Autor Thema: Stadtwerke mit neuem Bezugsvertrag, Ersparnis 9 Mio EUR, Preissenkung zum 1.10.10 um 11 Prozent  (Gelesen 2558 mal)

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Pressmitteilung der Stadtwerke Delmenhorst

Zitat
19.08.10 - Frohe Botschaft für Gaskunden: SWD-Gruppe senkt Preise

(vom 19.08.2010)

Die Gaskunden der SWD-Gruppe haben Anlass zur Freude: Die Gaspreise sinken um rund 11 Prozent - und das pünktlich zum Start der Heizperiode. Damit schwimmt der Delmenhorster Energieversorger gegen den Strom, denn in jüngster Zeit wird über steigende Gaspreise berichtet, wie Hans-Ulrich Salmen, Geschäftsführer der SWD-Gruppe, heute im Rahmen eines Pressegespräches erläuterte.

Zum 1. Oktober sinkt der Gaspreis von derzeit 4,26 Cent/kWh netto (5,07 Cent/kWh brutto) im Tarif SWD Komfort auf 3,95 Cent/kWh netto (4,70 Cent/kWh brutto). Des Weiteren sinkt der Grundpreis von derzeit 180 € netto (214,20 € brutto) auf nunmehr 120 € netto (142,80 € brutto). Damit spart der Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 25.000 kWh insgesamt rund 137,50 € netto (163 € brutto) im Jahr.

Möglich ist diese Preissenkung aufgrund eines neuen Bezugsvertrages und nicht zuletzt geschickter Verhandlungen zugunsten der SWD-Kunden. \"Dies bedeutet für die Gesamtheit unserer Kunden eine Entlastung von rund 4 Millionen €\", erklärte Hans-Ulrich Salmen und fügte hinzu, dass die Einsparung hypothetisch gesehen sogar 9 Millionen € betragen würde. \"Wir hätten den Gaspreis um 0,65 Cent anziehen müssen, wenn wir bei unserem vorherigen Lieferanten geblieben werden\", betonte der SWD-Geschäftsführer und unterstrich zugleich, dass die SWD-Gruppe nach wie vor ihrer Philosophie treu bleibt und Veränderungen am Markt konsequent an ihre Kunden weitergibt.

SWD-Gruppe

http://www.swd-del.de/delmenhorstGips/Gips?SessionMandant=Delmenhorst&Anwendung=CMSTickerEintrag&Methode=ShowHTMLAusgabe&SessionMandant=Delmenhorst&RessourceID=46008&WebPublisher.NavId=175



Stadtwerke mit neuem Bezugsvertrag, Ersparnis 9 Mio EUR

Zitat
...
Die Neuerung begründete der Geschäftsführer damit, dass nach intensiven Bezugsverhandlungen mit den Stadtwerken Bremen ein neuer Vorlieferant habe gefunden werden können. Wären die Stadtwerke bei ihrem bisherigen Vertragspartner, der Erdgas Münster, geblieben, hätten die Preise hingegen um 13 Prozent angehoben werden müssen, rechnete Salmen im Pressegespräch vor.
... Bezogen auf die aktuellen Preise betrage der Abschlag immer noch rund vier Millionen Euro.


Die neuen Konditionen seien möglich geworden, da die Stadtwerke Bremen nicht mehr darauf bestanden hätten, den Gaspreis an den Heizölpreis zu binden, wie es bei der Erdgas Münster noch der Fall sei. Preisveränderungen seien nach der Vereinbarung mit den Bremer Stadtwerken in Zukunft vielmehr an den Gasoil-Preis sowie an den Spotmarkt-Preis in Rotterdam gebunden. Dadurch werde es in Zukunft häufiger zu Schwankungen kommen, räumte Hans-Ulrich Salmen ein. Gegenwärtig drifteten die Heizöl- und die Gasoil-Preise deutlich auseinander. Dies müsse aber in Zukunft natürlich nicht so bleiben.

....

Die bereits im April abgeschlossenen Verhandlungen um einen neuen Vorlieferanten seien vor allem geführt worden, um in einem sich ständig verschärfenden Wettbewerb weiterhin bestehen zu können. Die Stadtwerke Bremen seien zudem ein alter Bekannter, mit dem bis zum Jahre 2008 bereits Lieferverträge bestanden hätten....

Daran sieht man wohl, dass die Begründung anderer Gasversorger für aktuelle Preissteigerungen fadenscheinig sind. Die haben sich gar nicht um günstigere Bezugsalternativen gekümmert. Am Gasmarkt geht was- auch für Stadtwerke.

 

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