.pdf)

Zitat
Der Ökostrom wird an der Börse verramscht und der Verbraucher zahlt. Dieser Irrsinn geht weiter, daran ändert auch Altmaiers Strompreisbremse nichts.

Für echte Lösungen ist offenbar keine Zeit. Hauptsache man produziert im Wahlkampf die richtigen Schlagzeilen.

Sach ich doch - da wurde ein Wahl-Placebo mit heißer Nadel gestrickt, die inzwischen großen strukturellen Mängel werden nicht beseitigt.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW

Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Netznutzer am 13. März 2013, 20:13:34
Zitat
Dabei fallen neue Ökostrom-Anlagen bei den immer höheren Stromkosten kaum noch ins Gewicht. Denn nur rund die Hälfte der EEG-Umlage fließt in den Zubau neuer Anlagen. Dieser Anteil ist 2013 nur leicht gestiegen. Der Rest sind zum Beispiel Rabatte für die Industrie, von denen will der Minister ein paar streichen.

Dabei fallen neue Ökostrom-Anlagen bei den immer höheren Stromkosten...  Die Stromkosten an der Börse sinken, wird sogar im Artikel festgestellt.

Denn nur rund die Hälfte der EEG-Umlage fließt in den Zubau neuer Anlagen.  Das sind 2,64 ct/kWh. Das sind 10 Mrd. Euro!

Der Rest sind zum Beispiel Rabatte für die Industrie...   10 Mrd. € Rabatte für die Industrie. Das gebührenfinanzierte ZDF entwickelt sich immer mehr zum Öko-Diktator. Schlechte Recherche und grüne Propaganda ohne Nachzudenken rausposaunt.

Viel wichtiger ist doch: O-Ton Frontal21: Wenn Sie das vorher gewusst hätten, dass sich die Vergütung so verändert, hätten Sie dann investiert?
O-Ton Ewald Baar, Aufsichtsrat Energie für Saerbeck: Nein auf keinen Fall.

Ehrliche Antwort, die Kohle muss stimmen. Ein 3MW Windrad prozuziert in 21 Jahren Strom für 9,5 Millionen € Einnahmen. Bei einer 18%-igen Kürzung blieben nopch immer 8 Millionen €! Mit Marktprämienmodell entsprechend mehr. Baukosten höchstens 3 Mio €. Nur 5 Mio. € Überschuss, ohne Abschreibung usw. auf 20 Jahre, die können einem schon Leid tun, in Saerbeck.

Erfolgsstory EEG, gepaart mit ZDF, besser geht's kaum.

Aber ich bin mir sicher, einige Kommentatoren werden es dennoch toppen!

Aber keine Angst, unsere Umweltschützer aus der grün-roten Bundesratsseite werden es schon zu verhindern wissen Umweltschutz ist nämlich wichtig. Besonders in Hamburg. Es lebe die Heuchelei! http://www.welt.de/regionales/hamburg/article113665767/Umweltschuetzer-kritisieren-Hamburger-SPD-Senat.html und auch http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article114027639/Die-Umweltpolitik-wird-zerschlagen.html

Gruß

NN
Titel: Altmeiers seltsame Pläne
Beitrag von: Wolfgang_AW am 14. März 2013, 17:14:28
@NN

Ihre plakativen Rechenbeispiele sollten Sie schon genauer darlegen, das ist aber vermutlich gar nicht gewollt, da dann Ihre populistischen Ausführungen in sich zusammenfallen würden.

Damit die Datenbasis gleich ist, hier für Sie nochmal einige Punkte für Windkraftanlagen aus dem Gemeinsamen Vorschlag zur Dämpfung der Kosten des Ausbaus der Erneuerbaren Energien vom 13.02.2013 (http://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Erneuerbare_Energien/20130213_Eckpunktepapier_Strompreissicherung_bf.pdf)


Das heißt für die Wirtschaftlichkeitsberechnung auf dem bestehenden EEG eine Vergütung für Anlagen die zB 2014 ans Netz sollten eine Gesamt-Vergütung von 9,5 Ct/KWh

Wenn man nun beispielsweise für drei Anlagen eine jährliche Erzeugung von 20.000.000 KWh unterstellt, entspricht das einer Vergütung von jährlich 1.900.000 €. Darauf basiert die gesamte Planung, Kreditnahme und Brutto-Rendite von etwa 3-5%.

