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Autor Thema: NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung  (Gelesen 120940 mal)

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Offline RR-E-ft

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #120 am: 08. August 2008, 16:41:59 »
Kurzanalyse Öko-Institut \"Laufzeitverlängerungen der deutschen KKW und Strompreissubventionen\" vom 7.Juli 2008

prognos/ EWI Köln, Juli 2007

Wuppertal Institut, März 2007

EWI Köln, Oktober 2005 (Annahme gleichbleibender Brennstoffkosten, S. 14 wohl nicht haltbar)

Ausblicke:

E.ON Kernkraft: Vom Kernkraftwerk zur \"Grünen Wiese\"

Zitat
Nach der Liberalisierung des Strommarktes nahm die E.ON Energie AG insgesamt 4.800 MW unwirtschaftliche Kapazitäten vom Netz, darunter auch das Kernkraftwerk Stade. Die Anlage lieferte mit 630 MW(netto) etwa halb soviel Leistung wie die meisten anderen deutschen Kernkraftwerke, erforderte jedoch nicht im gleichen Verhältnis weniger Aufwand.

Zitat
Bereits zwei deutsche Kernkraftwerke wurden bis zur so genannten „Grünen Wiese“ rückgebaut. Das bedeutet, dass die ehemalige Kraftwerksfläche nach dem Rückbau begrünt wurde und nun brach liegt, also quasi der Natur wieder zu rückgegeben wurde. Für das Kernkraftwerk Stade ist ebenfalls der Rückbau bis zur „Grünen Wiese“ vorgesehen.

Rückbau des KKW Würgassen (E.ON Kernkraft)

Rückbau des KKW Mühlheim- Kärlich (vorRWEggehen)

Offline RR-E-ft

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Offline vknuth

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #122 am: 19. August 2008, 00:54:07 »
Mit  \"@pedro, was wissen Sie von Tschernobyl?\" ist hoffentlich der Höhepunkt der Arroganz eines Oberlehrers oder Befehlshabers über Abhängige in einem in sich kaputten Beitrag erreicht.
Was wissen Sie denn von Tschernobyl, König nomos?

Was sollen die Populismus-Vorwürfe. Haben der Über- Kundige kein Argument mehr, oder ist es bequemer ohne?
Mit dem \"Auf die Bäume\" setzt sich der Schreiber mühsam von anderen Primaten ab, um sogleich fehlende Sachlichkeit zu beklagen.  Köstlich!
Brechstange und 68-er werden ausgegraben, wobei nicht klar ist, ob an Leute wie Friedrich Merz gedacht ist, der damals  - potztausend - auf dem Mofa fahrend Jeans getragen hat u sich eine Woche lang heimlich über die Demolierung einer Linken-Kneipe freuen konnte.

 Tschernobyl bringe ich jetzt völlig unpopulistisch mit deutschen AKW in Verbindung:
Seinerzeit sprachen deutsche Fachleute lobend/anerkennend über den russischen Reaktortyp.
Seinerzeit wurde mehr Sicherheit der deutschen Reaktoren von \"linken Spinnern  u Kommunisten\" durch Gerichtsbeschlüsse erzwungen, gegen den erbitterten Widerstand der Betreiber die sich heute mit dieser Sicherheit brüsten.  (Nebenfrage: Kann man diesen Leuten trauen?)

Zu dem krassen Fehler im sonst auch schwachen Absatz  mit den \"Erneuerbaren\" : Uran wird nie, auch im Reaktor nicht, verbrannt wie Kohle u Gas.  Beim Verbrennen würden die Uran-Atome erhalten bleiben.   Sie zerfallen aber in andere (radioaktive) Elemente.
Kleines Entgegenkommen: Obwohl es die \"nomos-Reaktion\" (Verbrennung von Uran im Reaktor ) nicht gibt, sprechen diejenigen, die mit der Uran-Umwandlung zu tun haben, fälschlich von \"Brennstäben\" . Der Laie kann dann schon auf ein Uran-Feuerchen schließen.

