Forum des Bundes der Energieverbraucher

Energiepolitik => Erneuerbare Energie => Thema gestartet von: Wolfgang_AW am 19. März 2012, 16:40:07

Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Wolfgang_AW am 19. März 2012, 16:40:07
Akzeptanz EE 2011 (http://www.unendlich-viel-energie.de/fileadmin/content/Renews%20Spezial/56_Renews_Spezial_Akzeptanzumfrage_2011_online.pdf)

Zitat
Bundesweit geben 94 Prozent der Befragten an, es sei wichtig, sehr wichtig oder sogar außerordentlich wichtig die EE stärker zu nutzen und auszubauen.
(...)
Die deutsche Bevölkerung wünscht sich nicht nur prinzipiell und allgemein einen wachsenden Anteil Erneuerbarer Energien an der Energieversorgung, sondern sie akzeptiert mehrheitlich auch die Nutzung der Regenerativstrom-Technologien im eigenen Wohnumfeld. Sie sieht also Vorteile gegenüber der herkömmlichen Stromerzeugung auf Basis von Kohle, Atomenergie und Erdgas.
(...)
Häufig wird befürchtet, dass die Förderung der Erneuerbaren Energien durch das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz), welche auf alle Stromverbraucher umgelegt wird, die Akzeptanz der Erneuerbaren Energien schmälern könnte. Aus diesem Anlass wurde gefragt, wie die Menschen die finanzielle
Förderung für Erneuerbare Energien beurteilen. Zum Zeitpunkt der Umfrage lag die Höhe des Förderanteils am Haushaltsstrompreis bei 3,5 ct pro Kilowattstunde (kWh). Dieser Wert hat sich zu Beginn des Jahres 2012 auf knapp 3,6 ct erhöht.
Über die Hälfte der Bevölkerung bewertet dabei die Förderung als angemessen. Ein Viertel hält die finanzielle Unterstützung für die Erneuerbaren sogar für zu niedrig. Insgesamt begrüßen vier von fünf Bundesbürgern die Umlage.

Bürger begrüßen Förderung Erneuerbarer Energien
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird in Deutschland über den Strompreis finanziert und auf den Stromkunden zu einem gewissen Anteil umgelegt. Im Moment kostet eine Kilowattstunde rund 25 Ct. Davon gehen 3,5 Ct in die Förderung von Erneuerbaren Energien. Halten Sie diesen Betrag für ...?
zu niedrig 25%, angemessen 54%, zu hoch 16%, weiß nicht 5%


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: PLUS am 19. März 2012, 17:14:53
Toller Reklameprospekt mit bezahlten einseitigen interessegesteuerten Werbeumfragen. Wer sich als Anhänger und Profiteur gerne an den bunten Grafiken erfreut fühlt sich sicher gerne bestätigt.

Der bekannte Werbespruch eines Elektronikmarktes zur Verbraucherverdummung lautete: \"Ich bin doch nicht blöd!\"

Dort hat man in der Zwischenzeit eingesehen, dass die Mehrzahl der Verbraucher wirklich nicht blöd ist.

Wie man sieht, ist man bei den EE-Lobby-Vertretern noch nicht so weit. Der Werbeetat zur Meinungsmache bei Bürgern und insbesondere bei Politikern ist noch gut gefüllt. Man war und ist ja durchaus erfolgreich im direkten und indirekten  Eintreiben von Subventionen zu Lasten der Verbraucher.  Wie man sieht, tut Aufklärung gegen diese,  mit sehr viel Subventionsgeld bezahlte, billige Verbraucherverdummung weiter not!
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Wolfgang_AW am 19. März 2012, 18:11:25
@PLUS

Vielleicht ist Ihre Sichtweise aber auch nicht mehrheitsfähig!

Vielleicht sehen die Verbraucher die 3,6 Ct/kwh EEG-Umlage aber auch nicht als das Schreckgespenst welches Sie ausdauernd an die Wand malen.

Vielleicht wissen die Verbraucher aber auch, welche Lobbygruppe gerade am effektivsten arbeitet, siehe Grossabnehmer, wo sich immer mehr aus dem Solidaritätsprinzip des Netzentgeldes ausklinken und die Lasten weiter nach unten verteilen.

Von diesem kostensenkenden Effekt der EE haben Privatpersonen allerdings kaum etwas, da die Stromversorger die gesunkenen Beschaffungskosten nur selten bzw. nur teilweise und zeitverzögert an ihre Kunden weitergeben. Lediglich Industrieunternehmen, die ihren Strom an der Börse kaufen und gleichzeitig über die „Besondere Ausgleichsregelung“ weitgehend von der EEG-Umlage befreit sind, profitieren vom günstigen Börsenstrompreis durch Erneuerbare. „Die energieintensive Industrie erlebt also schon heute die Vorteile der Erneuerbaren“, so Vohrer. „Sie hat also einen dreifachen Nutzen: Niedrige Börsenstrompreise, kaum EEG-Umlage, kaum Netzentgelte – so langsam fehlt der Drohung von der Deindustrialisierung Deutschlands jedwede Grundlage.“ (http://www.unendlich-viel-energie.de/de/detailansicht/article/19/stromversorger-erhoehen-preise-wegen-gestiegener-netzentgelte.html)

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: userD0005 am 19. März 2012, 21:05:16
sicherlich liegt es auch daran, das die meisten Erzeugeranlagen in der Kontrolle von privatpersonen wie Häuslebauer,
Kleinen und Mittelständischen Unternehmen, Bauern, Genossenschaftlern, sonstigen Privatpersonen usw. sind.

Zum ersten mal seit vielen Jahren gibt es in Deutschland wieder demokratisch kontrolliert Energierzeugung.

Ich bin mir sicher, das die Menschen genau das verstanden haben.
Und auch verstanden haben, welche Chancen es bietet, das keine Rechnung für Kohle/Gas oder sonstige Quellen hereinflattert und das es doch eine Perpektive zur Unabhängigkeit vom Energieoligopol mit seinen Systembedingten permanenten Preiserhöhungen gibt.

Genau das ist das große Problem der hoffentlich \"Noch-Bald nicht mehr\" Oligopolisten. Die Dinosaurier werden sterben.

Die 3,5€Cent nehmen sich gegen die 7-8Cent/kWh Erhöhung bei Strom
in den letzten 9 Jahren regelrecht mickrig aus.
Und die 7-8Cent sind weg bzw. in den Taschen der Aktionäre der 4G.
Die 3,5Cent senken gerade aktiv den Börsenpreis und treten an die Stelle der
abgeschalteten KKW.
Ich und viele andere finden, dass ist eine Erfolgsgeschichte.

PLUS, Ihre Meinung mag für Sie nachvollziehbar sein.
Eine Mehrzahl der Deutschen denkt aus gutem und nachvollziehbarem Grund anders.
Sie können das akzeptieren. Müssen dies aber auch nicht.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Cremer am 19. März 2012, 21:30:27
@pitti,

Zitat
Zum ersten mal seit vielen Jahren gibt es in Deutschland wieder demokratisch kontrolliert Energierzeugung.

Was erzählen Sie denn hier einen Unsinn !!!

Zitat
Die 3,5€Cent nehmen sich gegen die 7-8Cent/kWh Erhöhung bei Strom

Sie haben da wohl eine komische Sichtweise, von wegen mickrig!!
Wenn die 3,5 Cent 50% der Erhöhung ausmachen.
Können Sie keine Prozentrechnung??????

Zitat
Ich und viele andere finden, dass ist eine Erfolgsgeschichte

Sie sind wohl auch einfach strukturiert :D
Ich habe das Gefühl, dass Sie einfach anderen nachplappern und von der Reklame der Lobby der erneuerbaren Energien eingelullt werden und dies 100%glauben!!
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: userD0005 am 19. März 2012, 22:14:26
Zitat
Original von Cremer
@pitti,

Zitat
Zum ersten mal seit vielen Jahren gibt es in Deutschland wieder demokratisch kontrolliert Energierzeugung.

Was erzählen Sie denn hier einen Unsinn !!!

Zitat
Die 3,5€Cent nehmen sich gegen die 7-8Cent/kWh Erhöhung bei Strom

Sie haben da wohl eine komische Sichtweise, von wegen mickrig!!
Wenn die 3,5 Cent 50% der Erhöhung ausmachen.
Können Sie keine Prozentrechnung??????

Zitat
Ich und viele andere finden, dass ist eine Erfolgsgeschichte

Sie sind wohl auch einfach strukturiert :D
Ich habe das Gefühl, dass Sie einfach anderen nachplappern und von der Reklame der Lobby der erneuerbaren Energien eingelullt werden und dies 100%glauben!!

Herr Cremer,

sie sollten sich nicht so aufregen.

Auch wenn Sie der Meinung sind, dass ich Unsinn erzähle und nicht die Prozentrechnung beherrsche.
Ich bleibe dabei und überlese Ihre Wortwahl.

Eine PV Anlage, BiogasAnlage, WKA etc. die von einer Genossenschaft, kommunalen Stadtwerken oder Kommunen zusammen
mit Ihren Bürgern betrieben wird ist diese demokratisch kontrolliert oder wie würden Sie dies bezeichnen?

Die 7-8Cent sind ohne Gegenleistung.
Für die 3,5Cent bekommen wir Strom in der Spitzenlast erzeugt, welcher 8KKW ersetzt und gleichzeitig den Preis an der Börse senkt.
Das dieser Effekt nicht beim Endkunden ankommt ist das wirkliche Problem.

Wir haben hiermit auch eine Technologie zur marktreife/Bezahlbarkeit geführt, die in ärmeren Ländern nun zumindest in Anfängen Menschen
Zugang zu Stromversorgung, Licht und Kochmöglichjkeit gibt ohne Dieselgenerator, Feuer und Kerze.
Schon alleine das ist ein großer Erfolg.

Herr Cremer, Sie unterstellen mir einfache Strukturierung.
Zumindest kann ich diskutieren ohne bei gegenteiliger Meinung gleich beleidigend zu werden!
Dies unterscheidet uns!
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Energiesparer51 am 20. März 2012, 08:48:09
Zitat
Original von pitti

Die 7-8Cent sind ohne Gegenleistung.
Für die 3,5Cent bekommen wir Strom in der Spitzenlast erzeugt, welcher 8KKW ersetzt und gleichzeitig den Preis an der Börse senkt.
Dass dieser Effekt nicht beim Endkunden ankommt ist das wirkliche Problem.


Dieser Effekt kann doch beim Endkunden gar nicht ankommen. Die EEG-Einspeiser bekommen die über dem Marktpreis liegende Vergütung doch tatsächlich ausgezahlt. Je niedriger der Marktpreis, umso höher muss daher die EEG-Umlage ausfallen.

