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Vertragliches / Re: Kündigung Prim***s richtig formulieren
« Letzter Beitrag von Cosmicchaos am 19. April 2018, 10:11:30 »
Hallo zusammen,

ich wollte mal ein kurzes Update geben.
Gestern hatte ich den schon erwarteten Anruf der netten P-Gas Kundenberaterin (anscheinend besonders freundlich, da auf Kündigungen spezialisiert).
Als Ergebnis bietet mir nun P-Gas an, immer den Durchschnittspreis des BdEV anzuziehen. Damit wäre ich grundsätzlich einverstanden, auch da ich weiterhin jährlich kündigen kann.

Nun die Frage, ich habe eine Wartungspauschale von 114,- €/Jahr (Rechnung kam erst vor ein paar Tagen). Ist das angemessen oder sollte ich hier versuchen noch weiter zu handeln?

Was würdet ihr mir raten: Sollte ich auf meiner Kündigung beharren mit allen Folgen (Rechtsstreit um Abholungskosten, eigenen Tank kaufen etc.) oder auf das Angebot eingehen, die Kündigung zurückziehen und ab jetzt zum BdEV-Preis tanken???

Viele Grüße und nochmals 1000 Dank ans Forum! Ohne euch hätte ich den Vertrag nie so genau angesehen und erstmal die Kündigung ausgesprochen.
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Hallo Wilfried,

ich entscheide mich für einen Erdgasanschluss. schließlich wollte ich ja schon vorm Hausbau einen haben. und wenn mir  der nun so plötzlich und unerwartet ins Haus schneit....

Gruß Marie
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Hallo Marie.
Kling doch gut. Bin gespannt wie Du dich entscheiden wirst.
Gruß, Wilfried
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Hallo Oberbayer78

Und was kostet dich nun bei Primagas ein Liter Flüssiggas ? Und was kostet dich "Wartungspauschale" im Jahr ?

mfg
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Hallo zusammen,

so der Gasmensch war da. der ist zuständig für die Sondierung, wieviele Erdgas möchten etc., daran hängt es jetzt. sollen aber etliche sein, die Erdgas möchten, dann werden die Erdgasleitungen gelegt und die Hausanschlüsse. den Anbieter wo ich dann mein Erdgas beziehen möchte, kann ich frei wählen.

Gruß Marie
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BEV Energie / Unseriöser Anbieter
« Letzter Beitrag von Maier am 14. April 2018, 21:00:00 »
Finger weg von der BEV, wer einen seriösen Anbieter sucht und keine Lust auf Streit hat!
Vereinbarte Preise werden nicht eingehalten, zugesagte Boni nur nach Erstreiten gezahlt und ansonsten jede Menge Tricks.
Ich hatte im Februar 2016 mit der BEV einen Vertrag über ein Jahrespaket von 2200 kWh zu einem Festpreis abgeschlossen und für die monatlichen Raten Bankeinzug vereinbart. Als nach einem Jahr die erste Jahresabrechnung kam, hatte die BEV einen höheren Betrag als vereinbart berechnet und eingezogen. Ich habe der fehlerhaften Rechnung schriftlich widersprochen den eingezogenen Betrag rückbuchen lassen und um eine korrigierte Rechnung gebeten. Daraufhin passierte eine Weile nichts. Dann kam der erste Trick. Nachdem noch zwei Monatsraten wie vereinbart abgebucht wurden, kam von der BEV plötzlich eine Mahnung mit Mahngebühren. Begründung: Der nächste monatliche Abschlagsbetrag sei von mir nicht gezahlt worden. Ich machte die BEV darauf aufmerksam, dass sie die Beträge per Bankeinzug einzieht und diesem nichts im Wege stehe. Die BEV teilte mir darauf hin mit, dass sie mich auf Überweisung umgestellt hätte. Dies wurde mir nicht mitgeteilt und war natürlich auch vertragswidrig. Ich habe die Mahngebühren natürlich nicht bezahlt und die BEV aufgefordert, die Abschlagsbeträge weiter einzuziehen. Die BEV hat es dann noch bis zu einem Mahnbescheid durch einen Anwalt getrieben, der dann aber irgendwann den Rückzieher gemacht hat, da diese Wildwest-Manier natürlich keinen Bestand vor Gericht gehabt hätte. Im Gegenzug habe ich dann den von der BEV zugesagten und nicht gezahlten Neukundenbonus eingefordert und irgendwann auch erhalten.
Unterm Strich versucht die BEV offenbar auch mit kleinen Beträgen einen Zusatzbonus zu erwirtschaften. 10 bis 15 € pro Kunde bei vielleicht 100.000 Kunden ergibt schon ein Sümmchen, für dass so mancher Ganove ganz andere Dinge tut.  Und auch ein noch so wohlklingender Name (der dem Bundesland wohl keine Ehre macht) sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass hinter solchen Firmen oft nur recht kleine Organisationen und Callcenter stecken.
Also nochmals, Hände weg von solch unseriösen Anbietern, Ärger ist definitiv vorprogrammiert.
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Hallo Erdferkel
Wäre doch nett einen Vornamen zu nennen, sonst nichts.  :)