Nach dem Altmaier-Vorschlag kann nur noch mit 8 Ct/KWh gerechnet werden, das ergibt 1.600.000 Euro, also jährlich 300.000 Euro weniger und diese Vergütung wird zudem erst ab dem 6. Monat bezahlt. Fünf Monate gibt es den Marktpreis, der deutlich niedriger liegen dürfte.

Damit werden sich die Investoren (vor allem in Bürgerhand/kleine Invstorengruppen) sehr schwer tun solch ein Projekt noch durchzuziehen, da die Finanzierung in der Regel enger gestrickt ist.
So sieht es vermutlich auch auch für die Saerbeker aus, die richtigerweise gesagt haben, dass sie unter den neuen Bedingungen nicht investiert hätten. Wie Sie sagen - natürlich muss die Kohle auch stimmen - Investoren lassen ihr Geld eben nicht auf dem Girokonto liegen.

Zudem ja, wie Sie dem Beitrag entnehmen konnten, sich am ansteigen der EEG-Umlage überhaupt nichts ändert, da die genannten Punkte nicht die strukturellen Fehler berichtigen.

Auch werden die Industrieprivilegien dadurch nicht abbaut, noch wird die Weitergabe der Senkung der Strombeschaffungskosten an den nicht priviligierten Verbraucher gesichert.

Die "Strompreisbremse" ist also m.E. nur ein Zugeständnis an Großinvestoren.

Zudem sollen einige Änderungen rückwirkend auch für Bestandsanlagen in Kraft treten. Wo bleibt der Vertrauenschutz in ein Gesetz nach Inkraftreten?

Eine Klagewelle läßt grüßen!

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Netznutzer am 14. März 2013, 20:14:14
@ W AW

Entschuldigung, dass ich die schlecht recherchierten ZDF-Zahlen aufgriff, ich nehme nun Ihre sorgfältig zusammen gestellten;

20.000.000 kWh, 3 Anlagen, aufgrund dieser Zahle enrgibt sich eine Leistung pro Anlage von 3,9 MW. Ich setze die Baukosten der Dena an:

Zitat
Kosten

Die Kosten von Windenergieanlagen variieren je nach Nennleistung. Große Anlagen mit mehr als 1 Megawatt (MW) kosten 800 bis 1.000 Euro pro kW, kleine können bis zu 2.500 Euro pro kW kosten. Für eine Anlage mit 2,5 MW ergibt sich danach ein Preis von zwei bis 2,5 Millionen Euro.

Somit 10,5 Mio € Baujosten, 3,5 Mio pro Anlage. Von Ihnen neue errechnete schlechte Vergütung, 1,6 Mio €/Jahr.. Macht in 21 Jahren (Inbetriebnahmejahr nicht vergessen!!) 33,6 Mio € =5,6% Verzinsung des eingesetzten Kapitals, subventionsgesichert, risikolos! Selbst mit Marktwert kämen mindestens 16-20 Mio € zusammen.

Wer hat hier schlecht recherchiert?

EEG hat ausgedient, es dient nur noch Vergoldung des Allerwertesten für Einzelnen in allen Bereichenund und die Bindung des Wählerschaft an die entsprechenden, dieses System gutheißende Parteien. Denn an Subventionern gewöhnen ist so schön einfach, wenn man sie nicht bezahlen muss.

Erfolgsstory EEG immer dran denken!

Besten Dank für Ihr tolles Beispiel, ich hätte mir keine besseren Zahlen zusammen bauen können.

