Autor Thema: Verbrauch exorbitant erhöht???  (Gelesen 5038 mal)

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Offline Blitzrocky

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Verbrauch exorbitant erhöht???
« am: 27. August 2008, 08:56:58 »
Hallo!

Ich brauche Ihre Unterstützung, denn ich weiß mir keinen Rat mehr.

Es geht um das leidige Thema Heiz-/Wasserkosten und deren Abrechnungen. Wir - mein Lebensgefährte und ich - bewohnen eine Eigentumswohnung, die zu einer Eigentümergemeinschaft mit insgesamt 40 Eigentümern gehört. Diese Wohnungen werden verwaltet von der IVG, die bis zum Jahr 2006 auch die komplette Abrechnung für Heizung und Wasser vorgenommen hat. Bis dahin war alles in Ordnung und alles prima.

Seit 2007 sind die Stadtwerke Hannover (Produkt enercity) nicht nur für die Wartung unserer Heizungsanlage, sondern auch für die komplette Abrechnung zuständig. Das heißt, die Stadtwerke rechnen direkt mit uns Eigentümern ab und gehen nicht erst über die Hausverwaltung. Seit diesem Zeitpunkt herrscht bei uns nur noch Unklarheit. Als die Verträge übergingen auf die Stadtwerke und die Abschläge auseinandergerechnet wurden (ein Teil IVG für die Hausverwaltung, ein Teil Stadtwerke für Heizunge/Wasser), haben sich die Stadtwerke das erste Mal verrechnet. Hierzu gibt es Schriftverkehr. Erst wurde ein Abschlag - so wie bei der Eigentümerversammlung beschlossen - berechnet und in Rechnung gestellt, um diesen dann wenige Tage später zu korrigieren. Hiergegeben hatte ich bereits widersprochen, kam dann aber um die Zahlung doch nicht rum (errechnete Zahlung zu diesem Zeitpunkt 95,-- €). Die Korrektur nach oben wurde mit den erhöhten Energiepreisen begründet.

Übrigens wurden im Zuge der Vertragsänderung auch gleich die Heizkostenverteiler getauscht (von Verdunsterröhrchen in digitale Anzeige).

Nun, im Jahre 2008 erfolgte die Ablesung für 2007. Mal davon abgesehen, dass man zum Wasseruhrenablesen aus unerfindlichen Gründen 2 Mal kommen musste (was für Berufstätige immer gut kommt), tat sich nach der Ableserei erstmal über 1/2 Jahr gar nichts (Unsere Hausverwaltung hatte die Abrechnungen stets spätestens im März/April, doch meistens im Februar fertig)! Als nun die Abrechnung 2007 in Haus kam, hat es nicht nur mir und meinem Lebensgefährten, sondern auch einigen anderen Eigentümern schier die Sprache verschlagen! Wir sollten z.B. fast 400,-- € nachzahlen UND der Abschlag sollte von 95,-- € auf 195,-- € hinaufgesetzt werden!!! Nachdem wir gemeinschaftlich versucht haben, durch die nicht für Laien zu verstehende Abrechnung durchzusteigen, stellten wir als erstes fest, dass z.B. für einen Zähler (Küche) ein Wert geschätzt wurde, obwohl bekannt war, dass dieser Zähler auf 0 stand! Nach und nach sind noch andere Dinge aufgefallen, die nicht sein können und wo entsprechend auch von mir widersprochen wurde.

Z.B. steht auf dem Heizkostenverteilen von unserem Bürozimmer fast derselbe Wert wie im Gästezimmer, obwohl das eine Zimmer im Winter täglich mehrere Stunden und das andere im ganzen Winter nur 2-3 mal für jeweils eine Stunde beheizt wurde.

Leider lassen sich die Stadtwerke nicht auf meine Hinweise und Bitten ein. Da ich allerdings weder die Abrechnung wirklich nachvollziehen kann, noch davon überzeugt bin, dass diese richtig ist (bei den Erfahrungen), möchte ich Sie gerne bitten, mir Ihren fachlichen Rat geben.


