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Hallo

habe vor zwei Wochen einen Anruf von unserem Wasserwerk bekommen. Ich sollte bitte mal unseren Wasserverbrauch auf unserem Zähler ablesen, habe das dann auch getan und der nette Mann am Telefon hat gemeint das der Verbrauch viel zu hoch sei und er hat mir einen Techniker rausgeschickt. Der hat sich die Wasseruhr angesehen und gemeint das wie die letzten 6 Wochen 46 kubik verbraucht hätten, was auch durchaus stimmen kann da wir 6 Leute im Haus sind. Ermeinte er kommt am 09.02.2018 wieder und schaut sich den Zählerstand wieder an und dann sehen wir weiter. er war am 09.01.18 das erste mal hier. wir haben seit dem 11 kubik verbraucht.
habe auf meiner Abrechnung 2015 323 Kubik verbraucht. Am 30.12 15 wurde die Wasseruhr ausgetaucht. Ende 2016 war der Ableser da, aber das Wasserwerk hat die Daten nie bekommen und den Wasserverbrauch auf 300 kubik geschätzt. 2017 sollen wir jetzt 1800 kubik verbracht haben. Wir hatten weder einen Wasserrohrbruch noch bewässern wir unseren Garten. Soll über 3000 Euro nach bezahlen. Weiß jetzt nicht was ich machen soll......
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Guten Tag,

ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bevor ich ggf. einen Rechtsanwalt einschalte, kann ich hier möglicherweise noch Hilfe finden.

Folgende Situation liegt vor:

Zum 1.2.2015 beliefert uns eprimo. Mein vorheriger Anbieter war die SWK Krefeld. Wir begannen mit einem Zählerstand von 15.709 (geschätzt von der SWK). Dies wurde mit der SWK auch so abgerechnet. Der Vertrag lief auf meinen Ex-Mann. Nach unserer Trennung baten wir um entsprechende Umschreibung auf mich. Ich bzw. wir mussten jedoch den Vertrag kündigen und seit dem 01.04.2016 läuft der Vertrag auf mich. Ich erhielt auch eine entsprechende Kündigungsbestätigung.

Nun wurde mir im Dezember mitgeteilt, dass mein Netzbetreiber seit neuestem die Netzgesellschaft Niederrhein eprimo mitteilte, dass der Anfangszählerstand 2015 nicht 15.709 betrug, sondern 13.658.

Ich legte sofort Widerspruch ein sowohl bei NGN als auch eprimo. Ich bat um einen telefonischen Kontakt mit eprimo, um die Angelegenheit ggf. so klären zu können und teilte auch mit, dass ich nicht möchte, dass sie die geforderte Nachberechnung in Höhe von 516,08 € bei mir abbuchen. Sie boten mir bei ihrem auch Ratenzahlung an. Meinem Schreiben (per Mail) legte ich bei beiden die Endabrechnung von der SWK bei.

Seit dem Versuche ich immer wieder telefonisch mit eprimo zu sprechen. Ich arbeite immer sehr lange und fragte auch nach, weil ich dies schon einmal hatte, dass wir ein Telco vereinbaren. Ich komme nicht durch. Daraufhin schrieb ich den Kundenservice nochmals an und legte nochmals die Endabrechnung bei.

Nun wurde von meinem Konto die 516 € abgebucht.

Ich weiß hier einfach nicht weiter. Wie kann es sein, dass die NGN so etwas behauptet?

Viele Grüße

Woblitz
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Weiteres / Re: Jahresverbrauch Flüssiggas ?
« Letzter Beitrag von latestone am 20. Januar 2018, 16:23:09 »
Update Daten 2017
Wohnfläche:
EFH, ca. 130qm, kein Keller, FBH nur im Bad
Verbrauch für Heizung und Warmwasser

weitere Heizung:
Schwedenofen im Wohnraum (weils schön ist und noch dazu warm macht)
Heizung saniert 10/2012 (Gastherme -> Gasbrennwerttherme)