Gruß

NN
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Energiesparer51 am 14. März 2013, 20:53:33
@NN: Wieso soll so eine Investition risikolos sein? Trotz garantierter Abnahme und Vergütungshöhe (man muss sich bei rückwirkenden Änderungen fragen, ob das wirklich noch so ist) bestehrt doch für den Investor ein Schadensrisiko bis hin zum Totalschaden. Das kann man natürlich auch versichern aber auch zu einer 20 Jahre garantierten und damit 100%ig kalkulierbaren Prämie?
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: userD0010 am 15. März 2013, 08:00:10
Die einzig wahre Erfolgsstory ist die Zunahme des Volumens von Ollie. Der Rest wari, ist und bleibt Geschwafel.

Aber vor den Wahlen versuchen sich nahezu alle Profilneurotiker der politischen Kaste im Kundtun wählerbeglückenden Prognosen oder Schönfärberei ihrer Zahlen. Und inzwischen mausert sich Stan zum Rumpelstielzchen.
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: superhaase am 15. März 2013, 09:06:11
... =5,6% Verzinsung des eingesetzten Kapitals, subventionsgesichert, risikolos!
Ich möchte mal den Netzbetreiber sehen, der für 5,6% Kapitalverzinsung auch nur einen einzigen Strommasten aufstellt.
Netzbetreiber bekommen fast die doppelte Renidte garantiert, und zwar wirklich als Rendite garantiert, im Gegensatz zu Windparkbetreibern, die keine Rendite garantiert bekommen, sondern auch Verluste machen oder pleite gehen können, was durchaus vorkommt. Ich selbst bin an Windparks beteiligt, einer davon ist quasi pleite, da sehe ich keinen Cent wieder.
Wenn Sie, Netznutzer, also hier sagen, Investitionen in EE-Stromerzeugungsanlagen wäre ohne Risiko und es würde eine Rendite garantiert, dann lügen Sie.

Es ist schon lachhaft, dass hier ausgerechnet ein Netzbetreiber bzw. ein dort angestellter "Netznutzer" sich hier über die mageren Renditen der Windkraftbetreiber echauffiert.
Titel: Wahrheiten
Beitrag von: PLUS am 15. März 2013, 12:14:21
....
Wenn Sie, Netznutzer, also hier sagen, Investitionen in EE-Stromerzeugungsanlagen wäre ohne Risiko und es würde eine Rendite garantiert, dann lügen Sie.

Es ist schon lachhaft, dass hier ausgerechnet ein Netzbetreiber bzw. ein dort angestellter "Netznutzer" sich hier über die mageren Renditen der Windkraftbetreiber echauffiert.
@superhaase, ja, Sie bekommen nicht die "Rendite" überwiesen, nur garantiert über 50 ct für die kWh erzeugten PV-Stroms, egal was dieser wirklich Wert ist. Die Differenz zahlen andere. Für Sie als Stromerzeuger zum Profit für viele Stromverbraucher zum Nachteil und zum Schaden.

Das ist die Wahrheit, schlimm genug. 
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Wolfgang_AW am 15. März 2013, 14:23:37
@ W AW

Somit 10,5 Mio € Baujosten, 3,5 Mio pro Anlage. Von Ihnen neue errechnete schlechte Vergütung, 1,6 Mio €/Jahr.. Macht in 21 Jahren (Inbetriebnahmejahr nicht vergessen!!) 33,6 Mio € =5,6% Verzinsung des eingesetzten Kapitals, subventionsgesichert, risikolos! Selbst mit Marktwert kämen mindestens 16-20 Mio € zusammen.

Besten Dank für Ihr tolles Beispiel, ich hätte mir keine besseren Zahlen zusammen bauen können.

Gruß

NN


Nichts zu danken, gern geschehen  ;) - Fairerweise hätten Sie aber neben den Baukosten auch noch einen Hinweis auf einen weiteren Kostenfaktor geben können, der in der Finanzierung, und letztendlich für die Rendite, eine nicht unwesentliche Rolle spielt - nämlich die Betriebskosten!

