Energiebezug > Vertragliches

Kündigung des Flüssiggaslieferanten, obwohl Grundversorger

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Watzl:
Wenn der Tank Geräusche macht und kurz vor der Explosion steht, dann verständigen sie doch die Polizei, die Feuerwehr usw.

Sie müssen doch nicht darauf warten, bis sie auf einer explodierenden Gaswolke gen Himmel segeln.

H. Watzl

Watzl:
Wie ging die Geschichte nun weiter?

Watzl:
Gibt es eine neue Entwiclung ?

H. Watzl

GreenWeezel:
Hallo Zusammen,

die Angelegenheit ist leider immer noch nicht vom Tisch. Es ist auch wieder viel passiert. Aber leider nichts was die Sache beendet hätte.

Da die Anlage eine Sammelgasanlage mit 8 (!) angeschlossenen Einfamilienhäusern ist, müssen die die Anlage weiter betreiben. Die Einigung aller 8 Nachbarn ist utopisch, außerdem haben alle 8 unterschiedliche vertragliche Kündigungsfristen (von 2 Wochen bis 10 Jahre) in Ihren Verträgen stehen. Damit habe die abgesichert, dass nicht mal plötzlich alle Nachbarn einig sind und Kündigen. Ob die Kündigungsfristen rechtens sind, ist ne andere Geschichte.

Die sind also sehr an einer Weiterführung der Anlage interessiert. Das Recht haben Sie ja auch, sollen Sie ja auch haben. Aber Sie sollen auch Ihren Pflichten Nachkommen und die Anlage in vernünftigem Zustand halten.

Sie gehen keinen Zentimeter von Ihrer Position weg und wollen die Sache ohne eigene Mühe/Investition allein durch Drohungen aus der Welt schaffen.

Die Angelegenheit gipfelte nun im Januar damit, dass Sie den Tank einfach "versehentlich" leerlaufen lassen haben. Das Versehen kann ich aber nicht nachvollziehen, da die Betankungen in einem regelmäßigen Turnus durchgeführt werden und selbst, wenn mal einer ausfällt das Gas bis zur übernächsten reicht.
Dann haben Sie uns 3 Tage ohne Gas (nix warm, nix Warmwasser) sitzen lassen, da sie angeblich keine Btankung organisieren konnten. Die Betankung ging dann schließlich auch noch schief ...
Als der Tank leer war roch es im Bereich des Tanks übelst nach Gas, was wir zum Anlass nahmen, deren Notruf anzurufen, da wir zunächst die Entleerung über ein Leck vermuteten ...
Am Telefon erklärte man uns dann, dass sie keine Monteure schicken könnten weil die alle schon Feierabend haben, Gas würde man jetzt sowieso nicht so schnell beibringen können und ach ja, es besteht, wenn es nach Gas richt natürlich Explosionsgefahr, wir sollten also die Nachbarn warnen und Absperren. WIR sollten DEREN Anlage Absperren (Also Sicherheitsbereich einrichten) ... wir waren so perplex, dass wir erst mal die Feuerwehr auf dem Kurzen Dienstweg (kleiner Ort, jeder kennt jeden ... also den nächsten Fachkundigen Kameraden angehauen) gerufen haben ... die könnten aber auch nix machen (abdrehen geht ja bei einem Leck nicht) und zu löschen gibt es ja noch  nichts ...

Nach langem hin und her kam dann ein Techniker mitten in der Nacht und hat die Anlage überprüft und sich über Tyczka aufgeregt (er hatte noch die Skier auf dem Autodach ...) ....

Die ganze Angelegenheit und noch einige weitere (z.B. beim Tanken rauchende Mitarbeiter) haben wir dann bei derem Anwalt zum Anlass für neue "Verhandlungen" genommen. Dieser war nun deutlich aufgeschlossener und hat zumindest die Kündigung mal rückgängig gemacht ... Wir vermuten mal, dass im BGB oder StGB wohl doch irgendwo was steht, das es nicht in Ordnung ist 8 Familien mit Kindern und Babys im Winter 3 Tage ohne Energie sitzen zu lassen ...

Die anderen Streitigkeiten halten an, bzw. Regeln sich durch gegenseitiges Abringen von Zugeständnissen hoffentlich nun nach und nach. ...

Von der Firma Tyczka haben wir indess von anderen "Kunden" und diversen Monteuren, Installateuren usw. viele ähnliche Geschichten gehört, sodass wir Sie auf keinen Fall weiterempfehlen können (freundlich ausgedrückt).

Langfristig werden wir versuchen, die Energieversorgung gasunabhängig umzustellen, um die zumindest nicht mehr mit Geld zuzuschmeißen ... Gegen den Tank können wir vermutlich nichts machen, versuchen aber zumindest gerade mit deren Anwalt einen Gestattungsvertrag auszuhandeln, um zumindest mal einen Anhaltspunkt zu haben, wer, wann, was bei der Anlage machen kann/darf/muss.

Danke fürs lesen, wenn es etwas neues gibt, versuch ich dran zu denken es hier mitzuteilen.

Gruß GreenWeezel

Watzl:
"Denn sie wissen nicht, was sie tun"

Das stimmt hier ganz sicher nicht.

Auf der Lieferantenseite weiß man genau, was man tut. Das funktioniert dann letzltlich auch immer. Mit soviel Widerstand, wie bei ihnen haben sie wohl auch lange nicht mehr zu tun. Die meisten geben nach ähnlichen Vorkommnissen dann doch klein bei.

Guten Erfolg weiterhin

H. Watzl

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