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Heizen / Re: Neue Heizung
« Letzter Beitrag von Erdferkel am 20. April 2019, 14:51:29 »
Hallo @David_G,
ich habe eigentlich nix gegen Pelletheizungen, aber ich glaube du hast da ein paar Logikfehler in deiner Betrachtung:
zu1: Leider gilt hier meistens „Geiz ist Geil“, und deswegen kommen viele Pellets eben nicht aus heimischem und nachhaltig bewirtschaftetem Wald sondern werden aus Russland oder der Ukraine hierhergekarrt, also alles andere als CO2 neutral, das Transportrisiko ist aber tatsächlich zu vernachlässigen.
zu5: Ich habe eine Gastherme mit Solarunterstützung, die Therme hat etwa die Maße 60x80x30 cm, der Solarspeicher ist halt ein Klotz, 960l... für deine Pellets musst du einen Lagerraum vorhalten, wieviel Fläche des Kellers gehen dafür drauf? Bei Neubau-Erstellungspreisen von ca. 5000€ / qm kann man da lange heizen, wir haben jetzt nach 11 Jahren insgesamt für knapp 4500€ Gas verbraucht. Auch das muss man mitkalkulieren, gilt natürlich auch für Öltank und Flüssiggasanlagen.
Frohe Ostern!
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Danke @EviSell, interessanter Blogartikel, ich kann dieses Chaos aus eigener Erfahrung genau so bestätigen, habe mich mit dem Vordruck für die Musterfeststellungsklage gegen die VW AG vor dem OLG Braunschweig eingetragen und bekam eine Bestätigung über die Eintragung in das Register gegen die Mercedes Benz Bank, nach Aufforderung zur Korrektur wurde der Vorfall als „Büroversehen“ bezeichnet und ich bekam die Bestätigung für die Eintragung in das Register gegen VW. Das scheint wohl kein Versehen gewesen zu sein bei so vielen Betroffenen, ist das ein Versuch die Musterfeststellungsklagen zu sabotieren? Ich traue denen mittlerweile alles zu, wem gehört denn die VW AG?  ::)
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Über mögliche Fallstricke, über die man beim Eintragen ins Klageregister stolpern kann, berichtet dieser Artikel:

Chaos bei der Anmeldung von Forderungen zum Klageregister?
https://www.zpoblog.de/anmeldung-forderungen-klageregister-musterfeststellungsklage-probleme-johannes-deiss/

Hätte man eigentlich auch vorher schon bei der Ausgestaltung wissen können, wie es praktisch läuft, aus den Erfahrungen beispielsweise mit den Formalienwust für die Schlichtungsstelle Energie.
Warum sollte dies gerade bei Gerichtsverfahren einfacher werden? ::)
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Vergleichsportale / Vergleichsoligopol: Vergleichsportale in der Kritik
« Letzter Beitrag von DieAdmin am 20. April 2019, 10:31:46 »
Der Artikel aus der aktuellen ED (01/19) ist nun auch online lesbar.

https://www.energieverbraucher.de/de/site__2803/?contId=18127&contShow=18127#con-18127
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Heizen / Re: Neue Heizung
« Letzter Beitrag von David_G am 19. April 2019, 16:52:07 »
Auch wenn das Thema schon älter ist, bin gerade darauf gestoßen und dachte ich geb mal meinen Sermon dazu.
Selber bin ich Fan von Pelletheizungen.  :) Dafür gibt es verschiedene Gründe.

  • Heizen mit Pellets ist CO2-neutral: Der Vorteil von Pelletheizung liegt nun aber darin, dass das verbrannte Holz genauso viel Kohlendioxid bei der Verbrennung abgibt, wie es als Baum aufgenommen hat. Man nennt dies CO2-neutral. Bei Kohle, Gas oder Öl schlummert das ganze Kohlendioxid jedoch jeit Jahrtausenden gebunden im Erdboden und würde normalerweise nicht in die Atmosphäre der Erde entweichen können. Wird die z.B. Kohle dann aber verbrannt gelangt dieses gebundene Kohlendioxid in unsere Luft. Im Zusammenhang mit der Gewinnung, Aufbereitung und dem Transport wird natürlich auch noch CO2 freigesetzt (durch die Maschinen & Fahrzeuge, die auch Energie benötigen). Aber auch hier liegen Pelletsheizungen bei 1/3 bis 1/5 der CO2-Emission von Öl oder Gas.
  • Kaum Transportrisiko:
    Denk man an die großen Öltanker-Katastrophen und stellt sich vor die gleiche Menge Holz-Pellets wäre in das Meer gelangt, ist wohl jedem direkt verständlich, dass Holz keine Gefahr für Wasser und die Tier- und Pflanzenwelt darstellt, selbst wenn es zu Transportunfällen käme.
  • Regionale Arbeitsplätze:
    Heimisches Holz schafft logischerweise Arbeitsplätze vor Ort - im Gegensatz zu weiteren Ölbohrungen im Iran oder Alaska. Ist doch gut für unsere (Forst- und Aufforst)-Wirtschaft.
  • Sicherheit bei der Versorgung:
    Zur Zeit werden in Deutschland ca. 60% des jährlichen Zuwachses an Holz genutzt. Alleine in unserem Land sind also noch große Reserven für diesen nachwachsenden Brennstoff vorhanden.
  • Preisvorteile von Pelletheizungen: Ok hier kann man geteilter Meinung sein. Aber ... Die Preise von Öl und Gas werden weiter steigen, da die Ressorcen der Erde knapper werden. Holz ist jedoch nicht von dieser Preisentwicklung abhängig.
In aller Ausführlichkeit sind Infos und ein kostenloses eBook auf https://www.solaranlagen-portal.de/pellets-uebersicht/pelletsheizung.html zu finden.
Vielleicht hilft das jemandem.
Auf jeden Fall viel Erfolg für alle Heizungs-Planungen!