Man denke nur z.B. an die Wartungskosten/Reparaturkosten die einen großen Anteil haben und während der Laufzeit sicher nicht geringer werden.
Weiter ist an Versicherungen, Steuern, Pachtgebühren, evtl. Betriebsführung und weitere zu denken.
Seriöse Kalkulationen gehen von Betriebs- und Wartungskosten von 1,5 bis 2 Prozent der Investitionskosten einer Anlage pro Jahr aus.

Und von wegen risikolos - lesen Sie doch einfach mal in dem Download Ratgeber für Windpark-Anleger Version: 18.03.2011 (http://www.energieverbraucher.de/files_db/1300471869_4207__12.pdf)

Zitat
Viele Windparks, die in den vergangenen Jahren (insbesondere 1999 – 2004) aufgelegt wurden, haben
mit mehr oder weniger starken Liquiditätsproblemen zu kämpfen. Die Ursachen sind vielfältiger
Natur: zu optimistische Ertragsprognosen, sechs schwache Windjahre in Folge (2001 – 2006) höhere
Wartungs-, Instandhaltungs- und Versicherungskosten als geplant, zu hohe Investitionskosten (und
damit zu hoher Kapitaldienst) usw.

Wenn Sie nun noch ein bißchen weiterlesen, sollte auch Ihnen klar werden, dass eine Vielfalt an Risiken besteht, für die gerne eine vernünftige Verzinsung des eingesetzten Kapitals gefordert werden darf.

Es ist eben nicht damit getan, nur die EEG-Vergütung im Auge zu haben.

Fazit: Von risikolos und garantierter Rendite kann überhaupt keine Rede sein, vor allem wenn einem nach einer seriösen Planung Röslers/Altmaiers Strompreisbremse in die Parade fährt.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Netznutzer am 15. März 2013, 16:04:14
@ W AW

Zitat
Fairerweise hätten Sie aber neben den Baukosten auch noch einen Hinweis auf einen weiteren Kostenfaktor geben können, der in der Finanzierung, und letztendlich für die Rendite, eine nicht unwesentliche Rolle spielt - nämlich die Betriebskosten!

NEIN, @ W AW, eben nicht, denn all das, was Sie aufzählen, fällt bei jeder anderen Form der Energieerzeugung (wie immer: ausser PV) auch an und verursacht dort denselben oder höheren Aufwand. Nur dass bei Nicht-EEG-Erzeugung dies aus Marktpreisen im benachteiligten Wettbewerb erwirtschaftet werden muss, die derzeit halb so hoch sind wie die geplante Winderzeugungsvergütung. Und wenn unsere verhassten Vier mit ihren Erzeugungsanlagen zu Marktpreisen Milliarden verdienen, dann braucht mir hier niemand ein Taschentuch für WKA-Betreiber aus dem Kreuz zu leiern, die mit dem doppelten Satz vergütet werden sollen, 100% Einspeisegarantie zu jeder Zeit haben und für Abschaltungen, den nicht erzeugten Strom zum EEG-Satz vergütet zu bekommen "als ob eingespeist worden wäre". Na wenn das keine Risikoübenahme ist. Diese Gejammere à la superhaase und pitti wie arm dran die EEG-Einspeiser sind ist out. Wenn wir uns die tolle Diskussion über Netzparität ansehen, speist jede EEG-WKA unterhalb der sogen. Netzparität ein, wo doch ein jeder weiss, dass dann gar keine Förderung mehr erforderlich ist, abgesehen von den Vorgenannten. WKA's laufen bereits an Binnenstandorten unterhalb von 6 ct/kWh profitabel.

Geld verliert man auch an Börsen, bei Banken, in Spielcasinos, sogar unter dem Kopfkissen. Wenn Manager von Windfonds nicht rechnen können, kann dies wohl kaum eine höhere EEG-Vergütung zur Folge haben.

Der einzige Weg kann nur heissen, weg von der Subventionsmentalität!

Bis dahin bleibt natürlich unser EEG die Erfolgsstory, und danach noch viel mehr.

Gruß

NN
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Energiesparer51 am 15. März 2013, 17:34:38
..., 100% Einspeisegarantie zu jeder Zeit haben und für Abschaltungen, den nicht erzeugten Strom zum EEG-Satz vergütet zu bekommen "als ob eingespeist worden wäre". Na wenn das keine Risikoübenahme ist.  ....

