Wer ist auch von Firma GAVEG getäuscht worden?
Die Firma GAVEG hatte mir in einem Angebot aus dem Jahr 2004 vorgeschlagen, den auf unserem Grundstück befindlichen Flüssiggastank von der Firma W. abzukaufen, damit ich nicht mehr bezüglich Flüssiggaslieferungen an diese gebunden zu sei. GAVEG würde den Tank dann wieder von mir abkaufen und an mich vermieten, aber ich hätte das Recht, den Behälter jederzeit zu seinem Restwert zurückzukaufen, wobei die bezahlte Miete voll angerechnet werde. Außerdem könne ich das Flüssiggas kaufen, wo ich wolle.
Da ich damals noch nicht Hauseigentümer war, bat ich meinen Vermieter, bei der Annahme dieses Angebots mitzumachen, kaufte den Tank von der Firma W. und verkaufte ihn wieder an GAVEG, die ihn dann im März 2005 an meinen Vermieter zu den genannten Konditionen vermietete. Ich tat dies unter der Bedingung, dass die Restwertklausel, die mir im Angebot zugesichert worden war, auch für mich gelte, auch dann, wenn ich später das Haus kaufe. Der Vertreter von GAVEG versicherte mir, dass dem so sei und dass der Vertrag mit meinem Vermieter automatisch auf mich übergehen werde, wenn ich das Haus kaufe.
Zwei Monate später kaufte ich das Haus, ging davon aus, dass der Vertrag auf mich übergegangen sei und forderte eine Kopie des mit meinem früheren Vermieter geschlossenen Vertrags von GAVEG an. Diese schickte mir jedoch KEINE Kopie (was sie verschwieg), sondern einen anderen Vertrag, in dem stand, dass es sich bei dem Vertrag um eine „individuelle Vereinbarung“ handle. Der Inhalt des Vertrags sei im Einzelnen mit mir besprochen worden. Ich ging davon aus, dass damit die im schriftlichen Angebot gemachten Zusagen gemeint waren und unterschrieb den Vertrag.
Im Jahr 2010, als ich den Tank tatsächlich zurückkaufen wollte, berief sich die Firma GAVEG jedoch darauf, dass das Angebot aus dem Jahr 2004 unverbindlich gewesen sei, bei meinem Verkauf des Gastanks an sie aber nicht zugesichert wurde und die Restwertklausel daher nicht gelte. Sie hat mir nun angeboten, den Tank zum gleichen Preis wieder zurückkaufen zu können, wie sie ihn mir damals abgekauft hat – ohne Anrechnung der zwischenzeitlich gezahlten Mieten.
Ich fühle mich durch diese Vorgehensweise arglistig getäuscht. Wer hat ähnliche Erfahrungen mit der Firma GAVEG gemacht? Bitte meldet Euch, damit ein solch unfaires Geschäftsgebaren unterbunden werden kann.