Verbrauch 2007: 8317 KwH entspricht 305 m³ bzw. 1173 Liter ;   753 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 127,80 Euro)
Verbrauch 2008: 7733 KwH entspricht 284 m³ bzw. 1092 Liter ;   775 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 127,80 Euro)
Verbrauch 2009: 7625 KwH entspricht 280 m³ bzw. 1077 Liter ;   761 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2010: 9873 KwH entspricht 364 m³ bzw. 1400 Liter ;   941 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2011: 9383 KwH entspricht 346 m³ bzw. 1332 Liter ;   992 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2012: 9461 KwH entspricht 349 m³ bzw. 1344 Liter ; 1044 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2013: 8857 KwH entspricht 330 m³ bzw. 1271 Liter ; 1026 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2014: 7441 KwH entspricht 278 m³ bzw. 1071 Liter ;   885 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2015: 8424 KwH entspricht 314 m³ bzw. 1209 Liter ;   974 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 142,80 Euro)
Verbrauch 2016: 8684 KwH entspricht 324 m³ bzw. 1248 Liter ;   909 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 214,20 Euro)
Verbrauch 2017: 8480 KwH entspricht 316 m³ bzw. 1131 Liter ;   839 Euro (incl. MWST, incl. Grundpreis 214,20 Euro)

Als Info hier mal der Kostenvergleich in Ct./Liter incl. MWST (mit / ohne Grundpreis):
2007: 64,2 / 53,3
2008: 70,9 / 59,3
2009: 70,7 / 57,4
2010: 67,2 / 57,0
2011: 74,5 / 63,8
2012: 77,7 / 67,1
2013: 80,7 / 69,5
2014: 82,6 / 69,3
2015: 80,6 / 68,8
2016: 72,8 / 55,7
2017: 74,2 / 55,2
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@ bolli

Danke!  8)
So langsam werde ich wohl blind?

Gruß
huma
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@huma
Dieser Satz findet sich in den aktuellen AGB von Immergruen, die Sie hier https://www.immergruen-energie.de/rechtliches/agb/ einsehen können. (Ziffer 1 Abs. 3 Satz 2).
Bekanntermaßen werden diese aber laufend geändert und ein "Standdatum" tragen sie nicht, weshalb ein konkreter Verweis immer problematisch ist. Daher ist es so wichtig, alle maßgeblichen AGN zum jeweiligen Vertragsabschlusszeitpunkt auf dem eigenen Rechner zu sichern.

Dann schauen Sie doch mal die Formulare „Lieferauftrag“ der Versorger an und hier unter „Lieferbeginn“ den Passus „zum nächstmöglichen Termin“. Natürlich steckt ein Sinn dahinter!
Ok, da lag ein Denkfehler bzw. Verständnisproblem meinerseits vor.  8)
Ich dachte eher an die Lieferung eines Lasters Kies oder oder ähnlicher Dinge, die ich kaufe.

Für mich sind die Energielieferverträge aufgrund ihrer Eigenart (Dauerschuldverhältnis) und ihres "Liefergutes" immer noch eine besondere Art "Lieferverträge", weshalb ich die Zuordnung dieser Gerichtsverfahren zum einfachen Kaufrecht auch nicht so ganz nachvollziehen kann. Aber der BGH in seiner großen Weisheit wird schon seine Gründe haben.  8)
6
@ bolli

Woher haben Sie diesen Satz:
("Der Vertrag kommt durch die Annahmeerklärung des Energieversorgers in Form der Vertragsbestätigung zustande, der dem Kunden mit der Vertragsbestätigung auch den verbindlichen Liefertermin mitteilt.") ?

In den derzeitigen AGB finde ich zum Thema Vertragsbeginn gar keine Aussage mehr (?).

Gruß
huma
7
@ bolli,

Zitat von: Ihnen
Aber warum sie bei LIEFERAUFTRÄGEN verwendet werden soll, ist mir nicht ganz klar.

Dann schauen Sie doch mal die Formulare „Lieferauftrag“ der Versorger an und hier unter „Lieferbeginn“ den Passus „zum nächstmöglichen Termin“. Natürlich steckt ein Sinn dahinter!