NN

Die Abschaltungen sind im Einspeisemanagement ausschließlich aufgrund (noch) vorhandener Netzengpässe vorgesehen. Die Netzbetreiber müssten die Netze eigentlich so ausbauen, dass keine Abschaltungen notwendig sind. Das geschieht wohl nicht immer. Erneuerbare Energien zu bevorzugen und den Verbrauch fossiler Energien zu reduzieren war schließlich Ziel von Stromeinspeisungsgesetz und EEG.

Bei weiter steigendem EEG-Anteil an der Einspeisung wird der Netzausbau nicht die einzige Begrenzung bleiben können.

Mehr noch als dem PV-Anlagen-Besitzer (der Kleinanlagenbesitzer mit 70% Begrenzung erhält für die Abregelung gar nichts) und dem Onshore-Windanlagen-Betreiber zustehend, hat der sonst so gegen Subventionen wetternde Wirtschaftsminister Absicherungen für die Offshore-Windanlagenbauer durchgesetzt, nachdem die bei der letzten EEG-Novelle ohnehin schon besonders gepampert wurden. Und wer investiert in Offshore-Windparks?
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: superhaase am 15. März 2013, 18:35:53
Wenn wir uns die tolle Diskussion über Netzparität ansehen, speist jede EEG-WKA unterhalb der sogen. Netzparität ein, wo doch ein jeder weiss, dass dann gar keine Förderung mehr erforderlich ist, abgesehen von den Vorgenannten.
Stellen Sie sich eigentlich absichtlich dämlich oder haben Sie das mit der Netzparität wirklich nicht verstanden?
Ich hätte Sie schon für etwas intelligenter und informierter gehalten, zumindest erwecken Sie den Eindruck, wenn Sie über andere Themen als erneuerbare Energien schreiben, wie z.B. über Netzentgelte und Regelungen, die mit dem Netz zu tun haben.
Warum also schreiben Sie dann beim Thema erneuerbare Energien absichtlich dauernd solchen Stuss?
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Wolfgang_AW am 16. März 2013, 15:38:15
@ W AW

Zitat
Fairerweise hätten Sie aber neben den Baukosten auch noch einen Hinweis auf einen weiteren Kostenfaktor geben können, der in der Finanzierung, und letztendlich für die Rendite, eine nicht unwesentliche Rolle spielt - nämlich die Betriebskosten!

NEIN, @ W AW, eben nicht, ...

NN

Eben doch, wenn man die betriebswirtschaftliche statt der ideologischen Brille aufhat.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Wahrheiten
Beitrag von: superhaase am 16. März 2013, 18:46:32
@superhaase, ja, Sie bekommen nicht die "Rendite" überwiesen, nur garantiert über 50 ct für die kWh erzeugten PV-Stroms, egal was dieser wirklich Wert ist. Die Differenz zahlen andere. Für Sie als Stromerzeuger zum Profit für viele Stromverbraucher zum Nachteil und zum Schaden.

Das ist die Wahrheit, schlimm genug.
Die 51,8 ct/kWh, die ich für eingespeisten PV-Strom bekomme, sind nicht zum Nachteil oder Schaden für viele Stromverbraucher. Das ist wieder einmal Ihre typische blödsinnige Hetze.

Die EEG-Förderung der PV hatte und hat zum Ziel, durch eine ausreichend hohe garantierte Einspeisevergütung privates Kapital in neue Stromtechnologien zu locken, um diese als Alternative zu konventionellem, dreckigem Strom aufzubauen, so dass diese wettbewerbsfähig werden und die dreckigen Stromerzeugungstechniken ablösen können.
Bei der PV hat das wunderbar funktioniert, sie nähert sich sehr schnell dem Förderungsende und ist schon jetzt billiger als Offshore-Windstrom, und hat auch die Netzparität schon erreicht.
Das Geld, das die Verbraucher für die PV-Förderung zahlen ist also eine sehr gute Investition in die Zukunft und es zahlt sich mehrfach für die Verbraucher aus: Der EE-Strom wird in Zukunft billiger sein als der konventionelle Strom, und außerdem wird die Umwelt drastisch von der dreckigen konventionellen Stromerzeugung entlastet und schließlich ganz befreit werden.
Das ist zum Nutzen und Vorteil der Stromverbraucher und auch der "Nicht-Stromverbraucher" - sprich zum Vorteil aller Menschen.