Offline vknuth

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #123 am: 20. August 2008, 17:48:32 »
Leider bin ich auf S.1 hängengeblieben und antwortete auf den dort letzten Beitrag. Jetzt sehe ich, daß das Tschernobyl-Affen- Populismus- Thema längst abgearbeitet ist (S.7).
Sorry!

Offline Krüml

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #124 am: 20. August 2008, 18:30:11 »
DasThema Tschernobyl ist abgehandelt aber trotzdem eine Bemerkung von mir.
Mein Mann hat vor ca. zwei Wochen einen Bericht über Tschernobyl gesehen und sich sehr darüber aufgeregt.
Eine Brennkammer ist nicht mehr in Betrieb, die anderen sind noch am Netz.
Bei der  Kammer , die explodiert ist, bröckelt der Beton.
Es wird nicht mehr lange dauern und wir werden von einem Störfall erfahren, der nicht schlimm ist.  Wenn wir überhaupt etwas erfahren.

Gruß Krüml

Offline vknuth

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #125 am: 20. August 2008, 20:11:24 »
@Krüml
Womit wir beim Thema dieses Gesprächs-Fadens \"Nein zum Ausstieg aus dem Austieg\" bzw. \"Ja zum Ausstieg\" sind.

Tschernobyl hat damals die Ausstiegs-Strategie entscheidend beeinflußt.
Und so wichtig die jetzige Diskussion um Strompreise ist, sie ist erst fällig,
wenn die Mehrheit sich ( bei Wahlen, nicht in Umfragen) für die Atomenergie entschieden hat.

Eine Ebene darunter:
Ich bin gegen Atomenergie zunächst und entscheidend, weil sie ein kriegsähnliches unkalkulierbares Risiko bedeutet, mit Verwüstung ganzer Landstriche und gesundheitlichen Schäden von Generationen.
Für billigen Strom würde ich diesen Standpunkt nicht ändern, das Unbehagen nicht loswerden.
Der Bio-Kunde beißt in den ungespritzten sauren Apfel, obwohl er ein paar Cent teurer aber gesünder ist.
Erst, wenn mir Bio oder Konventionell egal ist, gucke ich auf den Cent.
M.a.W. die Atomstrom-Preise (2.Ebene) können Ängste vor dem GAU (1.Ebene) nicht erreichen.

Offline nomos

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #126 am: 21. August 2008, 10:57:20 »
Zitat
Original von Krüml
Das Thema Tschernobyl ist abgehandelt aber trotzdem eine Bemerkung von mir.
Mein Mann hat vor ca. zwei Wochen einen Bericht über Tschernobyl gesehen und sich sehr darüber aufgeregt.
Eine Brennkammer ist nicht mehr in Betrieb, die anderen sind noch am Netz.
.......
Gruß Krüml
    @Krüml, das Thema Tschernobyl ist zwar umfassend und von allen Seiten behandelt worden, aber sicher nicht \"abgehandelt\" wie man hier im Forum sieht. Tschernobyl wird als völlig ungeeignetes Argument in der Diskussion um den deutschen Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie benutzt. Selbst der BIO-Apfel spielt da eine Rolle. Ja der \"schöne\" BIO-Apfel. Der ist so gesund und es gab da ja auch noch nie einen Skandal. Dass \"BIO\" gesünder ist, ist mehr Marketing als Realität. Beim berühmte Bodenseeobst haben die inkriminierten Apfelbauern ja nur das getan was ihre Kollegen in Südtirol ganz legal tun durften. Allerdings waren Südtiroler Äpfel erheblich preiswerter zu haben. Der Unterschied beim Bodenseeobst war der Profit und nicht das \"BIO\". Beim \"ÖKO\"-Strom ist das nicht viel anders.