Und nun, wo privilegierte Verbraucher von der EEG-Umlage in größerem Umfang befreit wurden, muss sich das bei den nicht privilegierten umso stärker auswirken. Erstere hingegen profitieren tatsächlich von einem niedrigen Martkpreis.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: PLUS am 20. März 2012, 10:52:26
Zitat
Original von Energiesparer51
.. Und nun, wo privilegierte Verbraucher von der EEG-Umlage in größerem Umfang befreit wurden, muss sich das bei den nicht privilegierten umso stärker auswirken. Erstere hingegen profitieren tatsächlich von einem niedrigen Martkpreis.
Zitat
Original von pitti
Zum ersten mal seit vielen Jahren gibt es in Deutschland wieder demokratisch kontrolliert Energierzeugung.
Sorry, @pitti, Sie schreiben hier von der Demokratie wie der Blinde von der Farbe. Es ist unerträglich, lassen Sie bitte die Demokratie aus dem Spiel. Was Sie von der Energie und den Strompreisen schreiben ist  auch nicht besser. Die EEG-Umlage, die ein Vielfaches von dem ausmacht, was einmal von der Politik in Aussicht gestellt wurde, ist längst nicht alles, es kommen die Kosten für die Netze, die Schattenkraftwerke, die Speicher und die damit verbundenen Energieverluste noch auf die Verbraucher zu. Zur Kasse gebeten werden dafür die normalen Haushaltsstromverbraucher. Andere verabschieden sich zunehmend von der Last und den eingegangenen Milliardenverpflichtungen.  Die Lobby der Solaristengemeinde, der Profiteure, der Industrie und der gewerblichen Verbraucher leisten ganze Arbeit und es ist traurig, dass Verbraucher immer noch auf so billige Reklame wie diese \"Akzeptanzumfrage\" hereinfallen. Die Versorgung wird unsicherer! Kein Blumentopf ist bisher für die Umwelt und das Klima für diesen dreistelligen Milliardeneinsatz gewonnen worden. Im Gegenteil, diese Ziele können wir in der Zwischenzeit vergessen.  

Jetzt sind die Netzentgelte mal wieder im Gespräch. Die Ursache sollte man dabei nicht verschweigen! Die Belastungen der Energiewende sind zu hoch, die Wettbewerbsfähigkeit ist in Gefahr. Die Haushaltsstromverbraucher können die Belastungen und die zusätzliche Abwälzungen wegstecken? Die neue Stromnetzentgeltverordnung befreit Unternehmen mit einem hohen Verbrauch von den Netzgebühren – und das auch noch rückwirkend. Unternehmen, die mindestens 7000 Stunden pro Jahr am Netz hängen und mehr als 10 Mio. Kilowattstunden Strom verbrauchen, müssen gar keine Netzentgelte mehr zahlen. Ab einem Stromverbrauch von 100000 Kilowattstunden pro Jahr sinken die Netzkosten bereits so deutlich, dass tausende Unternehmen nicht wie die Verbraucher den vollen Preis zahlen müssen. Mehr als 1600 Unternehmen – auch aus dem Lebensmittelhandel, Hotels und Gaststätten – haben bereits einen Antrag auf Ermäßigung gestellt. Die Behörde erwartet, dass die Rabatte zusammengerechnet mehr als 400 Mio.€ ausmachen werden.

Der Betrag wird auf die nicht privilegierten Stromkunden umgelegt.
Die Zahl wird kleiner, die Eigenstromverbraucher zahlen auch nichts mehr. So ist das mit der Finanzierung der Energiewende für eine gute Zukunft, der oft missbrauchten \"Nachhaltigkeit\". Man überlässt das denjenigen, die sich nicht wehren können und für die die Energiepreise schon heute das erträglich Limit überschritten haben. Das ist der gerechte demokratische Sozialstaat?!

Es wird höchste Zeit, zwischen Energieverbrauchern und Energieerzeugern zu unterscheiden. EEG-Profiteure, die geförderte EE-Anlagen betreiben sind zuerst Energieerzeuger und keine Verbraucher. Ihre Interessen sind die Sicherung der von den Verbrauchern bezahlten Subventionen und die Abwälzung sämtlicher Kosten der sogenannten Energiewende auf die Verbraucher. Egoismus und Eigennutz stehen im Vordergrund, mit Demokratie oder Gemeinnützigkeit hat das nichts zu tun. Die Verbraucher müssen deutlicher werden. Verbraucher müssen wieder für Verbraucherinteressen eintreten und nicht mit verdeckter Eigenabsicht die Energieerzeuger oder gar noch deren Lobbyvertreter wie das hier sichtbar wird.
[/list]
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Cremer am 20. März 2012, 11:44:03
@pitti,

Zitat
Ich bleibe dabei .....

eben ! X(

@Energiesparer51,
@PLUS,

ich danke für Klarstellung
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 20. März 2012, 13:01:37
Lieber PLUS, wie immer merken Sie gar nicht, dass Sie sich dauernd selbst widersprechen, sie schreiben dauernd nur Unsinn (Hervorhebungen von mir):

Zitat
Original von PLUS
Jetzt sind die Netzentgelte mal wieder im Gespräch. Die Ursache sollte man dabei nicht verschweigen! Die Belastungen der Energiewende sind zu hoch, die Wettbewerbsfähigkeit ist in Gefahr. Die Haushaltsstromverbraucher können die Belastungen und die zusätzliche Abwälzungen wegstecken? Die neue Stromnetzentgeltverordnung befreit Unternehmen mit einem hohen Verbrauch von den Netzgebühren – und das auch noch rückwirkend. Unternehmen, die mindestens 7000 Stunden pro Jahr am Netz hängen und mehr als 10 Mio. Kilowattstunden Strom verbrauchen, müssen gar keine Netzentgelte mehr zahlen. Ab einem Stromverbrauch von 100000 Kilowattstunden pro Jahr sinken die Netzkosten bereits so deutlich, dass tausende Unternehmen nicht wie die Verbraucher den vollen Preis zahlen müssen.
Erst ist die Wettbewerbsfähigkeit durch die Netzentgelte in Gefahr, und dann schreiben Sie im gleichen Absatz, dass die Unternehmen davon gar nicht betroffen sind.

Wat denn nu?  :rolleyes:
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Energiesparer51 am 20. März 2012, 13:08:38
Zitat
Original von PLUS
Unternehmen, die mindestens 7000 Stunden pro Jahr am Netz hängen und ...

Welches Unternehmen trennt sich mehr als 1760 Stunden vom Netz und warum?
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: userD0005 am 20. März 2012, 14:26:09
@Plus:

aus Ihren Worten heraus lese ich, das Sie sich als Anwalt der Armen und Geknechteten fühlen.
Möglichst soll alles so bleiben wie es ist und natürlich darf der Verbrauch
von Ressourcen zur konventionelle Erzeugung nix kosten.
Die Wahrung Ihres persöhnlichen Wohlstands steht ganz oben.

Das die Preise für konventionelle Energieträger steigen und weiter steigen
weil diese endlich sind, blenden Sie wiedermal aus.
Es ist weniger der verbraucher in D der im Dunkeln sitzt.
Es ist mehr der Verbraucher in den wirklich armen Ländern dieser
Welt, der sich durch die immer größer werdende Nutzung von konventionellen Energieträgern
Kohle, Gas und Diesel nicht mehr auch nur in geringen Mengen leisten kann.

Sie vergessen hierbei mal wieder, das ein Großteil der Kosten für konventionelle
Erzeugung in den Preisen nicht drin ist.
Das Deutschland bei konventionellen Energieträgern erheblich von Importen abhängig ist.
Diese Importe größtenteils aus Ländern erfolgen die nicht gerade das
Musterbeispiel unserer Wertevorstellung abbilden.
Sie blenden auch mal wieder aus, das schon heute um den Zugang zu solchen
Rohstoffquellen Kriege geführt werden. z.T. mit erheblichen Opfern und Kosten.
Das durch die Gewinnung dieser Energieträger teils erhebliche Umweltschäden entstehen.

Gerade das ist auch ein wichtiger Fakt! Zsätzlich zu dem Umstand, das durch die Marktreife
und Bezahlbarkeit der PV auch Menschen in der sogenannten \"3.Welt\" Zugang zu Strom,
Licht und einer Kochmöglichkeit außerhalb von Dieselgeneratoren haben.

Aber mancher Leute Horizont reicht \"nur\" bis an den eigenen Gartenzaun.

Nicht die Erneuerbaren Energien gefährden die Konkurrenzfähigkeit von D!
Die Gefährdung geht davon aus, das wir uns weiterhin abhängig machen von
Energieimporten. Dies bei immer geringerer Verfügbarkeit dieser Ressourcen.

Ihre Aussage \"Eigenstromverbraucher\" zahlen auch nichts mehr ist falsch.
Die durchschnittliche Quote an eigenverbrauchten Strom liegt bei 20%.
80% müssen z.Zt. noch zugekauft werden.
Auch hier blenden Sie aus, das Eigenverbrauch als \"Privatentnahme\" mit dem
jeweiligen Steuersatz zu versteuern ist und das hierauf auch Umsatzsteuer anfällt.
Woher sollen Sie das auch wissen. Anstatt sich zu informieren ärgern Sie sich den ganzen Tag
über den bösen PV Nachbar dem Sie nun auch noch die PVA zahlen.......

Herr Cremer, diese Meinung ist meine meinung. Sie gehört mir ganz allein.
Da müssen Sie nicht böse sein.
Anscheinend haben auch Sie den Termin für die Installation einer PVA
auf Ihrem Dach verpasst.

Die hohe Akzeptanz der EE in der Bevölkerung ist eine Tatsache.
Da mögen Sie Herr Cremer und Sie herr PLUS Lobbyismus unterstellen
wie Sie wollen. (Punkt)
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: PLUS am 20. März 2012, 14:28:50
Zitat
Original von superhaase
Lieber PLUS, wie immer merken Sie gar nicht, dass Sie sich dauernd selbst widersprechen, sie schreiben dauernd nur Unsinn (Hervorhebungen von mir)... Erst ist die Wettbewerbsfähigkeit durch die Netzentgelte in Gefahr, und dann schreiben Sie im gleichen Absatz, dass die Unternehmen davon gar nicht betroffen sind. Wat denn nu?  :rolleyes:
merken\" wo es nichts zu merken gibt. Von einem Widerspruch ist in meinem Beitrag nicht die Spur. Sie können oder wollen wie immer nichts begreifen, das zeigt Ihr \"Widerspruch\".

