Autor Thema: Montana - Gaspreiserhöhung um 24%  (Gelesen 1054 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Rowdy

  • Wenigschreiber
  • Beiträge: 6
  • Karma: +0/-0
Montana - Gaspreiserhöhung um 24%
« am: 12. November 2017, 13:31:31 »
Nach einem Jahr Gasbezug (MONTANA garant 12) wurde mir eine Preiserhöhung meines Arbeitspreises um 0,0080 Euro/kWh angekündigt. Klingt nicht viel, bedeutet jedoch +24% :o. Im Netz findet sich ein Preis, der deutlich darunter liegt und zudem eine um 2,00€ geringere monatliche Grundgebühr ausweist.

Eine Beschwerde bei Montana förderte ein Angebot zutage, welches genau dem auf der Homepage von Montana entspricht:

"Nach Prüfung unserer aktuellen Festpreisangebote, möchten wir Ihnen die Option einer Vertragsverlängerung zu günstigeren Konditionen anbieten."
[...]
Durch die neuerliche Bindung kann MONTANA an den Erdgasbörsen günstigere Preise erzielen, die wir gerne an Sie weitergeben.

Weiß da die linke Hand nicht, was die rechte ins Netz stellt?
Immer wieder diese Degradierung von Bestandskunden zu Melkkühen. >:(

Offline bolli

  • Forenmitglied
  • Beiträge: 2.401
  • Karma: +22/-11
Re: Montana - Gaspreiserhöhung um 24%
« Antwort #1 am: 13. November 2017, 13:24:38 »
Man kann es doch mal versuchen !
Wenn nur 30 % reagieren (und ob das überhaupt so viele sind, wage ich zu bezweifeln), dann habe bei den restlichen 70% den höheren Preis generiert ! Was will ich mehr ? Solange die Verbraucher sich nicht zu MÜNDIGEN Verbrauchern wandeln, die SOLCHE Anbieter sofort wieder VERLASSEN, wird sich da auch nichts ändern.
Den Firmen (das gilt ja nicht nur für den Energiebereich, sondern ist im Telekommunikationsbereich, im Finanzbereich und weiteren Bereichen ja nicht anders) muss klar gemacht werden, dass nicht die Neukundengewinnung das oberste Ziel sein sollte, sondern die Kundenzufriedenheit und damit dann auch die Kundenbindung. Für jeden gehaltenen Kunden brauche ich keinen Neuen zu finden. Aber leider scheint die Abwanderungsquote immer noch deutlich zu gering zu sein, sonst müsste da längst ein Umdenken eingesetzt haben.

 

Der Verein für gerechte Energiepreise

Bund der Energieverbraucher e.V. | Impressum & Datenschutz