Hallo Marie.
Die Anschlussleitung wird sehr sicher vom örtlichen Versorger istalliert. Wer sonst?
Einen Liefervertrag könnte man sicher auch mit einem anderen Wunschkandidaten abschließen.
Steht doch aber auch nicht zur Debatte. Es ist einfach nur sinvoll es zu tun. Straße und Bürgersteig
wird dann nur einmal aufgerissen. Man hat dann wenigstens eine Alternative im Haus. Der "Gasmann" kann sicher auch Flüssiggas und Erdgas Kostenmäßig vergleichen. Sodas eine eventuell doch in Erwägung gezogene Umstellung durch klare Zahlen belegt werden kann. In meiner Gegend hat der Versorger (vor Jahren) sogar die Kosten der Öltankentsorgung übernommen.
Vielleicht hilft man auch Dir den Flüssiggasversorger los zu werden und ggf. die Heizung umzustellen.
Schönes Wochenende, Wilfried

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Hallo @zerbrechlich, niemand braucht hier einen Vornamen zu nennen.
Wer ist denn bitte der „Gasmensch“? Handelt es sich um eine Erdgasleitung, bei der der jeweilige Lieferant auf dem freien Markt gewählt werden kann oder um eine „lokal Area Lösung“, da hängt man dann auch wieder in Verträgen mit einem festen Anbieter drin. Ansonsten teile ich Ihre Ansichten, gibt es einen Markt für gebrauchte Gastanks?
LG, Erdferkel
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Hallo zusammen,

wie bereits in einem andern Beitrag erwähnt, habe ich 2008 ein Haus gekauft mit einem Primagas Erdtank, und wider besseren Wissens auch direkt als einfachste Lösung den Vertrag unterschrieben. Vor ein paar Jahren dann, habe ich mal ausgerechnet was das Ganze so kostet und bin, wie die Meisten hier, erschrocken. Dennoch war mir das Ganze erst mal zu dumm und zu teuer, den Vertrag zu kündigen, dann noch den Abtransport zu zahlen usw....

Vor ca. 2 Wochen dann, bin ich auf test.de dann auf einen interessanten Artikel gestoßen, der eindeutig erklärt, dass die Klausel, wonach man als Zählerkunde bei Kündigung des Vertrages auch noch die Tankabholung bezahlen sollte, gesetzlich nicht durchsetzbar ist und man auf keinen Fall dafür aufkommen muss!
Auch ein vorformuliertes Kündigungsschreiben gab es zum Download.
Also witterte ich meine Chance, noch halbwegs günstig aus dem Vertrag zu kommen. Auch dieses Forum hier bestätigte mich dabei in meiner Meinung, einen eigenen Tank zu kaufen (nach Möglichkeit den vorhandenen abkaufen).

Kurzum, die Kündigung ging zu Primagas. Kurz darauf ein freundlicher Anruf, was man denn tun könne um mich als Kunden zu behalten.
Klare Vorgabe: Marktgerechte Preise und einen fairen monatlichen Abschlag, welcher bis Dato bei 130€ monatlich lag (Verbrauch ca. 1650l p.A.).
Nach einem Angebot welches ich dann ablehnte, kam dann noch ein Angebot. Am Telefon konnte ich dann auch die Zählergebühr nochmals senken, sodass ich nun unterm Strich ganze 4€ im Monat mehr bezahle als mit der Eigentumsvariante. Nur habe ich keine Arbeit mehr damit und wenn etwas kaputt geht, wirds repariert und kostet mich nichts.