Wissen Sie, selbst wenn - was nicht sein kann, denn unser Heizverhalten hat sich NICHT geändert, im Gegenteil spart man natürlich bei den gestiegenen Energiekosten mehr denn je - die Abrechnung stimmen würde und ich 400,--€ nachzahlen würde, komme ich BEI WEITEM nicht auf den neuen Abschlag von fast 190,--€!!! Ich weiß - wie jeder Bürger dieses Landes - dass sich die Energiekosten verteuert haben, aber doch nicht um fast 100%!!!!!!!

Leider weiß ich mir keinen Rat mehr. Gestern habe ich mich mit meiner direkten Nachbarin unterhalten, die resigniert hat und gezahlt hat. Dabei soll die arme Single-Frau für eine viel kleinere Wohnung einen fast so hohen Abschlag zahlen wie wir!! Wir haben gemeinschaftlich beschlossen, im Winter im Dunkeln zu sitzen und uns frierenderweise in unsere Wolldecke einzumummeln.

Doch was tun wir, wenn wir trotz aller Sparmaßnahmen im nächsten Jahr wieder solch eine horrende Abrechnung bekommen??? Die Stadtwerke haben uns in der Hand und wir können nicht beweisen, dass wir wirklich diese Werte, die die Heizkostenverteiler anzeigen, nicht verbraucht haben!!!!

Viele liebe, aber auch total verzweifelte Grüße

Offline RR-E-ft

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Verbrauch exorbitant erhöht???
« Antwort #1 am: 27. August 2008, 10:00:24 »
Zitat
Original von Blitzrocky

Wir haben gemeinschaftlich beschlossen, im Winter im Dunkeln zu sitzen und uns frierenderweise in unsere Wolldecke einzumummeln.

Doch was tun wir, wenn wir trotz aller Sparmaßnahmen im nächsten Jahr wieder solch eine horrende Abrechnung bekommen??? Die Stadtwerke haben uns in der Hand und wir können nicht beweisen, dass wir wirklich diese Werte, die die Heizkostenverteiler anzeigen, nicht verbraucht haben!!!!

Da darf man einen kuscheligen Winter wünschen.

Zeigen die \"Heizkostenverteiler\" falsch an?
Wenn der angezeigte Verbrauch zutrifft, stellt sich doch nur die Frage, ob dieser vertragsgemäß abgerechnet wurde. Es scheint sich um ein Contracting- Modell zu handeln, das mit den Stadtwerken vertraglich vereinbart worden sein müsste. Irgendow muss geregelt sein, wie der Energieverbrauch auf die einzelnen Parteien umgelegt wird (Heizkostenverordnung).

In der Regel erfolgt die Umlage zu einem Teil aufgrund des Verbrauchs und zu einem weiteren Teil verbrauchsunabhängig. Erfolgt aber die Umlage teilweise verbrauchsunabhängig, so muss man auch etwas zahlen, wenn man selbst gar nicht geheizt hatte, jedoch die Nachbarn ordentlich heizten.

Möglicherweise verbraucht man selbst wenig, was sich jedoch auf die zu zahlenden Rechnungsbeträge nur gering auswirkt, wenn der verbrauchsunabhängige Anteil der Umlage sehr hoch ausfällt.

Möglicherweise wurde der Umlageschlüssel zwischenzeitlich geändert, wobei zu fragen wäre, ob dies rechtens war.

Offline Cremer

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Verbrauch exorbitant erhöht???
« Antwort #2 am: 27. August 2008, 10:21:23 »
@Blitzrocky,

die Ursache ist vielfältig

zunächst gabs einen kalten Winter 2007/2008.

Schauen Sie mal auf die Abrechnungstage, die können gegenüber dem Vorjahr groß differieren.  Sie sind nicht immer gleich.

Der Festanteil, also die zugrunde gelegten Quadratmeter, sind immer gleich.  

