Original von nomos
Fakt ist, dass Fotovoltaikstrom aus aktuell installierten Anlagen aufgrund der Förderung zum teuersten Strom überhaupt gehört und das wird auch für die nächsten zwanzig Jahre so bleiben (43,01 Cent pro Kilowattstunde schon bei der Einspeissung).
Es geht hier um die Zukunft. Von den aktuell installeirten Anlagen war ncht die Rede.
Die aktuell installierten Anlagen mit den überhöhten Einspeisevergütungen waren und sind aber nötig, um die Entwicklung dahin zu bringen, wie es in dem Artikel beschrieben wird.
Das ist die Aufgabe des EEG. Auch die Banker der LBBW haben inzwischen erkannt, dass das funktioniert.
Importkohlestrom ist ökologisch und ökonomisch ein Irrweg.
... Importkohlestrom ist keine Alternative, weder für den Ersatz für Atomstrom noch taugt er als Argument für diese Fotovoltaikförderung.
Interesssante Masche, etwas zu widerlegen, was gar niemand gesagt hat.
Von Importkohlestrom war nicht die Rede.
Außerdem haben Sie den Artikel scheinbar rückwärts gelesen:
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Nicht die CCS-Technik wird als Argument für die Photovoltaik gebraucht, sondern umgekehrt: die Photovoltaik wird als Argument gegen die Förderung der CCS-Technik gebraucht, denn die Vermeidung von CO2 wird ab 2020 mit Photovoltaik billiger zu machen sein als mit CCS, so dass unter dem Gesichtspunkt der Effizienz die CSS schon vor ihrer Einsatzfähigkeit unrentabel wird.
Fotovoltaik von deutschen Dächern wird hier keinen relevanten Beitrag leisten können. Die teuere Umlagenförderung ist nicht gerechtfertigt.
Das ist Ihre ständig wiederholte leere Phrase, für die Sie bisher jegliche Begründung schuldig geblieben sind. Die LBBW-Studie besagt das Gegenteil. Alle Prognosen bzgl. Photovoltaik sagen das Gegenteil.
Aktuell sind wir bundesweit schon über 1% Anteil der PV an der Stromerzeugung - Tendenz stark steigend.
Man bejubelt jetzt die hohen Strompreise in Deutschland, weil dann die sogenannte Netzparität früher erreicht werden kann. Spanien mit günstigeren Strompreisen ist da dann ein Negativbeispiel.
Bejubelt hat den hohen Strompreis hier niemand. Aber die Tatsachen sind richtig wiedergegeben.
Insbesondere ist Spanien deshalb ein Negativbeispiel, weil
Am extremsten ist Spanien, das mit seinen \"stark subventionierten konventionellen Strompreisen\" erst nach 2020 an die Schwelle der Wirtschaftlichkeit kommen werde.
Dass schmutziger fossiler Strom heutzutage noch subventioniert wird, können Sie doch nicht gut heißen, oder?
Also liebe Verbraucher, hoch mit den Energiepreisen in Deutschland ...
Das wird vor allem dann geschehen, wenn jetzt nicht die Erneuerbaren Energien gefördert werden. Das ist klar wie Kloßbrühe. Einen Vorgeschmack auf explodierende fossile Enregiepreise durften wir 2007 und 2008 erleben, schon vergessen?
Die derzeitigen geringen Mehrkosten für die Verbraucher durch das EEG werden in Zukunft eine Kostenexplosion im Energiebereich verhindern:
1. Durch die direkte Bereitstellung erneuerbarer Energien (Strom), die langfristig billger werden, und nicht teurer (im Gegensatz zu fossilen Energien)
2. Durch eine Dämpfung des Preisanstiegs der fossilen Energien aufgrund der Nachfrageentspannung, da ja immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen stammen wird
Statt sich mal zu entspannen und zu freuen, dass die Entwicklung viel besser und schneller (und somit positiver) verläuft, als alle gedacht hatten, wird weiter rumgemeckert und verteufelt. Was treibt dazu an?
Interessanter Kommentar zu den Prognosen:
Historie der FehleinschätzungZitat hieraus:
Die Historie der erneuerbaren Energien ist eine Historie der Fehleinschätzungen seitens der etablierten Stromwirtschaft.
...
Die Prognosen der Befürworter des Ökostroms übrigens haben sich in der Vergangenheit immer als recht präzise erwiesen.
In diesem Sinne: Die Zukunft sieht sonnig aus! Freuen wir uns!
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ciao,
sh