Aber das wollten Sie noch nie verstehen. Sie hetzen nur immer stupide weiter mit Ihren unsinnigen Schwadronaden.
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Cremer am 17. März 2013, 19:18:16
Zitat
Der EE-Strom wird in Zukunft billiger sein als der konventionelle Strom

Ja nur weil der konventionelle Strom zwischenzeitlich wahnsinnig teuer geworden ist. ;D ;D ;D
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Wolfgang_AW am 18. März 2013, 13:50:47
Zitat
Der EE-Strom wird in Zukunft billiger sein als der konventionelle Strom

Ja nur weil der konventionelle Strom zwischenzeitlich wahnsinnig teuer geworden ist. ;D ;D ;D

 8) 8) 8) 8)

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Josep Göppel MDB kritisiert Altmaier
Beitrag von: Wolfgang_AW am 19. März 2013, 15:17:48
Bundestagsrede vom 28. Februar 2013

Die Strompreisbremse darf keine Ausbaubremse werden (http://www.goeppel.de/reden/2013/die-strompreisbremse-darf-keine-ausbaubremse-werden.html?PHPSESSID=4a789fee86eed56808bf58e2d9408ddc)

Zitat
Viertens ist es weiterhin für uns entscheidend, wie die neue Stromvermarktung gestaltet werden kann. Wer sich mit Praktikern an der Basis unterhält, der merkt, dass sich zwei Vorschläge immer stärker herauskristallisieren. Der eine ist: Wir dürfen nicht den gesamten erneuerbaren Strom über die Börse ziehen. Vielmehr müssen wir versuchen   so wie es in der Realität bereits stattfindet  , möglichst vorher große Anteile regional direkt zu vermarkten. Der zweite Vorschlag bezieht sich auf das Desaster beim europäischen Emissionshandel. Solange er nicht wieder funktionsfähig ist, müssen wir auf die Energiemengen, die in Leipzig an der Börse angeboten werden, eine Abgabe auf die einzelnen Energiearten erheben, je nach Klimabelastung, um Wettbewerbsfähigkeit und Wettbewerbsgerechtigkeit zu gewährleisten.
...
Hier der Gegenvorschlag von Josef Göppel zur Strompreisbremse von Peter Altmaier und Philipp Rösler
28. Februar 2013 – Josef Göppel hält sowohl den ersten Entwurf zur Strompreissicherung von Bundesumweltminister Peter Altmaier, als auch den mit dem Bundeswirtschaftsminister abgestimmten zweiten Vorschlag für einen faktischen Stopp der Energiewende.

...
Eigenverbrauch ist keine Endsolidarisierung! Er trägt zur Netzstabilisierung bei und senkt die Kosten des Netzausbaus. Deshalb darf es zu keiner pauschalen Abgabe für alle Anlagen kommen. Stattdessen soll die Abgabe nach dem spezifischen Klimagasausstoß der eingesetzten Technik gestaffelt werden. Nur so lässt sich der Strom aus angekauften Kohlekraftwerken, der als Eigenverbrauch geltend gemacht wird, verursachergerecht bewerten.

...
Entscheidend für die Zukunft ist ein Strommarktdesign, das der dezentralen Erzeugung besser gerecht wird. Das Paradoxon steigender EEG-Kosten bei sinkenden Börsenstrompreisen muss aufgelöst werden. Das Institut für Zukunftsenergiesysteme in Saarbrücken legte dazu vor kurzem einen Vorschlag vor, der weiterführen kann.
Danach würde der erneuerbar erzeugte Strom nicht mehr unmittelbar der Börse, sondern den regionalen Stromverkäufern zugewälzt. Diese würden Angebot und Nachfrage schon auf regionaler Ebene weitgehend ausgleichen. Das soll zu realen Preisen im 15-Minuten-Takt geschehen. Die Lücke zur EEG-Vergütung fiele dadurch erheblich kleiner aus.

