Forum des Bundes der Energieverbraucher
Energiepolitik => Fossile Energie / Atomkraft => Thema gestartet von: Sukram am 28. September 2009, 20:10:38
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Belastungstest für die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen: Der Moskauer Energieriese Gazprom könnte einem Zeitungsbericht zufolge hohe Strafzahlungen von deutschen Konzernen fordern. Grund ist, dass die Unternehmen weniger Gas kauften als vereinbart.
Moskau - Wenn\'s um Geschäfte geht, kennt der Russe offenbar keine Gnade: So drohen deutschen und anderen europäischen Kunden des russischen Energieriesen Gazprom offenbar hohe Strafzahlungen. Diese könnten fällig werden, weil diese Kunden im laufenden Jahr vertraglich vereinbarte Mindestabnahme-Mengen für Gas unterschritten hätten, schrieb die russische Tageszeitung \"Kommersant\" am Montag unter Berufung auf Verwaltungsratskreise bei Gazprom. In den ersten drei Monaten des Jahres hätten diese Kunden aus westeuropäischen Ländern ihre Abnahmemenge um 29 Prozent auf 46 Milliarden Kubikmeter gemindert.
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Die Zahlungen könnten sich demnach auf 50 bis 70 Prozent des Wertes des vereinbarten Volumens belaufen. ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,651917,00.html
Auf, Energiesparer: Werft die Thermen an ;-)
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@ Sukram
Na, und wo liegt das Problem? Wenn ich mit meinem Geschäftspartner die Mindestabnahme einer Ware vereinbart habe und eine Konventionalstrafe, bei nicht Abnahme der vereinbarten Menge, in den Vertrag einbezogen wurde, so muss ich eben zahlen. Dies gehört zum Geschäftsrisiko. Mir leuchtet nicht ganz ein, warum ein solcher Vorgang die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen besonders belasten sollte.
Eine andere Frage ist, wer mit den dadurch entstehende Kosten für eine solche Konventionalstrafe, letzten Endes, belastet wird: die Aktionäre oder die Verbraucher.
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nicht nur der, der weniger verbraucht - sondern alle, die am/im Netz hängen ;-)
Aaber: Da ja - entgegen der Anstrengungen der tapferen Verbraucherschutzrecken- noch Ölpreisbindung mit 6monatiger Verzögerung herrscht, stehen von DER Seite demnächst erstmal bis zu 25% Preissenkung an...