Energiepreis-Protest > Stadtwerke Lübeck
Erpressung?! Ratenzahlung nur bei Widerspruchrücknahme!
Tjalf:
Vor ein paar Wochen bat ich bei den STADTWERKE LÜBECK um Ratenzahlung der sehr hohen Nachzahlung von 1000€.
Im Vorjahr hatte ich mal präventiv einen Widerspruch von der Verbraucherzentrale Lübeck an die Stadtwerke Lübeck geschickt
Nun bin ich sprachlos. Heute bekam ich von den Stadtwerken Lübeck einen Brief mit folgendem Inhalt:
....gern kommen wir ihnen entgegen und bieten Ihnen eine Ratenzahlung an.
dann der Inhalt über die Ratenvereinbarung...alles okay, aber dann kommt´s:
Außerdem benötigen wir ihre schriftliche Bestätigung, dass sie ihre Preiswiedersprüche zurücknehmen. NUR dann können wir den Ratenplan realisieren!
Bitte geben sie uns bis zum 19.11. 07 Bescheid, ob sie unseren Vorschlag annhemen. Wenn ja, dann bitte in Verbinndung mit ihrer Bestätigung, dass sie ihre Widersprüche zurücknehmen. Sie erhalten nur dann unseren Ratenplan. Danke.
Was hat denn bitte mein Ratenplan mit meinem Widerspruch zu tun? Ich fühle mich von den STADTWERKE LÜBECK erpresst! Das kann doch nicht sein?! Wer kann mir hierzu einen Tipp geben wie ich mich verhalten soll? Die 1000€ auf einmal zahlen kann ich nicht.
Gerne auch per Mail: ...
Liebe Grüsse
Tjalf
[Edit DieAdmin: Veröffentlichte Email-Adresse entfernt]
bjo:
Hallo,
Aus deiner Mail geht nicht hervor ob du auch deine Abschläge gekürzt hast.
Wenn nein hohl dies nach und verrechne künftige Abschläge mit deren Forderungen!
Vorab
- im Forum lesen wie ich richtig kürze
- was danach noch zu tun ist
PS: diese \" Erpressung\" würde ich der Bundesnetzagentur melden!
eine Rechnung könnte wie folgt aussehen!
- deren Abschlagsforderung= 150 EUR
- deine ermittelte Abschläge Basis §315 = 100 EUR
= > die 50 EUR sind dann der Anteil für die Ratenzahlung!
lass deine Abrechnung mal prüfen, 1000 EUR Nachzahlung ist heftig!
RR-E-ft:
@bjo
Das interessiert die Bundesnetzagentur herzlich wenig.
Es gibt keinen Anspruch auf Ratenzahlung. Ratenzahlungsvereinbarung ist also eine freiwillige Veranstaltung des Lieferanten, weil das so ist, kann er auch Bedingungen stellen, zu denen er bereit ist, eine Ratenzahlung zu gewähren.
Die Nachforderung kann doch wohl auch nur entstanden sein, weil da jemand den Verbrauch und die Angemessenheit der Abschlagshöhe nicht im Blick hatte. Sonst hätte man das Geld schon beiseite gelegt gehabt und wäre jetzt nicht auf Ratenzahlung angewiesen.
In eine blöde Lage kann also nur der geraten, der gefordertes/ zu forderndes Geld nicht beiseite legt.
Tjalf:
Nein, die Abschläge habe ich nicht gekürzt. Ich habe weiterhin voll durchbezahlt.
Die Nachforderung ist durch einen Umzug entanden. Einen Umzug in ein Haus was ein wahrer Energiefresser war. Dort sind wir natürlich sofort wieder ausgezogen. Absehbar war dort nicht, dass wir innerhalb eines Jahres über 1000 € Nachzahlung zu erwarten hatten.
\"In eine blöde Lage kann also nur der geraten, der gefordertes/ zu forderndes Geld nicht beiseite legt.\"
Sehr \"kluger\" Spruch, hilft nur leider nicht weiter.
svenbianca:
Ich kann RR-Erft nur beipflichten. Zudem ist hier auch wieder einiges Sonderbar. Da Sie bei der letzten abrechnung bereits Widerspruch eingelegt hatten, haben Sie also länger als 1 Jahr da gelebt. Warum ist der hohe Energieverbrauch denn dann nicht im Vorjahr aufgefallen, wenn das Haus doch ein Energiefresser war. Lag vielleicht eine Schätzung vor, die nicht kontrolliert worden? Wurde vielleicht elektrisch beigeheizt? 1000 Euro mehr als ein Jahr zuvor ohne das man etwas verändert kommt doch nicht aus dem nichts........
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