Die kennen das doch von der Solaristengemeinde und deren Lobby. Die Entlastung der gewerblichen Stromverbraucher erfolgt durch die lobbygesteuerte Politik ja angeblich genau deshalb, weil die extrem hohen deutschen Strompreise die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt. Sie wissen doch, wir haben in der Zwischenzeit die höchsten Strompreise in Europa und sie steigen kräftig weiter. Die Zeche bezahlt der nicht privilegierte Endverbraucher.[/list]
Zitat
Original von Energiesparer51
Zitat
Original von PLUS
Unternehmen, die mindestens 7000 Stunden pro Jahr am Netz hängen und ...
Welches Unternehmen trennt sich mehr als 1760 Stunden vom Netz und warum?
StormNEV (http://www.gesetze-im-internet.de/stromnev/__19.html)[/list]
Zitat
Original von pitti
Aber mancher Leute Horizont reicht \"nur\" bis an den eigenen Gartenzaun.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: userD0005 am 20. März 2012, 14:45:24
Zitat
Original von PLUS
@pitti, schliessen Sie nicht von sich auf andere.[/list]

Nein mach ich ganz klar nicht.
Ich lese nur die Einträge mancher Foristen.
Die lassen einen entsprechenden Horizont vermuten.
Bewusst vermuten. Man kennt sich nicht persöhnlich.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Energiesparer51 am 20. März 2012, 15:09:32
@plus: in der NEV ist von einer \"Benutzungsstundenzahl\" die Rede, die sonst auch gern als Vollbenutzungsstunden beeichnet wird.

http://www2.ier.uni-stuttgart.de/lehre/skripte/versuche/Lastmanagement/Lastmanagement.pdf

Sie ist das Verhältnis aus Jahresarbeit und der Leistungsspitze.

Das hat also nichts mit \"so und so lange \"am Netz hängen\" zu tun.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Cremer am 20. März 2012, 16:21:28
@pitti,

Zitat
aus Ihren Worten heraus lese ich, das Sie sich als Anwalt der Armen und Geknechteten fühlen.
Möglichst soll alles so bleiben wie es ist und natürlich darf der Verbrauch
von Ressourcen zur konventionelle Erzeugung nix kosten.
Die Wahrung Ihres persöhnlichen Wohlstands steht ganz oben

Selbstverständlich steht die Wahrung meines persönlichen Wohlstandes ganz oben an!

Zitat
Das Deutschland bei konventionellen Energieträgern erheblich von Importen abhängig ist.
Na das stimmt nicht ganz so, wir haben genug Primärenergieträger in Braunkohle und Steinkohle ;), allerdings ist die Steinkohleförderung hier zu teuer und wir führen deshalb diese ein :(.

Zitat
Anscheinend haben auch Sie den Termin für die Installation einer PVA

Einen solchen PV- Unsinn lege ich mir nicht aufs Dach!!

Zitat
Die hohe Akzeptanz der EE in der Bevölkerung ist eine Tatsache.

Dies ist Ihre ganz persönliche Meinung! Ausrufezeichen !!!
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: PLUS am 20. März 2012, 16:32:19
Zitat
Original von Energiesparer51
@plus: in der NEV ist von einer \"Benutzungsstundenzahl\" die Rede, die sonst auch gern als Vollbenutzungsstunden beeichnet wird.

http://www2.ier.uni-stuttgart.de/lehre/skripte/versuche/Lastmanagement/Lastmanagement.pdf

Sie ist das Verhältnis aus Jahresarbeit und der Leistungsspitze.

Das hat also nichts mit \"so und so lange \"am Netz hängen\" zu tun.
Zitat
Original von Cremer
Einen solchen PV- Unsinn lege ich mir nicht aufs Dach!!
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 20. März 2012, 17:05:14
Zitat
Original von Cremer
Einen solchen PV- Unsinn lege ich mir nicht aufs Dach!!
Und wie sieht es 2017 oder etwas später aus, wenn es keine PV-Förderung per garantierter EEG-Förderung mehr geben wird, bzw. wenn eine Einspeisevergütung für PV-Strom nur noch z.B. 6 ct/kWh betragen wird?
Würden Sie dann die Situation anders beurteilen?
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: userD0005 am 21. März 2012, 08:31:47
Zitat
Original von Cremer


Zitat
Das Deutschland bei konventionellen Energieträgern erheblich von Importen abhängig ist.
Na das stimmt nicht ganz so, wir haben genug Primärenergieträger in Braunkohle und Steinkohle ;), allerdings ist die Steinkohleförderung hier zu teuer und wir führen deshalb diese ein :(.

Zitat
Anscheinend haben auch Sie den Termin für die Installation einer PVA

Einen solchen PV- Unsinn lege ich mir nicht aufs Dach!!

Zitat
Die hohe Akzeptanz der EE in der Bevölkerung ist eine Tatsache.

Dies ist Ihre ganz persönliche Meinung! Ausrufezeichen !!!

Herr Cremer,

die Auswirkungen der Braunkohlenföderung und Verheizung auf die Umwelt
sehe ich jeden Tag. Ist ein schönes riesengroßes tiefes Loch was Vattenfall
hier gebuddelt hat und immernoch buddelt.
Demnächst wird noch mehr als 300 Jahre alter und in Europa wohl einzigartigerUrwald zu
Brettern gemacht damit Vattenfall an die Braunkohle kommt. Grundwasser kennen wir hier in der Gegend nur aus der Vergangenheit!

Dieser Irsinn ist vermutlich in 20 spätestens 30 Jahren rum.
Dann ist die Kohle alle. UND DANN HERR Cremer? Was tun?

Öl/Erdgas ist mittlerweile knapp/rationiert oder auf Grund der teuren Föderung unbezahlbar.
Mittlerweile gab es wieder einen Supergau. Fukushima glüht immernoch und
in Tschernobyl baut die EU den 3. Sarkophag für die nächste Milliarde €
Kernkraft ist vermutlich bis dahin eh geschichte, da auch Uran endlich ist.
Australien hat noch Kohlevorkommen.
Wir holen die Kohle dann in Australien, Ach gehört dann auch den Chinesen.

PV ist Unsinn, Windkraft vermutlich auch. Biogas stinkt Ihnen vermutlich.
Oder liege ich da falsch?

Hauptsache Sie bzw. auch unser Sparfuchs \"PLUS\" haben heute Ihren persöhnlichen
Wohlstand gesichert. Das die Welt nur von der nächsten Generation geborgt
ist, ist ihnen vermutlich egal. Hauptsache billig. Nachhaltig können dann die nächsten sein.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Energietourist am 21. März 2012, 08:51:19
@pitti
Energiewende schön und gut. Was aber ist, wenn die Leute ihre Energie nicht mehr bezahlen können? Manche Rentner können es jetzt schon nicht mehr. Spätestens wenn jemand der 40 Stunden die Woche arbeiten geht, seine Energie nicht mehr bezahlen kann, dann gibts Krawall.
Wenn die Leute bei 10° minus in der kalten Wohnung sitzen, dann haben sie nichts von der Energiewende, dann wird die Akzeptanz auch ganz schnell sinken.
Und das die Energiepreise irgendwann mal sinken, glauben sie ja wohl selber nicht. Das wollen ja nicht mal die Grünen, die meinen ja immer noch, der Sprit und andere Energien sind viel zu billig.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 21. März 2012, 09:34:28
Zitat
Original von Energietourist
@pitti
Energiewende schön und gut. Was aber ist, wenn die Leute ihre Energie nicht mehr bezahlen können? Manche Rentner können es jetzt schon nicht mehr. Spätestens wenn jemand der 40 Stunden die Woche arbeiten geht, seine Energie nicht mehr bezahlen kann, dann gibts Krawall.
Wenn die Leute bei 10° minus in der kalten Wohnung sitzen, dann haben sie nichts von der Energiewende, dann wird die Akzeptanz auch ganz schnell sinken.
Und das die Energiepreise irgendwann mal sinken, glauben sie ja wohl selber nicht. Das wollen ja nicht mal die Grünen, die meinen ja immer noch, der Sprit und andere Energien sind viel zu billig.
Und was hat die kalte Wohnung mit den Strompreisen zu tun?
Recht wenig.
Insbesondere soll die Energiewende ja dazu beitragen, dass die Energiekosten in Zukunft bezahlbar bleiben, denn sowohl Heizenergie als auch Strom aus fossilen Energien wird mit Sicherheit immer teurer werden. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen imd andere Experten sagen, dass spätestens in Jahr 2030 jede der erneuerbaren Energien günstiger sein wird als jede der konventionellen Energien.

Es ist also durchaus auch im Sinne der \"armen Rentner\" von morgen, wenn die Energiewende gelingt.
Wenn nicht, dann ist garantiert, dass Energie zum Luxusgut wird (von den anderen negativen Folgen mal abgesehen).

Wer glaubt, ohne Energiewende würden die Energiepreise billig bleiben, verschließt die Augen vor der Realität.

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Energietourist am 21. März 2012, 10:29:50
@superhase
Im Jahr 2030 sind viele Rentner von heute tot, den nutzt das gar nichts mehr. Und es gibt immer noch viele Leute die mit Strom heizen!
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: userD0005 am 21. März 2012, 10:31:22
Zitat
Original von Energietourist
@pitti
Energiewende schön und gut. Was aber ist, wenn die Leute ihre Energie nicht mehr bezahlen können? Manche Rentner können es jetzt schon nicht mehr. Spätestens wenn jemand der 40 Stunden die Woche arbeiten geht, seine Energie nicht mehr bezahlen kann, dann gibts Krawall.
Wenn die Leute bei 10° minus in der kalten Wohnung sitzen, dann haben sie nichts von der Energiewende, dann wird die Akzeptanz auch ganz schnell sinken.
Und das die Energiepreise irgendwann mal sinken, glauben sie ja wohl selber nicht. Das wollen ja nicht mal die Grünen, die meinen ja immer noch, der Sprit und andere Energien sind viel zu billig.

Hallo Energietourist,

schauen wir mal warum Energie so teuer ist:

Gewinne der 4G (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/milliardengewinne-fuer-energiekonzerne-der-zaehler-laeuft-die-grossen-kassieren-1.1013868)

Einfach überschlagen zahlen wir pro Jahr das 3-fache der aktuellen EEG
Umlage an die 4G als deren Gewinn.
Und hätte die schwelbe Bundesregierung die arme Industrie nicht aus der EEG
Umlage entlasse, wäre die Umlage auch noch niedriger und der Faktor noch höher.
Die Preissenkende Wirkung des EE Stroms noch garnicht mitgerechnet.

Dort liegt die Warheit!


Die EE geben endlich ein Werkzeug in die Hand um genau diese Marktmacht
und Oligopol an Erzeugung aufzubrechen und in Perspektive Wezzbewerb und
somit auch niedrigere Preise zu erzwingen.