Der Variable Faktor der Meßröhrchen macht ggf. nicht viel aus.

Ist in der Rechnung herauslesbar.

Der Gesetzgeber schreibt den variablen Anteil über Meßröhrchen zwischen 50% und 30% vor.

Also
50% über Quadratmeter
50% über Meßröhrchen

oder
70% über Quadratmeter
30% über Meßröhrchen
MFG
Gerd Cremer
BIFEP e.V.

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Offline jroettges

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Verbrauch exorbitant erhöht???
« Antwort #3 am: 27. August 2008, 10:36:16 »
Zitat
Original von Cremer
...... Der Gesetzgeber schreibt den variablen Anteil über Meßröhrchen zwischen 50% und 30% vor.

Also
50% über Quadratmeter
50% über Meßröhrchen

oder
70% über Quadratmeter
30% über Meßröhrchen

In der Heizkostenverordnung steht aber das genaue Gegenteil!

Zitat
Original von HeizkostenV
§ 7 Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme
(1) Von den Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage sind mindestens 50 vom Hundert, höchstens 70 vom Hundert nach dem erfaßten Wärmeverbrauch der Nutzer zu verteilen. Die übrigen Kosten sind nach der Wohn- oder Nutzfläche oder nach dem umbauten Raum zu verteilen; es kann auch die Wohn- oder Nutzfläche oder der umbaute Raum der beheizten Räume zugrunde gelegt werden.

von
50% über Quadratmeter
50% über Meßröhrchen

bis zu
30% über Quadratmeter
70% über Meßröhrchen

Offline Blitzrocky

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Verbrauch exorbitant erhöht???
« Antwort #4 am: 27. August 2008, 16:08:55 »
Erstmal vielen herzlichen Dank für die schnellen Antworten.

Ich habe zwar die Abrechnung gerade nicht greifbar, bin aber der Meinung, dass die Verteilung bei uns 30 (verbrauchsunabhängig)/70 % (verbrauchsabhängig) ist. Von daher wäre ja alles in Ordnung.

Allerdings verstehe ich überhaupt nicht, wie bei NICHT geänderten Heizverhalten solche Beträge entstehen können!

Und außerdem verstehe ich folgendes dreimal nicht: ein Zimmer, welches täglich beheizt wird, hat denselben Wert auf dem Heizkostenableser wie ein Zimmer, welches nur 2-3 Stunden im ganzen Winter beheizt worden ist?? Da geht doch etwas nicht mit rechten Dingen zu.

Ich bin für jeden Hinweis dankbar. Wenn die Stadtwerke mir die Rechnung wenigstens einleuchtenderweise erklären könnten, würde ich ja sagen, ok. Ich bin ja durchaus zur Zahlung bereit (schließlich verbrauche ich ja auch Energie), aber ich begebe mich nur ungern in \"Gottes Hand\".

Wie gesagt, nachher friert man den ganzen Winter, nur um nachher wieder eine solche unerklärliche Rechnung dafür zu erhalten.

Viele Grüße

Offline Dumdidum

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Verbrauch exorbitant erhöht???
« Antwort #5 am: 28. August 2008, 07:12:46 »
\"Und außerdem verstehe ich folgendes dreimal nicht: ein Zimmer, welches täglich beheizt wird, hat denselben Wert auf dem Heizkostenableser wie ein Zimmer, welches nur 2-3 Stunden im ganzen Winter beheizt worden ist?? Da geht doch etwas nicht mit rechten Dingen zu.\"


Vermutlich sind bei dir Heizkostenverteiler (HKV) eingebaut, die bei der Anzeige die Leistung des Heizkörpers bereits berücksichtigen*. Das heißt, dass bei einem großen Heizkörper mit viel Leistung mehr gezählt wird als bei einem kleineren mit weniger Leistung, da die Heizleistung und damit der Energieverbrauch bei einem großen Heizkörpers natürlich größer ist als bei einem kleinen.