Zitat von: Ihnen
Wo soll hier der Erklärungsirrtum liegen. Er hat ja keine irrtümlich falsche Angabe gemacht sondern einfach rechtlich die Situation falsch eingeschätzt. Vielleicht wäre es ein Inhaltsirrtum (§ 119 Abs. 1 BGB), aber selbst da habe ich meine Zweifel, ob das vor Gericht durchginge.

Hier geht es um individuell unterschiedliche Auslegungen von uns. Aus meiner Sicht hätte @ huma die Kündigungserklärung – wenn ihm die Mehrdeutigkeit sofort nach Absendung ins Auge gefallen wäre – über diesen Weg schnellstens richtigstellen/anfechten können. Das ist aus Rechtsgründen verspätet/jetzt nicht mehr möglich und deshalb für das Gerichtsverfahren irrelevant.
In diesem Fall ist aber davon auszugehen, dass die Kündigungsformulierung für den Versorger vor Gericht durchaus nützlich sein könnte.
Aber ungeachtet dessen hätte dieser Versorger bekanntlich allerdings ohnehin die Vertragsbeendigung vor-verlegt.

Zitat von: Ihnen
Da würde ich mangelnde Transparenz bzw. Irreführung der Verbraucher für eher zielführend halten.

Diese Ansicht teile ich. @ huma kennt meine Ansatzpunkte.  :) 
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Beide Bedingungen sind in diesem Fall aber nicht gegeben und übrigens eher bei Lieferaufträgen und als bei ordentlichen Kündigungen üblich. Wer die Kündigungsfrist versäumt, hat sich das 2. Vertragsjahr „eingehandelt“!
Es war ja auch nur als BEISPIEL dafür gedacht, dass es diese Formulierung im realen Leben durchaus gibt und sie nicht AUTOMATISCH behindernd wirken muss. Das sie nicht gerade optimal gesetzt ist, hat @huma ja schon zugegeben.
Aber warum sie bei LIEFERAUFTRÄGEN verwendet werden soll, ist mir nicht ganz klar.
ABER die Verwendung kann natürlich dann hilfreich sein, wenn ich mir nicht im klaren darüber bin, WANN den ordentlicher Kündigungstermin ist. So habe ich das auch bei @huma verstanden, da er damit vermutlich sicherstellen wollte, schnellstmöglich aus dem Vertrag rauszukommen, wenn denn seine Kündigung tatsächlich verspätet gewesen sein sollte (da das maßgebliche Datum möglicherweise je nach Sichtweise eben nicht das Lieferdatum sondern das Abschlussdatum ist).

Diese fragwürdige Kündigung hätte bei rechtzeitiger Erkenntnis noch über den „Erklärungsirrtum“ (§ 119 (1) BGB) richtiggestellt werden können. Dafür ist es jetzt aber zu spät.
Das glaube ich kaum. Wo soll hier der Erklärungsirrtum liegen. Er hat ja keine irrtümlich falsche Angabe gemacht sondern einfach rechtlich die Situation falsch eingeschätzt. Vielleicht wäre es ein Inhaltsirrtum (§ 119 Abs. 1 BGB), aber selbst da habe ich meine Zweifel, ob das vor Gericht durchginge.
Da würde ich mangelnde Transparenz bzw. Irreführung der Verbraucher für eher zielführend halten.
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@ bolli, @ huma

Zitat von: @ bolli unter Antwort # 8
Die Formulierung "hilfsweise zum nächstmöglichen Termin" sehe ich dabei noch nicht mal so ganz kritisch wie die beiden anderen Kollegen, da dieses eine durchaus übliche Formulierung ist, falls der genannte Hauptkündigungstermin nicht mehr fristgerecht erreicht werden kann oder bei außerordentlichen Kündigungen diese sich als nicht zulässig rausstellt.

Beide Bedingungen sind in diesem Fall aber nicht gegeben und übrigens eher bei Lieferaufträgen und als bei ordentlichen Kündigungen üblich. Wer die Kündigungsfrist versäumt, hat sich das 2. Vertragsjahr „eingehandelt“!
Diese fragwürdige Kündigung hätte bei rechtzeitiger Erkenntnis noch über den „Erklärungsirrtum“ (§ 119 (1) BGB) richtiggestellt werden können. Dafür ist es jetzt aber zu spät.