Das ist ein Grund, warum die Erneuerbaren Energien
so eine hohe Akzeptanz beim Bürger erfahren.
Der Bürger kann rechnen und hat genau dies verstanden.

Das wir auf dem richtigen Weg sind stellen wir schon allen daran fest,
in welcher stärke die großen Versorger gegen Teile der EE Vergütung vorgehen und gleichzeitig aber bei der schwarzgelben Lobbytruppe
eine Verdopplung der Vergütung für Offshore Windenergie durchgesetzt haben.
Offshore Projekte werden nicht durch Bürger, Kommunen, Genossenschaften oder Stadtwerke realisiert werden.

Es geht wieder nur um Sicherung von Märkten, Marktanteilen und Abhängigkeiten. Dies auch noch in erheblichen Masse gefördert obwohl bei diesen Unternehmen ja das Geld infolge vergangener Gewinne da sein sollte.

Ach, ich vergass das hatte man ja bei irgendwelchen Expansionsprojekten
verspielt und an Aktionäre ausgekehrt.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Energietourist am 21. März 2012, 11:12:46
@pitti und @superhase
ich glaube sie verstehen mich falsch. Ich bin weder ein Atomlobbyist noch ein grüner Träumer. Ich beobachte nur und stelle fest, dass hier bei uns im Lande Energie (Sprit, Strom und Gas - Wasser ebenso) immer teurer wird und die Leute dies nicht mehr bezahlen können!
Und ich sage ihnen, wenn das so weiter geht, dann gibts Krawall in Deutschland. Warum die Energie hier immer teurer wird und viel teurer als bei unseren Nachbarn ist, darüber streiten sie sich mal lieber mit @plus, da kann man wirklich geteilter Meinung sein.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: PLUS am 21. März 2012, 11:53:51
Zitat
Original von Energietourist
.... streiten sie sich mal lieber mit @plus, da kann man wirklich geteilter Meinung sein.
Zitat
Original von pitti
.....
Ach, ich vergass das hatte man ja bei irgendwelchen Expansionsprojekten verspielt und an Aktionäre ausgekehrt.
\"Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie ihr Geld hergeben  und frech, weil sie dann noch Dividende haben wollen.\"
Manche bekommen weder Dividende noch ihr Geld zurück. Dass das selbst Genossenschaftsmitgliedern passieren kann, wir man im Forum noch lesen können.  Sogar Käufer von Euro-Staatsanleihen, die einmal mündelsicher und mit A bewertet wurden,  haben das eben erfahren.

Wenn Sie schon auf die Aktionäre und die Dividende schimpfen, warum tun Sie das dann nicht auch bei den hohen Renditen der Solarbetreiber oder bei den Stadtwerken? Wer zahlt denn dort die \"Gewinne\"? Dann sollten Sie die Quersubventionen nicht vergessen, die Sie den Gewinnen noch zurechnen müssen! Sie stecken alle in den Preisen, wo denn sonst!

Zur aktuellen Info: Eon - Geschäftsbericht 2011 (http://www.eon.com/de/downloads/E.ON_Geschaeftsbericht_2011.pdf)

Zitat
Erheblicher Wertverlust der Versorger-Aktien
Wie hoch die Kosten der Energiewende tatsächlich sind, ist mit den Zahlen des vergangenen Jahres allerdings noch lange nicht erfasst. Sie werden höher sein, auch wenn man nicht der Prognose des im Sommer scheidenden RWE-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Großmann folgt, dass in der Summe letztlich 250 bis 300 Milliarden Euro zusammenkommen werden. In jedem Fall wird diese hohe Zahl nicht allein die Anteilseigner von Eon, RWE, ENBW und Vattenfall treffen. Die haben in den vergangenen Monaten einen erheblichen Wertverlust ihrer Aktien hinnehmen müssen; in den kommenden Monaten werden zudem die Mitarbeiter der jeweiligen Unternehmen den Wandel unangenehm zu spüren bekommen.
FAZ (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/milliardeninvestitionen-die-energiewende-verhagelt-die-bilanzen-11684240.html)

PS:
...und vergessen Sie nicht die Allgemeinheit. Steuern werden die Energiekonzerne auf absehbare Zeite keine mehr zahlen. Der Staat wird sich Ersatz besorgen. Von wem wohl?! [/list]
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: hko am 21. März 2012, 11:58:43
Zitat
Original von superhaase
Zitat
Original von Cremer
Einen solchen PV- Unsinn lege ich mir nicht aufs Dach!!
Und wie sieht es 2017 oder etwas später aus, wenn es keine PV-Förderung per garantierter EEG-Förderung mehr geben wird, bzw. wenn eine Einspeisevergütung für PV-Strom nur noch z.B. 6 ct/kWh betragen wird?
Würden Sie dann die Situation anders beurteilen?
@superhaase,

diese Frage ist zwar an Cremer gerichtet, ich habe sie aber mal für mich beantwortet. Dabei lege ich folgende Daten zugrunde:

PV-Anlage mit 5 kWp
900 Volllaststunden
Eigenverbrauch 20% zu 21 ct/kWh
Einspeisung 80% zu 6 ct/kWh
Darlehnszinsen 3% für 20 Jahre fest (Finanztest 4/2012)
laufende Kosten der PV-Anlage 2% der Anschaffungskosten (http://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten)

Mit diesen Daten habe ich in einer kleinen Excel-Tabelle berechnet, dass die Anschaffungskosten der PV-Anlage nur 5700 € - also 1140 €/kWp - sein dürfen, wenn die gesamte Bilanz nach 20 Jahren gerade 0 ist. Heute noch nicht bekannte Risiken nicht berücksichtigt!

Da ich kein \"Idealist\" bin, wie alle die, die eine möglichst hohe Einspeisevergütung auf Kosten der Allgemeinheit kassieren, sehe ich zur Zeit keinen Sinn darin, mir unter den obigen Bedingungen eine PV-Anlage anzuschaffen  :D

Gruß hko
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: userD0005 am 21. März 2012, 14:20:30
Zitat
Original von PLUS
Zitat
Original von Energietourist
.... streiten sie sich mal lieber mit @plus, da kann man wirklich geteilter Meinung sein.
    @Energietourist, wer sich zum Thema nicht gerade einseitig informiert und die Fakten zur Kenntnis nimmt, der kommt nicht zu solchen \"geteilten Meinungen\".
Zitat
Original von pitti
.....
Ach, ich vergass das hatte man ja bei irgendwelchen Expansionsprojekten verspielt und an Aktionäre ausgekehrt.
    @pitti, einfach lächerlich wie Sie hier Ihr unverschämtes Aktionärs-Bashing mit völlig überholten Links betreiben. Sie wollen ablenken, das gelingt Ihnen aber nicht. Die extreme PV-Förderung und die Fehlentwicklungen bei der sogenannten Energiewende sind wesentliche Ursachen für die Preistreiberei. Wollen Sie das bestreiten?!

    Aktionäre geben ihr Geld und gehen damit wirklich ein unternehmerisches und noch ganz andere Risiken ein, wie man gerade am Beispiel der Energiekonzerne sehen kann. Auch der Staat und Politiker sind davor nicht befreit, wie Baden-Württemberg und der EX-MP Mappus aktuell erfahren durfen.

    @pitti, Sie halten es wohl auch mit dem bekannten Spruch:

\"Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie ihr Geld hergeben  und frech, weil sie dann noch Dividende haben wollen.\"
Manche bekommen weder Dividende noch ihr Geld zurück. Dass das selbst Genossenschaftsmitgliedern passieren kann, wir man im Forum noch lesen können.  Sogar Käufer von Euro-Staatsanleihen, die einmal mündelsicher und mit A bewertet wurden,  haben das eben erfahren.

Wenn Sie schon auf die Aktionäre und die Dividende schimpfen, warum tun Sie das dann nicht auch bei den hohen Renditen der Solarbetreiber oder bei den Stadtwerken? Wer zahlt denn dort die \"Gewinne\"? Dann sollten Sie die Quersubventionen nicht vergessen, die Sie den Gewinnen noch zurechnen müssen! Sie stecken alle in den Preisen, wo denn sonst!

Zur aktuellen Info: Eon - Geschäftsbericht 2011 (http://www.eon.com/de/downloads/E.ON_Geschaeftsbericht_2011.pdf)

Zitat
Erheblicher Wertverlust der Versorger-Aktien
Wie hoch die Kosten der Energiewende tatsächlich sind, ist mit den Zahlen des vergangenen Jahres allerdings noch lange nicht erfasst. Sie werden höher sein, auch wenn man nicht der Prognose des im Sommer scheidenden RWE-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Großmann folgt, dass in der Summe letztlich 250 bis 300 Milliarden Euro zusammenkommen werden. In jedem Fall wird diese hohe Zahl nicht allein die Anteilseigner von Eon, RWE, ENBW und Vattenfall treffen. Die haben in den vergangenen Monaten einen erheblichen Wertverlust ihrer Aktien hinnehmen müssen; in den kommenden Monaten werden zudem die Mitarbeiter der jeweiligen Unternehmen den Wandel unangenehm zu spüren bekommen.
FAZ (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/milliardeninvestitionen-die-energiewende-verhagelt-die-bilanzen-11684240.html)

PS:
...und vergessen Sie nicht die Allgemeinheit. Steuern werden die Energiekonzerne auf absehbare Zeite keine mehr zahlen. Der Staat wird sich Ersatz besorgen. Von wem wohl?! [/list]

Lieber PLUS,

ich lese in meinem Post kein einzigen Satz zum mir von Ihnen unterstelltem Aktionärsbashing.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 21. März 2012, 14:35:45
Zitat
Original von hko
PV-Anlage mit 5 kWp
900 Volllaststunden
Eigenverbrauch 20%
Wieso 5 kWp zu 20% Eigenverbrauch?
Nehmen Sie halt dann nur 3 kWp, dann steigt der Eigenverbrauchsanteil deutlich und die Anlage ist billiger.

Zitat
Eigenverbrauch 20% zu 21 ct/kWh
Diesen Strompreis setzen Sie für 2017 oder später und für eine Dauer von 20 Jahren an?
Na dann kann es mit den angeblich steigenden Strompreisen ja so schlimm nicht werden. ;)

Nehmen wir doch einfach mal an, eine PV-Anlage rentiert sich ohne erhöhte Einspeisevergütung und sie liefert dabei günstigen Überschuss-Strom für z.B. 6 ct/kWh ins Netz - darauf zielte meine Frage ab.
Wie wäre dann die Einstellung des Herrn Cremer oder der Gesinnungsgenossen?
Immer noch \"so ein PV-Unsinn kommt mir nicht aufs Dach\"?

