Autor Thema: Das neue Energie-Traumduo  (Gelesen 3252 mal)

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Offline h.terbeck

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Das neue Energie-Traumduo
« am: 08. November 2013, 08:29:15 »
Nachdem Stan nun in der Versenkung verschwunden ist, tritt ein neues Traumduo am Energiezenith auf. Hannelore und Ollie profilieren sich zum Super-Verfechter der Energieabzocke. Ob es ihnen gelingt, Brüssel für Dumm zu verkaufen mit der Drohung, dass abertausende von Arbeitsplätzen gefährdet sind in diesem unserem Musterland, wenn  so manches Privileg der Industrie und Wirtschaft mit der Befreiung von der EE Umlage verkleinert, verringert oder abgeschafft würde.
Wir sind doch mit dem Votum des Souverän (oder besser Plebs) ausgetattet, ihm noch mehr und weiter das Geld aus der Tasche zu ziehen, statt dessen Wohl verpflichtet zu sein. Strom wird in Nachbarländer verschleudert, Großverbraucher und Straßenbahnen werden mit Privilegien ausgestattet. Man kommt sich vor wie im damaligen Ablasshandel. Statt von Sünden werden die "Auserwählten" von Kosten befreit.  Doch unsere Reue wird wieder einmal zu spät kommen.
Und unsere Energieproduzenten werden wahrscheinlich mit üppigen Ausgleichszahlungen ruhig gestellt, damit sie nicht weiterhin mit Kraftwerksstilllegungen drohen.
Preiskampf

Offline Stromfraß

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Re: Das neue Energie-Traumduo
« Antwort #1 am: 08. November 2013, 12:07:22 »
Ja, was sollen denn unsere Damen und Herren Politiker machen?
Das Argument, besser die Drohung, dass man die Produktion ins Ausland verlagert oder dass Arbeitsplätze gefährdet sind, zieht immer.

Das war schon Argument, wenn die "Gehälter" der Vorstände auf ein normales Maß zur Diskussion stand, dass die Besten dann ins Ausland gehen, wo doch noch mehr gezahlt wird.
Ich bin der Meinung, sollen sie, dann waren es nicht die Besten.

Das ist wieder Argument, dass man sich gegen den Mindestlohn wehrt oder gegen eine Lohnuntergrenze. Es könnte Arbeitsplätze gefährden oder gar ganz Unternehmen in den Ruin treiben.
Wie machen es bloß die anderen Länder, die schon seit Jahren einen höheren Mindestlohn haben?

Offline PLUS

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Produzierter Müll -> direkt entsorgen
« Antwort #2 am: 08. November 2013, 13:27:26 »
Nachdem Stan nun in der Versenkung verschwunden ist, tritt ein neues Traumduo am Energiezenith auf. Hannelore und Ollie profilieren sich zum Super-Verfechter der Energieabzocke....
...
Das ist wieder Argument, dass man sich gegen den Mindestlohn wehrt oder gegen eine Lohnuntergrenze. Es könnte Arbeitsplätze gefährden oder gar ganz Unternehmen in den Ruin treiben. Wie machen es bloß die anderen Länder, die schon seit Jahren einen höheren Mindestlohn haben?
Mit Witzen hat das Thema wenig zu tun.

Es gibt solche und andere Argumente. @Stromfraß, haben Sie sich mal die Arbeitslosenzahlen in diesen "anderen Ländern" angesehen?

usw. usf...

Was soll denn immer dieser unbeschreibliche und undifferenzierte Sermon. Giftmüll gehört rückstandsfrei entsorgt ... ohne Witz. Es gibt besser geeignete Foren für solchen Müll - meine Meinung!
PS:
Bitte den Horizont erweitern und sich sachkundig machen, dann sind vielleicht auch differenzierte Meinungen möglich und solche sind eher lesenswert!

So sieht das "Muster" z.B. bei unserem großen Nachbarn wirklich aus:
Jeder vierte Franzose im Alter von 15 bis 24 Jahren ist arbeitslos.
Die sozialistische Regierung will bis Jahresende 100.000 so genannte Zukunfts-Jobs für junge Leute vorrangig aus sozialen Brennpunkten schaffen. Für ihre Arbeit in gemeinnützigen Einrichtungen ist der Smic (Salaire minimum de croissance) garantiert - und der Staat bezahlt den Lohn zu 75 Prozent (bei Jobs in der Privatwirtschaft gibt es 35 Prozent).
« Letzte Änderung: 08. November 2013, 14:09:54 von PLUS »

Offline Wolfgang_AW

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Re: Produzierter Müll -> direkt entsorgen
« Antwort #3 am: 08. November 2013, 15:28:16 »

So sieht das "Muster" z.B. bei unserem großen Nachbarn wirklich aus:
Jeder vierte Franzose im Alter von 15 bis 24 Jahren ist arbeitslos.
Die sozialistische Regierung will bis Jahresende 100.000 so genannte Zukunfts-Jobs für junge Leute vorrangig aus sozialen Brennpunkten schaffen. Für ihre Arbeit in gemeinnützigen Einrichtungen ist der Smic (Salaire minimum de croissance) garantiert - und der Staat bezahlt den Lohn zu 75 Prozent (bei Jobs in der Privatwirtschaft gibt es 35 Prozent).