    Die Gefahren eines Atomkrieges und die Terrorgefahr ist mit dem Abschalten der deutschen Kernkraftwerke nicht beseitigt. Solange wir in der unmittelbaren  Nachbarschaft AKWs haben und wir zum Beispiel den Schweizern den \"ÖKO\"-Strom aus deren Wasserkraftwerken abkaufen und sie zum Auffüllen ihrer Strombadewanne an der Grenze neue Atomkraftwerke errichten, bleibt der deutsche Alleinausstieg ein schlechter Witz.

    Was Tschernobyl betrifft. Hier einfach mal auf \"
ABGESCHALTET\" klicken und sich informieren.[/list]

Offline superhaase

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #127 am: 21. August 2008, 11:28:20 »
Zitat
Original von nomos
Tschernobyl wird als völlig ungeeignetes Argument in der Diskussion um den deutschen Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie benutzt.
Das sagen Sie.
Die meisten Menschen sehen das anders - mit gutem Grund.

Ein Atomunfall wie in Tschernobyl ist in \"westlichen\" Atomkraftwerken ja nicht unmöglich. Immerhin rechnet selbst die Atomindustrie hier mit gewissen Wahrscheinlichkeiten.
Diese Wahrscheinlichkeitsrechnungen werden nun wiederum von einigen Fachleuten stark als \"zu günstig\" angezweifelt. Unterschätzt werde dabei vor allem der Fehlerquell Mensch ....
Wie schnell man knapp vor einem GAU steht, hat ja Schweden kürzlich gezeigt. Und vorher Harrisburg, und .....

Dass auch deutsche Atomkraftwerke (vor allem die älteren) nicht mehr dem Stand der Sicherheitestechnik entsprechen, hat die Diskussion nach dem neulichen schwedischen Unfall gezeigt (mangelhafte Notstromversorgung).

Fazit:
Tschernobyl in der Laufzeitdiskussion einfach als \"völlig ungeeignetes Argument\" vom Tisch zu wischen, ist entweder starrsinnig und arrogant, oder entspringt generellem Unwissen auf diesem Themengebiet.

ciao,
sh
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Offline nomos

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« Antwort #128 am: 21. August 2008, 11:56:02 »
Zitat
Original von superhaase
Zitat
Original von nomos
Tschernobyl wird als völlig ungeeignetes Argument in der Diskussion um den deutschen Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie benutzt.
Das sagen Sie. Die meisten Menschen sehen das anders - mit gutem Grund.
    @sh, da haben Sie eine falsche Wahrnehmung, wie üblich bei diesem Thema, welche \"
meisten Menschen\" meinen Sie denn?[/list]
Zitat
Original von superhaase
Fazit: Tschernobyl in der Laufzeitdiskussion einfach als \"völlig ungeeignetes Argument\" vom Tisch zu wischen, ist entweder starrsinnig und arrogant, oder entspringt generellem Unwissen auf diesem Themengebiet.
    @sh, auch Ihre vielen so \"sachlichen\" Attribute ändern nichts an diesem ungeeigneten Argument. Der Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie ist kein Pappenstiel. Es kommt darauf an, dass geeigneter Ersatz gefunden wird ohne die Verbraucher und die gesamte Volkswirtschaft zu benachteiligen oder zu schädigen.

    Wir leben nicht auf einer Insel! Das gilt für das \"Argument Tschernobyl\" genauso wie für die Wirkungen des Ausstiegs. Bis jetzt ist kaum der Eindruck zu gewinnen, dass der Ausstieg wie \"geplant\" angegangen wird. Ich bitte um Verständnis, aber die Feststellung ist wieder angebracht: Eine sachliche Auseinandersetzung ist bei diesem Thema nicht mehr möglich.
PS:
Spiegel - Atomwahlkampf