LG David

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Vertragliches / Re: Gasabsaugen durch Fremdfirma
« Letzter Beitrag von DeJe63 am 17. April 2019, 21:30:07 »
Eine Fremdfirma wird dir das Gas wahrscheinlich nur absaugen wenn es in einen neuen Tank (von Euch) wieder rein soll...

Wenn das Gas allerdings Euch gehört (also bezahlt ist), kann die Gasfirma nicht einfach euer Eigentum kostenlos einkassieren. Die Rückvergütung ist zwar lächerlich, aber ganz ohne ist rechtlich bestimmt nicht sauber. Bei ca. 2000 l sind das mal locker ein paar Hundert Euro.
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Hallo Sven,

also so wie du das Aufzählst klingt das bestechend logisch. Aber dabei ist mir aufgefallen, dass es ja nicht nur möglich ist als Einzelperson etwas für die Umwelt zu tun, sondern auch in Gruppen. Was ist mit der Idee einen Verein oder ähnliches zu gründen, in dem man dann zusammen mit einer begrenzten Anzahl an Leuten Projekte umsetzt. Das hat in meinen Augen den Vorteil, dass man noch relativ gezielt handeln kann, aber deutlich mehr Kapital für die Umsetzung zur Verfügung hat.

Gruß

Viktor
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Erneuerbare Energie / Re: "Volle Teller wichtiger als volle Tanks"
« Letzter Beitrag von SvenK am 16. April 2019, 11:01:52 »
Auch die WHO hat ihren unrühmlichen Anteil an der Vernichtung der Landwirtschaft in Afrika etc.

Vielleicht bin ich da falsch informiert, aber inwiefern hat die WHO damit zu tun? Meinst du vielleicht die WTO oder den IWF?

LG

Sven
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Bauen & Renovieren / Re: Energie Selbstversorgung
« Letzter Beitrag von SvenK am 16. April 2019, 10:54:45 »
Hallo Wilfried,

es kann natürlich sein, dass jemand einfach nach Nachteilen an Solarzellen sucht, aber genau deswegen, will ich ja wissen was da dran ist. Das ist der Artikel den ich dazu gefunden habe.
https://www.welt.de/wirtschaft/article176294243/Studie-Umweltrisiken-durch-Schadstoffe-in-Solarmodulen.html

LG
Sven
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Hallo zusammen,

ich finde das ist eine spannende Frage, vor allem in Hinblick auf die bisherigen Entwicklungen. Im Allgemeinen würde ich direkt sagen, dass man eine so große und wichtige Entwicklung staatlich durchführen sollte, doch angesichts des Artikels… wer weiß ob das die richtige Idee ist. :(

Wenn man das Ganze dagegen im privaten durchführen möchte, sehe ich zwei Ansätze. Zum einen kann man versuchen als Einzelperson, zumindest den eigenen Energiebedarf zu decken und somit wenigstens etwas für die Energiewende zu tun. Da gibt es auch spannende Konzepte  z.B. Solarmodule für den Balkon https://utopia.de/greenpeace-energy-erreicht-durchbruch-fuer-balkon-solarkraftwerke-47405/  Der Vorteil ist, dass man ohne Absprache mit anderen machen kann, was man möchte und ein Schritt ist immer besser als kein Schritt. Doch denke ich, dass eine so betriebene Energiewende noch sehr lange dauern kann…

Die zweite Option und für mich bisher am erstrebenswertesten, ist die gemeinsame Investition in die Energiewende. Also anstatt, dass jede/r für sich alleine etwas macht, werfen wir alle Geld in einen Topf und stellen etwas Gescheites auf die Beine. So etwas wie das hier https://www.greencity-finance.de stelle ich mir vor. Auch wenn jede/r natürlich für sich selbst entscheiden muss, ob Wind,- Wasser,- oder Solarenergie das Richtige für ihn/sie ist, scheint mir das Konzept einer gemeinsamen Investitionsplattform das Beste zu sein. Aber dabei muss ich auch Bolli recht geben, dass das ganze richtig kontrolliert werden muss, um nicht aus dem Ruder zu laufen.

LG

Sven
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