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BEV Energie / Re: BEV reagiert auf Kündigung nicht
« Letzter Beitrag von Erdferkel am Heute um 07:47:16 »
Auch ich habe fristgemäß gekündigt und dem neuen Versorger wurde mitgeteilt, dass die BEV-Energie mich erst im nächsten Jahr aus dem Vertrag herausläßt.

...Warum stoppt die Keiner?

Schade auch dass man als kleiner Verbraucher nichts unternehmen kann. >:(
Manch einer ist durchaus zufrieden mit der BEV, ich werde ggf. wieder dort Kunde werden -wenn der Preis stimmt.
Wenn man sich an die in den AGB vereinbarten Spielregeln hält und z.B. die fristgerechte Kündigung nachweisen kann hat man da auch als kleiner Verbraucher diverse Möglichkeiten sich zu wehren. Ist natürlich komplizierter wenn da noch Makler oder Portale dazwischensitzen, ich regle das lieber selbst.
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BEV Energie / Re: BEV reagiert auf Kündigung nicht
« Letzter Beitrag von Hamburgerin am 25. September 2018, 17:22:52 »
Auch ich habe fristgemäß gekündigt und dem neuen Versorger wurde mitgeteilt, dass die BEV-Energie mich erst im nächsten Jahr aus dem Vertrag herausläßt. ... Vermittelt und als gut angepriesen wurde mir dieses Unternehmen von einem Makler über Telis Finanz. Toll dass die so etwas mitmachen. Hauptsache die Provisionen stimmen - habe da auch gleich gekündigt.
Schade dass man sich nicht einmal auf angeblich gut informierte Makler verlassen kann. Dass die natürlich scharf auf die Provisionen sind ist mir klar. Trotzdem sollte ein Unternehmen wie die BEV-Energie gar nicht erst in Portalen wie z.B. Check24 oder eben über Makler angeboten werden. Warum stoppt die Keiner?
Bisher, über Jahre, haben Anbieterwechsel immer reibungslos geklappt.
Schade auch dass man als kleiner Verbraucher nichts unternehmen kann. >:(
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Hallo TÜV-SV …

vielen Dank für die ausführlichen Infos!

Was die (aktuell beauftragte) Prüfung angeht hab ich mich schlicht vertippt … SEP, also Schallemissionsprüfung hatte ich gemeint.

Das ein Durchfallen bei einer SEP ein (mehr oder weniger) sofortige Aus für die Tank darstellt ist wichtig zu wissen … primär im Hinblick darauf das dann sehr spontaner Handlungsbedarf entsteht was einen neuen oberirdischen Tank angeht.

Leider haben wir - fast 2 Monate nach Auftragserteilung - noch keinen Termin für die Prüfung bekommen … laut Lieferant soll das Schreiben direkt vom TÜV kommen … ist das normal? Problematisch ist halt das es Richtung Winter geht … wenn die Prüfung mitten in der Kälte stattfindet und dann ganz fix ein neuer Tank her muß wird das eher ätzend … ;-/

Frage zum oberirdischen Ersatztank:

1. Macht es Sinn sich nach einem gebrauchten Tank umzusehen?
Aktuell z.b. gäbs in der Nähe einen oberirdischen 2700er Bj. 81 dessen nächste "innere Prüfung" (belegbar) 2024 ansteht … versteh ich so, daß er "TÜV bis 2024" hat und somit spontan verwendbar sein sollte … ist diese Annahme richtig oder steht bei einer Neuaufstellung autom. eh eine komplett neue Prüfung an (wie ich irgendwo gelesen habe) ?

2. Bodenplatte unterm Tank
Offenbar wird meist - wenn keine fester Boden da ist - einfach eine fertige Bodenplatte druntergeklatscht. Am unserem potentiellen Aufstellungsort würde es aber dann Sinn machen gleich eine größere Platte hinzugiessen für einen kombinierten Fahrrad & Gastank Unterstand.
Auf einer Tank-Hersteller Seite habe ich was gelesen von (ausm Kopf) 20cm Stärke mit Armierung, drunter 20cm Kies/Sand … gibts es da konkrete (gesetzl.?) Vorgaben?

Gruß & thx!