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 21. März 2012, 15:08:27
Zitat
Original von Energietourist
@superhase
Im Jahr 2030 sind viele Rentner von heute tot, den nutzt das gar nichts mehr. Und es gibt immer noch viele Leute die mit Strom heizen!
Ach, und wegen der heutigen Rentner und der heutigen Stromheizer, sollen die zukünftigen Rentner oder Stromheizer büßen und in eine Energiepreiskatastrophe laufen?

Zitat
@pitti und @superhase
ich glaube sie verstehen mich falsch. Ich bin weder ein Atomlobbyist noch ein grüner Träumer. Ich beobachte nur und stelle fest, dass hier bei uns im Lande Energie (Sprit, Strom und Gas - Wasser ebenso) immer teurer wird und die Leute dies nicht mehr bezahlen können!
Da haben wir schon mal was gemeinsam: Ich bin auch kein Atomlobbyist und kein grüner Träumer.

Aber glauben Sie wirklich, dass die Energie nur bei uns im Lande teurer wird?
Glauben Sie, dass es im Rest der Welt keine Energiepreissteigerungen gibt und weiterhin geben wird?
Was schlagen Sie vor, um weitere Preissteigerungen langfristig zu verhindern?
Keine Energiewende und dafür Steuerbefreiung von Mineralölen?
Wie lange, denken Sie, sorgt das für billige Preise?
Gerade solange, bis die heutigen \"armen Rentner\" verstorben sind?

Übrigens: Die heutigen Rentner sind so reich, wie zukünftige Rentner nie mehr sein werden.

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: PLUS am 21. März 2012, 15:52:02
Zitat
Original von pitti
ich lese in meinem Post kein einzigen Satz zum mir von Ihnen unterstelltem Aktionärsbashing.
u.a.:
Zitat
Original von pitti
Die 3,5€Cent nehmen sich gegen die 7-8Cent/kWh Erhöhung bei Strom in den letzten 9 Jahren regelrecht mickrig aus. Und die 7-8Cent sind weg bzw. in den Taschen der Aktionäre der 4G. Die 3,5Cent senken gerade aktiv den Börsenpreis und treten an die Stelle der abgeschalteten KKW. Ich und viele andere finden, dass ist eine Erfolgsgeschichte.
Zitat
Original von superhaase
....
Aber glauben Sie wirklich, dass die Energie nur bei uns im Lande teurer wird? Glauben Sie, dass es im Rest der Welt keine Energiepreissteigerungen gibt und weiterhin geben wird?
Zitat
Original von superhaase
Gerade solange, bis die heutigen \"armen Rentner\" verstorben sind?
Übrigens: Die heutigen Rentner sind so reich, wie zukünftige Rentner nie mehr sein werden.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 21. März 2012, 16:52:33
Zitat
Original von PLUS
@superhaase, haben Sie immer noch nicht registiert, dass die deutschen Verbraucher die höchsten Strompreise bezahlen?!
Ja, das ist bekannt.
Das wissen auch die Leute, die zur Akzepotanz der Erneuerbaren Energien befragt wurden.

Dass die Strompreise bei uns so hoch sind, ist ja nur zu einem Teil auf die Förderung der Erneuerbaren Energien zurückzuführen.
Und dieser Teil scheint von einem sehr großen Teil der Bevölkerung als tragbar, notwendig und richtig beurteilt zu werden.

Die Netzentgeltbefreiung der Industrie, die Steuern, und der mangelnde Wettbewerb unter den Stromanbietern haben auch ihren Anteil an den hohen Strompreisen.
Ob hier eine große Zustimmung in der Bevölkerung besteht, wage ich zu bezweifeln.
Vielleicht sollten Sie hier Ihren Kreuzug fortsetzen, wenn Sie für sich in Anspruch nehmen, für die große Mehrheit der aufgeklärten Verbraucher zu kämpfen?
Die Energiewende und ihre Kosten werden von der Mehrheit der aufgeklärten Verbraucher jedenfalls akzeptiert.

Im übrigen bräuchten die immer wieder herbeizitierten \"armen Rentner\" nur dazu übergehen, ihren Strom in der gleichen Weise einzukaufen wie ihre Lebensmittel: beim Discounter. Auch Rentner sind heute mit über 70 Jahren online oder haben Kinder, die online sind - so kann das wohl jeder machen, wenn er seine Strompreise als problematisch hohen Haushaltsposten ansieht. Das würde den Wettbewerb fördern und somit auch die Preise unter Druck bringen. Ansonsten bleibt noch der sparsamere Umgang mit wertvollem Strom. Mir kann keiner weismachen, dass Stromkosten in Höhe von monatlich rund 40 Euro statt wie in manchen EU-Ländern etwa 25 oder 30 Euro einem deutschen Rentner mehr weh tun als den ausländischen Rentnern, die auch viel weniger in der Tasche haben. Wenn er mehr als 40 Euro braucht, dann sollte er mal seinen Stromverbrauch überdenken und sparsamer werden.
Der immer (gegen seinen Willen?) in die vorderste Front geschobene Rentner hat womöglich ganz andere, größere Probleme (Miete, Heizkosten, Krankenversicherung) und will an dieser Strompreis-Front gar nicht als Kanonenfutter herhalten?

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: userD0005 am 21. März 2012, 17:09:03
Zitat
Original von PLUS
 Mit Ihrer Erfolgsgeschichte können Sie mir gestohlen bleiben! ;)[/list]
Zitat

Lieber PLUS,

macht nichts. Wie schon bei anderen Forumsteilnehmern gilt auch bei Ihnen:
Der EE Bus fährt. Ob Sie nun drin sitzen und mitfahren oder nicht.

Schauen sie aus Ihrem Fenster bis zum Gartenzaun und freuen Sie sich,
dass es Ihnen heute ja ach so gut geht. Blättern Sie noch ein bisschen in
der Bild Zeitung und freuen Sie sich. Ihnen geht es wirklich gut...

Meinethalben können Sie denken/schreiben was Sie wollen!
Sie verdrehen Worte und unterstellen Dinge die so nicht gesagt oder geschrieben wurden.

Die nächsten Jahre werden zeigen wer in der richtigen Richtung unterwegs ist.
Da können Sie labern, palavern, gegen die Erneuerbaren Energie sabbeln,
wie Sie wollen. Ihr Gesülz werde ich zukünftig ignorieren. (Punkt)

PLUS Neeee wohl eher MINUS!

Zusammengefasst:

Und die Erneuerbaren Energien haben eine hohe  Akzeptanz in der Bevölkerung. Natürlich bis auf einige wenige personelle Ausnahmen.
Macht nix. Vernachlässigbar!
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: hko am 21. März 2012, 17:16:09
Zitat
Original von superhaase
Zitat
Original von hko
PV-Anlage mit 5 kWp
900 Volllaststunden
Eigenverbrauch 20%
Wieso 5 kWp zu 20% Eigenverbrauch?
Nehmen Sie halt dann nur 3 kWp, dann steigt der Eigenverbrauchsanteil deutlich und die Anlage ist billiger.
Die von mir angenommenen 20% sind wesentlich durch den Zeitverlauf entstanden, nicht durch die Spitzenleistung. Auch bei 3 kWp würde sich daran nichts ändern, es sei denn, ich würde einen passenden Energiespeicher vorsehen. Um die Volllaststunden zu ändern, müsste ich z.B. nach Spanien auswandern.

Zitat
Original von superhaase
Zitat
Eigenverbrauch 20% zu 21 ct/kWh
Diesen Strompreis setzen Sie für 2017 oder später und für eine Dauer von 20 Jahren an?
Die 21 ct/kWh sind heutige Preise. Da ich nur zu den kleinen Propheten gehöre, kann ich nur sagen: die Strompreise steigen weiter  ;)

Wie das Preisniveau für Strom und PV-Anlagen in 5 oder 25 Jahren sein wird, können uns vielleicht die großen Propheten - wie Sie - vorhersagen  ;)

Gruß hko
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 21. März 2012, 17:49:23
Zitat
Original von hko
Die von mir angenommenen 20% sind wesentlich durch den Zeitverlauf entstanden, nicht durch die Spitzenleistung. Auch bei 3 kWp würde sich daran nichts ändern, es sei denn, ich würde einen passenden Energiespeicher vorsehen.
Das ist falsch.
Je kleiner die Anlage, um so höher wird der Eigenverbrauchsanteil.
Zu Verdeutlichung ein extremes Beispiel:
Sie haben in jedem Haushalt Stromverbraucher, die rund um die Uhr kontinuierlich (Telefonanlage, Standby-Geräte) oder intervallartig (Kühlschrank) in Betrieb sind.
Sagen wir mal 15 W für die kontinuierlichen und 100 W für den Kühlschrank, der zu rund 50% der Zeit läuft.
Wenn Sie jetzt eine PV-Anlage mit 20 Wp installieren, die max. bei vollem Sonnenschein 15 W liefert, dann haben Sie immer höchstens so viel PV-Strom, wie selbst gerade als Last haben (die 15 W). Damit haben Sie einen Eigenverbrauchsanteil von 100%.
Installieren Sie eine PV-Anlage mit 140 W, die max. 115 W am Mittag bei voller Sonne liefert, dann haben sie zu 50% der PV-Strom-Erzeugungszeit (tagsüber wenn der Kühlschrank läuft) einen PV-Eigenverbrauchsanteil von 100%, und zu 50% der Zeit einen Eigenverbrauchsanteil von rund 15 W (Telefon) / 28 W (im Tagesverlauf und im Jahreverlauf leistet die PV im Durchschnitt etwa 20% ihrer Nennspitzenleistung), was dann einen PV-Eigenverbrauchsanteil von 15/28 = ca. 50% ergibt. Das macht also insgesamt einen Eigenverbrauchsanteil von (100% + 50%) / 2 = 75%.
Je größer Sie nun die PV-Anlage bauen, desto kleiner wird in dieser Rechnung der Eigenverbrauchsanteil.
Andererseits erhöht jeder Stromverbraucher, der tagsüber mal eingeschaltet wird oder gar kontinuierlich läuft (Heizungpumpe, Warmwasserzirkulation) wieder den Eigenverbrauchsanteil auch bei größeren Anlagen.

