Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
2
Strom (Allgemein) / Re: Turnusmäßiger Stromzählerwechsel
« Letzter Beitrag von bolli am Heute um 08:33:18 »
Aus meiner Sicht nicht, solange dieses tatsächlich nur örtlich den Stromverbrauch misst und keine Kommunikation nach außen betreibt, also weiterhin manuell vor Ort abgelesen werden muss. Ansonsten würden diese Vorschriften aus meiner Sicht auch für den Austausch eines Ferrarizählers gelten, wo es auch nicht so gemacht wird.
3
@Woblitz
Was Sie ggf. mal noch machen können, ist sich bei zuständigen Netzbetreiber (NGN) selbst zu erkundigen, ob die tatsächlich eprimo einen Zählerstand von 2015 mitgeteilt haben. Dieses ist eher ungewöhnlich, vor allem, da ja zwischenzeitlich das Vertragsverhältnis auch noch gewechselt hat. Es wäre nicht der erste Fall, in dem ein Versorger behauptet, vom Netzbetreiber irgendwelche Zahlen erhalten zu haben, was sich aber im Nachhinein als nicht wahr herausstellt.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob es bei Ihnen auch jährliche Zähler-Ablesungen des Netzbetreibers gibt ?
Zunächst einmal betrifft diese Angelegenheit sicherlich den Vertrag Ihres Mannes (Laufzeit 01.02.15 - 31.03.2016), wobei die Frage aufkommen könnte, ob er als Familienvorstand gehandelt hat und eine gesamtschuldnerische Haftung für Ihre Person in Betracht kommt. Fraglich ist dann noch, ob durch die Zählerstandsänderung auch Auswirkungen auf Ihren derzeitigen Vertrag zu erwarten sind, wenn zwischenzeitlich keine Zählerstandsablesung erfolgte, da sich ggf. der Endzählerstand des alten Vertrages nach unten korrigieren könnte und somit Ihr Beginnzählerstand zum 01.04.2016 ebenfalls korrigiert werden müsste.

Da der Betrag aber mit Sicherheit zunächst das alte Vertragsverhältnis betrifft, hat der Versorger sicher nicht das Recht, aus Ihrer jetzigen Einzugsermächtigung/Lastschrift diese Abbuchung vorzunehmen. Daher würde ich die in jedem Fall zurückgeben, aber wie von @Didakt schon angemerkt, auch schriftlich per Einschreiben dem Versorger nochmals die Sachlage erläutern.
Grundfrage bleibt aber zunächst, ob der Netzbetreiber tatsächlich neue /alte) Zahlen gemeldet hat, zumal er ja anscheinend seinerzeit gar nicht zuständig war, wenn ich das richtig verstanden habe.
4
Strom (Allgemein) / Re: Turnusmäßiger Stromzählerwechsel
« Letzter Beitrag von kawakawa am 22. Januar 2018, 15:09:59 »
Allerdings ist meine Vermutung, dass Sie derzeit auch noch gar kein Smart Meter eingebaut bekommen, sondern zunächst einmal einen digitalen Stromzähler. Das ist ein "ganz normaler Austauschvorgang". Die Netzbetreiber/Messstellenbetreiber sind verpflichtet, bis 2032 ihre Messstellen auf solche digitalen Messgeräte umzustellen. Da dieses ein größerer Aufwand ist, werden diese Austausche ab jetzt quasi mit dem Standardwechsel eines abgelaufenen Zählers gemacht. Näheres dazu finden Sie auch hier: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/die-neuen-stromzaehler-kommen-13275

Danke, für Deine Antwort.

Schau mal bitte kurz hier: §37 Abs. 2
Link: http://www.gesetze-im-internet.de/messbg/__37.html

Da steht, dass der Messstellenbetreiber den Kunden min. 3 Monate vor dem Einbau eines Smart-Meters informieren muss.

