Autor Thema: Probleme mit dem Gaslieferanten  (Gelesen 657 mal)

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Offline Launebär

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Probleme mit dem Gaslieferanten
« am: 10. January 2017, 07:45:50 »
Guten Morgen!
Ich bin gerade ziemlich verzweifelt, denn wir werden in Kürze im kalten sitzen und zu unserer Situation scheint es keine Lösung zu geben.
Ich muss etwas ausholen:
Wir leben seit 13 Jahren in einem Mietshaus, zu dem ein Leihtank mit Zähleranlage einer hiesigen Gas Vertriebs GmbH gehört.
Da wir Wohngeld und Kinderzuschlag beziehen, was regelmäßig neu berechnet wird und dann auch mal 3-4 Monate dauert, kommt es immer wieder mal zu Zahlungsschwierigkeiten.
Das ist nicht schön, können wir aber leider nicht ändern.
Sobald die Bearbeitung durch ist und wir die Nachzahlung erhalten haben, werden die Rückstände sofort ausgeglichen.
So war das auch im April/Mai im letzten Jahr. Es waren zwei Abschläge offen, als der Mitarbeiter zum Absperren vor der Tür stand- ohne Vorankündigung oder sonst irgendwas. Ich rief die Sachbearbeiterin der Firma an und bat um Ratenzahlung oder zumindest einen Zahlungsaufschub bis zum nächsten Tag.
Statt dessen ließ sie sich den Zählerstand durch geben und erstellte eine Zwischenabrechnung und wollte nun 1500 Euro haben, die wir erst recht nicht aufbringen konnten.
Alles half nichts und der Zähler wurde ausgebaut.
Die Abschläge haben wir dann ausgeglichen und die Rechnung bezahlt, so dass wir pünktlich zum Beginn der kalten Jahreszeit im Oktober wieder heizen konnten.
Im Dezember war dann zum 31.12. Die Jahresablesung fällig, zu der auch die Füllmenge des Gastanks durch zugeben ist.
Dies tat ich am 04.01. und viel fast vom Glauben ab. Waren bei der Zählermontage Anfang Oktober noch 85% im Tank, so waren es am 04. nicht mal mehr 5%.
Ich übermittelte den Zählerstand (sollte bis zum 10.01. geschehen) und bestellte Gas.
Kurz darauf bekam ich von der Sachbearbeiterin eine Mail, in der sie ihr Unverständnis äußerte, warum denn Gas bestellt werden würde, da wir nur noch per Vorkasse beliefert werden würden.
Dies hätte man uns am 04.10. schriftlich mitgeteilt-dieses Schreiben haben wir aber nicht erhalten.
Es wurde unser Gasverbrauch anhand des Gastank stand vom 21.10. und dem Zählerstand geschätzt.
Am 21.10. hat der Tankwagenfahrer einen Stand von 30% notiert.
Ich weiß nicht, wann hier jemand war, aber es wurde offensichtlich Gas abgetankt.
Das ganze ist jetzt nur durch die Jahresablesung raus gekommen, so dass wir nun gleich handeln konnten.
Der Versorger besteht auf Vorauskasse, nur habe ich keine 1200 Euro.
Wir haben nun beim Sozialamt angefragt, die würden zwar bei Energie Schulden einspringen und die Summe als Darlehen gewähren, so aber nicht.
Vom Sozialamt wurden wir zur ARGE geschickt, die uns zwar helfen könnte, aber letztendlich nicht kann, weil wir keinen Anspruch auf Hartz IV haben.
Und der Besuch beim Anwalt scheint auch umsonst gewesen zu sein, denn er scheint dem nicht ganz folgen zu können.
Wir haben kein Minus, sondern ein Guthaben beim Versorger und werden nicht beliefert, es ist jetzt schon ziemlich kalt, da die Heizung auf absoluter Sparflamme läuft, damit uns nicht auch noch die Rohre kaputt frieren.
Gibt es denn wirklich keine Möglichkeit irgenwo ein Darlehen für die Gaslieferung zu bekommen, oder aber den Versorger dazu zu bewegen Gas zu liefern?
Ich entschuldige mich für den langen Text und hoffe auf eine Idee

 

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