Kölner Stadtanzeiger Energie-Debatte

Offline superhaase

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« Antwort #129 am: 21. August 2008, 12:07:31 »
Zitat
Original von nomos
Der Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie ist kein Pappenstiel. Es kommt darauf an, dass geeigneter Ersatz gefunden wird ohne die Verbraucher und die gesamte Volkswirtschaft zu benachteiligen oder zu schädigen.
Das bestreitet ja niemand.
Eine Laufzeitverlängerung ist aber auch kein Pappenstiel - eben weil Tschernobyl, oder Forsmark, oder Krümmel, oder das Atommüllproblem oder erhöhte Krebsraten in Atomkraftwerksumgebungen etc. auch keine Pappenstiele sind.
Man sollte nicht mit Scheuklappen durch die Gegend laufen, sondern Tatsachen akzeptieren.

Zitat
Ich bitte um Verständnis, aber die Feststellung ist wieder angebracht: Eine sachliche Auseinandersetzung ist bei diesem Thema nicht mehr möglich.
Sorry, aber ich habe wenig Verständnis dafür, dass Sie bei diesem Thema so unsachlich sind, und ständig darüber jammern, dass die Diskussion unsachlich wäre.  :rolleyes:

ciao,
sh
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Offline nomos

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #130 am: 21. August 2008, 12:44:27 »
Zitat
Original von superhaase
Zitat
Original von nomos
Ich bitte um Verständnis, aber die Feststellung ist wieder angebracht: Eine sachliche Auseinandersetzung ist bei diesem Thema nicht mehr möglich.
Sorry, aber ich habe wenig Verständnis dafür, dass Sie bei diesem Thema so unsachlich sind, und ständig darüber jammern, dass die Diskussion unsachlich wäre.  :rolleyes:
    Ja, @sh, Sie werfen mir Unsachlichkeit vor, weil Sie wohl noch ernsthaft glauben, dass Ihre Beiträge hier im Forum die Ausgeburt der Sachlichkeit sind. @sh, auf Ihr Verständnis kann ich gerne verzichten!
PS:
Krebs - und Atomkraftwerke - So eindeutig sind die Erkenntnisse nicht:
Der Mythos vom Krebs durch Atomkraftwerke

Offline superhaase

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #131 am: 21. August 2008, 14:14:58 »
So einfach wie es Die Welt (bzw. der Herr Miersch) darstellt, verhält es sich nicht.
Gerade eben die erwähnte Studie von 2007 ist nicht so einfach wegzuwischen. Selbst die Äußerungen der Studienleiterin werden auch in der Fachwelt kristisiert. Aber zu diesem Thema gibt es ja einen eigenen Thread im Forum.....

Wenn ich die Schlagzeilen schon lese:
Nummer 1: Der Mythos vom größten anzunehmenden Unfall
Nummer 3: Der Mythos von der Gefährlichkeit der Atomkraft
Nummer 4: Der Mythos von den unklaren Langzeitfolgen
Nummer 5: Der Mythos vom ewigen Erbe des Atommülls
Nummer 6: Der Mythos vom Uran, das bald ausgeht
Nummer 7: Der Mythos von der radioaktiven Strahlung  

dann mag ich ob der zu erwartenden tendenziösen Schreibe gar nicht mehr reinschauen.
Klar: Atomkraft ist völlig ungefährlich, hat keine Langzeitfolgen, es gibt keinen GAU (einen Super-Gau wie in Tschernobyl schon gleich gar nicht), Der Atommüll löst sich nach ein paar Jahren von selbst auf, Uran gibt es in Hülle und Fülle ganz billig, und durch radioaktiver Strahlung ist auch noch nie jemand geschädigt worden.

Sollte in den Artikeln wirklich etwas vernünftiges stehen (was unter \"Mythos vom Krebs durch Atomkraftwerke\" schon mal nicht der Fall ist), dann sollte man dafür nicht solche dummen Schlagzeilen nehmen.

Über die Qualität der journalistischen Recherche für diese äußerst kurze und oberflächliche Schlagwortsammlung muss man wohl nicht steiten.
Das Geschreibsel von Herrn Miersch war noch nie wirklich lesenswert.