Für Haushalte in Einfamilienhäusern (um die es hier in der Diskussion mit Herrn Cremer wohl geht) geht man erfahrungsgemäß von einem Eigenverbrauchsanteil von 20-30% für kleine PV-Anlagen von 3-5 kWp aus, ohne dass das Verbrauchsverhalten geändert oder auf Eigenverbrauch hin optimiert wird.
Soweit mein bescheidenes angelesenes Wissen. ;)

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: hko am 21. März 2012, 18:38:48
Zitat
Original von superhaase
Für Haushalte in Einfamilienhäusern (um die es hier in der Diskussion mit Herrn Cremer wohl geht) geht man erfahrungsgemäß von einem Eigenverbrauchsanteil von 20-30% für kleine PV-Anlagen von 3-5 kWp aus, ohne dass das Verbrauchsverhalten geändert oder auf Eigenverbrauch hin optimiert wird.
Soweit mein bescheidenes angelesenes Wissen. ;)
Genau: Eigenverbrauchsanteil von 20% für kleine PV-Anlage von 5 kWp, siehe oben  :D

Gruß hko
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Energiesparer51 am 21. März 2012, 20:18:18
für den Haushalt mit 2 Berufstätigen, die tagsüber dadurch kaum Strom brauchen und zuhause gar nicht kochen, wird sich ein nur geringer Selbstverbrauch einstellen.

Wird zuhause gekocht, tagsüber Hausarbeit wie Waschen und Bügeln erledigt, sieht es schon anders aus.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Cremer am 21. März 2012, 21:56:05
@pitti,

ich sagte ja bereits, einfach alles ungeprüft nachplappern, hier und einige Abstriche machen so das es einem passt und schon posaunen Sie los. :D

Zitat
Und die Erneuerbaren Energien haben eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.

Und wenn sie den Begriff Kohle (heute 8.31) verwenden, dann bitte schön welche Kohle:
Kohle hält noch für etwa 300 Jahren und nicht wie sie schreiben 30 Jahre. Die Steinkohle ja, Braunkohle wohl eher eben kürzer.
Deswegen brauchen wir Kernkraftwerke, um die Kohle zu schonen für das Zeitalter nach Öl.  

@superhaase
ich benötige 12 KWh im Schnitt pro Tag an Leistung. Wo soll die denn durch eine PV-Anlage herkommen, abgesehen dass die Dachfläche nicht voll optimal zum Sonnenlauf steht und somit nicht die Fläche hergibt.

Und wie sieht denn das Dach dann aus in einem kleinen Wohngebiet im Tälchen mit ca. 40 Häusern? PV ist und bleibt die teuerste Stromerzeugung wie von hko vorgerechnet.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 22. März 2012, 07:02:47
Zitat
Original von Energiesparer51
für den Haushalt mit 2 Berufstätigen, die tagsüber dadurch kaum Strom brauchen und zuhause gar nicht kochen, wird sich ein nur geringer Selbstverbrauch einstellen.

Wird zuhause gekocht, tagsüber Hausarbeit wie Waschen und Bügeln erledigt, sieht es schon anders aus.
Das ist sicher richtig.
Es wird sich in Zukunft auch lohnen, das Warmwasser mittels Boilerspeicher bereitzustellen, der tagsüber aufgeheizt wird. Damit lässt sich dann ein größerer Eigenverbrauchsanteil erreichen. Ein Warmwasserboiler hat auch bei den Installationskosten Vorteile, und selbst wenn die Ölheizung sowieso schon vorhanden ist: bei Ölheizung kostet ja eine Warmwasser-kWh heute auch schon etwa 10 ct.

Zitat
@superhaase
ich benötige 12 KWh im Schnitt pro Tag an Leistung. Wo soll die denn durch eine PV-Anlage herkommen, abgesehen dass die Dachfläche nicht voll optimal zum Sonnenlauf steht und somit nicht die Fläche hergibt.
Niemand sagt, dass es sinvoll ist, den gesamten Strombedarf aus der eigenen PV-Anlage zu decken. Sie bleiben ja am Netz und beziehen den Rest einfach aus dem Netz.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: userD0005 am 22. März 2012, 07:52:52
Zitat
Original von Cremer
@pitti,

ich sagte ja bereits, einfach alles ungeprüft nachplappern, hier und einige Abstriche machen so das es einem passt und schon posaunen Sie los. :D

Zitat
Und die Erneuerbaren Energien haben eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.

Und wenn sie den Begriff Kohle (heute 8.31) verwenden, dann bitte schön welche Kohle:
Kohle hält noch für etwa 300 Jahren und nicht wie sie schreiben 30 Jahre. Die Steinkohle ja, Braunkohle wohl eher eben kürzer.
Deswegen brauchen wir Kernkraftwerke, um die Kohle zu schonen für das Zeitalter nach Öl.  

@superhaase
ich benötige 12 KWh im Schnitt pro Tag an Leistung. Wo soll die denn durch eine PV-Anlage herkommen, abgesehen dass die Dachfläche nicht voll optimal zum Sonnenlauf steht und somit nicht die Fläche hergibt.

Und wie sieht denn das Dach dann aus in einem kleinen Wohngebiet im Tälchen mit ca. 40 Häusern? PV ist und bleibt die teuerste Stromerzeugung wie von hko vorgerechnet.

Herr Cremer,

jetzt ziehen Sie auch noch die KKW Karte. OHJE.
Naja, jeder kann denken und reden/schreiben was er will.

Es ist alles gesagt, was gesagt sein kann zu diesem Thema.
Zu irgendwelchen konstruierten Fällen in irgendwelchen \"Tälchen\"
Stellung zu nehmen macht keinen Sinn.

So wie bei allen Erzeugungsarten ist es auch bei der PV so,
dass der Standort wesentlich entscheidet.

Niemand hat behauptet, dass mit PV eine Vollversorgung möglich sei.

Anyway!
Ich bin hier raus.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: hko am 22. März 2012, 08:14:22
Zitat
Original von superhaase
...
Es wird sich in Zukunft auch lohnen, das Warmwasser mittels Boilerspeicher bereitzustellen, der tagsüber aufgeheizt wird. Damit lässt sich dann ein größerer Eigenverbrauchsanteil erreichen. Ein Warmwasserboiler hat auch bei den Installationskosten Vorteile, und selbst wenn die Ölheizung sowieso schon vorhanden ist: bei Ölheizung kostet ja eine Warmwasser-kWh heute auch schon etwa 10 ct.
Schon mal etwas von Sonnenkollektoren, d.h. thermischen Solarkollektoren, gehört? Warmwasser durch Strom aus PV-Anlagen zu erzeugen ist ja wohl das Letzte.

Grund:
Wirkungsgrad PV-Anlage ca. 15%
Wirkungsgrag Sonnenkollektor ca. 50%

@superhaase,

eigentlich hatte ich ja von Ihnen einen Kommentar zu den Kosten einer PV-Anlage erwartet:
Zitat
Original von hko
...
Mit diesen Daten habe ich in einer kleinen Excel-Tabelle berechnet, dass die Anschaffungskosten der PV-Anlage nur 5700 € - also 1140 €/kWp - sein dürfen, wenn die gesamte Bilanz nach 20 Jahren gerade 0 ist. Heute noch nicht bekannte Risiken nicht berücksichtigt!
und:
Zitat
Original von hko
...
Wie das Preisniveau für Strom und PV-Anlagen in 5 oder 25 Jahren sein wird, können uns vielleicht die großen Propheten - wie Sie - vorhersagen  ;)

Gruß hko
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 22. März 2012, 08:31:07
Zitat
Original von hko
Schon mal etwas von Sonnenkollektoren, d.h. thermischen Solarkollektoren, gehört? Warmwasser durch Strom aus PV-Anlagen zu erzeugen ist ja wohl das Letzte.

Grund:
Wirkungsgrad PV-Anlage ca. 15%
Wirkungsgrag Sonnenkollektor ca. 50%
Das muss man nicht so sehen.
Der Strom einer PV-Anlage kann das ganze Jahr genutzt oder (gegen Vergütung) ins Netz eingespeist werden.
Auch wenn es sehr kalt ist und trüber Himmel, erzeugt die PV-Anlage Strom, mit dem man das Warmwasser aufheizen kann.
Beides trifft auf thermische Solaranlagen nicht zu. Diese erzeugen im Sommer viel Wärme, mit der man in der Regel nichts anfangen kann. Bei Kälte und trüben Himmel bleibt hingegen das Wasser kalt und man muss anderweitig Geld für die Aufheizung ausgeben.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Neuhaus am 22. März 2012, 08:53:32
Ein andere Ansatz:
Solarthermie nutzen, Photovoltaik zum Betrieb der Pumpen einsetzen und beides sinnvoll nutzen.

mfg
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: PLUS am 22. März 2012, 09:49:40
Zitat
Original von Neuhaus
Ein andere Ansatz:
Solarthermie nutzen, Photovoltaik zum Betrieb der Pumpen einsetzen und beides sinnvoll nutzen.
sinnvoll nutzen\" ist immer richtig unter der Bedingung, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. Es kommt also auch darauf an, für wenn und was da etwas sinnvoll ist. Die Sache hat mindestens zwei Seiten.  

Wir werden sehen, wie sich die Akzeptanz unter den Verbraucheren entwickelt, wenn bald der Letzte spüren wird, mit was für Märchen und bunten Umfragen man da getäuscht hat. Bereits jetzt sollen 2012 in  D schon wieder 3,5 Gigawatt PV-Leistung installiert worden sein. Das Limit für das Gesamtjahr ist also jetzt schon wieder überschritten. PV mit chinesischen Modulen versprechen bei dieser Förderung zu Lasten der Verbraucher immer noch ein Mehrfaches an Rendite wie jede Staatsanleihe. Zwanzig Jahre garantiert, dagegen sehen Staatsanleihen alt aus.  

Wie man von der Bundesnetzagentur hört, soll das Investitionsrisiko bei den Offshore-Windparks und die schon als sicher geltenden Verluste auch wieder auf die nicht privilegierten Stromverbrauchern abgewälzt werden. Zukunftssicherung, Umwelt- und Klimaschutz sind allerdings allgemeine Staataufgaben, die über die Haushalte zu finanzieren sind! Man hat sich da wie schon so oft wenn es um die EE geht weit verschätzt und ist sich einig. Von der Seite der Vertreter der Energieverbraucher weht nicht einmal ein laues Lüftchen dagegen. Dass Energieverbraucherinteressen  vertreten werden ist nicht immer klar erkennbar. Verbraucher wehren sich nicht, mit ihnen kann man es machen.

Die Euphorie für diese \"Energiewende\" dürfte bald rapide abnehmen. Die direkten und indirekten Auswirkungen auf die Endverbraucherpreise und auf die Steuern und Abgaben werden bei dieser fortgesetzten milliardenschweren Verschwendung und Kapitalvernichtung nicht ausbleiben.