So kann es demnach zustandekommen, dass der HKV an einem großen Heizkörper bei weniger Betriebsstunden mehr anzeigt, als der HKV auf einem kleinen Heizkörper mit mehr Betriebsstunden. Sofern die im HKV hinterlegte Heizkörperleistung korrekt ins Gerät einprogrammiert ist, ist die Zählung im Allgemeinen recht zuverlässig.

Falls das nicht der Grund sein sollte, hier noch weitere Möglichkeiten:
1. Möglicherweise schließt das Thermostatventil am Heizkörper nicht richtig, so dass immer ein bisschen geheizt wird. Oft bekommt man das gar nicht mit, da die Temperatur des Heizkörpers dann immernoch unter der Körpertemperatur liegt und man die Wärme gar nicht fühlt.
2. Wenn man den Heizkörper voll aufdreht, wird überproportional gezählt (weil auch verbraucht), deshalb sollte man möglichst immer nur maximal mittelmäßig aufdrehen.
3. Wenn das Fenster über dem Heizkörper nicht geschlossen oder schlecht isoliert ist, fällt die kalte Luft direkt auf den Heizkörper. Dann regeln die Thermostatventile von selbst auf volle Leistung, weil sie \"denken\", dass die richtige Raumtemperatur noch nicht erreicht ist und man hat den Effekt, wie unter 2. beschrieben.





*(Es gibt auch andere, die erst einmal nur aufgrund der Heizkörpertemperatur zählen. In diesen Fällen wird die Heizkörperleistung erst bei der Abrechnung mit eingerechnet).

Offline Blitzrocky

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Verbrauch exorbitant erhöht???
« Antwort #6 am: 31. August 2008, 10:31:19 »
Das kann zwar alles möglich sein... Aber eigentlich sind beide Heizkörper gleich groß, ob natürlich beide dieselbe Leistung haben, weiß ich nicht.

Ich habe jetzt erstmal folgendes getan: Ich habe unter Vorbehalt die Nachzahlung für 2007 getätigt und zahle erstmal die \"alten\" Abschläge weiter. Dies habe ich den Stadtwerken auch mitgeteilt. Des Weiteren habe ich um die Offenlegung der Kalkulation gebeten. Nach Prüfung meiner Unterlagen habe ich nämlich festgestellt, dass ich irgendwann mal ein Schreiben bekommen habe, wo sinngemäß drinsteht: Im Übrigen wird jeweils zum 01.04. bzw.01.10. eines jeden Jahres eine Preisanpassung vorgenommen, über die nicht automatisch ein einzelnes Schreiben mitgeteilt wird.  Jetzt wüßte ich halt gern, wie sich diese Preisanpassungen zusammensetzen.

Nun hatte ich wieder Post von enercity im Kasten. Daraus geht hervor, dass diese mein Schreiben nun der Beschwerdeabteilung übergeben haben (was immer das heißt, eigentlich war ja bereits mein erstes Schreiben von vor ein paar Wochen eine \'Beschwerde) und dass sie meinen Abschlag \"wunschgemäß\" auf den alten Betrag festgesetzt haben.

?????

Ich bin ja mal gespannt, wie das ganze weitergeht. Bei all Ihren Antworten gehe ich zwar mal davon aus, dass man als Endverbraucher sowieso keine Chance hat und ich dann eine saftige Nachzahlung tätigen muss, aber ich werde es weiter versuchen.

Was mich am meisten ärgert, ist, dass sich die Eigentümergemeinschaft dieses Hauses vertraglich auf 5 Jahre festgelegt hat, was in diesen Zeiten ja wohl mehr als dusselig war. Und das nutzen nun die Stadtwerke über Gebühr aus...

Offline Zuckermaus

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Verbrauch exorbitant erhöht???
« Antwort #7 am: 27. November 2008, 13:49:05 »
Hallo,

Dein Fall ist interessant. Womit heizt Ihr?

