Autor Thema: Tank gemietet - wer zahlt bei Tankaustausch?  (Gelesen 1415 mal)

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Offline TomCat61

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Tank gemietet - wer zahlt bei Tankaustausch?
« am: 01. Februar 2017, 15:19:39 »
Leider habe ich zu meinem Thema nichts gefunden, bin aber für Hinweise immer dankbar.
Situation: Wir kauften 1991 ein Haus mit einem frisch eingebauten Tank, der nach 10 Jahren Mietzahlung uns gehören sollte. Sah eigentlich auch o.k. aus, doch mussten wir nach 10 Jahren feststellen, das mietfrei nicht Eigentum heißt. Seit dieser Zeit verhandele ich jedes Jahr die Preise mit meinem Anbieter. Immerhin sparen wir ja die Miete. Zwischendurch habe ich mich bemüht, den Tank abzukaufen, wurde aber abgelehnt. Letztes jahr mussten umfangreiche Arbeiten am Tank durchgeführt werden (3 mal ab- und vollpumpen, Kathode setzen, diverse Teile tauschen etc. - richtig teuer), da waren wir ganz froh, dass der Tank nicht uns gehört. Bei der darauffolgenden Preisrunde war der Literpreis wieder deutlich teurer. :(
Nun zur Frage: Irgendwann muss dieser dämliche Tank doch einfach mal kaputt sein oder nicht mehr betriebsfähig. Wie funktioniert es dann mit einem Tausch, wenn wir das Mietverhältnis nicht gekündigt haben? Im Vertrag ist nur die Rücknahme geregelt, aber nicht der Tausch. Kommt der Tankvermieter für die mit dem Austausch verbunden Kosten auf?
Danke für Erfahrungsberichte und Tipps.

Offline TÜV-SV

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Re: Tank gemietet - wer zahlt bei Tankaustausch?
« Antwort #1 am: 02. April 2017, 22:18:52 »
Leider habe ich zu meinem Thema nichts gefunden, bin aber für Hinweise immer dankbar.
Situation: Wir kauften 1991 ein Haus mit einem frisch eingebauten Tank, der nach 10 Jahren Mietzahlung uns gehören sollte. Sah eigentlich auch o.k. aus, doch mussten wir nach 10 Jahren feststellen, das mietfrei nicht Eigentum heißt. Seit dieser Zeit verhandele ich jedes Jahr die Preise mit meinem Anbieter. Immerhin sparen wir ja die Miete. Zwischendurch habe ich mich bemüht, den Tank abzukaufen, wurde aber abgelehnt. Letztes jahr mussten umfangreiche Arbeiten am Tank durchgeführt werden (3 mal ab- und vollpumpen, Kathode setzen, diverse Teile tauschen etc. - richtig teuer), da waren wir ganz froh, dass der Tank nicht uns gehört. Bei der darauffolgenden Preisrunde war der Literpreis wieder deutlich teurer. :(
Nun zur Frage: Irgendwann muss dieser dämliche Tank doch einfach mal kaputt sein oder nicht mehr betriebsfähig. Wie funktioniert es dann mit einem Tausch, wenn wir das Mietverhältnis nicht gekündigt haben? Im Vertrag ist nur die Rücknahme geregelt, aber nicht der Tausch. Kommt der Tankvermieter für die mit dem Austausch verbunden Kosten auf?
Danke für Erfahrungsberichte und Tipps.

Der Tank geht nicht kaputt.
Wenn der Tank Eigentum des Gasversorgers ist, wird der Gasversorger in der Regel auch für die Kosten eines Austauschs aufkommen. Aber natürlich kenne ich deinen Vertrag nicht. Da steht manchmal Gott weiß was drin. Aber wie gesagt wird der Tank nicht so einfach kaputt gehen.
Du solltest mal davon ausgehen, daß der Tank MINDESTENS 40 Jahre alt wird.

So lange die KKS-Anlage funktioniert und der Tank von aussen nicht weiter rostet, gibt es da nahezu keine Lebenszeitbegrenzung.

Mit freundlichem Gruß
TÜV-SV
« Letzte Änderung: 03. April 2017, 00:12:13 von TÜV-SV »
Zu mir:
- Sachverständiger Dampf- und Drucktechnik bei einem TÜV
- Bisher etwa 3.000 Flüssiggastanks geprüft, davon sehr viele erdgedeckte und halboberirdische Tanks
- Nehme gern Stellung zu technischen Fragen rund um die wiederkehrende Tankprüfung
- Zu vertraglichen Dingen kann ich nicht viel sagen

 

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