Das ist keine Energiewende, das sind griechischen Verhältnisse und Methoden. Milliarden Schulden machen und andere dafür bezahlen lassen.[/list]
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 22. März 2012, 09:56:19
Zitat
Original von PLUS
Etwas \"sinnvoll nutzen\" ist immer richtig unter der Bedingung, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. Es kommt also auch darauf an, für wenn und was da etwas sinnvoll ist. Die Sache hat mindestens zwei Seiten.
Es ging hier um die Frage \"PV aufs Dach, wenn es keine Förderung mehr gibt -> Eigenverbrauchsanteil -> Warmwasser\"

Ihr Geschwafel von \"andere geschädigt oder gefährdet\" ist hier also fehl am Platz - noch fehler am Platz als sonst schon.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: PLUS am 22. März 2012, 10:06:03
Zitat
Original von superhaase
Zitat
Original von PLUS
Etwas \"sinnvoll nutzen\" ist immer richtig unter der Bedingung, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. Es kommt also auch darauf an, für wenn und was da etwas sinnvoll ist. Die Sache hat mindestens zwei Seiten.
Es ging hier um die Frage \"PV aufs Dach, wenn es keine Förderung mehr gibt -> Eigenverbrauchsanteil -> Warmwasser\"
Ihr Geschwafel von \"andere geschädigt oder gefährdet\" ist hier also fehl am Platz - noch fehler am Platz als sonst schon.
\"Förderung\" gibt es für den ständig kleiner werdenden Rest der Stromverbraucher noch lange, diese dürfen die aufgehäuften dreistelligen Milliardenverpflichtungen nämlich bald alleine tilgen. Die Kosten für die Netze- Speicher-, und Schattenkraftwerke kommen auch noch dazu.[/list]
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Cremer am 22. März 2012, 10:11:54
@pitti,

Zitat
Niemand hat behauptet, dass mit PV eine Vollversorgung möglich sei

Es wird aber hier von den Beteiligten und Verfechtern der PV so hingestellt bzw. Berechnungen angeführt.

@superhaase,

ich hatte letztes Jahr mir zwei Kollektoren aufs Dach für die Bereitung von Warmwasser montiert, Fabrikat Rotex.
http://de.rotex-heating.com/produkte/solaranlage/drain-back-system.html

Zwar braucht die Pumpe auch Strom um das Wasser aus dem Speicher aufs Dach zu fördern, wenn die Differenttemperatur (delta plus) zum Speicher erreicht ist. Ich denke aber, dass es trotzdem eine Ersparnis gegenüber der Erwärmung aus Gas ist.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 22. März 2012, 10:16:54
@PLUS:

Gaaaanz ruuuhig!
Is ja schon gut, das wissen wir doch alle.
Sie müssen das nicht dauernd wiederholen.

Wir waren trotzdem in dieser Diskussion bei meiner Frage an Cremer (\"PV-Unsinn kommt mir nicht aufs Dach\") dort angekommen, wo es in einigen Jahren keine Subventionen mehr gibt für eine PV-ANlage, die sich Herr Cremer dann vielleicht ofs Dach macht - oder auch nicht.
Da war Ihr Einwurf aben fehl am Platz, weil am Kern der Diskussion vorbei.

Zitat
Neuhaus:
Ein andere Ansatz:
Solarthermie nutzen, Photovoltaik zum Betrieb der Pumpen einsetzen und beides sinnvoll nutzen.
Bleibt trotzdem das Problem der überflüssigen Wärme im Sommer und des Warmwassermangels im Winter bei trübem Himmel.
Außerdem ist dann eine solche Mehrfachinstallation verschiedener Techniken auch nicht gerade billig.
Es wird sich nicht rentieren.

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Cremer am 22. März 2012, 10:23:27
@superhaase,

auch später, wenn es keien Subvention mehr gibt, kommt eine solche Anlage nicht aufs Dach. Dann sind wir die meiste Zeit sowieso nicht mehr in Deutschland :]

Ich lehne grundsätzlich die PV-Anlagen wie wir sie hier in Deutschland haben, ab.

Zugegeben, mein Bruder hat eine kleine 12 V Anlage, wie man sie auf den Wohnmobilen findet, in Frankreich  um damit eine Umwälzpumpe zu betreiben (Sonne scheint-Pumpe läuft, Sonne scheint nicht-Pumpe läuft nicht) um vom Sonnenkollektor erwärmtes Wasser in den 50 Liter Speicher zu befördern bzw. ständig umzuwälzen.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 22. März 2012, 10:26:32
Zitat
Original von Cremer
Ich lehne grundsätzlich die PV-Anlagen wie wir sie hier in Deutschland haben, ab.
Wenn das mal keine ideologische Voreingenommenheit ist.  :tongue:
Sie zahlen also auch in Zukunft freiwillig mehr für Ihren Strom, nur damit sie ihn aus Kohlekraftwerken oder Kernkraftwerken beziehen dürfen?
Das kann man wohl nicht verstehen.

Zitat
@pitti,
Zitat
Niemand hat behauptet, dass mit PV eine Vollversorgung möglich sei

Es wird aber hier von den Beteiligten und Verfechtern der PV so hingestellt bzw. Berechnungen angeführt.
Ach ja?
Wo und vom wem?
Ich denke eher, dass Sie den Fehler machen, das ständig hineinzuinterpretieren.
Überhaupt ist es ein Kennzeichen der EE-Gegner, von jeder Energiequelle zu erwarten, dass sie die Stromversorgung ganz allein sichern können muss.
Verfechter der Erneuerbaren Energien haben das niemals getan.

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Energiesparer51 am 22. März 2012, 10:58:50
Zitat
Original von superhaase

Beides trifft auf thermische Solaranlagen nicht zu. Diese erzeugen im Sommer viel Wärme, mit der man in der Regel nichts anfangen kann.

Ja, insbesondere bei entprechend großen Anlagen zur Heizungsunterstüzung.

Zitat
Original von superhaase
Bei Kälte und trüben Himmel bleibt hingegen das Wasser kalt und man muss anderweitig Geld für die Aufheizung ausgeben.

Das trifft aber nur zu, wenn Sie \"trüben Himmel\" und \"Kälte\" tatsächlich als logische Und-Verrknüpfung meinen. Bei Kälte und direkter Sonneneinstrahlung funktioniert auch Solarthermie sehr gut.

Ist es so trübe, dass Thermie nichts bringt, bringt auch PV sehr wenig.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: PLUS am 22. März 2012, 11:55:08
Zitat
Original von superhaase
Gaaaanz ruuuhig! Is ja schon gut, das wissen wir doch alle.Sie müssen das nicht dauernd wiederholen.

Wir waren trotzdem in dieser Diskussion bei meiner Frage an Cremer (\"PV-Unsinn kommt mir nicht aufs Dach\") dort angekommen, wo es in einigen Jahren keine Subventionen mehr gibt für eine PV-ANlage, die sich Herr Cremer dann vielleicht ofs Dach macht - oder auch nicht.
Da war Ihr Einwurf aben fehl am Platz, weil am Kern der Diskussion vorbei.
\"Förderung\" ist für die nicht privilegierten Energieverbraucher eine zunehmende unakzeptable Belastung! Lesen Sie nochmal:  

Zitat
Original von PLUS
Ja klar @superhaase, wie immer im Superhaasen-Pamphletstil. Diese \"Förderung\" gibt es für den ständig kleiner werdenden Rest der Stromverbraucher noch lange, diese dürfen die aufgehäuften dreistelligen Milliardenverpflichtungen nämlich bald alleine tilgen. Die Kosten für die Netze- Speicher-, und Schattenkraftwerke kommen auch noch dazu.
[/list]
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 22. März 2012, 13:40:29
Zitat
Original von PLUS
Nein, @superhaase, wir sind beim Kern, warum die gesamte \"Energiewendenumverteilungsfördersoße\" für ganz normale Verbraucher unakzeptabel ist. Es geht hier beim Thema um die Akzeptanzfrage wenn ich daran erinnern darf.
Eben nicht.
Ich hatte dem Herrn Cremer eine hypotetische Frage gestellt, die ausdrücklich auf eine ungeförderte PV-Anlage abzielte.

ALs Denkhilfe für Sie:
Denken Sie sich dazu, dass diese erst im Jahr 2037 installiert wird, wo schon die 20 jährigen Förderungen aller PV-EEG-Anlagen beendet sein werden (unter der Annahme, eines PV-Förderendes von 2017, wie Röttgen schon ankündigte). Denken Sie sich also, dass die Förderung bei dieser Frage absolute Vergangenheit ist, in keiner Form mehr besteht und auch keine finanziellen Nachwirkungen mehr hat und somit überhaupt keine Rolle mehr spielt.
Schaffen Sie das?

Ich fürchte nicht.
Diffenrenzieren und getrenntes Diskutieren von speziellen Fragen war noch nie Ihre Stärke.
Sie vermanschen immer alles zu einer undurchsichtigen Soße.

Cremer hingegen hat im Gegensatz zu Ihnen differenziert und konkret auf die Fragestellung geantwortet. Er ist Ihnen offenbar sowohl im Leseverständnis als auch im konzentrierten logischen Denken weit überlegen. ;)

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Cremer am 22. März 2012, 14:36:05
@superhaase,

Zitat
Denken Sie sich dazu, dass diese erst im Jahr 2037 installiert wird, wo schon die 20 jährigen Förderungen aller PV-EEG-Anlagen beendet sein werden

Ich glaube nicht, dass ich das Jahr 2037 noch erleben werde, wäre dann 87. :(

Zitat
Überhaupt ist es ein Kennzeichen der EE-Gegner, von jeder Energiequelle zu erwarten, dass sie die Stromversorgung ganz allein sichern können muss.

Eben, dass ist ja der Fehler der EEG-Befürworter.

Fakt ist momentan, dass PV und Windernergie keine gesicherten Energiequellen sind. Für die Windsenergie wird zur Zeit max. 20% der installierten Leistung zugestanden.
siehe auch, allerdings aus 2008:
http://www.energieundklimaschutzbw.de/content/public/de/_media/_pdf/080716_Kohler_Stromluecke.pdf

und die Schweden machen das Richtige:
http://www.welt.de/print/wams/politik/article13437444/Kernkraft-Darum-stieg-Schweden-wieder-ein.html
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 22. März 2012, 17:10:23
Zitat
Original von Cremer
Ich glaube nicht, dass ich das Jahr 2037 noch erleben werde, wäre dann 87. :(
Na da wollen wir doch mal das Beste hoffen. Der Jopi hätte seine Investitionen im Alter von 87 Jahren noch ganz schön lange genießen können. ;)

Zitat
Zitat
Überhaupt ist es ein Kennzeichen der EE-Gegner, von jeder Energiequelle zu erwarten, dass sie die Stromversorgung ganz allein sichern können muss.
Eben, dass ist ja der Fehler der EEG-Befürworter.

