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Darf Techem Verbrauch schätzen bei 2 Monate später eingebauten Zählern?

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Zuckermaus:
Hallo,

Unserem Verbrauch 2014 und 2015 wurde ein geschätzter Wert für Dezember 2014 und Januar 2015
aufgeschlagen. Wir hatten am 01.12.14 Schlüsselübergabe für unsere Wohnung Erstbezug und die
Verteiler wurden von Techem am 02.02.15 eingebaut und es wurde auf die am 30.11.15 abgelesenen Werte ca. 50 % für Dezember 2014 und Januar 2015 aufgeschlagen. Aufgeschlagen wurde nach den
abgelesenen Werten am 30.11.15 per Funk. Von der Ablesung wussten wir nichts.

Wir dachten für Dezember 2014 und Januar 2015 würde nach Wohnfläche abgerechnet.

Darf der Verbrauch für die 2 Monate geschätzt werden? Ist das gesetzeskonform.

Hat jemand das auch erlebt. Die Zähler werden zu spät eingebaut und dann der Verbrauch geschätzt.

Danke für Infos.

Gruß
Dorothea

Erdferkel:
Hallo Dorothea,
ich rolls mal von hinten auf:

Hat jemand das auch erlebt. Die Zähler werden zu spät eingebaut und dann der Verbrauch geschätzt.
-Nein, wenn ich irgendwo einziehe und keine Zählerstände protokolliert werden können hätte ich das angesprochen und geklärt.

Darf der Verbrauch für die 2 Monate geschätzt werden? Ist das gesetzeskonform.
-Kann ich mir gut vorstellen, wird wohl auch gemacht wenn ein Zähler ausfällt z.B. im Einfamilienhaus. Diese Aussage ist aber völlig wertlos, weil ich kein Anwalt oder Profi vom Mieterverein oder Verbraucherschutz bin. Aber die könnten da weiterhelfen.

Wir dachten für Dezember 2014 und Januar 2015 würde nach Wohnfläche abgerechnet.
-"Wir dachten" wird im Streitfall vor Gericht kaum helfen, siehe ersten Punkt, vorher klären. Nach Quadratmeter ist m.E. unrealistisch, der Eine heizt sein 10qm Bad auf 22 Grad, der Andere auf 26 Grad. Aber auch diese Aussage ist leider wertlos weil vom Laien.
Sag Bescheid wenns was Neues gibt.
Grüsse, Erdferkel






corsair:
Meines Erachtens nach ist es so in Ordnung, dass der nicht erfasste Zeitraum "geschätzt" wird.
Man muss allerdings wissen, dass sich hinter dem Begriff "Schätzung" schon eine nachvollziehbare Berechnung verbirgt (sollte zumindest...) .
In der Heizkostenverordnung ist eigentlich der Verbrauch des Nutzers "aus vorhergehenden Zeiträumen" als vorrangige Schätzgrundlage anzuwenden, jedoch denke ich, dass das Zugrundelegen des Verbrauchs des Nutzers aus einem nachfolgenden Zeitraum immer noch gerechter wäre als eine anderweitige Berechnung.
Ich habe es so verstanden, dass die (per Funk ausgelesenen) erfassten Verbräuche der jew. HKV, dann nach Gradtagen hochgerechnet wurden. Hier sollte man beachten, dass für den Dezember 160/1000 Gradtage und für den Januar sogar 170/1000 Gradtagen angesetzt werden. Auf diese beiden Monate fallen also insgesamt 33% der Jahres-Heizlast.
Bei einem Erstbezug mit Zeiträumen ohne Geräteausstattung, und dann ggf. noch mit anfänglichen Leerständen un unterschiedlichen Ausrüstungsterminen, ist die erste Abrechnung immer recht komplex. Das wird wohl erst das zweite Jahr zeigen.

Dass man von einer Funkablesung nichts mitbekommt ist übrigens kein Bug, das ist ein Feature...
Man soll nicht gestört werden, dafür kostet es auch ein bischen mehr...

Erdferkel:
Danke corsair, und dann gibts ja da noch die 2. Baustelle mit den unplausiblen Verbrauchswerten im 60qm Bad... wenn da die Grundlage nicht stimmt und eine zu hohe Wärmemenge gezählt wird haut das natürlich nochmal rein.

corsair:
das ist doch nicht tatsächlich ein 60 m² Bad ???

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