Fällt da der Einbau des digitalen Messgerätes, wie von Dir beschrieben, auch darunter?
5
Ich brauche dringend Hilfe... / Re: 6 mal so hoher Wasserverbrauch nach Zählerwechsel
« Letzter Beitrag von Didakt am 22. Januar 2018, 12:57:52 »
Hallo @ christine1971

Zitat von: Ihnen
…Ende 2016 war der Ableser da, aber das Wasserwerk hat die Daten nie bekommen und den Wasserverbrauch auf 300 kubik geschätzt. 2017 sollen wir jetzt 1800 kubik verbracht haben.

Rechtliche Grundlage für Ihre Angelegenheit ist die „Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV)“, siehe hier.

Ihr Wasserversorger hat insbesondere die §§ 18 bis 21 der AVBWasserV zu beachten und danach zu han-deln. Daran scheint er sich bei der Festlegung Ihrer Nachzahlung nicht orientiert zu haben. Legen Sie Widerspruch gegen die unsachgemäße Schätzung des Verbruchs und die Höhe der Nachforderung ein und weisen Sie darauf hin, dass Sie ggf. mit anwaltlicher Unterstützung eine gerichtliche Überprüfung der Verbrauchsschätzung einleiten werden.

MfG
6
eprimo / Re: eprimo - Nachberechnung von 2015 und keine Reaktion auf meinen Widerspruch
« Letzter Beitrag von Didakt am 21. Januar 2018, 18:12:06 »
@ Woblitz,

Sie schildern uns vorstehend einen ziemlich komplexen Fall, der zunächst einige grundsätzlichen Fragen auslöst, um zu klären, ob der/die Versorger (SWK Krefeld/eprimo) bzw. der Netzbetreiber überhaupt zu einer Zählerstands-/Verbrauchsschätzung berechtigt waren.

1. Handelt es sich in dieser Sache um eine Nachforderung aus der Belieferung mit Strom oder Gas?
2. Wurden Sie von der SWK im Rahmen der Grundversorgung oder im Rahmen eines Sondervertrages beliefert?
3. Falls mit der SWK ein Sondervertrag bestand, verfügen Sie noch über diesen Vertrag und über die AGB zu diesem Vertrag?
4. Unterstellt, mit eprimo besteht ein Sondervertrag, verfügen Sie über die AGB zu diesem Vertrag?
5. Liegt der Nachforderung von 516 € eine nähere/ausführliche Begründung sowie eine nachvollziehbare Berechnung unter Angabe des angewendeten Tarifs zugrunde?
6. Wie haben Sie Ihren Widerspruch gegen die Nachforderung begründet (Kurzangabe)?
7. Wer war vorheriger Nutzer/Verbraucher Ihrer Entnahmestelle? Warum ist es zwischen ihnen zu keiner üblichen Übergabe/Übernahme des Zählerstandes und einer Meldung an den Netzbetreiber gekommen?

Einige grundsätzliche Anmerkungen:

Es hat den Anschein, dass die Abrechnungen auf Verbrauchsschätzungen beruhten, zu der die Versor-ger/der Netzbetreiber nicht berechtigt waren, weil die Voraussetzungen einer Schätzung nicht vorlagen,
da sie die Zählerstände nicht selbst ablasen und Sie/Ihren Exehemann als den Verbraucher/die Verbrau-cherin auch nicht aufforderten, die Zählerstände mitzuteilen.
Siehe hierzu:
§ 40 (2) EnWG: „Wenn der Lieferant den Letztverbraucher im Vorjahreszeitraum nicht beliefert hat, ist der vormalige Lieferant verpflichtet, den Verbrauch des vergleichbaren Vorjahreszeitraums dem neuen Liefe-ranten mitzuteilen. Soweit der Lieferant aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, den Verbrauch nicht ermitteln kann, ist der geschätzte Verbrauch anzugeben.“
Sowie auch ggf. § 11 Abs. 3 StromGVV/GasGVV.
Die Versorger sind nämlich auch bei der Übermittlung bloßer Schätzwerte seitens des Netzbetreibers nicht von einer eigenen Verbrauchserfassung entbunden.