Außerdem war und ist Die Welt halt ein CDU-höriges Kaasbladl..... nee nicht wirklich.... oder doch?  ;)

ciao,
sh
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Offline vknuth

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #132 am: 21. August 2008, 19:10:42 »
Tschernobyl  hat nicht nur diffuse Ängste, sondern auch  MIßtrauen und Furcht vor konkreten Unfällen ausgelöst. Wir haben der Atom-Lobby vorher mehr vertraut.
Die Bedenken vieler Menschen werden von nur wenigen Politikern u Journalisten ernstgenommen.
Auf dem technischen Sektor u in der Informationspolitik treten immer neue Pannen und Trixereien auf, stoßen auf Unverständnis.

Nun ist sogar noch die End-bzw. Zwischenlagerungsblase geplatzt.
Erst Morsleben, dann säuft Asse II - das Pilotprojekt für Gorleben - ab.
Die Verantwortlichen verheimlichen das sogar noch, solange  es geht!

Da soll CO2 gespart werden,  radioaktiver Müll wird deshalb verstärkt erzeugt u kann nun nicht mal mehr vergraben werden.
Mit solchen Fakten verspielt man Vertrauen in die technische Kompetenz u schafft soziale Spannungen.

Atomkraft ist technisch UND sozial unverträglich.
(Falls hier mehr technische Fragen (im weitesten Sinne) erörtert werden sollen, können wir einen Strang für die soziale Komponente aufmachen.)

Da funktionierte bisher unsere Demokratie. Die politische Urteilskraft der Bürger ist weit entwickelt, Minister legten der gefährlichsten Industrie, die es bisher gab, strenge Sicherheitsbedingungen auf, legten still, genehmigten nicht, u.a.weil Atomkraft auch mit Blick auf die Betroffenen  zu bewerten ist. \"Das ist politisch nicht durchzusetzen\" ist ein Politikerwort zu Gorleben.

Offline Cremer

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« Antwort #133 am: 21. August 2008, 21:46:43 »
na, hier werden mal  wieder so schöne Killerphrasen in den Raum gestellt :D

sh
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Wie schnell man knapp vor einem GAU steht, hat ja Schweden kürzlich gezeigt. Und vorher Harrisburg, und ..

vknuth
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Atomkraft ist technisch UND sozial unverträglich
MFG
Gerd Cremer
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Offline nomos

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NEIN zum Ausstieg aus dem Ausstieg -BdEV unterzeichnet Campact-Erklärung
« Antwort #134 am: 22. August 2008, 10:55:51 »
@Cremer, wie üblich eben, wer die imaginäre Linie bei diesem Thema überschreitet wird abqualifiziert und verunglimpft, gehört zu den Bösen und ist unsachlich. Selbst Wissenschaftler, deren Veröffentlichungen man als Argument benutzt hat, fallen in Ungnade, wenn sie sich erlauben, falsche Interpretationen ihrer Arbeiten zu korrigieren.  

\"Das Geschreibsel\" \"Die Welt halt ein CDU-höriges Kaasbladl\" \"oberflächliche Schlagwortsammlung\" \"tendenziösen Schreibe\"
usw.

Braucht es dafür noch mehr Belege?

\"Die Welt\" gehört übrigens zu den deutschen überregionalen Qualitätstageszeitungen. Mindestens ebenso wie die FAZ oder die Süddeutsche.

Was die inhaltslose Kritik \"CDU-hörige Kaasbladl\" betrifft, der BdEV ist parteipolitisch neutral, so steht es wenigstens in der Satzung. Man sollte auch das Forum nicht parteipolitisch benutzen, selbst wenn in Bayern (und Hessen!?) Wahlkampf stattfindet. Eine begründete verbraucherorientierte Politikkritik schließt das selbstverständlich nicht aus, sie sieht  aber anders aus.

 

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