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Energiepolitik => Erneuerbare Energie => Thema gestartet von: Netznutzer am 02. April 2012, 11:01:44

Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 02. April 2012, 11:01:44
Q-Cells will mit Insolvenz Schuldenlast abstreifen

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article106141768/Q-Cells-will-mit-Insolvenz-Schuldenlast-abstreifen.html

Nach einem Jahrzehnt exorbitanter Subventionen in eine Totgeburt zeigt sich, dass es sich nicht lohnt, Wenn selbst hier von PV-Freunden die Meinung geteilt wird, dass die Förderung der Vergangenheit viel zu hoch war, und trotzdem geht einer nach dem anderen Pleite, muss doch auch dem Letzten klar sein, die PV-Subvention und die PV-Förderung gehört abgeschafft.

Gruß

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 02. April 2012, 11:10:09
Den Zusammenhang zwischen der Pleite eines Herstellers und der daraus zu fordernden Abschaffung der PV-Förderung müssten Sie erst mal erläutern.
Irgendwie schreiben Sie diesbezüglich immer nur wirres Zeug.

Legen Sie doch mal in vernünftigen und lesbaren Sätzen dar, warum man die PV-Förderung abschaffen soll, weil einzelne PV-Unternehmen insolvent geworden sind.
Vielleicht kann man ihre Gedankengänge dann nachvollziehen und darüber vernünftig diskutieren.
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: stromparadies am 02. April 2012, 11:59:44
Hallo @Netznutzer,
ich kann Ihre Sorgen und Ängste absolut nachvollziehen und kann im Gegensatz zu @Superhaase Ihre Sätze vernünftig lesen.
Und Sie haben ja auch Recht. Diese PV Industrie ist am Ende, eben weil diese Industrie nur subventioniert am Leben gehalten wird. Die Chinesen graben nur noch den Rest ab und dann ist Ende mit dieser Industrie, die nur dazu gedient hat, den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen und einige wenige reich zu machen.
Der Markt reinigt sich immer von allein. Da hilft auf Dauer auch keine Politik oder sonst etwas. Das war schon immer so und wird auch so bleiben.

Mahlzeit allerseits. ;)
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 02. April 2012, 12:23:22
Der Markt reinigt sich immer von allein.
Womöglich ist die absolute radikale und ungeregelte Marktwirtschaft das Heil der Welt?
Die Finanzkrise seit 2008 haben Sie, lieber Stromparadies, noch miterlebt, oder war das vor Ihrer Zeit?

Sie leben wohl im Stromparadies. ;)

Na da haben Sie ja einen kompetenten Mitstreiter gefunden, Netznutzer - gratuliere!
Es geht nichts über kompetente Kompetenzkompetenz. ;)
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 02. April 2012, 12:37:00
Zitat
Original von Netznutzer
Q-Cells will mit Insolvenz Schuldenlast abstreifen

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article106141768/Q-Cells-will-mit-Insolvenz-Schuldenlast-abstreifen.html

Nach einem Jahrzehnt exorbitanter Subventionen in eine Totgeburt zeigt sich, dass es sich nicht lohnt, Wenn selbst hier von PV-Freunden die Meinung geteilt wird, dass die Förderung der Vergangenheit viel zu hoch war, und trotzdem geht einer nach dem anderen Pleite, muss doch auch dem Letzten klar sein, die PV-Subvention und die PV-Förderung gehört abgeschafft.

Gruß

NN

Gehört abgeschafft wie auch alle Subventionen direkt oder indirekt in
Kernkraft, Kohle, Gas usw.
Weiterhin sind alle Beschaffungs- und auch die Wiederbeschaffungskosten
transparent einzupreisen.
Dies inkl. der Kosten für sogenannte \"friedensbildende Maßnahmen\"
und natürlich auch für die Beseitigung der Umweltschäden und Umweltfolgeschäden.

Und dann nehmen wir mal den Taschenrechner
und rechnen nach.

Es ist ja so billig......
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: stromparadies am 03. April 2012, 09:46:11
Wie werden aus acht Milliarden Euro binnen knapp fünf Jahren nur noch 40 Millionen? Durch Gründung eines Subventions-fressenden Solarkonzerns, dessen anschließenden Börsengang, einer folgenden vermeintlich gigantischen Wertsteigerung, den Lügen aus der Politik und dem anschließenden weltfremden Einstieg in die sogenannte Energiewende.

Logisch ist der Verlauf zwar nicht, aber konsequent. Wer sein Haus auf Sand baut, muss beim ersten großen Regen eben damit rechnen, dass ihm die Hütte unterspült wird und ruckzuck in sich zusammenkracht. Die Analogie ist interessant: Solarzellen werden nämlich aus Sand hergestellt, genauer gesagt aus Silizium. Die Investition in diese Branche war also in doppelter Hinsicht nicht sonderlich schlau, denn Sand und Subventionen allein machen noch keinen Sommer.

Für alle Gegner der verlogenen Erneuerbaren Energien ist wieder einmal ein Sektfrühstück angesagt. So schön das vielleicht auf den ersten Blick klingt: Würden die verschleuderten Milliardensubventionen auf den Sektpreis umgerechnet, könnte sich wohl selbst ein reicher Mann kein ganzes Glas davon leisten.

Gegenüber dem Billionengrab Euro nimmt sich die Photovoltaikbranche zwar äußerst bescheiden aus, dennoch wurden Kritikern zufolge bereits mehr als 100 Milliarden Euro in den sprichwörtlichen Sand gesetzt – ein Großteil dieser Gelder muss erst noch in der Zukunft erwirtschaftet und den Subventionshamstern in den Rachen geworfen werden.
Doch vielleicht kommt es ja völlig anders. Die meisten Solarschafe argumentieren Zweiflern gegenüber stets damit, dass ihre Subventionen für 20 Jahre staatlich garantiert seien. Nun, wer bei Q-Cells kaufte, dachte wohl auch, er könne im Fehlerfalle defekte Solarpanele auf Garantie austauschen lassen. Nach der Q-Cell-Insolvenz wird das jedoch nicht mehr funktionieren.

Wer wird im Falle einer Insolvenz der BRD denn dann in Zukunft die unzähligen Solarschafe finanzieren? Dass unser Land pleite gehen kann glaubt heute noch fast niemand. Und dies, obwohl gerade erst Griechenland eindrücklich demonstrierte, wie so etwas in abgeschwächter Form abläuft. Es bleibt jedoch jedem selbst überlassen, ob er für immer und ewig diesem korrupten und bereits halbbankrotten Staatsgebilde BRD Vertrauen schenkt.

Diese laufende Marktbereinigung im Solarbereich wäre auch dann abzusehen gewesen, wenn die Subventionsgießkanne nicht so schnell gedrosselt worden wäre. Aber im Gegensatz zu anderen Branchen wird dieser Bereich ohne weitere Subventionen nicht einfach nur bereinigt, sondern völlig eliminiert. Photovoltaik ist eine teure Spielerei, nichts weiter. Die protzigen Hersteller lernen gerade ihre Lektion.
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Zeus am 03. April 2012, 10:31:53
@stromparadies
Obwohl ich Ihrer Argumentation im Großen und Ganzen nicht folgen kann, möchte ich Ihrem letzten Satz hinzufügen, dass auch die Börsenspekulanten, die sich gierig auf diese Branche geworfen haben, eine weitere Lektion lernen. Und das ist gut so.
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 03. April 2012, 11:34:51
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article106149634/Q-Cells-duerfte-nicht-die-letzte-Solar-Pleite-sein.html

Gruß

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Cremer am 03. April 2012, 13:33:18
Nun, dies ist der Lauf der Dinge, wenn z.B. in China günstiger produziert werden kann.

Es war doch nur eine Frage der Zeit, wann dies eintritt. Die chinesen sind eben clever
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 03. April 2012, 14:04:46
Ich denke, dass die derzeitigen Pleiten der PV-Hersteller ganz unabhängig von der aktuellen Kürzung der deutschen PV-Förderung zustandegekommen sind.

Es ist m.E. nicht anzunehmen, dass mit der bisher noch geltenden EEG-Förderung, die ja auch schon weitere erhebliche Senkungen der Einspeisevegütungen vorsah, der PV-Zubau in Deutschland so enorm angestiegen wäre, dass die weltweiten Überkapazitäten an PV-Modulproduktion durch den deutschen Markt auszulasten gewesen und somit höhere Preise für die deutschen Produzenten durchzusetzen gewesen wären.
Die Marktbereinigung war abzusehen und auch schon seit längerem in der gesamten Branche erwartet worden.

Im Gegenteil:
Die Auswirkungen der aktuellen PV-Kürzungsdiskussionen seit Ende letzten Jahres sind , der FDP sei Dank ;), wohl eher, dass in Deutschland seit Dezember 2011 in einer erneut angeheizten Torschlusspanik ein PV-Zubauboom sondergleichen im Gange ist, der den deutschen Markt sicherlich stärker aufgeblasen hat, als er sich ansonsten in aller Ruhe entwickelt hätte.
Daher kann man die aktuelle Kürzungsdiskussion durchaus als kurzfristige Konjunkturstütze für die deutsche PV-Industrie bezeichnen, ohne die manche Pleite wohl noch früher gekommen wäre - oder noch weitere Pleiten schon eingetreten wären.

ciao,
sh
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Zeus am 03. April 2012, 18:42:36
Und schon hat der Nächste, namentlich \"Phoenix Solar\",  gravierende Finanzprobleme. Siehe auch hier :
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/tid-25427/krise-in-der-solarbranche-angst-vor-weiteren-pleiten_aid_732112.html

Die Aktie von \"Phoenix Solar\" ist seit gestern um 22% gefallen.
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Cremer am 03. April 2012, 20:23:40
da muss ich superhaase ausnahmsweise mal recht geben :)
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 03. April 2012, 23:18:41
Zitat
Original von Cremer
Nun, dies ist der Lauf der Dinge, wenn z.B. in China günstiger produziert werden kann.

Es war doch nur eine Frage der Zeit, wann dies eintritt. Die chinesen sind eben clever

Und noch besser subventioniert als die deutsche PV-Industrie


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 04. April 2012, 07:19:12
Zitat
Und noch besser subventioniert als die deutsche PV-Industrie

Dann kann ja wohl nur die Antwort von der Politik mit Einfuhrzöllen und von int. Gerichten die richtige sein. Es kann und darf nicht vom deutschen Stromverbraucher, der diesen Irrsinn über EEG bezahlen darf, und darüber hinaus die Einwohner der betroffenen Länder über direkte Subventionen, Steuerausfälle und jetzt sogar noch über Bürgschaften, und alle über ihre Beiträge zu den Sozialversicherungssystemen die Lösung sein. Da es aber keine Ambitionen dahin gibt, abgesehen von Aspeck & Friends in Amiland, scheint der Subventionsvorwurf wohl irgendwie nicht belegbar zu sein. Es gibt schliesslich int. Handelsabkommen.

Ein Subventionswettlauf kann wohl nicht die richtige Antwort sein.

Gruß

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 04. April 2012, 11:39:24
Möglicherweise geht es gar nicht mehr um die Belegbarkeit (siehe USA) von Dumpingpreisen über sehr günstiger Kredite für Chinas Solarindustrie, sondern um eine rein wirtschaftliche Abwägung, inwieweit bei entsprechendne Strafzöllen der Schaden eher vergrößert als verbessert würde.

Über Eines sind sich wohl alle im Klaren, China sitzt am längeren Hebel, was auch die verhaltene Reaktion des US-Handelsministeriums mit den sehr moderaten Strafzöllen zeigt.

Und was Q-Cells anbelangt, da sollte man sich mal folgenden Artikel auf der Zunge zergehen lassen.

 (http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:insolventer-solarkonzern-wie-q-cells-sich-in-die-pleite-beraten-liess/70018377.html)
Wie Q-Cells sich in die Pleite beraten ließ

Zitat
Millionen und Abermillionen hat Q-Cells seit dem Beginn der Krise vor vier Jahren in Unternehmensberater, Investmentbanker, Insolvenzberater, Krisen-PR-Spezialisten und Rechtsanwälte investiert. Wie viel genau, teilte der Konzern bis Redaktionsschluss am Dienstag nicht mit. Fest steht: McKinsey, die Sanierungsberatung Alvarez & Marsal, das Insolvenzbüro Görg, die Investmentbank Houlihan Lokey, Berater vom Finanzinvestor Blackstone, die Kanzleien Freshfields, Hengeler Mueller - sie alle haben an der Krise des Solarkonzerns gut verdient. Und je tiefer die Krise wurde, desto mehr Berater holte Q-Cells.
(...)
Trotzdem hätte das Unternehmen weiter an dem Konzept festgehalten, statt nach Alternativen zu suchen. \"Das war eine unglaubliche Fehleinschätzung des Vorstands und der Berater, Kanzleien und Restrukturierungsexperten, auf die er hört.\"
(...)
Cen kam ebenfalls als Interimsmanager von Alvarez & Marsal zu Q-Cells. Seine Aufgabe: Sanierung. Der Betriebswirt mit türkischen Wurzeln begann seine Karriere 1995 bei der Unternehmensberatung McKinsey. ...
Bei Q-Cells verdient der 46-Jährige Millionen. Allein 2011 bekam er fast 1,7 Mio. Euro, davon mehr als 650.000 Euro als erfolgsabhängiger Bonus. Q-Cells schrieb im gleichen Zeitraum bei rund 1 Mrd. Euro Umsatz einen Verlust von 850 Mio. Euro, der Aktienkurs fiel um 80 Prozent auf Penny-Stock-Niveau.

Was da allein an Beraterhonoraren geflossen geht doch auf keine Kuhhaut. Da kann man sich doch wirklich fragen, weshalb ein ehemaliger Consultant (neben seinem hohen eigenen Gehalt + Boni) die halbe Beratungsfirmenbranche beschäftigt und gut versorgt hat.


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 07. April 2012, 22:48:03
http://www.welt.de/wirtschaft/article106162743/Solarzeitalter-endet-industriepolitisch-im-Fiasko.html

Gruß

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 19. April 2012, 12:35:34
http://www.insolvenz-ratgeber.de/odersun-ag-vorlaeufige-insolvenzverwaltung-angeord/2012/04/18/

Gruß

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 14. Mai 2012, 17:32:12
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article106310133/Pleitewelle-in-Solarbranche-erwischt-auch-Sovello.html

Zitat
Der Ruf nach Staatshilfe wird lauter.

Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren, kurz EEG.

Erfolgsstory EEG, immer dran denken.

Gruß

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 15. Mai 2012, 12:03:16
Zitat
Original von Netznutzer
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article106310133/Pleitewelle-in-Solarbranche-erwischt-auch-Sovello.html

Zitat
Der Ruf nach Staatshilfe wird lauter.

Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren, kurz EEG.

Erfolgsstory EEG, immer dran denken.

Gruß

NN

Nö!

eher konventionelle Energiewirtschaft.
Über Jahre hohe und überhöhte Gewinne gemacht.
Wenig bis nix in die Netze investiert.
Netze verkauft.
Und nun soll der Michel nochmal für den Ausbau zahlen.
Obwohl dies über Netznutzungsentgeld schon geschehen ist.
Seit mehr als 10 Jahren gibt es das EEG. Die Ziele waren bekannt.
Wieso wurde nix gemacht? Wieso wurde das Geld in Abentuer sonstwo
bzw. in Ausschüttung an Anteileigner gesteckt anstatt zu investieren.

Es gibt weltweit heute 372 Modulproduzenten.
Nicht alle werden überleben. Auch nicht in China.

Die Produktion von Silizium, Wafern, Zellen und Modulen ist ein
vollautomatisierter Prozess. Bei solch einer
Produktion liegen die Kosten für die Arbeitskraft im Verhältnis zu den
Restlichen Kosten im niedrigen einstelligen Prozentsatz.

Insofern egal wo die Produktion steht.

Wie einige User erkannt haben liegen die Gründe für die diversen Insolvenzen
wo ganz anders. Bemüht man Google liest man einiges über Qualitätsprobleme bei First Solar und durchgeführten Modultausch.
Andere Unternehmen haben einfach auf die falsche Technologie gesetzt.
z.Bsp. EPV Solar GmbH, Sunfilm in Großröhrsdorf. usw.

Verschiedene Technologien wie amorph Si, CIGS, CIS, CDTE, Kristallin Si, mikroamorph Si sind an den Start gegangen. nun überlebt die effizienteste
der Technologien und natürliche innerhalb der effizientesten Technologien
die fittesten Unternehmen.
Das ist ein normaler Vorgang.

Auch wenn das einige User nicht warhaben wollen.......
Wir stehen erst am Anfang des solaren Zeitalters.
Die Chinesen haben das erkannt und handeln entsprechend.

Unsere Freunde und Sympatisanten der konventionellen Erzeugung nicht.
Wir geben für die Interessen einiger weniger und das rückwertige Denken
Dieser Menschen eine hart erarbeitete Technologieführerschaft auf.

Ob das so toll und fortschrittlich bzw. auch kostensparend ist.
Nun ja zweifel bleiben aber der Mob ist befriedigt.
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 23. Mai 2012, 12:00:32
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article106361765/Solarunternehmen-Inventux-meldet-Insolvenz-an.html

http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/pleitewelle-in-solarbranche-haelt-an-auch-inventux-meldet-insolvenz-an_aid_756716.html

Zitat
In Deutschland ließen sich Solarmodule nicht mehr kostendeckend herstellen, begründete Rattunde die Pleite

Eine Totgeburt eben, Solarmodule ließen sich in Deutschland noch nie kostendeckend herstellen, nur die exorbitante Subventionspolitik der letzten 3 Regierungen hat dafür gesorgt, dass man den Menschen in D Sand in die Augen gestreut hat und hier den Leuten weismachen konnte, Deutschland sei ein High-Tec-Produktionsstandort. Es ist nur eine weitere Subvention des Ostens, verteckt im EEG. Das Bundesratsvotum spricht eine eindeutige Sprache.

Erfolgsstory EEG, immer dran denken.

Gruß

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 24. Mai 2012, 07:47:42
Zitat
Original von Netznutzer
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article106361765/Solarunternehmen-Inventux-meldet-Insolvenz-an.html

http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/pleitewelle-in-solarbranche-haelt-an-auch-inventux-meldet-insolvenz-an_aid_756716.html

Zitat
In Deutschland ließen sich Solarmodule nicht mehr kostendeckend herstellen, begründete Rattunde die Pleite

Eine Totgeburt eben, Solarmodule ließen sich in Deutschland noch nie kostendeckend herstellen, nur die exorbitante Subventionspolitik der letzten 3 Regierungen hat dafür gesorgt, dass man den Menschen in D Sand in die Augen gestreut hat und hier den Leuten weismachen konnte, Deutschland sei ein High-Tec-Produktionsstandort. Es ist nur eine weitere Subvention des Ostens, verteckt im EEG. Das Bundesratsvotum spricht eine eindeutige Sprache.

Erfolgsstory EEG, immer dran denken.

Gruß

NN

NUN, Inventux hat sich auf Dünnschichtmodule mit mikroamorpher Technologie
konzentriert. Eine Technologie die aufgrund der geringen Leistungsdichte
je m² sicher nicht konkurrenzfähig zum kristallinen Modul ist.
Die BOS Kosten (Building of System) eines Solarparks sind im Vergleich zu einem kristallinen Modul einfach viel zu hoch.
Inventux ist auch ein im direkten Vergleich sehr kleiner Produzent.
Dies bedingt einen höheren prozentualen Anteil an Administration im Produkt.
Die Investition und somit auch ein Großteil des Machinenpark ist aus 2008 und somit nicht
unbedingt \"State of the Art\".

Mithin sind dies dies die wahren Gründe für die fehlende Konkurrenzfähigkeit.
Hinzu kommt auch noch die massive Subventionierung der chinesischen PV Industrie durch die
chinesische Regierung. Allein in 2011 sollen hier 20000000000$ geflossen sein.

Ein User nun wieder behauptet, PV Module ließen sich grundsätzlich nicht kostendeckend in D produzieren.
Anhand einer CoO Rechnung basierend auf einer vollautomatisierten Produktion könnte man diese
falsche unwahre Aussage widerlegen. Aber wozu. Man versteht nicht. (Will nicht)!
ER liest und zitiert lieber die PV Haudrauf Presse von Fokus und Welt.
Anstatt die Hintergründe zu erkennen und zu verstehen.
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 14. Juni 2012, 00:35:25
http://www.welt.de/newsticker/news3/article106589311/Dresdner-Solarwatt-meldet-Insolvenz-an.html

Gruß

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 15. Juni 2012, 00:37:47
First Solar hat doch wieder Arbeit (http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article106564842/First-Solar-hat-doch-wieder-Arbeit.html)

Zitat
US-Konzern fährt in Frankfurt/Oder die Produktion überraschend hoch

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Sukram am 27. Juni 2012, 15:09:44
Berliner Solarunternehmen Global Solar Energy Deutschland (GSED) meldet Insolvenz an. Jetzt sollen Investoren für das 133 Mitarbeiter umfassende Unternehmen gesucht werden.
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Sukram am 28. Juni 2012, 15:55:10
Schott Solar stellt die Produktion kristalliner Solarmodule ein. Betroffen seien weltweit 870 Mitarbeiter, davon 220 in Deutschland. Der Standort Alzenau mit seinen 140 Mitarbeitern werde bis Jahresende aufgegeben
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Cremer am 28. Juni 2012, 19:07:38
Schott Solar streicht ca. 1000 Arbeitsplätze laut SWR 3
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 28. Juni 2012, 19:31:02
Hey, jetzt ist doch Investitionssicherheit, der Ost-Bundesrat hat doch maßgebliche Änderungen im Gesetz durchgesetzt, jetzt werden wir wieder Marktführer. Die Chinesen bleiben jetzt zu Hause mit ihren Platten, alle kaufen nur noch (Ost)-deutsche Produkte. Alles Toll!

Wer immer noch nicht merkt, dass eine subventionsgestützte Wirtschaftspolitik nichts taugt, der mekt sowieso nichts mehr.

Erfolgsstory EEG 5.0 Jetzt erstrecht! Immer dran denken!

Gruß

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 29. Juni 2012, 07:10:07
Zitat
Original von Netznutzer
Wer immer noch nicht merkt, dass eine subventionsgestützte Wirtschaftspolitik nichts taugt, der mekt sowieso nichts mehr.
Sind nicht gerade die Chinesen mit ihrer subventionsgestützten PV-Wirtschaftspolitik sehr erfolgreich?

Ihr pauschales Statement ist wohl nicht richtig durchdacht ... ;)
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 29. Juni 2012, 07:36:39
Sie ist sehrwohl durchdacht, nur Sie, mit Ihrem begrenzten Horizont, verstehen wie immer nichts. Wenn Sie sich die Subvention global ansehen, dann sehen Sie, pardoin, könnten Sie sehen, dass unsere Industrien trotz Subvention für das erzeugte Produkt und die direkten Subventionen für den gesamten Osten, eine nach der anderen in die Insolvenz laufen bzw. die Produktion einstellen. Dies hängt natürlich damit zusammen, dass andere noch mehr subventionieren und sich unsere Subventionen für das produzierte Gut indirekt abholen. Würde nichts subventioniert, weder in D noch China, noch das produzierte Gut, so würde sich ein Marktpreis entwickeln, der aufgrund seiner Höhe, bzw. Tiefe, z.B. chinesische Solarmodultransporte per Jumbo von vornherein ausschliessen würde, evtl. sogar die Modulexporte aus China nach D.
Das wissen Auszubildende im zweiten Lehrjahr, nur unser Superhaase meint, mit \'nem klugen Spruch hier wieder aufschlagen zu müssen. Es ist wohl eher so, dass Sie wie üblich die Zusammenhänge nicht begreifen in Ihrer heilen Solaristensubventionswelt. Hauptsache, die Sonne scheint und Sie erhalten Ihre annähernd 50 ct. pro produzierter kWH. Dass selbst Sie damit andere verdrängen, die zu Marktpreisen produzieren müssen, ist auch klar. Aber wer selbst Subventionsabgreifer ist, hat nutürlich gut schreiben....

Gruß nach Weiden

NN
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 29. Juni 2012, 08:33:01
Zitat
Original von Netznutzer
Würde nichts subventioniert, weder in D noch China, noch das produzierte Gut, so würde sich ein Marktpreis entwickeln, der aufgrund seiner Höhe, bzw. Tiefe, z.B. chinesische Solarmodultransporte per Jumbo von vornherein ausschliessen würde, evtl. sogar die Modulexporte aus China nach D.
Schon wieder nicht richtig nachgedacht, lieber Netznutzer:

Würde nichts subventionert, würde es überhaupt keinen Markt für PV-Stromerzeugung geben - es hätte ihn nie gegeben.
Genauso bei der Windkraft etc.
Folglich wären wir weiterhin voll auf Kohle engewiesen, solange bis die weltweite Energiewirtschaft in den Kollaps läuft wegen Brennstoffknappheit und explodierender Preise.
Von Umweltaspekten will ich hier erst mal gar nicht reden.

Wie man sieht, posaunen Sie wieder mal nur undurchdachte pauschale \"Weisheiten\" heraus, ohne Ahnung vom Tuten und Blasen zu haben.  :tongue:
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Sukram am 29. Juni 2012, 14:09:25
Die Pleitewelle im Solarsektor ebbt nicht ab. Insolvenzverfahren stellen Aktionäre und Gläubiger auf eine harte Geduldsprobe...

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:solarenergie-es-war-einmal-ein-sonnenmaerchen/70056488.html
Titel: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 29. Juni 2012, 23:46:31
und jetzt hofft man auf die Chinesen als goldener Retter. Na wenn das keine Erfolgsstory ist.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,840446,00.html

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 11. Juli 2012, 10:35:01
Solar-Bauer Centrotherm stellt Insolvenzantrag

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article108257890/Solar-Bauer-Centrotherm-stellt-Insolvenzantrag.html

11.07.12  10:19 Uhr  0,507 EUR  -77,06%

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Sukram am 11. Juli 2012, 17:08:07
Zitat
Nach Berechnungen von Handelsblatt Online haben die großen Solarkonzerne an der Börse mehr als 20 Milliarden Euro verloren. Auf ihrem Höhepunkt waren die großen deutschen Solarkonzerne – Solarworld, SMA Solar, Q-Cells, Conergy, Solon, Solar Millennium, Centrotherm, Phoenix Solar – mehr als 25 Milliarden Euro wert. Heute kommen alle zusammen nur noch auf einen Börsenwert von 1,12 Milliarden Euro. Davon entfallen 863 Millionen Euro auf SMA Solar. Das Unternehmen aus Nordhessen ist das einzige, dessen Aktie nicht total abgestürzt ist. Die anderen haben seit dem Höchststand mehr als 97 Prozent verloren...

http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien/aktien-im-fokus/niedergang-solar-pleitewelle-vernichtet-milliarden/6865816.html

*Taschentuchreich*
 :P  :P  :P
Titel: Die deutsche Solarblase?
Beitrag von: Wolfgang_AW am 16. Juli 2012, 14:19:51
Die deutsche Solarblase? (http://www.heise.de/tp/artikel/37/37226/1.html)

Zitat
Deutschland profitiert vom Ausbau der Fotovoltaik selbst dann, wenn die Module aus China kommen

Deutschland braucht sich keine Sorgen um importierte Solarmodule zu machen. Selbst wenn man hierzulande Solaranlagen mit Modulen aus dem Ausland macht, entsteht mehr als die Hälfte der Wertschöpfung im Lande. Im Jahre 2010 hat eine durchschnittliche Solaranlage in Deutschland rund 2900 € pro Kilowatt gekostet. Die Solarpraxis aus Berlin hat die Zahlen oben für 2010 zusammengestellt. Die BOS-Komponenten (balance of system) bestehen vor allem aus Kabeln, Montagegestellen und dem Wechselrichter, und diese können durchaus in Deutschland hergestellt sein. Heute kosten Module aus China eher 700 € pro Kilowatt. Dagegen sind die Preise der anderen Komponenten nicht so weit gesunken. Anders ausgedrückt: Der Anteil der inländischen Wertschöpfung steigt kontinuierlich, wenn die Preise von importierten Modulen einen immer kleineren Teil des Kuchens ausmachen.
(...)
Wie Deutschland entlang der Wertschöpfungskette profitiert

Die Wertschöpfungskette bei der Fotovoltaik beginnt mit Silizium und führt über Wafer, Zellen und Module bis hin zur eigentlichen Installation und zum Betrieb. Dazu kommen noch die Hersteller von Produktionslinien für Wafer, Zellen, und Module – und natürlich noch Anlagenplaner.
n der Mitte der Wertschöpfungskette leiden zur Zeit die Zell- und Modulhersteller – und zwar überall, wie oben beschrieben.
(...)
Am Anfang der Wertschöpfungskette sieht alles etwas besser für Deutschland aus. Die Produktion bei Wacker, der größte deutsche Hersteller von Solarsilizium, läuft auf vollen Touren und wird allein dieses Jahr um wohl 50 % zulegen. Wacker spricht von vollen Auftragsbüchern bis Ende 2015 und plant bis 2014 die Produktionskapazitäten sogar um ein weiteres Drittel mit einer neuen Fabrik in den USA zu steigern. Der weltgrößte Wechselrichterhersteller ist übrigens SMA aus Kassel. Die Firma macht immer noch gute Geschäfte, auch wenn die Konkurrenz Boden gut macht. Nicht zu vergessen: Fraunhofer ISE, das größte Solarforschungsinstitut Europas.
 
Kein chinesischer PV-Erfolg ohne deutsche Technik

Die Öffentlichkeit schaut eher auf die Mitte der Wertschöpfungskette (Module), aber Deutschland profitiert sicherlich auf der ganzen Linie. Und solange Deutschland so viel installiert, behalten deutsche Firmen die Nase vorn, wenn es um die Netzintegration der Fotovoltaik geht, zum Beispiel mit Solarsystemen, die einen Teil des überschüssigen Stroms speichern, anstatt ihn ins Netz einzuspeisen – damit mehr PV ans Netz angeschlossen werden kann. Das deutsche Gesetz verlangt auch heute schon, dass PV-Anlagen (und seit einigen Jahren auch Windräder) zur Netzstabilität beitragen, und man könnte heute schon weitergehen und von Solaranlagen erwarten, dass sie das Netz auch nachts stabilisieren.
Laut IMS Research ist Deutschlands Belectric der größte PV- Projektierer der Welt, 14 deutsche Firmen landen in den Top 30; sie wuchsen letztes Jahr um mehr als 50 %. Solche Firmen planen und bauen Solaranlagen – d.h., sie haben dort viel zu tun, wo Solarenergie installiert wird, nicht wo Solarzellen hergestellt werden. Und deren Geschäfte laufen besser, je billiger die PV ist. Von den 30 größten Projektierern kamen 24 aus Europa und drei aus den USA. Nur drei der Firmen kamen aus China.
(...)
Wie wird der Markt 2015 aussehen? Vermutlich wird Europas größtes Solarforschungsinstitut immer noch in Deutschland zuhause sein – so wie ein führender Wechselrichterhersteller, einige große Solarmodulhersteller, ein paar Produktionsanlagenbauer - und wahrscheinlich die größte Anzahl von Projektplanern weltweit. Die derzeitige Konsolidierung tut weh, aber Deutschlands Engagement wird sich auszahlen, weil Deutschland der größte PV-Markt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: ...., weil Deutschland der größte PV-Markt ist .....
Beitrag von: PLUS am 16. Juli 2012, 14:31:57
... und wohl blieben soll. Wo spiegelt es denn noch nicht in D, wo gibt es sie noch, die  PV-freien Landschaften, Dörfer und Städte?

Man, o Man, wenn das nicht in die Werbeecke gehört, was dann?!
Titel: Re: ...., weil Deutschland der größte PV-Markt ist .....
Beitrag von: superhaase am 16. Juli 2012, 15:15:12
... wo gibt es sie noch, die  PV-freien Landschaften, Dörfer und Städte?
Ja wäre denn die PV-Freiheit von Landschaften oder Siedlungen irgendwie ein Vorteil?

Ein Vorteil im Vergleich zu Landschaften, die frei von Kohlekraftwerken sind, und frei von Braunkohle-Tagebauen?
Das ist ja schließlich das Ziel der Energiewende.
Titel: Re: ...., weil Deutschland der größte PV-Markt ist .....
Beitrag von: Wolfgang_AW am 16. Juli 2012, 16:38:21
...., weil Deutschland der größte PV-Markt ist .....

Man, o Man, wenn das nicht in die Werbeecke gehört, was dann?!

Wie nicht anders zu erwarten, wird ein umfänglicher Artikel abqualifiziert und dabei auf die letzten fünf Worte reduziert. "Ein Hoch auf die Sachlichkeit!"
Sie argumentierten doch bislang immer, dass die nicht priviligierten Stromverbraucher nur noch die chinesische Wirtschaft unterstützen würden. Dies scheint jedenfalls, trotz Ihrer ständigen Wiederholungen, nicht richtiger zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW

Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 16. Juli 2012, 17:00:42
Ich sach ja schon immer, dass bzgl. PV die scheinbar wieder hoffähig gewordene Ausländerfeindlichkeit, die hier irrationalen Neid und Hass schüren soll, rational betrachtet nicht als Argument gegen eine PV-Förderung taugt, weil sie sachlich unbegründet ist.
Titel: Re: ...., weil Deutschland der größte PV-Markt ist .....
Beitrag von: PLUS am 16. Juli 2012, 17:05:39
Wie nicht anders zu erwarten, wird ein umfänglicher Artikel abqualifiziert und dabei auf die letzten fünf Worte reduziert. "Ein Hoch auf die Sachlichkeit!"
Sie argumentierten doch bislang immer, dass die nicht priviligierten Stromverbraucher nur noch die chinesische Wirtschaft unterstützen würden. Dies scheint jedenfalls, trotz Ihrer ständigen Wiederholungen, nicht richtiger zu werden.
@Wolfgang_AW, das haben Sie missverstanden, der gesamte Artikel gehört "völlig sachlich" in die Werbeecke, nicht nur die "letzten fünf Worte".

Wo haben Sie denn "ständige Wiederholungen" gelesen, "dass die nicht priviligierten Stromverbraucher nur noch die chinesische Wirtschaft unterstützen würden"?

Nein, die nicht privilegierten Stromverbraucher bezahlen mit dem Strompreis noch viel mehr. Sie bezahlen u.a. die unwirtschaftlichste Stromerzeugung und den Profit der PV-Stromerzeuger. Wahr ist, dass die Milliardensubvention der PV-Branche in Deutschland nichts gebracht hat, das Gegenteil stellt sich langsam heraus.  Ich muss das jetzt nicht noch erläutern, es ist offenkundig. Da helfen auch solche Werbeartikel nichts mehr. Damit soll wohl der letzte abkassierte Cent  an Förderung noch gerechtfertigt werden. Es ist nicht Sache der Verbraucher weltgrößte Wechselrichterhersteller  etc. pp. zu fördern. Deutschland profitiert eben nicht auf der ganzen Linie wie das der Artikelschreiber feststellt. Es profitieren die Profiteure und dazu gehören die nicht privilegierten Stromverbraucher ganz sicher nicht.

... na und Ihr Solaristenmitstreiter @superhaase liefert Ihnen prompt die sonnige Sachlichkeit nach.  ;)
Titel: Re: ...., weil Deutschland der größte PV-Markt ist .....
Beitrag von: Wolfgang_AW am 16. Juli 2012, 19:09:34
Wo haben Sie denn "ständige Wiederholungen" gelesen, "dass die nicht priviligierten Stromverbraucher nur noch die chinesische Wirtschaft unterstützen würden"?

na z.B. hier:

 « Antwort #42 am: 22. März 2012, 09:49:40
Zitat
PV mit chinesischen Modulen versprechen bei dieser Förderung zu Lasten der Verbraucher immer noch ein Mehrfaches an Rendite wie jede Staatsanleihe.

oder hier
« Antwort #112 am: 06. März 2012, 09:39:12 »
Zitat
Der nächste Jumbo aus China ist schon gestartet.  Jetzt wird nochmal genagelt was die Solarhämmer hergeben. Profit für die nächsten zwanzig Jahre sichern! Ein paar \"arme\" Verbraucher werden die Zeche schon noch zahlen!


Weiteres Suchen in Ihren eigenen postings überlasse ich gerne Ihnen  ;D

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: ...., weil Deutschland der größte PV-Markt ist .....
Beitrag von: PLUS am 16. Juli 2012, 20:12:52
Wo haben Sie denn "ständige Wiederholungen" gelesen, "dass die nicht privilegierten Stromverbraucher nur noch die chinesische Wirtschaft unterstützen würden"?
na z.B. hier:
 « Antwort #42 am: 22. März 2012, 09:49:40
Zitat
PV mit chinesischen Modulen versprechen bei dieser Förderung zu Lasten der Verbraucher immer noch ein Mehrfaches an Rendite wie jede Staatsanleihe.
oder hier
« Antwort #112 am: 06. März 2012, 09:39:12 »
Zitat
Der nächste Jumbo aus China ist schon gestartet.  Jetzt wird nochmal genagelt was die Solarhämmer hergeben. Profit für die nächsten zwanzig Jahre sichern! Ein paar \"arme\" Verbraucher werden die Zeche schon noch zahlen!

Weiteres Suchen in Ihren eigenen postings überlasse ich gerne Ihnen  ;D
Na und - was ist daran jetzt falsch oder trifft nicht genau so zu?!
Wo steht denn - ganz sachlich - , "dass die nicht privilegierten Stromverbraucher nur noch die chinesische Wirtschaft unterstützen würden"?
Das wird man nicht finden, egal wer sucht!


Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 17. Juli 2012, 12:27:24
@PLUS

Sie betreiben Haarspalterei - was aber nicht ungewöhnlich ist.
 
Genau wie Sie den o.a. Artikel als Werbung abqualifizieren, bezweifeln Sie doch, wenn ich Sie richtig verstehe, auch die Wertschöpfungskette des EEG im Allgemeinen und der PV im Besonderen. Sie heben immer wieder darauf ab, dass hauptsächlich vor allem die chinesische PV-Industrie profitiert und daher das EEG ein durchgängiger Fehlschlag sei.

Nichts anderes sollte mein o.a. pauschalierender Satz sagen.

Aber vielleicht habe ich Ihre, sich immer wiederholenden Artikel, auch völlig mißverstanden indem ich überlas, dass Sie im Innersten Ihres Herzens doch ein glühender Anhänger der EE sind und nur meinen, dass der Aufbau einer alternativen Industrie gegen das Strom-Oligopol auch völlig alleine hätte entstehen können, da die Wirtschaft das schon richten wird, vor allem da es ja so beschlossen wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 17. Juli 2012, 18:31:45
@PLUS

Sie betreiben Haarspalterei -
So so @Wolfang_AW, ich betreibe  also Haarspalterei! Und Sie? Schreiben Sie nicht wiederholt blühenden Unsinn?!  Die Kette sehe ich wohl, allerdings was die PV betrifft eher eine Wertvernichtungskette.  Was soll denn da geschöpft werden? Milliarden wurden bereits verschwendet. Die Wertvernichtung ist zum Großteil von den nicht privilegierten Verbrauchern noch zu bezahlen.

Ich "hebe nicht immer wieder darauf ab, dass hauptsächlich vor allem die chinesische PV-Industrie profitiert und daher das EEG ein durchgängiger Fehlschlag sei. "  Warum wiederholen Sie das wieder? Der Fehlschlag des EEG ist umfassend, insbesondere was den PV-Teil betrifft. Man muss schon alle Medien meiden und Nachrichten bewusst ignorieren um das nicht zur Kenntnis zu nehmen.  Profitieren die Chinesen von der deutschen Förderung und den damit verbundenen deutschen Spitzenpreisen bei PV-Technik und Strom? Ich denke doch ja. Unbestritten profitiert die chinesische PV-Industrie von der deutschen Extremförderung, aber nicht hauptsächlich!  Jubeln Sie mir nichts unter und erfinden Sie nichts, nur weil es gut in Ihren Kram passt. An der Solarweltmeisterschaft in unseren nördlichen Breiten haben viele profitiert, darunter große und kleine Solarkönige.  Die Profiteure  muss ich Ihnen nicht wieder auseinanderklamüsern. Wiederholungen gefallen Ihnen doch nicht, insbesondere wenn sie den deutsche unsozialen PV-Förderunfug und die PV-Misswirtschaft aufzeigen.

Was haben die EE mit dem Strom-Oligopol zu tun?  Die EE sind da völlig neutral. Es ist den EE, dem Klima und der Umwelt wurscht, wer sie erzeugt.  Bis jetzt hat mir die von Ihnen so herausgehobene "aufgebaute alternative Industrie" nur höchste und weiter steigende Strompreise gebracht.   Auf solche "Alternativen" kann ich verzichten. Wettbewerb gleich Null - schlimmer als jedes Monopol.  Jeden Tag kommen weitere solcher "PV-Monopolisten" dazu.  Garantierte Stromabnahme zu Wucherpreisen noch mehr als zwanzig Jahre. Das ohne Verpflichtung und unabhängig vom Bedarf. Vom Verbraucher zunehmend teuer bezahlter nicht erzeugter EE-Strom weil Speicher und Netze fehlen.  Ein weiter steigender dreistelliger Milliardenschuldenberg, der von immer weniger Verbraucher abgetragen werden soll.  Sie kennen die Story @Wolfgang_AW.  Einfach toll diese EE-Story. "Bio"-"Öko"-"PV"-Missbrauch!
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 17. Juli 2012, 18:58:58
Profitieren die Chinesen von der deutschen Förderung und den damit verbundenen deutschen Spitzenpreisen bei PV-Technik und Strom? Ich denke doch ja.
Ja doch.
Aber umgekehrt profitiert auch die deutsche PV-Industrie von den chinesischen PV-Subventionen, die z.B. in die Taschen deutscher PV-Produktionsanlagenbauer floss und fließt.
Ebenso profitieren die deutschen PV-Firmen von der PV-Förderung in Spanien, Italien, England, Tschechien, Frankreich, ...
Das ist ja keine Einbahnstraße.

Es gibt also nicht den geringsten Grund, sich darüber zu echauffieren, dass die chinesische PV-Industrie von der deutschen PV-FÖrderung profitiert.
Das ist eine sachlich nicht begründete Ausländerhetze, um Neid zu schüren.
Mehr nicht.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 17. Juli 2012, 19:21:37
...
Es gibt also nicht den geringsten Grund, sich darüber zu echauffieren, dass die chinesische PV-Industrie von der deutschen PV-FÖrderung profitiert.
Das ist eine sachlich nicht begründete Ausländerhetze, um Neid zu schüren.
Mehr nicht.
Aber @superhaase, wer "echauffiert" sich denn da. Sie übernehmen den blühenden Unsinn exakt von  @Wolfgang_AW. Warum überrascht mich das jetzt nicht?  ;)

Die nachstehend *) von ihm gesuchten Sätze im Forum haben nichts mit "Ausländerhetze ... " zu tun. Ich verbitte mir das. Hier wird das wahre Motiv deutlich aufgezeigt. Es geht da nicht um "Ausländer", sondern um den Profit, der mit allen Mitteln optimiert wird. Von Umweltinteresse keine Spur. Wenn es dem langfristigen Eigennutz dient, dann werden die billigeren Module auch per Jumbo eingeflogen. Da sind  die Produkte deutscher Hersteller dann nicht gut genug. Das ist rücksichtslose Profitgier die sich da zeigt und darüber muß man sich als Verbraucher und als Bürger erregen. Erst recht, wenn man sich ständig die angeblich edlen Ziele für Nachhaltigkeit, Klima und Umwelt der Solaristen anhören muß.

*)
Zitat
PV mit chinesischen Modulen versprechen bei dieser Förderung zu Lasten der Verbraucher immer noch ein Mehrfaches an Rendite wie jede Staatsanleihe.
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Der nächste Jumbo aus China ist schon gestartet.  Jetzt wird nochmal genagelt was die Solarhämmer hergeben. Profit für die nächsten zwanzig Jahre sichern! Ein paar \"arme\" Verbraucher werden die Zeche schon noch zahlen!
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 17. Juli 2012, 19:53:02
Wenn es dem langfristigen Eigennutz dient, dann werden die billigeren Module auch per Jumbo eingeflogen. Da sind  die Produkte deutscher Hersteller dann nicht gut genug. Das ist rücksichtslose Profitgier die sich da zeigt und darüber muß man sich als Verbraucher und als Bürger erregen.
Das Prinzip des Wettbewerbs und der Marktwirtschaft wollen Sie jetzt also lieber zugunsten einer abgeschottenten Inselwirtschaft mit umfassendem Protektionismus abschaffen?
Das, was Sie als Profitgier diffarmieren, ist die Grundlage unserer Gesellschaftsordnung. Kommunismus gibts nur noch in Nord-Korea.

Dem Verbraucher kann es doch egal sein, wo der PV-Anlagenbesitzer seine Module kauft, er zahlt deshalb nicht mehr oder weniger für die erzeugte kWh PV-Strom. Wenn der PV-Betreiber beim Komponenteneinkauf seinen Profit optimiert, ist das sein gutes Recht, das keinen Einfluss auf die Verbraucher, denn die zahlen dadurch ja nicht mehr, nur weil er die Module billiger einkauft.

Nur hätte die Politik dafür sorgen müssen, dass der der PV-Zubau nicht so ins Kraut schießt aufgrund recht hoher erzielbarer Renditen, un dhätte die Vergütungen früher senken müssen, dann müsste der Verbraucher heute auch weniger zahlen.
Man kann also der Politik den Vorwurf machen, nicht jedoch den PV-Anlagenbetreibern und Investoren.
Aber das werden SIe wohl nie differenzieren können, Sie vermanschen immer alles bis zur Unkenntlichkeit, um zu tarnen und zu täuschen.  ;D
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 18. Juli 2012, 08:55:10
Das Prinzip des Wettbewerbs und der Marktwirtschaft wollen Sie jetzt also lieber zugunsten einer abgeschottenten Inselwirtschaft mit umfassendem Protektionismus abschaffen?
Das, was Sie als Profitgier diffarmieren, ist die Grundlage unserer Gesellschaftsordnung. Kommunismus gibts nur noch in Nord-Korea.
....
@superhaase, Sie liefern den Widersinn in Perfektion. Da singt ein Solarist das hohe Lied von der Marktwirtschaft und will hier das Prinzip des Wettbewerbs und der Marktwirtschaft erklären. Dabei ist als exaktes Gegenteil die extreme Subvention der PV in Deutschland beispielslos auf der Welt.   Profitgier als Grundlage unserer Gesellschaftsordnung.  Ja, zur Religion kommt jetzt noch die neue Gesellschaftsordnung die sich Solarismus nennt.

Gut, dass Sie das so schön deutlich machen, dann kann jeder Solaristen wie Sie leichter einordnen.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 18. Juli 2012, 09:04:57
@superhaase, Sie liefern den Widersinn in Perfektion. Da singt ein Solarist das hohe Lied von der Marktwirtschaft und will hier das Prinzip des Wettbewerbs und der Marktwirtschaft erklären. Dabei ist als exaktes Gegenteil die extreme Subvention der PV in Deutschland beispielslos auf der Welt.   Profitgier als Grundlage unserer Gesellschaftsordnung.  Ja, zur Religion kommt jetzt noch die neue Gesellschaftsordnung die sich Solarismus nennt.

Gut, dass Sie das so schön deutlich machen, dann kann jeder Solaristen wie Sie leichter einordnen.

Wie immer sind Sie nicht fähig, zwischen den Subventionen im Energiemarkt (auch die konventionellen Energieträger wurden und werden übrigens subventioniert) einerseits, und dem stark vom Wettbewerb geprägten Markt für PV-Module zu unterscheiden.

Sie vermanschen wieder alles zu einem Brei, um weiterhin zu tarnen und zu täuschen.

Wenn Sie das Gewinnstreben im PV-Bereich als Profitgier diffarmieren, was ist dann Ihr Verhalten?
Geiz beim Strompreis?
Gegenseitige Vorwürfe von Gier und Geiz - können Sie sich nur auf solch einem Argumentationsniveau bewegen?

Sehen Sie es doch mal nüchtern:
Das Gewinnstreben der Anbieter und das Preisbewusstsein der Käufer sind die Grundlagen unserer Wirtschaftsordnung.
Dies können Sie nicht wegdiskutieren, indem Sie hier mit beleidigenden Ausdrücken um sich werfen, das ist doch kindisch.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Sukram am 28. Juli 2012, 13:33:50
http://www.welt.de/newsticker/news3/article106589311/Dresdner-Solarwatt-meldet-Insolvenz-an.html (http://www.welt.de/newsticker/news3/article106589311/Dresdner-Solarwatt-meldet-Insolvenz-an.html)

Zitat
DRESDEN. Weitere Pleite in der deutschen Solarbranche: Nach der Mutterfirma Solarwatt AG hat auch das Photovoltaikunternehmen Sunstrom GmbH (Dresden) Insolvenz angemeldet.

...Das Unternehmen entwickelt Solaranlagen für private und gewerbliche Kunden. Es beschäftigt den Angaben zufolge in Dresden 140 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von rund 25 Mio...

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,935496#ref=rss

"Das Alte, das Morsche muß fallen!"

(http://1.2.3.9/bmi/upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a6/Bundesarchiv_Bild_175-01448%2C_Berlin%2C_Reichskanzlei%2C_Philipp_Scheidemann.jpg/220px-Bundesarchiv_Bild_175-01448%2C_Berlin%2C_Reichskanzlei%2C_Philipp_Scheidemann.jpg)
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 29. Juli 2012, 09:59:58
Diese Passage wurde noch am 08.12.2011 zum Jahresabschluss 2010 veröffenlicht. Da stellt sich die Frage, wie eine Kapitalgesellschaft, die nach HGB als "mittelgroß" angesehen wird, in etwas mehr als 18 Monaten so abstürzen kann. Denn in 2011 gab es erneut einen Installationsrekord, nicht zu vergessen.

Zitat
Das Jahr 2010 war das bisher erfolgreichste in der 10-jährigen Geschichte der SunStrom GmbH. Trotz stark sinkender Anlagenpreise und allgemein schwierigeren Marktbedingungen konnte im Vergleich zum Jahr 2009 aufgrund einer deutlich gestiegenen installierten Anlagenleistung die gleiche Gesamtleistung und ein höherer Jahresüberschuss erwirtschaftet werden.

Für das Jahr 2011 wird allgemein mit weiter sinkenden Anlagenpreisen und zudem mit einer Verschiebung der Märkte gerechnet. Auf neue Märkte innerhalb Europas und in den USA ist die SunStrom GmbH gut vorbereitet. Infolge dessen wird die aktuelle Geschäftslage der SunStrom GmbH zusammenfassend als sehr stabil eingeschätzt.

Erfolgsstory EEG, immer dran denken,

Gruß

NN
Titel: Protektion und Subvention ...
Beitrag von: PLUS am 29. Juli 2012, 11:15:23
Erfolgsstory EEG, immer dran denken
.... und die Erfolgsstories gehen weiter, jetzt haben die subventionsverwöhnten Sonnenkönige, voran mit Kaiser Asbek, ihre Protektionsstruppen mobilisiert um gegen China zu marschieren. Was für ein Unfug!

Protektion und Subvention sollen die eigenen Pfründe sichern. Subventionen folgen weitere Subventionen und Protektion.  Zig Milliarden werden dabei verbrannt und das eigentlich Ziel wird so nie erreicht.  Weg mit EEG und Subventionen und der Spuk hat ein Ende.

Zieht endlich die Protagonisten dieser Politik zur Verantwortung und sorgt dafür, dass dort die Milliardenschulden getilgt werden! Die nicht privilegierten Verbraucher haben damit überhaupt nichts zu tun!

z.B. Artikel im FOCUS (http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/solarworld-chef-asbeck-attacke-des-sonnenkoenigs_aid_737292.html?drucken=1)
Titel: Re: Protektion und Subvention ...
Beitrag von: superhaase am 31. Juli 2012, 10:47:44
.... und die Erfolgsstories gehen weiter, jetzt haben die subventionsverwöhnten Sonnenkönige, voran mit Kaiser Asbek, ihre Protektionsstruppen mobilisiert um gegen China zu marschieren. Was für ein Unfug!
Waren es nicht gerade Sie, lieber nomos=PLUS, der hier ständig beklagt, dass chinesische Module in Deutschland verbaut werden und so die Fördergelder angeblich "sinnlos" nach China abwandern?

Nun versucht jemand, dies zurückzudrängen, damit die Fördergelder wieder vermehrt bei deutschen Firmen ankommen, nun ist es Ihnen auch wieder nicht recht.

Zitat aus dem Wikipedia:
Zitat
Eine treffende Beschreibung für einen Querulanten sei: Er ist von Beruf dagegen, weil selbst ein Einschwenken auf die vom Querulanten geäußerte Meinung ihn nicht befriedige.

Was soll man nun zu Ihren Beiträgen hier noch sagen, lieber PLUS? ;)
Titel: Re: Protektion und Subvention ...
Beitrag von: PLUS am 31. Juli 2012, 11:55:46
.... und die Erfolgsstories gehen weiter, jetzt haben die subventionsverwöhnten Sonnenkönige, voran mit Kaiser Asbek, ihre Protektionsstruppen mobilisiert um gegen China zu marschieren. Was für ein Unfug!
Waren es nicht gerade Sie, lieber nomos=PLUS, der hier ständig beklagt, dass chinesische Module in Deutschland verbaut werden und so die Fördergelder angeblich "sinnlos" nach China abwandern?
Nun versucht jemand, dies zurückzudrängen, damit die Fördergelder wieder vermehrt bei deutschen Firmen ankommen, nun ist es Ihnen auch wieder nicht recht.
Zitat aus dem Wikipedia:
Zitat
Eine treffende Beschreibung für einen Querulanten sei: Er ist von Beruf dagegen, weil selbst ein Einschwenken auf die vom Querulanten geäußerte Meinung ihn nicht befriedige.
Was soll man nun zu Ihren Beiträgen hier noch sagen, lieber PLUS? ;)
@superhaase, Sie sagen zu meinen Beiträgen am Besten nichts und Missbrauchen Sie nicht auch noch Wikipedia für Ihre Pamphlete. @superhaase, Sie haben das noch nie begriffen, Sie wollen das wohl garnicht. Das steht für die Anhänger im Widerspruch zur eigennützigen Solaristenreligion ;). Da versucht "jemand" sich die Pfründe zu sichern. Wer hat denn etwas gegen das Verbauen chinesischer Module. Die Fördergelder sind "sinnlos" und schädlich, egal welche Herkunft die Module haben.  Wenn Solaristen sie dann noch per Jumbo aus China einfliegen lassen sind nicht die Chinesen schuld. Das hat etwas mit dieser unsinnigen deutschen PV-Förderung zu tun.

@Superhaase, Sie wissen schon, die nicht privilegierten Stromverbraucher sollen bald alleine für den angerichteten Schaden aufkommen. Wir werden sehen.
Titel: Re: Protektion und Subvention ...
Beitrag von: superhaase am 31. Juli 2012, 20:50:32
Die Fördergelder sind "sinnlos" und schädlich, egal welche Herkunft die Module haben. 
...
Das hat etwas mit dieser unsinnigen deutschen PV-Förderung zu tun.

Was den Sinn der PV-Förderung betrifft, muss man wohl Ihr eigenes Zitat gegen sie wenden:
Zitat
Sie haben das noch nie begriffen, Sie wollen das wohl garnicht.

Ihr immer gleiches Gequengel ist absolut sinnfrei.
Sachliche konstruktive Kritik oder Alternativen bringen Sie ja nie.

Insofern trifft eben genau das Wiki-Zitat bzgl. "Querulant" bei Ihnen wie die berühmte Faust aufs Auge.  ;D
Titel: Re: Protektion und Subvention ...
Beitrag von: PLUS am 01. August 2012, 13:31:03
Was den Sinn der PV-Förderung betrifft, muss man wohl Ihr eigenes Zitat gegen sie wenden:
Zitat
Sie haben das noch nie begriffen, Sie wollen das wohl garnicht.

Ihr immer gleiches Gequengel ist absolut sinnfrei.
Sachliche konstruktive Kritik oder Alternativen bringen Sie ja nie.

Insofern trifft eben genau das Wiki-Zitat bzgl. "Querulant" bei Ihnen wie die berühmte Faust aufs Auge.  ;D
Ach @superhaase was soll das denn, ich habe sehr wohl begriffen wie der Haase läuft.  ;D  Liefern Sie "konstruktive Kritik oder Alternativen"? Lächerlich!

Dazu passt:
Das "Erfolgsmodell EEG", schon wieder um mehr als zwei Milliarden "verschätzt". Statt 14 Milliarden summierten sich die Vergütungen 2011 auf 16,4 Milliarden Euro.

7,8 Milliarden davon für die PV, obwohl sie gerade mal ein Fünftel der regenerativen Stromerzeugung ausgemacht hat. Das wie bekannt sonnenscheinabhängig und somit unzuverlässig und nicht bedarfsgerecht.
Handelsblatt von heute Seite 12 oder hier klicken: Vergütungen für erneuerbare Energien erreichen Rekordwert (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/16-milliarden-euro-verguetungen-fuer-erneuerbare-energien-erreichen-rekordwert/v_detail_tab_print/6947116.html)

Schon überholt:

FAZ vom 9.5.2011  Ökostrom kostet Verbraucher 225 Milliarden Euro (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/erneuerbare-energien-oekostrom-kostet-verbraucher-225-milliarden-euro-1638597.html)

Begriffen @superhaase?!
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 01. August 2012, 21:41:18
@PLUS:

Was hat denn bitte schön die Überförderung der PV. die unbestritten ist und die ich schon immer kritisiert habe, mit der Sinnhaftigkeit der PV-Förderung zu tun?

Der Sinn und Zweck der PV-Förderung ist und war nie eine Überförderung.

Wie immer können Sie nicht differenzieren, sondern vermanschen alles, um weiter zu tarnen und zu täuschen.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 02. August 2012, 11:29:36
Was hat denn bitte schön die Überförderung der PV. die unbestritten ist und die ich schon immer kritisiert habe, mit der Sinnhaftigkeit der PV-Förderung zu tun?
Der Sinn und Zweck der PV-Förderung ist und war nie eine Überförderung.
Wie immer können Sie nicht differenzieren, sondern vermanschen alles, um weiter zu tarnen und zu täuschen.
@Superhaase setzen Sie mal Ihre Solaristen-Sonnebrille ab. Sehen Sie sich mal die Realität an und vermanschen Sie damit nicht zur Tarnung und Täuschung Ihre Zukunftsmärchen a la "Sinn und Zweck" . Die Auswirkungen von PV-Förderung und EEG sind meilenweit weg vom "Sinn und Zweck".
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 02. August 2012, 21:00:10
Die Auswirkungen von PV-Förderung und EEG sind meilenweit weg vom "Sinn und Zweck".
Sie können natürlich die Tatsachen weiterhin leugnen.

Trotzdem ist für jedermann offensichtlich, dass die EEG-Förderung ihren Sinn und Zweck erreicht - bei der PV schneller als bei allen anderen erneuerbaren Energien.
Inzwischen redet man auch in der Politik öffentlich schon von einem Ende der Förderung 2014.

Insofern ist weder die PV-Förderung, noch das EEG "meilenweit weg vom Sinn und Zweck", sondern ganz dicht dran.

Sie können, wie schon gesagt, nicht zwischen dem Sinn und Zweck und den bisher aufgelaufenen unnötig hohen Kosten (die man hätte vermeiden können wenn die Politik schneller reagiert hätte und nicht lokalpolitisch motiviert "geirrlichtert" hätte) unterscheiden.

Fakt ist:
1. Das EEG und insbesondere die PV-Förderung erreichen ihr Ziel und erfüllen ihren Zweck hervorragend.
2. Dies allerdings hauptsächlich wegen der PV-Überförderung zu viel zu hohen Kosten.

Aber niemand hier erwartet, dass Sie das verstehen wollen. ;)
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 02. August 2012, 23:25:30
Zitat
Inzwischen redet man auch in der Politik öffentlich schon von einem Ende der Förderung 2014.

Das hat man ja bei den BR-Verhandlungen gesehen, wer soll denn so einen Blödsinn glauben? Fakt ist doch folgendes: Zubaukorridor und Gesamtausbauziel: Im EEG wird ein Gesamtausbauziel für die geförderte Photovoltaik in Deutschland in Höhe von 52 GW verankert. Der jährliche Ausbaukorridor von 2.500 – 3.500 MW bleibt ohne Absenkung bis zur Erreichung dieses Ziels erhalten. Ist das Gesamtausbauziel erreicht, erhalten neue Anlagen keine Vergütung mehr. Der Einspeisevorrang bleibt aber für zusätzliche Anlagen auch danach gesichert. Die Bundesregierung wird rechtzeitig vor Erreichung des Ziels einen Vorschlag für eine Neugestaltung vorlegen. Dies erfolgt auf Grundlage des jährlichen Monitoringberichts nach § 65a EEG.

55 GW also bereits in 2014? Dies ist mehr als zweifelhaft. Ferner steht unten die doppelte Hintertür. 1. Es gibt von der Bundesregierung weiterhin Geld durch die Stromkunden, damit auch ja weiterhin unsere geldverwöhnten PV-Bauer bei der Stange bleiben. 2. Ferner ist zu beurteilen, ob Anlagen, die vor Erreichen der 55 GW aus der Förderung fallen, überhaupt noch mitgewertet werden. Dass Herr Altmeier so etwas erzählt zeigt, wie ernst der sogen Korridor, witzigerweise "Atmender Deckel" gennannt, von der Politik genommen wird, nämlich gar nicht. Jetzt zum 30.06.2012 sind ziemlich genau 30 GW installiert. Wenn also 3,5 GW gewünscht wären, dann bräuchte man noch mind. 7-8 Jahre. Dann fallen auch schon die ersten Anlagen aus der Förderung. So wird ein Schuh aus dem ganzen. Zwischendurch wird's sicherlich auch noch mal einen Regierungswechsel geben, mal sehen, was dann das jetzige Gesetz in seinen Ausführungen noch wert ist. Den Verbraucher wird's nur kosten, wenn Str, der im Juni 3,011 ct/kWh wert war, mit im Schnitt annähernd 30 ct/kWh vergütet wird.

Zitat
Nach internen Berechnungen des Bundesumweltministeriums, die "Welt Online" vorliegen, ist davon auszugehen, dass allein der Solarzubau des ersten Halbjahres 2012 die Stromverbraucher über die kommenden 20 Jahre mit Subventionskosten von mehr als 12 Milliarden Euro belasten werden.

12 Milliarden!!!!  Für Solaristen quasi nichts.  Nur für den Zubau des 1. Hj. 2012. Da kann man auch schon mal diese Meinung vertreten:
Zitat
Fakt ist:
1. Das EEG und insbesondere die PV-Förderung erreichen ihr Ziel und erfüllen ihren Zweck hervorragend.
Denn das eigene Kontio stimmt ja, es quillt förmlich über. Ziel hervorragend erreicht. Solaristen geht es gut, die Allgemeinheit darf blechen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article108460513/Mehr-Solarausbau-kostet-Stromkunden-Milliarden.html

Und da der von mir eröffnete Thread mit Wirtschaftlichkeit von PV in D in Zusammenhang mit Produktion und Insolvenzen steht, gebe ich hier nochmals zu bedenken, dass wir nun 5 Installationsrekordhalbjahre in Folge hatten, und trotdem verrecken die deutschen Firmen "wie die Fliegen". Trotz Milliardensubventionen direkt in die Produktionststätten, trotz Milliardensubventionen in das Produkt des produzierten Guts.

Erfolgsstory EEG, zumindest auf den Konten der Anlagenbetreibern und bei den Insolvenzverwaltern. Die Allgemeinheit darf dies mit exorbitanten Strompreisaufschlägen, mit Steuern und abschliessend mit Arbeitslosenversicherungsbeiträgen finanzieren.

Ein schönes System für die Welt. Vielleicht fiel es seinerzeit den Politikern während eines Mittelmeerurlaubs ein....

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 03. August 2012, 10:30:23
Zitat
Inzwischen redet man auch in der Politik öffentlich schon von einem Ende der Förderung 2014.
Man redet viel in der Politik und handelt nicht. Man ist ja Teil des Systems und gehört oft persönlich zu den Nutzniessern.

Das EEG ist ein rechtswidriges fieses Abzocksystem. Es wird von Arm zu Reich umverteilt, eine schleichende grundrechtswidrige Enteignung zu Gunsten Dritter. Der Staat kassiert dabei noch Milliarden zusätzlich. Wie man das macht, man besteuert Steuern und Abgaben für private Stromverbraucher nochmal mit den höchsten Sätzen.  Der Netto-Strompreis besteht für sie aus den Kosten und den in aller Regel überhöhten Gewinnen der Versorger (die öffentlich rechtlichen Stadtwerke und Versorger sind mit dabei !), den Netznutzungsentgelten und einer Reihe von Abgaben wie der Stromsteuer, der Konzessionsabgabe und der EEG-Umlage zusammen. Auf diesen Nettogesamtpreis wird zusätzlich noch 19 Prozent Mehrwertsteuer aufgeschlagen – die mit den überhöhten Energiepreisen abkassierten "Abgaben", alles was man den Verbrauchern abgezockt hat,  wird also nochmal mit besteuert.

Je höher die Abgaben für den Grundbedarf Strom, umso höher die Mehrwertsteuereinnahmen des Staats. Mit 19 Prozent wird der Grundbedarf besteuert. Wie bekannt, u.a. Hotelübernachtungen, Schnittblumen, Reitpferde ..... werden nur mit 7 Prozent besteuert.

Die Industrie bekommt ihren Strom bald umsonst. Vielleicht wird sie auch noch bald dafür gelobt und bezahlt, dass sie einen Teil des sonst unnützen Überschusses aus der EE-Erzeugung abnimmt. Hier handelt es sich längst um eine versteckte staatliche Subvention die nicht mit EU-Recht in Einklang steht. Wo bleiben die Klagen?!

Mit der EEG-Umlage wird ein Vielfaches umverteilt was im umstrittenen Länderfinanzausgleich der Fall ist. Warum klagt bzw. beschwert sich hier kein Politiker, Ministerpräsident/in? Die eigenen Fehler, die eigene Verantwortung, der eigene Profit zu Lasten Dritter hindern, stehen im Weg ...... 
Titel: Zu Hülf! Zu Hülf! Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Sukram am 04. August 2012, 22:22:30
Noch ein "Wirtschaftsfachmann":

Zitat
Experte fordert staatlich Hilfe für Solarzellen-Hersteller

Halle/Leipzig (dapd). Der ehemalige Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Ulrich Blum, fordert zur Rettung insolventer Solarzellen-Hersteller eine staatliche Auffanggesellschaft. "Die Politik muss ernsthaft über die Gründung einer Holding diskutieren, um wichtige Technologiefirmen zu erhalten", sagte Blum der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). ...
...

Weiter (http://de.nachrichten.yahoo.com/experte-fordert-staatlich-hilfe-f%C3%BCr-solarzellen-hersteller-085604572--finance.html)


Deutschlands oberste Energiefachfrau hat eine besondere Idee, um den Wahnsinn zu finanzieren:

Zitat
DIW: Privates Kapital für Energiewende nötig

Weil der Staat durch Bankenrettung, Fiskalpakt und Schuldenbremse in seinen finanziellen Möglichkeiten beschränkt ist, sei die Energiewende ohne privates Kapital nach Auffassung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) nicht finanzierbar. Claudia Kemfert und Dorothea Schäfer schlagen vor: Als Gegenleistung für die Bankenrettung sollte der Staat eine angemessene Beteiligung der Großbanken an der Finanzierung der Energiewende fordern. Private Equity Fonds könnten zusätzlich für eine breitere Risikostreuung sorgen.

Zu den Hintergründen heißt es vom DIW: Die Energiewende erfordert Investitionen im dreistelligen Milliardenbereich. Neben den geschätzten 200 Milliarden Euro für Erneuerbare Energien muss vor allem in den Ausbau und die Optimierung der Energienetze investiert werden, wie zum Beispiel in die Einrichtung neuer Stromleitungen vom Norden in den Süden Deutschlands und intelligente Verteilnetze zur Optimierung von Angebot und Nachfrage sowie in die Erweiterung des europäischen Stromnetzes. Obwohl das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine vergleichsweise hohe Planungssicherheit bietet, gilt die Finanzierung der Energiewende bei potenziellen Investoren als besonders risikoreich; ...
...

Weiter: Brennstoffspiegel (http://www.brennstoffspiegel.de/energiepolitik.html?newsid=12535&title=DIW%3A+Privates+Kapital+f%C3%BCr+Energiewende+n%C3%B6tig&start=0)

Sie werden sich drum reißen ;-)

Soviel Sicherheiten kann dieser Staat gar nicht mehr bieten- drum ziehen ja auch schon die großen Investmentfirmen oder China massiv Kapital ab!
Titel: Re: Zu Hülf! Zu Hülf! Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 05. August 2012, 11:16:33
Noch ein "Wirtschaftsfachmann":
......
Deutschlands oberste Energiefachfrau hat eine besondere Idee, um den Wahnsinn zu finanzieren:
....
Soviel Sicherheiten kann dieser Staat gar nicht mehr bieten- drum ziehen ja auch schon die großen Investmentfirmen oder China massiv Kapital ab!
@sukram, da wird man zum Widerstandskämpfer. Ab nach China? Die Schweiz liegt näher. Baden-Württemberg sollte sich langsam einen Beitritt zur Schweiz überlegen. Nichts ist unmöglich sagt Toyota. Es gibt immer einen Weg.

Der nächste Schritt in dieser "rechtsstaatlichen" Republik ist dann die nächste Enteignung in schleichender oder direkter Form. Warum denn nur für die Griechen, das geht doch auch für Solaristen und was kommt da noch? ;)  Man kann das nicht mehr ernst nehmen, muß es aber wohl, wenn man die Statements selbst führender Politiker der Volkspartei SPD dieser Tage liest und hört.  Sorry für den Vergleich, aber in Deutschland werden nicht nur Kernkraftwerke stillgelegt und abgebaut. Mit dem  Rechtsstaat geschieht das ebenso. Ist 2022 das Ende erreicht?

Milliarden Euro verschwenden, in der Sonne verbrennen oder im Meer versenken, Tarnen, Täuschen, Profit beiseite schaffen, Schulden machen und dann Schnitt. Der Sparsame und Ehrliche ist bei diesem "Rechtsstaat" der Dumme. Für die gemachten "Fehler" sollen Bürger und Energieverbraucher haften, die damit überhaupt nichts am Hut und nichts damit zu tun haben. Man hält sich dann schadlos an denen die für sich selbst vorsorgen. Unter Raub versteht man die gewaltsame Wegnahme fremden Eigentums. Täter nennt man  Räuber und Betrüger.

Vielen ist nicht klar, dass sie bei dieser Politik längst zu den Dummen zählen.  Die Altersversorgung ist schon jetzt im Eimer.  Zinsen gibt es nicht mehr. Die schleichende Enteignung ist längst im Gange. Wenn Zinsen ausgelobt werden, dann nur noch bei erheblichem Risiko. Die Lebens- und Rentenversicherungen oder der Kleinsparer kann ja jetzt spanische oder italienische Anleihen kaufen um die Inflationsrate auszugleichen.  Die heiße Luft in Form von Minizinsen wird zur Geldentwertung dann noch weggesteuert. Geht es schief, will der Staat davon nichts wissen. Das ist privates Pech. Man beteiligt sich aber rechtswidrig an der Enteignung von Gläubigern von Euro-Staatsanleihen, die man selbst als mündelsicher und risikolos ausgegeben hat und deren Tilgung zugesicher hat. Aber ja, man kann ja noch in PV investieren und schmarotzen, weil das EEG-System aufgehen wird  ::). Märchen werden erzählt, Sonne und Wind schicken keine Rechnung, EEG-Umlage maximal 1,2 cent/kWh, Schuldenschnitt ist freiwillig etc. pp.. Wer glaubt dieser Politik noch?!

Wie sieht es eigentlich mit der Bewertung der Versorgungsansprüche dieser populistischen Politiker und "Staatsdienern" aus? Wie wäre es mit einem freiwilligen Verzicht zu Gunsten der Griechen, dem Abbau der Staatschulden, der Engergiewende oder von mir aus zu Gunsten der Solaristen, bevor man anderen in die Tasche greift. Wenn es nicht reicht, kann man Spenden oder die Bezüge vollständig besteuern oder sie auch kürzen.
PS
Dazu passt noch PV als Anlage für die LEBENSVERSICHERUNG

Zitat
Andreas Gruber von der Allianz Leben outete sich vergangenen November in der FAZ als Fan erneuerbarer Energien: „Die staatlich garantierte Einspeisevergütung sichert die Erträge langfristig. Über 25 Jahre stabil 6,5 bis 7,5 Prozent passt genau zu den Laufzeiten unserer Lebensversicherungen.“ Etwa ein Jahr später hat sich viel getan.
.....
„Uns wurde ein Photo­voltaik-Park angeboten, der auf dem Papier perfekt aussah. Wir haben aber nicht gekauft. Denn direkt daneben war ein Schweinestall. Die dort entstehenden Gase verträgt aber der in dem Solarpark verwendete Solarmodultyp nicht“
.....
Die bekannteste erneuerbare Energie ist die Photovoltaik.
.....
Sehr interessant: der Vortrag von Bettina Morlok, Geschäftsführerin der Südwestdeutschen Stromhandels-GmbH, einem Zusammenschluss von 55 Stadtwerken ....
.....
in eher unerwartetes Risiko dürfte für Landratten zum Beispiel sein, dass die Errichtung eines weiteren Windparks sogar noch in 50 Kilometern Entfernung den eigenen Windertrag reduzieren kann.
.....
Von Wind und Sonne zu Strom und Euros (http://www.portfolio-institutionell.de/newsdetails/article/von-wind-und-sonne-zu-strom-und-euros.html)
IWB überprüft Einstieg in deutsche Offshore-Windkraftparks (http://www.onlinereports.ch/News.109+M5bd00d81af7.0.html)

Das nächste Stadtwerkeabenteuer - eben hat man die Planung des größten Importkohlekraftwerks eingestellt: http://forum.energienetz.de/index.php/topic,10554.msg94783.html#msg94783

... man dreht eben gerne große Räder. Das Risiko tragen die Bürger und Verbraucher  = Der nächste Fall kommt bald.... Time to say Good Bye   

Titel: Re: Zu Hülf! Zu Hülf! Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Sukram am 05. August 2012, 13:18:32

Der nächste Schritt in dieser "rechtsstaatlichen" Republik ist dann die nächste Enteignung in schleichender oder direkter Form. .... Die schleichende Enteignung ist längst im Gange. ...

Den Sozialismus in seinem Lauf...

Zitat
Realsozialistisches Comeback

Soll die Energiewende erfolgreich sein, wird sie unsere Gesellschaft und Wirtschaft radikal umgestalten. Das ist kompliziert und komplex – weshalb Experten jetzt die Rückkehr der Planwirtschaft fordern. ...

http://www.theeuropean.de/joerg-friedrich/11893-strukturelle-herausforderungen-der-energiewende

was zunächst einmal einen -halbwegs realisierbaren- Plan erfordern würde: zumindest ein Fortschritt- erst planen, dann handeln.

Aber wer macht den?

Die "üblichen Interessengruppierungen", den dann unsere "Interessenvertreter" im Parament abnicken; unter permanenter Ignoranz der Problematik schwindender fossiler Ressourcen, die einen Aufbau alterna(t)iver Systeme erschweren oder gar im Grunde verhindern könnten, da die (gesamt)energetische Amortisation in immer weitere Ferne rückt.


Apropos Kemfert:

Den Start wohl eher verpatzt
Claudia Kemfert fordert „Change management“
http://www.energlobe.de/?id=854

Ein "Energieminister" soll's richten.
So wie der Dr. Med. Rösler die Wirtschaft?
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 13. August 2012, 21:28:32
http://www.welt.de/wirtschaft/article108600845/Solarkrise-erwischt-jetzt-auch-den-Marktfuehrer.html

Auch hier sah's schon mal besser aus, Schuld sind immer noch die Chinesen.

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 21. August 2012, 10:30:54
Nächste Solarfirma pleite – 1000 Jobs sind weg

http://www.welt.de/wirtschaft/article108706329/Naechste-Solarfirma-pleite-1000-Jobs-sind-weg.html

So geht's, auf Subvention gebaut und weg. Die ehemaligen 1.000 Mitarbeiter sind mal wieder die Leidtragenden.

Eine echte Erfolgsstory, die in die Welt hinausgetragen werden muss.

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Sukram am 22. Oktober 2012, 15:00:18
Zitat
Siemens trennt sich von seinem Solargeschäft

Bei den erneuerbaren Energien wolle sich der Konzern künftig auf Wind- und Wasserkraft konzentrieren, teilte Siemens am Montag mit. Der Energiesektor des Unternehmens solle «verschlankt» werden. Mit Interessenten gebe es bereits Gespräche über den Verkauf der Solargeschäfte. Siemens nannte zur Begründung unter anderem den «starken Preisdruck» auf den Solarmärkten. Die Erwartungen im Bereich Sonnenenergie hätten sich «nicht erfüllt». (dapd)

&

Zitat
Hohe Verluste: Siemens stößt Solargeschäft ab (Wirtschaft, 12:05) SpOn

...Die kriselnden Sparten Solarthermie und Photovoltaik würden verkauft, Gespräche mit Interessenten würden bereits geführt, teilte Siemens mit. ...

...Der Konzern hatte vor allem auf Anlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenhitze gesetzt und dafür vor knapp einem Jahr eigens die israelische Firma Solel für gut 280 Millionen Euro gekauft. Die Strategie zahlte sich jedoch nicht aus. Solel machte mehr Verlust als Umsatz. Siemens musste rund die Hälfte des Kaufpreises abschreiben.

Weil Deutschland die Subventionen für den Solarausbau kappt und die Konkurrenz vor allem aus China erstarkt, ist der Solarmarkt derzeit in Aufruhr. Eine ganze Reihe von Unternehmen - unter anderem Solar Millennium oder Centrotherm - mussten Insolvenz anmelden, andere wie etwa SMA Solar leiden unter herben Umsatz- und Gewinneinbrüchen. Q-Cells, der ehemalige Weltmarktführer für Solarzellen wurde nach seiner Insolvenz von der koreanischen Hanwha-Gruppe übernommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/siemens-verkauft-verlustreiches-solargeschaeft-a-862664.html

Könnte Auswirkungen auf Desertec geben :-/
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 22. Oktober 2012, 15:56:56
Zitat
Könnte Auswirkungen auf Desertec geben :-/

Passt gut zur Subventionsdebatte im anderen Thread: Wie man mit Überförderung/Übersubventionierung von PV es schafft, den Konkurrenten aus Afrika gleich im Keim zu ersticken. Die selbe Problematik bei Onshore Offshore Windenergie. Nur hier wird wiederum die Subvention so hoch angesetzt, inkl. Ausfallsubvention für Parker, (Parker = Investitionsparker die hoffen keinen Strom durch fehlenden Netzanschluss produzieren zu müssen um entschädigt zu werden). In den Foren liesst man überall einstimmig, wir brauchen weder Offshore-Strom noch Stromtrassen von Nord nach Süd. Ist alles vor Ort. Und hier träumt schon einer von "Solarstrom ist zuverlässiger als Windstrom". 

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 22. Oktober 2012, 16:02:19
http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article110059395/Dax-taucht-wieder-unter-7400-Punkte.html

Im TecDax stürzten SMA Solar um 31,2 Prozent ab...

Selbst der einstige, sogen. Mercedes unter den WR-Herstellern strauchelt oder kippt bereits.

Erfolgsstory EEG, immer dran denken!

Gruß

NN

Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 19. März 2013, 14:51:35
Suntech ringt ums Überleben (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chinesisches-solarunternehmen-suntech-ringt-ums-ueberleben/7947740.html)

Zitat
Nun geht es auch bei den chinesischen Solarunternehmen ans Eingemachte. Suntech, einer der weltgrößten Produzenten für Solarmodule, meldete am Montag, dass er seine Schulden nicht mehr bedienen kann, nachdem er in Zahlungsverzug bei fälligen Anleihen in Höhe von mehr als 418 Millionen Euro gekommen war.
...
Die Solarbranche leidet weltweit unter massiven Überkapazitäten, in Deutschland mussten bereits zahlreiche Unternehmen Insolvenz anmelden. Die Preise für die Module waren in den vergangenen Monaten stark gefallen – da konnten viele nicht mithalten.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW


Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 23. März 2013, 14:03:50
Bosch steigt aus dem Solargeschäft aus (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bosch-steigt-aus-dem-solargeschaeft-aus-a-890487.html)

Zitat
Der schwäbische Technikkonzern Bosch steigt aus dem Solargeschäft aus. "Aufgrund der veränderten Marktbedingungen haben wir keine Chance auf eine dauerhafte Verbesserung gesehen", begründete Bosch-Chef Volkmar Denner am Freitag in Stuttgart die Entscheidung. "Den massiven Preisdruck in einem immer schwieriger werdenden Markt konnten wir nicht auffangen." Von der Entscheidung sind rund 3000 Beschäftigte betroffen.


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 18. April 2013, 13:44:13
Die Aktie des Sonnenkönigs stürzt ins Bodenlose (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/ausserordentliche-hauptversammlung-die-aktie-des-sonnenkoenigs-stuerzt-ins-bodenlose/8083160.html)

Zitat
Doch jetzt ist endgültig die Zeit der Bescheidenheit eingeläutet, der Absturz des Solarzellenherstellers ist unübersehbar. Am Donnerstagmorgen stürzte die Aktie des Bonner Unternehmen in den ersten Handelsminuten um mehr als ein Drittel auf zeitweise 56 Cent ab. Grund: Am Abend zuvor hatte der einstige Vorzeigekonzern der Branche mitgeteilt, dass das Kapital seiner Aktionäre komplett verloren sei.
Auch die Gläubiger müssen den größten Teil ihrer Forderungen abschreiben. Die Solarworld-Anleihe mit Laufzeit bis 2016 fiel am Donnerstag um ein Drittel, sie notiert nur noch bei 15 Prozent des Nennwerts. Die Anleihe bis 2017 gab 25 Prozent nach und notiert nun bei 18.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Emirat Katar will Solarworld retten
Beitrag von: Energiesparer51 am 21. April 2013, 21:30:16
http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/wall-street-journal-bericht-emirat-katar-will-solarworld-retten_H79853320_61671/
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 01. Mai 2013, 22:51:38
Die Aktie des Sonnenkönigs stürzt ins Bodenlose (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/ausserordentliche-hauptversammlung-die-aktie-des-sonnenkoenigs-stuerzt-ins-bodenlose/8083160.html)


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW

Anleger müssen für Solarworld-Rettung bluten (http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,897367,00.html)

Zitat
Solarworld versucht den Befreiungsschlag - und bittet sowohl Anleihegläubiger als auch Aktionäre erheblich zur Kasse. Geplant sind ein Schuldenschnitt sowie eine Kapitalherabsetzung, die Anlegern starke Verluste beschert.
...
Im Gegenzug werden die Gläubiger im Rahmen eines drastischen Kapitalschnitts Haupteigentümer des Unternehmens und bestimmen damit künftig den Kurs mit. Die derzeitigen Aktionäre werden entmachtet.
Zu dem Zweck sollen die Aktionäre bei einer außerordentlichen Hauptversammlung einer Kapitalherabsetzung um zirka 95 Prozent zustimmen, teilte der einstige Höhenflieger der Branche mit. Damit verlieren die Alteigentümer praktisch ihren kompletten Besitz.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Der nächste bitte.. Time to say Good Bye: Siemens gibt seine Solarsparte auf
Beitrag von: Energiesparer51 am 17. Juni 2013, 13:57:17

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vergebliche-kaeufersuche-siemens-schliesst-seine-solarsparte/8359882.html
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 17. Juni 2013, 14:30:22
aus der "Welt":

Zitat
Betroffen sind 280 Mitarbeiter, die meisten davon in Israel. ... Die Strategie mündete im Debakel, insgesamt versenkt Siemens rund eine Milliarde Euro damit.

Ein Mrd. Verlust für 280 Mitarbeiter!!!!

Erfolgsstory EEG immer dran denken!

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Energiesparer51 am 17. Juni 2013, 15:45:11
aus der "Welt":

.....

Erfolgsstory EEG immer dran denken!

Gruß

NN

Zitat
Siemens hatte im Jahr 2009 den israelischen Solarthermie-Spezialisten Solel für 284 Millionen Euro übernommen

Diesmal können Sie das EEG dafür wohl kaum verantwortlich machen.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 17. Juni 2013, 16:09:24
Diesmal können Sie das EEG dafür wohl kaum verantwortlich machen.
Wieder so ein Megaflop. Das Geschäft mit Photovoltaik-Wechselrichtern stampfte Siemens bereits ein. Glauben Sie denn, Peter Löscher wäre ohne den Förderirrsinn auf diese Idee gekommen? Er ist ja nicht alleine. Viele, z.B. Bosch sind auch dabei - Ausstieg oder besser Rückzug auf breiter Front.

Es gibt sie ja immer noch die PV-Euphoriker. Lesen Sie mal die Seiten 66 - 70 der aktuellen Wirtschaftswoche. Da kommt jetzt erst der Durchbruch der Technologie: Strom aus dem Rollo, Fensterfronten erzeugen Strom, ...billiger als Kohle, Solarzellen zum Auflackieren, auf kilometerlangen Papierrollen. Zellulosezellen spottbillig, lassen sich wie Papkartons recyceln usw. usf... Jeder macht seinen eigenen Strom. CareEnergy lässt grüßen.

Wenn wundert da der Ausstieg und was macht man, wenn das bald so kommt wie die Euphoriker das beschreiben, dann nur mit dem ganzen Schrott auf den Dächern und in der Landschaft. Wer zahlt dafür dann noch einen Cent  und wer sorgt für die Entsorgung? ;)
Titel: Re: Der nächste bitte.. Time to say Good Bye: Siemens gibt seine Solarsparte auf
Beitrag von: Wolfgang_AW am 17. Juni 2013, 17:03:08

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vergebliche-kaeufersuche-siemens-schliesst-seine-solarsparte/8359882.html (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vergebliche-kaeufersuche-siemens-schliesst-seine-solarsparte/8359882.html)

Zitat
Siemens hatte im Jahr 2009 den israelischen Solarthermie-Spezialisten Solel für 284 Millionen Euro übernommen.
Hervorh. durch Wolfgang_AW

Da hat sich Siemens einfach verzockt, indem der Solarthermie möglw. ein zu großes Potential zugeschrieben wurde. Desertec läßt grüßen. Auch dort hat sich Siemens verabschiedet. Die Rentabilität steht u.U. in keinem Verhältnis zur Investition.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Der nächste bitte.. Time to say Good Bye: Siemens gibt seine Solarsparte auf
Beitrag von: superhaase am 17. Juni 2013, 17:18:03
Da hat sich Siemens einfach verzockt, indem der Solarthermie möglw. ein zu großes Potential zugeschrieben wurde.
Ein ähnliches Schicksal ereilte ja auch die Firma Solar Millennium.

Das Problem für viele Solarthermie-Akteure war und ist die unerwartet schnelle Verbilligung der Photovoltaik, die inzwischen die solarthermischen Kraftwerke bei den Stromgestehungskosten weit abgehängt hat.
Der Solarthermie-Kraftwerkstechnologie wird aufgrund ihrer großtechnischen Eigenart und ihrer komplizierten Technik auch nicht zugetraut, hier gegenüber der PV noch einmal aufholen zu können.
Titel: Re: Emirat Katar will Solarworld retten
Beitrag von: Wolfgang_AW am 17. Juni 2013, 17:29:22
http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/wall-street-journal-bericht-emirat-katar-will-solarworld-retten_H79853320_61671/ (http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/wall-street-journal-bericht-emirat-katar-will-solarworld-retten_H79853320_61671/)

http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/solarbranche-kataris-speisen-geld-bei-solarword-ein/8363038.html (http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/solarbranche-kataris-speisen-geld-bei-solarword-ein/8363038.html)


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Der nächste bitte.. Time to say Good Bye: Siemens gibt seine Solarsparte auf
Beitrag von: PLUS am 17. Juni 2013, 18:28:34
Da hat sich Siemens einfach verzockt, indem der Solarthermie möglw. ein zu großes Potential zugeschrieben wurde.
Ach ja, deutsche Unternehmen haben mit ganzen Solarsparten ihre Probleme und verabschieden sich mehr oder weniger freiwillig. Hat man sich denn "nur" bei der Solarthermie verzockt?
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Energiesparer51 am 17. Juni 2013, 19:13:28
Diesmal können Sie das EEG dafür wohl kaum verantwortlich machen.
Wieder so ein Megaflop. Das Geschäft mit Photovoltaik-Wechselrichtern stampfte Siemens bereits ein. Glauben Sie denn, Peter Löscher wäre ohne den Förderirrsinn auf diese Idee gekommen? Er ist ja nicht alleine. Viele, z.B. Bosch sind auch dabei - Ausstieg oder besser Rückzug auf breiter Front.

Es gibt sie ja immer noch die PV-Euphoriker. Lesen Sie mal die Seiten 66 - 70 der aktuellen Wirtschaftswoche. Da kommt jetzt erst der Durchbruch der Technologie: Strom aus dem Rollo, Fensterfronten erzeugen Strom, ...billiger als Kohle, Solarzellen zum Auflackieren, auf kilometerlangen Papierrollen. Zellulosezellen spottbillig, lassen sich wie Papkartons recyceln usw. usf... Jeder macht seinen eigenen Strom. CareEnergy lässt grüßen.

Wenn wundert da der Ausstieg und was macht man, wenn das bald so kommt wie die Euphoriker das beschreiben, dann nur mit dem ganzen Schrott auf den Dächern und in der Landschaft. Wer zahlt dafür dann noch einen Cent  und wer sorgt für die Entsorgung? ;)

Sie glauben wohl, dass man dann PV-Module auf Papierbasis einfach so auf's Dach legt oder das Haus außen damit tapeziert?
Damit das eine einigermaßen lange Lebensdauer erreichen kann, muss daraus auch ein Verbundmaterial mit dauerhaften Schutzschichten (bei Kunststofffolie hätte ich da Zweifel) gemacht werden. Das können Sie dachach wohl auch nicht so einfach in das Altpapier werfen.

Der Zusammenhang mit Care-Energy erschließt sich mir nicht, da ich Care Energy insbesodere mit einem "innovativen" EEG-Umlage-Vermeidungsansatz in Verbindung bringe. Aber bei Ihnen gibt es dafür sicher "PLUS"punkte, obwohl dadurch die Kunden weniger "innovativer" Stromhändler noch stärker belastet werden.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 17. Juni 2013, 19:48:32
Sie glauben wohl, dass man dann PV-Module auf Papierbasis einfach so auf's Dach legt oder das Haus außen damit tapeziert?
Damit das eine einigermaßen lange Lebensdauer erreichen kann, muss daraus auch ein Verbundmaterial mit dauerhaften Schutzschichten (bei Kunststofffolie hätte ich da Zweifel) gemacht werden. Das können Sie dachach wohl auch nicht so einfach in das Altpapier werfen.

Der Zusammenhang mit Care-Energy erschließt sich mir nicht, da ich Care Energy insbesodere mit einem "innovativen" EEG-Umlage-Vermeidungsansatz in Verbindung bringe. Aber bei Ihnen gibt es dafür sicher "PLUS"punkte, obwohl dadurch die Kunden weniger "innovativer" Stromhändler noch stärker belastet werden.
Warum sich Ihnen das nicht erschließt, verstehe ich nicht. Es liegt auf der Hande, es geht um Stromerzeugung vor Ort, das bietet doch Care-Energy auch an: minijoule (http://www.minijoule.com/de/?setstore=de)

@Energiesparer51, Sie müssen schon noch differenzieren, ich habe nicht geschrieben, dass ich etwas "glaube". Ich habe auf Artikel in der Wirtschaftswoche verwiesen. Sie können sich die aktuelle Ausgabe ja beschaffen. Hier vollständig wiedergeben, das geht nicht. Nur noch zwei Beispiele daraus:   

"Solche Solaranlagen gibt es künftig palettenweise beim Discounter", glaubt Solarexperte Volker Quaschnig von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

An der TU Chemnitz entstehen dort bei den "Solarforschern" "schon kilometerlange Papierrollen an einem Stück. Die Zellulosezellen halten nur rund drei Monate, sind aber spottbillig - und lassen sich wie jeder Pappkarton recyceln.

Also wenn die "Zellen"  aus Zellulose sind und spottbillig, kann man sie nach drei Monaten auch wegwerfen und neue nutzen. Ihre Tageszeitung schmeissen Sie ja noch viel früher weg und die soll mehr kosten.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Energiesparer51 am 17. Juni 2013, 20:16:26
beim Wechsel der "Solarmodule" alle drei Monate fallen ja auch Montagekosten an. Um nennenswert Strom (elektrische Energie) erzeugen zu können muss ja zumindest eine Infrastruktur installiert werden, die die Ströme der "Solartapete" z.B. zu einem Wechselrichter abführt. Die muss also jedesmal neu angeschlossen werden. Wie sieht es mit der Brandgefahr bei solchen Tapeten aus?  Wird die flächig gesammelte Energie durch einen Defekt konzentriert an einer Fehlstelle in Wärme umgesetzt, könnte sich Zellulosematerial entzünden.

PV-Module auf Siliziumbasis sind jedenfalls jetzt schon einsatzfähig. Was von den Zukunftsideen am Ende marktreif wird, werden wir sehen.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 17. Juni 2013, 22:55:34
Es treibt immer neue Blüten!
Was wird man sich nicht noch einfallen lassen, nur um Profit zu machen?
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 05. Juli 2013, 11:07:15
Vorletzte deutsche Solar-Hoffnung ist pleite

http://www.welt.de/wirtschaft/article117746196/Vorletzte-deutsche-Solar-Hoffnung-ist-pleite.html

Wie hiess es doch gleich: "... der letzte schliesst die Tür." Das darf dann wohl unser 18 l/100Km Fahrer Aspeck erledigen.

Erfolgsstory EEG, auf jeden Fall für die Insolvenzverwalter und Abwickler. Das deutsche Exportmodell für die Welt. Immer dran denken!

und wer hat's erfunden? Auf jeden Fall nicht die Schweizer, so viel ist sicher.

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 07. Juli 2013, 08:21:54
Conergy ist pleite - das stimmt leider.
Aber Schuld daran ist doch nicht das EEG!
Wir wissen inzwischen alle, dass dieses Gesetz nicht zu den deutschen Aushängeschildern zählt, möglicherweise sogar verfassungswidrig ist.
Aber alles, was fehlerhaft läuft, kann man nun nicht auf das EEG abwälzen.
Im zitierten Artikel steht es geschrieben, wer Schild hat:
Zitat
Die Europäische Union hatte zuletzt Strafzölle auf Solarmodule aus China verhängt. Die dortigen Unternehmen sollen mithilfe von staatlichen Subventionen zu Dumpingpreisen produzieren und damit die europäischen Unternehmen ausstechen.
Im übrigen steht dort auch geschrieben, dass offensichtlich nicht nur in China mit staatlichen Subventionen großzügig umgegangen wird.
Auch wir in Deutschland kennen das Wort "Subventionen" und zwar nicht nur in der Theorie.
Manches wird zwar nicht als "Subvention" benannt, wie z.B. die Befreiung vom Netzentgelt oder der EEG-Umlage, dient aber dem gleichen Zweck.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 09. Juli 2013, 16:59:22
http://www.zfk.de/strom/artikel/gehrlicher-solar-insolvent.html

Zitat
Das Unternehmen macht die Einführung der Antidumping-Zölle für die finanzielle Schieflage des Unternehmens verantwortlich. Dies habe die Marktbedingungen in Europa verschlechtert, und das Unternehmen konnte die Bedingungen Kreditvertrags nicht mehr erfüllen


Die Zölle funktionieren, was will man mehr.

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 09. Juli 2013, 22:22:15
An sich gehört der Beitrag ja in den Thread
Zitat
Solarbranche darf auf Strafzölle hoffen
Wenn es tatsächlich an dem ist, dann hätten diejenigen nicht ganz unrecht, die vor den Strafzöllen gewarnt haben.
Es ist wohl wie so oft: was für den einen gut ist, muss es noch lange nicht für den anderen sein.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 10. Juli 2013, 08:16:58
Projektierer von großen Freilandanlagen hatten es seit der letzten Reform des EEG und den monatlich weiter drastisch sinkenden Einspeisevergütungen ohnehin sehr schwer, eigentlich kaum ein Chance in Deutschland.
Da waren die (immer noch nicht endgültigen) Zölle höchsten der Tropfen in das volle Fass.

Außerdem:
War es nicht beabsichtigt, den PV-Zubau in Deutschland zu bremsen?
Nun ist das nach der letzten Reform passiert, was Minister Altmeier auch hetzt vollmunidig verkündet hat.
Hat jemand erwartet, dass dadurch Arbeitsplätze entstehen oder gehalten werden können?
Wohl kaum.

Freilandanlagen braucht Deutscchland nicht mehr. PV gehört auf Dächer.
Insofern finde ich diese Entwicklung gut. Freilandanlagen-Projektierer werden in Deutscchland unvermeidbar weniger werden - ganz unabhängig von irgendwelchen Zöllen. Die Zölle beschleunigen das allerdings.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 10. Juli 2013, 08:42:24
Projektierer von großen Freilandanlagen hatten es seit der letzten Reform des EEG und den monatlich weiter drastisch sinkenden Einspeisevergütungen ohnehin sehr schwer, eigentlich kaum ein Chance in Deutschland.
Das ist jetzt mal eine klare Aussage @supperhaase. PV rechnet sich nicht in unseren Breiten. Ohne die milliardenschweren Zwangssubventionen zu Lasten der Verbraucher hätte es diese Verschwendung und diese Fehlinvestitionen nicht gegeben. Jetzt ist eben nach und nach "Time to say Good Bye" und man wird sich noch kräftig streiten, wer die gemachte Zeche bezahlen soll. Die nicht beteiligten nicht privilegierten Stromverbraucher sollten sich wehren. Sie sollen die von der Solaristengemeinde versalzene Suppe auch noch auslöffeln. Das kann so nicht gehen.

PV rechnet sich bei einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von nicht mal einem Drittel der Zeit eben insgesamt nicht in Deutschland. Wenn Strom dringend gebraucht würde scheint die Sonne nicht und umgekehrt. Dann braucht es wieder die Vorhaltung teurer Ersatzkraftwerke bzw. Speicher etc. pp.. Sie wissen das!
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 10. Juli 2013, 09:42:38
Zitat
PV rechnet sich bei einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von nicht mal einem Drittel der Zeit eben insgesamt nicht in Deutschland
Das ist aber eine sehr einseitige Betrachtungsweise.
Jeder Stromrechner und jeder Solarexperte rechnet auch unter der jetzigen Höhe der Einspeisevergütung mit einer Amortisation von etwa 8 - 10 Jahren.
Fakt ist aber, dass ich mit nur PV nicht autark sein kann. Fakt ist auch, dass ich bei Nur-Einspeisung einige Jährchen länger auf die Amartisation warten muss.
Es kommt also auf ein gesundes Verhältnis der Selbstnutzung an.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 10. Juli 2013, 11:17:23
@PLUS:
Sie wiederholen wieder einmal Ihre wirklich dämlichsten Phrasen in Bezug auf die PV.
Glückwunsch zu so viel Ignoranz und intellektuellem Tiefflug.
Jeder Tornadopilot kann von Ihnen noch was lernen!  ;D
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 10. Juli 2013, 22:20:45
Zitat von: PLUS
PV rechnet sich bei einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von nicht mal einem Drittel der Zeit eben insgesamt nicht in Deutschland
Das ist aber eine sehr einseitige Betrachtungsweise. Jeder Stromrechner und jeder Solarexperte rechnet auch unter der jetzigen Höhe der Einspeisevergütung mit einer Amortisation von etwa 8 - 10 Jahren.
"Solarexperten" sind Lobbyisten der Solargemeinde und selbst auf Profit aus. Die Reklame stammt nicht von Experten sondern aus den Marketingabteilungen! Das ist die Realität. Sie müssen schon die richtigen Fragen vollständig stellen.  Wieviel nutzbarer Strom wurde geliefert? Was wurde dafür insgesamt aufgewandt?  Die Bilanz zeigt das Ergebnis erst unter dem Strich und nicht irgendein Zwischenergebnis. Unglaublich, Sie sind doch Verbraucher und diskutieren hier zur EEG-Umlage und vergessen einfach die Belastung der Verbraucher! PV rechnet sich nicht in Deutschland.

@Stromfraß, der erwirtschaftete Wert des nutzbaren PV-Stroms entspricht nur einem Bruchteil der Einspeisevergütung. Sie können doch nicht die unvollständige egoistische Rechnung der Betreiber hier als bare Münze verkaufen und die Belastung der Stromverbraucher außer acht lassen. Die "Amortisation" leisten die Verbraucher über die EEG-Umlage. Ohne die Leistung der Verbraucher gäbe es keine "Amortisation".  Bei der PV ist das Missverhältnis am größten. Die Verbraucher zahlen für die unwirtschaftlichste Stormerzeugung und die staatlich garantierten stattlichen Renditen der PV-Anlagenbetreiber per EEG-Zwang!

Die EEG-Umlage steigt und steigt, so wie der gesamte Strompreis für die Endverbraucher.  Es war am Anfang die Rede von maximal 1,2 ct/kWh EEG-Umlage, die bald wieder sinken sollte. Wo stehen wir heute? Es war auch nicht die Rede von irgendwelche Verrechnungsspielereien, die die Verbraucher künftig berücksichtigen müssten, so wie sie von den Solaristen bei der jetzt wieder sichtbaren Zunahme der Umlage als Argumentation benutzt werden . 

Nicht soviel Solarreklame lesen, das verwirrt nur. ;)
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 10. Juli 2013, 22:27:07
Zitat
Das ist aber eine sehr einseitige Betrachtungsweise. Jeder Stromrechner und jeder Solarexperte rechnet auch unter der jetzigen Höhe der Einspeisevergütung mit einer Amortisation von etwa 8 - 10 Jahren.

Eine schöne Politikerdenkweise. Der nächste Step. Wir schaffen die Vergütung ab und erhöhen per Steuer den Strom auf 50 ct/kWh, dann rechnet sich PV schon bei 700 Volllaststunden. Der nächste kommt dann auf die Idee, den Strompreis per Steuer auf 1 € zu erhöhen, dann rechnet sich PV schon bei 50 Vollaststunden.

Erfolgssstory EEG, es geht immer weiter!

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 11. Juli 2013, 07:10:49
@PLUS und Netznutzer:

Mit Ihren letzten beiden Postings haben Sie sich selbst übertroffen!

"PV rechnet sich nicht in Deutschland" und "Strompreis per Steuer auf 1€ erhöhen"

Wow! Das sind Sprüche.
Besser hätte es keiner anstellen können, Ihrer Reputation und der Reputation der PV-Gegner und Energiewendegegner hier zu schaden.

Danke für soviel selbstlosen Einsatz für die Energiewende und für die PV!
Auf die Idee muss man erst einmal kommen, durch solche Beiträge die Gegner von Energiewende und PV so ins Lächerliche zu ziehen und so dämlich erscheinen zu lassen.
Respekt zu dieser Strategie! Das ist eigntlich ganz schön fies - aber funktioniert bestimmt gut.
Muss man erst mal drauf kommen.

Einfacher können Sie es den Befürwortern von Energiewende und PV nicht machen.
Nochmals vielen Dank!  ;D
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 11. Juli 2013, 11:26:06
@PLUS und Netznutzer: Mit Ihren letzten beiden Postings haben Sie sich selbst übertroffen!
"PV rechnet sich nicht in Deutschland" und "Strompreis per Steuer auf 1€ erhöhen"
Wow! Das sind Sprüche.Besser hätte es keiner anstellen können, Ihrer Reputation und der Reputation der PV-Gegner und Energiewendegegner hier zu schaden. Danke für soviel selbstlosen Einsatz für die Energiewende und für die PV! Auf die Idee muss man erst einmal kommen, durch solche Beiträge die Gegner von Energiewende und PV so ins Lächerliche zu ziehen und so dämlich erscheinen zu lassen. Respekt zu dieser Strategie! Das ist eigntlich ganz schön fies - aber funktioniert bestimmt gut. Muss man erst mal drauf kommen. Einfacher können Sie es den Befürwortern von Energiewende und PV nicht machen. Nochmals vielen Dank!  ;D
@Supperhaase "unübertroffen dämlich" ist, wenn sie die Energiewende mit der PV gleichsetzen. Mit den in die PV investierten Milliarden, die die Verbraucher plus Profit mit der EEG-Umlage abbezahlen sollen, hätte man die Energiewende wirklich auf den Weg bringen können. So ist das viele Geld in den Sand gesetzt. Selbst der Missbrauch geht in die Binsen. Die Solarbranche befindet sich im Abstieg. Die effektivsten aber immer noch  energieverbrauchenden Unternehmen ziehen unter diesen Bedingungen den Kürzeren gegenüber Unternehmen im Ausland, die weniger umwelt- und klimafreundlich produzieren. Energieintensive Unternehmen planen den Abschied aus Deutschland. Wenn sie gehen, ist das Besser für das Klima, die Umwelt, besser für die deutsche Volkswirtschaft, besser für die Arbeitsplätze in Deutschland.  Was für ein Irrsinn, wenn man sich die Ziele vor Augen hält. Es geschieht das genaue Gegenteil. Unter dem Strich weniger Umwelt- weniger Klimaschutz.

Sie machen doch ständig Reklame für die PV, die unwirtschaftlichste, unsicherste und teuerste Stromerzeugung in unseren Breiten. Wie oft haben Sie schon die dümmlich schwammige Netzparität ausgerufen. NN hat das schon richtig und klar karikiert. Sie wollen das böswillig nicht verstehen und glauben die Karikatur hier nutzen zu müssen. Wer soll das noch ernst nehmen.

Ihre "Netzparität", was immer das auch genau sein soll, wird eher erreicht durch die Preistreiberei.  PV ist an erster Stelle mit dabei! Jeder Preisschub wird da als Erfolg gefeiert. Wer Verbraucherinteressen vertritt muss diese Heuchelei deutlich bloß und an den Pranger stellen.

Ihre "Netzparität" ist kein Ziel der Energiewende. Sie ist ein Ziel der Egoisten, die sich damit gerade von der gemeinsamen Aufgabe und Finanzierung  "Energiewende" verabschieden wollen. Eben Tarnen, Täuschen, Profitgier zu Lasten Dritter, die große PV-Heuchelei.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 11. Juli 2013, 12:02:25
@PLUS:

Ja, weiter so!
Alle PV-Gegner immer schön ins Lächerliche ziehen, ich freue mich.

"unwirtschaftlichste, unsicherste und teuerste Stromerzeugung"
und
"dümmlich schwammige Netzparität"
und
"PV-Heuchelei"

Und dies immer in derselben Endlosschleife, ohne auf andere Argumente oder Fakten einzugehen, wie wenn es ohne Nachdenken vom Band abgespult wird.
Sehr gut!
Schöner kann man nicht darstellen, dass PV-Gegner keine sachlichen Argumente haben.

Sie machen das echt gut!  ;D
Titel: Goodbye PV-Gegner - Goodbye Deutschland!
Beitrag von: PLUS am 11. Juli 2013, 16:34:29
Ja, weiter so! Alle PV-Gegner immer schön ins Lächerliche ziehen, ich freue mich.
Schöner kann man nicht darstellen, dass PV-Gegner keine sachlichen Argumente haben.
@supperhaase, zu welcher Kategorie zählen Sie sich jetzt eigentlich.
Es ist schwierig, bei Ihrer Interpretationskunst mit den ständigen Verdrehungen ist der Drehwurm unvermeidlich und es wird Ihnen schwindelig. Lesen Sie nochmal hier (http://forum.energienetz.de/index.php/topic,17049.msg102090.html#msg102090)
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 11. Juli 2013, 16:57:49
Erst jetzt lese ich die Antwort auf mein Posting vom 10.07.
Ich hatte geschrieben:
Das ist aber eine sehr einseitige Betrachtungsweise.
Zitat
Jeder Stromrechner und jeder Solarexperte rechnet auch unter der jetzigen Höhe der Einspeisevergütung mit einer Amortisation von etwa 8 - 10 Jahren.
Ich kenne selbst einen Solaristen, der seine Investition nach knapp 4 Jahren bereits zur Hälfte wieder rein hat.
Das ist die Sicht der Solaristen. Warum soll der nicht die Möglichkeit nutzen, die ihm so großzügig geboten wird?
Ich kenne die Sichtweise von superhaase, die offensichtlich genau so ist, sonst hätte er sich nicht Solar aufs Dach geholt und nicht in Windräder investiert.
Das hat doch zunächst gar nichts damit zu tun, ob das volkswirtschaftlich gesehen oder aus Sicht der nichtprivilegierten Verbraucher in Ordnung ist.
Für mich ist das, wie die sogen. Energiewende derzeit läuft zwar kein Verbrechen, aber Betrug an den nichtprivilegierten Verbrauchern. Alle Versprechen hinsichtlich der Kosten, sprich EEG-Umlage wurden nicht eingehalten (Kanzlerin: max. 3,5 Ct. je kWh).
Ob sich Solarenergie in Deutschland rechnet?
Derzeit mit Sicherheit nicht, sonst würden nicht Milliarden von "Anschubginanzierung" nötig sein.
Allerdings geht es nicht nur um heute und morgen, sondern auch um übermorgen.
Die Oel- und Gasvorräte sind in dieser Welt nicht unendlich und auch die Kohle nicht.
Irgendwann ist Oel, Gas oder Kohle -sofern überhaupt noch vorhanden- unbezahlbar.
Ich will hier keine Rechnung aufmachen, wann Solarstrom auch ohne Förderung konkurrenzfähig wäre. Da gibt es Politiker und mehr oder weniger seriöse "Experten", die da Zahlen nennen.
Fakt ist aber, entweder es wird langfristig auf natürliche Ressourcen umgestiegen oder wir hätten beim Atomstrom bleiben müssen.
Für mich steht fest: Erneuerbare Energie ist gut, man muss es nur richtig anstellen und vor allem mit den betroffenen Verbrauchern und nicht gegen sie!
Offenbar das Einfache, was so schwer zu machen ist.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 11. Juli 2013, 18:16:32
@Stromfraß:

Sie haben das sehr schön zusammengefasst.

Aber leider wird das bzgl. des persönlichen Kreuzzuges des Herrn PLUS nicht helfen.
Der "liebe" Mr. PLUS wird weiterhin den Sinn und Zweck des EEG (Anschubfinanzierung) ignorieren und jegliche Erfolge leugnen.
Er wird auch weiterhin alle seine längst widerlegten bzw. als Unsinn entlarvten Phrasen hier noch tausendfach wiederholen.

Er wird weiterhin polemisieren und die "Solaristen" als profitgierige Egoisten diffarmieren, wie er das schon immer hier tut.
Er wird auch weiterhin alle sachlichen Argumente und Fakten ignorieren oder leugnen, die nicht in sein Feindbild PV passen.
PV war anfangs teuer und es gab eine Überförderung in Deutschland, die hohe Kosten für die Stromverbraucher nach sich zieht, deshalb hat die PV bei Herrn PLUS nun leider für alle Zeit verschissen, egal was derzeit passiert oder was in Zukunft noch passieren mag. Er lässt da nichts mehr gelten.

So ist das mit unserem PLUS.
Differenzieren kann er einfach nicht - will er auch gar nicht.
Es gibt für ihn nur Schwarz oder Weiß, ganz oder gar nicht, gut oder böse (Gas ist übrigens gut und es ist seiner Meinung nach das Allheilmittel für die Energieproblematik).
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 11. Juli 2013, 18:37:26
Mein lieber Superhaase: ich schreibe hier meine Meinung und rede niemand zu Mund. Ich sehe in verschiedenen Argumenten von PLUS durchaus Vernünftiges, vielleicht mehr, als mancher Politiker von sich gibt.
Vor allem aber bin ich der Meinung, dass das mit der Energiewende grundsätzlich in Ordnung ist, so wie es auch die meisten Deutschen sehen. Ich bin aber auch der Meinung, dass hier bei weitem nicht alles so gelaufen ist, wie es hätte laufen können.  So stehen wohl nur noch reichlich 50% dahinter, vor allem aus finanziellen Erwägungen.
Mittlerweile haben die Fehler auch etliche von denen erkannt, die in Deutschland das Sagen haben. Ich habe auch das Gefühl, dass es durchaus Bestrebungen gilt, vernünftig zu reformieren.
Aber entweder fehlt der Wille und die Kraft oder es gibt einfach zu viele, die nicht mitziehen oder gar opponieren. Manche vielleicht nur deswegen, weil Wahlkampf ist oder aus anderen Gründen.
Ich bleibe dabei, was ich schon mehrfach geäußert habe: Energiewende gegen die Verbraucher wird auf Dauer nichts. Es geht nur mit ihnen.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 11. Juli 2013, 18:52:19
Mein lieber Superhaase: ich schreibe hier meine Meinung und rede niemand zu Mund.
Das hat Ihnen auch niemand vorgeworfen - oder von Ihnen gefordert.

Zitat
Ich sehe in verschiedenen Argumenten von PLUS durchaus Vernünftiges, vielleicht mehr, als mancher Politiker von sich gibt.
Das ist ja die Krux mit PLUS:
In seinen "Argumenten" (ich sage lieber Schimpftiraden ;)) sind durchaus vereinzelte korrekte Fakten, aber die "Argumente" insgesamt, die er daraus bastelt, sind in Bezug auf die PV und die Energiewende alles andere als vernünftig.
Anfangs haben sich viele (auch ich) bemüht, mit PLUS ernsthaft über EEG und PV zu diskutieren. Aber er geht nie auf Argumente wirklich ein, sondern lenkt dann ab, vermischt Themen und diffarmiert was ihm nicht passt.
Und das schönste:
Statt einmal seine abstrusen Thesen (insbesondere die gegen PV und EEG) ernsthaft zu verteidigen, schleppt er sie ganz schnell in den nächsten Thread eines ganz anderen unpassenden Themas ein und wiederholt dort genau die gleichen Phrasen, die er in den vorherigen Threads nicht verteidigen oder begründen konnte.
So was kann man auch einen Troll nennen.

Zitat
Ich bin aber auch der Meinung, dass hier bei weitem nicht alles so gelaufen ist, wie es hätte laufen können.
...
Ich bleibe dabei, was ich schon mehrfach geäußert habe: Energiewende gegen die Verbraucher wird auf Dauer nichts. Es geht nur mit ihnen.
Das wird wohl ausnahmslos jeder hier unterschreiben.
Darüber würde also auch keiner hier streiten.

PLUS schreibt aber etwas ganz anderes.
Wie ich schon sagte: Er differenziert nicht, sondern pauschaliert und verteufelt alles was EEG und insbesondere PV zu tun hat.
Schließlich beschwert er sich dann auch noch darüber, dass in einem Verbraucherforum jemand die PV und das EEG gegen seine ständigen unqualifizierten Angriffe verteidigt - das hält er für "unerträglich". Verbraucher müssen seiner Meinung nach alles dem Ziel eines aktuell möglichst billigen Energiepreises unterordnen.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 11. Juli 2013, 21:58:23
Zu der Sache mit PLUS will ich mich nicht weiter äußern, das bringt nichts.
Zitat
Verbraucher müssen seiner Meinung nach alles dem Ziel eines aktuell möglichst billigen Energiepreises unterordnen.
Diesen Eindruck hatte ich nicht.
Das würde ja aktuell bedeuten, man müsste zu Care Energy gehen; sie sind wohl aktuell die "günstigsten".
Nein, darum kann es nicht gehen und ich denke, das will auch PLUS nicht wirklich.
Das Wechseln zu einem vermeintlich "günstigen" Versorger kann gut sein, muss es aber nicht. Das haben TeldaFax und andere zur Genüge bewiesen.
Vor 2 Jahren war ich bei EnergenSüd e.G., nicht direkt, sondern über einen anderen "Vermittler".
Ich hatte einen auch für damalige Verhältnisse sagenhaft günstigen Arbeitspreis von 16,39 Ct. je kWh. Das ging 1 Jahr lang gut, dann musste ES Insolvenz anmelden. Der Hauptgrund war, dass man die zu zahlende EEG-Umlage "vergessen" hatte mit einzupreisen. So kann man auch "günstige Preise" anbieten.
Und, um hier beim Thema zu bleiben: der Wechsel zu einem anderen Versorger kann im Einzelfall und für den Betreffenden eine Alternative sein, hilft aber kaum bei der Frage, wie die Energiewende geschafft werden kann, ohne jemand zu überfordern.
Es ist doch bekannt, dass die Wende nicht zum Nulltarif zu bekommen ist, aber es kommt eben auch darauf an, das halbwegs gerecht hinzubekommen.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 12. Juli 2013, 08:19:43
Zitat von: PLUS
PV rechnet sich bei einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von nicht mal einem Drittel der Zeit eben insgesamt nicht in Deutschland
Das ist aber eine sehr einseitige Betrachtungsweise. Jeder Stromrechner und jeder Solarexperte rechnet auch unter der jetzigen Höhe der Einspeisevergütung mit einer Amortisation von etwa 8 - 10 Jahren.
"Solarexperten" sind Lobbyisten der Solargemeinde und selbst auf Profit aus. Die Reklame stammt nicht von Experten sondern aus den Marketingabteilungen! Das ist die Realität. Sie müssen schon die richtigen Fragen vollständig stellen.  Wieviel nutzbarer Strom wurde geliefert? Was wurde dafür insgesamt aufgewandt?  Die Bilanz zeigt das Ergebnis erst unter dem Strich und nicht irgendein Zwischenergebnis. Unglaublich, Sie sind doch Verbraucher und diskutieren hier zur EEG-Umlage und vergessen einfach die Belastung der Verbraucher! PV rechnet sich nicht in Deutschland.

