Energiepreis-Protest > SWK Stadtwerke Kaiserslautern
Gasanstalt Kaiserslautern
Bubi:
@ktown + Macinally
Vielen Dank - dann werde ich mal wieder schreiben.
Obwohl mir die GA den Eingang meiner geänderten Jahresabrechnung bestätigt hat - die ja eine Rückzahlung der GA an mich ergab - senden sie mir jetzt wieder eine Zahlungserinnerung auf der Grundlage derer erstellten Abschlagszahlungen.
Die GA hatte bei der Jahresabrechnung den inzwischen durch meine Kürzungen ergebenen Restbetrag in die neuen Abschlagszahlungen eingerechnet, so dass diese, obwohl weniger Gas verbraucht wurde, wesentlich höher wurden.
Jetzt fordert die GA ihre errechneten Abschläge für Jan. + Febr. in der Zahlungserinnerung.
Bei meiner Berechnung ergab sich aufgrund des angesetzten Verbrauchspreises von 2001 und des geringeren Jahresverbrauches ein wesentlich geringerer mtl. Abschlag, sowie eine Rückzahlung durch die GA. Dafür setzte ich ihnen eine Frist und wies darauf hin, dass ich im Falle, dass die GA den Betrag nicht erstattet solange meine errechneten Abschläge einbehalte, bis der Rückzahlungsbetrag erreicht ist.
Jetzt stellt sich mir die Frage, muss ich auf deren Zahlungserinnerung auch wieder antworten?
Da kann ich ja bald eine Halbtagsstelle für einen Lektor ausschreiben. :rolleyes:
ktown:
Wenn sie durch ihre Jahresrechnung ein Guthaben errechnet haben und dies nicht frühzeitig verhindert haben, dann ist dies unwiederruflich verloren.
Bubi:
@ktown
Kann es wirklich sein, dass das Guthaben unwiederruflich verloren ist? Das würde mich zum einen sehr fuchsen und zum anderen mein Rechtsempfinden stark in Mitleidenschaft ziehen.
Wenn dem wirklich so sei, wäre ja allen Protestlern zu raten, ihre selbst errechneten Abschläge so stark zu minimieren, dass sie auf alle Fälle am Ende eines Jahres immer eine Nachzahlung zu leisten hätten.
Bei meiner selbst erstellten letzten Jahresabrechnung kam ich aus zwei Gründen zu einem Guthaben.
Zum einen war es der in diesem Jahr eingesetzte Verbrauchspreis zum Zeitpunkt des Sondervertragsabschlusses in 2001 - entgegen dem im Vorjahr verwendeten Verbrauchspreises von 09/2004.
Zum anderen war es der wesentlich geringere Verbrauch.
Bei meinen Jahresabrechnungen benutze ich eine Exceltabelle des BdEV. Dieses ermittelt die neuen Abschlagszahlungen in dem ein Verbrauchsmittel zwischen der aktuellen und der vorletzten Abrechnungsperiode ermittelt wird. Dieser Mittelwert multipliziert mit dem Verbrauchspreis + Grundpreis + Mwst. : durch die Anzahl der Abschläge = Abschlagspreis für das kommende Jahr.
Verbrauche ich nun im kommenden Jahr - aus welchen Gründen auch immer (Klimaerwärmung, Minimierung der Zimmertemperatur, Wärmedämmung etc. etc.) - weniger Gas, käme es am Ende des Jahres automatisch zu einer Überzahlung, da die zu Beginn des Jahres ermittelten Abschläge zu hoch waren. Und dann soll das zu viel bezahlte Geld unwiederbringlich verloren sein? Aber wenn ich zu wenig bezahlt habe, weil sich der Verbrauch im laufenden Jahr erhöhte, dann darf ich nachzahlen? Wo bleibt da das Recht des \"kleinen\" Verbrauchers?
Dann kann ich jedem Verbraucher nur raten:
Nimm deinen bisher günstigsten Jahresverbrauch multipliziere mit dem vereinbarten Sonderverbrauchspreis + Grundpreis + Mwst. : 12 Abschläge - 20% (für evtl. geringeren Verbrauch z.B. durch die Klimaerwärmung) = Abschlagspreis für das kommende Jahr.
Eine Überzahlung dürfte dann nicht mehr entstehen.
Werde mich gleich dran machen, meine Berechnungen zu überarbeiten.
ktown:
--- Zitat ---Original von Bubi
@ktown
Kann es wirklich sein, dass das Guthaben unwiederruflich verloren ist? Das würde mich zum einen sehr fuchsen und zum anderen mein Rechtsempfinden stark in Mitleidenschaft ziehen.
Wenn dem wirklich so sei, wäre ja allen Protestlern zu raten, ihre selbst errechneten Abschläge so stark zu minimieren, dass sie auf alle Fälle am Ende eines Jahres immer eine Nachzahlung zu leisten hätten.
--- Ende Zitat ---
Würden sie hier eifrig lesen, dann wüßten sie das immer wieder dazu geraten wird. Um die zuviel gezahlten beträge zurück zu bekommen, müßten sie spätestens nach 3 jahren (Verjährungsfrist) selbst gegen die GA klagen. Da es aber einem Endverbraucher letztlich fast unmöglich ist Beweise vorzulegen, dass der Versorger korrekt (also im Sinne des Verbrauchers) kalkuliert bzw. mit den Zwischenhändlern verhandelt hat ( ich erinnere sie den von der GA erwähnten Prozess), werden sie ihr Geld wohl abschreiben müßen.
Als Wiederständler sollte man genaustens seinen Gaszähler im Auge behalten und frühzeit Zahlungen einstellen, um eine Überbezahlung zu verhindern. Natürlich sollte man dies dem Versorger mitteilen und eindeutig klarmachen, dass dies keine Zahlungsverweigerung darstellt..
Aber all diese Dinge wurden hier schon mehrfach erwähnt und empfohlen.
Bubi:
@ktown
Vielen Dank für den Hinweis. Werde meinen Zählerstand, den ich zwar auch bisher genauestens im Blick hatte, nun auch stets zur Nachkalkulation benutzen.
Die neuen Abschläge habe ich nun bereits errechnet. Allerdings, entgegen der Exceltabelle des BdEV , nur auf der Basis des Verbrauches der letzten Abrechnungsperiode.
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