Dafür haben sie reichlich Atomstrom zu einem hier immer wieder gepriesenen unschlagbaren Strompreis.
Scheint aber weder der Industrie noch den Stromverbrauchern sehr zu helfen.

Die irgendwann zwangsläufigen Reformen werden es der französischen Bevölkerung nicht leichter machen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang_AW
"Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!"
(Cicero)

Offline Stromfraß

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Re: Das neue Energie-Traumduo
« Antwort #4 am: 08. November 2013, 17:33:18 »
Plus schreibt:
Zitat
Was soll denn immer dieser unbeschreibliche und undifferenzierte Sermon. Giftmüll gehört rückstandsfrei entsorgt ... ohne Witz. Es gibt besser geeignete Foren für solchen Müll - meine Meinung!
PS:
Bitte den Horizont erweitern und sich sachkundig machen, dann sind vielleicht auch differenzierte Meinungen möglich und solche sind eher lesenswert!
Da fehlt nur noch die Aussage, wie der Mindestlohn in Polen aussieht ...
Die deutschen Zahlen über Arbeitslose sind doch auch nur geschönt.
Dafür hat man eine Statistik entwickelt, was da reinkommt und was nicht.
Es gibt seriöse Aussagen, wie hoch diese tatsächlich sind.
Und: wenn derzeit 5 Millionen unter dem in der Diskussion stehenden Mindestlohn bezahlt werden und davon wiederum die Hälfte unter 6 Euro, sagt das doch wohl genug.
Diese Unternehmen werden auf Kosten der Steuerzahler staatlich alimentiert, indem neben dem "Arbeitslohn" noch Hartz IV gezahlt werden muss, was eigentlich Sache des Unternehmers wäre.
PLUS, sie sollten zur Kenntnis nehmen, dass es nicht nur um EEG und EEG-Umlage geht, manche haben noch ganz andere Sorgen, nämlich existenzielle und bei denen kommen die laufend erhöhten Stromkosten noch dazu.
Und noch eins: Ausdrücke wie "Sermon", "Giftmüll" usw. sollten eigentlich gegenüber anderen Usern verboten werden.
Im übrigen habe ich ein einschlägiges Studium.
Aber das gehört nicht hierher.

Offline PLUS

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Re: Das neue Energie-Traumduo
« Antwort #5 am: 08. November 2013, 20:26:38 »
Da fehlt nur noch die Aussage, wie der Mindestlohn in Polen aussieht ... Die deutschen Zahlen über Arbeitslose sind doch auch nur geschönt.
...
PLUS, sie sollten zur Kenntnis nehmen, dass es nicht nur um EEG und EEG-Umlage geht, manche haben noch ganz andere Sorgen, ....
Und noch eins: Ausdrücke wie "Sermon", "Giftmüll" usw. sollten eigentlich gegenüber anderen Usern verboten werden. Im übrigen habe ich ein einschlägiges Studium. Aber das gehört nicht hierher.
Nein, die "Ausdrücke" sind für Beiträge mit solchen "Inhalten" angebracht. Ihr Getue ist scheinheilig. Glauben Sie, gegenüber Politikern kann man sich alles erlauben und selbst gibt man sich dann mimosenhaft und dünnhäutig. Nein, so geht das nicht. Auf einen groben Klotz gehört ein entsprechender Keil.

Dass es nicht nur "EEG-Sorgen" gibt, diese Erkenntnis ist nun sicher nicht von Ihnen gepachtet. Viel "Einschlägiges" kann ich Ihren Beiträgen bisher nicht entnehmen.  Was für ein "einschlägiges Studium" ist das denn, das hier nicht hergehört. Wer gackert muss auch legen!

Offline khh

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Re: Das neue Energie-Traumduo
« Antwort #6 am: 08. November 2013, 20:46:55 »
...

... "Einschlägiges" kann ich Ihren Beiträgen bisher nicht entnehmen. ... Wer gackert muss auch legen!

 8)   ;D 
Aussagen zu Rechtsfragen sind als persönliche Einschätzung/Meinung zu verstehen.
Rechtliche Beratung ist allein gesetzlich befugten Personen/Institutionen vorbehalten.

Offline Stromfraß

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Re: Das neue Energie-Traumduo
« Antwort #7 am: 08. November 2013, 21:41:37 »
Ich wüsste nicht, dass ich gegen Politiker an sich "hergezogen" bin, sondern darüber, was sie tun oder auch nicht tun.
Ansonsten werden wir abwarten, was das neue "Energie-Traumduo" tatsächlich bewirkt, denn das ist hier das Thema.

Im übrigen hatte ich schon mal geschrieben, dass ich nur grundlegende Rechtskenntnisse habe, denn das war ein nur Fach meines Wirtschaftsstudiums.
Ich denke allerdings, dass hier im Forum jeder seine Meinung kundtun kann, egal ob Facharbeiter oder Professor.

 

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