Forum des Bundes der Energieverbraucher
Zuhause => Bauen & Renovieren => Thema gestartet von: Sylvia am 03. September 2007, 10:07:33
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Hallo,
wir haben folgendes Problem:
Wir haben neben unserem Wohnhaus ein Kelterhaus stehen, was nicht benutzt war und als Garage diente. Die obere Etage/Dachgeschoss haben wir nun ausgebaut. Wir haben daraus 2 Zimmer gemacht, eines ist ca. 20 qm groß, das große ist ca. 65m groß. Wir wollen es als Spielzimmer für unsere 3 Kinder benutzen und zum Feiern von Festen. Das Zimmer wird also nicht die ganze Zeit bewohnt, sondern vorwiegend nachmittags zum Spielen genutzt.
Mein Mann hat alles alleine ausgebaut und sehr gut isoliert (u.a. 20 cm Glaswolle). Wir wollten jetzt eine Zwischenpumpe an unsere Ölheizung anschließen und Rohre rüber verlegen, das ist aber ein ziemlich langer Weg und ich weiß auch nicht, ob dann die Heizkraft in unserem Wohnhaus nicht evtl. nachlässt.
Jetzt haben wir ein Angebot von der EVO bekommen für 2 EVO-Flächen-Teilspeicher-Heizungen mit Strom (http://www.evoheizung.de). Diese beiden Heizungen kosten 3.400 EUR. Wenn wir nun den Anschluss für die Ölheizung machen, kommen wir ungefähr auf denselben Betrag.
Es wäre natürlich viel leichter eine Teilspeicher-Heizung anzuschließen, Stecker rein - fertig. Angeblich sollen die Stromkosten geringer sein, als die evtl. anfallenden Kosten für Öl.
Wer kann uns weiterhelfen? Mein Mann ist für die Stromheizung, weil wir dann nicht so viel umbauen müssen und es weniger Arbeit ist. Ich habe große Bedenken wegen der Stromkosten.
Was sagt ihr dazu? Ich habe mehrfach gelesen, dass Strom immer schlecht zum Heizen ist. Auf der anderen Seite: wie lange gibt es noch Öl zu einem erschwinglichen Preis?
Wir brauchen dringend Hilfe in diesem Punkt. Es ist echt zum Haare raufen.
Vielen Dank im voraus.
Sylvia
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Hallo,
Vergess die Stromheizung die produzieren die höchten Betriebskosten!
Koppelt das Gebäude an euere vorhandene Ölheizung
- Vor und Rücklauf vom Fachmann isolieren lassen!
- die verbleibende Vorlauftemperatur ausrechnen lassen und die Heizkörper danach bemessen!
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Danke für deine Antwort.
Also - keine Stromheizung. Auch nicht, wenn das Zimmer nicht andauernd benutzt wird? Haben wir sonst noch eine Alternative?
Herzlichen Dank.
Sylvia
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@Sylvia,
um mit der Brillenwerbung zu sprechen:
vergessen Sie Stromheizungen.
Der liebe Gabriel, seines Zeichens Umweltminister, will bis Ende 2009 alle Elektrospeicherheizungen verbieten.
Da dies praktich nichtso einfach sein wird, wird er vermutlich per Gesetz den Leistungspreis für Nachtspeicherstrom anheben.
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Original von Sylvia
Danke für deine Antwort.
Also - keine Stromheizung. Auch nicht, wenn das Zimmer nicht andauernd benutzt wird? Haben wir sonst noch eine Alternative?
Herzlichen Dank.
Sylvia
Um weitere Alternativen ausarbeiten zu können braucht man mehr Daten!
Die konv. Heizkörper haben den Vorteil das man, wenn sie Überdimensioniert werden, de Raum sehr schnell warm bekommen.
Stromheizungen lassen sich nicht ohne weiteres überdimensionieren. Der Querschnitt der Zuleitung muß stimmen usw..
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Original von Cremer
Der liebe Gabriel, seines Zeichens Umweltminister, will bis Ende 2009 alle Elektrospeicherheizungen verbieten.