Ich bin angehender Betriebswirt und habe eine Rentabilitätsrechnung aufgestellt, worin sämtliche Kosten, die bei einem Eigentumstank entstehen, eingerechnet und auf den Monat umgelegt wurden. Enthalten waren Kosten für die Anschaffung eines neuen Tanks, die Anschlusskosten, und die Kosten für die 2 Jährige und die 10 Jährige Prüfung. Wartungskosten habe ich nicht mit einberechnet, da ich hierzu leider keine seriöse einschätzung finden konnte.
Wenn man den Gaspreis für einen 2700l Tank nimmt und hinzuaddiert, wäre ich bei meinen Verbrauchswerten, auf monatliche Vollkosten in Höhe von ca. 75€ gekommen.
Meine monatlichen Kosten bei Primagas konnte ich auf gut 79€ senken!
Einen einmaligen Bonus habe ich auch noch herausgehandelt. Daher wäre ich bei einer Tank Neuanschaffung und aller damit verbundenen Kosten für lange Zeit ins Minus gefahren.

Bei 4-5€ monatlich Mehrkosten, dafür dass ich keinerlei Arbeit oder weitere Kosten befürchten muss, finde ich ist das ein faires Angebot.
Sicherlich würde ich einen Eigentumstank nach wie vor bevorzugen, jedoch nur wenn man noch einmal komplett neu die Wahl hätte. Für bestehende Primagas Kunden wie mich, ist gutes und auch freundliches, aber bestimmtes Verhandeln definitiv eine Möglichkeit, wie man aus der erst mal bescheidenen Situation doch noch etwas machen kann.

Nochmal: Vorher 130€ monatliche Kosten, jetzt knapp 80€! 50€ im Monat gespart.

Ich habe hier leider vielfach gesehen, dass Leute den Fehler machen und nur den günstigen Gaspreis der freien Händler sehen. Da habe auch ich zuerst mal geschluckt.
Nur sind Dies halt nicht die einzigen Kosten! Ein unterirdischer 2700l Tank kostet inkl. Lieferung ca. 2500€ und soll ca. 30 Jahre halten. Die Prüfungen müssen selbst bezahlt werden, die Wartung ebenso. Und der Unterschied der dann entstandenen Vollkosten zu den jetzt neu ausgehandelten Konditionen bei Primagas, rechtfertigt m.E. keinen Umstieg auf einen Eigenen Tank.

Mein Tip lautet also:
Fakten zusammentragen (Welcher Tank, bisherige monatliche Kosten, Kosten für die Eigentumsvariante inkl. allem Drum und Dran, nicht nur den neuen Gaspreis der freien Händler sehen, kosten für Anschluss, Prüfungen und Wartung, Ersatz des Gaszählers usw.)
Vergleichen und die Ersparnis auf den bisherigen Werten ausrechnen. Wenn dann gewünscht, Kündigung einreichen (test.de besuchen und den sehr interessanten Bericht hierzu durchlesen).

Verhandeln, Verhandeln, Verhandeln.

Wenn dann nichts mehr geht, die neuen monatlichen Vollkosten berechnen (ich habe mir das auch nochmal ohne Angabe meiner berechneten Zahlen gegenrechnen lassen).
Erst dann kann man eine qualifzierte Entscheidung darüber treffen, ob man denn nun aus dem Vertrag heraus möchte, oder so wie ich, bereit ist für ein paar monatliche Euros mehr, sämtlichem Ärger aus dem Weg zu gehen.
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Vertragliches / Re: Kündigung Prim***s richtig formulieren
« Letzter Beitrag von Oberbayer78 am 13. April 2018, 23:00:16 »
Hallo zusammen,

ich als Primagaskunde habe ähnliche Erfahrungen gemacht. 2008 ein Haus gekauft mit einem Primagas Erdtank, und wider besseren Wissens auch direkt als einfachste Lösung den Vertrag unterschrieben. Vor ein paar Jahren dann, habe ich mal ausgerechnet was das Ganze so kostet und bin, wie die Meisten hier, erschrocken. Dennoch war mir das Ganze erst mal zu dumm und zu teuer, den Vertrag zu kündigen, dann noch den Abtransport zu zahlen usw....

