Autor Thema: Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG  (Gelesen 2258 mal)

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Offline scooter44

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Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG
« am: 02. März 2016, 10:20:26 »
Ich hoffe, dass das Thema hier in der richtigen Rubrik ist.

Wer eine widerrechtliche Sperrandrohung der Pfalzwerke AG Ludwigshafen aufgrund eines fälligen Betrages unter 100 € (ohne Mahnkosten etc.) erhalten hat, bitte bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz melden.

http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/kontakt

Die Verbraucherzentrale RP sucht noch weitere Geschädigte, um die Pfalzwerke AG abmahnen zu können! Die Pfalzwerke AG verstoßen damit regelmäßig gegen Punkt 19.3 der eigenen AGB!

Das gilt für normale Verträge.

Offline RalfLightning

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Re: Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG
« Antwort #1 am: 07. März 2016, 17:53:27 »
Und hat sich hier schon etwas getan? Ist ja mal interessant ... gegen seine eigenen AGBs verstoßen kann auch nicht jeder :)
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Offline scooter44

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Re: Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG
« Antwort #2 am: 09. März 2016, 12:08:49 »
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wird sich der Sache annehmen!
Ich hoffe, dass sich noch genügend andere Betroffene bei der Verbraucherzentrale melden!

Offline scooter44

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Re: Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG
« Antwort #3 am: 18. April 2016, 10:44:18 »
Die Sperrandrohungen bei Beträgen unter 100 € sind an sich nichts als Bluff.

Offline energienetz

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Re: Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG
« Antwort #4 am: 18. April 2016, 12:41:54 »
Die 100 Euro Grenze gilt nur für Strom, nicht für Gas!

Offline scooter44

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Re: Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG
« Antwort #5 am: 18. Mai 2016, 15:18:23 »
Danke. Geht um Stromlieferung.  Offenbar verfolgen die Pfalzwerke diese Masche mit den widerrechtlichen Sperrandrohungen ungestraft weiter.

Offline scooter44

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Re: Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG
« Antwort #6 am: 19. Mai 2016, 09:45:21 »
Hier eine Antwort der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zum Thema Pfalzwerke AG:



[Edit DieAdmin: Antworttext gelöscht. Bitte keine komplette Schreiben veröffentlichen]
« Letzte Änderung: 19. Mai 2016, 10:32:53 von DieAdmin »

Offline Ruprecht

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Re: Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG
« Antwort #7 am: 19. Mai 2017, 13:50:09 »
 
 Bei der Pfalzwerke AG blutet das Herz.

Gerade einkommensschwache Haushalte leiden unter den Geschäftspraktiken ihrer ungebremsten Habgier und setzen gnadenlos ihre Stromsperre durch, auch wenn gar kein Zahlungsverzug aktuell ist und lediglich ein Rechenfehler ihrerseits erstellt wurde. Ohne Beachtung ihrer fehlerhaften Rechnung, ob schriftlich oder telefonisch darauf hingewiesen, setzen die Pfalzwerke ihr kundenfeindliches Programm zum Nachteil vieler Verbraucher um, auch gerne über die kalten Wintertage und Weihnachten, wie einige leibhaft erfahren durften, so auch ich.

Zum Mai 2015 sperrten die Pfalzwerke meinen Stromanschluss wegen 180 € und musste das unverhältnismäßig hohe Inkassopaket von etwa 200€ begleichen, und hatte danach wieder Strom. Üblerweise erhielt ich kurze Zeit später im August 2015 eine erneute Sperrandrohung mit 380 €, obwohl nur 120 € verbraucht wurden und vor dieser Sperrankündigung schon längst bezahlt. Schriftliche/telefonische Widersprüche blieben ohne Beachtung. Zwar hatten die Pfalzwerke danach nicht gesperrt, aber das Inkassokostenpaket von 200 € dennoch verrechnet. Wegen dieser Inkassorechnung einer nicht vollzogenen Sperre erhielt ich folgend permanente Mahnungen über ihren verrechneten Irrtum, der bis Juni 2016 eine erneute Sperrankündigung zur Folge hatte, obwohl ich bereits komplett den Stromverbrauch beglichen habe. Widersprüche blieben erfolglos und sperrten den Anschluss deswegen im Oktober 2016, obwohl auch hier der Stromverbrauch bezahlt wurde. Auch hatten die Pfalzwerke die nicht vollzogene Sperrankündigung zum Juni 2016 als komplettes 200 € Paket verrechnet, obwohl im Juni alles beglichen wurde.

So habe ich jetzt noch angebliche Zahlungen von etwa 600 € leisten, die ausschließlich nur aus Inkasso- und Mahnkosten bestehen, errechnet zwischen August 2015 bis Oktober 2016. Der Stromverbrauch wurde komplett bezahlt.

Jetzt habe ich seit 2017 einen anderen Anbieter und die Pfalzwerke fordern dennoch ihre rechtswidrig entstandene Rechnung, die gerade anwaltlich bearbeitet wird. Und obwohl ich den Verbrauch  v o r  der letzten Sperrung bezahlt habe, verbrachte ich Weihnachten 2016 ohne Strom, und ist mit Nötigung/Körperverletzung vergleichbar.

Den Verbraucherschutz kontaktiere und informiere ich ebenfalls, denn die Pfalzwerke AG agieren unbeeindruckt aller Urteile so weiter wie bisher.
« Letzte Änderung: 19. Mai 2017, 19:05:46 von Ruprecht »

Offline Ruprecht

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Re: Widerrechtliche Sperrandrohungen der Pfalzwerke AG
« Antwort #8 am: 19. Mai 2017, 16:50:22 »
Nochmal konkret das Hauptproblem bestehend aus Inkassokosten der Pfalzwerke AG

Zum August 2015 wurde eine Sperrankündigung als blaue Karte eingeworfen und nicht gesperrt, dennoch das Komplettinkassopaket von etwa 200 € gefordert.

Zum Juni 2016 ebenfalls eine Sperrankündigung als blaue Karte, keine Sperre eingeleitet und dennoch wurde gleichfalls das Inkassopaket von 200 € gefordert, auf der Rechnung ersichtlich.

Zum Oktober 2016 erhielt ich eine Sperrankündigung und rote Karte der Sperre an einem Tag, es wurde bis 2017 gesperrt und per Einstweiligen Verfügung wieder eröffnet.

Sowohl zum August 2015, zum Juni 2016 und vor der Sperre im Oktober 2016 waren keine offenen Forderungen aus dem Stromverbrauch zu begleichen. Nichteinmal über 100 € im Verzug, als die Sperrandrohungen ausgestellt wurden.

Gegenwärtig fordern die Pfalzwerke in ihrer letzten Rechnung die jeweiligen vollen Inkassokosten von 200 € vom August 2015 und Juni 2016, obwohl nicht gesperrt wurde und eben noch Sperrkosten vom Oktober 2016, weil die anderen Inkassokosten nicht beglichen wurden. So ist es auch in der Rechnung ersichtlich und mit fast 600 € zur Zahlung berechnet.

Die Pfalzwerke agieren entgegen des Urteils vom 18.12.2012 LG Frankenthal unbeeindruckt weiter, indem ganz klar solche Geschäftspraktiken gegen Verbraucher als unzulässig erklärt worden sind und missbrauchen ihre Monopolstellung gewaltig.


 

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