Da dies praktich nichtso einfach sein wird, wird er vermutlich per Gesetz den Leistungspreis für Nachtspeicherstrom anheben.
Die angebotenen Heizungen der Firma EVO sind KEINE Nachtspeicheröfen. Diese Heizungen werden im Tagstromtarif in Betrieb genommen. Die Heizung soll ca. 20 Min. voll heizen und stellt sich dann aus, wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist. Fällt die Temperatur um 1°, stellt sie sich automatisch wieder an und heizt nach...
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Ja gerade deshalb, liebe Sylvia, sind diese EVO-Heizungen der absolute Schwachsinn!
Du heizt also immer mit dem teuersten Strom, den es gibt.
Also Wärmekosten geschätzte 18 ct/kWh - richtig?
Bei einer Ölheizung hast Du geschätzte Wärmekosten von derzeit etwa 6 - 7 ct/kWh. Also etwa ein Drittel dessen.
Das mit dem \"Auschalten bei Erreichen der Zimmertemperatur\" ist eine völlig irreführende Werbemasche und völliger Blödsinn.
Die Ölheizung schaltet sich auch bei Erreichen der Zimmertemperatur aus, wenn man die heute üblichen Thermostatventile an den Heizköpern hat.
Es wird da bei EVO suggeriert, dass die Heizung \"zeitweise gratis\" heizen würde, was physikalisch totaler Quatsch ist, denn die Wärme, die der Heizkörper nach dem Abschalten abgibt, hat er vorher ja aus dem Stromnetz bezogen und in sich gespeichert.
Es gilt auch bei Stromheizungen der unumstößliche Energieerhaltungssatz:
Von nix kommt nix.
EVO ist ein absolut unseriöses, betrügerisches Unternehmen!
Die Behauptung, die Stromkosten wären geringer als die sonst anfallenden Heizölkosten, ist eine sehr dreiste Lüge.
Überhaupt ist die ganze Web-Site von EVO voll von Falschdarstellungen und gezielt provozierten Missverständnissen. Jeder zweite Satz stellt die Physik und somit das Universum auf den Kopf. ;)
Wenn also die Rohrleitungsverlegung genausoviel kostet wie die E-Heizungen, dann ist es unabhängig von der Nutzungsdauer des Nebenhauses immer günstiger, die Ölheizung zu \"verlängern\". Die Kesselleistung wird höchstwahrscheinlich ausreichen - da hab ich keine Bedenken.
Das könnte sich erst umkehren, wenn das Heizöl mal mehr als 1,50 €/l kostet.
Aber dann rentiert es sich wahrscheinlich, den Ölheizkessel gegen einen Holzpelletskessel zu tauschen.
Auch unter Umweltaspekten ist es immer besser, die Wärme möglichst vor Ort zu erzeugen - Strom ist die derzeit denkbar umweltschädlichste und teuerste Heizenergie in Deutschland (genau im Gegensatz zu dem schwachsinnigen Gesülze auf der EVO-Web-Site).
EVO hat auch immer wieder Ärger mit Kunden, die an den Stromkosten verzweifeln. Das war auch schon ein paar mal Thema in einigen Fernseh-Magazinen.
ciao,
sh
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@Sylvia,
Aber der Tagstrom kommt Ihnen doch teuer zu stehen !
Ist es da nicht kostengünstiger die Zimmer an das vorhandene Heizungssystem des Wohnhauses anzuhängen?
Lassen Sie sich eine Wärmeberechnung, ob der Heizkessel ausreichend ist, von Ihrem Heizungsfachmann berechnen.
Ich würde da im ersten Moment sagen, die Kesselleistung ist ausreichend.
Ich habe in dem einen Haus eine Ölheizung. Habe dann eine 200m² Halle über ca. 40m Leitung angeschlossen mit 3 sehr großen Heizkörpern (3m lang) hangeschlossen.
Die Heizkörper nehmen, nur in der Stellung \"Frostschutz\", ca. 40 % der gesamten Heizleistung auf. Es ist keine Beeinträchtigung festzustellen.
