Es ist schon interessant, wie die Politiker agieren. Braucht man als Bürger Hilfe vom Staat, muss vorher alles verkauft werden, bevor man überhaupt dran denken darf, soziale Leistungen in Anspruch zu nehmen, Und gerade unsere bis 2 Meter überm Kopf verschuldeten NRW-Kommunen jammern wg. Fehlbeträgen und Haushaltslöchern, weil die Dividende ausfällt. Sollen sie doch die Aktien verkaufen, eine ist 10x mehr wert als die letzte Dividende. Die Politiker sind doch, was Geldgeschäfte betrifft, eh absolut unfähig! Oder warum wurden die vorhandenen Aktien bei Kursen über € 100,-- nicht verkauft? Man dividiere die ausgefallenen Dividendenbeträge durch 1 und man weiss, wieviel Aktien die betroffene Kommune hält, dies mal 10 und man weiss, wie hoch die Kommune Ausfälle kompensieren könnte. Geht doch mal in eure Rathäuser, legt ein Bündel 500er auf den Tisch und sagt dem Sachbearbeiter, ihr braucht Ünterstützung, aber das Geldbündel fasst ihr nicht an, das muss liegen bleiben, bis die Zinsen wieder steigen, dann bringt ihr's auf's Sparbuch.
Warum werdern auf Bundes und Landesebene dauernd Aktienbeteiligungen an die Börse gebracht/verkauft/abgebaut, aber unsere von RWE verwöhnten NRW-Filzler dürfen ihre Beteiligungen behalten, und sogar wegen gesunkener Kurse die Steuern erhöhen?
Für NRW ist die Antwort klar, es lebe der Filz. Von der obersten Landeschefin bis hin zum letzen Ortsvorsteher (sofern das richtige Parteibuch in der Brusttasche).
Gruß
NN