Solange der europäische Emissionshandel nicht funktioniert, muss außerdem den an der Börse angebotenen Strommengen ihre spezifische Klimabelastung aufgeschlagen werden.
Für unsachlich und politisch schädlich hält Göppel auch die Behauptung, die Energiewende würde bis Ende der 30er Jahre 1 Billion Euro kosten.
Das Mindeste wäre, die Einsparung beim Kauf von Kohle, Öl und Gas gegenzurechnen. Die Erneuerbaren Energien ersparen bisher schon jährlich 10 Prozent oder 8 Milliarden Euro dieser Kosten, obwohl sie erst 7 Prozent des Primärenergiebedarfs ausmachen. In 30 Jahren wird Deutschland auf diese Weise mehr als 1 Billion an Importkosten einsparen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Energiepreisverdächtig - diesmal der nächste Preis an Josef Göppel
Beitrag von: PLUS am 19. März 2013, 16:23:54
Was sind das nur für Durchschnittsrechenkünstler. Vermutlich wissen sie es besser, aber es geht um das eigene Klientel, das beschützt und bedient werden will. Was nutzt eine sporadische Netzstabilisierung oder Netzentlastung durch Wind- und PV-Strom, wenn ebenso sporadisch das Gegenteil eintritt. Wenn die Sonne bei Nacht und Nebel nicht scheint und Flaute herrscht braucht es Leitungen mit voller Kapazität, die den Strom aus der Ferne und von den Ersatzkraftwerken zum Verbraucher transportieren. 

Bisher hat die Wirklichkeit die Prognosen genannten "Behauptungen", was die Kosten und die Belastungen der Verbraucher betrifft, immer übertroffen. Wenn es um die Kosten geht, da macht Josef Göppel Peter Altmaier einen Vorwurf, weil dieser die Aufsummierung für sich vorgenommen und eine Billon Euro genannt hat. Gleichzeitig nennt Göppel selbst die Summe von einer Billion, die bei den Importkosten angeblich eingespart werden können. Was ist da jetzt seriöser, wahrscheinlicher oder glaubwürdiger?

Eine Billion plus, eine Billion minus, das wäre ja ein Nullsummenspiel. Warum zahlen wir dann überhaupt diese Umlage. Ist die Politik nicht in der Lage, das zu steuern.  Wenn wir als Verbraucher heute die Kosten zahlen Herr Göppel, wer hat dann den Nutzen?  Es passt in die Landschaft, also doch eine Enteignung zu Gunsten Dritter. Ich glaube nicht an die Nutznießer in ferner Zukunft. Die Profiteure zu Lasten Dritter sind gegenwärtig.
Titel: Re: Energiepreisverdächtig - diesmal der nächste Preis an Josef Göppel
Beitrag von: Wolfgang_AW am 19. März 2013, 17:10:44
Warum zahlen wir dann überhaupt diese Umlage. Ist die Politik nicht in der Lage, das zu steuern.

Denken Sie nochmal drüber nach- was glauben Sie, wo wäre die Energiewende heute ohne jegliche Umlage???

Wir hätten heute nach wie vor die zentralistischen "Grossen Vier" evtl mit einer Selbstverpflichtung ( siehe PKW-Emissionen) die Energiewende im Sinne der Politik selbst zu stemmen. Realisation in ferner Zukunft, wenn überhaupt.
Der Strompreis wäre heute ebenso hoch, möglicherweise höher und im Kraftwerkspark hätte sich kaum was gerührt.