Fakt ist momentan, dass PV und Windernergie keine gesicherten Energiequellen sind.
Wieso soll das ein Fehler der EEG-Befürworter sein?
Die wissen das schon immer und haben das nie abgestritten.
Es ist der Fehler der EEG-Gegner, die immer voraussetzen, dass jede einzelne Energiequelle \"alleinversorgungsfähig\" sein müsste!

Das entscheidende ist, dass die verschiedenen Erneuerbaren Energien sich gegenseitig ergänzen, so dass unter Zuhilfenahme von Speichern eine sichere Vollversorgung technisch überhaupt kein Problem ist.
Siehe kombikraftwerk.de!
Wobei ich da in Abwandlung des Kombikraftwerk-Szenarios mehr Speicher (Norwegen!) und weniger Biogas-Strom für richtiger halte.

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: Cremer am 23. März 2012, 00:14:28
@superhaase,

Zitat
Es ist der Fehler der EEG-Gegner, die immer voraussetzen, dass jede einzelne Energiequelle \"alleinversorgungsfähig\" sein müsste!

darunter würde ich etwas anderes verstehen.

Aber Sie haben den Terminus technicus \"gesicherte Energiequellen\" nicht verstanden.

PV und Wind sind eben mal keine gesicherten Energiequellen.

Sonne scheint nachts nicht und an bewölkten oder regnerischen Tagen, Wind fällt ebenso von eben auf jetzt aus. mit solchen Energiekandidaten kann man nicht gesichert rechnen, dass sie zur Verfügung stehen. Deshalb muss immer ein Kraftwerke mit konventioneller Energiequellen (Gas, Öl Kohle) dahinster stehen.

Zitat
Das entscheidende ist, dass die verschiedenen Erneuerbaren Energien sich gegenseitig ergänzen, so dass unter Zuhilfenahme von Speichern eine sichere Vollversorgung technisch überhaupt kein Problem ist.

Na geben Sie mal wieder eine Killerphrase aus.
Von wegen \"sich ergänzen\" und \"eine sichere Vollversorgung technisch überhaupt kein Problem\". Wo haben Sie das abgeschrieben???
In der Schule würde ich sagen sechs und setzen!!


Liebe PV\'ler und EEG\'ler das wollt ihr aber nicht wahrhaben.
Zwischenzeitlich wird für Wind ja eine 10-15%tige Sicherheit als \"gesicherte Energie\" zugesprochen. Eben aber auch nicht mehr.
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: hko am 23. März 2012, 07:45:41
Zitat
Original von superhaase
...
Das entscheidende ist, dass die verschiedenen Erneuerbaren Energien sich gegenseitig ergänzen, so dass unter Zuhilfenahme von Speichern eine sichere Vollversorgung technisch überhaupt kein Problem ist.
Siehe kombikraftwerk.de!
@superhaase,

ich habe den Eindruck, dass Sie - mal wieder - alles ausblenden, was nicht in Ihre Ideologie passt:
Zitat
Original von hko
...
Ich habe mir jetzt mal die Zeit genommen, den Abschlussbericht zum Kombikraftwerk durchzuarbeiten:
http://www.kombikraftwerk.de/fileadmin/downloads/2008_03_31_Ma__KombiKW_Abschlussbericht.pdf
...
2. In der Grafik der Tagesverläufe (Seite 26) ist der PV-Anteil kaum erkennbar und das trotz der hohen Subventionen X(
3. In diesem Abschlussbericht im Jahr 2008 wird auf den dafür zwingend notwendigen Netzausbau hingewiesen. Wir haben heute das Jahr 2012. Was ist in den letzten 4 Jahren in dieser Hinsicht geschehen?

Ohne diesen Netzausbau könnten man zum Kombikraftwerk sagen:
ein Kind ohne Kopf bleibt ein Krüppel zeitlebens :D

Diese Studie zeigt zwar, dass mit alternativen Energien unsere Stromversorgung sichergestellt werden könnte. Trotzdem ist das eine ungewisse Zukunftsmusik 8) (ich habe mir auch mal eine Brille aufgesetzt, so wie superhaase ;) )
...
Ps: warum muss ich immer, wenn ich das Wort Supergau lese, an superhaase denken?  ;)
Ich komme noch einmal auf meinen obigen Beitrag zurück: Im Abschlussbericht zum Kombikraftwerk ist mir aufgefallen, dass man den PV-Strom ohne Probleme und ohne die horrenden Kosten weglassen könnte. Die eigentlichen Probleme sind die fehlenden Speicher und die fehlenden Netze. Nach Lösung dieser Probleme könnten Windkraft-Anlagen und (Bio-)Gas-Anlagen nach dem dafür notwendigen Ausbau die Stromversorgung sichern.

Aber: wann wird das sein???????

Gruß hko
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 23. März 2012, 08:20:19
Zitat
Original von Cremer
Aber Sie haben den Terminus technicus \"gesicherte Energiequellen\" nicht verstanden.

PV und Wind sind eben mal keine gesicherten Energiequellen.

Sonne scheint nachts nicht und an bewölkten oder regnerischen Tagen, Wind fällt ebenso von eben auf jetzt aus. mit solchen Energiekandidaten kann man nicht gesichert rechnen, dass sie zur Verfügung stehen.
Ich hab nie behauptet, dass PV und Wind \"gesicherte Energiequellen\" sind. Korrekt muss man übrigens von \"gesicherter Leistung der Energiequellen\" sprechen.
Sie sollten endlich mal akzeptieren, dass EE-Befürworter durchaus mit solchen Begriffen umgehen können.  :rolleyes:
Oder unterstellen Sie auch den Leuten vom BMU, dass sie das alles falsch verstehen, wenn sie davon sprechen, bis 2050 die Stromversorgung nahezu zu 100% aus Erneuerbaren Energien decken zu können?
Sie sollten nicht die komplette Republik für dämlich erklären - dass nachts keine Sonne scheint und ab und zu auch mal kein Wind weht, weiß jedes Kind.

Zitat
Deshalb muss immer ein Kraftwerke mit konventioneller Energiequellen (Gas, Öl Kohle) dahinster stehen.
Das ist eben falsch.
Schon mal was von Stromspeichern gehört?
Siehe kombikraftwerk.de

Zitat
Na geben Sie mal wieder eine Killerphrase aus.
Von wegen \"sich ergänzen\" und \"eine sichere Vollversorgung technisch überhaupt kein Problem\". Wo haben Sie das abgeschrieben???
In der Schule würde ich sagen sechs und setzen!!
Die unsachlichen Killerphrasen kommen ja wohl eher von Ihnen.
Begründen Sie doch bitte erst mal sachlich, warum eine Vollversorgung nach dem Prinzip des Kombikratwerks nicht funktionieren soll, und warum auch die Leitszenarien des BMU alle nicht funktionieren werden.
Das wäre mal ein sinnvoller Beitrag, im Gegensatz zu Ihrer obigen Killerphrase.

Zitat
Original von hko
@superhaase,
ich habe den Eindruck, dass Sie - mal wieder - alles ausblenden, was nicht in Ihre Ideologie passt:
...
Ich komme noch einmal auf meinen obigen Beitrag zurück: Im Abschlussbericht zum Kombikraftwerk ist mir aufgefallen, dass man den PV-Strom ohne Probleme und ohne die horrenden Kosten weglassen könnte. Die eigentlichen Probleme sind die fehlenden Speicher und die fehlenden Netze. Nach Lösung dieser Probleme könnten Windkraft-Anlagen und (Bio-)Gas-Anlagen nach dem dafür notwendigen Ausbau die Stromversorgung sichern.
Dass Speicher noch fehlen bzw. dass die norwegischen Speicher noch anzubinden sind, sag ich doch auch die ganze Zeit. Noch nicht mitbekommen?
Bitte geben Sie sich beim Mitlesen und Mitdiskutieren etwas mehr Mühe, dann könnten Sie solche dämlichen Ideologie-Unterstellungen weglassen!

Wo steht im Abschlussbericht zum Kombikraftwerk, dass der PV-Strom horrende Kosten verursacht?
PV-Strom wird laut Unternehmensberater Roland Berger und dem Prognos-Institut zum Preisbrecher, d.h. zum billigsten Strom der Zukunft.
Warum also sollte man darauf verzichten, wenn man dadurch dann mehr Speicher braucht?
Sehen Sie sich doch mal diese Woche an: Wo ist da der Windstrom? Ohne PV müssten Sie viel mehr Speicher haben, um solche Phasen zu überbrücken. Oder aber viel mehr Biogasanlagen.

Das ist übrigens mein Hauptkritikpunkt an dem kombikraftwerk.de:

Es setzt viel zu stark auf die Biogasanlagen. Ich denke, dass mehr PV und Wind und vor allem mehr Speicher besser ist. Speicher werden beim kombikraftwerk.de ja wenig genutzt, da werden nur die heute schon in Deutschland vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke in die Simulation einbezogen. Ein Speicherausbau ist also dort gar nicht brücksichtigt worden.

Ich glaube nicht, dass der in kombikraftwerk.de angesetzte Ausbau an Biogasanlagen mit den dazu nötigen landwirtschaftlichen Anbauflächen so durchsetzbar ist - er ist auch nicht sinnvoll. Außerdem wird Biogasstrom wohl immer deutlich teurer bleiben als PV- oder Windstrom.
Wir wollen doch nicht unnötig die Stromversorgung teurer machen, oder?

ciao,
sh
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: hko am 23. März 2012, 10:22:08
Zitat
Original von superhaase
Wo steht im Abschlussbericht zum Kombikraftwerk, dass der PV-Strom horrende Kosten verursacht?
Nirgends, aber wenn Sie in diesem Forum die Beiträge zu PV wirklich gelesen hätten, bräuchten Sie diese Frage nicht zu stellen :D

Zitat
Original von superhaase
PV-Strom wird laut Unternehmensberater Roland Berger und dem Prognos-Institut zum Preisbrecher, d.h. zum billigsten Strom der Zukunft.
Das habe ich doch schon mal gelesen, allerdings in Verbindung mit KKW:

Zitat
Wolfgang_AW:
\"Die Atomenergie ist so billig, dass sich der Stromzähler nicht mehr lohnt!\" (Lewis Strauss, der erste Vorsitzende der US-Atomkommission, 1954)
Gruß hko
Titel: Akzeptanzumfrage EE 2011
Beitrag von: superhaase am 23. März 2012, 10:45:11
@hko:
Sie nähern sich dem Niveau des Herrn hüpidrüki:
Ihre Sachlichkeit tendiert gegen Null, dagegen steigern Sie Ihre Clownsqualitäten.  :tongue: