Autor Thema: Verlag übernehmen?  (Gelesen 422 mal)

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Offline satori

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Verlag übernehmen?
« am: 28. Oktober 2020, 15:07:57 »
Hallo!

Ich würde gerne mal eure Meinung zu folgenden Thema hören.

Ich arbeite als Verlagsredakteurin bei einer großen Zeitschrift.
Von Jahr zu Jahr verlagern wir immer mehr unserer Aktivitäten von Offline- ins Internet und stellen die Zusammenarbeit mit vielen Verlagen ein.

Ich habe nun die Möglichkeit, einen dieser kleinen Verlage zu kaufen und so ein funktionierendes Geschäft und einige unserer Kunden zu bekommen.
Aber ich bezweifle, dass wir auch in Zukunft noch Kunden finden werden.

Es wäre interessant zu wissen, was ihr darüber denken?

Viele Grüße

Offline Manu27

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Re: Verlag übernehmen?
« Antwort #1 am: 30. Oktober 2020, 08:36:07 »
Hallo!
Jetzt ist keine gute Zeit, dein eigenes Unternehmen zu gründen. Selbst mit alten Kunden ist es vielleicht nicht sehr profitabel. Gewöhnlich lesen die Leute die Druckpresse, um sich "unter normalen Bedingungen" zu fühlen und den bevorstehenden Lockdown zu vergessen. Anscheinend wollen die Behörden sie bereits im ganzen Land einführen. Und die Situation ist schlimmer als im Frühjahr. Aber ich werde nicht über das Schlechte sprechen.

Jetzt kann es billiger werden, Räumlichkeiten zu mieten. Es ist keine schlechte Gelegenheit, um Geld zu sparen. Zuerst ist es möglich, die Kosten für Tinte durch spezielle Programme zu reduzieren. Ich spreche von dieser Seite. Wenn man große Mengen Zeitungen druckt, kann man mit diesem Programm sehr gut Tinte sparen. Zweitens ist es notwendig zu verstehen, wer diese Zeitung lesen wird. Der Inhalt sollte dem Geschmack des Publikums entsprechen.

Offline AlinaSonnenherz

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Re: Verlag übernehmen?
« Antwort #2 am: 29. November 2020, 21:24:28 »
Du schreibst, du bist eine Redakteurin. Wie sehen denn die Umsätze der Verlage aus? Sind die Umsätze für Printmedien nicht seit längerer Zeit schon rückläufig? Heutzutage passiert so vieles Online. Online-Ratgeber, Social Media, eBooks, Hörbücher für unsere mobilen Geräte.

Als Verlag sollte man sicherlich ein Online-Standbein haben. Es wird sicher immer noch einige Kunden für Printmedien geben, aber ich denke, die Tendenz geht unaufhaltsam zu Online-Medien. Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist.

 

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