Original von RR-E-ftTarife ohne Grundgebühr finde ich grundsätzlich gut; vorausgesetzt, es wird nicht ein Mindestverbrauch abgerechnet.
Tarif ohne Grundgebühr (http://www.energate.de/news/97951)
Original von nomos
An der Tankstelle gibt es auch keinen unterschiedlichen Literpreis je nach Menge
Original von egnZitatOriginal von nomos An der Tankstelle gibt es auch keinen unterschiedlichen Literpreis je nach MengeNatürlich gibt es sowas, meist für Großverbraucher wie z.B. Firmenkunden. Letztlich ist doch völlig egal welche Aufteilung es gibt, entscheidend ist der Gesamtpreis. Welche Tarifmodell für wen das günstigste ist kann jeder selbst entscheiden. Der Wettbewerb wird es richten.
Original von egn
Betriebswirtschaft scheint nicht ihre Stärke zu sein.
Original von nomos
Nochmal, damit Klarheit besteht, hier geht es um Endverbraucherpreise (Haushaltskunden ...) und nicht um Industrie- oder Gewerbepreise.
Welches Produkte oder welche Dienstleistungen haben denn keine Fixkosten?
Hat denn die Tankstelle keine Fixkosten? Warum bezahlen Sie nicht bei jedem Tankvorgang zunächst einen Grundpreis für diese Fixkosten, bevor die getankten Liter abgerechnet werden?
Bei Übernahme der üblichen Haushaltsgastarife auf die Tankpreise sollte man dann noch die Literpreise anpassen. Der Literpreis gilt nur ab 100 Liter. Je 10 Liter weniger erfolgt ein Preisaufschlag von 5 %.
Das macht dann beim geforderten Drei-Liter-Auto so richtig Sinn.
Wo ist da jetzt die Begründung für die Unterschiede beim Auto oder beim Heizen?
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Es gibt tatsächlich keine Unterschiede.ZitatVerbrauch runter Preis rauf = Ziel verfehlt! Das gilt in beiden Fällen.
Nein, in beiden Fällen wird das Ziel dann nicht verfehlt wenn der Energieverbrauch durch ordnungspolitische Maßnahmen gesenkt wird. Und das ist in beiden Fällen der Fall.ZitatWo sind Eintrittsgebühren für die Deckung der Fixkosten sonst noch üblich?
Telekommunikation, Strom, Wasser, Abwasser, Müll, jede gebührenbehaftete Rabattkarte, ...ZitatEnergieversorger müssen keine Ausnahme bilden. Sie können selbstverständlich wie andere Kaufleute auch mit linearen Preisen rechnen. Lineare Tarife stehen der Betriebswirtschaft nicht im Wege.
Sie benachteiligen aber die Verbraucher die viel Verbrauchen müssen. Diese Subventionieren dann die Fixkosten der Kleinverbraucher.ZitatEs ist eine Frage der Kalkulation und diese würde sich bei linearen Energiepreisen für Haushaltskunden erheblich vereinfachen. Kosten würden gespart und die Transparenz wäre mit Sicherheit eine bessere.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Transparenz ist bei einem Pauschalpreis viel schlechter.ZitatAußerdem geht es nicht nur um Mikro sondern auch um Makro und die Ökologie nicht vergessen. Nochmal, lineare Energiepreise entsprechen und fördern das verfolgte Ziel \"Energiesparen\".
Das ist richtig. Es ist aber eine Ungleichbehandlung der Kunden. Jeder Kunde soll die Kosten tragen die er verursacht.
Die Ökologie kann man problemlos und völlig unabhängig von den Preisschwankungen am Markt und viel wirkungsvoller durch ordnungspolitische Maßnahmen erreichen. Der Hebel der Energiepreise ist viel zu gering und unzuverlässig um das Sparpotential zu erschließen das tatsächlich vorhanden ist und genutzt werden muss.
Warum nicht einfach vorschreiben dass alle Neubauten und bei Renovierungen von Altbauten der Passivhausstandard erfüllt werden muss?
Dies verbunden mit Fördermaßnahmen über Zuschüsse und/oder zinsgünstige Finanzierung ist viel wirkungsvoller als Leute dafür zu bestrafen dass sie gar keine Möglichkeit haben ihren Energieverbrauch wesentlich zu beeinflussen. Man denke nur an die vielen Miethaushalte.
Es hat sich schon imemr gezeigt dass Motivation besser ist als Strafe.
Original von egn Es hat sich schon imemr gezeigt dass Motivation besser ist als Strafe.
Ihren Argumenten kann ich nicht folgen. Meine habe ich ausreichend dargelegt. Ein weiterer Dialog macht keinen Sinn, außerdem war das auch nicht das Grundthema hier, es ging um die AGB.
Original von egn
Nun Sie haben mit diesem Thema angefangen und nicht ich.
Wenn Sie an Argumenten nicht mehr bieten können als die die ich bereits schlüssig widerlegt habe, dann müssen Sie natürlich an diesem Punkt der Diskussion das Handtuch werfen.
Original von egn
Mir erschließt sich jedenfalls nicht warum die Umlegung von Kosten, die in den meisten Fällen weit weniger weniger als 10 % der Verbrauchskosten ausmachen, irgendeinen messbaren Effekt auf die Sparneigung der Nutzer haben soll.
Original von egn
Es ist auch völlig egal wie der Anbieter intern seine Preise kalkuliert. Im Wettbewerb zählt für den Kunden immer der Gesamtpreis. Wenn ein Anbieter mit einem linearen Tarif einen günstigeren Gesamtpreis bietet dann kann er diesen wählen. Wenn nicht dann wählt er einen anderen.