Immer dran denken - Erfolgsstory EEG (bis auf die politischen/Röslerischen Auswüchse)

Dieses darauf herumreiten, dass die Großindustrie Deutschland verlassen würde, ist doch geradezu grotesk. Wohin sollte sie denn wollen?
Nach Frankreich?? Viel Spaß! Möglicherweise niedrigere Strompreise, dafür 35 Stundenwoche und ständig streikbereite Arbeitnehmer. Dazu im Land nahezu Nullwachstum und noch höhere Schulden.
Ins deindustrialisierte Großbritannien? Viel Spaß! Nach Italien? Spanien, Portugal? Viel Spaß! WOHIN??
Nach Rumänien, Bulgarien, Ukraine??? Infrastruktur ich danke dir! Polen, Ungarn, Tschechische Republik? Na denn mal los!

Wir sind ein hochindustrialisiertes Land mit hervoragend ausgebildeten, motivierten Arbeitnehmern und einer guten Infrastruktur im Herzen Europas. Was kann es für die Industrie besseres geben?

Dank der EEG-Umlage haben wir eine wachsende Dezentralisierung der Stromproduktion, welche unserer Umwelt gut tut, uns unabhängiger von Öl und Gas macht, unserem Land wirtschaftliche Vorteile bringt und falls die Politik endlich eine vernünftige Novelle des EEG hinbringen würde auch für die Zukunft vernünftige Strompreise.

Legen Sie doch endlich mal dar, wie Sie sich die Energiewende vorstellen, vor allem bei welchen Kosten und wie sie zu schultern wären. Nur ständig nölen ohne konstruktive Vorschläge ist einfach armselig.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Energiepreisverdächtig - diesmal der nächste Preis an Josef Göppel
Beitrag von: superhaase am 19. März 2013, 17:38:10
Legen Sie doch endlich mal dar, wie Sie sich die Energiewende vorstellen, vor allem bei welchen Kosten und wie sie zu schultern wären. Nur ständig nölen ohne konstruktive Vorschläge ist einfach armselig.
Da können wir bei PLUS lange warten.
Er hat trotz mehrfacher sachlicher Aufforderung zu konstruktiver Kritik noch nie etwas Brauchbares bzgl. Energiewende geliefert, sondern mosert immer nur in derselben Leier herum.
Titel: Altmeiers Strompreisbremse laut "Welt" vorerst gescheitert
Beitrag von: Energiesparer51 am 21. März 2013, 18:59:13
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article114626611/Strompreisbremse-vorerst-gescheitert-Bestandsschutz-fuer-Anlagen.html
Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: egn am 22. März 2013, 11:54:45
Wenn dem Herrn PLUS die Strompreise nicht passen, dann soll er doch mit der Industrie, die angeblich die Preise für den Strom nicht mehr bezahlen kann, gleichzeitig haber hohe Gewinne erzielt und utopische Managergehälter bezahlen kann, mit ins angeblich billige Ausland ziehen. Niemand hält sie auf und niemand wird ihnen nach weinen.

Alle werden problemlos durch diejenigen ersetzt werden, die aus dem Ausland nach D kommen, weil eben die Höhe des Strompreises eben nichts über die Wettbewerbsfähigkeit, die Arbeitslosigkeit, Bildung, Sozialstandard, Wohlstand, usw. in einem Land aussagt.
Titel: Altmeier meint, er hätte schon Einiges erreicht
Beitrag von: Energiesparer51 am 04. April 2013, 22:13:01
http://www.welt.de/politik/deutschland/article114921536/Trotzdem-habe-ich-schon-einiges-erreicht.html
 ???
Titel: Kanzleramt gibt Strompreisbremse auf
Beitrag von: Energiesparer51 am 20. April 2013, 21:24:16
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiepolitik/energiekosten-kanzleramt-gibt-strompreisbremse-auf-12156158.html  ;D :'( :)

Titel: Re: Altmeier hat seltsame Pläne
Beitrag von: Energiesparer51 am 06. Juni 2013, 20:11:44
http://www.welt.de/wirtschaft/article116897988/Altmaier-lobt-Siemens-fuer-Energieschelte.html?wtmc=stickyticker2

Dabei profitiert die Industrie eher von gesunkenen Börsenpreisen und der EEG-Umlagebefreiung.