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Zahlungsdienste bekommen Zugriff auf das Konto

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EviSell:
Schon mitbekommen?
Am besten sämtlichen Lastschrifteinzug entziehen und wieder normal überweisen, wenn man das nicht will?



--- Zitat ---Zahlungsdienste wollen den Verbrauchern das Leben erleichtern. Die Banken müssen ihnen dazu Zugriff auf das Girokonto erlauben, das verlangt der Gesetzgeber. Doch damit kommen Dritte in den Besitz wertvoller Daten – und da ist Vorsicht geboten.
...
und erhalten gleichzeitig einen Einblick in das Konto, Dazu müssen die Banken Schnittstellen bereitstellen. Die Neuerung kommt unter dem sperrigen Namen „PSD2“ daher. Gemeint ist die Neuauflage der Richtlinie für Zahlungsdienste, die die EU im vorigen Jahr verabschiedet hat.
...

--- Ende Zitat ---

https://www.deutschlandfunk.de/pin-tan-und-mehr-zahlungsdienste-bekommen-zugriff-auf-das.735.de.html?dram:article_id=442006

Auf der Website der Verbraucherzentrale Thüringen (bei den anderen dürfte es ähnlich sein) findet sich zu „PSD2“ nur einen Alles-Palleti-Artikel vom 10.01.2018 https://www.vzth.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/bezahlen-mit-giro-oder-kreditkarte-muss-gebuehrenfrei-sein-21736

Ein kritischer vom 01.10.2017: Eine neue EU-Richtlinie führt bald zu „gläsernen Bankkonten“

--- Zitat ---...
Im Ergebnis ist es daher völlig unverständlich, warum die bestehenden Möglichkeiten (und Gefahren) weiter ausgeweitet werden sollen. Widersprechen Sie daher stets einer solchen Zugriffsmöglichkeit auf Ihr Konto durch Drittanbieter und verwenden Sie Ihren Online-Banking-Zugriff mit der erforderlichen Sorgfalt – denn es geht um Ihr Geld. Achten Sie zukünftig auch auf kleine Bestätigungskästchen und lesen Sie besonders gründlich und kritisch, wenn Sie Zahlungen über Drittanbieter abwickeln, wozu Sie im jeweiligen Einzelfall Ihre Zustimmung erteilen..
...

--- Ende Zitat ---

https://www.power-datenschutz.de/eu-richtlinie-bankkonten/

Didakt:
@ EviSell, vielen Dank für diesen wichtigen Beitrag mit den lesenswerten Links.

Es galt schon immer, im Umgang mit seinen persönlichen Daten grundsätzlich größte Vorsicht walten zu lassen. In gegenständlicher Sache sollte deshalb folgendes dringlich beachtet werden:
Zitate aus: https://www.power-datenschutz.de/eu-richtlinie-bankkonten/

„Im Vorfeld müssen sich diese Unternehmen jedoch erst einmal die Zugriffsgenehmigung des Kunden einholen. Auf diese Weise können Bankkunden diesen empfindlichen Einblick auf das eigene Konto aktiv verhindern.“

„Widersprechen Sie daher stets einer solchen Zugriffsmöglichkeit auf Ihr Konto durch Drittanbieter und verwenden Sie Ihren Online-Banking-Zugriff mit der erforderlichen Sorgfalt – denn es geht um Ihr Geld. Achten Sie zukünftig auch auf kleine Bestätigungskästchen und lesen Sie besonders gründlich und kritisch, wenn Sie Zahlungen über Drittanbieter abwickeln, wozu Sie im jeweiligen Einzelfall Ihre Zustimmung erteilen.“

jaz:
Das gilt für sogenannte FinTechs (Finanz-Startups).

Meiner Meinung nach fallen darunter z.B.:
- Wirecard
- Auxmoney
- Smava
- Paypal (möglicherweise?)

und so ziemlich alles was immer im Fernsehen durch Werbung present ist und z.B. Kredite, etc. verhökern will...

Der Zugriff wird, so soll es jedenfalls laut PSD2 geregelt sein, (angeblich) erst dann für den Zahlungsdienst möglich sein, wenn man ihm explizit, also per Opt-In, den Zugriff erlaubt.

Prinzipiell müsste man dem Zahlungsdienst also die Kontodaten, PIN (EC-Karte, etc.) und sogar eine TAN mitteilen. Die Weitergabe von PIN und TAN sind ja wohl die Todsünde überhaupt.

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