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Vertragliches / Re: Wir steigen aus...
« Letzter Beitrag von DeJe63 am 24. September 2018, 13:10:18 »
Die Gasleitung ist angeschlossen, geprueft und die Heizung funktioniert wieder (nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten).
Wahrscheinlich am Mittwoch wird der Tank komplett eingesandet. Zumindest der Winter ist gerettet. :D
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BEV Energie / BEV zahlt Bonus nicht aus, sehr unseriö
« Letzter Beitrag von Gunnar123 am 23. September 2018, 16:32:45 »
Leider wurde mir auch nach über 4 Monaten der schriftlich zugesagte Bonus nicht ausbezahlt (420€). Ich habe mehrfach mit telefonisch danach erkundigt und jedes mal die Ausrede erhalten, dass die Auszahlung bereit liegt und in den kommenden 2 Wochen erstattet wird. Nach schriftlicher Nachfrage habe ich von der Leiterin des Kundenservice die Information erhalten, dass mein Vorgang geprueft wird. Da stellt sich die Frage weshalb der Vorgang geprueft werden soll obwohl in den Kundendaten bereits alles zur Ausbezahlung bereit liegt. Es geht hier um weit ueber 400€. Ich kann diesen Energieversorger gar nicht empfehlen
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Der Flüssiggas-Tank / Aufschwimmen/Drehen eines Flüssiggastanks
« Letzter Beitrag von DeJe63 am 22. September 2018, 17:30:22 »
Ich mache mir vielleicht unberechtigte Sorgen.
Unser neuer Tank liegt in seiner Grube, ist etwa halb eingesandet, etwas mehr. Allerdings ist der Tank voll befüllt (85%).
Wir erwarten am morgen Regen, mäßig so um die 30l/m². Es besteht eher wenig Gefahr das viel zusätzliches Regenwasser in die Grube läuft. Grundwasser ist kein Thema.

Es klingt vielleicht blöd, aber ab wann schwimmt ein voller 2.1t Tank (insgesamt ja knapp 3t) auf bzw. droht sich zu drehen?
Muß ich mir Sorgen machen?

Ich antworte mir mal selbst, bitte korrigieren wenn ich falsch liege...
1l ist 1dm³ (10x10x10cm). Da passen 100 Stück auf den m². Würden also 100l/m² Regen fallen und nix ablaufen hätte man auf den m² 10cm Wasserstand. Bei diesem Wasserstand werden sich die knapp 3t (Tank+Gas) nicht wirklich bewegen. = Sorgen unbegründet. :D
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Der Flüssiggas-Tank / Re: Reglertausch / Rohrleitungsprüfung
« Letzter Beitrag von TÜV-SV am 22. September 2018, 11:28:46 »
Wenn der Regler tatsächlich erst vor weniger als 2 Jahren eingebaut wurde, würde ich mich mal an denjenigen wenden, der das Ding da eingebaut hat. Kann sein, daß der Regler schon von Anfang undicht war. Dann wäre das ein Gewährleistungsfall. Versuchen kann man es ja. Aber nachweisen wird man es wohl jetzt nicht mehr können.

Über die Kosten des Gasverlustes würde ich mir keine Gedanken machen. Da Sie ja offensichtlich in den letzten 2 Jahren keinen Gasgeruch am Tank bemerkt haben, kann es eigentlich nur eine geringe Undichtigkeit gewesen sein. Und bei geringen Undichtigkeiten gehen da nicht mehr als wenige Liter pro Jahr raus. Wegen vielleicht 10 Liter Gasverlust innerhalb von 2 Jahren würde ich mich nicht mit irgendjemandem rumstreiten. Abgesehen davon kann sowieso niemand seriös ausrechnen, wie viel Gas da wirklich durchging, und einschätzen, wie lange die Undichtigkeit wirklich schon bestand.

Mit bestem Gruß
TÜV-SV
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Der Flüssiggas-Tank / Re: Flüssiggastank Entfernung
« Letzter Beitrag von TÜV-SV am 22. September 2018, 11:19:35 »
Ich würde an deiner Stelle die Firma schriftlich dazu auffordern, daß sie ihren Tank innerhalb einer bestimmten Frist aus deinem Garten holen soll. Denn Du hast keinen Vertrag mit denen und sie können ja nicht einfach ihr Eigentum in deinem Garten rumstehen lassen.

Falls die Firma nicht reagiert oder sie sich weigert oder Dir die Kosten aufdrücken will, würde ich damit zum Anwalt gehen. Letztlich könnte es dann darauf hinauslaufen, daß Du den Tank selbst entsorgen läßt und sämtliche Kosten inklusive Verzugszinsen dafür dann mit Hilfe des Anwalts bei der Firma eintreiben läßt, falls die Firma nicht selbst für die Abholung sorgt.

Mit bestem Gruß
Tüv-SV
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Der Flüssiggas-Tank / Re: 10-jährige Prüfung nicht bestanden.. KKS-Anlage
« Letzter Beitrag von TÜV-SV am 22. September 2018, 11:12:21 »
Ich antworte mal selbst...

Laut dem Tanklieferanten sind diese Tanks nicht mehr auf dem Markt. Es gibt noch Eurotank, Stag Flamco oder G.A.M Behälter.

Die früheren Firmen Bagom und Deltagaz firmieren heute beide unter dem Namen G.A.M. Heat. Ich weiß aber nicht, wer da wen gekauft hat oder ob die fusioniert sind oder wie auch immer das nun genau ablief. Die bauen auch immer noch Behälter. Die ursprüngliche Firma Bagom hat ja ein recht unrühmliches Ende aus recht unrühmlichen Gründen gefunden. Und Deltagaz hatte ja einige Jahre dieses Beschichtungsproblem bei erdgedeckten Tanks.
Wie die Qualität der heute von G.A.M. gebauten Behälter ist, weiß ich aber nicht. Das kann heute schon wieder ganz anders aussehen als vor 10 oder 15 Jahren.

Behälter von Eurotank habe ich bisher erst ganz wenige gesehen. Das liegt eventuell auch daran, daß die Firma noch nicht so lange Zeit Flüssiggaslagerbehälter baut bzw. in Deutschland verkauft und daß ich als TÜV-Prüfer die Behälter ja zum ersten Mal sehe, wenn sie schon 10 Jahre lang in Betrieb sind.

Die besten Erfahrungen bei den Prüfungen habe ich bisher mit den Behältern von STAG Flamco gemacht, sowohl bei oberirdischen als auch bei erdgedeckten Behältern. Die sitzen in Genthin in Sachsen-Anhalt. Wenn ich selber einen Flüssiggastank kaufen müßte, würde ich mir persönlich einen von STAG kaufen. Aber bitte nicht als Empfehlung verstehen. Das ist nur meine reine subjektive Prüferfahrung.

Mit bestem Gruß
TÜV-SV
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Der Flüssiggas-Tank / Re: Haus mit Erdtank gekauft … keinen Plan und diverse Fragen …
« Letzter Beitrag von TÜV-SV am 22. September 2018, 10:49:38 »
Hallo TÜV-SV …

Danke für deine detaillierten Ausführungen … soweit ich den Gaslieferanten richtig verstanden hab ists ein Bitumen-beschichteter, und daher meinte er ESP. [...]

Was der Lieferant bezügl. der Optionen nach Durchfallen angeht auflistete deckt sich mit dem was man hier so liest:
  • Kranösen isolieren/gegen Kunststoffschrauben tauschen
  • Domschacht gegen Tank isolieren
  • KKS Anlage

Diese beiden Aussagen des Lieferanten widersprechen sich. Da kann was nicht ganz stimmen.

Einspeisemessungen (ESM bzw. ggf. ESP) werden grundsätzlich nur an epoxidharzbeschichteten Tanks durchgeführt. Mit der ESM wird ermittelt, ob die äussere Korrosionsschutzeschichtung des Behälters in Ordnung oder beschädigt ist. Und dieses Verfahren (ESM) funktioniert grundsätzlich nur bei Tanks, deren äussere Korrosionsschutzschicht eben aus Epoxidharz besteht. Und auch nur an diesen Tanks ergibt es demzufolge Sinn, ggf. die Tragösen des Tanks nachzuisolieren und den Domschacht elektrisch vom Tank zu isolieren.

