Autor Thema: Business as usual ...  (Gelesen 1398 mal)

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Offline ESG-Rebell

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Business as usual ...
« am: 14. Oktober 2010, 12:32:55 »
Pünktlich zu Beginn der Heiz-Saison (1.12.) erhöht die ESG die Preise ihrer Allgemeinen Tarife um 0,5 Ct/kWh (netto).

Wie üblich sollen gestiegene Bezugskosten ursächlich sein.

Wurde da nicht mal was von einer Gas-Schwemme gemunkelt?

Offenbar sieht sich die ESG außer Stande, preiswert verfügbares Gas auch einzukaufen.
Ein ziemliches Armutszeugnis, wenn dies zutreffen sollte ;)

Sicher würde die ESG ja gerne wirtschaftlich effizient arbeiten so wie dies jedes Unternehmen im freien Wettbewerb zum eigenen Überleben tun muss, aber leider leider muss sie ja überteuertes Gas von ihrem bösen Vorlieferanten \"GVS\" einkaufen. Was für ein hartes Schicksal!

Zur Abwechslung könnten sie ja mal - eventuell sogar wahrheitsgemäß - behaupten, die Durchleitungsgebühren seien zu hoch. Aber nein - dann bekommt ja vielleicht die Konzernschwester \"Erdgas Südwest Netz GmbH\" Ärger mit der Bundesnetzagentur. Geht also auch nicht ;)

Gruss,
ESG-Rebell.

Offline corsair

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Business as usual ...
« Antwort #1 am: 14. Oktober 2010, 16:59:01 »
Zitat
im freien Wettbewerb

Den freien Wettbewerb hat die BNetzA doch nun geschaffen.
Soll die ESG doch pleite gehen!

Ich würde sofort zu einem freien Anbieter wechseln.

(Weshalb die ihr Gas allerdings soviel günstiger bekommen und weshalb die zum Wohle der Verbraucher nicht ganz so viel Marge reinbuttern, weiß ich allerdings auch nicht.)

 

Der Verein für gerechte Energiepreise