Forum des Bundes der Energieverbraucher
Energiepolitik => Erneuerbare Energie => Thema gestartet von: hinkel11 am 25. Juli 2009, 16:08:57
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Hallo,
kann mir jemand erklären, warum die Investitionskosten pro installiertem Kilowatt bei kleineren Windkraftanlagen höher sind als bei großen Anlagen?
Oder anders gesagt: Warum sind kleine Anlagen teurer als größere?
Danke.
steht z.B. hier:
http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-571-wirtschaftlichkeit.html
oder auch hier:
http://www.thema-energie.de/energie-erzeugen/erneuerbare-energien/windenergie/grundlagen/wirtschaftlichkeit-von-windenergieanlagen.html
Theoretisch gesehen müssten doch die Investitionskosten pro installiertem Kilowatt bei Anlagen mit hoher Nennleistung wesentlich höher sein als bei Anlagen mit geringerer Nennleistung, da sich die die Nennleistung doch durch die Rotorblätter und Generator bestimmt, oder?
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Weil die Leistung einer Windanlage im Quadrat der Länge der Rotorblätter steigt.Eine größere Windanlage ist teuerer als eine kleine.Eine größerer Anlage hat auch mehr Leistung,während dann aber nicht mehr soviel Material pro kilowatt notwendig ist.
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Ich steh gerade etwas auf dem Schlauch.
Also z.B. eine kleine 600KW-Anlage besitzt kürzere Rotorblätter und eine geringere Nabenhöhe als ein größere Anlage von 1,5MW. So weit so gut.
Nur das mit dem weniger notwendigen Material, also spezifischen Investitionskosten, pro Kilowatt bei der größeren Anlage kapier ich immer noch nicht.
Könntest du das evtl. noch etwas genauer erklären? Wäre echt nett.
Danke.
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Frag doch einfach mal bei einem WKA-Hersteller nach. Die können Dir das ganz genau erklären und auch Preislisten geben.
Einfacher kannst Du es nicht haben.