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Danke für eure Beiträge und Meinungen.
Ihr habt uns sehr geholfen. :)
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die Heizkörper dann mit den Honeywell Rondostaten ausstatten.
damit kann man leicht die gewünschte Temperatur einstellen abhängig von der Uhrzeit.
z. B. Spielzimmer
20 Grad Cel. von 15.0 Uhr bis 20.0 Uhr
Rest des Tages 8 Grad
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@bjo,
was ist das denn?
Bitte mal eine kurze Erläuterung
Danke
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Moin:
@Cremer
Aber, aber! Dieses Gerät ist doch sozusagen weltbekannt!
Ansonsten hilft z.B. dieser Link weiter:
http://www.lexpc.de/html/honeywell_thermostats.html
Gruß
Fidel
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Ja, solche programmierbaren Heizkörperventile sind sehr nützlich, wenn man die Räume immer zu festen Zeiten nutzt.
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Original von superhaase
Ja, solche programmierbaren Heizkörperventile sind sehr nützlich, wenn man die Räume immer zu festen Zeiten nutzt.
ich setze diese Ventile bei mir in folgenden Räumen ein!
- Arbeitsraum Keller von 17.00 bis - 23.00 Uhr 20 Grad Rest 8 Grad
- Partykeller, Spielkeller s. o.
- Wintergarten 17.00 bis - 22.00 Uhr 20 Grad Rest 8 Grad
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@bjo:
Man sollte auch in den \"Sparzeiten\" nicht weniger als 15°C einstellen.
Zumindest dann nicht, wenn der Raum regelmäßig benutzt wird.
Bei Abkühlung unter 15°C besteht eine erhöhte Gefahr von Kondensatbildung an den Außenwänden -> Schimmel.
Außerdem dauert es dann recht lange, bis sich ein angenehmes Raumklima einstellt. Häufig führt das dazu, dass die Leute dann eine höhere Raumtemperatur wählen, um die niedrige Grenzflächentemperatur auszugleichen. Damit wird der zusätzliche Spareffekt der ectrem niedrigen Spartemperatur wieder vernichtet.
Besser also 15°C als Spartemperatur einstellen.
Was anderes ist es natürlich, wenn man den Raum längere Zeit (z.B. Urlaub) nicht nutzt, dann kann man auf Frostschutz einstellen.
ciao,
sh
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Original von superhaase
@bjo:
Man sollte auch in den \"Sparzeiten\" nicht weniger als 15°C einstellen.
Zumindest dann nicht, wenn der Raum regelmäßig benutzt wird.
Bei Abkühlung unter 15°C besteht eine erhöhte Gefahr von Kondensatbildung an den Außenwänden -> Schimmel.
Außerdem dauert es dann recht lange, bis sich ein angenehmes Raumklima einstellt. Häufig führt das dazu, dass die Leute dann eine höhere Raumtemperatur wählen, um die niedrige Grenzflächentemperatur auszugleichen. Damit wird der zusätzliche Spareffekt der ectrem niedrigen Spartemperatur wieder vernichtet.
Besser also 15°C als Spartemperatur einstellen.
Was anderes ist es natürlich, wenn man den Raum längere Zeit (z.B. Urlaub) nicht nutzt, dann kann man auf Frostschutz einstellen.
ciao,
sh
@superhaase
hast recht!
bei mir ist so das wärend der Heizperiode die 8 Grad nie errecht werden!
Die Räume kühlen max. bis 15 Grad aus. Dann springt die Heizung aus Zeitgesteuert wieder an!
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@Fidel,
Diese nutzen nur etwas, wenn man auch die Zimmertüren geschlossen hält.
Sie schützen ebenso wenig davor, dass Mieter die Heizkörper so oder so ganz abdehen.
Bei einem meiner Mieter war nämlich Schimmelbildung im Schlafzimmer gewesen, wie ich nach dem Auszug feststellen konnte.
Oder sie haben zuviel Feuchtigkeit produziert :D :D
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Hallo,
wir haben zu Hause eine Nobo Deckenflächenheizung kombiniert mit Fußboden und Wandflächenheizungen.
