Zu den Standpunkten der vorgeblichen Alternative für Deutschland (AfD):
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/13754-afd-nieder-mit-dem-eegDie AfD stellt wohl im Wahlprogramm Forderungen auf, von denen nicht ersichtlich ist, an wen diese Forderungen sich überhaupt richten sollen.
Denn diejenigen, an die sich richten sollen, müssten wohl statt der AfD gewählt werden, um solche Forderungen überhaupt umsetzen zu können.
Wahlprogramm - Kernpunkte
Wir fordern ein nachhaltiges und gerechtes Energiekonzept für bezahlbare Energie. Die durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) in seiner bisherigen Form verursachte Spaltung der Gesellschaft in Betreiber von Biogas-, Photovoltaik- und Windkraftanlagen und sozial schwächere Zahler ist zu beenden.
Wir fordern eine grundlegende Reform des EEG, die dessen Fehler vollständig ausmerzt. Die Folgen des EEG belasten die privaten Haushalte stark und beeinträchtigen zunehmend die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.
Wir fordern, dass eine Förderung regenerativer Energientechnik nicht mehr durch direkte Überwälzung von an Anlagenbetreiber gezahlten Zuschüssen auf die Verbraucher, sondern allein aus den öffentlichen, parlamentarisch kontrollierten Haushalten des Bundes oder der Länder erfolgt.
Wir fordern wegen der außerordentlich großen Inanspruchnahme von Flächen und der Beeinträchtigung des Naturschutzes durch Photovoltaik-Großanlagen, Land-Windkraftanlagen und Biomasseanbau die finanzielle Beteiligung der Betreiber an der Reduzierung und Kompensation dieser Schäden durch Umweltabgaben.
Wir fordern, dass die Regierung ihre im EEG niedergelegte ideologische Fixierung auf bestimmte Stromerzeugungs-Techniken aufgibt.
Wir fordern eine Rückkehr zum Markt in der Strom- und Gaswirtschaft. Es darf keine politische Bevorzugung oder Benachteiligung und auch keine Quotierung einzelner Energiearten geben.
Wir fordern, dass sich die staatlichen Fördermaßnahmen künftig auf den wichtigen, bislang vernachlässigten Wärmesektor konzentrieren, in dem auch die regenerative Wärmeerzeugung endlich einen sinnvollen Beitrag leisten kann.
Wir fordern, dass alle kostspieligen Ausbaumaßnahmen der Stromnetze so lange zurückgestellt werden, bis die Missstände der extrem fluktuierenden Stromeinspeisungen behoben sind und sich der tatsächlich noch erforderliche Umfang des Netzausbaus herausgestellt hat.
Wir fordern, dass alle staatlichen Maßnahmen unterbleiben, die Bürger und Unternehmen zu bestimmten Verhaltensweisen – z.B. die Art und Weise ihres Energieverbrauchs – zwingen sollen.
Wir fordern, dass die deutsche Regierung an der Versorgungssicherheit des europäischen Verbundnetzes und an einer gemeinsamen Energiepolitik konstruktiv mitarbeitet, dazu gehört, dass sie künftig alles unterläßt, was in unseren Nachbarländern zu Kostensteigerungen, Netzstörungen oder anderen Problemen führen kann.
Was sich durchaus hören lässt, da es sich bei der Energiewende um eine Gemeinwohlaufgabe handelt:
Wir fordern, dass eine Förderung regenerativer Energientechnik nicht mehr durch direkte Überwälzung von an Anlagenbetreiber gezahlten Zuschüssen auf die Verbraucher, sondern allein aus den öffentlichen, parlamentarisch kontrollierten Haushalten des Bundes oder der Länder erfolgt.
Aber siehe da, um die Förderung der regenerativen Energien allein aus öffentlichen Haushalten kann es wohl auch nicht gehen, wie sich aus weiteren Forderungen ergibt:
Wir fordern deshalb zusätzlich zur Aufhebung der im EEG garantierten Vorrangeinspeisung der „Erneuerbaren“ ein Verbot aller Subventionen, „Anreizhilfen“ und „Kapazitäts-Vorhaltungs- Finanzierungen“, die eine Stilllegung von Kraftwerken, die durch das EEG unrentabel wurden, verhindern sollen.
Wir fordern die Wiederherstellung einer Situation im Energiesektor, die es Betreibern konventioneller und Pumpspeicher-Kraftwerke ermöglicht, ohne Subventionen oder sonstige finanziellen oder steuerlichen Hilfen ihre Anlagen rentabel zu betreiben, überalterte Anlagen stillzulegen und wieder dringend erforderliche Kraftwerksneubauten in Angriff zu nehmen.
Fehlt wohl noch die Foderung "
Wir wollen unseren Kaiser Wilhelm wieder haben!", wenn man schon alten Zeiten hinterher trauert.