Autor Thema: Starker Gegenwind für Windparks in Thüringen  (Gelesen 170 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline EviSell

  • Forenmitglied
  • Beiträge: 406
  • Karma: +4/-2
  • Geschlecht: Weiblich
Starker Gegenwind für Windparks in Thüringen
« am: 15. Mai 2019, 11:47:04 »
Starker Gegenwind für Windparks in Thüringen
https://www.mdr.de/thueringen/windenergie-windpark-buergerinitiativen-100.html

Bei den kommenden Landtagswahlen im Oktober wird man sehen können, wie die Parteien - welche Hand an Thüringens Wälder legen wollen - in den entsprechenden Wahlkreisen abschneiden werden.

Vielleicht sind dann bestimmte Erfurter Parteigänger erstaunt, wie wichtig der Wald für die Menschen ist.

Das man unter dem Label "Klimaschutz" Wälder rodet, ist ohnehin so absurd. Trägt man doch erst recht zur Verwüstung bei. Das nennt sich dann selbsterfüllende Prophezeiung, oder? Von der Rolle von Holz - als nachwachsenden Rohstoff, der verlorengeht - mal ganz abgesehen.
« Letzte Änderung: 15. Mai 2019, 12:35:00 von EviSell »
Ich lass mich nicht zur Eile treiben. Wenn man am Gras zieht, wächst es auch nicht.

Offline SvenK

  • Wenigschreiber
  • Beiträge: 8
  • Karma: +0/-0
Re: Starker Gegenwind für Windparks in Thüringen
« Antwort #1 am: 21. Mai 2019, 16:17:52 »
Den Artikel habe ich heute in der Tagesschau gefunden. https://www.tagesschau.de/inland/windkraft-insekten-101.html
Ich finde es dabei wahnisinnig schwer abzusehen, wie dramatische die Folgen sind, denn 1.200 Tonnen Insekten klingt auf jeden Fall nach sehr viel...
Schade finde ich, dass nicht erwähnt wird warum davon ausgegangen wird, dass vor allem Weibchen davon betroffen sind, aber wenn man somit das ganze mit dem Faktor 1000 rechnet ist das wirklich besorniserregend.

Was denkt ihr darüber?

LG
Sven

Offline bolli

  • Forenmitglied
  • Beiträge: 2.458
  • Karma: +23/-11
Re: Starker Gegenwind für Windparks in Thüringen
« Antwort #2 am: 22. Mai 2019, 09:32:40 »
Da sind sicherlich ein paar Fragen, die beantwortet werden müssten. Eine mit den Weibchen hast du schon selbst gestellt (wobei noch zu klären wäre, ob diese Aussage überhaupt Gegenstand der Studie war, da diese Behauptung ja von Herrn Vahrenholt von der Wildtierstiftung aufgestellt wird. Ob sie sich auch aus der Studie ergibt, ist nicht zu erkennen.). Eine weitere wäre aus meiner Sicht ob diese "Modellzahlen" sich auch praktisch nachweisen lassen. Und dann kommt noch die Frage nach en absoluten Mengen des Bestandes hinzu, der betroffen ist (alle Insektenarten oder z.B. bestimmte weniger und bestimmte mehr).  Aber die Politik signalisiert ja schon, dass sie gar nichts genaueres wissen will (nach dem Motto, wenn ich nichts genaues weiß, kann ich noch behaupten was ich will).
Zitat
Umweltministerin Svenja Schulze sieht keine Notwendigkeit für weitere Forschungen - das Angebot der Wildtierstiftung, die Kosten  zur Hälfte zu übernehmen, hat sie abgelehnt.

 

Der Verein für gerechte Energiepreise

Bund der Energieverbraucher e.V. | Impressum & Datenschutz