Wenn Du aber nach Aussage deines Gasversorgers einen bitumenbeschichten Tank besitzt, ist das mit der ESM und der Reparaturauflistung deines Lieferanten Quatsch. Denn an bitumen-beschichten Tanks kann grundsätzlich keine ESM durchgeführt werden. Das Verfahren funktioniert bei Bitumenbeschichtungen grundsätzlich nicht.
An bitumenbeschichten Behältern kann nur eine SEP (Schallemissionsprüfung ... ist eine Druckprüfung) durchgeführt werden. Falls der Bitumenbehälter eine KKS besitzt, kann man auch eine KKS-Prüfung durch den TÜV durchführen lassen, aber das mit der KKS trifft ja bei Dir nicht zu. Natürlich gibt es noch die Möglichkeit, eine klassische Innenbesichtigung durch den TÜV durchführen zu lassen, aber das ist so aufwendig und damit so teuer, daß das kaum noch einer machen läßt bei diesen kleinen Haushaltsbehältern.

Ich gehe mal davon aus, daß dein Telefonat mit dem Gasversorger mit einer Sachbearbeiterin oder Sekretöse stattgefunden hat. Die haben meistens (gibt aber auch Ausnahmen) technisch nicht so im Detail Ahnung von dem, welche Prüfungen und Maßnahmen warum und an welcher Art von Tanks durchgeführt werden müssen.

Aber Du kannst mit ruhigem Gewissen darauf vertrauen, daß der TÜV-Prüfer, der dann zur Prüfung kommt, schon wissen wird, ob das vom Gasversorger beauftragte Prüfverfahren das geeignete für den Tank ist.


KKS-Anlage kommt eh nicht in die Tüte … bliebe die Frage ob die ersten beiden Maßnahmen vorOrt durchgeführt und gleich im Anschluß per erneutem Testlauf beglaubigt werden können … oder ob dafür ein neuer Prüftermin notwendig ist?

Falls Du nun doch einen epoxidharzbeschichteten Tank hast und tatsächlich die ESM durchgeführt wird, dann wird der Prüfer, der da kommt (entweder einer vom TÜV selbst oder einer von der Firma Ronschke), erst mal eine erste Messung durchführen. Wenn er dabei feststellt, daß die Messung noch nicht in Ordnung ist, wird er Stück für Stück die Reparaturarbeiten durchführen (Sand aus dem Domschacht entfernen, Domschacht elektrisch vom Behälter trennen, Tragösen freilegen und nachisolieren, ggf. die Gasentnahmerohrleitung mal für die Dauer der Prüfung abschrauben etc.) und zwischen jedem Schritt nachmessen, ob sich die Messung schon verbessert hat. D.h. die Reparaturarbeiten werden - falls sie nötig und am konkreten Behälter machbar sind - alle gleich im Rahmen der Prüfung mit erledigt.
Wenn alle Reparaturarbeiten durchgeführt sind, wird dann gleich im Anschluß die abschliessende Messung durchgeführt.

Die Reparaturarbeiten sind auch nicht so dramatisch, wie es sich anhört:
- Domschacht gegen Tank isolieren:
                 Der Domschacht ist über Streben (meistens 3 Stück) mit Schrauben am Behälter verschraubt. Diese metallenen Schrauben werden dann einfach nur
                 entfernt und durch elektrisch nicht leitende Kunststoffschrauben ersetzt, damit während der eigentlichen Messung kein Störstrom über die
                 Schrauben abfliessen kann.
- Tragösen nachisolieren:
                 Da werden einfach nur die 1 bis 2 Tragösen des Behälters mit einem Spaten freigegraben und die Beschichtung der Tragösen mit einer
                 Kunststoffkappe und giessbarem Epoxidharz repariert. Das mit dem Freigraben der Ösen funktioniert natürlich nicht, wenn der Behälter überfplastert
                 oder überteert ist. Ist das der Fall, dann läßt man das Freilegen der Tragösen meistens bleiben. Bisher habe ich es jedenfalls nur sehr, sehr selten
                 erlebt, daß ein Hausbewohner dann sein Pflaster aufgerissen hat, nur damit die Ösen repariert werden können ...
- Trennung der Entnahmerohrleitung:
                 Da wird einfach der Behälter mal für die Dauer der Prüfung zugedreht und die Gasleitung abgeschraubt. Das macht man auch deswegen, damit
                 während der eigentlichen Messung keine Störströme über die Leitung abfliessen. Das Abschrauben geht meistens ganz problemlos. Für diese Zeit
                 sollte dann die Heizung mal komplett ausgeschaltet sein. Nach der Prüfung wird dann die Leitung gleich wieder angeschraubt und die Heizung kann
                 ganz normal wieder eingeschaltet werden.


