Forum des Bundes der Energieverbraucher
Energiebezug => Strom (Allgemein) => Thema gestartet von: Wolfgang_AW am 09. Dezember 2008, 17:19:21
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GUS, baltische Staaten und Länder Westeuropas wollen ihre Stromnetze vereinigen (http://de.rian.ru/business/20081209/118770209.html)
bleibt die Frage, wer davon am meisten profitiert?
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang_AW
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Wolfgang_AW
bleibt die Frage, wer davon am meisten profitiert?
Da bleibt keine Frage, wer davon profitiert. Die logische Konsequent ist doch, dass Eon und RWE die größten Nutznießer einer eventuellen Vernetzung sein werden und aus dieser Vernetzung den größtmöglichen Profit ziehen werden.
Und damit erübrigt sich dann folglich auch die eventuelle Frage, wer wann mehr zu zahlen hat.
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@h.terbeck
Könnten Sie das bitte genauer erläutern.
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RR-E-ft
Nutznießer dieser Pläne werden u.a. die RWE sein, die mit großer Anstrengung sich Stromnetze in Osteuropa einzuverleiben versucht und derzeit im Rahmen einer von Großmann angestrebten Neuorganisation des Konzerns die Weichen stellt für einen für Verbraucher und Kontrollbehörden immer undurchsichtiger werdenden Be- und Verrechnungsprozess.
Wie wenig konfliktscheu die RWE sind, erkennt man doch an der \"geplanten\" Beteiligung am nächsten AKW im erdbebengefährdeten Gebiet in Bulgarien.
Und das bulgarische Stromnetz können die RWE vermutlich aus der Portokasse bezahlen; gleiches gilt für das Rumänische.
Und da auch diese Netze eines Tages zur Durchleitung von Energie nach Weteuropa und Deutschland nutzbringend eingesetzt werden können, wird sich daraus auch eine Kostenumlage für uns als Verbraucher ergeben können.
Wir sollten doch nicht allen Ernstes glauben, dass die RWE in Ländern wie Bulgarien ein sich dort rechnendes Engagement eingehen werden.
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Was liest man dazu im energate- Jahresrückblick 2008 (http://www.energate.de/download/Jahresrueckblick_2008.pdf) für den Monat Oktober?