Autor Thema: Musterbrief zur Gaspreisrückforderung  (Gelesen 1907 mal)

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Offline Pedro

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Musterbrief zur Gaspreisrückforderung
« am: 02. Dezember 2011, 16:54:06 »
Neuss-Grevenbroicher Zeitung v. 2.12.11:
\"Die Verbraucherzentrale Dormagen unterstützt Bürger, die sich gegen zu hohe Gaspreisentgelte wehren möchten, mit einem Musterbrief. Darin geht es um Kunden, die einen Vertrag mit falschen Preisanpassungsklauseln abgeschlossen haben. \"
Hier der Link zum Artikel:
 http://www.ngz-online.de/dormagen/nachrichten/musterbrief-fuer-gaspreis-rueckforderung-1.2624575

Wenn man den Artikel unbefangen liest kann man entweder der Meinung sein, es handele sich um eine auf den 2. Dezember terminierte \"Kundenfalle\" oder eine verkürzte/schlechte Darstellung des Sachverhaltes.
Denn dieser Hinweis könnte die Kunden in der Tat in die Verjährungsfalle locken:
\"Eine weitere Möglichkeit für Kunden ist es, sich mit der Schlichtungsstelle Energie in Berlin in Verbindung zu setzen. Voraussetzung ist jedoch, dass sich Verbraucher zunächst an das Versorgungsunternehmen gewandt haben. Für eine Antwort hat der Versorger vier Wochen Zeit.\"
Wer also durch den Artikel motiviert wird, den Versorger zur Zahlung aufzufordern, wird es kaum vor Jahresende schaffen, die Angelegenheit zu regeln. Und schon gar nicht mit der Schlichtungsstelle.
Nach Kenntnis des Musterbriefes ist von einer verkürzten/schlechten Darstellung im Artikel auszugehen. Denn in dem Merkblatt /Muster der Verbraucherzentrale ist das Verfahren genau beschrieben u. auch mit dem Hinweis versehen, dass man den Versorger zum \"Verzicht auf die Einrede der Verjährung\" auffordern kann/soll um die Abwicklung in Ruhe angehen zu können.

 

Der Verein für gerechte Energiepreise