Autor Thema: 6 mal so hoher Wasserverbrauch nach Zählerwechsel  (Gelesen 4028 mal)

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Offline christine1971

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6 mal so hoher Wasserverbrauch nach Zählerwechsel
« am: 21. Januar 2018, 10:41:39 »
Hallo

habe vor zwei Wochen einen Anruf von unserem Wasserwerk bekommen. Ich sollte bitte mal unseren Wasserverbrauch auf unserem Zähler ablesen, habe das dann auch getan und der nette Mann am Telefon hat gemeint das der Verbrauch viel zu hoch sei und er hat mir einen Techniker rausgeschickt. Der hat sich die Wasseruhr angesehen und gemeint das wie die letzten 6 Wochen 46 kubik verbraucht hätten, was auch durchaus stimmen kann da wir 6 Leute im Haus sind. Ermeinte er kommt am 09.02.2018 wieder und schaut sich den Zählerstand wieder an und dann sehen wir weiter. er war am 09.01.18 das erste mal hier. wir haben seit dem 11 kubik verbraucht.
habe auf meiner Abrechnung 2015 323 Kubik verbraucht. Am 30.12 15 wurde die Wasseruhr ausgetaucht. Ende 2016 war der Ableser da, aber das Wasserwerk hat die Daten nie bekommen und den Wasserverbrauch auf 300 kubik geschätzt. 2017 sollen wir jetzt 1800 kubik verbracht haben. Wir hatten weder einen Wasserrohrbruch noch bewässern wir unseren Garten. Soll über 3000 Euro nach bezahlen. Weiß jetzt nicht was ich machen soll......

Offline Didakt

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Re: 6 mal so hoher Wasserverbrauch nach Zählerwechsel
« Antwort #1 am: 22. Januar 2018, 12:57:52 »
Hallo @ christine1971

Zitat von: Ihnen
…Ende 2016 war der Ableser da, aber das Wasserwerk hat die Daten nie bekommen und den Wasserverbrauch auf 300 kubik geschätzt. 2017 sollen wir jetzt 1800 kubik verbracht haben.

Rechtliche Grundlage für Ihre Angelegenheit ist die „Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV)“, siehe hier.

Ihr Wasserversorger hat insbesondere die §§ 18 bis 21 der AVBWasserV zu beachten und danach zu han-deln. Daran scheint er sich bei der Festlegung Ihrer Nachzahlung nicht orientiert zu haben. Legen Sie Widerspruch gegen die unsachgemäße Schätzung des Verbruchs und die Höhe der Nachforderung ein und weisen Sie darauf hin, dass Sie ggf. mit anwaltlicher Unterstützung eine gerichtliche Überprüfung der Verbrauchsschätzung einleiten werden.

MfG

 

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