Ein Forderungsausschluss auf Seiten des Versorgers ist aufgrund von geschätzten Verbrauchswerten aller-dings nicht begründet. Wenn eine Verbrauchsschätzung durch das Versorgungsunternehmen ggf. unzuläs-sig war und eine Ablesung der Zählerstände nicht mehr möglich ist, muss das Versorgungsunternehmen den tatsächlichen Verbrauch, sofern er bestritten ist, evtl. im gerichtlichen Verfahren (§ 287 ZPO) zur Überzeugung des Richters nachweisen.

Die Frage, ob Sie in diesem Fall überhaupt als Zahlungspflichtige in Anspruch genommen werden können, sei zunächst mal dahingestellt. Sie waren ja nicht Vertragspartei. Die Lastschriftabbuchung von Ihrem Konto erscheint rechtsgrundlos zu sein. Für eine Rücklastschrift ist ggf. noch genügend Zeit (8 Wochen) vorhanden. Es geht vorerst um die Aufklärung der Verbrauchsschätzungen.

Die weitere Kommunikation mit dem Versorger/Netzbetreiber sollten Sie ausschließlich schriftlich und gerichtsfest (per Einschreiben Einwurf) ausführen. Hotmail-Kontakte führen zu keinen brauchbaren Er-gebnissen.

Vom Inhalt der oben genannten AGB hängt es u. a. ab, ob Sie Ihre Rüge gegen die Nachforderung noch-mals mit dezidierter Begründung in eigener Regie vorbringen oder die weitere Bearbeitung der Angelegenheit einem Rechtsanwalt überlassen, wenn Sie sich dazu nicht in der Lage sehen.

MfG
7
Ich brauche dringend Hilfe... / 6 mal so hoher Wasserverbrauch nach Zählerwechsel
« Letzter Beitrag von christine1971 am 21. Januar 2018, 10:41:39 »
Hallo

habe vor zwei Wochen einen Anruf von unserem Wasserwerk bekommen. Ich sollte bitte mal unseren Wasserverbrauch auf unserem Zähler ablesen, habe das dann auch getan und der nette Mann am Telefon hat gemeint das der Verbrauch viel zu hoch sei und er hat mir einen Techniker rausgeschickt. Der hat sich die Wasseruhr angesehen und gemeint das wie die letzten 6 Wochen 46 kubik verbraucht hätten, was auch durchaus stimmen kann da wir 6 Leute im Haus sind. Ermeinte er kommt am 09.02.2018 wieder und schaut sich den Zählerstand wieder an und dann sehen wir weiter. er war am 09.01.18 das erste mal hier. wir haben seit dem 11 kubik verbraucht.
habe auf meiner Abrechnung 2015 323 Kubik verbraucht. Am 30.12 15 wurde die Wasseruhr ausgetaucht. Ende 2016 war der Ableser da, aber das Wasserwerk hat die Daten nie bekommen und den Wasserverbrauch auf 300 kubik geschätzt. 2017 sollen wir jetzt 1800 kubik verbracht haben. Wir hatten weder einen Wasserrohrbruch noch bewässern wir unseren Garten. Soll über 3000 Euro nach bezahlen. Weiß jetzt nicht was ich machen soll......
8
eprimo / eprimo - Nachberechnung von 2015 und keine Reaktion auf meinen Widerspruch
« Letzter Beitrag von Woblitz am 21. Januar 2018, 08:36:21 »
Guten Tag,

ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bevor ich ggf. einen Rechtsanwalt einschalte, kann ich hier möglicherweise noch Hilfe finden.

Folgende Situation liegt vor:

Zum 1.2.2015 beliefert uns eprimo. Mein vorheriger Anbieter war die SWK Krefeld. Wir begannen mit einem Zählerstand von 15.709 (geschätzt von der SWK). Dies wurde mit der SWK auch so abgerechnet. Der Vertrag lief auf meinen Ex-Mann. Nach unserer Trennung baten wir um entsprechende Umschreibung auf mich. Ich bzw. wir mussten jedoch den Vertrag kündigen und seit dem 01.04.2016 läuft der Vertrag auf mich. Ich erhielt auch eine entsprechende Kündigungsbestätigung.

