Forum des Bundes der Energieverbraucher
Zuhause => Heizen => Thema gestartet von: DieAdmin am 05. August 2010, 19:21:14
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nachzulesen auf welt-online.de:
Gewaltige Abzocke: Die Deutschen zahlen 195 Millionen zu viel für Heizungsableser. Verbraucherschützer fordern ein Einschreiten des Kartellamts..
http://www.welt.de/wirtschaft/article8821334/Heizungsableser-zocken-die-Verbraucher-ab.html
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Also ich kann mich über die Firma Minol nicht beschweren.
Wenn man aber weiß mit wie wenig die Ableser abgespeist werden, dann mag es doch einem nachdenklich stimmen. Ein Bekannter von mir hatte dies jahrelang getätigt, z.B. wenn der Mieter nicht da war, dann ist die erneute Anfahrt und Ablesung ohne Anspruch auf Mehrvergütung der Zeit durchzuführen gewesen. Pro Wohnung bekam man als Heizungsableser weniger als 5 Euro im Schnitt.
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Hallo,
bei uns macht die Fa. TECHEM die Abrechnung.
Sie liest die Wärmemengen- und Wasserzähler 1 x im Jahr ab und wechselt sie alle 6 Jahre nach dem Deutschen Eichgesetz aus. Die Preise sind ziemlich hoch dafür.
Aber wehren können wir uns als Mieter nicht.
Danke für den Link zum Artikel.
Dorothea
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In dem Bericht behauptet der Branchenverband:
„Der Preis für den Abrechnungsservice bildet sich am Markt, denn die Kunden haben freie Wahl zwischen den Anbietern und nutzen diese“,
Das stimmt aber nur insoweit, dass die \"Kunden\" eben die Hauseigentümer bzw. Verwalter sind.
Diese bestimmen, wer dort die Heizkosten erfasst und abrechnet.
Das Interesse dieser \"Kunden\" (möglichst problemlos und einfach) kann aber vom Interesse der Mieter (möglichst preisgünstig) abweichen, denn die Kosten werden komplett auf die Mieter abgewälzt.
Eine Motivation, hier mal kritisch zu vergleichen, gibt es also für die \"Kunden\" nicht wirklich.
Nur sehr wenige Hauseigentümer bzw. Verwalter haben kapiert, dass Ihre Wohnungen attraktiver und \"vermietbarer\" werden, wenn sie solche Nebenkosten möglichst gering halten.
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Warum gibt es kein Vergleichsportal für Heizungsableser?
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Hallo,bei uns macht die Fa. TECHEM die Abrechnung. ... Die Preise sind ziemlich hoch dafür. Aber wehren können wir uns als Mieter nicht. ...
und
In dem Bericht behauptet der Branchenverband:
„Der Preis für den Abrechnungsservice bildet sich am Markt, denn die Kunden haben freie Wahl zwischen den Anbietern und nutzen diese“,
Das stimmt aber nur insoweit, dass die "Kunden" eben die Hauseigentümer bzw. Verwalter sind. Diese bestimmen, wer dort die Heizkosten erfasst und abrechnet.
Das Interesse dieser "Kunden" (möglichst problemlos und einfach) kann aber vom Interesse der Mieter (möglichst preisgünstig) abweichen, denn die Kosten werden komplett auf die Mieter abgewälzt. Eine Motivation, hier mal kritisch zu vergleichen, gibt es also für die "Kunden" nicht wirklich.
Nur sehr wenige Hauseigentümer bzw. Verwalter haben kapiert, dass Ihre Wohnungen attraktiver und "vermietbarer" werden, wenn sie solche Nebenkosten möglichst gering halten.
Mieter können sich schon "wehren", denn Vermieter bzw. Verwalter sind an das Wirtschaftlichkeitsgebot
gem. BGB § 556 Abs. 3 Satz 1 und § 560 Abs. 5 gebunden - siehe bspw. auch hier:
http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/wirtschaftlichkeitsgebot-betriebskosten.html