@Stromfraß, der erwirtschaftete Wert des nutzbaren PV-Stroms entspricht nur einem Bruchteil der Einspeisevergütung. Sie können doch nicht die unvollständige egoistische Rechnung der Betreiber hier als bare Münze verkaufen und die Belastung der Stromverbraucher außer acht lassen. Die "Amortisation" leisten die Verbraucher über die EEG-Umlage. Ohne die Leistung der Verbraucher gäbe es keine "Amortisation".  Bei der PV ist das Missverhältnis am größten. Die Verbraucher zahlen für die unwirtschaftlichste Stormerzeugung und die staatlich garantierten stattlichen Renditen der PV-Anlagenbetreiber per EEG-Zwang!

Die EEG-Umlage steigt und steigt, so wie der gesamte Strompreis für die Endverbraucher.  Es war am Anfang die Rede von maximal 1,2 ct/kWh EEG-Umlage, die bald wieder sinken sollte. Wo stehen wir heute? Es war auch nicht die Rede von irgendwelche Verrechnungsspielereien, die die Verbraucher künftig berücksichtigen müssten, so wie sie von den Solaristen bei der jetzt wieder sichtbaren Zunahme der Umlage als Argumentation benutzt werden . 

Nicht soviel Solarreklame lesen, das verwirrt nur. ;)

Solches Dummschwätz. Aber Danke, dass ist noch mehr Ansporn.......

Montag übergebe ich die nächste 45kWp PV. Dies auf einer Spedition.
Der Stromberdarf und der Lastgang wurde über längere Zeit mittels Smartmeter analysiert.
Die Anlage deckt den Grund- und Teillastbereich des Kunden.
Der Kunde verringert seinen Stromeinkauf um 50-60%.

Erforderliche Reststrommengen bezieht er bis auf weiteres vom örtlichen Versorger.
Da das Smartmeter vor Ort verbleibt, sehen wir, der Kunde und ich wie sich sein weiterer Stroimbedarf entwickelt. Dann schauen wir wie sich der Rest auch noch mit einer Mischung aus Wind und Biogas substituieren lässt.

Die Investition in diese PVA ist nach ca. 8 Jahren durch vermiedenen Einkauf gedeckt.
Die Anlage wird weitere 20 Jahre + X funktionieren und Strom liefern.

Das als Praxisbeispiel.
Natürlich rechnet sich PV nicht. Natürlich ist PV eine Milchmädchenrechnung.
Die Frage ist nur für wen.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: khh am 12. Juli 2013, 10:41:40
... Montag übergebe ich die nächste 45kWp PV. Dies auf einer Spedition. ...
Die Investition in diese PVA ist nach ca. 8 Jahren durch vermiedenen Einkauf gedeckt.
Die Anlage wird weitere 20 Jahre + X funktionieren und Strom liefern. ...

Genau dieses Praxisbeispiel eines Solar-Lobbyisten bestätigt doch die zitierte Aussage von @PLUS:
Die Amortisation solcher PVA in ca. 8 Jahren „durch vermiedenen Einkauf“ ist nur möglich, weil sich der Preis
für ‚einzukaufenden Strom’ durch die ausgeuferte EEG-Förderung inzwischen in astronomische Höhe entwickelt hat.

Wirklich eine tolle "Milchmädchenrechnung" !   >:( 
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 12. Juli 2013, 11:23:13
... Die Investition in diese PVA ist nach ca. 8 Jahren durch vermiedenen Einkauf gedeckt.
Die Anlage wird weitere 20 Jahre + X funktionieren und Strom liefern. ...

Genau dieses Praxisbeispiel eines Solar-Lobbyisten bestätigt doch die zitierte Aussage von @PLUS:
Die Amortisation solcher PVA in ca. 8 Jahren „durch vermiedenen Einkauf“ ist nur möglich, weil sich der Preis für ‚einzukaufenden Strom’ durch die ausgeuferte EEG-Förderung inzwischen in astronomische Höhe entwickelt hat !   >:(

Sie sollten mal mit rechnen anfangen....Bevor sie Dinge behaupten.

Egal ob mit oder Ohne EEG Förderung in den letzten 10 Jahren kannten die Strompreise nur den Kunden ohne eigene Erzeugung nur eine Richtung.... Entsprechende Charts kennt der informierte User.
Sie wollen doch nicht aller ernstens Behaupten, dass für die Preissteigerungen zwischen 2003 und 2009 die EEG Umlage verantwortlich war. Auch zwischen 2009 und heute hat die EEG Umlage nur einen prozentualen Anteil an den Erhöhungen.

Der Kunde errichtet diese Anlage schlüsselfertig für rund 1410€/kwp. Die Anlage wird eine Lebenszeit von 30 Jahren oder mehr haben. Aber was erzähle ich das überhaupt.

Die üblichen PV Haudrauf kapieren eh nicht. Bzw. wollen nicht. Das liest man in diesem Forum jeden Tag. Natürlich wäre der Strom ohne Förderung von PV und Wind heute billiger. Oder auch nicht. Wohl eher nicht.

Jetzt fehlt noch der User Plus der wieder vorbetet das PV sich in Deutschland nicht lohnt und das auch diese Anlage nur wegen Subvention sich rechnet.... Jaja blabla ist gut. Bitte gehen Sie weiter, wir haben zu tun.


Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: khh am 12. Juli 2013, 13:12:14
... Die üblichen ... kapieren eh nicht. Bzw. wollen nicht. ...

Es ist sinnlos, mit einem von Eigeninteressen gesteuerten PV-Vertreiber über volkswirtschaftlichen Nutzen zu streiten.

Jeder neutrale Leser wird die ‚Argumente’ solcher Profiteure richtig einzuschätzen wissen !
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 12. Juli 2013, 13:38:09
@ khh

Zitat
Jeder neutrale Leser wird die ‚Argumente’ solcher Profiteure richtig einzuschätzen wissen !

Vielleicht sehen wir sein Unternehmen dann auch bald hier in dieser Rubrik....

gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 12. Juli 2013, 14:43:31
@ khh

Zitat
Jeder neutrale Leser wird die ‚Argumente’ solcher Profiteure richtig einzuschätzen wissen !

Vielleicht sehen wir sein Unternehmen dann auch bald hier in dieser Rubrik....

gruß

NN

Das wäre ihr Wunsch. Leider muss ich Sie an der Stelle enttäuschen.
Vielmehr werden wir unseren Kunden in Zukunft auch den notwendigen Reststrom aus regenerativen Quellen liefern und das zu äußerst fairen Preisen.

Aber Ok. Träumen Sie weiter.
Die Marktintegration der EE ist im vollen Gange und der Kunde ist gut informiert.
Ob Sie das nun wollen oder nur nicht, egal.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 12. Juli 2013, 23:40:59
... Die üblichen ... kapieren eh nicht. Bzw. wollen nicht. ...

Es ist sinnlos, mit einem von Eigeninteressen gesteuerten PV-Vertreiber über volkswirtschaftlichen Nutzen zu streiten.

Jeder neutrale Leser wird die ‚Argumente’ solcher Profiteure richtig einzuschätzen wissen !

Haben Sie mal gelesen was sie da geschrieben haben?

Von was profitiere ich? Ich verkaufe und installiere einem Kunden ein Produkt, mit dem er den Strom den er selbst benötigt zu großen Teilen selbst erzeugen kann. Das Produkt und seine Komponenten werden in Deutschland gefertigt. Zukünftig liefer ich diesem Kunden dann auch noch die Reststrommenge. Auch in Deutschland produziert.

Deswegen bin ich in Ihren Augen anscheinend ein Profiteur und Abzocker. Achso..... ja klar.
Was sabbeln sie da von volkswirtschaftlichem Nutzen.
Unserer Stromversorgung ist privatwirtschaftlich organisiert und auf Profit ausgerichtet.
Soweit man den Nachrichten entnehmen kann leben unsere Versorger recht gut von diesem Geschäft.
Innerhalb dessen liefere ich einem Kunden ein Produkt, mit dem er für sich einen Teil seines Primärenergiebedarfs decken kann. Gleichzeitig liefere ich ihm zukünftig auch die Reststrommenge.

Deswegen bin ich in Ihren Augen ein "von Eigeninteressen gesteuerten PV-Vertreiber".....

Genau... super.... Einfach traurig was manche hier so für einen Sülz vom Stapel lassen.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 13. Juli 2013, 12:59:59
Genau... super.... Einfach traurig was manche hier so für einen Sülz vom Stapel lassen.
Sag ich ja immer:

Es gelingt eingen hier (allen voran PLUS) nicht, zu differenzieren.
Sie verwechseln ständig die aktuelle Situation der beginnenden Wettbewerbsfähigkeit von ungefördertem PV-Strom und der Vergangenheit mit hoher PV-Förderung und auch Überförderung.
Sie schwurbeln immer von "Profiteuren" - als ob RWE oder EON ihren Strom kostenlos oder ohne Profitabsichten abgeben würden.
Als ob Siemens und andere die Kraftwerke kostenlos gebaut hätten und natürlich niemals damit Profit erzielen wollten.  ::)

Selbst Eigenerzeuger und Selbstverbraucher sind auch in alle Zukunft nur "egoistische Profiteure", ja unsoziale Schmarotzer und was sonst noch alles. Dabei sind sie die einzigen, die mit ihren investitionen in diese Stromerzeugungstechnik eben keine Profite erzielen, sondern lediglich Kosten und Ausgaben einsparen wollen. Sie nehmen also niemandem etwas weg, nicht einmal in Form eines Verkaufsgeschäfts, sie machen das ganz für sich allein.
Trotzdem werden diese Leute hier von einigen beschipmft. Idiotisch.

Die inzwischen jahrelange giftige Propaganda der großen Stromkonzerne gegen ihre gefüchtetste Konkurrenz, die PV, hat sich inzwischen in vielen Köpfen erfolgreich festgefressen. Die Propagandaphrasen sprudeln bei vielen Gelegenheiten hervor, ohne dass verstanden wird, dass sich die Situation längst verändert hat, und auch eh nie so war, wie die Propagandisten sie falsch dargestellt hatten.
Es hat sich ein ideologisch verblendeter Hass auf eine Stromerzeugungstechnik und die Betreiber solcher Anlagen festgesetzt, der alle Fakten und jegliches rationale Denken verdrängt. Erschreckend.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Didakt am 13. Juli 2013, 13:12:04
@ pitti,

Ihre Verteidigung greift nicht. Natürlich sind Sie im Rahmen Ihrer Aktivitäten ein Profiteur dieser fragwürdigen maßlosen Subventionspolitik zu Lasten der nicht privilegierten Verbraucher im Zuge des Ausbaus der PV und der erneuerbaren Energien.

Sie und auch @ superhaase sollten verinnerlichen: Wenn nicht bald gravierende Reformen des EEG durchgesetzt werden und zu greifbaren Entlastungen für die Endverbraucher führen, wird die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung auf ein Minimum schwinden! Und was dann?
Ihre Argumente lösen sich folglich in Luft auf. Die will keiner mehr lesen und hören! >:(
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 13. Juli 2013, 13:20:56
Sie und auch @ superhaase sollten verinnerlichen: Wenn nicht bald gravierende Reformen des EEG durchgesetzt werden und zu greifbaren Entlastungen für die Endverbraucher führen, wird die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung auf ein Minimum schwinden! Und was dann?
Ihre Argumente lösen sich folglich in Luft auf. Die will keiner mehr lesen und hören! >:(
Auch Sie lesen nicht genau:
Weder pitti noch ich haben bestritten, dass es beim EEG einen Reformbedarf gibt, dass da etliches falschläuft.
Ja, pitti scheint mir nicht einmal unbedingt am EEG festhalten zu wollen (zumindest habe ich das von ihm bisher nicht gelesen).

Daher werden sich unsere Argumente auch nicht in Luft auflösen oder von niemandem mehr gehört werden wollen, denn die scheinbar unterstellten Argumente haben wir gar nicht vorgebracht.

Es ist schon ein Kreuz, dass keiner genau lesen und noch nicht einmal die Argumente auseinanderhalten will.
Es ist hier eine um sich greifende Marotte, jedem, der die PV als zukunftsfähige Technologie verteidigt, gleich pauschal zu unterstellen, er sei ein egoistischer Profiteur, der jegliche Reform des EEG ablehnt und immer weiter bis in alle Ewigkeit persönlich dicke fette Subventionen einsacken will.
Dem ist nicht so!

Kann bitte mal jemand erst die Beiträge anderer genau lesen und dann erst einmal nachdenken, ob das, gegen was er anschreiben will überhaupt gesagt worden ist, bevor er dann hier einen Beitrag einstellt?  ::)
Das würde das Diskussions-Niveau hier schon merklich heben.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 13. Juli 2013, 13:48:06
Es kann doch wohl nicht wahr sein!
Man muss doch zumindest auseinander halten, dass die Situation eines Energiekonzerns und eines nichtprivilegierten Verbrauchers von Haus aus unterschiedlich ist. Der eine will Profit und der andere möglichst niedrige Preise.
Ähnlich, wenn auch nicht so gravierend, sehe ich die Situation eines PV-Lieferanten oder -Nutzers im Verhältnis zum Nipri.
Schuld an diesem (Miss-) Verhältnis haben aber andere! Nämlich die, die ein EEG gemacht haben, was immer mehr auf Widerstand stößt. Die anfänglich hohe Zustimmunf für die Erneuerbaren sinkt und sinkt. Mit den immer höheren Gesamtstromkosten ist das Vertrauen geschwunden.
Und an dieser Stelle muss ich pitti klar widersprechen. Richtig ist, dass die Strompreise Jahr für Jahr gestiegen sind. Richtig ist aber auch, dass mittlerweile die EEG-Umlage plus USt und weiterer mit der Energiewende einhergehenden Abgaben in etwa ein Viertel bis ein Drittel der Gesamtstomkosten ausmachen.
Ich verüble niemand, dass jemand mit PV (und anderem) sein Geschäft macht. Ich verüble es auch niemand, der sich eine Solaranlage aufs Dach setzt oder in Windkraft investiert. Das sind nicht die "schwarzen Schafe" in dieser Gesellschaft, sondern nur die Nutznießer. Die "schwarzen Schafe" sind andere. Ich erspare mir an dieser Stelle, Namen zu nennen. Das habe ich oft genug in diesem und anderen Threads gemacht.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Didakt am 13. Juli 2013, 13:59:11
Doch, @ superhaase, ich lese schon noch genau. Nur Sie wollen meine allgemein gültige Aussage nicht hinnehmen, die nichts anderes besagen soll, dass Ihre Argumente in der zunehmend schwindenden Akzeptanz der Energiewende untergehen werden, wenn nicht bald überzeugende Reformen zu Tage treten. Ihre Argumente in jedweder Hinsicht, ob zutreffend und akzeptiert oder nicht, interessieren keinen mehr, wenn der Strompreis ins Unermessliche steigt.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: khh am 13. Juli 2013, 14:50:49
... Es ist schon ein Kreuz, dass keiner genau lesen und noch nicht einmal die Argumente auseinanderhalten will. ...
Kann bitte mal jemand erst die Beiträge anderer genau lesen und dann erst einmal nachdenken, ob das, gegen was er anschreiben will
überhaupt gesagt worden ist, bevor er dann hier einen Beitrag einstellt?  ::)
Das würde das Diskussions-Niveau hier schon merklich heben.

@superhaase, genau so ist es. Das sollte aber auch für Sie und @pitti gelten !   ;)
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 13. Juli 2013, 15:29:53
Doch, @ superhaase, ich lese schon noch genau. Nur Sie wollen meine allgemein gültige Aussage nicht hinnehmen, die nichts anderes besagen soll, dass Ihre Argumente in der zunehmend schwindenden Akzeptanz der Energiewende untergehen werden, wenn nicht bald überzeugende Reformen zu Tage treten. Ihre Argumente in jedweder Hinsicht, ob zutreffend und akzeptiert oder nicht, interessieren keinen mehr, wenn der Strompreis ins Unermessliche steigt.
Sie schrieben aber, dass pitti und ich "das verinnerlichen sollten".
Das implizierte ganz offensichtlich, dass wir das nicht wahrhaben wollten.
Dem ist aber nicht so.
Ihre allgemein gültige Aussage muss ich z.B. gar nicht "hinnehmen", weil ich sie selbst vertrete.

Ich trete schon lange dafür ein, dass der Strompreis nicht "ins Unermessliche" steigt, und dass das EEG reformiert werden muss.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 13. Juli 2013, 16:18:01
Superhaase schreibt:
Zitat
Ich trete schon lange dafür ein, dass der Strompreis nicht "ins Unermessliche" steigt, und dass das EEG reformiert werden muss.
In Deutschland sind (fast) alle dafür, dass der Strompreis nicht "ins Unermessliche" steigt und dass das EEG reformiert werden muss.
Geht es aber darum, das umzusetzen, dann gibt es plötzlich 1000 Hindernisse. Da wird nach allen Seiten gezerrt, jeder glaubt, das alleinig richtige Rezept zu haben - und nichts passiert.
Dabei wäre es doch gerade in Wahlkampfzeiten ein Thema, mit dem man punkten könnte.
Manchmal (eigentlich fast immer) verstehe ich die Politik nicht ...
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 14. Juli 2013, 15:56:40
@ pitti,

Ihre Verteidigung greift nicht. Natürlich sind Sie im Rahmen Ihrer Aktivitäten ein Profiteur dieser fragwürdigen maßlosen Subventionspolitik zu Lasten der nicht privilegierten Verbraucher im Zuge des Ausbaus der PV und der erneuerbaren Energien.

Sie und auch @ superhaase sollten verinnerlichen: Wenn nicht bald gravierende Reformen des EEG durchgesetzt werden und zu greifbaren Entlastungen für die Endverbraucher führen, wird die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung auf ein Minimum schwinden! Und was dann?
Ihre Argumente lösen sich folglich in Luft auf. Die will keiner mehr lesen und hören! >:(

Ich möchte Sie kurz darauf Hinweisen, das das obern beschriebene Modell gerade nicht auf Vergütung aus dem EEG ausgerichtet ist. Vielmehr will der Kunde einen Teil seiner Primärenergie selber erzeugen und definitiv nicht einspeisen. Deswegen auch der große Aufwand mit der Smartmeter Analyse. Wir haben beim Kunden Lasstspitzen geglättet und mit dem Kunden zusammen überlegt, wie wir seinen Bedarf so terminieren können, dass er gut zu einer Erzeugeranlage passt. Hierzu hätte er sich auch ein Gasbetriebenes kleines BHKW hingestellt. In der Kosten/Nutzen Rechnung war die PV aber meilenweit vorne. Vorallem weil das Lastprofil recht gut zum Erzeugungsprofil der PVA passt.

Nochmal. Wieso bin ich oder der Kunde eine Profiteur einer "maßlosen Subventionspolitik"?
Vielleicht sollten Sie einfach nochmal nachdenken.....

Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 14. Juli 2013, 17:03:04
Zitat
Nochmal. Wieso bin ich oder der Kunde eine Profiteur einer "maßlosen Subventionspolitik"?
Vielleicht sollten Sie einfach nochmal nachdenken.....
@pitti: die Antwort ist ganz einfach.
Wenn es das EEG nicht gegeben hätte mit der zumindest aus heutiger Sicht "maßlosen" Subvention in PV, hätte sich kein Mensch Solar aufs Dach geholt. Zumindest kaum einer.
Mit der staatlich garantierten Einspeisevergütung wurde für diejenigen, die die Voraussetzungen dafür hatten, Profit nach spätestens 10 Jahren garantiert.
Und das war für diejenigen, die das lieferten und installierten ein Geschäft, sonst hätte man es nicht gemacht.
Was vor Jahren galt, hat sich nun verändert. Mit der Einspeisung kann man kein Geschäft mehr machen. Heute geht es um Eigennutzung, um die ständig steigenden Strompreise (u.a. wegen der EEG-Umlage) möglichst günstig abzufangen.
Haben Sie das wirklich nicht gewusst?
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 15. Juli 2013, 08:11:01
Zitat
Nochmal. Wieso bin ich oder der Kunde eine Profiteur einer "maßlosen Subventionspolitik"?
Vielleicht sollten Sie einfach nochmal nachdenken.....
@pitti: die Antwort ist ganz einfach.
Wenn es das EEG nicht gegeben hätte mit der zumindest aus heutiger Sicht "maßlosen" Subvention in PV, hätte sich kein Mensch Solar aufs Dach geholt. Zumindest kaum einer.
Mit der staatlich garantierten Einspeisevergütung wurde für diejenigen, die die Voraussetzungen dafür hatten, Profit nach spätestens 10 Jahren garantiert.
Und das war für diejenigen, die das lieferten und installierten ein Geschäft, sonst hätte man es nicht gemacht.
Was vor Jahren galt, hat sich nun verändert. Mit der Einspeisung kann man kein Geschäft mehr machen. Heute geht es um Eigennutzung, um die ständig steigenden Strompreise (u.a. wegen der EEG-Umlage) möglichst günstig abzufangen.
Haben Sie das wirklich nicht gewusst?

@Stromfraß
Genau auf das habe ich gewartet....
Natürlich sind die Strompreise, die unser Kunde an seinen Versorger zahlt seit Jahren stabil.
Es gab auch keine massiven Erhöhungen der Versorger in den Jahren 2001 - 2009. ::)
Zur Erinnerung kann ich Ihnen gerne meine Stromrechnungen aus den genannten Jahren zur verfügung stellen.

Fakt ist, die PV hat das erreicht, wozu die Förderung im EEG angedacht war.
Und dies in einem Zeitraum von nichtmal 5 Jahren!

Kunden installieren nun PV ohne Förderung in Anspruch zu nehmen.
PV wird dezentral bedarfsgerecht vor Ort beim Verbraucher zur tlw. Deckung des Primärenergiebedarfs eingesetzt. Dieser fixiert hiermit zu mindest einen Teil der Kosten für Beschaffung von Primärenergie. Das ist natürlich schlecht für seinen Stromversorger und das Großkraftwerk hintendran. War aber das Ziel.