Zitat
Aufgrund der vorliegenden Konstellation müssen Sie nun erst einmal entscheiden, ob Sie an der Argumentation eines nicht zustande gekommenen Vertrages festhalte wollen, denn WENN das der Fall ist, müssten Sie meiner Meinung nach dieses als erstes Angreifen.

Natürlich ist hier ein Vertrag zustande gekommen. Angreifbar ist diese Angelegenheit nach meiner Mei-nung in anderer Hinsicht. Dazu mache ich aber an dieser Stelle keine näheren Angaben. Die besagten du-biosen Versorger lesen hier erfahrungsgemäß mit und könnten sich auf solche Empfehlungen einstellen. Man sollte sich hier im Forum mit allzu offenherzigen Angaben nicht identifizierbar machen. Das musste eine Userin in anderer Sache erst kürzlich zu ihrem Nachteil feststellen. Hilfreich wäre es – wie schon er-wähnt – wenn sich dieses Streifalls ein Fachanwalt für Energierecht annähme.

@ huma, ich schicke Ihnen per PM aus meinem Fundus ein Musterschreiben im Textbausteinformat, aus dem Sie Ihr weiteres Vorgehen ableiten könnten. Es kann auch Basis für Ihr Gespräch mit Ihrem RA sein. Alles Gute und viel Erfolg. Überprüfen Sie abschließend, ob es nicht besser wäre, einige Ihrer Angaben aus diesem Thread zu löschen.

MfG
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Strom (Allgemein) / Re: Turnusmäßiger Stromzählerwechsel
« Letzter Beitrag von bolli am 18. Januar 2018, 09:09:03 »
Grundsätzlich hat der Netzbetreiber gemäß § 21 NAV (Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung - "Netzanschlussverordnung") ein Betretungsrecht zum Aufstellungsort des Zählers, auch zum Ablesen.

Sie fallen mit Ihrem Verbrauch zwar nicht unter den gesetzlichen Zwang für "Smart Meter", jedoch DARF der Netzbetreiber trotzdem solche Geräte einbauen, wenn  ER es möchte. Eine Möglichkeit der Verweigerung dagegen haben Sie nicht. Sie können höchsten versuchen, einen anderen Messstellenbetreiber für Ihren Anschluss zu finden, der andere Ablesegeräte verwendet.

Allerdings ist meine Vermutung, dass Sie derzeit auch noch gar kein Smart Meter eingebaut bekommen, sondern zunächst einmal einen digitalen Stromzähler. Das ist ein "ganz normaler Austauschvorgang". Die Netzbetreiber/Messstellenbetreiber sind verpflichtet, bis 2032 ihre Messstellen auf solche digitalen Messgeräte umzustellen. Da dieses ein größerer Aufwand ist, werden diese Austausche ab jetzt quasi mit dem Standardwechsel eines abgelaufenen Zählers gemacht. Näheres dazu finden Sie auch hier: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/die-neuen-stromzaehler-kommen-13275

Ich würde vor einer Konfrontation mit dem Netzbetreiber zunächst versuchen, eine gütliche Einigung hin zu bekommen. Anrufen und erklären, warum man JETZT nicht kann, aber Termin in 3 Monaten anbietet. Normalerweise sollte der Netzbetreiber da drauf eingehen. Tut er das nicht, kann man immer noch die Eskalation überlegen. Drum herum kommen tut man nicht. Und das der Netzbetreiber sich bisher damit einverstanden erklärt hat, dass NUR Sie selbst die Verbräuche angeben, ist ein Entgegenkommen seinerseits. Er könnte auch auf einem Zutritt bestehen. Denn neben dem reinen Ablesen dient das Ganze von Gesetzes wegen auch der "Begutachtung des ordnungsgemäßen Zustandes der Anlage", für den dieser zuständig ist. Ob dieses von den Ablesern (oft Hausfrauen oder Studenten) immer tatsächlich überhaupt auch gemacht werden kann, ist eine zweite Frage, ändert aber nichts am grundsätzlichen Zutrittsrecht.
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