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Autor Thema: Fette Strompreiserhöhung der E.ON edis zum Juni 2012 überzeugt Experten nicht  (Gelesen 7949 mal)

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Offline RR-E-ft

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Fette Strompreiserhöhung überzeugt Experten nicht



Betroffene Kunden sollten den Lieferanten wechseln.

Preisvergleich


Betroffene Kunden, die den Lieferanten nicht wechseln, sollten jedenfalls schriftlich widersprechen.

Es ist bereits fraglich, ob überhaupt ein Recht zur einseitigen Preisänderung besteht, jedenfalls dürfen die Preise nicht stärker steigen als die Kosten (vgl. BGH, B. v. 24.01.12 Az. VIII ZR 236/10 und VIII ZR 158/11, B. v. 29.06.11 Az. VIII ZR 211/10 und B. v. 18.05.11 Az. VIII ZR 71/10).

Offline Energiesparer51

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Wenn die Preise nie stärker steigen dürfen als die Kosten, dann heißt das doch, dass die Marge, auf Dauer eingefroren wäre und den Energieversorgern auch kein dem Inflationsausgleich proportionaler Gewinnanstieg zugestanden würde.

Soll nicht heißen, dass ich die derzeitigen Preiserhöhungen der Höhe nach für gerechtfertigt hielte.
Trau keinem Pseudowissenschaftler!

Offline RR-E-ft

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Bisher ist es immer noch so, dass die Inflation im Wesentlichen auf Energiepreiserhöhungen gründet. Perpetuum mobile.

 

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