Und wenn sie bei dem Thema subvention sind..... Schauen wir doch mal wer alles in der konventionellen stromwirtschaft fleißig in der Vergangenheit kassiert hat und für was der Michel in Zukunft zahlen wird..... Aber das ist ein anderes Thema, welches gerne von einigen hier im Forum ausgeblendet wird.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 15. Juli 2013, 08:52:51
Zitat
Fakt ist, die PV hat das erreicht, wozu die Förderung im EEG angedacht war.
Und dies in einem Zeitraum von nichtmal 5 Jahren!
Naja, so simpel ist es nun doch nicht ...
Hätte man den Solaristen von Anfang an das Doppelte an Einspeisevergütung gezahlt, dann wäre die EEG-Umlage noch höher ausgefallen und damit der Gesamtstrompreis. Dann hätte man den jetzigen Ausbau mit PV vielleicht schon in 3 Jahren erreicht.
Sinn und Zweck der Energiewende war es aber nicht, dass eine einzelne Gruppe profitiert, sondern es sollte eigentlich eine Aufgabe für alle sein (Gemeinwohlaufgabe).
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 15. Juli 2013, 10:43:55
PV wird dezentral bedarfsgerecht vor Ort beim Verbraucher zur tlw. Deckung des Primärenergiebedarfs eingesetzt. Dieser fixiert hiermit zu mindest einen Teil der Kosten für Beschaffung von Primärenergie. Das ist natürlich schlecht für seinen Stromversorger und das Großkraftwerk hintendran. War aber das Ziel.
Noch so ein grober Unfug! Den Profiteuren folgen vielfach multipiziert die Nächsten.  Da ist nichts sicher, nichts preisgünstig ... . Nein, das war und ist nicht das Ziel. Die kleinteilige Erzeugung ist kaum effizient. Nein, es war nicht das Ziel Großkraftwerke und Stromversorger aus dem System zu verdrängen.

Monopole bzw. deren schädliche Ausnutzung sollten beseitigt werden. Das ist etwas anderes! Es war nicht das Ziel, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Das EEG ist schlimmer in seiner Auswirkung als es die Monopole je waren. Vielfach entstehen neue Monopole. Von Wettbewerb keine Spur! Hier wurde der Wettbewerb im Gegensatz zu den formulierten Zielen abgeschafft! Die Energiewende ist schwierig genug, mit diesem EEG ist sie unmöglich zu erreichen. Das EEG ist ein einziger Missbrauch und es ist krank an allen Ecken und Kanten. Nicht umsonst sind die Energiepreise in Deutschland mit die höchsten. Ohne EEG hätten wie weit weniger Probleme. Die Politik würde über Haushaltsmittel nicht so großzügig verfügen wie über das Geld der Verbraucher. Außerdem gäbe es dann eine Kontrolle und verfassungsgemäße Grenzen, die man mit dem EEG wieder einmal umgeht.  Steuerfinanziert wäre die Energiewende ganz sicher gerechter, effektiver und auch rechtlich weniger problematisch. Siehe EU, da kommen die Probleme jetzt ans Licht. Wenn überrascht das als informierter und aufgeklärter Verbraucher?! Es war schon lange erkennbar, dass das so ausgestaltete EEG nicht unbeanstandet bleiben kann. Das wird nicht billig und wer bezahlt wieder?   
 
Die tollen Ziele sind im § 1 EnWG genannt:

Eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas, die zunehmend auf erneuerbaren Energien beruht.

... und ja, die Regulierung der Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetze dient den Zielen der Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas und der Sicherung eines langfristig angelegten leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebs von Energieversorgungsnetzen.

... und ja, Europa soll auch hier verwirklicht werden, das Europäischen Gemeinschaftsrechts auf dem Gebiet der leitungsgebundenen Energieversorgung soll auch umgesetzt und durchgeführt werden.

Wie kann es dann sein, dass die deutschen Endverbraucher die höchsten Strompreise bezahlen, wenn das hierzulande mit dem EEG und PV & Co. so toll regelgerecht funktioniert?! Weder Umwelt- und Klimaschutz, noch eine preisgünstige Versorgung ist in Sicht. Man sieht das krasse Gegenteil weiter am Wachsen.

Die Versorgung mit Wasser, Energie, Innere- und äußere Sicherheit, Küstensschutz, Landschaftsschutz, Müllentsorgung, Umweltschutz, Klimaschutz .... sind Gemeinschaftsaufgaben. Der betuchte Bürger kann und darf aus guten Gründen keine Privatarmee in seinem Garten aufstellen oder seinen Abfall im Ofen verbrennen. Es ist hanebüchen was hier alles an Argumenten aufgeführt wird um die eigenen Pfründe zu sichern. 

Wenn schon die Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur als Gemeinschaftsaufgabe im Sinne des Grundgesetzes wahrgenommen wird (http://www.gesetze-im-internet.de/wistruktg/__1.html), dann ist ganz sicher die Energieversorgung ebenfalls eine noch weitergehende staatliche Gemeinschaftsaufgabe der Daseinsvorsorge. 


Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 15. Juli 2013, 13:42:35
PV wird dezentral bedarfsgerecht vor Ort beim Verbraucher zur tlw. Deckung des Primärenergiebedarfs eingesetzt. Dieser fixiert hiermit zu mindest einen Teil der Kosten für Beschaffung von Primärenergie. Das ist natürlich schlecht für seinen Stromversorger und das Großkraftwerk hintendran. War aber das Ziel.
Noch so ein grober Unfug! Den Profiteuren folgen vielfach multipiziert die Nächsten.  Da ist nichts sicher, nichts preisgünstig ... . Nein, das war und ist nicht das Ziel. Die kleinteilige Erzeugung ist kaum effizient. Nein, es war nicht das Ziel Großkraftwerke und Stromversorger aus dem System zu verdrängen.

Monopole bzw. deren schädliche Ausnutzung sollten beseitigt werden. Das ist etwas anderes! Es war nicht das Ziel, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Das EEG ist schlimmer in seiner Auswirkung als es die Monopole je waren. Vielfach entstehen neue Monopole. Von Wettbewerb keine Spur! Hier wurde der Wettbewerb im Gegensatz zu den formulierten Zielen abgeschafft! Die Energiewende ist schwierig genug, mit diesem EEG ist sie unmöglich zu erreichen. Das EEG ist ein einziger Missbrauch und es ist krank an allen Ecken und Kanten. Nicht umsonst sind die Energiepreise in Deutschland mit die höchsten. Ohne EEG hätten wie weit weniger Probleme. Die Politik würde über Haushaltsmittel nicht so großzügig verfügen wie über das Geld der Verbraucher. Außerdem gäbe es dann eine Kontrolle und verfassungsgemäße Grenzen, die man mit dem EEG wieder einmal umgeht.  Steuerfinanziert wäre die Energiewende ganz sicher gerechter, effektiver und auch rechtlich weniger problematisch. Siehe EU, da kommen die Probleme jetzt ans Licht. Wenn überrascht das als informierter und aufgeklärter Verbraucher?! Es war schon lange erkennbar, dass das so ausgestaltete EEG nicht unbeanstandet bleiben kann. Das wird nicht billig und wer bezahlt wieder?   
 
Die tollen Ziele sind im § 1 EnWG genannt:

Eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas, die zunehmend auf erneuerbaren Energien beruht.

... und ja, die Regulierung der Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetze dient den Zielen der Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas und der Sicherung eines langfristig angelegten leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebs von Energieversorgungsnetzen.

... und ja, Europa soll auch hier verwirklicht werden, das Europäischen Gemeinschaftsrechts auf dem Gebiet der leitungsgebundenen Energieversorgung soll auch umgesetzt und durchgeführt werden.

Wie kann es dann sein, dass die deutschen Endverbraucher die höchsten Strompreise bezahlen, wenn das hierzulande mit dem EEG und PV & Co. so toll regelgerecht funktioniert?! Weder Umwelt- und Klimaschutz, noch eine preisgünstige Versorgung ist in Sicht. Man sieht das krasse Gegenteil weiter am Wachsen.

Die Versorgung mit Wasser, Energie, Innere- und äußere Sicherheit, Küstensschutz, Landschaftsschutz, Müllentsorgung, Umweltschutz, Klimaschutz .... sind Gemeinschaftsaufgaben. Der betuchte Bürger kann und darf aus guten Gründen keine Privatarmee in seinem Garten aufstellen oder seinen Abfall im Ofen verbrennen. Es ist hanebüchen was hier alles an Argumenten aufgeführt wird um die eigenen Pfründe zu sichern. 

Wenn schon die Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur als Gemeinschaftsaufgabe im Sinne des Grundgesetzes wahrgenommen wird (http://www.gesetze-im-internet.de/wistruktg/__1.html), dann ist ganz sicher die Energieversorgung ebenfalls eine noch weitergehende staatliche Gemeinschaftsaufgabe der Daseinsvorsorge.

Toll, danke das der User Plus uns wieder seine Sicht der Dinge dargestellt hat.
Danke. Danke. Danke.
Möglicherweise bedenkt der User, dass zum Thema andere Menschen eine andere Sicht haben. Und eine PVA die gemäß dem Lastprofil vor Ort geplant und realisiert wurde im höchsten Maße effizient ist. Es werden keine weiteren Primärenergieträger in einer uneffizienten Weise "verfeuert", es wird kein Übertragungs- und Verteilnetz benötigt, es kommt zu keiner Schadstoffemission. Der Flächenverbrauch ist auch null, da die PVA  auf dem Dach liegt.
Ein Großkraftwerk BKW oder KKW oder GUD hat dort erfahrungsgemäß keinen Platz.

Die EU greift gerade nicht die Förderung von Regenerativer Energieerzeugung an. Hier geht es um eine Bevorteilung der dt. Industrie da sie zum einen an den in Dt. niedrigen EEX Strompreise partizipiert, zum anderen aber keine EEG Umlage zahlt und von den NetzNutzungsEntgelten befreit ist.

Ob es nun effizienter ist, den Strom kleinteilig ohne Verbrauch von Primärenergieträger direkt vor Ort beim Verbraucher zu erzeugen oder in GroßKraftwerken mit benötigter Übertragungs- und Verteilkapazität sowie einem erheblichen Verbrauch von Ressourcen, kann jeder für sich entscheiden.

Woher die hohen Strompreise in D kommen ist allgemein bekannt.
Gerne kann ich dem User Plus meine Stromrechnungen der letzten 12 Jahre zusenden.
Möglicherweise klärt sich dann das Bild auf.

Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 15. Juli 2013, 15:03:47
...Ob es nun effizienter ist, den Strom kleinteilig ohne Verbrauch von Primärenergieträger direkt vor Ort beim Verbraucher zu erzeugen oder in GroßKraftwerken mit benötigter Übertragungs- und Verteilkapazität sowie einem erheblichen Verbrauch von Ressourcen, kann jeder für sich entscheiden. ..
@pitti, es ist einfach lächerlich, wie Sie Ihren Egoismus vertreten. Ihre Stromerzeugung ist und bleibt unwirtschaftlich. Wirtschaftlichkeit ist erst gegeben, wenn der Ertrag gleich oder größer dem Aufwand ist. Davon ist PV in unseren Breiten weit entfernt.

Über die Effizienz kann nicht jeder für sich entscheiden, das ist eine schlichte Rechnung, die auf Fakten besteht.

Sie zeigen sich nicht als Verbraucher oder deren Interessenvertreter, sie zeigen sich als ausgewiesener Profiteur, der die extreme PV-Förderung für den Eigennutz fördert und daran partizipiert. Ihre egoistische Rechnung mag für den Profiteur aufgehen, sie lässt aber den gesamten Aufwand, insbesondere den erheblichen Teil, den die Endverbraucher tragen müssen, völlig außer acht. Das hat mit Effizienz nichts zu tun.

Für die Endverbraucher schliesst sich die Schere und sie werden dabei von zwei Schneiden getroffen. Es ist wohl unstreitig, dass die Endverbraucherpreise wegen der "ÖKO"-Stromförderung steigen. Die Spirale dreht sich:Diese Rechnung des Eigenverbrauchers hat nichts mit Effizienz zu tun. Seine Stromerzeugung kostet weiter ein Vielfaches des realen Wertes. Es ist  eine egoistische Rechnung, die mit dem Gemeinwohl wenig zu tun hat. Der Staat hat nicht für die Egoisten zu sorgen, sondern für das Gemeinwohl. Das EEG-System ist, vielleicht nicht in der Absicht, aber in seiner Wirkung ein vielfacher egoistischer Missbrauch und deshalb schon rechtswidrig = It's time to say goodbye!   
 
 
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 15. Juli 2013, 15:26:58
...Ob es nun effizienter ist, den Strom kleinteilig ohne Verbrauch von Primärenergieträger direkt vor Ort beim Verbraucher zu erzeugen oder in GroßKraftwerken mit benötigter Übertragungs- und Verteilkapazität sowie einem erheblichen Verbrauch von Ressourcen, kann jeder für sich entscheiden. ..
@pitti, es ist einfach lächerlich, wie Sie Ihren Egoismus vertreten. Ihre Stromerzeugung ist und bleibt unwirtschaftlich. Wirtschaftlichkeit ist erst gegeben, wenn der Ertrag gleich oder größer dem Aufwand ist. Davon ist PV in unseren Breiten weit entfernt.

Über die Effizienz kann nicht jeder für sich entscheiden, das ist eine schlichte Rechnung, die auf Fakten besteht.

Sie zeigen sich nicht als Verbraucher oder deren Interessenvertreter, sie zeigen sich als ausgewiesener Profiteur, der die extreme PV-Förderung für den Eigennutz fördert und daran partizipiert. Ihre egoistische Rechnung mag für den Profiteur aufgehen, sie lässt aber den gesamten Aufwand, insbesondere den erheblichen Teil, den die Endverbraucher tragen müssen, völlig außer acht. Das hat mit Effizienz nichts zu tun.

Für die Endverbraucher schliesst sich die Schere und sie werden dabei von zwei Schneiden getroffen. Es ist wohl unstreitig, dass die Endverbraucherpreise wegen der "ÖKO"-Stromförderung steigen. Die Spirale dreht sich:
  • Permanent steigende Strompreise für den Endverbraucher. (Der Anteil der Beschaffung nimmt ab und beträgt weniger als ein Viertel.)
  • Der durchschnittliche Strompreis von Stadtwerke & Co bewegt sich als Folge der Förderung in Richtung 30 ct/kWh. Manche nennen das Netzparität.
  • Gerade die am extremsten geförderten PV-Dachstromerzeuger verabschieden sich jetzt zunehmend in den Eigenverbrauch.
  • Rund drei Viertel, des bisher bezahlten Strompreises müssen jetzt andere, insbesondere die verbleibenden Stromverbraucher mit aufbringen.
  • Die Preise steigen dadurch noch und immer schneller.
  • Die Spirale nimmt weiter an Fahrt auf bis zum bitteren Ende.
Diese Rechnung des Eigenverbrauchers hat nichts mit Effizienz zu tun. Seine Stromerzeugung kostet weiter ein Vielfaches des realen Wertes. Es ist  eine egoistische Rechnung, die mit dem Gemeinwohl wenig zu tun hat. Der Staat hat nicht für die Egoisten zu sorgen, sondern für das Gemeinwohl. Das EEG-System ist, vielleicht nicht in der Absicht, aber in seiner Wirkung ein vielfacher egoistischer Missbrauch und deshalb schon rechtswidrig = It's time to say goodbye!

Es ist müßig, Ihren Monolog Detail für Detail zu wiederlegen. Auch wenn dies ohne Probleme möglich ist. Angefangen von der Energetischen Bilanz einer PV, über Gründe für die heutigen Strompreise......... usw.

In einer Sache haben Sie Recht... "its Time to say good by" hoffentlich bald zu all den ganzen "Kohledreckschleudern", KKW Risikokraftwerken usw.usw.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 15. Juli 2013, 16:11:41
Es ist müßig, Ihren Monolog Detail für Detail zu wiederlegen. Auch wenn dies ohne Probleme möglich ist. Angefangen von der Energetischen Bilanz einer PV, über Gründe für die heutigen Strompreise......... usw.
Ja, ja, die "energetischen PV-Bilanzen", "Ökobilanzen", "Energiebilanzen" in den bunten Werbebroschüren. @pitti, Sie können da nichts widerlegen, weder grob noch fein, das ist Ihr Problem. ;) Lesen Sie nicht soviel in Ihren bunten Reklameblättchen. Nicht alles ist umweltfreundlich, was da auf den Dächern glänzt. Es ist auch nicht der einzige Nachteil von Photovoltaikanlagen, dass sie im Vergleich zu anderer Stromerzeugung immer teuerer sind. Außerdem gibt es auch da bald viel Schrott zu entsorgen.

Mit der Effizenz hat das aber wieder nichts zu tun. Die in Cent und Euro bewertete nutzbare Stromausbeute bleibt nun mal kleiner als der Gesamtaufwand in Cent und Euro. Nicht vergessen sollten Sie auch noch den globalen Zusatzaufwand für die Ersatzmaßnahmen, die als Ausgleich und zur Sicherung der Stromversorgung notwendig sind. Die Sonne scheint nun mal im Schnitt nur zu einem Drittel der Zeit. Abhängig von Wetter, Jahreszeit und Tageszeit. Schon klar, das lesen Sie als PV-Vertreiber mit egoistischem Profitstreben nicht gerne, es zeigt aber den Kern der PV-Krux in unseren Breiten.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: superhaase am 15. Juli 2013, 16:26:40
Es ist auch nicht der einzige Nachteil von Photovoltaikanlagen, dass sie im Vergleich zu anderer Stromerzeugung immer teuerer sind. Außerdem gibt es auch da bald viel Schrott zu entsorgen.

Mit der Effizenz hat das aber wieder nichts zu tun. Die in Cent und Euro bewertete nutzbare Stromausbeute bleibt nun mal kleiner als der Gesamtaufwand in Cent und Euro.
Ja und genau deswegen hat sich der Kunde von pitti ganz sicher für eine PV-Anlage für die Eigenerzeugung und zum ungeförderten Eigenverbrauch entschieden, "weil die nutzbare Stromausbeute kleiner bleibt als der Gesamtaufwand in Cent und Euro". Der Kunde is ja doof und verschwendet gerne Geld.

Ich schmeiß mich wech!  ;D

PLUS, merken Sie eigentlich noch, wenn sie Schwachsinniges schreiben?
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 15. Juli 2013, 16:47:01
Ja und genau deswegen hat sich der Kunde von pitti ganz sicher für eine PV-Anlage für die Eigenerzeugung und zum ungeförderten Eigenverbrauch entschieden, "weil die nutzbare Stromausbeute kleiner bleibt als der Gesamtaufwand in Cent und Euro". Der Kunde is ja doof und verschwendet gerne Geld.

Ich schmeiß mich wech!  ;D

PLUS, merken Sie eigentlich noch, wenn sie Schwachsinniges schreiben?
Person die nur langsam begreifen nennt man begriffsstutzig!
@Supperhaase, bei soviel egoistischem Nichtverstehen fehlen mir die Worte. Bald glaube ich, es liegt nicht am Wollen, Sie können einfach nicht! Sie können wohl nichts für Ihre ausgeprägte  Begriffsstutzigkeit. Das ist bedauerlich, aber wohl nicht mehr zu ändern.  :'(

"Schwachsinniges" schreiben Sie, lesen Sie nochmal nach, vielleicht hilft es. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt das Sprichwort.  :P
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 15. Juli 2013, 17:44:13
Es ist müßig, Ihren Monolog Detail für Detail zu wiederlegen. Auch wenn dies ohne Probleme möglich ist. Angefangen von der Energetischen Bilanz einer PV, über Gründe für die heutigen Strompreise......... usw.
Ja, ja, die "energetischen PV-Bilanzen", "Ökobilanzen", "Energiebilanzen" in den bunten Werbebroschüren. @pitti, Sie können da nichts widerlegen, weder grob noch fein, das ist Ihr Problem. ;) Lesen Sie nicht soviel in Ihren bunten Reklameblättchen. Nicht alles ist umweltfreundlich, was da auf den Dächern glänzt. Es ist auch nicht der einzige Nachteil von Photovoltaikanlagen, dass sie im Vergleich zu anderer Stromerzeugung immer teuerer sind. Außerdem gibt es auch da bald viel Schrott zu entsorgen.

Mit der Effizenz hat das aber wieder nichts zu tun. Die in Cent und Euro bewertete nutzbare Stromausbeute bleibt nun mal kleiner als der Gesamtaufwand in Cent und Euro. Nicht vergessen sollten Sie auch noch den globalen Zusatzaufwand für die Ersatzmaßnahmen, die als Ausgleich und zur Sicherung der Stromversorgung notwendig sind. Die Sonne scheint nun mal im Schnitt nur zu einem Drittel der Zeit. Abhängig von Wetter, Jahreszeit und Tageszeit. Schon klar, das lesen Sie als PV-Vertreiber mit egoistischem Profitstreben nicht gerne, es zeigt aber den Kern der PV-Krux in unseren Breiten.

Also, in Physik haben sie also auch nicht aufgepasst....
Auch wenn die Sonne nicht scheint liefert eine PVA Strom.
Hierzu gibt es eine Kennlinie. Macht nix, müssen sie nicht wissen als ein von den "DAGEGEN..."

Haben Sie sich schon mal das Lastprofil eines Haushalts angeschaut, der bewusst Strom konsumiert?! Bestimmt nicht. Wozu auch. Wenn es sie mal interessiert, einfach melden.

Zetern über Profitstreben von PV Betreibern ist ja viel einfacher. da kann man schön nachplappern. Klar das ich in ihren Augen nix widerlegen kann. Dazu müsste der Empfänger des Widerspruchs überhaupt erstmal fähig sein hinter seinem Vorhang vorzutreten und ohne sein "genageltes Weltbild" Argumente austauschen. Und das kann er vielfach bewiesen nicht.

HUI. Jetzt sind ma schon bei "GLOBALEN ZUSATZAUFWAND" jawoll wer bietet mehr.

Ich frag mich, wer die Entsorgung des KKW Schrotts bezahlt.....
Für die Entsorgung eventuellen
PV-Modulschrotts gibt es das PV-Cycle System. Hierin zahlen alle Modulhersteller ein.
Sollte ein Modul entsorgt werden müssen, kann der Besitzer es dort abgeben.
Es wird dann fachgerecht recycled. Wertstoffe werden dem System wieder zugeführt.

Ich frag mich wo unsere KKW Betreiber Ihren Schrott recyclen lassen....
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 15. Juli 2013, 17:53:35
Also, in Physik haben sie also auch nicht aufgepasst.... Auch wenn die Sonne nicht scheint liefert eine PVA Strom.
...
PV-Modulschrotts gibt es das PV-Cycle System. Hierin zahlen alle Modulhersteller ein.
Sollte ein Modul entsorgt werden müssen, kann der Besitzer es dort abgeben.
Es wird dann fachgerecht recycled. Wertstoffe werden dem System wieder zugeführt.

Ich frag mich wo unsere KKW Betreiber Ihren Schrott recyclen lassen....
"HUI!" Erzählen Sie das so Ihren Kunden?   Wissen Sie was Regress ist?  Es gibt ja Versicherungen, aber die versichern nicht alles. Vorsicht, es soll da Ausschlussklauseln geben. Aber das wissen Sie sicher besser, wenn nicht, dann vermutlich bald!  ;)
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: userD0005 am 15. Juli 2013, 18:01:59
Also, in Physik haben sie also auch nicht aufgepasst.... Auch wenn die Sonne nicht scheint liefert eine PVA Strom.
...
PV-Modulschrotts gibt es das PV-Cycle System. Hierin zahlen alle Modulhersteller ein.
Sollte ein Modul entsorgt werden müssen, kann der Besitzer es dort abgeben.
Es wird dann fachgerecht recycled. Wertstoffe werden dem System wieder zugeführt.

Ich frag mich wo unsere KKW Betreiber Ihren Schrott recyclen lassen....
"HUI!" Erzählen Sie das so Ihren Kunden?   Wissen Sie was Regress ist?  Es gibt ja Versicherungen, aber die versichern nicht alles. Vorsicht, es soll da Ausschlussklauseln geben. Aber das wissen Sie sicher besser, wenn nicht, dann vermutlich bald!  ;)

Eigentlich sollten sie sich lieber sorgen um sich selber machen.
Jedenfalls mach ich mir Sorgen um sie... immerhin sind sie eine aussterbende Spezies.
Nähmlich die der Ignoranten.