Nun wurde mir im Dezember mitgeteilt, dass mein Netzbetreiber seit neuestem die Netzgesellschaft Niederrhein eprimo mitteilte, dass der Anfangszählerstand 2015 nicht 15.709 betrug, sondern 13.658.

Ich legte sofort Widerspruch ein sowohl bei NGN als auch eprimo. Ich bat um einen telefonischen Kontakt mit eprimo, um die Angelegenheit ggf. so klären zu können und teilte auch mit, dass ich nicht möchte, dass sie die geforderte Nachberechnung in Höhe von 516,08 € bei mir abbuchen. Sie boten mir bei ihrem auch Ratenzahlung an. Meinem Schreiben (per Mail) legte ich bei beiden die Endabrechnung von der SWK bei.

Seit dem Versuche ich immer wieder telefonisch mit eprimo zu sprechen. Ich arbeite immer sehr lange und fragte auch nach, weil ich dies schon einmal hatte, dass wir ein Telco vereinbaren. Ich komme nicht durch. Daraufhin schrieb ich den Kundenservice nochmals an und legte nochmals die Endabrechnung bei.

Nun wurde von meinem Konto die 516 € abgebucht.

Ich weiß hier einfach nicht weiter. Wie kann es sein, dass die NGN so etwas behauptet?

Viele Grüße

Woblitz
9
Weiteres / Re: Jahresverbrauch Flüssiggas ?
« Letzter Beitrag von latestone am 20. Januar 2018, 16:23:09 »
Update Daten 2017
Wohnfläche:
EFH, ca. 130qm, kein Keller, FBH nur im Bad
Verbrauch für Heizung und Warmwasser

weitere Heizung:
Schwedenofen im Wohnraum (weils schön ist und noch dazu warm macht)
Heizung saniert 10/2012 (Gastherme -> Gasbrennwerttherme)

Verbrauch 2007: 8317 KwH entspricht 305 m³ bzw. 1173 Liter ;   753 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 127,80 Euro)
Verbrauch 2008: 7733 KwH entspricht 284 m³ bzw. 1092 Liter ;   775 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 127,80 Euro)
Verbrauch 2009: 7625 KwH entspricht 280 m³ bzw. 1077 Liter ;   761 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2010: 9873 KwH entspricht 364 m³ bzw. 1400 Liter ;   941 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2011: 9383 KwH entspricht 346 m³ bzw. 1332 Liter ;   992 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2012: 9461 KwH entspricht 349 m³ bzw. 1344 Liter ; 1044 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2013: 8857 KwH entspricht 330 m³ bzw. 1271 Liter ; 1026 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2014: 7441 KwH entspricht 278 m³ bzw. 1071 Liter ;   885 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2015: 8424 KwH entspricht 314 m³ bzw. 1209 Liter ;   974 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2016: 8684 KwH entspricht 324 m³ bzw. 1248 Liter ;   909 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 214,20 Euro)
Verbrauch 2017: 8480 KwH entspricht 316 m³ bzw. 1131 Liter ;   839 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 214,20 Euro)

Als Info hier mal der Kostenvergleich in Ct./Liter incl. MWST (mit / ohne Grundpreis):
2007: 64,2 / 53,3
2008: 70,9 / 59,3
2009: 70,7 / 57,4
2010: 67,2 / 57,0
2011: 74,5 / 63,8
2012: 77,7 / 67,1
2013: 80,7 / 69,5
2014: 82,6 / 69,3
2015: 80,6 / 68,8
2016: 72,8 / 55,7
2017: 74,2 / 55,2
10
@ bolli

Danke!  8)
So langsam werde ich wohl blind?

Gruß
huma
Seiten: [1] 2 3 ... 10

Der Verein für gerechte Energiepreise