Ich wohne in einer Mietwohnung in Hannover. Wir haben ca. 58 m2 mit Fernheizung.

Für 2006 haben wir 973 EURO Heizkosten. Die Werte auf dem Wärmemengenzähler waren hoch. Deshalb die hohen Kosten. Bei gleichen Heizverhalten zahlen wir immer mehr und haben immer höhere Wärmemengenzähler. Angeblich ist der WMZ in Ordnung.

Der Mieterverein hilft leider auch nicht. Beweisen können wir nicht, dass wir weniger verbraucht haben. Laut Heizspiegel hätten wir maximal 600 EURO Heizkosten für 2006 zu zahlen. Warmwasser geht extra.

Hoffe, dass Ihr Recht kriegt.

Gruß
Dorothea

Offline Blitzrocky

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Verbrauch exorbitant erhöht???
« Antwort #8 am: 28. April 2009, 19:33:51 »
Hallo Dorothea,

ich antworte erst jetzt, da sich in der Zwischenzeit so gut wie NICHTS getan hat!!!!

Enercity hat mir bis auf den bereits erwähnten Zwischenbescheid keine weitere Antwort gegeben. Ich habe den Sachverhalt letztes Jahr an einen Rechtsanwalt weitergegeben, der allerdings auch nur einen Zwischenbescheid erhalten hat (Zitat: \"Die Bearbeitung Ihres Vorgangs wird einige Zeit in Anspruch nehmen...\").

Ja, ich habe jetzt so ziemlich die Nase voll. Es kommt von Enercity nichts, aber auch gar nichts, die sitzen die Angelegenheit einfach aus. Dickfellig musst du sein!!!

Heute (28.04.09) ist mir nun endlich die Abrechnung für das Jahr 2008 zugegangen. Auch hier kein einziger Verweis auf den \"Vorgang\" aus dem Jahr 2007. Diese Abrechnung lasse ich mir gerade noch gefallen, ich muss zwar nachzahlen, aber es hält sich im Rahmen (obwohl ich ja die ganze Zeit nur den alten Abschlag bezahlt habe). Aber das beste ist, dass Enercity für 2009 wieder einen neuen Abschlag festgesetzt hat, der nur aus Mondberechnungen resultieren kann!!!! Ich weiß nicht, ob die Stadtwerke meinen, der Kunde ist ein billiges Kreditinstitut, aber jetzt reicht es mir wirklich.

Ich werde jetzt anhand der neuen Abrechnung Klage einreichen. Schließlich kann ich jetzt endlich beweisen, dass die angeblichen Verbräuche aus dem Jahr 2007 nicht richtig gewesen sein können.

Außerdem haben die Stadtwerke ganz \"vergessen\", dass sie ja die Gaspreise senken wollten. Leider wurde dies bei der Berechnung des neuen Abschlages nicht berücksichtigt. Im Gegenteil, sie haben mal wieder locker 40 % auf den Verbrauch 2008 draufgerechnet.

Glaube mir, ich werde diese Sache weiterverfolgen. Alleine deshalb, weil ich es unglaublich finde, dass Enercity es noch nicht mal schafft, seinen Kunden ordentliche Antworten zu schreiben, sondern alles einfach aussitzen. Zum Thema Kundenservice und Kontaktpflege: Sechs, setzen!!

Ich halte dich auf dem Laufenden. Kann aber wieder Monate dauern, bis ich mich wieder melde.

Grüße

Offline Zuckermaus

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« Antwort #9 am: 07. Mai 2009, 11:40:58 »
Hallo Blitzrocky,

danke für Deine Antwort. Es freut mich, dass die Heizkosten 2008 günstiger als 2007 waren.

Es ist eine Sauerei, dass die Stadtwerke = Enercity das Aussitzen.


Bitte halte uns auf dem Laufendem falls Du noch was erreichst auch wenn es noch ein Jahr oder länger dauern sollte.

Gruß
Dorothea

 

Der Verein für gerechte Energiepreise