Anbei noch der Link zu PV Cycle:
www.pvcycle.org/de (http://www.pvcycle.org/de)
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 15. Juli 2013, 20:10:30
Ich verweise an dieser Stelle einfach auf meinen Beitrag unter "EEG-Umlage wird auf rund 6,5 Cent pro Kilowattstunde steigen".
Titel: Insiderskandal in der deutschen Solarbranche
Beitrag von: PLUS am 16. Juli 2013, 00:33:21
Q-Cells will mit Insolvenz Schuldenlast abstreifen ...
Dazu passt:

Der Chef einer staatlichen Gesellschaft förderte die frühere Vorzeigefirma Q-Cells – und sich selbst als stillen Teilhaber. Mit einem Millionenerfolg, zumindest für sich, wie das Handelsblatt herausfand. (http://bit.ly/13lNby1)

Mehr im Handelsblatt vom Dienstag 16.07.13.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stromfraß am 16. Juli 2013, 10:23:09
Das dürfte nicht der einzige Fall der Verquickung von Politik und Wirtschaft sein!
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 19. Juli 2013, 09:09:49
http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?ID_NOTATION=47825310&ID_NEWS=283747313&NEWS_HASH=f95b9469d1b66f495f6d336a84b2fe9bff85e0

Mal sehen, ob der Investor die Firma ausnimmt, filetiert, und dann dem Land Brandenburg die Trümmer zur Beseitigung hinterlässt.

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 20. August 2013, 18:46:34
Bosch steigt aus dem Solargeschäft aus (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bosch-steigt-aus-dem-solargeschaeft-aus-a-890487.html)

Zitat
Der schwäbische Technikkonzern Bosch steigt aus dem Solargeschäft aus. "Aufgrund der veränderten Marktbedingungen haben wir keine Chance auf eine dauerhafte Verbesserung gesehen", begründete Bosch-Chef Volkmar Denner am Freitag in Stuttgart die Entscheidung. "Den massiven Preisdruck in einem immer schwieriger werdenden Markt konnten wir nicht auffangen." Von der Entscheidung sind rund 3000 Beschäftigte betroffen.


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW

http://www.euwid-energie.de/news/solarenergie/einzelansicht/Artikel/starker-umsatzrueckgang-bei-modulhersteller-aleo-solar.html

Zitat
Derzeit gehört aleo solar noch mit 90,7 Prozent zum Industriekonzern Bosch. Das Unternehmen hatte im März allerdings den Verkauf der Anteile angekündigt. Seitdem werde ein Käufer für die Mehrheitsbeteiligung gesucht. Derzeit liefen Gespräche mit möglichen Investoren und ein Käufer soll innerhalb der zweiten Jahreshälfte gefunden werden, hieß es in der Mitteilung von aleo. Bosch hatte, unabhängig von den Verkaufsplänen, die Finanzierung von aleo bis Ende März 2014 zugesagt.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 22. August 2013, 11:52:27
Gefördert wird bis zum bitteren Ende!

Heutige Leseempfehlung Handelsblatt Seite 6
Förderung von Solarfirmen bis in die Pleite! Das Handelsblatt berichtet z.B. zu Solarworld:
Zitat
Seit 2011 bewegt sich die Firma in der Verlustzone. Mit viel Druck wurde den Aktionären im Juni ein Rettungspaket abgerungen, das den Konzern zwar vorerst vor der Insolvenz rettet, für Anteilseigner aber einen drastischen Kapitalschnitt von 95 Prozent bedeutete. Die desaströse Geschäftslage hielt das Umweltministerium jedoch nicht davon ab, Solarworld 2011 Forschungsmittel von rund sechs Millionen Euro zu überweisen.
Staatliche Mittel, sprich verbrannte Subventionen, gingen u.a. an Solarworld, Bosch Solar, Sunways, Roth & Rau, Hanwha Q-Cells, SMA Solar, Q-Cells, Solarion, Solarwatt, Siemens. Bekannt durch Schuldenschnitte, Insolvenzen, Notfusionen, Ausstieg aus dem Solargeschäft etc. pp..

Auswirkungen zum Schaden der Verbraucher, der Steuerzahler, der Volkswirtschaft, der Allgemeinheit ......

Die milliardenschwere Solarförderung eine Erfolgsgeschichte?  Nein, mit Ideologie und Profitgier zum Missbrauch mit Pleiten, Pech und Pannen! Weiter so - eine Korrektur ist nicht in Sicht!
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Wolfgang_AW am 03. November 2013, 00:39:34
Suntech ringt ums Überleben (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chinesisches-solarunternehmen-suntech-ringt-ums-ueberleben/7947740.html)

Zitat
Nun geht es auch bei den chinesischen Solarunternehmen ans Eingemachte. Suntech, einer der weltgrößten Produzenten für Solarmodule, meldete am Montag, dass er seine Schulden nicht mehr bedienen kann, nachdem er in Zahlungsverzug bei fälligen Anleihen in Höhe von mehr als 418 Millionen Euro gekommen war.
...
Die Solarbranche leidet weltweit unter massiven Überkapazitäten, in Deutschland mussten bereits zahlreiche Unternehmen Insolvenz anmelden. Die Preise für die Module waren in den vergangenen Monaten stark gefallen – da konnten viele nicht mithalten.

Suntech erhält staatliche Hilfe (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chinesischer-solarmodulhersteller-suntech-erhaelt-staatliche-hilfe-/9018278.html)

Zitat
Der chinesische Solarmodulhersteller Suntech, einst der größte Anbieter weltweit und seit März pleite, bekommt staatliche Hilfe. Die Investmentgesellschaft Wuxi Guolian, von der Regierung der Stadt Wuxi gestützt, werde Suntech mit „mindestens“ 150 Millionen Dollar (110 Millionen Euro) unter die Arme greifen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit.
...
Die Pleite von Suntech ist Analysten zufolge vor allem auf die Billigpreisstrategie des Unternehmens zurückführen. Wie andere chinesische Solarmodulhersteller - Yingli, Trina, Canadian Solar (http://finanzen.handelsblatt.com/include_suchbox.htn?sektion=portrait&suchbegriff=CA1366351098) - verkaufte Suntech seine Module immer billiger. Die Preise sanken nach Angaben des Marktforschungsunternehmens IHS im Jahr 2011 um 45 Prozent, 2012 um weitere 25 Prozent.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Time to say Good Bye - Infineon. Rückzug aus Deutschland wegen der Energiewende!
Beitrag von: PLUS am 12. November 2013, 19:17:01
Kann es das sein? Den letzten Halbleiterspezialisten noch aus Deutschland vertreiben und die Abhängigkeit vollenden (von 95 % auf 100%)?! Technologie und Halbleiter nur noch aus Fernost und den USA?

Aber es gibt wenigstens noch Österreich in Europa. Man sitzt Infineon mit einer Tochter-GmbH ja schon am attraktiven Standort in Villach und Klagenfurt am Wörthersee. (http://www.infineon.com/cms/regional-pages/infineon-austria/de/index.html) Ausbaufähig oder bald weg aus Europa, ab nach Singapur, Kalifornien, Tokio ...?

FAZ-Agenturmeldungen (http://www.faz.net/agenturmeldungen/unternehmensnachrichten/infineon-droht-indirekt-mit-rueckzug-aus-deutschland-12660761.html)
Titel: Re: Time to say Good Bye - Infineon. Rückzug aus Deutschland wegen der Energiewende!
Beitrag von: bolli am 13. November 2013, 08:08:19
Kann es das sein? Den letzten Halbleiterspezialisten noch aus Deutschland vertreiben und die Abhängigkeit vollenden (von 95 % auf 100%)?! Technologie und Halbleiter nur noch aus Fernost und den USA?
Das Deutschland nicht zu den günstigsten Produktionsstandorten zählt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Das ist bei den Leistungen, die dafür erbracht werden, auch nicht zu erwarten. Und das erwarten diese Firmen auch nicht. Sie sind meist aus anderen Gründen hier (geblieben). Aber natürlich versucht man jederzeit, seine Einahmen und Ausgaben zu optimieren. Und da ist das derzeitige Szenario mit den ach so schlimmen Energiepreisen doch optimal, um ein wenig den Druck im Kessel zu erhöhen und zu schauen, wo man entweder di Einnahmen (z.B. durch Fördergelder) noch ein wenig erhöhen oder die Ausgaben verringern kann. Aber ich kann mir gar nicht erklären, warum das
Zitat
So würde die Energierechnung, die Infineon im kommenden Jahr in Deutschland zu zahlen habe, in Österreich um fast 25 Millionen Euro niedriger ausfallen, rechnete Ploss vor. In Malaysia wäre sie sogar um fast 30 Millionen Euro niedriger.
so sein soll. Sollte Infineon tatsächlich nicht zu den priveligierten Unternehmen gehören, die weitestgehend von den EEG-Abgaben befreit sind ? Das kann ich gar nicht glauben. Wenn selbst ein Verkehrsunternehmen (Busunternehmen) diese Befreiung erhält, sollte es für Infineon doch wohl ein leichtes sein, auch diese "Befreiung" zu erhalten. Wenn dem so ist, wäre zu hinterfragen, was Infineon denn dann noch haben möchte, um den Preisunterschied zu Österreich attraktiver zu gestalten. Soll für die Stromabnahme noch was ausbezahlt werden ?

@PLUS
SIE sind doch immer gegen Subventionen. DAS ist dann natürlich die Folge davon, nämlich dass viele Firmen dem "Ruf des Geldes" woanders hin folgen (bis auch auch da nicht mehr genug gibt; siehe Nokia und Rumänien in der Telekommunikationsbranche). Aber seien Sie versichert: Gehen tun die sowieso, di Frage ist nur wann und zu welchem Preis.  Wir müssen einfach lernen, besser mit unseren Ressourcen umzugehen, dann können uns die Konzerne auch nicht mehr so erpressen, egal wo sie produzieren oder von wo sie liefern.
Titel: Re: Time to say Good Bye - Infineon. Rückzug aus Deutschland wegen der Energiewende!
Beitrag von: PLUS am 13. November 2013, 13:12:13
@PLUS
SIE sind doch immer gegen Subventionen. DAS ist dann natürlich die Folge davon, nämlich dass viele Firmen dem "Ruf des Geldes" woanders hin folgen (bis auch auch da nicht mehr genug gibt; siehe Nokia und Rumänien in der Telekommunikationsbranche). Aber seien Sie versichert: Gehen tun die sowieso, di Frage ist nur wann und zu welchem Preis.  Wir müssen einfach lernen, besser mit unseren Ressourcen umzugehen, dann können uns die Konzerne auch nicht mehr so erpressen, egal wo sie produzieren oder von wo sie liefern.
Richtig, ich bin grundsätzlich gegen Subventionen, weil sie in der Regel schädlich sind. Das EEG ist ein originäres Beispiel dafür. Eine Subvention jagt die nächste. Nur im begründeten Ausnahmefall und kurzfristig ist eine Subvention akzeptabel und macht eventuell Sinn.

@bolli, die Energiepreisunterschiede haben vorrangig ihren Grund in der deutschen EEG-Wende. Sie sollten die Ursache nicht mit der Wirkung verwechseln. Die EEG-Ausnahmen u.a. sind keine Subventionen sondern die Folge von Subventionen! Warum werden denn die Ausnahmen von der EEG-Umlage und Co. gemacht? Wegen Erpressung durch die Konzerne? Sorry, das ist einfach lächerlich und gehört zur Ablenkungsstrategie von einer verkorksten Energiepolitik. Lesen Sie wenigsten die Begründung dafür.  Ja, es gibt da überall Missbrauch, gerade hier im Energiebereich, das ändert aber am Grundproblem nichts. Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, sind durch die hohen Energiepreise zweifelsfrei benachteiligt. Die verantwortlichen Vorstände müssen jede Situation und Entwicklung berücksichtigen. Sie müssen letztendlich reagieren, dazu gehört auch der Standort, das hat mit Erpressung nichts zu tun.   

Außerdem zahlen die Verbraucher letztendlich die gesamte Zeche über die Preise. Die Energiekosten verteuern so gut wie alles.  Eben in den Nachrichten, Wasser wird um rund 6 % teuerer - Begründung Energiekosten!

Es ist töricht, hoch effizente und für die Volkswirtschaft wichtige deutsche Unternehmen durch diese EEG-Politik zu benachteilen oder gar zu vertreiben. Sie werden in aller Regel nur durch weit weniger effektive Unternehmen im Ausland ersetzt. Das ist weder für das Klima noch für die Umwelt förderlich. Diese Politik ist einfach kontraproduktiv, das Argument Arbeitsplätze kommt dazu.

Infineon kann ich unter den befreiten Unternehmen nicht entdecken (http://www.oekologische-plattform.de/wp-content/uploads/2013/05/Erneuerbare-Energien-von-der-EEG-Umlage-befreite-Unternehmen-16-9-2013.xls)
Titel: Re: Time to say Good Bye - Infineon. Rückzug aus Deutschland wegen der Energiewende!
Beitrag von: tabula rasa am 13. November 2013, 15:09:53
@PLUS
SIE sind doch immer gegen Subventionen. DAS ist dann natürlich die Folge davon, nämlich dass viele Firmen dem "Ruf des Geldes" woanders hin folgen (bis auch auch da nicht mehr genug gibt; siehe Nokia und Rumänien in der Telekommunikationsbranche). Aber seien Sie versichert: Gehen tun die sowieso, di Frage ist nur wann und zu welchem Preis.  Wir müssen einfach lernen, besser mit unseren Ressourcen umzugehen, dann können uns die Konzerne auch nicht mehr so erpressen, egal wo sie produzieren oder von wo sie liefern.
Richtig, ich bin grundsätzlich gegen Subventionen, weil sie in der Regel schädlich sind. Das EEG ist ein originäres Beispiel dafür. Eine Subvention jagt die nächste. Nur im begründeten Ausnahmefall und kurzfristig ist eine Subvention akzeptabel und macht eventuell Sinn.

@bolli, die Energiepreisunterschiede haben vorrangig ihren Grund in der deutschen EEG-Wende. Sie sollten die Ursache nicht mit der Wirkung verwechseln. Die EEG-Ausnahmen u.a. sind keine Subventionen sondern die Folge von Subventionen! Warum werden denn die Ausnahmen von der EEG-Umlage und Co. gemacht? Wegen Erpressung durch die Konzerne? Sorry, das ist einfach lächerlich und gehört zur Ablenkungsstrategie von einer verkorksten Energiepolitik. Lesen Sie wenigsten die Begründung dafür.  Ja, es gibt da überall Missbrauch, gerade hier im Energiebereich, das ändert aber am Grundproblem nichts. Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, sind durch die hohen Energiepreise zweifelsfrei benachteiligt. Die verantwortlichen Vorstände müssen jede Situation und Entwicklung berücksichtigen. Sie müssen letztendlich reagieren, dazu gehört auch der Standort, das hat mit Erpressung nichts zu tun.   

Außerdem zahlen die Verbraucher letztendlich die gesamte Zeche über die Preise. Die Energiekosten verteuern so gut wie alles.  Eben in den Nachrichten, Wasser wird um rund 6 % teuerer - Begründung Energiekosten!

Es ist töricht, hoch effizente und für die Volkswirtschaft wichtige deutsche Unternehmen durch diese EEG-Politik zu benachteilen oder gar zu vertreiben. Sie werden in aller Regel nur durch weit weniger effektive Unternehmen im Ausland ersetzt. Das ist weder für das Klima noch für die Umwelt förderlich. Diese Politik ist einfach kontraproduktiv, das Argument Arbeitsplätze kommt dazu.

Infineon kann ich unter den befreiten Unternehmen nicht entdecken (http://www.oekologische-plattform.de/wp-content/uploads/2013/05/Erneuerbare-Energien-von-der-EEG-Umlage-befreite-Unternehmen-16-9-2013.xls)

Mich erstaunt, dass die Attraktivität oder Unattraktivität eines Standortes für Unternehmen ihrer immer mit der Höhe des Preis für Strom, Gas etc.pp. gleichgesetzt wird.
Unter Umständen sollte man wohl doch etwas mehr differenzieren. Was nutzt mir die billigste Energie, wennn: der Markt am anderen Ende der Welt ist, ich kein Fachpersonal habe, geringe bis keine Rechtsstaatlichkeit herrscht, Löhne und Sozialabgaben zu hoch sind, die Infrastruktur miserabel ist. und und und.

Ich bin mir sicher, dass die meisten deutschen Unternehmer sehr genau differenzieren können.

Ich meine gelesen zu haben, D hat einen erheblichen Exportüberschuss. Deutsche Produkte verkaufen sich "wie geschnitten Brot". Und das trotz hoher Strompreise.

Auch Infineon bekam für die in OstDeutschland getätigten Investitionen vom dt. Steuerzahler erheblich Subvention. OHA. Da ist es wieder.
Titel: Re: Time to say Good Bye - Infineon. Rückzug aus Deutschland wegen der Energiewende!
Beitrag von: PLUS am 13. November 2013, 15:47:38
Mich erstaunt, dass die Attraktivität oder Unattraktivität eines Standortes für Unternehmen ihrer immer mit der Höhe des Preis für Strom, Gas etc.pp. gleichgesetzt wird.
Unter Umständen sollte man wohl doch etwas mehr differenzieren. Was nutzt mir die billigste Energie, wennn: der Markt am anderen Ende der Welt ist, ich kein Fachpersonal habe, geringe bis keine Rechtsstaatlichkeit herrscht, Löhne und Sozialabgaben zu hoch sind, die Infrastruktur miserabel ist. und und und.

Ich bin mir sicher, dass die meisten deutschen Unternehmer sehr genau differenzieren können.

Ich meine gelesen zu haben, D hat einen erheblichen Exportüberschuss. Deutsche Produkte verkaufen sich "wie geschnitten Brot". Und das trotz hoher Strompreise.

Auch Infineon bekam für die in OstDeutschland getätigten Investitionen vom dt. Steuerzahler erheblich Subvention. OHA. Da ist es wieder.
@tabula rasa, ich bin mir auch sicher, dass die meisten deutschen Unternehmer sehr genau differenzieren können. Sie tun das offensichtlich nicht - siehe Ihr pauschaler Verweis auf den Exportüberschuss. Auf die Energiepreise ist der Überschuss sicher nicht zurückzuführen. Das könnte sich wegen der Strompreise insbesondere für energieintensive Branchen ändern. Wollen wir deren Vertreibung und die Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Abhängigkeiten, Umwelt, Klima ...??

Außerdem Österreich ist mindestens ebenso ein Rechtsstaat wie Deutschland und da gibt es qualifizierte Arbeitsplätze, die Infrastruktur ist nicht schlechter, Löhne und Gehälter haben eher ein höheres Niveau. usw. usf... In Villach arbeiten nicht nur Österreicher, auch Deutsche und und ....

Na, und der Hinweis auf OstDeutschland ist jetzt völlig daneben. Warum die neuen Bundesländer gefördert wurden ist ja bekannt. Den SOLI haben wir immer noch. Kennen Sie noch die Begründung? 
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 13. Dezember 2013, 16:04:10
http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?NEWS_CATEGORY=EWF&ID_INSTRUMENT=82810&ID_NEWS=303265045&NEWS_HASH=481bd04b42626b1ab1645fdd067363a4df69ee6

Gruß

NN
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 13. Dezember 2013, 16:32:36
@NN, "in keiner Weise absehbar - zahlungsunfähig, obwohl bilanziell keine Überschuldung vorliegt - verzögerte Mittelzuflüsse - Eigenverwaltung in den nächsten drei Monaten  - Ziel ist ein zukunftsfähiges Konzept zur Fortführung ..-, - die
Gläubiger eng eingebunden - "


Immer dasselbe Lied: Das Amtsgericht Esslingen hat in dieser Woche das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Windreich GmbH eröffnet.  (http://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/2013/12/insolvenz-schultze-braun-verwaltet-windparkentwickler-windreich?view=print)

PS zur Erinnerung: Auch Strippenzieher aus der Politik garantieren nichts. (http://forum.energienetz.de/index.php/topic,13079.msg72113.html#msg72113)

Dazu passt: Never buy Renewables (http://brn-ag.de/brninterviews/mp3_interview/brnbondguide131213.mp3)

Zitat
Die deutsche Solarbranche steht vor dem ultimativen Exitus. Mit der S.A.G. Solarstrom AG kippt heute der nächste Dominostein um. Der Pleitegeier hat wieder zugeschlagen und der nächste Totalverlust droht. ...
S.A.G. Solarstrom-Anleihe: Totalverlust voraus - Ein Fünkchen Hoffnung bleibt (http://www.anleihencheck.de/analysen/Artikel-S_A_G_Solarstrom_Anleihe_Totalverlust_voraus_Fuenkchen_Hoffnung_bleibt-5419986)
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stanley am 16. Dezember 2013, 08:51:33
Es ist langsam wirklich traurig. :(
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 16. Dezember 2013, 11:02:16
Es ist langsam wirklich traurig. :(
Ja @Stanley, das ist ein unsinniges und teueres Trauerspiel. Aber so ist die Politik, nicht lernfähig! Man bedient seine Zielgruppen, seine Ideologie. Die negativen Effekte der Subventionen werden ausgeblendet.
Sie sind lange bekannt!

Schon 10 Jahre alt - immer noch gültig! Heute subventioniert der Staat mit Raffinesse und jährlich zweistelligen Milliardenbeträgen an den Staatssäckeln vorbei, direkt zu Lasten der Bürger und Verbraucher zu Gunsten Dritter (siehe Verfassungswidrigkeit)!

Das ist noch schädlicher als hier beschrieben! ---> Falls Interesse, klicken und lesen  (http://www.wirtschaftsdienst.eu/downloads/getfile.php?id=1078)
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stanley am 16. Dezember 2013, 14:44:43
Kannst du mir vielleicht sagen, was sich für ein PDF hinter dem Link versteckt? Ich öffne ungern "irgendwas".
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: PLUS am 16. Dezember 2013, 16:37:37
Kannst du mir vielleicht sagen, was sich für ein PDF hinter dem Link versteckt? Ich öffne ungern "irgendwas".
@Stanley, Vorsicht ist gut, aber man kann alles übertreiben ;)

Hoffentlich öffnet sich sonst nichts "verstecktes" im www.

Das ist ein Beitrag von Prof.Dr. Walter Kortmann, lehrt Volkswirtschaftslehre, insbesondere  Mikroökonomik.
Zitat
Subventionen: Die verkannten Nebenwirkungen
Bei oberflächlicher Betrachtung bietet das wirtschaftspolitische Instrument der
Subventionierung für den Politiker eine einfache und rasch wirkende Möglichkeit,
wirtschaftlichen „Fehlentwicklungen“ entgegenzuwirken. Die zahlreichen negativen
Auswirkungen einer Subventionierung bleiben indes außer Betracht. Welche negativen
Effekte haben Subventionen?

Bei der Quelle handelt es sich um die Leibniz-Einrichtung ZBW – Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften / Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist eine Stiftung öffentlichen Rechts.
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Stanley am 17. Dezember 2013, 09:35:17
Ok, danke... Man kann nie vorsichtig genug sein! :P
Titel: Re: Der nächste bitte.... Time to say Good Bye
Beitrag von: Netznutzer am 10. Februar 2014, 19:58:27
Jetzt kommt der Insolvenzverwalter zu Windwärts

http://www.welt.de/wirtschaft/article124713362/Jetzt-kommt-der-Insolvenzverwalter-zu-Windwaerts.html

Gruß

NN