Energiepreis-Protest > innogy (vormals RWE Vertriebs AG)

RWE Rechnung

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Rudolf Billenkamp:
 >:(
Guten Tag Zusammen,

Wir haben ein kleines Hotel und eine kleine Kneipe ohne warme Küche. Gestern haben wir ohne Vorankündigung eine RWE Rechnung erhalten. Eine Aufstellung von Jahresrechnungen von 2003 bis 2014 über insgesamt 36.000 €. Wir waren dem Herzinfarkt nahe! Zu zahlen bis 10.04.2015!
Folgende Situation: 2002 haben wir ein BHKW (Dachs) eingebaut. Die RWE hat entsprechend die Zähler für unsere Stromproduktion einbauen lassen. Vierteljährlich  haben wir die Zähler auf Aufforderung abgelesen und eingeschickt. Mind. 1 x jährlich hat ein RWE Mitarbeiter erneut abgelesen. Wir haben von der RWE für unsere Stromeinspeisung monatl. je nach Produktion Geld erhalten. Wir selber haben seit 2002 keine Stromrechnung der RWE erhalten und entsprechend keinen Strom bezahlt. Wir sind keine Techniker und haben auch null Ahnung von Stromverbrauch & Co.. Wir haben gedacht:" Super das BHKW! Jetzt die Rechnung. Die RWE hat Ende letzten Jahres einen neuen Digitalen Zähler eingebaut und wahrscheinlich dabei festgestellt, das sie einen Fehler vor 12 Jahren gemacht hat. Unsere Frage nun: ist das normal? sind wir nicht normal? Was sollen wir tun? HILFE!!!!!!

khh:

--- Zitat von: Rudolf Billenkamp am 29. März 2015, 13:28:25 ---... Was sollen wir tun? HILFE!!!!!!
--- Ende Zitat ---

Vielleicht schnellstens eine/n sachkundige/n Anwältin/Anwalt beauftragen !?

z. B. RA Florian Dälken, 49809 Lingen oder eine/n andere/n aus diesem Verzeichnis:
http://www.energieverbraucher.de/de/Rechtsanwaelte__1713/ .  Viel Erfolg ! 

Nachtrag:
Womöglich ist die Forderung -zumindest teilweise- inzwischen verwirkt ?
Zudem dürften die Abrechnungen rechtlich unwirksame Preiserhöhungen beinhalten,
die wohl nicht bezahlt werden müssen.

Ein/e mit dem Energierecht vertraute/r Anwalt/in wird wissen was zu tun ist !

wechselprofi:
Der von khh vorgeschlagenen Vorgehensweise kann ich nur zustimmen. Ein großer Teil der Forderungen dürfte gemäß § 195 BGB verjährt sein. Für die dann noch offenen Forderungen kommt ein Ratenplan in Betracht. Um nicht in Verzug zu kommen, schnellstens einen Rechtsanwalt aufsuchen, der sich unverzüglich mit dem Lieferanten auseinandersetzt!

khh:

--- Zitat von: wechselprofi am 29. März 2015, 16:15:37 ---... Ein großer Teil der Forderungen dürfte gemäß § 195 BGB verjährt sein. ...
--- Ende Zitat ---

Das wird  n i c h t  der Fall sein, denn die regelmäßigen Verjährungsfrist beginnt erst mit
Fälligkeit des Anspruchs, also mit Schluss des Jahres, in dem die Forderung erstmalig in
Rechnung und fällig gestellt wurde (§ 199 Abs. 1 BGB) !

Wie schon in Antwort #1 geschrieben, kommt aber eventuell eine Verwirkung in Betracht. 

wechselprofi:
Schließe mich nach kurzer Nachrecherche dem von khh vertretenen Standpunkt vollumfänglich an!

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