Vor ca. 2 Wochen dann, bin ich auf test.de dann auf einen interessanten Artikel gestoßen, der eindeutig erklärt, dass die Klausel, wonach man als Zählerkunde bei Kündigung des Vertrages auch noch die Tankabholung bezahlen sollte, gesetzlich nicht durchsetzbar ist und man auf keinen Fall dafür aufkommen muss!
Auch ein vorformuliertes Kündigungsschreiben gab es zum Download.
Also witterte ich meine Chance, noch halbwegs günstig aus dem Vertrag zu kommen. Auch dieses Forum hier bestätigte mich dabei in meiner Meinung, einen eigenen Tank zu kaufen (nach Möglichkeit den vorhandenen abkaufen).

Kurzum, die Kündigung ging zu Primagas. Kurz darauf ein freundlicher Anruf, was man denn tun könne um mich als Kunden zu behalten.
Klare Vorgabe: Marktgerechte Preise und einen fairen monatlichen Abschlag, welcher bis Dato bei 130€ monatlich lag (Verbrauch ca. 1650l p.A.).
Nach einem Angebot welches ich dann ablehnte, kam dann noch ein Angebot. Am Telefon konnte ich dann auch die Zählergebühr nochmals senken, sodass ich nun unterm Strich ganze 4€ im Monat mehr bezahle als mit der Eigentumsvariante. Nur habe ich keine Arbeit mehr damit und wenn etwas kaputt geht, wirds repariert und kostet mich nichts.

Ich bin angehender Betriebswirt und habe eine Rentabilitätsrechnung aufgestellt, worin sämtliche Kosten, die bei einem Eigentumstank entstehen, eingerechnet und auf den Monat umgelegt wurden. Enthalten waren Kosten für die Anschaffung eines neuen Tanks, die Anschlusskosten, und die Kosten für die 2 Jährige und die 10 Jährige Prüfung. Wartungskosten habe ich nicht mit einberechnet, da ich hierzu leider keine seriöse einschätzung finden konnte.
Wenn man den Gaspreis für einen 2700l Tank nimmt und hinzuaddiert, wäre ich bei meinen Verbrauchswerten, auf monatliche Vollkosten in Höhe von ca. 75€ gekommen.
Meine monatlichen Kosten bei Primagas konnte ich auf gut 79€ senken!
Einen einmaligen Bonus habe ich auch noch herausgehandelt. Daher wäre ich bei einer Tank Neuanschaffung und aller damit verbundenen Kosten für lange Zeit ins Minus gefahren.

Bei 4-5€ monatlich Mehrkosten, dafür dass ich keinerlei Arbeit oder weitere Kosten befürchten muss, finde ich ist das ein faires Angebot.
Sicherlich würde ich einen Eigentumstank nach wie vor bevorzugen, jedoch nur wenn man noch einmal komplett neu die Wahl hätte. Für bestehende Primagas Kunden wie mich, ist gutes und auch freundliches, aber bestimmtes Verhandeln definitiv eine Möglichkeit, wie man aus der erst mal bescheidenen Situation doch noch etwas machen kann.

Nochmal: Vorher 130€ monatliche Kosten, jetzt knapp 80€! 50€ im Monat gespart.

Ich habe hier leider vielfach gesehen, dass Leute den Fehler machen und nur den günstigen Gaspreis der freien Händler sehen. Da habe auch ich zuerst mal geschluckt.
Nur sind Dies halt nicht die einzigen Kosten! Ein unterirdischer 2700l Tank kostet inkl. Lieferung ca. 2500€ und soll ca. 30 Jahre halten. Die Prüfungen müssen selbst bezahlt werden, die Wartung ebenso. Und der Unterschied der dann entstandenen Vollkosten zu den jetzt neu ausgehandelten Konditionen bei Primagas, rechtfertigt m.E. keinen Umstieg auf einen Eigenen Tank.

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