Und noch ne Frage: was passiert wenn der Tank "final" durchgefallen ist … wird er dann zwangsweise stillgelegt, gibts irgendwelche Gnadenfristen, … ?

Das kommt drauf an, was Du mit durchgefallen meinst. Wenn der Tank bei der ESM durchfällt, kriegt er entweder eine KKS (Prüffrist kann dann wieder auf 10 Jahre verlängert werden) ODER er bekommt keine KKS und dafür wird die Prüffrist auf 5 Jahre verkürzt (in sehr seltenen Fällen sogar auf 2 Jahre). Aber er kann normalerweise in Betrieb bleiben. Spätestens bei der nächsten Prüfung wird dann aber auf jeden Fall eine SEP, also Druckprüfung, durchgeführt.

Fällt ein Behälter bei der SEP durch, dann fliegt der Behälter definitiv raus.
Wenn das Ergebnis der SEP sehr gravierend negativ ausfällt oder der Behälter bei der Druckprüfung plötzlich stark undicht wird, kann der TÜV sofort den Tankwagen anfordern und den Behälter sofort leer pumpen lassen. Der TÜV wartet dann auch wirklich vor Ort auf den Tankwagen und versichert sich, daß der Behälter auch wirklich leergepumpt wird. Das ist aber wirklich sehr selten. Das habe ich selbst bisher erst einige Male machen müssen.

Wenn der Behälter einfach "nur normal" durch die SEP durchfällt, dann kann der Prüfer zum Beispiel die Prüffrist des Behälters generell auf 6 Monate verkürzen mit der Empfehlung, den Behälter auszutauschen, d.h. es müßte dann alle 6 Monate eine komplette TÜV-Prüfung mit Druckprüfung durchgeführt werden. Das macht der TÜV so, um den Weiterbetrieb des Tanks für den Kunden so teuer zu machen, daß er den Tank ganz freiwillig ausser Betrieb nimmt. Denn kein Mensch bezahlt alle 6 Monate eine komplette TÜV-Prüfung. D.h. wenn der Tank bei der SEP durchfällt, darf der Behälter auf jeden Fall nicht mehr befüllt werden und spätestens nach 6 Monaten ist dann Schluß, denn spätestens dann stünde ja wieder die nächste TÜV-Prüfung an, die der Kunde dann bezahlen müßte, obwohl er den Behälter ja eh nicht mehr befüllen darf.
Wenn es richtig hart auf hart kommt und der Eigentümer sich weigert, den Behälter ausser Betrieb zu nehmen, kann der TÜV auch die zuständige Aufsichtsbehörde informieren. Und wenn die Aufsichtsbehörde ins Boot kommt, wird das für den Eigentümer dann richtig, richtig unangenehm. Das kann dann für den Eigentümer eine Zwangsstillegung durch die Behörde und ein saftiges Bußgeld (4-stellig ...) bedeuten. Dann könnte es sein, daß eines Tages mal die Polizei zusammen mit einem Vertreter der Behörde an der Haustür klingelt. So einen Fall hatte ich bisher bei diesen Haushaltsbehältern noch nie. Ich weiß auch nicht, ob es irgendwo wirklich schon mal so weit gekommen ist. Aber ich kenne Fälle von Betrieben, die vorgeschriebene Prüfungen zu spät oder gar nicht haben durchführen lassen und deren Geschäftsführer dann deswegen ein Strafverfahren und Strafgelder bis 100.000 Euro aufgebrummt bekommen haben.


Ansonsten erkundige ich mich schon vorab über meinen Plan B: Oberirdischen 2700er Tank aufstellen … geht in 4-5m Abstand zum Heizungskeller, Erdtank wird dann nicht für viel Geld und Bohei rausgebudelt, verfüllt, Entsorgungskosten, … sondern bleibt wo er ist und wird als Regenwasserzisterne genutzt … geringster Aufwand mit nettem Nebeneffekt.

Ja, so machen das die meisten, deren erdgedeckter Tank mal endgültig durchgefallen ist und ausser Betrieb genommen werden muß.

Mit bestem Gruß
TÜV-SV
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