Autor Thema: USA: Trumps Dekret zur Neubewertung bestehender Ölbohr-Verbote  (Gelesen 844 mal)

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Offline Wolfgang_AW

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US-Präsident Trump darf Arktis nicht den Öl-Multis überlassen

Zitat
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert das heute vom US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump unterzeichnete Dekret, mit dem Regionen in US-Gewässern für Ölförderungen überprüft und eventuell wieder geöffnet werden sollen. Dies betrifft neben dem Atlantik und dem Pazifik vor allem Regionen in der Arktis. Diese ist für den Klimaschutz von großer Bedeutung und gehört vor Ölförderungen geschützt, so Greenpeace
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Mit dieser Anordnung geht Trump gegen Entscheidungen des früheren US-Präsidenten Barack Obama vor. (...) Für die Entscheidung nutzte Obama das 1953-Gesetz (Outer Continental Shelf Lands Act). Dieses Gesetz kann von Amtsnachfolgern eigentlich nicht aufgehoben werden. Somit bleibt offen, wie erfolgreich Trump mit seinen Plänen sein wird.

Wer glaubt, dass der Ausstieg aus den Klimaschutzabkommen Arbeitsplätze schafft und damit u.a. die Steigerung des Kohleabbaus befürwortet, dem ist auch eine verölte Arktis gleichgültig - America first!

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW

 
„Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.“

(Alfred Polgar)

Offline Wolfgang_AW

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Re: USA: Trumps Dekret zur Neubewertung bestehender Ölbohr-Verbote
« Antwort #1 am: 05. Mai 2017, 19:00:40 »
Wind und Sonne sind nicht zu stoppen

Zitat
Die Erneuerbaren gewinnen weltweit Marktanteile, die Kohle erlebt trotz US-Präsident  Donald Trump kein Comeback.
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Die Besorgten können sich wieder beruhigen, zumindest etwas. Bei der Entwicklung der künftigen Energieversorgung kommt Donald Trump an den Fakten nun einmal nicht vorbei.
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Laut einer gerade veröffentlichten Studie der Beratung Frost & Sullivan steigen die Investitionen der Energiebranche in diesem Jahr weltweit auf 443,5 Milliarden Dollar. Dabei fachen die Erneuerbaren das Wachstum an. In die Fotovoltaik fließen demnach 141,6 Milliarden Dollar – ein Plus von 11,5 Prozent. Und das ist erst der Anfang. Schon 2020, so die Prognose der Berater, wird Solarstrom einen Anteil von 73,5 Prozent an den globalen Investitionen im Energiesektor halten; heute ist es rund ein Drittel.
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Zumal Trump mit seinen Hilfsplänen für Kohle & Co. selbst im eigenen Land auf Widerstand stößt. Längst hat sich etwa der Ölstaat Texas zum sechsgrößten Produzenten von Windenergie auf der Welt entwickelt. Und während die US-Kohleindustrie vergangenes Jahr nach Angaben des Instituts für Umwelt- und Energiestudien (EESI) und des Büros für Arbeitsstatistik gerade noch 53 000 Menschen beschäftigte, boten Solar- und Windenergieunternehmen rund 475 000 Männern und Frauen einen Job. Sieht also alles danach aus, als könne auch Präsident Trump den Lauf der Welt nicht anhalten.

Wenigstens in dieser Hinsicht (Welt anhalten) scheinen ihm Grenzen gesetzt. ;D
 
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang_AW


„Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.“

(Alfred Polgar)

 

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