Forum des Bundes der Energieverbraucher

Energiepolitik => Erneuerbare Energie => Thema gestartet von: Wolfgang_AW am 03. November 2013, 02:03:49

Titel: Solaranlagen: Weniger Neuinstallationen
Beitrag von: Wolfgang_AW am 03. November 2013, 02:03:49
Weniger Neuinstallationen bei Solaranlagen (http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/weniger-neuinstallationen-solaranlagen-verlieren-an-beliebtheit/9014522.html)

Zitat
In den ersten neun Monaten 2013 wurden nur noch Anlagen mit einer Kapazität von rund 2700 Megawatt (MW) auf Dächer und Felder gesetzt, wie die Bundesnetzagentur am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren das mit 6200 MW noch mehr als das Doppelte.
...
Damit bewegten sich die jährlichen Zubauzahlen zunehmend auf dem gesetzlich festgelegten Niveau von 2500 bis 3500 MW zu.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Re: Solaranlagen: Weniger Neuinstallationen
Beitrag von: mariella am 06. November 2013, 16:47:28
Wow, war mir gar nicht bewusst, dass das so arg abgenommen hat. Ich habe mir im letzten Jahr Solarplatten anbauen lassen und bin mehr als zufrieden damit. :)
Titel: Re: Solaranlagen: Weniger Neuinstallationen
Beitrag von: Stromfraß am 06. November 2013, 19:45:53
Mich verwundern die Zahlen nicht.
Wer sich die hohen Einspeisevergütungen sichern wollte, musste das schon vor Jahren tun.
Einspeisung lohnt heute nicht mehr.
Da geht es nur noch um den Eigenverbrauch der erzeugten Energie, um die ständig steigenden Strompreise abzufangen.
Eingespeist wird nur das, was über dem selbstverbrauch liegt.
Wie aber nun zu lesen ist, denkt auch die EU nicht daran, am Vertrauensprinzip zu rütteln.
Das heißt, wer die hohen Vergütungen erhält, wird sie auch künftig erhalten.
Und in Deutschland werden an diesem Prinzip weder die CDU/CSU, noch die SPD etwas ändern.