Es handelt sich hier um eine norwegische Direktheizung auf Elektrobasis.
Der Kostenaufwand für die Heizung hält sich in Grenzen.
Man muss immer das Gesamtpaket betrachten. Die Heizungsinstallationskosten + den Betrieb.
Bei uns ist der Unterschied bei vergleich der Lebensdauer rund 30% zugunsten der Elektroheizung.
Wir werden jetzt noch die Heizung mit einer Solaranlage kombinieren und fertig ist es.
Als Heizungssysteme kann ich Dimplex empfehlen. Gute Qualität zu guten Preisen und die Heizkörper sehen richtig gut aus.
Die gibt es nämlich als Spiegel, Glas oder Steinflächenheizungen....
Enrico
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Original von Enrico
Bei uns ist der Unterschied bei vergleich der Lebensdauer rund 30% zugunsten der Elektroheizung.
Entschuldige, aber das glaub ich Dir nicht.
Wie rechnest Du das?
Würde mich wirklich interessieren.
Dass in Norwegen Elektroheizungen sinnvoll sind und auch günstig heizen, liegt daran, dass Norwegen seinen Strom zu 100% aus Wasserkraft erzeugt und sogar noch exportiert. Der Strom ist dort recht billig.
Aber bei uns ist das ganz was anderes.....
EDIT:
Also bitte Enrico !
In einem anderen Thread schreibst Du:
Da nun die Heizperiode losgeht und unsere Heizung auf Elektro läuft, explodieren mir die Kosten. 5 Cent Differenz zwischen alten und neuem Versorger machen sich bei 12000 kwh pro Jahr schon deutlich bemerkbar.
Willst Du uns hier für blöd verkaufen?
ciao,
sh
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Die Rechenaufgabe ist relativ einfach.
Installationskosten + Anschaffung + durchschnittlicher Verbrauch der einzelnen Heizarten.
Aufgrund der Beschaffenheit unseres Hauses ist die Installation einer Ol/Gasheizung sehr aufwendig und damit sehr kostenintensiv.
Die Installation der Elektroheizung hingegen hat ausser den Heizeinheiten keine nennenswerten Installationskosten.
Verbrauchskosten der Stromheizung im Vergleich zur Olheizung sind rund 10 % höher bei Gas ca. 15 %
Wenn man Wartung bei beiden Brennkesseln dazu nimmt kommen wir bei uns auf den ca. 30% Sparfaktor.
Mit dem Kosten explodieren im anderen Thread meine ich, dass wir im Sommer rund 15-25 kwh pro Tag verbrauchen und im Winter liegen wir an richtig kalten Tagen bei 70-85. Jetzt im September steigt der Verbrauch auf rund 30-50 was schon eine Verdoppelung des Verbrauchs bedeutet.
Dennoch liegen wir mit rund 7000 kwh p.Jahr allein für Heizung und Warmwasser recht gut.
Ausserdem ist mit der Kostenexplosion auch der Punkt gemeint, dass ich bei 15,5 Cent statt 21 Cent schon einen enormen Explosionsgrad erreiche Oder?
Veräppeln tu ich niemanden und EVO würde ich aus Prinzip nicht kaufen.
Unsere Noboheizung läuft seit 1995 und das bis auf einen Blitzschaden in der Steuerung reibungslos. Die Mehrkosten für EVO Geräte sind schon enorm, da muss ich lange mit Heizen bevor die sich rentieren....
Ach ja und rund 600 EUR durch den Versorgerwechsel sparen dämmt die Kosten der E-Heizung enorm ein.
Bei Oel oder Gas hab ich derzeit nicht solche Wahlmöglichkeiten.....
LG Enrico
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Original von Enrico
Verbrauchskosten der Stromheizung im Vergleich zur Olheizung sind rund 10 %
Ich glaub, da hast Du Dich vom E-Heizungsvertrieb einlullen lassen....
