Energiepreis-Protest > Care-Energy AG

Versorger Care Energy

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SabbelMR:
Die Care Energy MLM-"Vertriebpyramide" wurde zwischenzeitlich ja auch durch Dritte ins Netz gestellt.

Demnach kassiert nach meinem Verständnis Martin Kristek sowie die restliche oberste "Führungsriege" für jeden von einem Vertreter "geschriebenen" Vertrag anteilige Vertriebsprivision, und zwar als Privatperson. Multi-Level-Marketing eben (die Provision wird über die einzelnen "Pyramidenstufen" nach bestimmten Regeln anteilig "durchgereicht" - nennt man in anderen Fällen auch "Schneeballsystem", sofern dabei nicht ein reales Produkt, sondern das System selbst im Vordergrund steht).


Insoweit kann es dahingestellt bleiben, ob die mk-Firmen rentabel arbeiten. Der Geschäftsführer haftet ja im möglichen Insolvenzfalle bei den vorliegenden Unternehmensformen nur in Höhe seiner Einlagen / Anteile; wenn diese bereits erbracht wurden, darüber hinaus gar nicht mehr.

Als Privatperson dürfte er aber bei mutmaßlichen 300.000 Verträgen durch den nach meinem Verständnis auf ihn als Person direkt entfallenden Provisionsanteil je Vertrag aus der Care Energy MLM-"Vertriebspyramide" zwischenzeitlich mehr als genügend "Nutzgeld" :D gescheffellt haben - unabhängig davon, wie es um die mk-Firmen wirtschaftlich bestellt ist.



PS:

Insgesamt kostet ein Nutzenergie (Strom)-Neukunde Care Energy wohl zunächst bis zu 110,-€ Vertriebsprovision - wie gesagt je nach dem wer den Vertrag "geschrieben" hat unterschiedlich auf verschiedene "Ebenen" im MLM-System verteilt (Führungsriege kassiert aber in jedem einzelnen Fall anteilig nach meinem Verständnis).

RR-E-ft:
Beitrag in der ZfK: http://www.zfk.de/politik/artikel/care-energy-droht-branchenverbaenden.html

Die ZfK schreibt heute:


--- Zitat ---Zu weit scheint aber das "Handelsblatt" (10. Juli) mit seiner Behauptung zu gehen, alle Care-Kunden müssten sich jetzt Edifact anschaffen und sich darin schulen. Care Energy stellt ihnen frei, die elektronische Marktkommunikation weiter über ihn laufen zu lassen. Doch dann haben die Kunden erst einmal keine Kontrolle darüber.

...

Er wälzt zudem die Haftung für die Netzentgelte, die Konzessionsabgabe, die Kraft-Wärme-Kopplungs-Abgabe, die §-19-Stromnetzentgeltverordnungs-Umlage und die Offshore-Umlage auf seine Kunden ab. Diese machen 51 % des gesamten Strompreises aus.

Mehr noch: Der Kunde könnte auch zunächst für Schadenersatzansprüche von VNB geradestehen müssen, wenn Care Energy in der elektronischen Marktkommunikation mit ihnen Fehler machen sollte.

Die Haftungsabwälzung schont die Liquidität von Care Energy. Der Kunde erhält dafür keine Gegenleistung. Im Gegenteil: Separierte Rechnungen von Netz und Vertrieb verwirren ihn eher. Irgendwann dürfte ein Gericht urteilen, dass ein Haftungsübergang auf Basis des Kleingedruckten eine unzulässige, weil in ihren Auswirkungen überraschende Klausel ist, die den Kunden unangemessen benachteiligt. Aber dann kann es zu spät sein.
--- Ende Zitat ---

Netznutzer:
Bußgeld gegen Care-Chef jetzt bei Staatsanwälten

http://www.zfk.de/politik/recht-regulierung/artikel/bussgeld-gegen-care-chef-jetzt-bei-staatsanwaelten.html

Mal sehen, ob dort für Klarheit gesorgt wird.

Gruß

NN

Energiesparer51:

--- Zitat von: Netznutzer am 11. Juli 2013, 15:45:43 ---Bußgeld gegen Care-Chef jetzt bei Staatsanwälten

http://www.zfk.de/politik/recht-regulierung/artikel/bussgeld-gegen-care-chef-jetzt-bei-staatsanwaelten.html

Mal sehen, ob dort für Klarheit gesorgt wird.

Gruß

NN

--- Ende Zitat ---

Na da hat Kristek doch erstmal Zeit gewonnen. Wobei das Bußgeld wohl das kleinste aller Probleme sein dürfte.

Energiesparer51:
in WIKI kann man jetzt lesen:


--- Zitat ---Im Mai 2012 verlor das Unternehmen eine Klage vor dem Landgericht Berlin gegen den Energiekonzern Vattenfall, der Care-Energie aufgrund unklarer Vertragsstrukturen den Netzzugang verweigert hatte. Das Gericht warf Care-Energy vor, rechtswidrig Steuervorschriften zum umgehen und sich damit Vorteile zu verschaffen. Das Unternehmen bezeichnete die Vorwürfe als nicht nachvollziehbar.
--- Ende Zitat ---

Verwiesen wird auf das Handelsblatt als Quelle. 


--- Zitat ---Jürgen Flauger, Sönke Iwersen: „Wir sind in einem Krieg!“. In: Handelsblatt. Nr. 91, 14. Mai 2013, ISSN 0017-7296, S. 4.
--- Ende Zitat ---

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