Brennstoffkosten Heizöl: 6,6 ct/kWh (90% Wirkungsgrad)
Stromkosten bei Dir 15,5 ct/kWh
Macht einen Unterschied von 9ct/kWh bzw. 134% Mehrkosten bei Strom.
Im Jahr bei Dir für Heizung einen Unterschied von 623 €.
Im anderen Thread schreibt Du von 12000 kWh/a. Brauchst Du für den Haushalt ohne Heizung wirklich 5000 kWh/a? Das reicht für eine Großfamilie mit 4 Kindern und Wäschetrockner......
Im Übrigen kosten Holzpellets etwa 3,9 ct/kWh (90% Eta). Würde Dir also 805 € im Jahr Brennstoffkosten einsparen.
Gas macht ähnliche Gesamtkosten wie Öl, hat aber den Vorteil, dass man keinen Tank braucht und eine Gastherme ganz einfach in jeder Wohnung irgendwo in die Ecke gehängt werden kann.
Die Wartungs- und Kaminkehrerkosten sind im Vergleich zu den jährlichen Einsparungen Peanuts.
Soviel dazu.
Natürlich ist eine Heizungsinstallation eine Investition, vor allem, wenn man noch keinen Schornstein hat.
Bei dem Verbrauchskostenunterschied rentiert sich das aber bei einem ständig bewohnten Haus immer.
Von den Kosten her wären mit besonders \"billigem\" Nachtstrom (um die 10 ct/kWh) betriebene Speicherheizungen erträglich, wenn man die eingesparten Installationskosten dazunimmt. Aber E-Heizungen sollen wahrscheninlich eh verboten werden. Und das ist gut so.
ciao,
sh
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:-))
wir haben zw. 4 und 5000 kwh pro Jahr Stromverbrauch ohne die Heizung. Diese lag im letzten Jahresmittel bei rund 7000 kwh
dieses Jahr haben wir bisher \"nur\" 3600 kwh
Installationskosten der E-Heizung lag mit allem Drum und Dran für 190 qm Wohnfläche (ebenerdig) bei knapp 5500 EUR.
Die Heizung mit Wasserkreislauf hätte rund 12500 EUR gekostet. Davon allein die Heiz und Steuereinheit rund 4500 EUR Material
Aus diesem Grund haben wir uns gegen die Gasheizung entschieden.
Nutzungszeitraum der E-Heizung ohne Reparaturen liegt bis jetzt bei 13 Jahren und wird nach bisherhiger Erfahrung noch rund 15 Jahre halten.
Ob die dann noch tatsächlich rentabel ist, bleibt abzuwarten und was wir dann einbauen steht auch noch in den Sternen.
Aber ein Umbau jetzt wäre völlig utopisch und unnütz rausgeworfenes Geld.
in den letzten 12 Jahren haben wir die höheren Anschaffungskosten noch nicht überschritten.
Mein Bruder hat ein ähnliches Haus wie wir und er hat dort eine Gas/Erdwärmekombination welche super läuft aber dennoch rund 1000 EUR Heizkosten verursacht.
Vorteil für uns ist derzeit, dass man bei Elektro nur die tatsächlich genutzen Räume in Betrieb hat und die Räume auch einzeln steuert. (bis zu 15 verschiedene Zonen).
Durch das Bündeln auf einen einen Energieanbieter erhalten wir einen vernünftigen Preis mit dem man leben kann.
Unsere Heiz/Stromkosten lagen im letzten Jahr pro Monat bei rund 180 EUR
Mein Bruder zahlt einen ähnlich viel. Dessen Heizung schluckt im Jahr rund 1000 kwh Strom, dank der diversen Pumpen und Steuerungen. Dies darf man auch nicht vergessen....
Ich möchte die E-Heizung nicht schön reden, aber wir sind mit dieser Variante bisher gut gefahren und voll zufrieden.
wir haben uns bewusst gegen EVO und ähnliche Konzepte entschieden, weil wir in der Anschaffung weniger investieren wollten, damit wir in der Zukunft flexibler sind. Sprich wenn sich irgendwann herausstellt, dass es bessere Heizsysteme gibt, fällt es einfacher einen Heizkörper für 250 oder 300 eUr in die Tonne zu werfen, als einen für 1500 EUR....
Enrico
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Es gibt auch nachvollziehbare Entscheidungen für Elektroheizungen (http://www.wurmberg.de/index.cfm?fuseaction=rathaus&rubrik=ratsnachrichten&id=571).
Es gibt Bedingungen, da kann Strom die richtige Entscheidung sein. Wenn aus Umweltschutzgründen (Feinstaub etc.) die Nutzung von festen und flüssigen Brennstoffen per Ortssatzung ausgeschlossen ist, gibt es nur wenige Alternativen. Elektro gehört dazu.
Vor den Elektroheizungen müssen erst die Kaminöfen aus den Baumärkten verboten werden, die mit billigen Braunkohlebriketts, Holz und was sonst noch so brennt betrieben werden. Aufgrund der Preissteigerungen, insbesondere bei Gas, haben diese Bau- und Heimwerkeröfen Hochkonjunktur. Was auf der einen Seite für die Umwelt eingespart wird, wird hier wieder hinausgeblasen.
Eine Energie- und Umweltpolitik zum Haareraufen.
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@enrico,
auch in der letzten Zeit nachzulesen war, dass der liebe Gabriel am liebsten ab 2009 die Stromheizungen/Nachtspeicherheizungen verbieten will.
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\"WIBO-Elektro-Zentralheizung
9 Heizkörper, 2000W, 1 1/2 J alt, NP 15.000 [!], m. Beleg, f. 6.500,-\"
;-)
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Bei eBay suchen.
Da gibt\'s von Elektro bis zu Pellet noch mehr Sonderangebote. :]
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@Enrico,
aus heutiger Sicht ist eine Elektroheizung nicht mehr wirtschaftlich, weil zu teuer.
Sobald wie möglich eine neue Heizungsanlage installieren lassen.
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Original von Cremer
aus heutiger Sicht ist eine Elektroheizung nicht mehr wirtschaftlich, weil zu teuer.
Sobald wie möglich eine neue Heizungsanlage installieren lassen.
Zu voreilig geurteilt, Herr Cremer....
Das trifft für Enrico nicht zu.
Jetzt hat er die E-Heizung schon, und seine 7000 kWh/a sind ja nicht sehr viel.
Wenn er weiterhin Strom für deutlich unter 20 ct beziehen kann, dürfte sich ein jetziger Umstieg wegen der hohen Investitionskosten nicht lohnen.
Aber es hat definitiv keinen Sinn, sich jetzt für eine E-Heizung zu entscheiden, wenn man regelmäßig (täglich) benutzte Räume (Wohnung) mit einer Heizung ausrüsten will.
Das war eigentlich der Ausgangspunkt des Threads.....
ciao,
sh
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@superhaase,
habe ich auch so gemeint, dass ein heutiger Umstieg auf Elektroheizung unwirtschaftlich ist.
Aber auch, wenn man heute einen ganzen Neubau (Einfamilienhaus) mit E-Heizung neu ausstatten will.
Mehrfamileiebnhäuser isnd sowieso unwirtschaftlich mit E-heizung auszustatten, man denke nurmal an die zentrale Warmwasserversorgung.
Bei einer einzelnen (Etagen-)Wohnung mag das anders sein.
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Original von Cremer
.... , man denke nurmal an die zentrale Warmwasserversorgung.
Ich will hier nicht Elektrogeräten das Wort reden, aber gerade die Warmwasserversorgung könnte ein Argument dafür sein.
Der Nachteil bei der zentralen Versorgung sind die Leitungswege. Je länger die Leitungswege sind, desto höher sind die Verluste an Wärme und Wasser.
Wenn das Wasser verbrauchsnah erwärmt wird ist das nicht der Fall. Die Energie wird direkt in Wärme umgewandelt und nahezu ohne Verlust und Wartezeit gradgenau abgegeben.
Es kommt immer auf den konkreten Fall an. Manchmal sind Elektrogeräte die richtige Wahl.